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Gewalt gegen Frauen - schon Alltag?

932 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Schlagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt gegen Frauen - schon Alltag?

21.11.2018 um 09:16
Zitat von ClachapsClachaps schrieb:Kreise eben. Ich hatte auch mal einen Nachbarn der hat seine Frauen immer lautstark geschlagen. Man hörte das Schlagen, das Aufschlagen oder gegen die Wand schlagen, Schreie, etc. Wenn er aus dem Haus gegangen ist hat er die immer eingeschlossen. Nach außen sonst alles recht unauffällig.
Dann waere der akzeptierende Kreis anscheinend die Nachbarschaft, die dagegen nichts unternommen hat? Bei sowas sollte man schon mal die Polizei rufen, wenn es derart eindeutig war. Ist das denn mal passiert?


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21.11.2018 um 09:26
Ach naja das lässt sich im Nachhinein immer leicht sagen. Hättet ihr mal.
Wir sind da ein paar Mal rüber und haben auch gefragt ob alles ok ist . Aber dann war immer alles plötzlich kein Problem.

Was aber erstmal eindeutig schien ist dann eben doch nicht so eindeutig. Ein Schlag ist dann irgendwas runtergefallen. Man hat sich gestritten wegen Geld und so weiter.

Irgendwann bin ich dann ausgezogen. Passiert ist bis da nie etwas.

Das ist der Regelfall wenn ich in der Zeitung lese von solchen Geschichten und auch anderen mit Kindesmisshandlung und so. Keiner macht etwas bis es zu spät ist.


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Gewalt gegen Frauen - schon Alltag?

21.11.2018 um 09:30
@Clachaps
Das klingt so, als ob haeusliche Gewalt allgemein akzeptiert wird, weil sich ja keiner einmischen will und weil einen das ja nichts angeht und so weiter. Das ist schon echt traurig, aber wahrscheinlich kein Einzelfall.
Zitat von ClachapsClachaps schrieb:Aber dann war immer alles plötzlich kein Problem.
Natuerlich. Weil das Opfer ja weiss, sobald die Tuer sich schliesst, gibt's erst richtig Pruegel. Das Hauptproblem bei haeuslicher Gewalt ist ja oft, dass die Frauen von ihrem Partner in irgendeiner Weise abhaengig sind oder sich zumindest abhaengig fuehlen.


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Venom ehemaliges Mitglied

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21.11.2018 um 09:45
@Clachaps
Schade, dass das nicht mein Nachbar ist. Zuerst hätte ich Aufnahmen gemacht und Polizei verständigt. Ansonsten hätte ich persönlich dem einen Besuch abgestattet, möglicherweise nicht alleine. Ich bin zwar kein Faustkämpfer aber mit Griffen kenne ich mich mehr oder weniger aus. Ein Sleeper Hold Choke bspw. kann Wunder wirken, schon probiert und zwar mehrmals wobei man vorsichtig sein muss, dsss man jemanden damit nicht ins Jenseits befördert und dann unnötig im Knast landet obwohl man nur einer Frau helfen wollte.

Ansonsten gibts noch die verbale Methode den Gewalttäter dazu zu bringen sein Verhalten zu überlegen. Aber keine höfliche Variante.


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Doors ehemaliges Mitglied

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21.11.2018 um 09:50
Oft sind Gewaltopfer so eingeschüchtert, dass sie sich nuicht trauen, etwa gegenüber der Polizei auszusagen, geschweige denn, den Gewalttäter anzuzeigen. "Wenn Du was sagst, bringe ich Dich und die Kinder um!" Dann kommt neben der Angst um das eigene Leben noch die um die Kinder dazu.

Oft sehen die Frauen für sich und die Kinder auch keine Chance, der Hölle zu entkommen aus Angst vor den Konsequenzen einer Veränderung: Emotionale und ökonomische Abhängigkeit spielen ebenso eine Rolle wie dei Angst vor familiärer Isolation. Da klammert sich die Frau dann schon mal an die Hoffnung und die Versprechen des Mannes, dass sich alles bessern wird.

