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Psychiatrie

810 Beiträge, Schlüsselwörter: Freunde, Erfahrung, Psychiatrie, Verwandte

Psychiatrie

29.11.2011 um 16:35
@shionoro
shionoro schrieb:Liest du was ich schreibe?
Willst du es überhaupt verstehen?
Ja möchte ich.
shionoro schrieb:Betreuungsberufe sollten allgemein besser bezahlt werden und es sollten mehr betreuer überall eingestellt werden. kommt patienten nur zu Gute
Der Meinung bin ich auch, man hat heutzutage das Gefühl, das viele Betreuer garkeinen sachgemäßen Überblick mehr haben, es müsste viel mehr von ihnen geben aber auch anstrengender und nervenzehrender Beruf, finde ich.
shionoro schrieb:Aber du bist in deinem Hass zu verbohrt glaube ich
Das stimmt nicht.
shionoro schrieb:Früher wurden psychisch kranke umgebracht oder verschlossen in kellern der familie gehalten.
ODer waren in zirkussen als freaks unterwegs oder einfach als penner. besser?
Fürchterlich... aber "ideal" ist es heute auch nicht, es geschehen noch zu viele Fehldiagnosen, Ärzte sind auch nur Menschen, ich weiß. Viele Patienten haben bis heute schwerwiegende Traumata davongetragen und davor die Augen zu verschließen, ist falsch. Es wird von Zeit zu Zeit besser, man merkt es schon aber ideal ist vieles nicht.


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Psychiatrie

29.11.2011 um 17:35
@wanagi

das es ideal ist behauptet denke ich niemand, aver tolerabel ist es meiner meinung nach so wie es ist in jedem fall.
Besser ist natürlich immer besser.

eine bessere Bezahlung bzw eine bessere versorgung mit pflegern, sodass einzelne pflegekräfte weniger arbeit oder mehr urlaub haben käme aber wie gesagt nur den patienten zu Gute, weil die Pflegekräfte dann sicherlich mit sehr viel mehr elan an die arbeit gehen können als wenn sie überarbeitet sind


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Psychiatrie

04.01.2012 um 22:53
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Psychiatrie

06.05.2013 um 20:51
Heute habe ich zusammen mit meiner Psychologin beschlossen, mich wieder in eine Klinik einweisen zu lassen. Im Moment geht es mir psychisch sehr schlecht und ich denke, das wäre die bestmögliche Alternative. Wenn ich nicht so starke Zwänge hätte, wäre ich bestimmt schon eher zu dem Entschluss gekommen.

Vor zweieinhalb Jahren war ich auf Grund von Suizidgedanken, Stimmenhören und starken Zwängen in einer Jugendpsychiatrie. Damals war ich gerade vierzehn geworden. Heute bin ich sechzehn und denke, dass ich nun besser über meine Situation entscheiden und urteilen kann.

Ich weiß auch noch nicht wirklich, was ich von diesem Entschluss halten soll. Einerseits bekomme ich dort wahrscheinlich Hilfe und die Klinik soll sehr gut sein, andererseits ist es mit meinen Zwängen umso schwerer. Außerdem würde ich dann aus meinem Umfeld gerissen werden, an das ich mich gerade gewöhnt habe. Fest steht aber, dass ich nach dem Klinikaufenthalt wieder zurück in meine Wohngruppe kommen werde. Es fällt mir jetzt schon sehr schwer, meine Freunde hier verlassen zu müssen, aber letztendlich weiß ich, dass es so besser ist. (...)
Außerdem werden sie mich dann besuchen gehen, und ich darf, anders als hier, jedes Wochenende nach Hause.

Ich bin mir nicht sicher, wie meine Eltern darauf reagieren werden. Aber ich weiß noch, wie belastend es das erste Mal für sie war. Werde auf jeden Fall erst noch einmal in Ruhe mit ihnen darüber sprechen.

