Lanza schrieb:Kannst du differenzieren? Zwischen faktischer Behauptung und Meinung?
Kannst du bitte wahrheitsgetreu wiedergeben, auf welche deiner Unterstellungen sich meine Frage bezog? Ich zitiere es nochmals. Du tust so, als wären willentlich Unterlagen nicht an die StA weitergegeben worden, obwohl die Anwältin das Kommunikationsproblem klarstellte (s. u.):
watnu schrieb:
Lanza schrieb:Das könnte mMn auch der Grund gewesen sein, warum weitere Unterlagen nicht an die STA im ersten Halbjahr 2025 der Berichterstattung nach gegeben worden sind.
Tussinelda schrieb:Meine Frage an Dich, warum beschäftigst Du Dich nur damit, was CF getan hat und wodurch sie sich ggf. strafbar gemacht hat und vernachlässigst völlig, was Ulmen getan hat?
@Lanza , und was soll deine o. g. unwahre Unterstellung? Dass es ein Kommunikationsproblem gab, wurde erst gestern im Thread wiederholt:"Ich kann versichern, dass meine Mandantin zu jedem Zeitpunkt mit den Ermittlungsbehörden kooperativ war", sagte Clemm dem Spiegel. Die E-Mail-Adresse und Handynummer der Schauspielerin seien den Behörden bekannt gewesen.
Fernandes habe bei den Behörden in Berlin, wo sie die Anzeige erstattet hatte, "in mehreren E-Mails Unterlagen eingereicht" und "sehr konkrete Ermittlungsansätze inklusive Kontakte" mitgeteilt. Nachdem Fernandes die Mitteilung erhalten habe, dass das Verfahren an eine nicht näher bezeichnete Polizeibehörde in Schleswig-Holstein abgegeben worden sei, hätten sie keine weiteren Nachrichten mehr erreicht, so Clemm. Einen Brief der zuständigen Polizeibehörde habe Fernandes nicht bekommen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/staatsanwaltschaft-anfangsverdacht-christian-ulmen-100.html
O. g. Frage von
@Tussinelda hast du noch nicht beantwortet. Die AW würde mich auch interessieren.
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CharliesEngel schrieb:genauer: wegen eines Zitats aus der E-Mail.
Vorsorglich noch genauer, falls u. g. jemandem entgangen sein sollte (trotz der vielen Wiederholungen im Thread). In der PM des LG wurde nur das eine Zitat erwähnt, unter dem CU sein Vorgehen zusammenfasste. U. a. der SPIEGEL zitierte die Mail ausführlicher.
CUs Anwälte sind damit gescheitert, dem Spiegel gerichtlich verbieten zu lassen, seine E-Mail zu zitieren. Die Authentizität der Mail ist damit auch durch das LG bestätigt, ganz egal wie die nächste Instanz entscheiden wird.
Über ein Vorgehen, das Ulmen selbst eingeräumt hat, können wir hier im Thread unsere Meinung äußern, egal wie oft noch "Unschuldsvermutung"/"Vorverurteilung" eingeworfen wird. Unabhängig von eventuellen Gesetzeslücken können wir hier moralisch werten.
U. g. Artikel vom 24.03.26 ist schon seit März hier verlinkt:Konkret soll alles folgendermaßen abgelaufen sein: Im Dezember 2024, wenige Tage nach seiner mutmaßlichen Beichte gegenüber seiner Noch-Ehefrau, war Ulmen offenbar auf der Suche nach rechtlichem Rat. In einer E-Mail an einen Berliner Strafverteidiger, die das Magazin "Spiegel" einsehen konnte, soll er den "höchstvertraulichen Sachverhalt" geschildert haben. Er habe, schrieb er, in den vergangenen zehn Jahren "leider einen sexuellen Fetisch" entwickelt: Immer wieder habe er auf den Namen seiner Frau Fakeprofile auf sozialen Medien angemeldet, über die Accounts habe er mit Männern gechattet, geflirtet, "bis hin zum Sex-Talk". Allein die Wortwahl "leider" soll ausdrücken, dass Christian Ulmen nicht proaktiv war, sondern quasi passiv von einer Art "höheren Macht" gelenkt wurde, diese Vergehen immer wieder aufs Neue zu begehen. Des Weiteren soll er angegeben haben, den Gesprächspartnern Videos geschickt zu haben, die auf frei zugänglichen Pornoseiten erhältlich gewesen seien und deren Protagonistinnen seiner Frau ähnlich gesehen hätten. Das könnte bedeuten, dass er solche Videos nicht selbst erstellt hat. Also noch weniger Schuld, klar.
Ulmen soll in der E-Mail an den Anwalt außerdem erklärt haben, es sei ihm darum gegangen, den Eindruck zu erwecken, als handele es sich bei dem Material um "private Sextapes" von Fernandes. Ungefähr 30-mal soll er "diesen Vorgang" wiederholt haben, "mit jeweils unterschiedlichen Männern", also Adressaten. Ulmen könnte geradezu einsichtig dadurch wirken, er soll von einem "kaum zu kontrollierenden Drang" bei sich berichten, von "abnormalem Verhalten". Er bereue, was er getan habe. Kurze Denkpause - weil man sich rasch übergeben möchte? Weil man denken könnte, dass sich da einer reinwaschen will, dass am Ende alles auf eine Psycho-Macke hinauslaufen wird? Der Arme?
Quelle:
https://www.n-tv.de/panorama/Ein-Fetisch-allein-macht-keine-Entschuldigung-id30502436.htmlBeitrag von Tussinelda (Seite 48)