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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:51
@b00nsai

meine Welt ist bei weitem nicht Rosarotgeblümt, nur ist es meine Lebenseinstellung Dinge, die mir nicht gefallen als solche anzunehmen und anzuerkennen, dass es sie gibt. Das wars - dann gucke ich, was in meiner Macht liegt und ich suche mir Aufgaben um meinen idealen Lebensbedinungen näher zu kommen.
Ich will nicht, dass kleine afrikanische alte Rechner ausbrennen - behalte ich meinen Rechner so lange es geht. Ich will nicht, dass die Umwelt mit Tensiden oder Kunststoff belastet wird, kaufe ich Kernseife und Reinigungsmittel die biologisch abbaubar sind. Durch eine Revolution oder Gewaltätige Entmachtung wird die Welt nicht weniger komplex im Gegenteil. Vielleicht prangerst du gerne die Fehler im System an, weil du weißt, dass du sie nicht ändern kannst und empörst dich nur aus dem Wunsch heraus irgendwas gutes zu tun. Wichtig ist, dass du im hier und jetzt glücklich bist und nicht erst dann, wenn irgendetwas eintritt. Du darfst auch glücklich sein, wenn du siehst, dass die Welt an einigen Stellen scheiße ist. Sie besteht aber nicht aus Scheiße. Im Endeffekt machst du dich mit der Einstellung unglücklich. Auch wenn man Glücklich ist kann man Dinge ändern wollen, die einem nicht gefallen. Die Aufgaben kannst du dir selber stellen... also nicht nur Extreme Onprangering sonder auch mal was tun :)


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der-Ferengi
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:51
@b00nsai
b00nsai schrieb: Unwissenheit ist oft ein Segen...
Hier im Thread allerdings von Nachteil.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:57
Arbeit kann doch nur ein erstrebenswertes Ziel sein, wenn man dafür genug Geld bekommt. Ich glaube, in dem Punkt sind wir uns alle einig.

Jetzt müsste man natürlich noch darüber reden, wie viel den genug eigentlich ist. Der eine braucht mehr, dem anderen reicht weniger. Aber ich glaube, ich spreche im Namen vieler, wenn ich sage, dass es so viel sein muss, dass die Grundbedürfnisse gedeckt, die Vorsorge fürs Alter gesichert ist und nebenbei noch so viel übrig bleibt, dass man leben kann - sprich, dass es noch für etwas Spaß haben reicht.

Nur dieser Anteil der Bevölkerung wird leider immer geringer. Warum? Weil es für ein Unternehmen natürlich viel lukrativer ist, beispielsweise Leiharbeiter ein zu setzen. Diese kosten einfach weniger Geld und der Unternehmer bleibt flexibel, was die Kündigungsfristen angeht.

Warum sind die Unternehmer so erpicht darauf, die Kosten möglichst niedrig zu halten? Weil sie jedes Jahr Wachstum erzeugen müssen. Wachstum ensteht entweder durch Kostensenkung oder dem Generieren von mehr Umsatz bei gleichbleibenden Kostenverhältnissen. Die Produktivitätssteigerung lassen wir mal außen vor - sie ist eine Art der Produkt- bzw. Produktionskostensenkung.

Warum müssen "wir" jedes Jahr wachsen? Nicht, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen - denn diese sind längst im Übermaß gedeckt. Sondern um die immer mehr erdrückende Schulden- und Zinslast zu bedienen.

Ich spreche da aus Erfahrung. Ich arbeite seit elf Jahren in einem Unternehmen, dass die letzten zehn Jahre Investorgeführt war. Als dieser Investor uns erworben hat, hat er uns den Kredit und die Zinsen für den Kauf natürlich selbst abarbeiten lassen. Das führte dazu, dass wir nichtmal den Hauch einer Chance hatten, diese "Schuld" ab zu arbeiten. Wir haben jahrelang nur Zinsen bezahlt und dabei nichtmal einen Cent getilgt. Wie auch? Das, was an Gewinn übrig blieb, ist allein der Zinslast zum Opfer gefallen.

