Lupo54 schrieb:Ansonsten führt das Gerät ein ausgesprochenes Eigenleben und macht was es will. Im Moment zum Beispiel lässt es sich nicht einschalten, zeigt nach dem 3. Versuch 0 % Akku an. Gestern waren es noch 96 % und ich habe es in den letzten 12 Stunden nicht angerührt. Was hat das Teil gemacht was so viel Strom verbraucht? Heimlich nach Hause telefoniert?
Sehr merkwürdig. War das Gerät aus? Eigentlich sollte es eingeschaltet die 12 Stunden locker durchhalten (eher: mehere Tage).
War es bei "nicht angerüht" an (und dabei der Bildschirm eingeschaltet oder nicht) oder aus?
So ein Verhalten habe ich in den letzten Jahren bei keinem Gerät (eigenes, das meines Mannes, eines vom Schwager, eines der Schwiegereltern - bin bei uns ein bisschen "der Admin") beobachtet, welche alles keine Premiumgeräte sind.
War das ein Neugerät? Ich tippe da auf einen sehr schlechten Akku, ab Werk defekt oder vom Vorbesitzer schon viel benutzt.
Was ich machen würde: Gerät laden, Verhalten beobachten und ggf. reklamieren.
PrivateEye schrieb:Ich bin allerdings auch jemand, der sich belegte Brote in der Stullenbox und Kaffee oder Tee in der Thermoskanne selbst mitbringt. :D Vom Sparfaktor einmal abgesehen. :troll:
Ebenso. Und bei vielem anderen auch.
:)
PrivateEye schrieb:Grundlegend ist die Integration hilfreichen Apps in das tägliche Leben ja nett und lohnenswert, wenn auch der Grund teils das einsparen von Personalkosten ist, aber auch gerne zum Sammeln von Nutzerdaten instrumentalisiert wird. Der Rabatt in der Discounter-App dürfte letztendlich ja auch nicht "umsonst" sein, ebenso wenig das dazu kmostenlo0s zur Verfügung gestellte Wlan der Discounter für den Kunden vor Ort.
Meine Zustimmung. Da mach' ich auch nicht mit - egal ob das jemand komisch findet.
PrivateEye schrieb:Aber es stimmt schon, immer mehr Alltagssachen erfordern eine App und das Smartphone. In anderen Ländern schon länger normal, wie auch das bargeldlose Bezahlen überall. Manchmal hat man das Gefühl, das Kreditkarten & Co auch langsam überholt sind, wenn immer mehr ihre Smartwatsch oder das Smartphone an der Kasse zücken.
Hier wurde vor drei Wochen das Bezahlsystem in den Bussen umgestellt. Bislang in bar beim Fahrer zu zahlen (war nicht optimal: hohe Busauslastung d.h. viele Bezahlvorgänge, Fahrer sortierten teils während des Fahrens Geld). Die Umstellung war m.E. schon lange übefällig.
Bezahlen kann man nun mit: Bankkarte, einer elektronischen Buskarte, App. Ich benutze meine Bankkarte; die elektronische Buskarte ("erhältlich an 500 Verkaufsstellen") konnte ich bislang nirgendwo finden (Kollegen konnten die auch nicht finden; war letztens Thema da ein Kollege schon den Seniorenrabatt erhalten würde, welcher nur bei Nutzung von App oder Buskarte verfügbar ist), und eine App ist mir dabei zu lästig, da ich zwar meistens das Handy dabei habe (v.a. falls ich dringend etwas zur Übersetzung brauche; wenn ich mit dem Bus fahre, ist es tendenziell der Fall dass ich am Ziel mit Menschen zu tun habe und ggf. mein Spanisch noch nicht ganz für den Termin oder für einen komplizierteren Einkauf reicht; zur Arbeit gehe ich zu Fuß), das aber normalerweise ausgeschaltet lasse.
Die App scheint auch nicht gut zu funktionieren; ich sehe zumindest häufig in den Bussen, dass (auch und gerade) junge Leute das Handy an den Automaten halten und eine Stimme verkündet dass kein Ticket gebucht werden kann.
univerzal schrieb:@Lupo54
Wäre ein Seniorensmartphone nichts für dich? Die sind deutlich entschlackter als die üblichen Handys, haben große Tasten und Bedienfelder, teilweise noch physische Tasten und kosten auch nicht die Welt. Hier z.B.: https://www.faz.net/kaufkompass/test/das-beste-seniorenhandy/
Das wäre auch mein Rat. Mein Schwiegervater, noch gar nicht so alt, hat eines - er braucht sein Handy selten, reines Notfallhandy für die großen oder kleinen Notfälle.