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Marianne Bachmeier

363 Beiträge, Schlüsselwörter: Rache, Selbstjustiz, Bachmeier, Marianne

Marianne Bachmeier

04.05.2014 um 13:35
Gruselschinken
schrieb:
Es muss mehr toleriert werden und Prävention betrieben werden (Gehirnwasche, Kastration und Medikamente) als jeden Pädo der nicht zum Schänder wird zu verdammen. Und das schreibe ich als Vater!
Hallo Gruselschinken,

keine Sorge, ich habe Dein komplettes Posting zur Kenntnis genommen. Erlaube mir aber, nur diesen Auszug her zu nehmen.

Was gibts da zu tolerieren? Wenn ein Erwachsener solche Gedanken bzw. Lust bezüglich Kindern hegt, dann gibts für mich nichts zu tolerieren. Wieso sollte so ein "Mensch" in irgendeiner Form ne Chance bekommen?...die von "solchen" mißbrauchten Kindern bekamen doch auch keine Chance!

Du hast geschrieben, daß Du auch Vater bist. Nun, ich will Dir jetzt nicht zu nahe treten, aber ich will mal sehen, wenn Deinem Kind sowas widerfahren würde (was ich weiß Gott nicht wünsche!), ob dann Dein Kommentar auch so ausfallen würde ;)


Gruß, Dumas


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Marianne Bachmeier

30.05.2015 um 19:18
Ich will diesen Thread nur mal wieder kurz "aufleben" lassen, damit dieser nicht in der Versenkung verschwindet ;)

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/die-grossen-kriminalfaelle/sendung/2006/die-rache-der-mariann...
Daraus ein Zitat:
6. März 1981. Marianne Bachmeier erschießt im Gerichtssaal von Lübeck den Mann, der ihre Tochter Anna ermordet hat. Eine größere Sensation hat die deutsche Justizgeschichte bis dahin nicht erlebt. Entsprechend groß die öffentliche Anteilnahme am Schicksal der Frau, die 'aus Liebe zu ihrer Tochter Rache' nahm. "Den hätte ich auch erschossen. Die Frau muss freigesprochen werden", so die Meinung der Lübecker Bürger.
Gruß, Dumas


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Marianne Bachmeier

04.07.2016 um 14:15
Es ist schwer zu sagen, wie und inwiefern man reagiert.
Meine Meinung hat sich aber nicht geändert, wer Hand an mein Kind legt und dieses Tötet, hat seine Berechtigung auf Leben verwirkt!


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Marianne Bachmeier

04.07.2016 um 16:45
@Dumas

Kindermörder einfach nur zu erschießen ist viel zu gnädig.


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Marianne Bachmeier

04.07.2016 um 17:21
Shiiva
schrieb:
Meine Meinung hat sich aber nicht geändert, wer Hand an mein Kind legt und dieses Tötet, hat seine Berechtigung auf Leben verwirkt!
Ist nur blöd, wenn Du dich irrst und den Beschuldigten/Angeklagten erschießt - und der war es gar nicht.
Selbstjustiz krankt ja gerade daran (neben anderen Aspekten, die dagegen sprechen), dass Du gerade nicht die Werkzeuge zur Wahrheitsfindung hast, wie die Justiz diese in mehreren Instanzen vorweisen kann.

So verständlich der Wunsch nach Rache bei einem Betroffenen auch ist - eine objektive Rechtfertigung gibt es nicht.


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Marianne Bachmeier

04.07.2016 um 18:13
Ich erinnere mich an den Fall.

Ich muss ja sagen, das ich sie bewundert habe... Top gestylt u. geschminkt erschien sie jedes Mal vor Gericht.

Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Wenn mir einer mein Kind genommen hätte, würde ich wohl nicht so top aussehen, eher verhärmt u. verzerrt vor lauter Gram und Kummer und Elend.
Wenn ich das zugrunde legen, halte ich es für eher fragwürdig, den Mörder ihrer Tochter zu erschiessen, die, soweit ich mich erinnern kann, nicht bei ihr wohnte.