Es ist noch nicht ganz sicher, ob ich nun wirklich bald in eine Psychiatrie komme; Es wird erstmal geschaut, ob für mich die Beschaffenheiten da sind, die ich brauche. Aber die Wahrscheinlichkeit ist auf Grund meiner derzeitigen Situation groß. Allerdings mache ich mir keine großen Hoffnungen, dass danach alles besser sein wird. Mein erster Aufenthalt in der Klinik hatte alles nur noch schlimmer gemacht.

Trotzdem hoffe ich, dass man mir helfen, und dass es mir danach wieder so gut geht, dass ich wieder ein normales, geregeltes Leben führen kann.
Werde hier auch noch meine Erfahrungen mit der Klinik berichten.

Liebe Grüße,
Ivory


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Psychiatrie

06.05.2013 um 21:30
@IvoryTower
Wow!!
Wow weil du den Mut hast darüber so offen zu sprechen und...
...wow weil ich finde dass du für dein alter unglaublich gut reflektierst !

Ich hoffe für dich dass du den Erfolg erreichst den du brauchst um in ein schönes leben zurück zu kehren !

Auf jeden fall hast du den größten Schritt schon gemacht.
Einsicht. Und Hilfe angenommen !

Alle Achtung ! :)


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Psychiatrie

06.05.2013 um 21:38
@Ylayazz
Vielen Dank. :)
Es ist halt die letzte Möglichkeit und ich finde, wenn man die Option hat, sollte man sie auch nutzen. Auch, wenn ich weiß, dass die ersten Wochen schwierig für mich sein werden. Aber letztendlich tue ich es ja für mich und die Menschen, die mir wichtig sind. :)


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Psychiatrie

06.05.2013 um 21:43
@IvoryTower

Wahnsinn !
Ganz toll wie du darüber denkst und sprichst !
Du hast in den letzten Jahren wahrscheinlich mehr gelernt als manch anderer in 20 Jahren.

Wenn du es nicht schaffst ... Wer dann ?

Es werden gute und schlechte Tage kommen aber das weißt du ja alles selbst und sowieso viel besser als ich :)

Wenn du mal quatschen willst ...

Ich wünsche dir allen Erfolg den du nur haben kannst :)


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Psychiatrie

06.05.2013 um 21:52
@Ylayazz
Dankeschön. :)
Ja, ich habe in meiner Vergangenheit viele Erfahrungen damit gemacht. Die meisten waren nicht sehr angenehm, aber dennoch habe ich meine Lektionen gelernt. Es gab natürlich auch Gutes, was ich mir auch für meinen nächsten Aufenthalt erhoffe.

Vielen Dank nochmal für die aufmunternden Worte! :)


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Psychiatrie

06.05.2013 um 21:55
@IvoryTower

So hart es auch klingt , ich habe gelernt: was dich nicht tötet , macht dich stärker.

Was nicht immer gut sein muss , abgehärtet zu sein da es gleichzeitig oft Gefühlskälte mit sich bringt.

Ich wünsche dir eine schöne Klinik, nette Ärzte und vielleicht die ein oder andere nette Bekanntschaft um die zeit schnell rum zu Kriegen!

Freue mich auf einen Bericht :)


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Psychiatrie

06.05.2013 um 22:02
@IvoryTower

Sher mutig von dir, eventuell nochmal zu gehen, obwohl du beim ersten mal mit Psychiatrie schlechte Erfahrungen gesammelt hast.
Auch von mir daher großer Respekt.

Ich hoffe es bringt dir was.


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Psychiatrie

06.05.2013 um 22:10
@Ylayazz

Danke Dir :)

@shionoro

Mein erster Aufenthalt in einer Psychiatrie war leider nicht so gut, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es nicht bessere Kliniken/Ärzte gibt. Und diese arbeitet auch eng mit unseren Wohngruppen zusammen und soll sehr gut sein. Also gebe ich der Klinik noch eine zweite Chance und hoffe, dass danach alles besser wird und wieder bergauf geht. Natürlich habe ich auch ein bisschen Angst davor - aber es geht letztendlich auch nicht anders. :)


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sanatorium
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Psychiatrie

