@CharliesEngel Inzwischen haben das Rolling Stone Magazin und der Stern bereits nachgezogen.
Welt? Die waren die ersten mE nach, Schön und gut… solange man die Kommentare da nicht mitliest.
Ich denke, die Presse hier kann das bedenkenlos aus der NY zitieren, ohne sich in die Nesseln zu setzen. In den USA zb sind solche Sachen wie Tatsachenbehauptungen usw noch mal viel unregulierter möglich, Verfassung usw. Die Presse hat da viel mehr Beinfreiheit. Niemand bekommt dort Post von einem Anwalt, wenn er schreibt, xy hat uns folgendes erzählt. Es ist sogar legitim dort, dass andere Medien und die Presse das 1:1 übernehmen, ohne das jemand einschreitet, um auf die Rechte, des mutmaßlichen Täters hinzuweisen
Die soggn Unschuldsvermutung mit allem was hier immer betont wird, wird in solchen US Presseberichten nicht mal erwähnt. Das ist eine Besonderheit bei uns, weshalb es eben auch immer wieder so ein hick Hack zb zwischen Spiegel und der Anwälte des mutmaßlichen Tatverdächtigen gibt.
Dinge wie Vorverurteilung usw werden in den USA eher Gegenstand während der Prozesse.
Das alles wurde auch im NY times Artikel erörtert. was wohl auch der Grund sein konnte, warum Frau Fernández dort so freimütig reden kann, ohne grübeln zu müssen, wie seine Anwälte reagieren. Die Beweise, welche im Artikel erwähnt werden, in diese hatte die NY Einblicke. Auch die e Mail von Ulmen an seinen Anwalt ( die CF entdeckt hat) liegt der NY Times vor. Das wäre hierzulande wieder ein Grund, Post vom Anwalt zu bekommen.
Insofern kann ich Frau Fernández verstehen, dass es angenehmer ist, sich der NY times zu öffnen, als der Deutschen Presse.
Blöde Kommentare bleiben außen vor, und sie kann absolut frei reden. Free speech ohne ständig hören zu müssen, unschuldig bis zum Beweis v Gegenteil.
Aktivismus und Politik und Kultur usw zu verbinden, ist dort nichts ungewöhnliches. Das aus solchen Bürger Initiativen am Ende auch mal Gesetzesänderungen stehen können zur Prävention und Opferschutz ist dort völlig normal. Nur so bringt man Gesetzesänderungen in Gang. In den USA hat man es oft, dass neue Gesetze bzgl Justiz usw, sogar oftmals nach Opfern oder den Initiatoren ( zb Opferangehörige) benannt werden.
Bei uns kaum denkbar. Bei uns in Berlin gab es maximal damals mal das „ gute Kita Gesetz „ , das war’s dann auch mit der persönlichen Note für einen Gesetzesnamen.
Von daher, ist es mal ganz gut, das Ganze aus der US Perspektive zu betrachten. Woanders würde man Frau Fernández als Heldin bezeichnen und Aktivist ist kein Schimpfwort. Bei uns wird so etwas immer noch als novum misstrauisch beäugt. Believe Women? Eine Folge der Epstein files und der Opfer, die sich vorgewagt haben.