Da kann man doch mal sehen, wie verschieden die Leute sind.


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Marianne Bachmeier

05.07.2016 um 15:39
El_Gato
schrieb:
Kindermörder einfach nur zu erschießen ist viel zu gnädig.
Dein Alternativvorschlag?


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Kältezeit
ehemaliges Mitglied

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Marianne Bachmeier

05.07.2016 um 16:23
Absolut nachvollziehbar für mich, was die Frau da getan hat.


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El_Gato
ehemaliges Mitglied

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Marianne Bachmeier

05.07.2016 um 21:01
@Doors

Lebenslänglich mit unfeinen Zeitgenossen in der Zelle verbringen.


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Marianne Bachmeier

13.07.2017 um 01:06
borabora
schrieb am 04.07.2016:
Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Wenn mir einer mein Kind genommen hätte, würde ich wohl nicht so top aussehen, eher verhärmt u. verzerrt vor lauter Gram und Kummer und Elend.
Da gebe ich dir Recht!

An Marianne Bachmeier störte mich persönlich auch,dass sie dachte,sie läßt die Tochter adoptieren,bevor das geschah!
Sehr komisch alles!


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Marianne Bachmeier

14.07.2017 um 01:20
@josie321 @borabora

was ist daran komisch? Das Marianne Bachmeier nicht dem "Idealbild" einer Mutter entsprach? Mütter sind keine gottesähnlichen Wesen, die nur lieben und sich aufopfern. Es sind ganz normale Menschen, machen Fehler, sind nicht perfekt (zum Glück), sind keine Übermenschen. Bevor man über Marianne Bachmeier urteilt, sollte man erst einmal ein paar Meter in ihren Schuhen gelaufen sein. Und dass sie gut aussah vor Gericht (bei welchem Prozess eigentlich, bei ihrem oder bei dem wegen dem Mord an ihrer Tochter oder gar bei beiden?) ist wohl das Letzte, woraus man irgendwas ableiten sollte. Aber klar, dann kann sie ja nicht getrauert haben, dann kann sie auch keine Wut und Rachegedanken gegenüber dem Mörder ihrer Tochter gehabt haben, das geht nicht. Übrigens lebte das Kind bei ihr.


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Marianne Bachmeier

24.07.2020 um 22:18
A.Petermann heute um 22.30 im ZDF zu diesem Fall.
Aufgeklärt-Spektakuläre Kriminalfälle.


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Marianne Bachmeier

25.07.2020 um 07:11
@Stradivari
Gut, dass du diese " Aufarbeitung " dieses Profiling vom Herrn Petermann mit Frau Keckeis mal erwähnst .
Ich wage mir jetzt mal folgendes zu sagen . Diese beiden Fachleute oder was auch immer sie sein wollen , haben es geschafft noch mal richtig schön nachzutreten . Ich habe diese ZDF Folge jetzt x mal gesehen . Schlussbild, eine Mutter am Grab ihrer Tochter , die selbst bald sterben muss. Und zur Erkenntnis kommt, dass sie mit einem Bein schon lange im Grab steht .
Hat es diese Frau verdient, als " eiskalte Mörderin " betitelt zu werden ? Nach so vielen Jahren ?
Von zwei Experten die beim Reden fast einschlafen und mit seltsamer Wortwahl versuchen , ein zweites Urteil über eine Mutter und Täterin abzulassen.
Vor allem Frau Keckeis merkt man an , wie sehr sie diese Frau verachtet . Sie machen beide nichts anderes als im Nachgang noch mal draufhauen .
Nur weil die Frau Bachmeier inmitten der anderen Typen der Szene , hervorstach durch Attraktivität , ein etwas anderes Lebensmodell, nur weil sie nicht weinend zusammenbrach und nicht Waldschratz ähnlich aussah? Darum ist es erlaubt , ihr die Liebe zu ihrer Tochter als Motiv abzusprechen ?
Und wenn ihr Freund im Gerichtssaal sagt" sie hat es wirklich getan "
Na und , dann hat sie . Und ja mit einem Plan . Wie denn auch sonst ?