Was ist passiert? Obwohl wir Jahr für Jahr gewachsen sind, wurde unser Geschäftsergebnis immer schlechter. Logisch. Der Zinseszinseffekt hat voll zugeschlagen. Die Zinslast wurde immer größer - trotz steigenden Umsätzen und "Gewinnen".

Irgendwann wurde die Frima dann weiterverkauft. An den nächsten Investor. Der hat dann die gleiche Prozedur mit uns veranstaltet.

Das Wachstum der Wirtschaft ist endlich. Unendliches Wachstum auf einer Erde mit begrenzten Ressourcen ist eben nicht möglich. Diese ganze, schwachsinnige gerede von Wachstum ist eine Farce. Es geht am Schluss nur darum, die Zinsen der einigen, wenigen zu bezahlen.

Daher kommt der Spruch "das Geld für sich arbeiten lassen". Genau so "arbeitet" das Geld...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:02
@leberkashawaii
leberkashawaii schrieb:Arbeit kann doch nur ein erstrebenswertes Ziel sein, wenn man dafür genug Geld bekommt. Ich glaube, in dem Punkt sind wir uns alle einig.
Nein, gerade da scheinen wir uns nicht einig zu sein. Manche meinen sie wollen gar nicht - unter keinen Umständen - arbeiten, andere wiederum würden auch arbeiten wenn sie genug Geld hätten.

Zum Rest des Posts gebe ich Dir natürlich recht, aber das liegt am System des Ausbeutens, nicht an der Arbeit an sich oder an den Menschen an sich.

Das, was sich ändern muss sind nicht die Leute die nicht arbeiten wollen und auch nicht die, die sich abrackern um ihr Leben fristen zu können, das, was abgeschafft werden muss ist die Gier weniger zum Leid vieler.

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:11
@WangZeDong
WangZeDong schrieb:Nein, gerade da scheinen wir uns nicht einig zu sein. Manche meinen sie wollen gar nicht - unter keinen Umständen - arbeiten, andere wiederum würden auch arbeiten wenn sie genug Geld hätten.
Doch. Hier stimme ich dir zu. Sollte aber nicht Kerninhalt meines Posts sein. Deshalb habe ich mich in diesem Punkt kurz gefasst.

Die Einstellung der Gierigen wirst du aber nicht - oder nur sehr schwer - ändern können. Ein anderes Mittel ist, Ihnen den Hahn, also den Geldhahn zu zudrehen. Das, was sie haben, bleibt ihnen zwar, aber wir müssen damit aufhören, sie weiter zu füttern.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:15
@leberkashawaii
leberkashawaii schrieb:Die Einstellung der Gierigen wirst du aber nicht - oder nur sehr schwer - ändern können. Ein anderes Mittel ist, Ihnen den Hahn, also den Geldhahn zu zudrehen. Das, was sie haben, bleibt ihnen zwar, aber wir müssen damit aufhören, sie weiter zu füttern.
Das ist genau meines Redens. WIR haben ja die Macht, aber "der Mensch" ist irgendwie zu doof das zu kapieren. Viele Leute jammern über Nokia, Opel, Brötchenpreise, aber verstehen nicht, dass der Konsument entscheidet welchem Unternehmen es gut geht und welches ins Leere läuft.

Wenn man Unternehmen und damit den Vorständen dahinter wirklich schaden will gibt es nur einen Weg - Konsumverzicht bis sich die Unternehmensstrategie dementsprechend ändert.

Aber an einen mündigen Bürger der sein Schicksal in die Hand nimmt glaube ich schon länger nicht mehr ;). Ich hoffe immer noch, aber was ich sehe sind fast immer nur Konsumidioten.

Das gleiche gilt ja auch für Dein Unternehmen. Da kommt einer und möchte Profit machen und wenns nicht gleich klappt wird das Ding wieder verkauft. So hat man Traditionsunternehmen wie Karstadt und viele andere dem Untergang zugeführt.

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:16
@WangZeDong
Seine Behauptung nur zu nehmen anstatt auch mal was zurückzugeben würde niemanden schaden und es wäre in Ordnung ist falsch. Alle sammeln Essen für den Winter um zu überleben und Monsieur sitzt da und arbeitet nicht, da ja alle anderen arbeiten und er deshalb nicht arbeiten muss.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:18
Kommt drauf an was man arbeitet.
Wenn ich genug Geld hätte würde ich eine Shishabar eröffnen und betreiben.
Das wäre auch arbeit.

