equinoxx schrieb:ich hoffe aber so oder so vor allem, dass sich hier die Gerechtigkeit durchsetzt.
Ob das Recht mal sowas wie Gerechtigkeit schaffen würde, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Würden und schon zum Zeitpunkt der mutmaßlich begangenen Taten bestehende allgemeinere Strafgesetze ausreichen?
- Je nach Vorwürfen würde es auch auf fristgerechtes Stellen von Strafanträgen der Betroffenen selbst (Anzeige nicht ausreichend) ankommen, ob man die erhobenenen Vorwürfe überhaupt erst mal weiter verfolgen würde. Aber auch dann muss auch nicht immer alles vor Gericht landen.
- Vor Gericht würde es dann auf die Richter ankommen.
Nicht nur, ob jemand überhaupt zu verurteilen wäre, sondern auch und falls jemand zu verurteilen wäre, dann ein angemessenes Urteil bzw. ein angemessenes Strafmaß zu finden. Würde mehreres gleichzeitig abgeurteilt werden, - dafür dann eine angemessene Gesamtstrafe zu finden.
Zur Angemessenheit würde es halt auch im Rahmen der Strafzumessung gehören, je nachdem Punkte mit zu berücksichtigen, die für Ulmen sprechen würden.
Mir ist völlig klar, dass ein angemessenes Urteil kein gerechtes Urteil im moralischen Sinne und für die Opfer darstellen muss.
equinoxx schrieb:ich hoffe aber so oder so vor allem, dass sich hier die Gerechtigkeit durchsetzt.
Je nach moralischem Blickwinkel hat sich ja jetzt schon die Gerechtigkeit durchgesetzt, denn eines ist mal klar, dass Christian Ulmen so oder so auch schon jetzt ein gebrandmarktes Kind sein dürfte.
Aus grundsätzlich rechtstaatlicher und auch anwaltlicher Sicht, ist das natürlich auch wieder nicht gerecht und das kann ich auch nachvollziehen.
Und selbstverständlich hat der Ulmen auch weiterhin schützenswerte Rechte.
Die erhobenen Vorwürfe Ulmen gegenüber, denen ich allen Glauben schenke, erlauben keinen öffentlichen Freifahrtsschein seiner Person gegenüber.