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Psychiatrie

810 Beiträge, Schlüsselwörter: Freunde, Erfahrung, Psychiatrie, Verwandte

Psychiatrie

08.05.2013 um 22:06
IvoryTower schrieb:Meine Psychologin hat mich wohl schon gestern in der Klinik angemeldet, ohne mir etwas davon zu sagen. Da ich nur unter gewisen Umständen bereit bin, mich einweisen zu lassen, fand ich das ein bisschen unfair. Aber ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen.
Sowas liegt eigentlich an dir,wenn du das selber für nötig hälst dann ist es ok.Aber das hört sich fast nach Zwangseinweisung an,vll. weil du ihr von deinen suizidalen Gedanken erzählt hattest?Wenn dann geschieht das nur wenn du einem Arzt,Therapeut versichert hast das du dir was antun willst.Die fragen gerne nochmal nach um zu sehen wie ernst du das meinst.Es sind manchmal auch nur Gedanken aber antun will man sich eigentlich nichts...Aber deine Psychlogin meint es auch nur gut mit dir wie ich es rauslese.Ich selber würde mir die Klinik aussuchen.
IvoryTower schrieb:Werde einfach mal schauen, was auf mich zukommt, auch wenn es mir Angst macht, es ist letztendlich nur das Beste für mich.
welche Angst


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Psychiatrie

08.05.2013 um 22:10
xXClubberXx schrieb:Ich selber würde mir die Klinik aussuchen.
Das kann ich nicht, da meine Einrichtung mit der Klinik zusammenarbeitet...Die Klinik soll aber gut sein.
xXClubberXx schrieb:welche Angst
Die Angst vor dem Bad, vor den fremden Menschen - das, was ich schon geschrieben habe...


Tut mir leid, aber es geht mir im Moment nicht gut - kann sein, dass ich erst morgen wieder antworten kann.


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Psychiatrie

08.05.2013 um 22:25
@IvoryTower
Achso ok,tut mir leid für dich.Ich weiß auch net was ich sonst noch schreiben soll.Ich würde dir auch wünschen das es dir ma bald etwas besser geht auch wenn wir uns net kennen.


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:32
Vor vier Tagen bin ich aus der Klinik entlassen worden.
Vieles war anders, als ich es mir vorgestellt hatte, jedoch kann ich im Nachhinein sagen, dass es mir geholfen hat.

Anfangs wurde ich auf die offene Station gebracht. Dort gab es über zwanzig Patienten. Von kleinen Kindern bis fast Erwachsene. Es gab nur ein Bad - und das konnte nicht abgeschlossen werden. Darunter litt ich aufgrund meiner Zwänge sehr.
Allerdings habe ich mich mit einem kleinen Mädchen anfreunden können.

Der zweite Tag fing schon schlimm an, als ich zusammen mit den Anderen ins Bad musste. Die Betreuerin war sehr streng und als ich vor lauter Verzweifelung anfing, laut zu weinen, wurde es mir verboten. Später wurde ich dem Oberarzt vorgestellt, der mir versicherte, dass ich nur zwei Wochen bleiben müsse. Das stellte mich erstmal für eine Weile ruhig, wobei es gegen Abend wieder schlimmer wurde.
Ich konnte nicht mehr versprechen, mir nichts anzutun, woraufhin mich der Arzt auf die Geschlossene brachte. Durch eine Bekannte aus dem Heim hatte ich schon gehört, dass es auf der geschlossenen besser sein sollte, als auf der offenen Station. In dem Moment war mir aber einfach alles egal.
Die Nacht musste ich auf dem Flur verbringen und hatte Badbegleitung. Zudem hatte eine unfreundliche Betreuerin Nachtdienst. Diese Zeit habe ich als sehr belastend empfunden. (...)

