superuschi
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Ja definitiv.Bone02943 schrieb:Es wäre schön, wenn wir all diese Dinge mal irgendwie gelöst bekommen würden und es endlich egal wäre ob man homo oder hetero ist. <3
Ist es wirklich so schlimm?? Ich kann mir das halt garnicht vorstellen weil es mir glaube ich komplett egal wäre wenn ich nicht heterosexuell wäre.martenot schrieb:Genau. In unverbindlichen Kurz-Smalltalks rede ich dann eher neutral von "wir" oder "ich bin mit einem Kumpel dort gewesen". "Kumpel" klingt unverfänglich. Und wenn uns jemand zu zweit sieht, gehen die meisten davon aus, dass wir Brüder wären.
Nicht nur das. Leider ist die LGBTQ-Comm auch ein Stück weit selber mitverantwortlich. Ich weiß, dass Rückzugsorte, wo man unter "Gleichen" ist, wichtig sind. Aber auch genau das hat dazu geführt, dass man Andere ausgeschlossen hat. Und das fand ich schon immer scheiße!Bluemeanie schrieb:Ich könnte mir vorstellen - das wäre meine konstruktive Idee - dass es hilfreich wäre in diesem Zusammenhang den Begriff "Minderheit" im öffentlichen Diskurs nicht mehr zu verwenden bzw ersatzlos zu streichen weil dieser bereits eine Andersartigkeit und somit Spaltung impliziert.
Auf Bezeichnungen! Begriffe wie "Schwuchtel", "Homo" oder "Transe" sind einfach negativ, verletzend und ausgrenzend.sevenheartseas schrieb:Aber achtet viele von ,,Euch,, so auf die Sprache?
Wäre das beste Mittel dagegen nicht einfach diese Wörter zu claimen.superuschi schrieb:Auf Bezeichnungen! Begriffe wie "Schwuchtel", "Homo" oder "Transe" sind einfach negativ, verletzend und ausgrenzend.
Wie soll das ausshen?sevenheartseas schrieb:Wäre das beste Mittel dagegen nicht einfach diese Wörter zu claimen.
Ja, hier ist das Problem dass Diskriminierung zum Identitätsmerkmal geworden ist und seitens der Betroffenen pauschalisierend auch nichts anderes erwartet wird. Da wird eben jeder Hetero zum Feind weil "die hassen uns sowieso alle". Dementsprechend argwöhnisch geht man dann auch auf einander zu oder lässt es viel mehr gleich ganz bleiben.superuschi schrieb:Nicht nur das. Leider ist die LGBTQ-Comm auch ein Stück weit selber mitverantwortlich. Ich weiß, dass Rückzugsorte, wo man unter "Gleichen" ist, wichtig sind. Aber auch genau das hat dazu geführt, dass man Andere ausgeschlossen hat.
Ich war mit ihm gemeinsam Gruppentherapie.superuschi schrieb:Vielleicht MUSS er das tun? Vielleicht hat er es einfach satt immer auf das eine reduziert zu werden? Galgenhumor? Frag ihn mal, wie es in ihm aussieht!
Ich glaube das ist aber gesamtgesellschaftlich schon in einer gewissen Breite angekommen.superuschi schrieb:Und genau da wäre es wichtig die Brücke zu bauen die für die Gesellschaft wichtig ist.
Niemand sollte sich auf seine geschlechtliche Identität reduzieren lassen.superuschi schrieb:ich will mich nicht als bzw. auf das trans-sein reduzieren lassen.
Ich habe den Eindruck! Ich kenne sehr viele junge queere Menschen die, wie ich finde, lockerer damit umgehen.sevenheartseas schrieb:Könnte es sein das die jüngere Generation mittlweile sich auch viel mehr akzeptieren kann als die ältere Generation weil früher einfach andere Winde noch wehten?
Auch das ist mein Eindruck! Ich muss jetzt mal ausm Nähkästchen. Ich bin Berufskraftfahrerin, oder auf deustch. Truckerbabe :DBluemeanie schrieb:Ich glaube das ist aber gesamtgesellschaftlich schon in einer gewissen Breite angekommen.
Die Hardcore-Schwulenhasser und ebenso die schrill-radikalen Antiheteros die laufend Diskriminierung schreien sehe ich mehrheitlich nicht vertreten.
