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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.723 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:11
Zitat von orletsorlets schrieb:Am Freitag wurde in Frankreich vor der Insel Ré, bei Rivedoux-Plage ein Finnwal gestrandet.
Die Ile de Ré ist eines der teuersten und exklusivsten Feriengebiete an der französischen Westküste, das wundert mich überhaupt nicht, dass der Wal in nullkommanix verräumt war.


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um 08:18
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, es gibt eine Reaktion, aber von einem wilden Tier wohl eher nicht die, in einer potentiell tödlichen Lage, das als beruhigend zu empfinden, wenn sie gar keinen menschlichen Kontakt kennen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, es gibt eine Reaktion, aber von einem wilden Tier wohl eher nicht die, in einer potentiell tödlichen Lage, das als beruhigend zu empfinden, wenn sie gar keinen menschlichen Kontakt kennen.
Eben. Das Tier war doch total ausgeliefert... Ich kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus als Frau Dr. Tönnies meinte, sie hätte den Wal unterm Kinn gekrault und der hätte darauf den Kopf zu ihr hin angehoben.
Ich weiß ja nicht aber wenn ich irgendwo todkrank und eingepfercht liege und es kommt eine fremde Spezies, die mich am Kinn krault? Ich würde den Kopf auch wegziehen :D Ging ja nur nach oben.
Man kann sich über solch Realitätsverweigerung wirklich nur wundern.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:30
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Der Hinweis auf Flüchtlingsboote im Mittelmeer ist zudem kein "Whataboutism".
Ich persönlich befürchte in diesem hergestellten Kontext mit Blick aufs große Ganze übrigens, dass die Verunglimpfung und undifferenzierte Darstellung des Rettungsversuchs und aller daran Beteiligten zu einer Art Blaupause werden könnte, wie man künftig ungewollte Retter und deren Anliegen, die ggf. Veränderungen und auch (als solche wahrgenommene) Einschränkungen durch systematische Verunglimpfung gesellschaftlich erledigt.

Bei der letzten Generatiion hat man das ja auch schon so gemacht.

Will meinen: Wer jetzt noch mit Begeisterung mit auf Sergio Bambaren und andere draufkloppt und sich nach Kräften bemüht auch nicht nur eine gute Haarspitze an der Aktion zu lassen, könnte sich selbst schon bald einem ähnlichen Negativ-Bombardement ausgesetzt sehen, wenn er oder sie sich für Dinge stark macht, die anderen unbequem oder zu teuer erscheinen könnten.


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um 08:37
@Lotte49
och, jetzt wird Druck aufgebaut? Wegen der einen kleinen Aussage, Meinungsäusserung? Es wird echt immer lächerlicher.
Bambaren ist nun einmal kein Experte, das kann man einfach mal akzeptieren, er hat keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, keine Expertise.

Genau so, wie alles, was "für" den Wal getan wurde von vielen gefeiert und unterstützt wurde gibt es eben auch die, die diese Aktion kritischer betrachten. Diese zu versuchen mundtot zu machen ist mMn echt armselig.


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um 08:44
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:och, jetzt wird Druck aufgebaut? Wegen der einen kleinen Aussage, Meinungsäusserung? Es wird echt immer lächerlicher.
Es ist meine persönliche Befürchtung, dass es in Zukunft öfter so laufen wird, wenn es um Schutz und Rettung von Mensch, Tier und Umwelt geht. Nicht mehr, nicht weniger.


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um 08:57
Zitat von orletsorlets schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich habe vorhin einfach nur kurz in dem Stream reingeschaltet, als deine Frage mit der Fluke kam
Für ein kurzes reinschalten, berichtest du jedoch seit Anfang an auf fast 184 Seiten darüber, besonders auch nach seinem Tode und das sind keine komischen Schlussfolgerungen oder Unterstellungen von mir, sondern Fakt. Kann ja jeder nachverfolgen. Also bitte immer bei der Wahrheit bleiben. Mich brauchst nicht anlügen.
Natürlich schaue ich zwischendurch immer mal kurz in den Livestream rein, wenn ich die aktuellsten Infos haben will bzw. nach bestimmten Infos rückwirkend suche (So, wie für dich auf deine Anfrage nach der Fluke an Land). Habe ich je was anderes gesagt?