Am nächsten Morgen wurde entschieden, dass ich auf der Station B bleibe und ich durfte auf ein Zimmer, welches glücklicherweise ein eigenes Bad hatte. Die nächste Zeit verlief gut: Ich habe nur eine halbe Stunde morgens gebraucht (was ziemlich wenig ist im vergleich zu vorher, wo ich drei Stunden brauchte), konnte zur Schule gehen und an allen Aktivitäten der Gruppe teilnehmen.

Dann erfuhr ich von meiner Psychologin, dass ich in eine andere Gruppe kommen würde. Das hat mich erstmal total geschockt - aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, auch wenn es anfangs sehr schwer war. Heute bin ich in meiner neuen Gruppe und es geht mir gut. Ich habe mich wieder unter Kontrolle, mich seit über zwei Monaten nicht mehr verletzt und kann wieder einen halbwegs normalen Alltag führen. :)


Zu der Klinik:
Vieles ist anders verlaufen, als ich es erwartet hatte und es war aufgrund meiner Situation ganz anders als damals. Auch durfte man in dieser Psychiatrie nicht am Wochenende nach Hause und kein Handy haben, weswegen ich leider nicht schon früher habe schreiben können.
Dazu gab es allerdings auch Dinge, die mir bekannt vorkamen, wie z.B. der "Imbiss" (in meiner damaligen Klinik "Dose"), eine Zwischenmalzeit an der alle teilnehmen mussten.

Meine Klinikaufenthalte lassen sich meiner Meinung nach allerdings auch nicht vergleichen - da mein gesamter Zustand komplett anders war. Heute bin ich fast drei Jahre älter als damals und kann besser über die Situation urteilen.
Ich kann auch nicht sagen, welche der beiden Kliniken "besser" waren - die Letzte war einfach mehr auf mich und meine Probleme abgestimmt. Leider gab es auch Leute, mit denen ich mich nicht verstanden habe, aber das ist wohl überall so. Insgesamt hat mir die Klinik aber geholfen, um aus meinen Zwängen und Stimmungstiefs rauszukommen. Ich hoffe, dass dies so bleibt und dass es mir weiterhin gut gehen wird.

Durch meinen zweiten Klinikaufenthalt habe ich gelernt, dass ich Psychiatrien nicht immer mit Leid in Verbindung setzten sollte - sondern dass sie da sind, um Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen.
Es gibt gute und weniger gute Kliniken - letztendlich denke ich, ich hatte einfach Glück, dass man mir dort so gut helfen konnte. Dennoch bin ich auch froh, wieder draußen zu sein.

Danke an alle, die sich meinen langen Text durchgelesen haben. :)

Liebe Grüße,
Ivory


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:45
@IvoryTower

Ich freue mich dich zu lesen.


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:46
@waterfalletje
Danke Dir - ich freue mich auch, wieder hier zu sein. :)


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:49
Ja, du hinterlässt hier durchaus spuren @IvoryTower
Und ich lese dich gerne!

besonders das es dir besser geht :-)


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:54
@waterfalletje
Vielen Dank. :)

Ja es geht mir besser, wobei meine Stimmung immer noch schwankt. Jedoch nicht mehr so stark wie vor der Klinik. Ich bin einfach dankbar, jetzt hier sein zu dürfen und dass alles gut läuft. :)


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Psychiatrie

22.06.2013 um 22:59
@IvoryTower

Wie älter die wirst, begreifst du auch immer mehr.
Du hast jetzt schon gemerkt was drei Jahre ausmachen.
Also ein bisschen die zähne zusammen beißen und durchhalten.

Ich nehme an das geht noch ein paar mal aufwärts ;-)


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Psychiatrie

23.06.2013 um 00:28
Habe mir nun eig. gar nichts durchgelesen.

Ich mache derzeit eine Ausbildung in einer Psychiatrischen Klinik,
also jup, habe was damit zu tuen. :P


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:24
Ich komme alleine nicht mehr wirklich klar, wobei mir eigentlich nur jemand helfen müsste. Mein Vater ist jedoch fast nur am Arbeiten und möchte mir in der restlichen Zeit nicht so recht helfen, während meine Mutter und ich nichts mehr miteinander zutun haben möchten.

