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Genitalverstümmelung

379 Beiträge, Schlüsselwörter: Missbrauch, Body Modification, Verstümmelung
Naturell
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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:03
@Samnang
Sie tun es ja für ihren Glauben und damit für Gott.
Woraus sich ableiten lässt, dass der liebe Gott der Glaube ist oder noch klarer ausgedrückt, der Glaube ist Gott.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:03
@winni78

Bei einem Sichelfuß wird die betroffene Extremität immer wieder grade gestrichen und das über Wochen.
Aber egal ich bin ja nur vom fach warum sollte ich mich auskennen.
Und wenn eine familie aus religiösen Aspekten heraus eine narkose ablehnt dann lehnt der Arzt auch den Eingriff ab wenn er seine Lizenz behalten möchte ;)


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Samnang
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:03
@Daak
ohh doch, du ahnst es nicht-es gibt da sogar ein eigenes Forum dafür, wer würde sich sowas ausdenken wollen? Ja und es waren nur einige "Beiträge". ich habe es auch nur benutzt weil ich dachte mir klappt gleich die Kinnlade runter... erlaube mir es dir per PN zu übersenden....


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:04
@winni78
winni78 schrieb:Wird es nicht... da kann ich dir brief und siegel drauf geben.
Und ich kann Dir Brief und Siegel darauf geben, daß der Eingriff mit Betäubung durchgeführt wird.

IdR, zumindest.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:04
@Naturell
Aber auch Gott hätte die Klitoris gleich weggelassen, wenn "er" was dagegen hätte, dass sie existiert.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:05
Genitalverstümmelung in Deutschland
Tausenden Mädchen droht die Beschneidung


Die Bremer Polizei hat zwei kleine Mädchen vor der Genitalverstümmelung im Heimatland der Mutter bewahrt. Beschneidungen werden selten bekannt - aber Tausende Mädchen sind in Deutschland von dem gefährlichen Ritus bedroht.

Berlin - Es war ein lauter Ehestreit zwischen ihren Eltern, der gestern zwei kleine Mädchen, ein und vier Jahre alt, vor einer vermutlich kurz bevorstehenden Genitalverstümmelung rettete. Eine aus Gambia stammende Frau rief die Polizei in Bremen nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann

Die Beamten kamen - und erfuhren den Grund des Streits. Die Mutter wollte ihre Töchter in Gambia beschneiden lassen, der Vater war dagegen. Kurz bevor der Flug in das westafrikanische Land gehen sollte, hatte die Mutter ihre beiden Töchter bei Bekannten versteckt, damit ihr Mann die Ausreise nicht verhindern konnte. Die Pässe der Kinder trug sie in ihrer Unterwäsche, berichtet der "Weser Kurier". Vor der Polizei bestätigte die Mutter ihre Pläne. "Wir haben dann beide Mädchen aus dem Versteck geholt. Sie sind jetzt in einem Kinderheim untergebracht", erklärt ein Sprecher der Bremer Polizei SPIEGEL ONLINE. Das Jugendamt werde sich nun um die beiden Mädchen kümmern.

Dass eine geplante Beschneidung wie in Bremen öffentlich wird und die Polizei eingreift, ist nach Kenntnis der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes eine Premiere - die drohende Genitalverstümmelung indes ein Massenphänomen. Zehntausende Mädchen und junge Frauen in Deutschland sind bereits Opfer von Beschneidungen geworden, schätzen Frauenrechtsorganisationen. 4000 bis 5000 kleinen Mädchen droht die Beschneidung, oft - wie in dem Fall in Bremen - bei einer Reise ins Heimatland der Eltern.

Das Entfernen oder die Beschneidung der Klitoris - oft mit Rasierklingen oder Glasscherben - wird besonders in afrikanischen Ländern, aber auch in manchen asiatischen Staaten praktiziert. Meistens sind Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren betroffen, manchmal auch Babys. Die gesundheitlichen und psychischen Folgen einer Beschneidung sind dramatisch: ständige Entzündungen im Genitalbereich, Inkontinenz, starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Nierenbeckenentzündungen. Bei der Menstruation kann das Blut nicht abfließen. Bei einer Geburt ist das Leben von Mutter und Kind in Gefahr.


