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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:05
OddThomas schrieb:Das Thema Zeitarbeit ist auch so eine Sache. Es ist meiner Meinung die Form, die in Zukunft praktiziert wird. Nicht, dass ich es gutheisse, dafür müsste wahrlich nachgebessert werden, und zwar im großen Stil. Ändert aber nichts daran, dass es vermehrt angewandt werden wird.
Und wo soll das enden, bzw. was für Anreize werden dadurch geschaffen? Was ist besser - unsichere Verhältnisse durch Zeitarbeit, oder unsichere Verhältnisse durch H4, dafür aber selbstbestimmtes Handeln?
Kotzi schrieb:Q. E. D.

Was soll H4 denn auch bringen, wenn die Menschen da sitzen und sagen: Hey, arbeiten brauch ich nicht. Werd ja so bezahlt.
Ach, Beamter müsste man sein... huch... bin ich das? :D


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:14
moric schrieb:Aber ich dachte immer, von der Arge wird man regelrecht gemobbt, wenn man arbeitsunwillig ist... die streichen dann doch auch Gelder, oder nicht?
Wenn die streichen, hat derjenige aber meistens auch etwas versäumt einzureichen/nachzuweisen.
Das ist ja der Punkt. Die fehlende Kontrolle, die natürlich auch dazu dienen soll, dass jeder sein Recht bekommt.
b00nsai schrieb:Und wo soll das enden, bzw. was für Anreize werden dadurch geschaffen? Was ist besser - unsichere Verhältnisse durch Zeitarbeit, oder unsichere Verhältnisse durch H4, dafür aber selbstbestimmtes Handeln?
Deswegen schrieb ich ja, dass ich es in dieser Form nicht gutheisse. Es muss definitiv dran gearbeitet werden.
Unsichere Verhältnisse hat aber auch jemand mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Liegt wohl an der Schnelllebigkeit des Marktes


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:14
moric schrieb:Aber ich dachte immer, von der Arge wird man regelrecht gemobbt, wenn man arbeitsunwillig ist... die streichen dann doch auch Gelder, oder nicht?
Äh, was ist jetzt schlimm daran jemanden der willentlich Nichts in die Gesellschaft einbringt die Vorteile eben dieser Gesellschaft zu entziehen. Außerdem wird keiner von denen beim Amt sagen, dass die nicht arbeiten wolle. Wurde ja hier schon im Beitrag bestätigt.
b00nsai schrieb:Ach, Beamter müsste man sein... huch... bin ich das? :D
Was genau hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Was können die Beamten denn gegen Faulheit des Einzelnen tun?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 11:21
Kotzi schrieb:Was genau hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Was können die Beamten denn gegen Faulheit des Einzelnen tun?
Du verstehst den zugegeben, spaßigen, Vergleich wohl nicht. ;)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:08
@Kotzi

Er will wohl damit auf das alberne Klischee des nicht arbeitenden Beamten hinweisen, was natürlich lächerlich ist, denn schwarze Schafe gibt es in jeder Branche daran ändert das Beamtentum nichts. Es muss eben Bereiche geben wo man nicht z.B streiken kann, Bildung (Lehrer,Dozenten), Sicherheit (Polizei) und Verwaltung (Politik) muss immer unter allen umständen gegeben sein, das Beamtentum ist da ganz klar Pflicht.
Ich bin auch deiner Meinung das auf jeden Fall Menschen die kein Interesse daran haben zu arbeiten und sich nicht bemühen einen Teil beizutragen kein Geld bekommen dürfen, höchstens Gutscheine für Essen und Wohnen, also nur das nötigste um Druck auszuüben.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:25
Kybernetis schrieb:also nur das nötigste um Druck auszuüben.
Und dann kannst du wieder beruhigt schlafen gehen. Nur weil auf den Arbeitnehmern Druck liegt, muss der auch auf andere ausgeübt werden? Ich weiß nicht, wer schlimmer ist...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:25
@Kybernetis
Das ist wider der Natur. Wenn vor nicht mal 100 Jahren jemand nicht arbeiten wollte hätte er stehlen oder sterben müssen. Wir sollten froh sein, dass es ein soziales Auffangnetz für solche Fälle gibt und nicht daran arbeiten alles zu ruinieren.