Was unterstellst du mir, ich würde seit 184 Seiten über den Livestream berichten?
Das kann der schon selber.

Im Übrigen bin ich hier nicht die einzige Person, die sich ab und an auf Infos aus dem livestream bezieht . Einfach mal "Livestream" oben im Thread bei "Suchen" eingeben, dann siehst du, welche User das auch machen. Es gibt dazu insgesamt 71 Einträge und die sind längst nicht alle von mir.

Also, mir nix unterstellen, ich würde angeblich ständig im livestream hängen und ständig darüber berichten.

Du kannst ansonsten auch oben auf "Infos" unter meinem Namen meine sämtlichen 695 Beiträge zum Thema Wal durchlesen, vielleicht hilft das.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Genau so, wie alles, was "für" den Wal getan wurde von vielen gefeiert und unterstützt wurde gibt es eben auch die, die diese Aktion kritischer betrachten. Diese zu versuchen mundtot zu machen ist mMn echt armselig.
Ich verstehe nicht, warum es in dieser Diskussion nur schwarz oder weiß geben soll.

Jede Seite - pro und Kontra Walrettung - hat Argumente, die man versuchen sollte, sachlich und weniger emotionsgeladen aufzuarbeiten.

Aktuell finde ich die Argumente der "pro"-Fraktion tatsächlich um mehr Sachlichkeit bemüht als die 'kontra"-Fraktion. Man kann z.B. auch durch ständiges Überkritisieren keine Sachlichkeit zulassen. MMn genauso schlimm wie sich alles schön zu reden. Aber das macht die "pro"-Fraktion noch nicht mal.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 09:05
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, es gibt eine Reaktion, aber von einem wilden Tier wohl eher nicht die, in einer potentiell tödlichen Lage, das als beruhigend zu empfinden, wenn sie gar keinen menschlichen Kontakt kennen.
Und bitte nicht mit Haustieren vergleichen.
Woher nimmst du deine Überzeugung, dass keine solche Kontaktaufnahme zu einem Wildtier möglich ist?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 09:22
Ich finde sehr wohl, dass
Zitat von ThiraThira schrieb:Kontaktaufnahme zu einem Wildtier möglich ist


