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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 20:21
Chingis schrieb:echt? wer?
Der Spruchersteller


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 20:24
blue_ schrieb:Achso, das Ganze ist nur ein psychologisches Spiel
Die dumme Rezeption schon. Das Prinzip, dass niemand hier im luftleeren Raum sein Geld erwirtschaftet und ihm die Differenz zw brutto und netto zu keinem Zeitpunk gehoert hat: nein.


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blue_
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 20:27
@Hypnosekröte

Wozu gibt es diese Verhöhnungsdifferenz?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 20:41
Ist das dein Ernst oder machst du jetzt Spaß?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 20:55
Hypnosekröte schrieb:Der Spruchersteller
den hab ja ich nicht erfunden, sonst würde ich jetzt glatt glauben du willst mich gerne beissen ;)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 23:13
Hallo an alle!
Chingis schrieb:den hab ja ich nicht erfunden, sonst würde ich jetzt glatt glauben du willst mich gerne beissen
Ich glaub das Hypnosekröte grad niemanden beisst, mal abgesehen das Kröten nicht beissen können :-D

@Chingis
"Arbeit" bedeutet für mich - als Gegenteil von "Freizeit" - etwas negatives, solange ich mich nicht darin "verwirklichen" kann. Und da ist "Dein" Spruch wohl angebracht. Folglich ist die Frage des Treads leicht beantwortet: Arbeit ist solange kein Übel, sowie du darin ein erstrebenswertes Ziel findest, etwas zu tun, was dir (finanziell und/oder intellektuell) Freude bereitet.

lg Klugscheisser

P.S. leider verdiene ich nicht genug...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 23:21
Lebenserhaltung...aber Freude muss es auch machen halt....das meinte ich. (Verzeiht mir, wenn ich keine Fremdwörter benutze....ich finde, das macht zu viel kompliziert)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 08:31
Hypnosekröte schrieb:Du meinst also, die Menschen, die du bei der Arge triffst sind "Erwerbsunfähige"?
Interessant, leider aber falsch.
Ja, wenn die Argumente ausgehen dann einfach Thema wechseln. Guck dir nochmal die Hartz Reform an. Schau was davor war und warum es geändert wurde. Unglaublich. In einem Land leben und absolut gar nichts darüber wissen.
Hypnosekröte schrieb:Ja, es geht aber nicht um Zweck gebundene Spenden.
Es ist das absolut gleiche Prinzip. Es wird von der Allgemeinheit die "etwas" hat genommen/gegeben um es denen zu geben die nicht soviel/gar nichts haben. Schwurbel nicht rum.
Hypnosekröte schrieb:Na und? Das ist doch der Punkt: die Leute gucken sich ihren Bruttolohn an und meinen ernsthaft, man nehme ihnen was weg, was eigentlich in ihrem Portemonaie wäre. Das ist so beknackt, dass es schmerzt.
So dämlich kann man doch nicht sein, oder? Änder mal deine Steuerklasse. Habe Freibeträge. Ändere deine Sozialversicherungen. Voila schon kommt da mehr oder weniger Netto raus. Allein schon wer soviel verdient wie du sollte bei der Einkommenssteuererklärung Geld zurückerhalten aber davon scheinst du auch keine Ahnung zu haben. Soviel zum Thema Großverdiener.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 08:48
Kotzi schrieb:Guck dir nochmal die Hartz Reform an. Schau was davor war und warum es geändert wurde. Unglaublich. In einem Land leben und absolut gar nichts darüber wissen.
Ja, hat uns sehr weit gebracht die Hartz-Reform. Viele der Erwerbslosen werden jetzt als Lohnsklaven in Zeitarbeitsfirmen untergebracht und müssen trotz Vollzeitstelle (mit sehr vielen unbezahlten Überstunden) trotzdem noch zum Amt rennen. Selbst Opel bildet seine Fachkräfte nur dazu aus, diese später als Leiharbeiter neu einzustellen. Einfach weils profitabel ist. Besser als arbeitslos sein, oder?
Ja sicher... :)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 09:30
Äh, zu simpel. Allein Opels Untergang fing schon weit vor der Hartz Reform an. Alles auf H4 zu schieben wäre zu allgemein.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 09:37
Kotzi schrieb:Äh, zu simpel. Allein Opels Untergang fing schon weit vor der Hartz Reform an. Alles auf H4 zu schieben wäre zu allgemein.
Und das Opel nur ein stellvertretendes Beispiel für viele andere, auch bekannte Unternehmen ist, ist natürlich auch viel zu allgemein?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 09:44
Ich kenne keine Firmen die alleine von H4 untergegangen sind. Und Opel kann kein Stellvertreter dafür sein aus bereits genannten Gründen.


