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Ein Leben ohne Handy

402 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

23.04.2026 um 09:05
Zitat von martenotmartenot schrieb:Somit werden immer neue Gründe geschaffen, warum Smartphones unverzichtbar werden.
Irgendwie schon, ja. Ich meine das Smartphone als digitales Werkzeug an sich ist schon okay, da habe ich kein Problem mit. Ich selber benutze das schon seit den Anfängen. Aber ich habe eben auch mitbekommen, wie es teils mehr und mehr zum Spielzeug verkommt, leider. Nun spiele ich selber nicht damit, telefonieren, mal eine Mail (war früher viel unterwegs und da war es wichtiger) checken, navigieren und auch mal surfen und was recherchieren. Gerade bei letzterem habe ich aber immer mehr Bauchweh: Konnte man früher einfach online Nachrichten lesen, ist das mittlerweile sehr eingeschränkt möglich. Entweder ich bezahle dafür oder ich lese kostenlose, lasse mich aber dafür von Hintz&Kuntz auf der ganzen Welt tacken.

Gleichzeitig noch überall dieses DSGVO-BlaBlaBla. Wo allerdings das eigene Smartphone zur größten Petze überhaupt wird.

Das viele Leute da das Interesse am mobilen Internet und damit auch am Smartphone verlieren, ist verständlich. Wobei ich jetzt von einer gesunden und sinnvollen Nutzung rede und ausgehe.


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Ein Leben ohne Handy

23.04.2026 um 09:10
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Konnte man früher einfach online Nachrichten lesen, ist das mittlerweile sehr eingeschränkt möglich.
Was ich an den ganzen Paywalls grundsätzlich unpraktisch finde: hinter die Paywall kann man meistens nur blicken, wenn man ein Abo abschließt. Da ich aber alle möglichen Medien und Zeitungen nutze, kann und will ich aber nicht 25 oder mehr Abos abschließen, bei Zeitungen und Medien, die ich vielleicht nur einmal im Monat nutzen würde.

Ich würde mir da neue, bessere Methoden wünschen, um zahlungspflichtige Artikel lesen zu können. Zum Beispiel die Möglichkeit einer Einzelabrechnung, oder z.B. eine Art zentrales Abrechnungsportal, wo man sich einmal anmeldet, und über das dann unterschiedliche Mediennutzungen zentral abgerechnet werden können.


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23.04.2026 um 09:20
Zitat von martenotmartenot schrieb:hinter die Paywall kann man meistens nur blicken, wenn man ein Abo abschließt.
Erst einmal das. Und wenn man sich für die werbefinanzierte Variante entscheidet, funktioniert die dann, trotz Zustimmung, regelmäßig auch nicht. Was ich als "Verarsche" ansehe.

Und bei vielen fehlt auch der "Ablehnen" Button. Das nächste "Getrickse" wie ich finde.
Zitat von martenotmartenot schrieb:kann und will ich aber nicht 25 oder mehr Abos abschließen, bei Zeitungen und Medien, die ich vielleicht nur einmal im Monat nutzen würde.
Dito.

Auch gibt es oft ein Titel-Simulieren. Nenne ich mal so. Ein großer Artikel, der nichts sagt, die Information selber in zwei Zeilen passt, wenn nicht in eine und das ganze oft gar nichts mit dem erwähnten Titel wirklich zu tun hat. Aber so wird scheinbar Leseverkehr gepushed.


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23.04.2026 um 10:03
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Erst einmal das. Und wenn man sich für die werbefinanzierte Variante entscheidet, funktioniert die dann, trotz Zustimmung, regelmäßig auch nicht. Was ich als "Verarsche" ansehe.
Stimmt. Häufig wird einem zunächst angeboten, den Artikel mit Werbung lesen zu können, und wenn man zugestimmt hat, kommt trotzdem die Paywall.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Auch gibt es oft ein Titel-Simulieren. Nenne ich mal so. Ein großer Artikel, der nichts sagt, die Information selber in zwei Zeilen passt,
Ja genau. Da würde ich mich noch mehr ärgern, wenn ich mich deswegen auf ein Abo eingelassen hätte, nur um hinterher gar keinen inhaltlichen Mehrwert zu bekommen.