Hier im Fall von so intelligenten Wildtieren wie Buckelwalen auch sogar umgekehrt nach Einschätzung des Experten Fabian Ritter:
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 29.04.2026:
Tatsächlich schneiden Wale und Delfine in Experimenten zur Kognitionsforschung regelmäßig sehr gut ab. Dieser Wissenschaftszweig untersucht eine breite Palette von geistigen Leistungen – vom Lernen und Erinnern über die Fähigkeit, zu planen, Probleme zu lösen und kreativ zu werden, bis hin zur Wahrnehmung des eigenen Ichs.
Es ist wohl kein Zufall, dass sich gerade Tiere mit einem ausgefeilten Sozialleben auch durch besonders viel »Köpfchen« auszeichnen. Denn das Leben in der Gemeinschaft bringt alle möglichen geistigen Herausforderungen mit sich. Man muss unter anderem gut kommunizieren können und sich in einem Geflecht von sozialen Beziehungen zurechtfinden, das sich jeden Tag verändern kann. »Dazu sollte man wissen, wie die anderen ticken«, erklärt Fabian Ritter.
Bei Walen und Delfinen hält Fabian Ritter es durchaus für möglich, dass sich dieses Einschätzungsvermögen nicht nur auf die eigenen Artgenossen bezieht. Können sie vielleicht sogar erahnen, wie Menschen ticken? Tatsächlich gibt es dafür einige Indizien. Zum Beispiel wissen Delfine durchaus, ob Menschen ihnen gerade Aufmerksamkeit schenken oder nicht – und ziehen ihre Schlüsse daraus
Einen solchen Draht zu Menschen zu haben, ist nach Einschätzung von Fabian Ritter auch für frei lebende Wale und Delfine wichtig. Schließlich sind sie in ihrem Alltag häufig mit den Zweibeinern konfrontiert. Dann müssen sie möglichst rasch einschätzen, was von den Besuchern zu erwarten ist. Und das können sie offensichtlich ziemlich gut. »Bei menschlichen Schwimmern merken sie sofort: Der ist nicht so elegant und schnell wie wir, also wohl keine Gefahr«, sagt der Meeresbiologe. Manchmal seien die Tiere dann zwar trotzdem scheu und suchten das Weite. »Normalerweise wissen sie aber ganz genau, wer das Element Wasser kontrolliert und ›Herr im Hause‹ ist.«
Ähnlich gut scheint das Einschätzungsvermögen der Meeressäuger bei Booten zu funktionieren. Wenn sie in ihrem Lebensraum immer wieder auf Walbeobachter treffen, müssen sie sich auf diese Besucher einstellen oder das Gebiet verlassen. Letzteres ist allerdings oft keine Option
Also müssen die Tiere bleiben und mit den Besuchern umgehen: Welches Boot kenne ich, welches nicht? Welches nähert sich üblicherweise langsam und respektvoll, welches nervt und kann vielleicht sogar gefährlich werden? Das alles können Wale und Delfine nach Fabian Ritters Erfahrung durchaus unterscheiden. »Sie müssen uns kennenlernen, um ihren Leidensdruck zu verringern«, sagt der Biologe. Das könnte seiner Einschätzung nach erklären, warum viele Meeressäuger ein so großes Interesse an Menschen zeigen: Sie wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben – ob die Zweibeiner in ihrer Nachbarschaft anstrengend oder gefährlich sind, interessant oder sogar unterhaltsam. Oder ob man vielleicht von ihnen profitieren kann.
Quelle:
https://www.spektrum.de/news/wale-meeressaeuger-mit-hoher-intelligenz/2228361#:~:text=In%20zahlreichen%20Studien%20haben%20Wale,und%20ihr%20Verhalten%20danach%20ausrichten.
Beitrag von Shiloh (Seite 51)


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um 09:35
Es ist auch bekannt, dass gerade Buckelwale artfremden Tieren aus Notlagen helfen
https://de.whales.org/2016/08/05/buckelwale-retten-robben-vor-orca-angriffen/


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um 09:39
Musste den Link noch mal ändern, da es vorher ein Bezahlartikel war


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um 10:05
Zitat von ThiraThira schrieb:Es ist auch bekannt, dass gerade Buckelwale artfremden Tieren aus Notlagen helfen

https://de.whales.org/2016/08/05/buckelwale-retten-robben-vor-orca-angriffen/
Laut deinem obigen verlinkten Artikel könnte es sich gemäß Forschern sogar um altruistisches Verhalten handeln.


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um 10:33
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich verstehe nicht, warum es in dieser Diskussion nur schwarz oder weiß geben soll.
und ich verstehe nicht, warum Du mir das schreibst.
Zitat von ThiraThira schrieb:Es ist auch bekannt, dass gerade Buckelwale artfremden Tieren aus Notlagen helfen
ähm, da steht zig mal "scheinbar", daraus einen Fakt zu machen ist etwas übertrieben.