Tut es aber nicht. Daher ist allen Frauen zu raten, sich solchen Gewaltbeziehungen zu entziehen. Dazu braucht es Hilfe durch geschulte PolizistInnen, Beratungshotlines (auch mehrsprachig), mehr Plätze in Frauenhäusern - und Gerichte, die im Falle einer Anzeige konsequent urteilen. Darüber hinaus ist natürlich die Zivilcourage jedes einzelnen von uns gefordert, bei diesen Verbrechen zu intervenieren, sie anzuzeigen, den Opfern Hilfe anzubieten.


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21.11.2018 um 11:06
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Das glaubst Du wirklich? Ich behaupte sogar, es sind jeden Tag in Deutschland viele Frauen, denen es so geht, nicht nur weltweit. Denn es gibt zu jeder Zeit viele Frauen, die Angst vor ihrem gewalttaetigen Partner haben, sie sind ja nunmal mit ihm zusammen und wissen nicht, wann er das naechste Mal austickt. Warum bezweifelst Du das?
Wegen der Wahrscheinlichkeit. Wie viele Menschen sind in Deutschland jährlich in einer Beziehung, wie viele Single, wie viele sind gewalttätig und wie viele davon gegen Frauen und wie viele müssen um ihr Leben bangen? Wir haben eine Gesamtzahl und eine Dunkelziffer, von der man logischerweise nur ausgehen kann.
Zitat von BeckyBecky schrieb:Es werden 364 Frauen pro Jahr Opfer von versuchtem Mord/Totschlag (ich befürchte, die Dunkelziffer ist bedeutend höher). Ein Jahr hat 365 Tage. Ich weiß nicht, was du daran nicht verstehst.
Wer sagt, dass ich daran nichts verstehe?
Ich kann nur einfach keine Jahreszahl nehmen und es durch diese dividieren um zu errechnen, wie vielen Frauen es pro Tag passiert.
Zitat von BeckyBecky schrieb:Natürlich kanns in der Realität sein, dass mal drei Tage nichts passiert, aber an einem anderen Tag passiert das dann eben gleich mehreren Frauen. Statistisch gesehen ist es aber nunmal etwa eine Frau pro Tag. Wenn dus genau wissen willst: pro Tag trifft es 0,99 Frauen.
Nein, nicht pro Tag betrifft es 0,99 Frauen. Schon einmal eine Frau gesehen, die unvollständig ist?
Dieses Teilen macht immer noch keinen Sinn.
Es kann auch sein, dass monatelang nichts passiert, dann trifft es an einem Tag 100 Frauen, Wochen vergehen, dann die nächsten 50 Frauen, dann einen Monat später wieder 150 und dann noch mal 44 einen Tag später.
Aber einfach zu sagen, es passiert jeden Tag was, das ist Unsinn, das an einer Zahl auszumachen und es durch die Jahreszahltage zu rechnen und dann zu sagen, jo, passiert täglich und zwar soundso viel.


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Gewalt gegen Frauen - schon Alltag?

21.11.2018 um 11:08
Zitat von AlphabetnkunstAlphabetnkunst schrieb:Wegen der Wahrscheinlichkeit. Wie viele Menschen sind in Deutschland jährlich in einer Beziehung, wie viele Single, wie viele sind gewalttätig und wie viele davon gegen Frauen und wie viele müssen um ihr Leben bangen? Wir haben eine Gesamtzahl und eine Dunkelziffer, von der man logischerweise nur ausgehen kann.
Wenn eine Frau pro Tag tatsaechlich stirbt, wie viele Frauen sind dann wohl in einer gewalttaetigen Beziehung? Wieviele Frauen haben dann wohl jeden Tag Angst, was ihr Partner ihnen wieder antun wird?
Zitat von AlphabetnkunstAlphabetnkunst schrieb:Es kann auch sein, dass monatelang nichts passiert, dann trifft es an einem Tag 100 Frauen, Wochen vergehen, dann die nächsten 50 Frauen, dann einen Monat später wieder 150 und dann noch mal 44 einen Tag später.
UNS ist das klar! Trotzdem geht es hier um Statistik und Durchschnitt, das sind Werte, die man braucht, um eine Haeufigkeit irgendwie erfassen zu koennen!