Was mich auch immer öfter nervt, sind Fehler, die sich wahrscheinlich eingeschlichen haben, weil die Artikel mit KI-Hilfe erstellt wurden, und niemand hat sich die Mühe gemacht, den Text wenigstens sachlich zu verifizieren. Beispielsweise war ich vor einer Weile auf eine Art "Reisebericht" gestoßen. Es ging um Sehenswürdigkeiten in Bayern oder Franken, und unter anderem pries der Artikel die Schönheit der Stadt Miltenberg. Dagegen ist ja nichts einzuwenden, allerdings war ein Foto abgebildet mit der Beschreibung der "Mildenburg" (= Burg der Stadt Miltenberg). Dieses Foto zeigte aber ein ganz anderes Gebäude. Niemand hatte das Foto verifiziert. Es war anscheinend von einer KI vorgeschlagen und dann einfach übernommen worden.


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23.04.2026 um 10:14
Zitat von martenotmartenot schrieb:Stimmt. Häufig wird einem zunächst angeboten, den Artikel mit Werbung lesen zu können, und wenn man zugestimmt hat, kommt trotzdem die Paywall.
Einfach nur eine Schweinerei wie ich finde. Zudem die Qualität vieler Artikel, wie ich finde, über die Jahre immens nachgelassen hat.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ja genau. Da würde ich mich noch mehr ärgern, wenn ich mich deswegen auf ein Abo eingelassen hätte, nur um hinterher gar keinen inhaltlichen Mehrwert zu bekommen.
Sehe ich ebenso. Schlichtweg eine Mogelpackung.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was mich auch immer öfter nervt, sind Fehler, die sich wahrscheinlich eingeschlichen haben, weil die Artikel mit KI-Hilfe erstellt wurden, und niemand hat sich die Mühe gemacht, den Text wenigstens sachlich zu verifizieren.
Oja, das stimmt! Normal haben ja die meisten Schreibprogramme Rechtschreibunterstützung, aber wahrscheinlich wird mittlerweile sogar das Lektorat eingespart, das fehlen eines Korrektorats merkt man betrüblicherweise auch schon länger. Einfach nur traurig. :(


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23.04.2026 um 18:18
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was mich auch immer öfter nervt, sind Fehler, die sich wahrscheinlich eingeschlichen haben, weil die Artikel mit KI-Hilfe erstellt wurden, und niemand hat sich die Mühe gemacht, den Text wenigstens sachlich zu verifizieren.
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass KI nicht so stark eingesetzt wird, weil das aufgrund des AI Acts gar nicht so leicht geht. Man muss diese Artikel nämlich als KI-generiert kennzeichnen und das schadet dem Ruf eines seriösen Mediums gewaltig.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es war anscheinend von einer KI vorgeschlagen und dann einfach übernommen worden.
Auch hier: nein. Man hat verschiedene Bilddatenbanken zur Verfügung und sucht sich passende Bilder manuell heraus. Nur macht das nicht zwingend die/der Autor:in, sondern jemand, der Content Management macht. Diese Person kennt die besagte Burg gar nicht und gibt nur den Suchbegriff in die Datenbanksuche ein. Wenn das Bild falsch beschriftet wurde, und das kommt ziemlich oft vor, dann bebildert man unwissentlich falsch. Und nein, man kann nicht jedes Bild verifizieren, wenn man innerhalb von 4 Stunden im Akkord eine ganze Zeitung/Zeitschrift usw. online stellen muss. Geht sich nicht aus. 🤷


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24.04.2026 um 06:50
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:weil das aufgrund des AI Acts gar nicht so leicht geht. Man muss diese Artikel nämlich als KI-generiert kennzeichnen und das schadet dem Ruf eines seriösen Mediums gewaltig.
Und wenn man "trickst?" Quasi noch etwas manuell ändern oder kurz überarbeiten? Ist wie "Made in Germany", die Teile kommen aus Fernost und in Bielefeld erfolgt lediglich die Endmontage, das reicht für "Made in Germany".