@Shiloh
Ich denke durchaus, dass Wale und Delphine sehr gut einschätzen können, ob irgendwas gefährlich werden kann, Futter ist oder sonst etwas. Nur geht es in dem Artikel darum, dass diese Tiere sich frei und gesund dort bewegen, wo sie hin gehören. Das kann man aber mMn nicht auf die Situation übertragen, wenn ein junger Wal gestrandet ist, womöglich geschwächt oder krank, ausgeliefert ist und dann von Menschen "besucht" wird die ihn streicheln und für ihn singen.


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um 11:35
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich verstehe nicht, warum es in dieser Diskussion nur schwarz oder weiß geben soll.
und ich verstehe nicht, warum Du mir das schreibst.
Es war gar nicht an dich persönlich gerichtet, sondern ich meinte allgemein die "gegensätzlichen Lager" wie sie gerade in diesem Beitrag von dir nochmal betont wurden:
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:alles, was "für" den Wal getan wurde von vielen gefeiert und unterstützt wurde
versus
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:eben auch die, die diese Aktion kritischer betrachten
Kritik ist immer gut. Ständige Überkritik - und so sehe ich es hier halt oft von der "kontra -Fraktion" ist aber oft kontraproduktiv, wird und wirkt dann nur noch unsachlich. Mir ist da zuviel "Schwarz-Weiß-Denken" im Spiel.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ich denke durchaus, dass Wale und Delphine sehr gut einschätzen können, ob irgendwas gefährlich werden kann
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Das kann man aber mMn nicht auf die Situation übertragen, wenn ein junger Wal gestrandet ist, womöglich geschwächt oder krank, ausgeliefert ist und dann von Menschen "besucht" wird die ihn streicheln und für ihn singen.
Es wurde schon festgestellt, dass Wale aufgrund ihrer Intelligenz die Nähe des Menschen suchen, wenn sie merken, dass etwas nicht in Ordnung ist, so auch Experte Fabian Ritter:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 29.04.2026:
Das alles können Wale und Delfine nach Fabian Ritters Erfahrung durchaus unterscheiden. »Sie müssen uns kennenlernen, um ihren Leidensdruck zu verringern«, sagt der Biologe. Das könnte seiner Einschätzung nach erklären, warum viele Meeressäuger ein so großes Interesse an Menschen zeigen: Sie wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben – ob die Zweibeiner in ihrer Nachbarschaft anstrengend oder gefährlich sind, interessant oder sogar unterhaltsam. Oder ob man vielleicht von ihnen profitieren kann.
Quelle:
https://www.spektrum.de/news/wale-meeressaeuger-mit-hoher-intelligenz/2228361#:~:text=In%20zahlreichen%20Studien%20haben%20Wale,und%20ihr%20Verhalten%20danach%20ausrichten.
Der junge Buckelwal hat Anfang März 2026 mMn vielleicht nicht umsonst den Hafen von Wismar aufgesucht. Er könnte die Nähe der Menschen, welche ihn von den Stellnetzresten an seinem Körper befreien konnten, gesucht haben. Er kam, um von der Hilfe der Menschen zu profitieren (s. Fabian Ritter).
Oder er war einfach nur desorientiert.
Es ist aber eben nicht auszuschließen, dass er wohl merkte, dass etwas nicht in Ordnung ist und darum die Nähe der Menschen bewusst gesucht hat.

Deine Argumentation mit dem
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und dann von Menschen "besucht" wird die ihn streicheln und für ihn singen.
kann ich nicht ganz nachvollziehen. Dass Wale den Kontakt zu Menschen auch suchen und durchaus Körperkontakt zulassen, ist ja nichts Neues.

Und wer hat jetzt für den Wal "gesungen"? Meinst du die Aktion vor Poel, wo man dem Wal seine eigenen aufgenommenen Gesänge vorspielte? (wohlgemerkt kam das von Seiten des Umweltministeriums und von den Experten von ITAW/TiHo/DMM, da war die Initiative noch nicht involviert) Das fand ich gelinde gesagt auch wenig zielführend ...