Ich würde mal einfach sagen , instinktiv hat diese Mutter das getan , was mit großer warscheinlichkeit die meisten Opferangehörigen gerne selbst tun würden . Es aber nie tun .
Wie oft geht einem durch den Kopf , wenn man über schreckliche Verbrechen an kleinen Kindern hört u liest . Was würde ich tun als Elternteil ?
Nun sind mit Sicherheit die meisten von uns so sozialisiert und erzogen , dass wir wissen , das macht man nicht , man macht sich strafbar .
Nun ist es aber so , dass hier eine Mutter das eben nicht konnte , nicht ertragen wollte . Nun gut , sie hat dafür gebüßt in vielfacher Hinsicht .
Und da kommt ein Herr Petermann und schnarcht noch mal einen drauf .
Das hat niemand verdient .
RIP Frau Marianne Bachmeier .


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Marianne Bachmeier

26.07.2020 um 16:26
Lucifa
schrieb am 23.05.2009:
JEDER Mord ist einer zuviel.
Dann ist auch der Mord einer Mutter am Mörder ihrer Tochter ein Mord zuviel.

Aus meiner Perspektive als Mutter kann ich verstehen, was Marianne Bachmeier getan hat, aus rechtlicher Sicht hätte sie m.E. wegen Mordes verurteilt werden müssen.

Einen Totschlag vermag ich hier beim besten Willen nicht zu erkennen.


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Marianne Bachmeier

26.07.2020 um 18:44
Cassandra71
schrieb:
Einen Totschlag vermag ich hier beim besten Willen nicht zu erkennen
Ich kenne die damalige Begründung bzw. die Beweggründe der Staatsanwaltschaft nicht, aber das Ganze könnte man schon irgendwie als Totschlag auslegen, wenn die Heimtücke nicht wäre.

- Eine Pistole auf objektiver Tatbestandsseite ist kein anerkanntes gemeingefährliches Mittel, da für den Täter meist beherrschbar mit nur begrenzter Wirkung. Durch diese Beherrschbarkeit und Überschaubarkeit kann daher auch keine Gemeingefährlichkeit abgeleitet werden.

- Rache auf subjektiver Tatbestandsseite ist ebenfalls kein niederer Beweggrund, wenn das Gefühl Rache aus nachvollziehbaren Gründen beruht, entstanden ist, was man im Fall Marianne Bachmeier definitiv bejahen kann, meiner Meinung nach.

Zugegeben, mit der Heimtücke tue ich mich etwas schwer.
Marianne Bachmeier schmuggelte die Wache heimlich in den Gerichtssaal. Sie schoß mehrere Male in den Rücken des Angeklagten, was für mich bedeutet, dass der Angeklagte die Gefahr nicht kommen sondern arglos war (auch weil ein Gerichtssaal grundsätzlich als sicherer Ort gilt) und er somit weder hätte mit rechnen können und auch keine Chance zum Ausweichen gehabt hätte.
Normalerweise wäre die Heimtücke auf objektiver Tatbestandsseite für mich (eigentlich) erfüllt gewesen.
Aber vielleicht war die Heimtücke auch nicht erfüllt, weil der Angeklagte durch das dortige Sicherheitspersonals jederzeit hätte geschützt werden können bzw. diese jederzeit hätten eingreifen und die Schüsse abwehren, verhindern können.


Letzendlich denke ich mir aber einfach nur, dass die Staatsanwaltschaft hier einfach nur außergewöhnliche emotionale Umstände bei Marianne Bachmeier gesehen hat und deshalb einfach nur vom Mordvorwurf zurückgetreten ist.

