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Tierquälerei und Mitgefühl

2.417 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Tier, Tierquälerei

Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 15:59
gastric schrieb:Wie siehts bei dir in der umgebung aus? Wird da genug angebaut, um deine durchschnittlich 83 kg fleisch pro jahr durchzufüttern? nur so am rande ........ um 1 kg fleisch zu "produzieren" brauchst du ca 10-20 kg pflanzliche futtermittel
Vorab erst mal, ich esse keine 7 Kilo Fleisch pro Monat. :D Wurst esse ich überhaupt nicht, bei mir kommt nur ab und an ein ordendliches Steak auf den Teller.

Wie es in meiner Region, in dem Fall Hessen, aussieht, kannst du hier genaustens einsehen.
http://www.gartenbauberatung.de/llh-hessen/landwirtschaft/oekolandbau/index_oeko/broschuere_oekbroschuere_ologischer_lan...

Bei uns im näheren Umkreis gibt es ein paar ökologische Landbauer, die ihre Ware wiederum auf dem Wochenmarkt bei uns anbieten und verkaufen. Dort kaufe ich dann mein Fleisch ein.

Man kann sich das auch Vorort anschauen und dort einkaufen, wie hier z.B im Dottenfelderhof
Wikipedia: Dottenfelderhof

Oder hier der Otterbacherhof (Demeter)
http://www.otterbacherhof.de/


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 18:37
@CosmicQueen

Da gibts nichts zu beantworten.Die Quelle war nur ein Gag, sie ist nicht präsentierbar.Damals habe ich sie schon oft benutzt in Diskussionen, um etwas kontroverses einzuwerfen, hat auch diesmal wunderbar geklappt. ;)

Ich finde es aber sehr beruhigend, dass du dir die Quelle genauer angeschaut hast, die meisten gucken sich das nichtmal an, sondern wollen nur Stimmung gegen Veggies machen. :D


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 19:43
Übrigens wird Fleisch meist von der sozialen Unterschicht gegessen.

Nun hat sich der Trend umgekehrt: Laut Nationaler Verzehrstudie sinkt der Fleischkonsum mit steigendem Bildungsniveau und Einkommen. Die Wohlhabenden und die Diplomierten essen am wenigsten Fleisch. In den unteren Schichten werden dagegen am meisten Schnitzel und Wurst verspeist. "Fleisch droht zum Unterschichtsprodukt zu werden", sagt Achim Spiller, Professor für Lebensmittelmarketing an der Universität Göttingen.
@Vymaanika
Yeah right^^ auf Seite 56 hattest du schon so was ähnliches verlauten lassen. ;)

Ich denke schon, dass das 4er-gespannt, irgendwie denkt intelligenter zu sein als der "primitive Allesfresser" ;) :D


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 20:04
@CosmicQueen
CosmicQueen schrieb:Will heißen, diese Studie sollte man nicht als Maßstab, bei einer Weltbevölkerung von zur Zeit 6,93 Millarden Menschen, als all zu repräsentativ sehen
Ja, sie ist nicht repräsentativ.

Aber lass mich noch kurz was sagen.Um nochmal wieder auf das Topic zu kommen, geht ja erstmal um Tierquälerei und Mitgefühl und zwar für Tiere und nicht für Menschen.Wenn sich irgenwer über Veggies beschweren möchte, weil derjenige meint sagen zu müssen, Veggies wären menschenfeindlich, so ist das nichts weiter als Hetze und ein erbärmlicher Versuch, diese Menschen zu diskreditieren.Hier gehts um Tiere und nicht um Menschen und was sie so essen.

Man kann die Veggies eigentlich verstehen.Sie sehen in einem Tier und zwar in jedem Tier ein vollwertiges Lebewesen, unterwerfen sich nicht stupiden Dogmen wie etwa, dass sogenannte Nutztiere zum essen da sind, für diejenigen, die sich vegetarisch und vegan ernähren ist ein Hauptgrund, Tiere nicht zu essen der, dass Tiere weltweit ausgebeutet werden.Das sagt nunmal die Zahl der Anlagen für Massentierhaltung.