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 11:42
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und wer hat jetzt für den Wal "gesungen"? Meinst du die Aktion vor Poel, wo man dem Wal seine eigenen aufgenommenen Gesänge vorspielte?
Sergio ??


Screenshot 20260601 114124 Chrome

https://www.rtl.de/news/wal-vor-poel-wal-guru-sergio-bambaren-singt-fuer-buckelwal-timmy-rettung-rueckt-naeher-id30759919.html


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um 11:42
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das fand ich gelinde gesagt auch wenig zielführend ...
Interessant. Du wirfst Schwarz-Weiss-Denken vor.
Wenn die Behörden dem Wal Walgesänge vorspielen, ist das nicht zielführend. Aber kuscheln mit dem Wal, wenn es von der Initiative kommt, ist erwünscht und wird mit diversen Quellen "belegt", dass Wale ja die Nähe zu Menschen suchen würden (glaub ich persönlich immernoch nicht).

Fragt sich, wer hier schwarz-weiss denkt.

Der Wal soll ja schon eine Weile zuvor in Polen gesichtet worden sein. Hing andauernd fest.
Vielleicht wird es Zeit, sich einzugestehen, dass er krank war und nicht gestrandet ist, andauernd, weil er Nähe zu Menschen suchte.
Vermutlich wollte er wirklich einfach in Ruhe sterben.


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um 11:48
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:gesichtet worden sein. Hing andauernd fest.
Vielleicht wird es Zeit, sich einzugestehen, dass er krank war und nicht gestrandet ist, andauernd, weil er Nähe zu Menschen suchte.
Vermutlich wollte er wirklich einfach in Ruhe sterben.
Für mich ein Gedanke zu weit... Der Gedanke davor reicht schon "ich bin krank und das auftauchen und atmen fällt mir schwer also ab ins flache Wasser "

Hilft längerfristig überhaupt nicht, aber so ist das mit Krankheitsentscheidungen.

Geht einem Menschen ja nicht anders....

Bergsteiger erleben unter Sauerstoffarmut bzw Erfrierung manchmal "Hitze" und ziehen sich warme Kleidung aus bei eisigen Temperaturen.

Ich kenne viele ältere Menschen, denen das Trinken schwerfällt, obwohl dann die Kognitivität erst recht leidet und das den Körper massiv schwächt.


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um 11:52
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Neben der eigentlichen Geschichte des Wals hat sich Kurioses ereignet. Da gibt's noch die zwei Typen vom Strand .... 😉
Peinlich, infantil, beschämend. Ist für mich das Abbild einer degenerieten Gesellschaft und finde es abstoßend. Das hat mit Tierliebe alles so rein gar nichts zu tun.

Sehe es auch ganz ähnlich wie hier formuliert:
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Genau das macht das Psychogramm aus, das die Walgeschichte über moderne Gesellschaften im digitalen Zeitalter erzählt. Der Blick für das große Ganze geht verloren, wenn unablässig auf wenige Zentimeter große Bildschirme gestarrt und die emotionale Suggestivkraft von Drei-Zeilen-Infos kritiklos aufgesaugt wird. Es geht jedes Maß verloren, haptisch, emotional und intellektuell.