Die Tötungsabsicht (als direkter Vorsatz sogar) auf subjektiver Tatbestandsseite bleibt natürlich. Daran gab es nichts zu rütteln. Das Reinschmuggeln der Waffe und bei 8 gezielten Schüssen, 6 trafen den Angeklagten in den Rücken, dürfte die Sache klar gewesen sein. Also mindestens auf Totschlag musste die Anklage dann schon lauten.



Ich verstehe Marianne Bachmeier durchaus.
Ich selber könnte sowas aber niemals tun und ich denke vielen dürfte es ähnlich gehen, obwohl sie in ihren Vorstellungen immer bereit dazu wären begangenes Unrecht mit selbigem Unrecht (Töten/Leben nehmen) zu vergelten und Selbstjustiz anzuwenden. Doch Vorstellung und Realität sind zweierlei. Viele könnten es in der Realität dann vermutlich doch nicht durchziehen.

Obwohl ich für Marianne Bachmeiers Tat Verständnis aufbringen kann, so darf Selbstjustiz grundsätzlich keine Lösung sein und sollte immer angemessen den jeweiligen Umständen entsprechend bestraft werden.
Wir Bürger haben nun mal grundsätzlich kein Recht dazu nach unseren Vorstellungen anzuklagen, Recht zu sprechen und das eigene Urteil dann zu vollstrecken.
So schwer es fällt, aber das ist Aufgabe unserer Exekutiven und Judikativen. Außerdem haben auch die abartigsten Straftäter Rechte. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit und aufs Leben selbst, zumindest nach unserer Rechtsstaatlichkeit. Und über ihre Würde müssen wir glaube ich auch nicht weiter diskutieren. Die Würde des Menschen ist für jeden unantastbar - auch für Kindsmörder.
Wenn wir anfangen mit zweierlei Maß zu messen, können wir die Allgemeinen Menschenrechte, zu denen wir uns verpflichtet haben, sowie unser GG auch in die Tonne kloppen, denn sie würden ihren Wert verlieren.

Da Selbstjustiz grundsätzlich ablehnungswürdig ist, dürften wir eigentlich niemals Verständnis dafür aufbringen. Trotzdem tun wir es hin und wieder, weil moralische Grundsätze und Mitgefühl mit Opfern und deren Hinterbliebenen auch nicht so leicht zu verdrängen sind.


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Marianne Bachmeier

27.07.2020 um 07:26
rhapsody3004
schrieb:
Ich kenne die damalige Begründung bzw. die Beweggründe der Staatsanwaltschaft nicht, aber das Ganze könnte man schon irgendwie als Totschlag auslegen, wenn die Heimtücke nicht wäre.
Du schreibst es ja selber: Wenn die Heimtücke nicht wäre.

Ich sehe hier keinen Ermessensspielraum, kenne die Beweggründe/Begründung der Staatsanwaltschaft aber auch nicht.

Wäre mal interessant. ;)
rhapsody3004
schrieb:
Aber vielleicht war die Heimtücke auch nicht erfüllt, weil der Angeklagte durch das dortige Sicherheitspersonals jederzeit hätte geschützt werden können bzw. diese jederzeit hätten eingreifen und die Schüsse abwehren, verhindern können.
Wie denn?

Damit hat doch niemand gerechnet.
rhapsody3004
schrieb:
Obwohl ich für Marianne Bachmeiers Tat Verständnis aufbringen kann, so darf Selbstjustiz grundsätzlich keine Lösung sein und sollte immer angemessen den jeweiligen Umständen entsprechend bestraft werden.
Das sehe ich genauso.

Mein "Verständnis" für diese Tat geht nicht so weit, dass ich sage, sie sollte nicht bestraft werden.

Im Gegenteil, ich habe ja geschrieben, für mich wäre nur eine Verurteilung wegen Mordes in Frage gekommen.