Man könnte aber zumindest etwas Konsenz erschaffen, wenn man man als Veggie duldet, dass jemand sich trotz Fleischkonsum bewusst ernährt, soll heißen Fleisch sollte etwas besonderes sein, nur selten gegessen werden.

Mischkost ist gesund, aber nur die Mischkost zusammen mit Fisch, diesen Konsenz haben wir in der Vergangenheit längst erarbeitet, mit vielen Quellen und gut fundierten Argumenten, zu lesen hier in diversen Threads.

Wir haben also pro und contra in einer solchen Debatte.Ernährung, Gesundheit ist eine Sache, was mir am Herzen liegt ist aber, dass den Tieren nicht soetwas wie eine Seele zugesprochen wird von vielen.Ja denken die Leute denn, Kühe wachsen auf Bäumen, sind hirnlose Zombies und nur dazu da, von uns gefressen zu werden?Sicher nicht, obwohl Spaßvögel etwas anderes behaupten, die sind es aber nicht wert, um sich mit ihnen zu befassen.

Viele Veggies sprechen auch einem Nutztier ein Seelenleben zu, dies ist auch zeitgemäß, alleine schon deswegen, weil Säugetiere ein recht identisches Nervensystem haben.Und weil sie einem Lebewesen eine Vollwertigkeit zusprechen und dafür oft nur Unverständnis ernten, artet eine Debatte oft aus.Man muss schon die Hintergründe der Veggies kennen, um mitreden zu können, ansonsten ist eine Diskussion sinnlos.Ein Veggie ist auch nur ein Mensch, aber eben jemand, der öfter Mitleid für andee Lebewesen empfindet, daher den Fleischkonsum ablehnt und als dank wird er noch als "militant", gar "radikal" hingestellt.Ich denke, anhand meiner Ausführungen müsste klar sein, warum das mehr als lächerlich ist.