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um 12:13
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Aber kuscheln mit dem Wal, wenn es von der Initiative kommt, ist erwünscht und wird mit diversen Quellen "belegt",
Davon habe ich doch gar nichts geschrieben, das ist deine Interpretation.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:mit diversen Quellen "belegt", dass Wale ja die Nähe zu Menschen suchen würden (glaub ich persönlich immernoch nicht).
Ja, auch Wale suchen durchaus die Nähe zu Menschen in bestimmten Situationen, nicht nur umgekehrt. Ich bezog mich hierbei auf das überzeugende Statement vom Experten Fabian Ritter.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Vielleicht wird es Zeit, sich einzugestehen, dass er krank war und nicht gestrandet ist, andauernd, weil er Nähe zu Menschen suchte.
Davon habe ich auch nichts geschrieben, dass er andauernd die Nähe zu Menschen gesucht hat. Ich bezog mich explizit auf Wismar Anfang März 2026, als er die Netze am Körper hatte.
Zitat von soomasooma schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Neben der eigentlichen Geschichte des Wals hat sich Kurioses ereignet. Da gibt's noch die zwei Typen vom Strand .... 😉
Peinlich, infantil, beschämend. Ist für mich das Abbild einer degenerieten Gesellschaft und finde es abstoßend. Das hat mit Tierliebe alles so rein gar nichts zu tun.
Das ist doch auch gar nicht im Kontext mit Tierliebe gemeint gewesen. Schrieb ich doch:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Mal heute am Sonntag ein kurzes Offtopic.
Und hatte ich doch auch nochmal auf den gelöschten Beitrag von @sooma
geantwortet:
Ach, das ist neben dem ernsten Thema doch einfach nur mal etwas Ablenkung.
Sollte man halt nicht überbewerten 😉
Also, wenn ich hier nun ständig unvollständig und im falschen Kontext zitiert werde, um dann ohne Zusammenhang da "draufzukloppen", bestätigt mich das nur darin, was ich vorher schon zu den"pro-und-kontra-Fraktionen" in punkto Sachlichkeit schrieb 😉


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um 12:19
Zitat von ShilohShiloh schrieb:kann ich nicht ganz nachvollziehen. Dass Wale den Kontakt zu Menschen auch suchen und durchaus Körperkontakt zulassen, ist ja nichts Neues.
er war gestrandet.....er hat also nicht aktiv selbst diesen extrem engen Kontakt "suchen" können. Er war ausgeliefert. Ich finde das sollte man schon auch berücksichtigen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ja, auch Wale suchen durchaus die Nähe zu Menschen in bestimmten Situationen, nicht nur umgekehrt. Ich bezog mich hierbei auf das überzeugende Statement vom Experten Fabian Ritter.
ja und bei der gehe ich mit, ich gehe nur nicht mehr mit, wenn daraus mehr gemacht wird, als in dem statement steht


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um 12:36
@Tussinelda
Vielleicht reden wir gerade aneinander vorbei.
Ich bezog mich auf das Auftauchen des Wals Anfang März 2026 im Hafen von Wismar.
Da schwamm er im Hafen und war nicht gestrandet:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der junge Buckelwal hat Anfang März 2026 mMn vielleicht nicht umsonst den Hafen von Wismar aufgesucht. Er könnte die Nähe der Menschen, welche ihn von den Stellnetzresten an seinem Körper befreien konnten, gesucht haben. Er kam, um von der Hilfe der Menschen zu profitieren (s. Fabian Ritter).
Oder er war einfach nur desorientiert.
Es ist aber eben nicht auszuschließen, dass er wohl merkte, dass etwas nicht in Ordnung ist und darum die Nähe der Menschen bewusst gesucht hat.
Und ich schrieb: "Oder er war einfach nur desorientiert." Bei den weiteren Strandungen nach Wismar Anfang März, gehe ich ganz stark davon aus. Desorientierung durch den Ausfall des körpereigenen Magnetfeldes zur Navigation aufgrund der zu flachen Ostsee. Der Wal war mittlerweile am südlichsten Punkt der Ostsee angelangt (Flachwasserzonen und Sandbänke zuhauf). Desorientiert bedeutet für mich dabei nicht zwingend, dass das Tier krank sein musste.

MMn hätte man den Wal Anfang März noch mit Chance aus der Ostsee guiden können. Da kümmerte man sich aber nicht weiter drum und entließ das Tier unbegleitet aus dem Wismarer Hafen. Anscheinend ging man davon aus, dass er alleine aus der flachen Ostsee herausfindet.
Um so schlimmer, wenn man wusste, dass der Wal schon seit 2025 in der Ostsee bei Polen herumirrte.


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