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21.11.2018 um 11:11
Zitat von AreelaAreela schrieb:Nach 6 Jahren Beziehung hatte er mir mit einem Art Lächeln im Gesicht eröffnet, dass er mich seit über einem halben Jahr betrügt. Natürlich erst nachdem ich versehentlich einen Beweis fand. Zu dem Zeitpunkt versuchten wir ein Kind zu bekommen.
Nicht schön, aber ich kann dich irgendwie verstehen auch wenn das jetzt nichts hilft :/
Zitat von boraboraborabora schrieb:Früher sah man es wohl noch unter "Privatsache" an, was Eheleute "miteinander haben"
Früher "gab" es ja auch keinen Vergewaltigung in der Ehe. Erst seit ca. 20 Jahren ist das ein Straftatbestand, auch wenn (unter anderem) ein Herr Horst S., groß geworden durch eine Schwesternpartei in einem großen Bundesland, sich dagegen aussprach.



Gerade mal nachgeschaut: Es handelt sich um den § 177 StGB


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21.11.2018 um 11:11
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Wenn eine Frau pro Tag tatsaechlich stirbt, wie viele Frauen sind dann wohl in einer gewalttaetigen Beziehung?
Ja, aber wer sagt denn, dass tatsächlich jeden Tag eine Frau durch den Partner stirbt?
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:UNS ist das klar! Trotzdem geht es hier um Statistik und Durchschnitt, das sind Werte, die man braucht, um eine Haeufigkeit irgendwie erfassen zu koennen!
Die dann dennoch nicht so ganz klar ist. Ich finde, die Häufigkeit macht sich aus den Gesamtzahlen und der Dunkelziffer schon fest.


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21.11.2018 um 11:22
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Weil sie Angst haben. Weil sie abhaengig sind. Weil sie den Partner doch lieben und er ja gesagt hat, dass es ihm leid tut und es nie wieder vorkommt.
Oder weil sie es nicht wirklich beweisen können... es gibt sicherlich Typen, die ihre Frauen nur mal ab und an eine "geben", ohne das größere Verletzungen zu finden wären.

Also Typen, die genau wissen, dass sie nicht ihre Frauen richtig schlagen können, weil es dann bei der Polizei nachweisbar wäre... unter den Schlägern gibt es sicherlich auch richtig raffinierte.


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21.11.2018 um 11:23
Zitat von AlphabetnkunstAlphabetnkunst schrieb:Ja, aber wer sagt denn, dass tatsächlich jeden Tag eine Frau durch den Partner stirbt?
Das hat niemand behauptet. Aber wenn so viele Frauen jaehrlich durch ihren Partner sterben, dann bedeutet das, dass eine betraechtlich hoehere Anzahl von Frauen in einer gewalttaetigen Beziehung lebt und regelmaessig geschlagen wird. Und diese Frauen haben ja nicht nur an dem Tag Angst um Leib und Leben an dem sie tatsaechlich sterben!

Muss man das wirklich erklaeren?


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21.11.2018 um 11:30
Zitat von KFBKFB schrieb:Nicht schön, aber ich kann dich irgendwie verstehen auch wenn das jetzt nichts hilft :/
Danke. Es war auch nicht schön, aber im Nachhinein war die dann zwangsläufige Trennung gut so ;-).


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21.11.2018 um 11:33
...davon abgesehen werden viele, viele Hilfegesuche abgelehnt, weil es einfach keine freien Plätze mehr gibt, wie folgt:

"Notruf: 7.358 Aufnahmegesuche mussten die 62 Einrichtungen in NRW 2017 ablehnen
20.06.2018 | Stand 20.06.2018, 21:33 Uhr

Düsseldorf. Wegen Platznot und Überfüllung müssen in den Frauenhäusern in NRW immer mehr Schutzsuchende abgewiesen werden. In den landesweit 62 Frauenhäusern konnten 2017 7.358 Aufnahmegesuche nicht erfüllt werden. Zum Vergleich: 2016 waren es 5.888 Fälle und 2015 4.698 Fälle. Das geht aus einer Antwort von NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) auf eine Anfrage der SPD hervor."


Quelle: https://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/22170948_Frauenhaeuser-in-NRW-muessen-immer-mehr-Opfer-abweisen.html

Wenn man das liest, kann einem richtig schlecht werden... wo sollen die Menschen hin, wenn sie nicht einmal in den dafür vorgesehenen Einrichtungen noch einen Platz finden können?