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Marianne Bachmeier

27.07.2020 um 08:41
@Cassandra71
@rhapsody3004

Das Urteil war falsch. Der Tatbestand der heimtückischen Tötung war erfüllt, denn sie tötete ein arg- und wehrloses Opfer. Einfacher Tatbestand, einfache Subsumtion. Im Hinblick auf die Selbstjustiz/Rache ist das Ganze nicht ganz so eindeutig; hier wird man wohl gesagt haben, dass die Motive menschlich verständlich sind/waren (wie sagt der BGH so schön: "Niedrig sind solche Beweggründe am ehesten, wenn sie jeden nachvollziehbaren Grundes entbehren [BGH NStZ 2011, 35; 2012, 691, 692]; BeckOK StGB/Eschelbach, 46. Ed. 1.5.2020, StGB § 211 Rn. 33). Dies ändert jedoch nichts an der Heimtücke. Es war Mord.


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Marianne Bachmeier

27.07.2020 um 08:48
DoctorWho
schrieb:
Das Urteil war falsch. Der Tatbestand der heimtückischen Tötung war erfüllt, denn sie tötete ein arg- und wehrloses Opfer. Einfacher Tatbestand, einfache Subsumtion. Im Hinblick auf die Selbstjustiz/Rache ist das Ganze nicht ganz so eindeutig; hier wird man wohl gesagt haben, dass die Motive menschlich verständlich sind/waren (wie sagt der BGH so schön: "Niedrig sind solche Beweggründe am ehesten, wenn sie jeden nachvollziehbaren Grundes entbehren [BGH NStZ 2011, 35; 2012, 691, 692]; BeckOK StGB/Eschelbach, 46. Ed. 1.5.2020, StGB § 211 Rn. 33). Dies ändert jedoch nichts an der Heimtücke. Es war Mord.
Normalerweise habe ich das ja auch so gesehen. Die Tötungsabsicht auf subjektiver Seite mit der Heimtücke auf objektiver Seite hätte für eine Mordanklage ausgereicht. Die Heimtücke als Mordmerkmal lässt sich eigentlich nicht logisch wegdiskutieren.

Da hat der damalige Ankläger (StA) mehr als ein Auge zugedrückt. Seis drum. Ist Geschichte. Mögen Tochter und Mutter nun in Frieden Ruhen.


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Marianne Bachmeier

27.07.2020 um 15:28
Zunächst mal bin ich ein massiver Gegner der Todesstrafe.

Und aus gleichem Grund bin ich auch gegen Selbstjustiz. Eine situativ emotional überspannter Mensch soll erst mal mit 100% Sicherheit feststellen können, wer der Täter ist oder die Täter sind? Das kann ganz schön schief laufen. Das muss gesellschaftlich sanktioniert werden.

ANdererseits sagen - nicht nur hier - relativ viele, sie würden selbst im Falle, dass ihre Kinder betroffen wären, den Täter nicht lebendig davonkommen lassen. Da fällt erst mal auf, dass Absicht und Durchführung wohl doch weit auseinander liegen. Solche Fälle von Selbstjustiz sind doch Raritäten.

Also muss irgendwas dann in der Realität doch anders ein. Da dürfte erst mal die wenigstens emotional sichere Täterfeststellung sein. Man kann keine Selbstjustiz üben, wenn man nicht sicher ist gegen wen. Eines inhaftierten Verdächtigen wird man auch schwer habhaft. Und viele schrecken dann auch davor zurück sich auf die gleiche Ebene wie der Kindermörder zu begeben.


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Marianne Bachmeier

27.07.2020 um 15:34
Anders würde ich die Frage beantworten wie würde ich mit einer Frau im Privaten umgehen die wie Frau Bachmeyer gehandelt hat. Und das wäre kein Problem für mich. Wenn sie theoretisch meine Nachbarin wäre würde ich sie ganz nirmal behandeln und nicht ausgrenzen.

Ein Kindermörder wäre für mich als Mensch gestorben. Bei solchen Menschen glaube ich zu 0% an Resozialisierungsromatik.


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