Großteil kommt uns nicht zu Gehör"

DruckenSendenFeedback22.08.2007
Genitalverstümmelung in Deutschland
Tausenden Mädchen droht die Beschneidung
Von Anna Reimann

Die Bremer Polizei hat zwei kleine Mädchen vor der Genitalverstümmelung im Heimatland der Mutter bewahrt. Beschneidungen werden selten bekannt - aber Tausende Mädchen sind in Deutschland von dem gefährlichen Ritus bedroht.

Berlin - Es war ein lauter Ehestreit zwischen ihren Eltern, der gestern zwei kleine Mädchen, ein und vier Jahre alt, vor einer vermutlich kurz bevorstehenden Genitalverstümmelung rettete. Eine aus Gambia stammende Frau rief die Polizei in Bremen nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann.



DPA
Genitalbeschneidung eines Mädchens in Somalia: Fünf bis zehn Prozent sterben bei der Operation
Die Beamten kamen - und erfuhren den Grund des Streits. Die Mutter wollte ihre Töchter in Gambia beschneiden lassen, der Vater war dagegen. Kurz bevor der Flug in das westafrikanische Land gehen sollte, hatte die Mutter ihre beiden Töchter bei Bekannten versteckt, damit ihr Mann die Ausreise nicht verhindern konnte. Die Pässe der Kinder trug sie in ihrer Unterwäsche, berichtet der "Weser Kurier". Vor der Polizei bestätigte die Mutter ihre Pläne. "Wir haben dann beide Mädchen aus dem Versteck geholt. Sie sind jetzt in einem Kinderheim untergebracht", erklärt ein Sprecher der Bremer Polizei SPIEGEL ONLINE. Das Jugendamt werde sich nun um die beiden Mädchen kümmern.

Dass eine geplante Beschneidung wie in Bremen öffentlich wird und die Polizei eingreift, ist nach Kenntnis der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes eine Premiere - die drohende Genitalverstümmelung indes ein Massenphänomen. Zehntausende Mädchen und junge Frauen in Deutschland sind bereits Opfer von Beschneidungen geworden, schätzen Frauenrechtsorganisationen. 4000 bis 5000 kleinen Mädchen droht die Beschneidung, oft - wie in dem Fall in Bremen - bei einer Reise ins Heimatland der Eltern.

Das Entfernen oder die Beschneidung der Klitoris - oft mit Rasierklingen oder Glasscherben - wird besonders in afrikanischen Ländern, aber auch in manchen asiatischen Staaten praktiziert. Meistens sind Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren betroffen, manchmal auch Babys. Die gesundheitlichen und psychischen Folgen einer Beschneidung sind dramatisch: ständige Entzündungen im Genitalbereich, Inkontinenz, starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Nierenbeckenentzündungen. Bei der Menstruation kann das Blut nicht abfließen. Bei einer Geburt ist das Leben von Mutter und Kind in Gefahr.

"Großteil kommt uns nicht zu Gehör"

In Deutschland fällt die Genitalbeschneidung von Mädchen unter den Straftatbestand der schweren Körperverletzung. Laut eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts kann bei einer drohenden Beschneidung das Sorgerecht der Eltern eingeschränkt werden.

Eine Regelung, die bedrohte Mädchen theoretisch schützen kann - in der Praxis aber nur selten zur Anwendung kommt. Oft können Jugendämter, Gerichte und Vereine nur helfen, weil sich ein Elternteil an sie wendet und berichtet, der Partner wolle die Tochter beschneiden lassen.