07.05.2013 um 02:41
@IvoryTower
Die ersten Tage oder auch Wochen in der Psychiatrie sind am schlimmsten, kennst das bestimmt :) Wenn du das erstmal durchgestanden hast dann ist es dort eigentlich recht angenehm, wobei das natürlich auf die Klinik ankommt. Soll ja auch welche geben welche nicht so toll sind, wobei ich glaube das das auch einfach die subjektive Wahrnehmung ist. Die Klinik kann für den einen etwas tolles sein, aber die gleiche Klinik für den anderen wiederrum die reine Quahl.. Habe ich zumindest so die Erfahrung gemacht.
Kommt drauf an mit welcher Einstellung du dort hingehst, wenn du es eher als Zwangsmaßnahme siehst und nicht glaubst das es dir was bringt ist es immer schlecht, aber so wie du darüber schreibst glaube ich das es dir auf jeden Fall helfen kann. :) Viel Glück!

Mein ersten Klinikaufenthalte waren auch nicht so dolle, aber ich habe mich entschlossen doch wieder eine stationäre, oder zumindest ambulante Therapie zu machen, weil es so wie es jetzt ist einfach nicht weitergehen kann.


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Psychiatrie

07.05.2013 um 05:55
@IvoryTower Find ich sehr mutig von dir, @IvoryTower :). Dein Post ist sehr berührend geschrieben. Du bist mutig, ich wünsche dir, dass du die Ruhe findest, die du verdienst.

@sanatorium Dir drück ich auch die Daumen. Find es gut, dass du kämpfen willst :). So ne Entscheidung ist nicht einfach. Es wäre immer einfacher passiv zu bleiben. Nur dann ändert sich auch nichts. Viel Erfolg :)!


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sanatorium
ehemaliges Mitglied

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Psychiatrie

07.05.2013 um 05:59
@so.what
Danke dir.


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blackpony
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Psychiatrie

07.05.2013 um 08:57
@IvoryTower
du kämpfst für das was du gerne haben willst, das zeigt, dass du etwas ändern möchtest..
ich hoffe dir wird es besser gehen.
gedanklich ist das :pony: bei dir


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DieSache
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Psychiatrie

07.05.2013 um 09:13
@IvoryTower

in wie weit sind deine Eltern mit in die Therapie eingebunden?

Denke mitunter ist es hilfreich auch Mal Familienstunden zu haben, sprich um den Eltern ebenso beizustehen und die Probleme aus deren Sicht zu beleuchten. Oft wird dies nämlich vergessen, dass diese Dinge ja Alle innerhalb der Familie betreffen!


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Psychiatrie

07.05.2013 um 09:16
@IvoryTower

Denke da an deine homepage, es ist bestimmt den richtige schritt endlich ein loch zu schneiden zu können in den zaun!
Und mal austreten zu können in die freiheit und dies auch irgendwann mal geniessen können :-)

Drücke die daumen, ärger dich nicht über andere, denke einfach sie haben auch ein grund hier zu sein!


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Psychiatrie

07.05.2013 um 09:24
@IvoryTower
ich bewundere Dich für Deine Stärke, Deine Selbstreflexion und Deinen Mut. Du versuchst Hilfe zu bekommen, Deine Situation zu verbessern, traust Dich, Hilfe anzunehmen. Das ist ganz und gar nicht einfach. Ich wünsche Dir, das Deine Kraft anhält, Dich weder Mut noch Selbstvertrauen verlassen und es Dir besser geht. Alles Liebe!


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DieSache
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Psychiatrie

07.05.2013 um 09:25
Hab wie einige mitbekommen haben ja auch so meine "Psychiatrie-Karriere" gemacht und will für die Kliniken noch immer die Lanze brechen, die sind oft besser als ihr Ruf in der Gesellschaft, sprich viele haben noch immer das schräge Bild im Kopf, dass man dort nur verwahrt wird und nur mit "Verrückten" zusammengeschmissen wird.

Heute gibt es aber schon relativ gute Kliniken die sich teils auch fachlich auf bestimmte Störungen spezialisiert haben, wie z.B. Persönlichkeitsstörungen, strukturelle Störungen, Ess- und Körperwahrnehmungsstörungen.