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17.01.2011 um 20:41
Vymaanika schrieb:Aber lass mich noch kurz was sagen.Um nochmal wieder auf das Topic zu kommen, geht ja erstmal um Tierquälerei und Mitgefühl und zwar für Tiere und nicht für Menschen.Wenn sich irgenwer über Veggies beschweren möchte, weil derjenige meint sagen zu müssen, Veggies wären menschenfeindlich, so ist das nichts weiter als Hetze und ein erbärmlicher Versuch, diese Menschen zu diskreditieren.Hier gehts um Tiere und nicht um Menschen und was sie so essen.
Alles richtig und gut, nur sollten manche Vegetarier/Veganer sich nicht darüber wundern das sie teilweise so angegriffen werden - Wenn man so Parolen zu lesen bekommt wie "Ihr Fleischesser seid Mörder, Tierquäler und gebt bei jedem Fleischkonsum den Auftrag zum Killen"
Vymaanika schrieb:Man kann die Veggies eigentlich verstehen.Sie sehen in einem Tier und zwar in jedem Tier ein vollwertiges Lebewesen, unterwerfen sich nicht stupiden Dogmen wie etwa, dass sogenannte Nutztiere zum essen da sind, für diejenigen, die sich vegetarisch und vegan ernähren ist ein Hauptgrund, Tiere nicht zu essen der, dass Tiere weltweit ausgebeutet werden.Das sagt nunmal die Zahl der Anlagen für Massentierhaltung.
Das ist oberflächlich bedrachtet auch eine sehr positive Einstellung dazu, nur sollte man sich hier die Frage stellen, ob der persönlich verzicht auf Fleisch im enddefekt für das Tier, welches zu retten gilt, auch von nutzen ist. Oder aber,ob nicht eine andere Vorgehensweise die effektivere wäre. Ich habe manchmal das Gefühl, als ob man sich damit nur aus der Affäre ziehen will - in dem man zu sich selbst sagen kann "also ich töte das Tier nicht, weil ich esse es auch nicht" und somit sich bequem zurücklehnen kann, um dann wiederum auf die bösen Allesfresser zu schimpfen.
Vymaanika schrieb:Man könnte aber zumindest etwas Konsenz erschaffen, wenn man man als Veggie duldet, dass jemand sich trotz Fleischkonsum bewusst ernährt, soll heißen Fleisch sollte etwas besonderes sein, nur selten gegessen werden.
Alleine das Wort "dulden" seitens der Veggies finde ich schon anmaßend, aber nunja, vom Ansatz her schon richtig.
Vymaanika schrieb:Wir haben also pro und contra in einer solchen Debatte.Ernährung, Gesundheit ist eine Sache, was mir am Herzen liegt ist aber, dass den Tieren nicht soetwas wie eine Seele zugesprochen wird von vielen.Ja denken die Leute denn, Kühe wachsen auf Bäumen, sind hirnlose Zombies und nur dazu da, von uns gefressen zu werden?Sicher nicht, obwohl Spaßvögel etwas anderes behaupten, die sind es aber nicht wert, um sich mit ihnen zu befassen.
Es ist doch schon klargestellt worden, dass Tiere ansich Fühlen und Gefühle besitzen. Ob sie nun menschliche Gefühle besitzen, vage ich persönlich auch zu bezweifeln aber das sollte ja nicht das Thema sein.
Vymaanika schrieb:Ein Veggie ist auch nur ein Mensch, aber eben jemand, der öfter Mitleid für andee Lebewesen empfindet, daher den Fleischkonsum ablehnt und als dank wird er noch als "militant", gar "radikal" hingestellt.Ich denke, anhand meiner Ausführungen müsste klar sein, warum das mehr als lächerlich ist.
Radikal nur dann, wenn der Veggie SEINE Überzeugungen mit aller Macht zum Ausdruck bringen will und teilweise zu Übertreibungen neigt.


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 21:07
@CosmicQueen
CosmicQueen schrieb:Alles richtig und gut, nur sollten manche Vegetarier/Veganer sich nicht darüber wundern das sie teilweise so angegriffen werden - Wenn man so Parolen zu lesen bekommt wie "Ihr Fleischesser seid Mörder, Tierquäler und gebt bei jedem Fleischkonsum den Auftrag zum Killen"
Und sie werden zu unrecht diskreditiert.Es ist ja nunmal so, dass es in der Wirtschaft nach Angebot und Nachfrage geht.Soll heißen, jeder Fleischesser verlangt nach Fleisch, dies hat zur Folge, dass neue Tiere gezüchtet werden und eben diese sterben, weil der Fleischesser Fleisch essen will, obschon er nicht drauf angewiesen ist.Verstehst du?Es ist provokativ, jemanden Tiermörder zu nennen, doch im Grunde fördert man mit Fleischkonsum das Töten von Tieren.Also jene Tiere, die auf die Welt kommen und gar nicht verstehen, was man von ihnen will.Deswegen meinte ich gestern, jeder, der Fleisch fordert hält die Tötungsmaschinerie in Gang.Ich weiß, dass der Gedanke unbequem ist, aber so isses nunmal.
CosmicQueen schrieb:Das ist oberflächlich bedrachtet auch eine sehr positive Einstellung dazu, nur sollte man sich hier die Frage stellen, ob der persönlich verzicht auf Fleisch im enddefekt für das Tier, welches zu retten gilt, auch von nutzen ist. Oder aber,ob nicht eine andere Vorgehensweise die effektivere wäre. Ich habe manchmal das Gefühl, als ob man sich damit nur aus der Affäre ziehen will - in dem man zu sich selbst sagen kann "also ich töte das Tier nicht, weil ich esse es auch nicht" und somit sich bequem zurücklehnen kann, um dann wiederum auf die bösen Allesfresser zu schimpfen.
Natürlich, wie könnte es nicht von "Nutzen" sein?Für die Tiere, die dafür vorgesehen sind, gegessen zu werden ist es doch definitiv so, dass es besser gewesen wäre, dass sie nicht zur Welt gekommen wären.Nutzen hin oder her, der Mensch muss allem immer einen Nutzen zuteilen und gleichzeitig wertet er zwischen "lebenswert" und zwischen "unlebenswert."Ich finde, das ist nicht richtig.Manchmal werde ich gefragt.."Aber das Tier würde doch eh sterben, also kann ich es doch essen, oder?".Ich sage dann, dass der Konsument es alleine in der Hand hat, was produziert wird und was nicht.Wenn niemand den Bundestag wählt, ändert sich auch in der Politik nichts und so ist es auch mit den Tieren, jeder kann nur für sich selbst entscheiden, aber er sollte sich entscheiden, denn sonst gibt es einen Stillstand.