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 09:12
Hallo in die Runde,
ich gehe im Moment den umgekehrten Weg: ich habe mir – das erste Mal in meinem Leben – ein Smartphone gekauft und versuche mich daran zu gewöhnen.
Bisher bin ich ganz gut „ohne“ ausgekommen. Das liegt unter anderem daran das an meinem Wohnort ein Mobilfunkempfang gar nicht möglich ist. Vor fast 30 Jahren habe ich mir mal ein Handy gekauft. Machten damals alle so und ich wollte den Trend nicht verpassen. Glücklicherweise mit dem damals billigsten Vertrag (7,90 DM/Monat). Musste dann feststellen dass auf dem Ding nach einem Jahr 4 Anrufe getätigt worden waren. Einer von der Telefongesellschaft und 3 von meiner Tochter. Irgendwie war mir meine Tochter – die damals auch noch zu Hause wohnte – diese etwa 100 DM im Jahr nicht wert und ich habe den Vertrag gekündigt. Über 20 Jahre habe ich dann ohne Handy ein glückliches Leben geführt. Etwa ein oder zweimal im Jahr hätte ich das Ding gebraucht; meist wenn man unterwegs war und zu Hause was klären musste. Aber dazu gab es noch ziemlich lange Telefonzellen. Internet, E-Mail, Online Banking geht von zu Hause übers Festnetz.
Leider blieb um mich herum die Welt aber nicht stehen. Immer häufiger wird im Real Live ganz einfach vorausgesetzt dass man Mobilfunk hat. Zum Beispiel habe ich mir vor einiger Zeit PayPal eingerichtet, bzw. wollte es einrichten und musste dann feststellen dass der Dienst nur über eine Mobilfunknummer funktioniert. Und auch der Discounter will seinen Rabatt nur über ein Smartphone gewähren. Um jetzt nur zwei Beispiele zu nennen.
Also wurde eins angeschafft. Ein Samsung Galaxy a17 5g. Das Ding stellte sich im Betrieb genauso kryptisch-sperrig heraus wie sein Name. Drei verschiedene Menschen mit langjähriger Smartphoneerfahrung, darunter ein ausgesprochener Experte, waren insgesamt etwa 7 Stunden (!) damit beschäftigt es einzurichten (Festnetzanschluss, PayPal App usw.).
Dann wurde es mir überlassen und ich sollte damit glücklich werden. Wurde ich aber nicht. Telefonieren und ein Foto machen dürfte gehen. Aber alles was darüber hinausgeht ist eine einzige Quälerei. Schon allein die Bedienung, diese winzigen Tasten. Meine Treffer-Wahrscheinlichkeit liegt auch nach stundenlangen Üben nur wenig über 50 %. Ist irgendwie was für junge Leute, nicht für jemanden der in 4 Wochen 72 wird mit schlechten Augen und zittrigen Fingern.
Ansonsten führt das Gerät ein ausgesprochenes Eigenleben und macht was es will. Im Moment zum Beispiel lässt es sich nicht einschalten, zeigt nach dem 3. Versuch 0 % Akku an. Gestern waren es noch 96 % und ich habe es in den letzten 12 Stunden nicht angerührt. Was hat das Teil gemacht was so viel Strom verbraucht? Heimlich nach Hause telefoniert?
Aber auch wenn es funktioniert zeigt sich das Gerät wenig bedienungsfreundlich. Die Einrichtungs-Menschen haben nach eigenem Bekunden „alles was nicht unbedingt nötig ist“ von dem Gerät gelöscht. Da ist aber noch mehr als genug über geblieben. Andauernd soll ich irgendwelche Updates machen oder mich mit Diensten verbinden von denen ich keine Ahnung habe was die eigentlich machen. Werbung ist auch noch reichlich vorhanden. Zwischendurch war ich so genervt dass ich darüber nachgedacht habe das Gerät in den brennenden Kachelofen zu schmeißen. Nur meine Frau hat mich daran gehindert „das hat 200 € gekostet und wir können, wenn wir es gebraucht verkaufen sicher noch etwas dafür bekommen“. Recht hat sie und ich habe jetzt den Kampf um die Oberhoheit über dieses Teufelsgerät aufgenommen. Jeden Tag 1 Stunde. Gestern ist es mir gelungen eine App zu installieren. Funktioniert hat sie im Supermarkt dann aber nicht. Wenn das Gerät aufgeladen ist werde ich mal sehen woran es liegt …
Die Sache ist also für mich noch unentschieden. Kachelofen oder Verkauf und ein wahrscheinlich immer mehr eingeschränkteres Leben ohne das Gerät. Oder irgendwann ein Sieg über die Tücken der Technik und ein Leben mit dem Smartphone.
Wir werden sehen. Nach wie vor frage ich mich aber ob dieses ganze Theater wirklich sein muss. Meine Lebenszeit ist begrenzt, ich könnte mir Schöneres vorstellen als mich viele Stunden mit der Bedienung eines Smartphones herum zu schlagen.