Das was noch das veraltete Bild zu bestätigen scheint sind meist Akut-Psychiatrien in die man meist kommt wenns schon fast zu spät ist und man eine Krisenintervention benötigt!


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Psychiatrie

07.05.2013 um 13:25
Erst einmal vielen Dank Euch allen! :)
sanatorium schrieb:Die ersten Tage oder auch Wochen in der Psychiatrie sind am schlimmsten, kennst das bestimmt :)
Da hast Du absolut recht. In der Klinik und auch hier in der Wohngruppe ist es mir anfangs sehr schwer gefallen - mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. :)
sanatorium schrieb: Die Klinik kann für den einen etwas tolles sein, aber die gleiche Klinik für den anderen wiederrum die reine Quahl.. Habe ich zumindest so die Erfahrung gemacht.
Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Eine Mitpatientin von mir ist sogar lieber in der Klinik geblieben, als nach Hause zu fahren. Ich denke, dass es ganz auf die Person und ihre Lebensumstände ankommt.
sanatorium schrieb:Mein ersten Klinikaufenthalte waren auch nicht so dolle, aber ich habe mich entschlossen doch wieder eine stationäre, oder zumindest ambulante Therapie zu machen, weil es so wie es jetzt ist einfach nicht weitergehen kann.
Ich wünsche Dir auch alles Gute und dass es auch Dir bald wieder besser gehen wird! :)
so.what schrieb:Du bist mutig, ich wünsche dir, dass du die Ruhe findest, die du verdienst.
Ob ich mutig bin weiß ich nicht. Ich sehe es einfach als letzte Möglichkeit an, und hoffe, dass mir dort geholfen werden kann. Natürlich habe ich die Wahl, mich nicht einweisen zu lassen, aber ich weiß, dass es so nicht besser werden kann. Natürlich fällt mir dir Entscheidung schwer, aber letztendlich geht es nicht anders.
blackpony schrieb:du kämpfst für das was du gerne haben willst, das zeigt, dass du etwas ändern möchtest..
Ja ich möchte etwas ändern, da es so nicht weitergehen kann. Die Situation mit dem Bad hat sich nach meiner letzten Heimfahrt deutlich verschlechtert und ich sehe keine andere Lösung mehr.
Das ist zwar nicht der einzige Grund, aber ich hoffe, dass mir dort geholfen wird. Außerdem werde ich wahrscheinlich ein neues Medikament bekommen, dass man aber nur in einer Klinik ansetzen darf...
DieSache schrieb:in wie weit sind deine Eltern mit in die Therapie eingebunden?
Das weiß ich noch nicht. Es steht ja auch noch nicht hundertprozentig fest, dass ich wirklich in eine Klinik kommen werde. Mit meinen Eltern und meiner Psychologin habe ich morgen ein Gespräch darüber. Kann Dir danach gerne davon berichten. Ich wohne zwar nicht mehr zuhause, dennoch finde ich es wichtig, dass meine Eltern mit eingebunden werden.
waterfalletje schrieb:Denke da an deine homepage, es ist bestimmt den richtige schritt endlich ein loch zu schneiden zu können in den zaun!
Und mal austreten zu können in die freiheit und dies auch irgendwann mal geniessen können :-)
Genau. Das ist eine sehr schöne und treffende Metapher, die sehr gut auf meine derzeitige Situation zutrifft. Danke :)
Tussinelda schrieb:ich bewundere Dich für Deine Stärke, Deine Selbstreflexion und Deinen Mut. Du versuchst Hilfe zu bekommen, Deine Situation zu verbessern, traust Dich, Hilfe anzunehmen. Das ist ganz und gar nicht einfach. Ich wünsche Dir, das Deine Kraft anhält, Dich weder Mut noch Selbstvertrauen verlassen und es Dir besser geht. Alles Liebe!
Ich habe lange über meine Entscheidung nachgedacht, bevor ich mit meiner Therapeutin darüber sprechen konnte. Natürlich habe ich auch Angst davor. Aber andererseits sehe ich es als eine letzte Chance. :)


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