Viele arbeiten einfach nur wegen dem Geld, manche verdienen mit Dingen die ihnen Spaß machen Geld.

Selbst wenn man genug Geld hätte würde man ja irgendwas machen. Und unter Garantie gibt es irgendwen, der genau damit sein Geld verdient.

Die meisten haben einfach nur die falsche Arbeit bzw. ein falsches Bild von Arbeit.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:23
@Kotzi

Nein, warum sollte das falsch sein. Jeder der "normalen" Menschen erarbeitet Überschuss. Wenn wir mal einen Steinzeistamm nehmen - vielleicht ackern wir beide uns dann ab mit Jagd und Beeren sammeln, er sitzt zu Hause. Dafür wird er aber, da bin ich mir relativ sicher, unsere Kinder unterhalten, mit Ihnen spielen und dafür alleine würde ich ihm von meinem Anteil gerne abgeben.

Wenn der Mensch nicht immer nur so auf Besitz und Statussymbole erpicht wäre, gäbe es genügend, was man "zurückzahlen" könnte und ich bin mit absolut sicher, auch @b00nsai würde etwas finden in dem er sich auf die eine oder andere Art nützlich machen würde - sei es nur uns hier zu unterhalten und mit einem Thema zu füttern uber das wir dann diskutieren können.

@1.21Gigawatt
1.21Gigawatt schrieb:Selbst wenn man genug Geld hätte würde man ja irgendwas machen. Und unter Garantie gibt es irgendwen, der genau damit sein Geld verdient.

Die meisten haben einfach nur die falsche Arbeit bzw. ein falsches Bild von Arbeit.
Ja, ich bin so einer. Genau darauf wollte ich hinaus. Wer mit seiner Arbeit nicht zufrieden ist, der hat entweder Pech gehabt oder war einfach zu doof. Es gibt für jeden irgend etwas, was ihm Spass macht, das muss man halt zum Beruf machen - das Wort Berufung kommt auch daher .....

Heute lernt/studiert man das, was am meisten Kohle verspricht. Wer damit unglücklich ist - selber Schuld.

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 16:48
@WangZeDong
Der Überschuss wird einem guten Zweck zugeführt und das ist völlig in Ordnung. Niemand hat was dagegen wenn das Geld von denen in Anspruch genommen wird die nicht arbeiten können. Wenn er etwas der Gesellschaft zurückgeben würde wäre es ja auch noch OK tut er aber nicht. Naja, laut ihm schon, nämlich seine bloße Präsenz.

Egal, erst ma Wochenende eine Alieninvasion verhindern Adios.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:00
@Kotzi
Du solltest auch wissen, das Löhne und Gehälter als Aufwendungen und nicht als Erträge gelten. Sie werden diesen gegenübergestellt. Ja, sicher ist es unlogisch das er weniger Gewinn macht. Rein mathematisch. Aber rein praktisch nicht.

Das macht absolut keinen Sinn. Wenn er mir keinen Lohn bezahlt sinken doch die Aufwendungen und das macht die Differenz zu den Erträgen höher. Wenn ich dir von 100 Euro 50 abgeben muss habe ich doch weniger als 100 sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.
Jo, passt schon. *facepalm* Sorry, habs nicht nötig da noch näher ins Detail zu gehen und mir wieder anhören zu müssen ich hätte meine Ausbildung nur ausgedacht. Ich gebe zu, in ReWe und KLR war ich eine Niete, aber selbst soweit bin ich noch mitgekommen.
Ja, nur wahrscheinlich wird er es ohne deine Hilfe nicht schaffen. Oder er betreibt soviele Maschinen das er niemanden mehr für die Produktion braucht und die Beschaffung, den Vertrieb, die Verwaltung, die Lagerhaltung und das QM managen tut. Respekt!