Es ist nicht oberflächlich, sich mit dem Wesen der Tiere zu befassen, vielmehr zeugt das Interesse für sie von einem weit entwickelten Geist, man nennt es Respekt und Mitgefühl.
CosmicQueen schrieb:Alleine das Wort "dulden" seitens der Veggies finde ich schon anmaßend, aber nunja, vom Ansatz her schon richtig.
Es ist gänzlich richtig, unter dem Aspekt, man gewährt einem Lebewesen ein vollwertiges Leben mutet es eher so an, als dass die Veggies sogar noch zurückhaltung üben.Bzw. sie nehmen Rücksicht auf andere, ganz egal, ob ihre Mitmenschen Fleisch verzehren, wichtig ist eigentlich nur, dass Fleischesser auch verstehen, warum ein Veggie ist und warum nicht.Es gibt dafür vielfältige Gründe.Religiöse, gesundheitsbedingte, ethische oder moralische Grunde.Unter dem Strich möchten Veggies nicht, dass sie aufgrund der Lust, Fleisch zu essen, ein Lebewesen nur dafür geboren, um aufgegessen zu werden, obschon der Mensch und zwar der industrielle Mensch unserer Gesellschaft nicht auf Fleisch angewiesen ist, besonders nicht auf qualitativ minderwertiges Fleisch aus der Massentierhaltung, dies besteht nur aus Wasser und Antibiotika.Paradoxerweise wird eben diesem Fleisch ein gesunder Ernährungsaspekt zugesichert, was schlicht falsch ist, denn das Fleisch aus Massentierhaltung stammt von völlig degenerierten Tieren.
CosmicQueen schrieb:Es ist doch schon klargestellt worden, dass Tiere ansich Fühlen und Gefühle besitzen. Ob sie nun menschliche Gefühle besitzen
Ist auch nicht wichtig, Tiere fühlen so wie du und ich.Wie du schon sagst, dafür haben wir ja den anderen Thread.
CosmicQueen schrieb:Radikal nur dann, wenn der Veggie SEINE Überzeugungen mit aller Macht zum Ausdruck bringen will und teilweise zu Übertreibungen neigt.
Quark, er wird immer dann als "radikal" abgestempelt, wenn unbequeme Fakten auftauchen.Ich habe nichts gegen Sachlichkeit, nur sollte diese nicht in Schwachsinn ausarten.


