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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 11:34
FaruKoch schrieb:Arbeiten, in welcher Form auch immer, ist aus meiner Sicht äußerst notwendig, um sein Glück zu finden. Wer nicht arbeitet, fühlt sich schnell unwichtig bzw überflüssig und betritt eine Abwärtsspirale, die diese Gefühle von Tag zu Tag stärker werden lässt.
Könnte natürlich zutreffen. Könnte aber auch bedeuten das man anfängt über sich, das Leben, die Welt und den Sinn hinter allem nachdenkt. Das kann einen wirklich in eine Abwärtsspirale bringen, wenn man erkennt wie schlimm doch alles ist. Nur ob das jetzt wirklich nur als negativ angesehn werden kann, weiß ich auch nicht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 11:43
Über sich nachzudenken ist wichtig. Aber der Mensch braucht Bestätigung und Anerkennung, erfährt er diese nicht, leidet sein Selbstwertgefühl und irgendwann fallen die einfachsten Sachen ziemlich schwer. Man glaubt nicht mehr so an sich, wie man es vielleicht vorher tat und macht sich schlechter als man ist. Vielleicht ist Arbeit auch nicht das hundert Prozent richtige Wort, da es vielleicht falsch verstanden wird. Der Mensch brauch eine Aufgabe im Leben.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 11:46
@FaruKoch

Jup, die braucht er. Zocken, Gartenarbeit, Kochen, Putzen, Lesen, Kinder hüten... was ihm Spaß macht!
Annerkennung fürs Selbstwertgefühl ist meiner Meinung nach aber ziemlich übel. Klar möchte man auch mal gelobt werden. Aber zuviel Selbstwertgefühl kann auch überheblich machen. Bescheidenheit ist das Zauberwort.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 11:51
Ein guter Mix ist entscheidend. Man sollte sich immer hinterfragen bzw sich ein Netzt von Freunden aufbauen, die einen vorm Abheben bewahren und zeigen was wichtig und richtig im Leben ist.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 12:01
@FaruKoch

Was wichtig und richtig ist, darüber lässt sich lange philosophieren.
Anfangen muss man immer bei sich selbst.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 13:58
@Kotzi
"Oh, jetzt wo es ans eigene Geld geht sind wir doch nicht mehr so spendabel. Und nein Geld das für Leute da ist die nicht arbeiten können ist nicht für Leute da die nicht arbeiten wollen"

Naja, die Unterscheidung ist aber hinfällig, da der große Teil der Langzeitarbeitslosen slebst verschuldet keine Arbeit bekommen. Da ist "nicht wollen" oder "nicht können" herzlich egal. Bzw "nicht wollen" ehrlicher. Und dem Sozialsytem an sich ist das eh egal, deine Differenzierung gilt nur dem Egopush derjenigen, die für wenig Kohe malochen und sich ihren Wert halt über eine solche Moral hole.

Ich bleib dabei: b00nsai, alles richtig gemacht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 16:43
Hypnosekröte schrieb:Naja, die Unterscheidung ist aber hinfällig, da der große Teil der Langzeitarbeitslosen slebst verschuldet keine Arbeit bekommen.
Delirium?
Hypnosekröte schrieb:Da ist "nicht wollen" oder "nicht können" herzlich egal. Bzw "nicht wollen" ehrlicher.
Nochmal ganz langsam für dich. Unser Sozialsystem soll Erwerbsunfähige stützen. Damit die nicht verhungern müssen. Es ist kein Freifahrtschein für Nichtarbeiten wollen. Wenn ich Spenden sammel für einen humanitären Zweck und du bereicherst dich daran, weil ja soviel vorhanden ist, handelst du asozial. Egal wie toll du dich dabei fühlst.

Ich glaube eher du bist wie b00nsai, nur im Gegensatz zu ihm hast du nicht die Eier zuzugeben, dass du schmarotzt.


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Suheila
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 16:48
Wenn man für sich selbst arbeitet und nicht irgendeinem Chef die Taschen füllt, würde ich sagen erstrebenswert.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:10
@Kotzi
Nein, kein Delirium.

"Nochmal ganz langsam für dich. Unser Sozialsystem soll Erwerbsunfähige stützen. Damit die nicht verhungern müssen. "

Du meinst also, die Menschen, die du bei der Arge triffst sind "Erwerbsunfähige"?
Interessant, leider aber falsch.

"Wenn ich Spenden sammel für einen humanitären Zweck und du bereicherst dich daran, weil ja soviel vorhanden ist, handelst du asozial. Egal wie toll du dich dabei fühlst."


Ja, es geht aber nicht um Zweck gebundene Spenden.


"Ich glaube eher du bist wie b00nsai, nur im Gegensatz zu ihm hast du nicht die Eier zuzugeben, dass du schmarotzt."


Ja, genau so ist es. Ich fürchte mich zu sehr vor dem Zorn eines Intellektuellen deines Formats. Der zwar nicht mal weiß, was "erwerbsunfähig" bedeutet oder wo der Unterschied zwischen Steuern und zweckgebundene Spenden liegt, aber hier easy den Sozialrächer mimt.
Genau deshalb tue ich nur so, als verdiente ich 3043 netto (Monat September).


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Depression
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:13
Arbeit ist keineswegs erstrebenswert, sondern ein notwendiges Übel um in eines Menschen würdigen Umständen zu überleben. Eine geringe Anzahl an materiellen Besitztümern und ein strukturierter Alltag mit genügend Beschäftigung machen Arbeit überflüssig und wenn man schon unbedingt muss, dann nicht auf lange Zeit sondern bis genügend Einnahmen entstanden sind um Zwei bis Drei Jahre ohne durch die Runden zu kommen.