Können wir bitte aufhören immer hin und her zu springen? Beende doch erst mal einen Fall bevor du schon wieder mit dem nächsten anfängst.
Ist doch voll im Thema. Oo
Kann ich nix zu, dass du den Zusammenhang net kapierst, aber das ist auch nicht meine Aufgabe.
b00nsai schrieb:
Und damit Gewinn bei rumkommt muss er auch sparen wo es geht.

Oder er findet Idioten die soviel dafür bezahlen weil es cool ist.
Oder er tut das was leider wirtschaftlich nötig ist, um die Existenz der Firma und damit auch so lang es geht die der Angestellten zu erhalten.

@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:Hier im Thread allerdings von Nachteil.
Du bist mir auch noch Antworten schuldig... ;)

@WangZeDong

So weit sind wir gar nicht auseinander.

@leberkashawaii

So wirds in der Firma in der meine Freundin arbeitet, welche einem globalen Konzern untersteht, wohl früher oder später auch kommen. Niemand ist da wirklich motiviert und das liegt zum Teil auch am Umsatzrückgang, vor allem wenn man Zielvorgaben hat, die man einhalten müsste. :(


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:10
@Kotzi

Sorry hab ich im meinem letzten Post vergessen.
Kotzi schrieb:Alle sammeln Essen für den Winter um zu überleben und Monsieur sitzt da und arbeitet nicht, da ja alle anderen arbeiten und er deshalb nicht arbeiten muss.
Und wenn die Supermarktregale im Winter nicht voll sind, wer ist der erste der stöhnt, weil er seinen Heißhunger auf Süßigkeiten, Fertigprodukte sonstige unnötigen Lebensmittel und zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt notwendigem Frischobst & Gemüse nicht befriedigen kann? Sicher nicht jemand, der Containert oder weiß das er nur das kauft was er benötigt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:32
b00nsai schrieb:Jo, passt schon. *facepalm* Sorry, habs nicht nötig da noch näher ins Detail zu gehen und mir wieder anhören zu müssen ich hätte meine Ausbildung nur ausgedacht. Ich gebe zu, in ReWe und KLR war ich eine Niete, aber selbst soweit bin ich noch mitgekommen.
Rechne mir doch einfach deine Behauptung vor. Wenn es so offensichtlich ist. Also wann genau verdient der Unternehmer weniger wenn er weniger Kosten hat bei gleichem Umsatz?
b00nsai schrieb:Ist doch voll im Thema. Oo
Kann ich nix zu, dass du den Zusammenhang net kapierst, aber das ist auch nicht meine Aufgabe.
Es ist bezeichnend das Thema zu wechseln wenn man keine Argumente mehr hat. Wir müssen uns bei der Fallbetrachtung schon auf einen Fall einigen. Nicht plötzlich den Sachverhalt wechseln wenn es grad eng wird.
b00nsai schrieb:Oder er tut das was leider wirtschaftlich nötig ist, um die Existenz der Firma und damit auch so lang es geht die der Angestellten zu erhalten.
Jemand mal ein Taschentuch? Mir kommen freudentränen. Endlich ein Punkt wo ich zustimmen kann...
b00nsai schrieb:Und wenn die Supermarktregale im Winter nicht voll sind, wer ist der erste der stöhnt, weil er seinen Heißhunger auf Süßigkeiten, Fertigprodukte sonstige unnötigen Lebensmittel und zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt notwendigem Frischobst & Gemüse nicht befriedigen kann? Sicher nicht jemand, der Containert oder weiß das er nur das kauft was er benötigt.
Wenn alle arbeiten kann es niemals passieren, dass die Regale leer sind. Das ist ja der Punkt den du absolut nicht verstehen willst. Genau deshalb wird gearbeitet. Ich glaub ich brauch noch ein Taschentuch.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:38
@Kotzi
"Bei so elementaren Lücken würde ich auch hin tendieren."