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21.11.2018 um 11:38
Zitat von moricmoric schrieb:Wenn man das liest, kann einem richtig schlecht werden... wo sollen die Menschen hin, wenn sie nicht einmal in den dafür vorgesehenen Einrichtungen noch einen Platz finden können?
Was willst du denn machen? Das kostet alles Geld. Beim Ausbau von Sozialwohnungen hapert es doch auch, was ist mit Obdachlosenheimen? Nix ist, richtig.


In Frauenhäusern könnte man vielleicht prüfen, ob die betroffenen Frauen erstmal bei ihrer Familie unterkommen können und jene, bei denen das völlig unmöglich ist werden dann bevorzugt behandelt und kriegen einen freien Platz zuerst.


Ja, ist alles nicht schön aber ohne wirtschaftlichen Nutzen tut sich hierzulande meist nur mittelprächtig was.


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21.11.2018 um 11:43
Zitat von KFBKFB schrieb:In Frauenhäusern könnte man vielleicht prüfen, ob die betroffenen Frauen erstmal bei ihrer Familie unterkommen können und jene, bei denen das völlig unmöglich ist werden dann bevorzugt behandelt und kriegen einen freien Platz zuerst.
Ne, das ist anders... ich habe es ja in einem WDR 5 Beitrag gehört... wenn die Frauen bzw. die Hilfesuchenden anrufen, gibt es schon keinen einzigen verfügbaren Platz mehr... du kannst doch im Nachhinein keine anderen Menschen vor die Tür setzen, weil man glaubt, der Anrufer von jetzt ist noch schlechter dran.

Hm... ach so... du sprichst eventuelle Wartelisten an... verstehe... da weiß ich nicht, ob es die so gibt und, falls ja, wie es behandelt wird.
Zitat von KFBKFB schrieb:Was willst du denn machen? Das kostet alles Geld. Beim Ausbau von Sozialwohnungen hapert es doch auch, was ist mit Obdachlosenheimen? Nix ist, richtig.
Ich habe in dem Beitrag auch gehört, dass wohl 50 neue Plätze geschaffen werden sollen (laut NRW-Landesregierung) und 7.000 Euro pro neu geschaffenen Platz bereit gestellt wird.

Die Dame von dem Verband der Frauenhäuser in NRW sagte jedoch, das sei einfach viel zu wenig.

Vielleicht habe ich mich da auch verhört... 50 neue Plätze in gesamt NRW? Das ist doch so gut wie nix, wenn über 7.000 Hilfegesuche pro Jahr abgelehnt werden müssen... ich muss mich da doch verhört haben?


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21.11.2018 um 11:49
Zitat von moricmoric schrieb: 50 neue Plätze geschaffen werden sollen (laut NRW-Landesregierung) und 7.000 Euro pro neu geschaffenen Platz bereit gestellt wird.
Das wären 350.000€ die "ohne Mehrwert" investiert werden. Für den Normalverdiener ist das viel, für soziale Projekte ist es zu wenig.

Das die wichtig sind und einen völlig anderen Stellwert haben steht auf einem anderen Blatt. Man kann das halt nicht beziffern, wie den subventionierten Acker von Karl-Heinz der über nächsten 5 Jahre ca. X€ Betrag abwerfen wird.



Zudem ist NRW hoch verschuldet. Die Problematik der Frauenhäuser (das es davon zu wenige gibt) scheitert also an der Realität.


50 Plätze sind zu wenig, das steht außer Frage aber immerhin kann so weiteren 50 Frauen geholfen werden. Vielleicht sollte man sich mal darum kümmern, Wege zu finden um die Quote der hilfsbedürftigen Frauen senken zu können.


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21.11.2018 um 11:54
Dabei gehts aber oft nicht nur alleine um die Frauen. Sehr oft sind leider Kinder im Spiel.
Das macht das alles nur noch schlimmer.


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21.11.2018 um 11:56
@KFB

Ich sehe es so, wie es hier wie folgt ausgedrückt wird:

"Der Zugang zu Frauenhäusern muss durch eine verlässliche Finanzierung garantiert sein. Schutz und Unterstützung gewaltbetroffener Frauen sind staatliche Pflichtaufgaben. Ihre bedarfsdeckende Finanzierung ist durch bundeseinheitliche Regelungen sowie die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel zu sichern."