Die Kunst, mühelos zu leben von Zelinski, Ernie J. ist dazu empfehlenswert.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:13
Hypnosekröte schrieb:es geht aber nicht um Zweck gebundene Spenden.
Spenden sind es nicht, aber sehr wohl ist das Geld zweckgebunden.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:27
@AllmySpott
Es geht eben um den Unterschied zwischen Spenden als freiwilligen Abgaben und Steuern, die , unter anderem, in Form von Sozialleistungen existenzsichernd ausgegeben werden. Und ich sage leidglich, dass es Kinderglaube ist zu meinen
a) als Steuerzahler dürfe man entscheiden, wer denn nun das liebe liebe Geld bekommt
b) die hohle Nuss von 18 Jahren, die keinen Abschluss gemacht hat aus Faulheit hätte mehr Anspruch als derjenige, der halt gücklich und freiwilig nicht arbeiten will.

Und meines Wissens nach sind Steuern nicht zweckgebunden, bin aber kein Fachmann und froh, wenn ich die jährliche Erklärung hinbekommen habe , haha :-) und es hat auch wenig mit der Frage zu tun, warum der beruehmte "kleine Mann" so gern wutschnaubend aufstampft, wenn sich mal jmd zur Faulheit bekennt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:30
@Hypnosekröte

Weil dem kleinen Mann ziemlich viel von seinem Geld weg genommen wird. In der Tat hat er natürlich keinen Einfluss darauf, wer es bekommt, und wahrscheinlich sind Bezeichnungen wie Arbeitslosenversicherung nur ein Gag.

Du als Sehrgutverdiener mit 3043 Euro netto, falls es denn wahr ist, müsstest es doch wissen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:46
@AllmySpott
Was genau müsste ich wissen, das erschließt sich mir nicht aus deinem Post?

Und der kleine Mann in Deutschland bekommt genug für seine Steuern. Er iszt halt nur ein Jammerlappen.
Geh mal raus, schau dich um und frag dich, wer die ganze Infrastruktur bezahlt hat, wer die Polizeieinsätze bezahlt, wenn strunzdumme Deutsche sich samstags nach dem Bulispiel im Bahnhof kloppen, wer deinen Theaterbesuch finanziert, die Bücherei etc. (I know, alles nur symbolische Beispiele), die Museen.....
Zudem noch ein Sozialsystem, das trotz Mängel (Oh Wunder!) funktioniert, kostenlose Bildung für alle bis zum 18 Lebensjahr, Nationalparks, Stadtparks.
Aber er blökt halt gern, der deutsche kleine Mann. Und auf wen scheißt er, wenn ihm was nicht passt, wenn sein Wutbäuchlein schmerzt?
Auf den Leistungsbezieher. Und gönnerhaft ergeht er sich in feinen Unterschieden, wer denn nun beruhigt kassieren darf und wer nicht. Und all das, die schönen oben genannten Dinge UND den moralischen Egoboost kriegt er für seine lausigen paar Kröten Steuern.
Also wenn das nicht Value For Money ist, was dann=


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 17:55
Hypnosekröte schrieb:Was genau müsste ich wissen
Wieviel einem abgezogen wird von seinen Kröten, wenn du so viel verdienst, wie du behauptet hast.
Hypnosekröte schrieb:Geh mal raus, schau dich um und frag dich, wer die ganze Infrastruktur bezahlt hat
Ich weiß, wer sie bezahlt. Der kleine Mann, der mal mosert, wenn er auch Probleme damit hat, den Rasen zu betreten.
Hypnosekröte schrieb:ein Sozialsystem, das trotz Mängel (Oh Wunder!) funktioniert
Noch funktioniert es.

Mir ist deine Einstellung nicht verständlich, aber sei es drum, ich belasse es dabei, denn:

Eins funktioniert mit Sicherheit: Die Kleinen hetzen gegen die Kleinen, ich ertappe mich gerade selber dabei, während die Großen sich ins Fäustchen lachen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 18:00
@AllmySpott
"Wieviel einem abgezogen wird von seinen Kröten, wenn du so viel verdienst, wie du behauptet hast."


Na und? Das ist doch der Punkt: die Leute gucken sich ihren Bruttolohn an und meinen ernsthaft, man nehme ihnen was weg, was eigentlich in ihrem Portemonaie wäre. Das ist so beknackt, dass es schmerzt.



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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 18:05
ich weis nicht ob das schon geschrieben wurde. Habe mir hier nicht alle Posts durchgelesen.
Aber mir fällt bei der Frage ein Spruch ein, der mir ganz gut gefällt:

"Wer einen Beruf lernt der ihn erfüllt, muss nie wieder arbeiten."


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 18:06
@Chingis
""Wer einen Beruf lernt der ihn erfüllt, muss nie wieder arbeiten.""

Na, da geht aber wer davon aus, dass "Arbeiten" negativ besetzt ist.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 18:07
Hypnosekröte schrieb:Na und? Das ist doch der Punkt: die Leute gucken sich ihren Bruttolohn an und meinen ernsthaft, man nehme ihnen was weg, was eigentlich in ihrem Portemonaie wäre. Das ist so beknackt, dass es schmerzt.
Achso, das Ganze ist nur ein psychologisches Spiel...

@Chingis

Das hat ein Chinese gut auf den Punkt gebracht:
Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

09.10.2012 um 18:16
Hypnosekröte schrieb:Na, da geht aber wer davon aus, dass "Arbeiten" negativ besetzt ist.
echt? wer?


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