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 21:45
Vymaanika schrieb:Und sie werden zu unrecht diskreditiert.Es ist ja nunmal so, dass es in der Wirtschaft nach Angebot und Nachfrage geht.Soll heißen, jeder Fleischesser verlangt nach Fleisch, dies hat zur Folge, dass neue Tiere gezüchtet werden und eben diese sterben, weil der Fleischesser Fleisch essen will, obschon er nicht drauf angewiesen ist.
Falsch! Das sagen die Veggies das der Mensch darauf nicht angewiesen ist, aber ist er es wirklich nicht? Thema Eisen sag ich da nur, und gerade Kinder brauchen dieses und verwerten es am besten durch Fleisch.
Vymaanika schrieb:Es ist provokativ, jemanden Tiermörder zu nennen, doch im Grunde fördert man mit Fleischkonsum das Töten von Tieren.Also jene Tiere, die auf die Welt kommen und gar nicht verstehen, was man von ihnen will.Deswegen meinte ich gestern, jeder, der Fleisch fordert hält die Tötungsmaschinerie in Gang.Ich weiß, dass der Gedanke unbequem ist, aber so isses nunmal.
Da wären wir wieder beim Thema Natur und was die Natur so mit sich bringt. Und klar töte ICH dann ein Tier in dem ich Fleisch konsumiere, nur habe ich damit keine Probleme bzw. weiß auch das Tiere für uns schon immer von nutzen waren, sonst würdes DU und ICH vielleicht gar nicht leben (Tierversuche, Impfstoffe etc.) haben dazu beigetragen, dessen bin ich mir immer bewusst das dieses für unser Überleben beigetragen hat und wird. Deshalb werde ich nicht heucheln und sagen "ich würde NIEMALS ein Tier leid zufügen" da es einfach nicht so ist.
Vymaanika schrieb:Natürlich, wie könnte es nicht von "Nutzen" sein?Für die Tiere, die dafür vorgesehen sind, gegessen zu werden ist es doch definitiv so, dass es besser gewesen wäre, dass sie nicht zur Welt gekommen wären.Nutzen hin oder her, der Mensch muss allem immer einen Nutzen zuteilen und gleichzeitig wertet er zwischen "lebenswert" und zwischen "unlebenswert."Ich finde, das ist nicht richtig.
Das sagst du mit dem "lebenswert und unlebenswert" vom Prinzip her weiß doch jeder das Tiere auch ein "lebenswertes" Leben führen soll oder darf, nur ist der Mensch von Natur aus ein Tier :D und nimmt sich das was schmackhaft ist.

Ich denke so kommt man nicht weiter....Vegetarier essen keine Tiere, alles schön und gut, aber wirst du jemals erreichen können das die Weltbevölkerung keine Tiere mehr essen? Klare Antwort NEIN!! Also wäre es dann nicht angebrachter, statt ständig mit dem erhobenen moralischen Zeigerfinger zu fuchteln, eine Alternative zu finden? Wie kann man es schaffen es beiden Recht zu machen? Ein guter Ansatz war das Beispiel mit der Aufklärung und dem weniger Fleischkosum. Schauen das man seine Beute :D so gut wie es geht, von Herstellern bezieht die eine artgerechte Tierhaltung etc führen. :D Somit ist der Veggie glücklicher und der Allesfresser sicher auch. :)


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 22:07
@CosmicQueen
CosmicQueen schrieb:Falsch! Das sagen die Veggies das der Mensch darauf nicht angewiesen ist, aber ist er es wirklich nicht? Thema Eisen sag ich da nur, und gerade Kinder brauchen dieses und verwerten es am besten durch Fleisch.
Nein, dass sagen nicht die Veggies, dies ist erwiesernermaßen so.Nicht auf Fleisch angewiesen zu sein bedeutet, ein Allesfresser zu sein, also jemand, der alles "frisst" respektive isst und eben davon sich gesund zu ernähren.Ich habe mich lange damit beschäftigt, kein Veggie ist von irgendeiner Fleischsorte abhängig, alle Nährstoffe, die man benötigt um auch 500 Jahre alt zu werden sind in pflanzlichen Gütern enthalten.Und wenn du sagst, man könne als Veggie kein Eisen aufnehmen, so sage ich dir, dass z.B. Rosmarin locker meinen Bedarf abdeckt, wenn ich nur wenige Gramm davon abdecke.