"Meistens ist es sehr schwer für die Behörden, den Nachweis dafür zu erbringen, dass die Mädchen beschnitten werden sollen", sagt Christa Müller, Vorsitzende des Vereins gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen "Intact", zu SPIEGEL ONLINE. Man müsse zum Beispiel belegen können, dass eine Beschneiderin nach Deutschland eingeflogen sei. Wenn etwa ein Elternteil die begründete Vermutung hatte, dass sein Partner eine Beschneidung des Kindes im Ausland vornehmen lassen will, habe es in der Vergangenheit bereits Fälle gegeben, in denen deutsche Gerichte die Ausreise der Familie in afrikanische Länder verboten hätten. "Der Großteil der Fälle kommt uns jedoch wohl nicht zu Gehör", sagt Christa Müller.


Opfer werden immer jünger"

Nicht nur auf der Reise in die afrikanische Heimat, auch in deutschen Städten werden Mädchen und junge Frauen beschnitten. Bei einer gemeinsamen Umfrage von Terre des Femmes, Unicef und des Berufsverbands der Frauenärzte im Jahr 2005 gaben zehn Prozent der befragten Gynäkologen an, bereits von in Deutschland durchgeführten Beschneidungen gehört zu haben. Fast die Hälfte haben schon Mädchen und Frauen behandelt, die selbst beschnitten waren.

Christa Müller fordert deshalb mehr Aufklärung. Gynäkologen in Deutschland müssten speziell geschult werden. Wenn eine beschnittene Frau eine Tochter zur Welt bringt, wäre es zum Beispiel wichtig, dass der Arzt der Frau sagt: "Sie sind beschnitten, aber Sie dürfen Ihre Tochter nicht beschneiden. Sie leben in einem Land, in dem das verboten ist", so Müller zu SPIEGEL ONLINE. Eltern müssten lernen, dass sie ihren Töchtern irreparable Schäden zufügen.

Zehntausende sind es in Deutschland - drei Millionen Mädchen werden schätzungsweise jährlich weltweit beschnitten. Und die Opfer werden immer jünger: "Weil zahlreiche afrikanische Länder gegen die traditionelle Praxis vorgehen, sagten sich viele: Bevor es gar nicht mehr geht, müssten wir unser Baby schnell beschneiden lassen", erklärt Christa Müller.

Fünf bis zehn Prozent aller betroffenen Mädchen sterben in Afrika bereits bei der Operation - meistens verbluten sie. "Das sind hunderttausende Mädchen, die hier kaum jemanden interessieren", so die Vorsitzende von "Intact".


http://images.google.at/imgres?imgurl=http://www.spiegel.de/img/0,1020,753493,00.jpg&imgrefurl=http://www.spiegel.de/pol...


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:07
@BlackPearl
Da kannst du vom fach sein, ist völlig egal. Deswegen muss es aber nicht heissen das alle nur mist erzählen. Die beiden beispiele die ich genannt habe sind genau so passiert, beides ohne betäubung und nichts erfunden.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:08
@Daak
Aha.... in der regel. Da kommen wir der sache schon näher.

In der regel heißt aber nicht das ich hier lüge.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:08
@Samnang
Samnang schrieb:die Beschneidungen werden anscheinend wirklich oft OHNE Narkose durchgeführt, wegen den GEFAHREN---hmmm, aber Babys spüren ja nichts, oder ? Ich fasse es wirklich nicht*
Muß zugeben, an dieses hatte ich beim Beginn der Diskussion gar nicht gedacht - aber fällt auch unter das Thema, finde ich-
"Die meisten Beschneidungen werden ohne Betäubung vorgenommen, weil es riskant ist, bei Neugeborenen Betäubungsmittel einzusetzen."

Dafür gibt's auch in diesem Link keine Quellen.
Die Quelle bezieht sich nur auf das Schmerzempfinden von Säuglingen, nicht aber auf die Durchführung einer Beschneidung ohne Betäubung.