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10.10.2012 um 10:13
@Kotzi

Hab auch nicht gesagt das die Firmen wegen H4 untergehen. Sie profitieren nur davon.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 10:17
So eine Reform wie H4 war doch überhaupt erst nötig wegen der zu hohen Arbeitslosenquote und den nicht mehr tragbaren Kosten, wenn alle eine Einstellung hätten wie du b00nsai, würde es Deutschland gehen wie Griechenland...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 10:29
Und die Arbeitslosenquote ist natürlich jetzt viel positiver. Geschönt ohne Ende, damit es wirkt als gäbe es sowas wie Vollbeschäftigung. Gefördert durch Leiharbeit, gesunkene Löhne und Gehälter, erhöhte Arbeitszeiten, Zweitbeschäftigung und Aufstockung mit H4. Ja, sehr wünschenwert und positiv.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 10:41
b00nsai schrieb:Sie profitieren nur davon.
Das kann ich nicht beurteilen. Aber Lohndumping gibt es nicht erst seit H4. Offene Grenzen, Globalisierung, Konkurenzkampf, Schwarzarbeit, mangelnde "Fachkräfte" etc. sind auch noch Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Inwieweit H4 da eine Rolle spielt ist schwer zu sagen. Aber es ist sicher nicht das Hauptübel.
b00nsai schrieb:Und die Arbeitslosenquote ist natürlich jetzt viel positiver. Geschönt ohne Ende, damit es wirkt als gäbe es sowas wie Vollbeschäftigung. Gefördert durch Leiharbeit, gesunkene Löhne und Gehälter, erhöhte Arbeitszeiten, Zweitbeschäftigung und Aufstockung mit H4. Ja, sehr wünschenwert und positiv.
Genaus so wäre es wenn es keine Reform gegeben hätte. Nur mit mehr Kosten da beide Institutionen nicht zusammengelegt wurden. Noch mal zur Info. Die Hartzreform diente hauptsächlich dem Abbau der Bürokratie da Sozial- und Arbeitsamt zusammengelegt wurden.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 10:47
Kotzi schrieb:Die Hartzreform diente hauptsächlich dem Abbau der Bürokratie da Sozial- und Arbeitsamt zusammengelegt wurden.
Ein brachialer Erfolg! ;)
Die Hartzreform diente wohl hauptsächlich eher der Wachstumsoffensive.
Kotzi schrieb:Aber Lohndumping gibt es nicht erst seit H4. Offene Grenzen, Globalisierung, Konkurenzkampf, Schwarzarbeit, mangelnde "Fachkräfte" etc. sind auch noch Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Inwieweit H4 da eine Rolle spielt ist schwer zu sagen. Aber es ist sicher nicht das Hauptübel.
Stimmt wohl. Nur seit der Reform ist es auch nicht besser geworden und es wird mehr ausgebeutet als früher.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 10:51
Q. E. D.

Was soll H4 denn auch bringen, wenn die Menschen da sitzen und sagen: Hey, arbeiten brauch ich nicht. Werd ja so bezahlt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:01
Man kann schimpfen wie man will über die Hartz-Reformen, sollte aber auch beachten, dass mehrere Einflussgrößen dabei zusammen kamen.
Die Hartz-Pakete wurden in ihrer eigentlichen Form nicht umgesetzt, sei es aus wahlkampfpolitischen Gründen, europäischem Recht oder sonstigen Gründen.
Es war klar, dass man auf die geänderte Situation am Arbeitsmarkt reagieren musste. Bürokratie minimieren, Arbeitsplätze schaffen bzw. der Arbeitslosenquote entgegenwirken.
Dazu hat sich weiterhin die Situation am Markt geändert, Krisen, Spekulationen und und und.
Die Umsetzung erfolgte leider nicht so wie gewünscht, es gibt leider keine wirkliche Kontrolle über die Bezüge.
Ich persönlich halte das Sozialsystem auch nicht für perfekt. Es ist klar, dass man den Erwerbsunfähigen und Erwerbslosen unter die Arme greift, das soll auch so sein.
Gerade bei letztgenannten sollte man aber differenzieren. Die, die arbeiten wollen (also die Masse), sollen auch unterstützt werden. Anders sehe ich das bei den Unwilligen (ein kleiner Prozentsatz der Bezügeempfänger). Hier fehlt ganz klar die Kontrolle.
Wer nicht arbeiten will, ok, dann aber auch eine klar eingeschränkte Förderung.

Das Thema Zeitarbeit ist auch so eine Sache. Es ist meiner Meinung die Form, die in Zukunft praktiziert wird. Nicht, dass ich es gutheisse, dafür müsste wahrlich nachgebessert werden, und zwar im großen Stil. Ändert aber nichts daran, dass es vermehrt angewandt werden wird.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:04
OddThomas schrieb:Wer nicht arbeiten will, ok, dann aber auch eine klar eingeschränkte Förderung.
Aber ich dachte immer, von der Arge wird man regelrecht gemobbt, wenn man arbeitsunwillig ist... die streichen dann doch auch Gelder, oder nicht?


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