Ja, es gibt Alternativen.Zu sagen, Fleisch würde mich viel besser und effektiver abdecken ist schlicht Humbug und ein klarer Fall von Desinformation.
CosmicQueen schrieb:Da wären wir wieder beim Thema Natur und was die Natur so mit sich bringt. Und klar töte ICH dann ein Tier in dem ich Fleisch konsumiere, nur habe ich damit keine Probleme
Traurig.
CosmicQueen schrieb:und nimmt sich das was schmackhaft ist.
Traurig.
CosmicQueen schrieb:Ich denke so kommt man nicht weiter....Vegetarier essen keine Tiere, alles schön und gut, aber wirst du jemals erreichen können das die Weltbevölkerung keine Tiere mehr essen
Jup, habe schon 4 Menschen überzeugt, Veggies zu werden, für mich ist das ein totaler Erfolg, auch wenn du es lächerlich findest. :)


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 22:12
Traurig, dass man angeblich "radikal" ist, weil man sich gegen das mechanisierte Massenmorden stellt. Eigentlich nicht nur traurig, sondern völlig grotesk.


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Tierquälerei und Mitgefühl

17.01.2011 um 22:13
@Vymaanika
Na das ist doch schön, dann wünsche ich dir noch viel Erfolg bei deinem Veggie-Überzeugungs-Programm. :)


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17.01.2011 um 22:16
Vymaanika schrieb:Ja, es gibt Alternativen.Zu sagen, Fleisch würde mich viel besser und effektiver abdecken ist schlicht Humbug und ein klarer Fall von Desinformation.
Sagst du, aber Tatsache ist eine andere. Da kannst du noch so viel erzählen...


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17.01.2011 um 22:52
@CosmicQueen

Was auch immer diese "Tatsache" sein soll.Das weiß wahrscheinlich nur Gott.


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Tierquälerei und Mitgefühl

18.01.2011 um 09:28
CosmicQueen schrieb:Thema Eisen sag ich da nur
Vllt. kannst du mir da endlich mal eine antwort geben, warum leber als idealer eisenlieferant gilt, das in der leber enthaltene eisen aber mit dem pflanzlichen identisch ist. Warum ist das so? Warum nimmt der körper das dreiwertige eisen aus der leber besser auf, als das aus sesam?


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Tierquälerei und Mitgefühl

18.01.2011 um 11:03
Statt bei Tierquälerei und Mitgefühlt sind wir bei vegan/vegetarischen
Speiseplänen angelangt - was für ein Abdriften!

Und da wir gerade beim Driften sind: All' die hier rumgiftenden Pflanzenfresser
sollten sich mal mit Mitgliedern von Greenpeace und ihre Ernährung unterhalten.
Diese Leute arbeiten hart und unter gefährlichsten Bedingungen gegen das
Abschlachten von Robbenbabys, das Töten von Walen oder bedrohter Tierarten.
Auch hierzulande gibt es Vereine, die für artgerechte Haltung nicht nur von
Nutztieren, sondern auch von Haustieren einsetzen. Das sind nicht alles Veganer,
die leben nicht alle vegetarisch.

Und wenn ich dann @Vymaanika
lese: "Diese Quelle war nur ein Gag, sie ist nicht präsentierbar. Damals habe ich sie
schon oft benutzt in Diskussionen, um etwas Kontoverses einzuwerfen, hat auch
diesmal wunderbar geklappt", dann kann ich nur sagen: Deine Frechheit ist
umwerfend und wird nur noch von deiner Dummheit übertroffen. Jeder, der
hier engagiert mitdiskutiert, müsste sich von dir verscheißert fühlen.
Wenn das deine Absicht war - pfui Deibel!