Quelle: http://www.zwd.info/situation-der-frauenhaeuser-bundesweit-alarmierend.html

Der Artikel hat gute weiterführende Informationen zur Situation der Frauenhäuser bundesweit, es lohnt sich wirklich, da mal rein zu schauen.

Auch wenn es sauviel Geld kosten würde, auch wenn NRW verschuldet ist... es müssen dringend neue Plätze, und in ausreichender Menge, zur Verfügung gestellt werden... und wenn nicht mehr in bestehende Einrichtungen zu machen ist, dann müssen neue schnell gebaut werden.

Ich würde ohne zu Zögern dafür auch mehr Steuern zahlen... natürlich kann man jetzt auch schon spenden, klar... aber eine Steuer dafür wäre besser... von dem bekloppten Solidaritätszuschlag, der längst nicht mehr seine Gültigkeit besitzt (nur noch 30% der steuerlichen Einnahmen von dem Soli gehen überhaupt noch in den Aufbau Ost, der Rest bleibt hier), könnte man ohne Probleme etwas dafür abzweigen.


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21.11.2018 um 11:59
Zitat von AlphabetnkunstAlphabetnkunst schrieb:Ja, aber wer sagt denn, dass tatsächlich jeden Tag eine Frau durch den Partner stirbt?
Meine Güte. Dann werden halt am einen Tag drei Frauen Opfer von versuchtem Mord/Totschlag und in den nächsten paar Tagen keine, dann vielleicht sieben an einem Tag usw. Macht das in der Gesamtheit einen Unterschied? Nein.

Deutsche Frauen bekommen im Schnitt ja auch 1,46 Kinder. Jeder Mensch weiß, dass eine Frau nicht mit 1 1/2 Kindern rumrennt, aber die Statistik spuckt diesen Wert nunmal aus. Manche Frauen bekommen gar keine Kinder, andere drei.


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Gewalt gegen Frauen - schon Alltag?

21.11.2018 um 12:06
Zitat von moricmoric schrieb:"Der Zugang zu Frauenhäusern muss durch eine verlässliche Finanzierung garantiert sein.
Da bin ich dabei.
Zitat von moricmoric schrieb:es müssen dringend neue Plätze, und in ausreichender Menge, zur Verfügung gestellt werden
Da bin ich dabei.
Zitat von moricmoric schrieb:Ich würde ohne zu Zögern dafür auch mehr Steuern zahlen
Und hier steige ich aus.

Die Steuern kommen in einen großen Topf und dann wird umverteilt, von den Gesamtsteuereinnahmen wäre nur ein kleiner Teil exklusiv für Frauenhäuser von Nöten. Aber wo geht die Kohle denn hin? Die Ruine in Berlin und das Loch in Stuttgart.
Spoilerja, ja, ja, absichtliche Übertreibung


Der verbindliche Festbetrag muss vereinbart werden und zwar von ganz oben, nicht wieder in unserem föderalistischen Flickenteppich. Je nach Finanzlage des einzelnen Landes kann man von mehr oder weniger Prozentanteilen sprechen. Bedeutet, NRW wird stärker bezuschusst als Bayern.

Hier sehe ich die Ministerien in der Pflicht;
- Arbeit und Soziales
- Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Gesundheit

Im weiteren Sinne auch Justiz und Verbraucherschutz und von mir aus auch das Ministerium für Inneres, Bau und Heimat.


Die fielen mir da spontan ein aber so lange sich niemand wirklich verpflichtet fühlt, wird das eher nix.

Hast du deinen Abgeordneten diesbezüglich mal angeschrieben? Oder Post nach Brüssel geschickt?
-> Die Frage ist ernst gemein und ich will dich hier nicht irgendwie "ärgern" oder so.

Ich kriege sehr wenig mit in dieser ganzen Angelegenheit. Das mag daran liegen, dass ich keine Zeitung lese, aus einem vernünftigen Umfeld komme, mich politisch nicht bilde[…] oder auch daran, dass einfach nicht viel getan wird.


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