Ich finde es mutig, von "elementaren Lücken" bei anderen zu sprechen, wenn man selbst den Unterschied zwischen "erwerbslos" und "erwerbsunfähig" erst nach zweimaliger Erklärung versteht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:41
@Kotzi
Kotzi schrieb:Wenn alle arbeiten kann es niemals passieren, dass die Regale leer sind.
Sorry, aber das stimmt leider nicht. Selbst, wenn wir die Vollbeschäftigung hätten, würde es uns keinen Deut besser gehen als jetzt. Aus den von mir bereits mehrfach genannten Gründen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:45
Wenn aber keiner mehr arbeiten würde, würde es uns erst richtig schlecht gehen (eh lächerlich zu behaupten uns würd es schlecht gehen). Was machen wir denn dann ohne Strom, ohne Wasser, ohne Essen, ohne handwerkliche Erzeugnisse ergo bald obdachlos usw. Wenn wir alle die Einstellung von B00nsai hätten und keiner mehr arbeiten würde, würden wir aussterben, man kann sich nicht immer nur auf kosten anderer ausruhen, wenn die anderen nichts mehr einbringen ist es vorbei mit dem PS3 zocken und schlafen...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:46
@leberkashawaii
"Sorry, aber das stimmt leider nicht. Selbst, wenn wir die Vollbeschäftigung hätten, würde es uns keinen Deut besser gehen als jetzt. Aus den von mir bereits mehrfach genannten Gründen."

Tja, Kotzi lebt aber noch in dem Kinderglauben, dass die Welt so funktioniert, wie zur Zeit des Steinzeitmenschen: jeder pflückt sich passend die Himbeeren, ab und zu wird ein Reh totgeknüppelt das ist die passgenuae Produktion!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:47
@Kybernetis
"Wenn aber keiner mehr arbeiten würde, würde es uns erst richtig schlecht gehen (eh lächerlich zu behaupten uns würd es schlecht gehen). Was machen wir denn dann ohne Strom, ohne Wasser, ohne Essen, ohne handwerkliche Erzeugnisse ergo bald obdachlos usw. Wenn wir alle die Einstellung von B00nsai hätten und keiner mehr arbeiten würde, würden wir aussterben"

Äh, ja, na und? Du gehst arbeiten, ich geh arbeiten, da is halt ne Mark für b00nsai mit drin. Dass dies nicht funktionieren würde, wenn niemand werktätig wäre, ist ja ein lustiges Gedankenspiel, hat aber weder mit der Diskussion noch mit den realen Verhältnissen etwas zu tun.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:48
Kotzi schrieb:Rechne mir doch einfach deine Behauptung vor. Wenn es so offensichtlich ist. Also wann genau verdient der Unternehmer weniger wenn er weniger Kosten hat bei gleichem Umsatz?
Was soll ich dir da vorrechnen? In deinem Beispiel das ich dir vorrechnen soll, ohne irgendwelche Faktoren die entscheidend sind, gar nicht. Oder ich versteh einfach nicht genau, wie genau ich dir da helfen kann. Übrigens Umsatz =/= Gewinn.
Kotzi schrieb:Es ist bezeichnend das Thema zu wechseln wenn man keine Argumente mehr hat. Wir müssen uns bei der Fallbetrachtung schon auf einen Fall einigen. Nicht plötzlich den Sachverhalt wechseln wenn es grad eng wird.
Wieso wechsle ich das Thema? Wo? Es steht im Zusammenhang.
Kotzi schrieb:Wenn alle arbeiten kann es niemals passieren, dass die Regale leer sind. Das ist ja der Punkt den du absolut nicht verstehen willst. Genau deshalb wird gearbeitet. Ich glaub ich brauch noch ein Taschentuch.
Und wenn nur 50% derjeniger Arbeiten die dafür verantwortlich sind das die Regale voll sind wahrscheinlich auch nicht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 17:51
@Hypnosekröte

Natürlich betrifft es uns noch nicht (tut es zwar schon aber egal), weil die meisten Menschen verantwortnungsbewust genug sind zu arbeiten, damit ein System wie die soziale Marktwirtschaft funktionieren kann, alle packen mit an und Menschen die das nicht mehr können oder ihren Job verloren haben helfen wir damit unter die Arme indem wir arbeiten und überschuss erzeugen. Kommen aber immer mehr Menschen auf die Idee wie B00nsai einfach das System auszunutzen wird kein Überschuss mehr erzeugt und wir sind alle ruiniert, wegen der Faulheit einzelner...


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