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24.04.2026 um 09:45
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:ich gehe im Moment den umgekehrten Weg: ich habe mir – das erste Mal in meinem Leben – ein Smartphone gekauft und versuche mich daran zu gewöhnen.
Hallo. :)

Generell ist daran ja auch nichts verkehrt. So lange wie man es verantwortungsvoll nutzt, wie ich finde.

Vielleicht kommst du einfach mit dem Modell nicht klar? Obwohl Samsung ja gefühlt irgendwie "Everybodys Darling" ist und oft als benutzerfreundlich beschrieben wird.

Grundlegend ist die Integration hilfreichen Apps in das tägliche Leben ja nett und lohnenswert, wenn auch der Grund teils das einsparen von Personalkosten ist, aber auch gerne zum Sammeln von Nutzerdaten instrumentalisiert wird. Der Rabatt in der Discounter-App dürfte letztendlich ja auch nicht "umsonst" sein, ebenso wenig das dazu kmostenlo0s zur Verfügung gestellte Wlan der Discounter für den Kunden vor Ort.

Aber es stimmt schon, immer mehr Alltagssachen erfordern eine App und das Smartphone. In anderen Ländern schon länger normal, wie auch das bargeldlose Bezahlen überall. Manchmal hat man das Gefühl, das Kreditkarten & Co auch langsam überholt sind, wenn immer mehr ihre Smartwatsch oder das Smartphone an der Kasse zücken.

Die Alternativen sind bewusster Verzicht (solange es noch geht) oder Ausgrenzung durch die Anbieter. In Schweden ist es wohl schon länger kaum noch möglich mit Bargeld zu zahlen. da stehst du beim Bäcker an der Ecke mit einem Zehn-Euro-Schein doof da und bekommst keinen Kaffee mehr...

Ich bin allerdings auch jemand, der sich belegte Brote in der Stullenbox und Kaffee oder Tee in der Thermoskanne selbst mitbringt. :D Vom Sparfaktor einmal abgesehen. :troll:


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24.04.2026 um 10:38
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Und wenn man "trickst?" Quasi noch etwas manuell ändern oder kurz überarbeiten?
Das wäre möglich, aber das ist ja auch okay, weil es dann kein KI-generierter Text mehr ist, sobald er bearbeitet und umgeschrieben wurde.

https://artificialintelligenceact.eu/de/article/50/


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 10:45
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:weil es dann kein KI-generierter Text mehr ist, sobald er bearbeitet und umgeschrieben wurde.
Es kommt immer noch darauf an, wieviel überarbeitet wurde und ob es auch gegen gecheckt wurde. Viele übernehmen auch gerne ganze Artikel anderer, mit Hinweis darauf im kleingedruckten.


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 11:14
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Es kommt immer noch darauf an, wieviel überarbeitet wurde und ob es auch gegen gecheckt wurde. Viele übernehmen auch gerne ganze Artikel anderer, mit Hinweis darauf im kleingedruckten.
Ja, das stimmt. Die Übernahme Artikel anderer muss aber vereinbart und bezahlt werden, sonst wäre das illegal.

Freie Journalist:innen profitieren davon, wenn sie ihre Artikel möglichst vielen Medien verkaufen können.


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 11:21
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Die Übernahme Artikel anderer muss aber vereinbart und bezahlt werden, sonst wäre das illegal.
Gehören da nicht viele dazu zu solchen Mediengroßgruppen? Oder freie Mitarbeiter (man spart ja sooo gerne) die an alle verkaufen?