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Tierquälerei und Mitgefühl

18.01.2011 um 14:30
Vymaanika schrieb:Nein, dass sagen nicht die Veggies, dies ist erwiesernermaßen so.Nicht auf Fleisch angewiesen zu sein bedeutet, ein Allesfresser zu sein, also jemand, der alles "frisst" respektive isst und eben davon sich gesund zu ernähren.Ich habe mich lange damit beschäftigt, kein Veggie ist von irgendeiner Fleischsorte abhängig, alle Nährstoffe, die man benötigt um auch 500 Jahre alt zu werden sind in pflanzlichen Gütern enthalten.Und wenn du sagst, man könne als Veggie kein Eisen aufnehmen, so sage ich dir, dass z.B. Rosmarin locker meinen Bedarf abdeckt, wenn ich nur wenige Gramm davon abdecke.
Les dir den Link durch...

http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1070561_l1/index.html

...klar kann man sich vegetarisch genauso gut abdecken (wenn auch schwieriger), es ging ja auch nur darum, was der menschliche Körper, in dem Fall Eisen, besser verwerten kann. Und die Natur wird das nicht umsonst so eingerichtet haben. ;)

Aber wie schon ramisha geschrieben hat, sollte das eigenlich nicht das Thema sein. Du kannst Vegetarier oder Veganer sein, dagegen habe ich prinzipiell nichts. Was mich nur stört seitens der Veggies, ist, dass sie meinen nur durch ein Verzicht auf Fleisch das Übel Massentierhaltung/Tierquälerei in den "Griff" zu bekommen. Aber im selben Atemzug, durch ihre Ernährungsweise mit Nüsschen, ständig verfügbares Obst und Gemüse und anderen ausländischen Leckereien, dazu beitragen die Umwelt zu verschmutzen, welche den Tieren und den Menschen schadet.

Und auf meinen Vorschlag nach einer Alternative bis du erst garnicht eingegangen, das finde ICH sehr traurig. Dir ist es nur wichtig Menschen davon zu überzeugen vegetarisch zu Leben. Würde man aber das Problem anders angehen - und es geht ja nun mal darum, Tiere allgemein respektvoll zu behandeln und Tierquälerei zu stoppen - in dem man aufklärt, auch Alternativen aufzeigt. Wie bekommt man es hin, trotz Fleischkonsums, die Massentierhaltung und Tierquälerei einzudämmen. Ein Schritt dahin wäre das Aufzeigen von Alternativen. Der Konsument entscheidet im endefekt, kaufe ich mein Fleisch bei einem Ökobauer, informiere ich mich über die Haltung und Herkunft etc. so wäre doch schon vielen Tieren geholfen.

Und ich gebe auch hier ramisha recht, wenn sie schreibt das nicht alle Tierrechtler und Tierschützer oder Menschen die sich für Tierrechte einsetzen, Vegetarier sind oder sein müssen. Oder glaubst du wirklich nur weil ich und viele andere Fleisch konsumieren, es nicht Scheiße finden, wenn z.B Delfine sinnlos abgeschlachtet werden, oder arme Robbenbabys, nur wegen ihrem Fell, bestialisch ermordet werden? Auch ich setze mich dafür ein das sowas verhindert wird und finde es grausam, aber dazu muss ich nicht zwangsläufig Veganer/Vegetarier sein^^


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18.01.2011 um 14:32
Und hier noch mal für alle Mitleser, dass ist die optimale Ernährung für den Menschen! Wenn sich jeder daran halten würde, wäre schon viel getan - für die eigene Gesundheit und für die Tiere. Ein übermäßiger Fleischkosum ist nicht nur ungesund sondern fördert zudem auch noch die Massentierhaltung und die Tierquälerei.
pyramide


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18.01.2011 um 14:39
gastric schrieb:Vllt. kannst du mir da endlich mal eine antwort geben, warum leber als idealer eisenlieferant gilt, das in der leber enthaltene eisen aber mit dem pflanzlichen identisch ist. Warum ist das so? Warum nimmt der körper das dreiwertige eisen aus der leber besser auf, als das aus sesam?
@gastric
Hä?oO Ich kann mich nicht daran erinnern das du mir so eine Frage gestellt hattest???