Sollte ich da was beim Überfliegen der Quelle übersehen haben, kannst du mir ja noch mal Bescheid geben. ;)


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:09
In Deutschland finden nichtrituelle Beschneidungen auch bei Säuglingen nicht mehr ohne Anästhesie statt.
Quelle: Wikipedia: Zirkumzision


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:11
@winni78

Hach Du wirst da etwas völlig falsch verstanden haben.
Sichelfüße werden bandagiert oder eingegibst oder werden durch dehnen und streichetherapiert.
Wenn die nicht behandelt werden können die sehr schnell zu brüchen führen, das ist richtig, aber kein Arzt bricht einembaby die Knochen zumal es garnicht nötig ist.
Ein Sichelfuß entsteht dadurch das das Kind zu wenig platz im Mutterleib hat und die Füße sind quasi durch die lange Fehllage nach innen gebogen.
Das brauch man nicht brechen, in keiner Thrapie wird sowas gebrochen.
Niemals, glaub mir doch einfach ;)


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:13
@winni78

Habe ich das behauptet?

Deine Erlebnisse kenne ich nicht; sie entsprechen in jedem Fall aber nicht der Norm.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:13
dann hat sich der arzt erstmal daran zu halten

Er kann die Behandlung verweigern.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:14
@BlackPearl
Ne, ich glaube du solltest mir einfach glauben, weil ich nämlich dabei gewesen bin. Erst wurde es gebrochen dann eingegipst. Aber das ist auch völlig egal weil es ja nicht das thema hier ist. Aber falls wieder nach den heiligen quellen gefragt wird, das war damals meine kleine schwester und die hat ebenfalls geschrieen wie am spies....lag bestimmt an der betäubung...


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:18
@Samnang

Dazu fällt mir nichts mehr ein ... insbesondere wenn man sich vorstellt das das die Meinungen von Müttern sind ...


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:19
@Daak
Das es der norm entspricht habe ich ja auch nicht gesagt. Nur finde ich es überheblich die aussagen von usern hier als lüge darzustellen, nur weil man sich manche dinge nicht vorstellen kann. Ist jetzt nicht nur auf dich bezogen. Sondern zb auf @hulkster wenn er das gesehen hat kann es doch sein. Das können wir nicht wissen und können also nicht urteilen, denn wir waren nicht dabei. Aber sich dann zu wundern das er sich aufregt weil man ihn als lügner etc hinstellt und dann zu sperren.... da wären wir wieder bei meinem... naja.... lol


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:20
@winni78

Ja sicher, Deiner Schwester wurde ohne betäubung der Fuß gebrochen um ihn dann einzugibsen um eine Krankheit zu heilen die mit anderen Mitteln ebenso zu heilen ist.
Träum weiter.

Back to Topic ich sag nichts mehr dazu winni78 Du bist eh Faktenresistent, aber das wissen wir ja schon.


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:21
Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung


Jährlich werden rund 2 Millionen Mädchen genital verstümmelt. Mehr als 155 Millionen Frauen leiden ihr Leben lang an den Folgen dieses grausamen Rituals. Der 6. Februar wurde vom Inter African Committee als "International Day of Zero Tolerance to FGM" ausgerufen. Zahlreiche Österreichische Frauen- und Menschenrechtsorganisationen sowie Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit schließen sich zur Plattform stopFGM zusammen, um diese Tradition, die gegen die Menschenrechte verstößt, zu stoppen.

Daher rufen wir Organisationen, Medien und Privatpersonen dazu auf, die Plattform mittels untenstehendem Formular zu unterstützen und sich aktiv gegen diese Menschenrechtsverletzung, die sich gegen Millionen von Frauen richtet, zu wenden


http://www.stopfgm.net/


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:24
Rache der Beschneiderinnen

Bedroht und nackt durchs Dorf getrieben: Verfechter der Genitalverstümmelung haben in Sierra Leone eine Journalistin malträtiert. In Afrika ist die Beschneidung von Frauen und Mädchen grausamer Alltag - auch in Deutschland sind rund 20.000 Frauen beschnitten.

Manja Balama-Samba steht noch immer unter Schock, wenige Tage nach ihrem Horrortrip. "Ich bin mit meinen Nerven am Ende", sagt die Journalistin am Telefon zu SPIEGEL ONLINE. Seit kurzem ist sie zurück in Freetown, der Hauptstadt Sierra Leones. Balama-Samba sagt, sie sei immer noch in Gefahr, doch schweigen will sie nicht.