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 11:57
@PrivateEye
Presseagenturen

@Lupo54
Wäre ein Seniorensmartphone nichts für dich? Die sind deutlich entschlackter als die üblichen Handys, haben große Tasten und Bedienfelder, teilweise noch physische Tasten und kosten auch nicht die Welt. Hier z.B.: https://www.faz.net/kaufkompass/test/das-beste-seniorenhandy/
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Samsung Galaxy a17 5g
Bin offen zu dir, das sind Scheisshandys. Die A-Reihe ist die Billigheimersparte bei Samsung und genau das bekommt man auch, hatte auch eines aus der Reihe als Firmenhandy, einfach eine Katastrophe und gefühlt permanent am updaten, habs dann auch relativ schnell ausgetauscht. Von daher, Kachelofen wär nicht die schlechteste Idee ;)


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24.04.2026 um 12:00
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:Presseagenturen
Danke für den Hinweis! :)


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Ein Leben ohne Handy

24.04.2026 um 13:54
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Ansonsten führt das Gerät ein ausgesprochenes Eigenleben und macht was es will. Im Moment zum Beispiel lässt es sich nicht einschalten, zeigt nach dem 3. Versuch 0 % Akku an. Gestern waren es noch 96 % und ich habe es in den letzten 12 Stunden nicht angerührt. Was hat das Teil gemacht was so viel Strom verbraucht? Heimlich nach Hause telefoniert?
Sehr merkwürdig. War das Gerät aus? Eigentlich sollte es eingeschaltet die 12 Stunden locker durchhalten (eher: mehere Tage).
War es bei "nicht angerüht" an (und dabei der Bildschirm eingeschaltet oder nicht) oder aus?
So ein Verhalten habe ich in den letzten Jahren bei keinem Gerät (eigenes, das meines Mannes, eines vom Schwager, eines der Schwiegereltern - bin bei uns ein bisschen "der Admin") beobachtet, welche alles keine Premiumgeräte sind.
War das ein Neugerät? Ich tippe da auf einen sehr schlechten Akku, ab Werk defekt oder vom Vorbesitzer schon viel benutzt.
Was ich machen würde: Gerät laden, Verhalten beobachten und ggf. reklamieren.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich bin allerdings auch jemand, der sich belegte Brote in der Stullenbox und Kaffee oder Tee in der Thermoskanne selbst mitbringt. :D Vom Sparfaktor einmal abgesehen. :troll:
Ebenso. Und bei vielem anderen auch. :)
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Grundlegend ist die Integration hilfreichen Apps in das tägliche Leben ja nett und lohnenswert, wenn auch der Grund teils das einsparen von Personalkosten ist, aber auch gerne zum Sammeln von Nutzerdaten instrumentalisiert wird. Der Rabatt in der Discounter-App dürfte letztendlich ja auch nicht "umsonst" sein, ebenso wenig das dazu kmostenlo0s zur Verfügung gestellte Wlan der Discounter für den Kunden vor Ort.
Meine Zustimmung. Da mach' ich auch nicht mit - egal ob das jemand komisch findet.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Aber es stimmt schon, immer mehr Alltagssachen erfordern eine App und das Smartphone. In anderen Ländern schon länger normal, wie auch das bargeldlose Bezahlen überall. Manchmal hat man das Gefühl, das Kreditkarten & Co auch langsam überholt sind, wenn immer mehr ihre Smartwatsch oder das Smartphone an der Kasse zücken.
Hier wurde vor drei Wochen das Bezahlsystem in den Bussen umgestellt. Bislang in bar beim Fahrer zu zahlen (war nicht optimal: hohe Busauslastung d.h. viele Bezahlvorgänge, Fahrer sortierten teils während des Fahrens Geld). Die Umstellung war m.E. schon lange übefällig.
Bezahlen kann man nun mit: Bankkarte, einer elektronischen Buskarte, App. Ich benutze meine Bankkarte; die elektronische Buskarte ("erhältlich an 500 Verkaufsstellen") konnte ich bislang nirgendwo finden (Kollegen konnten die auch nicht finden; war letztens Thema da ein Kollege schon den Seniorenrabatt erhalten würde, welcher nur bei Nutzung von App oder Buskarte verfügbar ist), und eine App ist mir dabei zu lästig, da ich zwar meistens das Handy dabei habe (v.a. falls ich dringend etwas zur Übersetzung brauche; wenn ich mit dem Bus fahre, ist es tendenziell der Fall dass ich am Ziel mit Menschen zu tun habe und ggf. mein Spanisch noch nicht ganz für den Termin oder für einen komplizierteren Einkauf reicht; zur Arbeit gehe ich zu Fuß), das aber normalerweise ausgeschaltet lasse.
Die App scheint auch nicht gut zu funktionieren; ich sehe zumindest häufig in den Bussen, dass (auch und gerade) junge Leute das Handy an den Automaten halten und eine Stimme verkündet dass kein Ticket gebucht werden kann.
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:@Lupo54
Wäre ein Seniorensmartphone nichts für dich? Die sind deutlich entschlackter als die üblichen Handys, haben große Tasten und Bedienfelder, teilweise noch physische Tasten und kosten auch nicht die Welt. Hier z.B.: https://www.faz.net/kaufkompass/test/das-beste-seniorenhandy/
Das wäre auch mein Rat. Mein Schwiegervater, noch gar nicht so alt, hat eines - er braucht sein Handy selten, reines Notfallhandy für die großen oder kleinen Notfälle.