Ja, aber auch die Qual der Wahl! :DBluemeanie schrieb:Ich selbst finde z.B. Bi- oder Pansexualität hochinteressant, zumindest theoretisch ist die Bandbreite bzgl Beziehungsfindung und den Möglichkeiten sexueller Aktivität doppelt so groß als wenn man nur hetero- oder homosexuell veranlagt ist.
Ich finde auch. Hatte einen älteren Arbeitskollegen der schwul war. Hat jedoch nie wirklich dazu gestanden. Wir wussten dss er auf Männer steht und auch das er mal einen Freund hatte. War aber in seinen Aussagen extrem sexistisch oft gegenüber Frauen und gab sich hyper männlich. (Profilbild mit Pisolen und weiteres)superuschi schrieb:Ich habe den Eindruck! Ich kenne sehr viele junge queere Menschen die, wie ich finde, lockerer damit umgehen.
Auch wenn es einige stört, aber das ist typisch für Männer die ihrer Sexualität verleugnen. Ich denke das kommt von Erziehung und Umwelt. Das sind tragische Schicksale.sevenheartseas schrieb:Ich finde auch. Hatte einen älteren Arbeitskollegen der schwul war. Hat jedoch nie wirklich dazu gestanden. Wir wussten dss er auf Männer steht und auch das er mal einen Freund hatte. War aber in seinen Aussagen extrem sexistisch oft gegenüber Frauen und gab sich hyper männlich. (Profilbild mit Pisolen und weiteres)
Vielleicht. Es gibt, wie überall, auch eher unangenehme Zeitgenossen. Die sind da aber eher selten.sevenheartseas schrieb:Waren alle ganz herzlich dort. Könnte aber auch an dem Alkohol gelegen haben
Ich glaube sogar dass er seine Sexualität garnicht mal verleugnet hat. Er hatte ja einen Freund(Exfreund) und sprach auch scheinbar ab und zu über seinen Freund(Exfreund) bei den Kollegen.superuschi schrieb:Auch wenn es einige stört, aber das ist typisch für Männer die ihrer Sexualität verleugnen. Ich denke das kommt von Erziehung und Umwelt. Das sind tragische Schicksale.
Unangenehm war wirklich niemand dort. Also Pöbelein oder irgendeine Art von bösartiger Gewalt existierte dort nicht.superuschi schrieb:Vielleicht. Es gibt, wie überall, auch eher unangenehme Zeitgenossen. Die sind da aber eher selten.
Dann erstmal sorry, da habe ich nicht richtig nachgedacht was meinen Kommentar dazu betrifft.:(sevenheartseas schrieb:Ich glaube sogar dass er seine Sexualität garnicht mal verleugnet hat. Er hatte ja einen Freund(Exfreund) und sprach auch scheinbar ab und zu über seinen Freund(Exfreund) bei den Kollegen
So soll es sein!sevenheartseas schrieb:Unangenehm war wirklich niemand dort. Also Pöbelein oder irgendeine Art von bösartiger Gewalt existierte dort nicht.
Das wiederum könnte der Alkohol sein. I.O. ist es dennoch nicht.sevenheartseas schrieb:Das einzige was ich sagen muss ist, es waren einige auffällig grabschig zu spätere Stunde.
Ich denke, du hast mitbekommen wie es Frauen geht. Alkohol hin oder her. Anfassen ist nicht.sevenheartseas schrieb:Aber für einen normalen Hetero könnte das schon Konfliktpotentisl beherbegen.
aja hattest scho Recht. Hat sicher was mit Erziehung zu tun. Er war halt einfsch ein Menschenfeind. Egal ob hetero oder nicht.superuschi schrieb:Dann erstmal sorry, da habe ich nicht richtig nachgedacht was meinen Kommentar dazu betrifft.:(
Das war ganz sicher der Alkohol und vermutlich schwang such ein bisschen Sexpositivitypartyvibes mit.superuschi schrieb:Das wiederum könnte der Alkohol sein. I.O. ist es dennoch nicht.
An das habe ich tstsächlich auch gedscht. Das es wohl Frauen in Mainstreamclubs ständig so geht.superuschi schrieb:Ich denke, du hast mitbekommen wie es Frauen geht. Alkohol hin oder her. Anfassen ist nicht.