Im Grunde bleibt mir jetzt nur der Gang in eine psychiatrische Klinik, aber ich fühlte mich schon in meinen anderen zwei stationären Therapien nicht wohl dort, abgesehen davon, dass es mir nichts gebracht hat.

Ich weiß nun echt nicht was ich tun soll.. Naja, hier wird mir natürlich auch keiner helfen können, aber das wollte ich mal loswerden.


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:30
@sanatorium

Hey. :) Ich finde es mutig von Dir, diesen Schritt zu wagen, da ich Deine Situation teilweise verstehen kann. Ich hoffe, dass Dir diesmal geholfen und dass es Dir danach besser gehen wird.
Du schaffst das schon. Ich glaube an Dich.


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sanatorium
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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:33
@IvoryTower
Danke, aber ich weiß ja nicht ob ich wieder in stationäre Behandlung gehe. Ich habe Angst davor, dass es mir wieder nichts bringt und ich mich umsonst noch mal dazu überwinde, oder das es alles nur noch schlimmer macht. Ich fühle mich nicht wohl in einer psychiatrischen Klinik und fühle mich da immer wie gefangen, weil ich es gewohnt bin quasi machen zu können was ich will.


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:37
wobei mir eigentlich nur jemand helfen müsste

Bei was genau @sanatorium ? Darf man das wissen ?


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:38
@sanatorium
Probier es einfach. Natürlich musst Du nicht, aber vielleicht ist es ja die einzige Möglichkeit, die Dir helfen kann. Wichtig ist, dass Du versuchen musst, so gut wie möglich mitzuarbeiten und Dich den Ärzten zu öffnen. (Jedenfalls ist das meine Erfahrung)
Und wenn Du Dich freiwillig einweisen lässt, wirst Du ja auch nicht gegen Deinen Willen dort festgehalten werden. Ich weiß, wie es ist, sich wie ein Vogel im Käfig zu fühlen, aber nach gewisser Zeit gewöhnt man sich auch daran. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass es Dir bald wieder gut geht. :)


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:38
sanatorium schrieb:, wobei mir eigentlich nur jemand helfen müsste.
Wie sieht es denn mit einem Psychologen aus?
Bei mir hatte der zeitweise ganz gut geholfen.
Oder ist mit "Jemand" Freunde und Familie gemeint?


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sanatorium
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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:42
@Hornisse
Ich will eigentlich nur verstanden werden und möchte, dass jemand Verständnis hat für meine depressiven Phasen, meine Antriebslosigkeit und dafür, was eben die Auswirkungen davon sind.. Und das jemand mir hilft, schneller eine Wohnung zu finden. Meine Eltern könnten mir immerhin mit der Wohnung helfen, was sie nicht tun, aber das andere ist wohl eh nicht realisierbar, da ich das Denken der anderen Menschen nicht verändern kann. Selbst Freunde von mir wissen nicht so recht was sie sagen sollen und scheinen sich nicht mit sowas beschäftigen zu wollen, wenn ich anfange von meiner fast durchweg negativen Weltsicht zu sprechen, oder eben über meine Symptome.


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sanatorium
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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:43
@IvoryTower
Hm... Danke dir :)

@Jardin
Ja, ich meine damit Familie und Freunde.


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:46
@sanatorium
Immer. :) Und wenn Du jemanden zum Reden brauchst, bin ich immer für Dich da.

Was ist denn im Moment das Problem, was Dich am meisten belastet?


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Psychiatrie

05.07.2013 um 20:47
Ich war schon öfters da, aber ich finde das bringt nicht viel. Ich und ein paar Bekannte sind zu dem Entschluss gekommen das man einfach nur noch bekloppter wird :D Aber gruselig etc war es da nie^^


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