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24.04.2026 um 14:12
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Da mach' ich auch nicht mit - egal ob das jemand komisch findet.
Ich mache auch kein Payback und so.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Hier wurde vor drei Wochen das Bezahlsystem in den Bussen umgestellt. Bislang in bar beim Fahrer zu zahlen
Wenn es funktioniert ist es ja okay.

Und jetzt ab ins Wochenende! ;)


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24.04.2026 um 14:33
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Wenn es funktioniert ist es ja okay.
Bar funktionierte eben nicht besonders gut. Die Busse sind voll besetzt, Barzahlung lenkt Fahrer immer ein bisschen ab, man muss im anfahrenden Bus oft stehenbleiben fürs Zahlen.
Mit der Bankkarte funktioniert es gut.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich mache auch kein Payback und so.
Ebenso. Bin in vielem der "Du hast kein...?" "Nö." Mensch.


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24.04.2026 um 15:46
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Gehören da nicht viele dazu zu solchen Mediengroßgruppen? Oder freie Mitarbeiter (man spart ja sooo gerne) die an alle verkaufen?
In Österreich nicht, wie das in Deutschland ist, weiß ich natürlich nicht.

Wir haben hier eine Liste von Medien, von denen einige zu Verlagshäusern gehören, aber nicht alle. Aber auch jene, die zum selben Verlag gehören, teilen hier keine Inhalte. Es gibt eigene Redaktionen, die völlig unabhängig voneinander arbeiten.


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24.04.2026 um 15:56
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:Wäre ein Seniorensmartphone nichts für dich? Die sind deutlich entschlackter als die üblichen Handys, haben große Tasten und Bedienfelder, teilweise noch physische Tasten und kosten auch nicht die Welt.
Meine Mutter hatte so eins. Ich hab mir das mal näher angeschaut und festgestellt: das ist ein normales Android-Smartphone mit grottiger Hardware und es wurde einfach ein Launcher installiert.

Mit einem Launcher lässt sich die Benutzeroberfläche verändern. Es gibt zahlreiche Launcher im Play Store gratis und da sind auch einige seniorentaugliche dabei.

Meine Mutter wird heuer 81 und nutzt ein ganz normales Motorola-Smartphone ohne Seniorenlauncher.

Ich finde Samsung-Smartphones furchtbar, mein Firmengerät ist so eines. Das liegt daran, dass Samsung das originale Android modifiziert und dann ziemlich viel Bloatware (also unnötige Software, die niemand braucht) installiert, die man dann auch als normaler Benutzer ohne Root (also Vollzugriff) gar nicht deinstallieren kann. Sowas kommt mir nicht ins Haus!

Ich rate wirklich allen, darauf zu achten, sich ein Smartphone zu kaufen, dass ein originales und unmodifiziertes Android hat. Viele Hersteller wie Samsung, Huawei, Oppo, Xiaomi und wie sie alle heißen, installieren eigene Betriebssysteme, die auf Android aufbauen. Die würde ich alle meiden.


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