Aber ich kann dir ja auch noch mal den Link, den ich Vym gepostet habe geben:
http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1070561_l1/index.html
Generell werden tierische Lebensmittel für die Deckung des Eisenbedarfs empfohlen, da sie 2-wertiges Eisen enthalten. Grund dafür ist die bessere Verfügbarkeit.
Als guter tierischer Eisenlieferant wird Leber genannt. Sie enthält große Mengen an Eisen, denn in ihr wird das Eisen gespeichert, allerdings als 3-wertiges Eisen. Ist die Leber für die Eisenzufuhr also doch nicht so empfehlenswert?
Dieses Beispiel zeigt, dass nicht nur die chemische Bindungsform über die Verfügbarkeit von Eisen entscheidet. Vielmehr spielt eine große Rolle, welche anderen Stoffe in einem Lebensmittel enthalten sind: Pflanzen besitzen Ballaststoffe, Phytinsäure, Calciumsalze u.ä., welche Eisen binden und folglich die Aufnahme von Eisen verringern. Bei tierischen Lebensmitteln ist dies nicht der Fall. Deshalb ist das 3-wertige Eisen aus der Leber für den Körper gut verfügbar. Denn die Leber enthält nicht nur keine Begleitstoffe, welche die Aufnahme verringern, sondern sogar Stoffe, welche eine bessere Aufnahme unterstützen.
Dies ist der Grund dafür, dass die Aufnahmerate von Eisen aus tierischen Lebensmitteln 20 % beträgt und pflanzliches Eisen nur zu 3-8 % vom Körper aufgenommen wird. Doch unser Köper ist sehr anpassungsfähig. Nehmen wir wenig Eisen auf oder ist unser Bedarf erhöht, steigt die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Durch eine Mischkost werden 5-10 % Eisen aufgenommen.
Beantwortet das deine Frage?

Ist Sesam nicht hauptsächlich reich an Kalzium und Magnesium?


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18.01.2011 um 14:58
@CosmicQueen
Du bist seit 2 jahren die erste person, die mir diese frage mal beantwortet hat ... meinen glückwunsch :D .... Man sieht also, es liegt nicht am eisen selbst, sondern an den begleitstoffen, die das eisen im dreiwertigen zustand binden. Das ist beim zweiwertigem nicht der fall ........ allerdings wird dreiwertiges eisen vom vitamin C in zweiwertiges umgewandelt ... Das wiederrum wird nicht mehr gebunden und zum gleichen anteil, wie das zweiwertige eisen aufgenommen. Und vitamin c zum essen zu sich zu nehmen ist für einen veganer nun wirklich keine kunst :D

100g Sesam enthalten übrigens 10mg eisen :D


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18.01.2011 um 20:13
@gastric
Na toll :D dafür habe ich keine 2 Minuten gebraucht ;)

Übrigens muss ein Vegetarier fast das dreifache an Eisen in mg zusich nehmen als ein Mischkostesser. Du müsstest also 300g Sesam essen damit du als Frau auf deinen täglichen Bedarf kommst. :D
Vegetarische Ernährung und Eisenbedarf

Der tägliche Eisenbedarf eines Erwachsenen liegt bei 1-2 mg. Da die Aufnahme aus der Nahrung aber nur 8-10% beträgt, muss die tatsächliche aufgenommene Eisenmenge entsprechend größer sein. Zwischen 12 und 30 mg je nach Alter, Geschlecht und körperlicher Belastung werden empfohlen. (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).Aufgrund der schlechteren Verfügbarkeit des Eisens in pflanzlicher Nahrung wird für Vegetarierinnen sogar die Aufnahme von 27 mg Eisen pro Tag empfohlen. Für Männer, die kein Fleisch essen, liegt der Wert bei 18 mg.
http://vitamine-mineralien.suite101.de/article.cfm/vegetarische_ernaehrung_und_eisen


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18.01.2011 um 20:19
@CosmicQueen

Jaja, wir wissen ja nun, dass Veggies alle zum Sterben verdammt sind. :D


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