Mit drei Kolleginnen wurde die Radio-Reporterin vor einer Woche verschleppt und gezwungen, sich auszuziehen. Ihre gesamte Ausrüstung wurde zerstört. Danach musste Balama-Samba nackt durch die Straßen Kenemas laufen, eine Stadt im Osten Sierra Leones, rund 200 Kilometer von Freetown entfernt. "Ich hatte riesige Angst und flehte die Entführerinnen an, mich gehen zu lassen", erzählt Balama-Samba.

Doch erst nach Protesten des Journalistenverbandes wurden sie und ihre Mitstreiterinnen von Polizisten befreit. Eine Bondo-Geheimgesellschaft von Beschneiderinnen statuierte ein Exempel an der Journalistin, sie sollte ihrer Ehre beraubt werden. In Radiosendungen hatte sie zuvor kritisch über Genitalverstümmelungen berichtet - zuletzt am Internationalen Tag "Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung". Offen bekannte sich am Montag die Chefin der Bondo-Gruppe, Haja Massah Kaisamba, zu der Verschleppung. Die Frauen seien "in Gewahrsam genommen worden, weil sie sich im Radio unvorteilhaft geäußert haben", sagte sie.

Kaisamba ist eine von etwa 50.000 Beschneiderinnen in dem kleinen westafrikanischen Land. Sierra Leone hat fünf Millionen Einwohner. Die Geheimbünde sind stark wie nirgendwo sonst in Afrika, ihre Mitglieder genießen ein hohes gesellschaftliches Ansehen und verdienen überdurchschnittlich. Sierra Leones Politiker trauen sich bislang nicht, kritisch gegen die mächtigen Vereinigungen vorzugehen.

Doch nach dem Verbrechen vom Wochenende hoffen Menschenrechtsaktivisten auf eine Verbesserung der Lage. Die Organisation Reporter ohne Grenzen mahnte in einer Erklärung, "die schändlichen Taten beschädigen in hohem Maß das Image Sierra Leones". In mehreren Treffen mit den regionalen Paramount Chiefs, den Oberhäuptern in der Provinz, wollen Menschenrechtler nun über das Verbrechen von Kenema und die Genitalverstümmelung sprechen.

Balama-Samba ist allerdings skeptisch. Bislang habe die Polizei nichts unternommen, in einer Presseerklärung bestreitet Kenemas Polizeichef sogar, dass sie nackt durchs Dorf getrieben wurde. Auch bei ihrer Berichterstattung habe sie das Einverständnis des Gemeindeoberhauptes gehabt, sagt Balama-Samba, dennoch sei sie entführt und misshandelt worden.


94 Prozent der Frauen in Sierra Leone sind beschnitten


Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bis zu 140 Millionen Frauen weltweit beschnitten. In Sierra Leone sind es laut Uno-Angaben 94 Prozent der Frauen und Mädchen im Alter von 15 bis 49 Jahren. Die Beschneidung bedeutet unvorstellbare Qualen, wird häufig mit Rasierklingen oder Glasscherben vorgenommen - und führt nicht selten zum Tod.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,607291,00.html


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Genitalverstümmelung

07.02.2010 um 16:24
@BlackPearl
Da kommt mir echt die galle hoch... ich möchte mal wissen was du dir denkst. Ich bin nicht faktenressistent, aber ich habe ein normales leben ausserhalb von nem rechner und allmy und mein wissen begrenzt sich nicht auf wiki oder gespenster web etc... und wenn du ja vom fach bist wie du sagst, dann müsstest du ja auch wissen das sowas vorkommt, Also hör auf hier dinge zu unterstellen.... wenn ich was nicht weiss halte ich persönlich meinen mund zu einem thema... und wenn ich was mit bestimmtheit weiss, dann sage ich auch was dazu. Das war noch nie anders. Zeig mir irgendwo was wo ich keine ahnung gehabt habe und auf meine meinung beharrt habe. Das ist blödsinn. Aber egal... dann mal back zu deinem topic.


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