Vorwürfe gegen Christian Ulmen - Der Fall Collien Fernandes
23.04.2026 um 07:53Ja. Da bleibt man ob der Schuldverschiebung nur kopfschüttelnd zurück und fragt sich erneut, was (und vor allem warum) wegdiskutiert werden soll.anthe schrieb:Ich kann mich dafür entscheiden, in Foren oder Kommentarspalten "UNsChUlDsVeRMuTunG" zu krakeelen oder aber nach dem, was ich durch die Spiegel-Recherche, die sehr sparsamen Dementis und die ziemlich unkoordiniert, wenn nicht verzweifelt wirkenden weiteren Aussagen der durch Ulmen beauftragten Pressekanzlei, durch Colliens Dokus mit dem ZDF und durch ihre eigenen Postings erfahren habe, dafür Collien Glauben zu schenken, unabhängig davon was Gerichte irgendwann entscheiden.
Nochmal explizit:JosephConrad schrieb am 04.04.2026:Ich frage mich worübe hier diskutiert wird? Herrr Ulmen hat zugegeben von seiner damaligen Frau Fake-Profils erstellt- und unter ihrem Namen Onlineaffären und Telefonsex gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wird untersuchen, ob er auch Nacktfotos oder Deepfakes gepostet hat. Eingeräumt hat er, pornografische Filme mit Frauen verschickt zu haben, die seiner Frau ähnlich gesehen haben, er schrieb in einer eMail an einen Anwalt, dass er den Eindruck erwecken wollte, als handele es sich bei dem Material um »private Sextapes« von Fernandes.
Er habe, schrieb er, in den vergangenen zehn Jahren "leider einen sexuellen Fetisch" entwickelt: Immer wieder habe er auf den Namen seiner Frau Fakeprofile auf sozialen Medien angemeldet, über die Accounts habe er mit Männern gechattet, geflirtet, "bis hin zum Sex-Talk". Allein die Wortwahl "leider" soll ausdrücken, dass Christian Ulmen nicht proaktiv war, sondern quasi passiv von einer Art "höheren Macht" gelenkt wurde, diese Vergehen immer wieder aufs Neue zu begehen.Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Ein-Fetisch-allein-macht-keine-Entschuldigung-id30502436.html
(...)
Des Weiteren soll er angegeben haben, den Gesprächspartnern Videos geschickt zu haben, die auf frei zugänglichen Pornoseiten erhältlich gewesen seien und deren Protagonistinnen seiner Frau ähnlich gesehen hätten.
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Ulmen soll in der E-Mail an den Anwalt außerdem erklärt haben, es sei ihm darum gegangen, den Eindruck zu erwecken, als handele es sich bei dem Material um "private Sextapes" von Fernandes. Ungefähr 30-mal soll er "diesen Vorgang" wiederholt haben, "mit jeweils unterschiedlichen Männern", also Adressaten.
Und da gibt es auch noch eine Bildunterschrift, die hier gerade passend ist:
Worauf wir achten sollten, ist, dass die Aufmerksamkeit erstaunlich schnell wegzukippen droht, von Frau/Opfer hin zu Mann/Täter: "Sein Fetisch", "seine Dämonen", "seine (nun zerstörte) Karriere", "sein Sturz". Und merke: Auch für Collien Fernandes gilt die Unschuldsvermutung!