Edit: Man muss ja Druck ausüben. Von den Schmarotzern kommt doch nichts.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:36
Kotzi schrieb:Man muss ja Druck ausüben. Von den Schmarotzern kommt doch nichts.
Druck führt zu noch mehr Trotz und bestärkt mich in meinem Handeln. :)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:40
@b00nsai

Spätestens wenn du nur noch das nötigste bekommst durch Gutscheine für Essen und Wohnen und alle anderen ein gutes Leben führen können weil sie arbeiten, ändert sich deine Meinung. Andere können schönen Urlaub machen, sich eine schöne Wohnung/Haus leisten, haben ein Auto und können sich auch schöne Technische Spielereien leisten, wie gute Computer und Smartphones oder ein besonders schnelles Inet, all das wirst du nie haben können und immer Arm in einer kleinen Wohnung immer in der selben Stadt versauern, genug Druck?

Das würdest du auf dich nehmen nur um nicht arbeiten zu müssen? Ist dir klar das andere Menschen hart dafür arbeiten und du diese Menschen eiskalt ausnutzt und denen nichts zurück gibst?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:52
Kybernetis schrieb:Ist dir klar das andere Menschen hart dafür arbeiten und du diese Menschen eiskalt ausnutzt und denen nichts zurück gibst?
Ja, dessen bin ich mir voll bewusst. Höre immer die selben Argumente, die immer auf so erstrebenswerten materiellen Dingen beruhen. Warum nicht einfach alle die so denken wie ich in den Militärdienst stellen, einsperren oder einfach umbringen? Ach, würd ja auch Geld kosten. ;)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 12:58
@b00nsai

Ne es reicht wenn man Schmarotzern wie dir nur noch Gutscheine gibt, kein Geld mehr, eben nur noch ein Gutschein zum Wohnen und ein Gutschein zum Essen, ansonsten noch einen sehr Leistungsschwachen Rechner mit dem es sich nicht Zocken lässt aber umso besser Bewerbungen schreiben und ein Telefon (Kein Handy), das wars. Bei so Leuten geht es nicht anders, denn dadurch würden sie bemerken wie gut es den anderen geht und letzendlich doch die Motivation finden zu arbeiten und merken das es so viel angenehmer ist als faul zu Hause rumzusitzen und nichts zu oder bzw das Geld der Erwerbstätigen auszugeben, obwohl man soviel besseres damit tun könnte, es z.B in die Bildung stecken und in die Forschung oder in die Renten...

Zum Glück sehen die meisten aus unserer Generation das genau so und ich freue mich wenn diese Generation in der Politik das Sagen hat, dann war es das für die Schmarotzer...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:04
@Kybernetis

Dank deiner priviligierten Stellung des Arbeitnehmes bist du natürlich ein so guter Mensch, dass du einfach mal primitiv werden darfst. Ich sag dir mal was mein Bester, ich bin ein Mensch wie du. Ob ich einen Teil zur Gesellschaft beisteuern will oder nicht (was ich tue, es wird nur als normales Verhalten gewertet).
Bislang konnte mir noch keiner Erwerbstätiger einen Grund nennen, weshalb die faulen nicht vom Überfluss, welchen die "Malocher" hervorbringen nicht im gleichen Maße profitieren können. Bin sehr gespannt... :)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:18
Doch es gibt einen. Aber dem erzählst du ja nicht, dass du nicht arbeiten willst, sondern wahrscheinlich, dass die böse Gesellschaft dich am arbeiten hindert. Sonst würdest du ja nichts mehr bekommen.

Argumente gibt es hier genug aber wer nicht verstehen will wird auch nicht verstehen. Und wenn dann die Argumente ausgehen und es keine Entschuldigung mehr gibt macht man halt Beamtenwitze. Erzähl die doch deinem Sachbearbeiter wenn du ihm erklärst, dass du nicht arbeiten willst.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:30
@Kotzi

Ich sehe die Argumente der Erwerbstätigen auch nicht als sonderlich argumentativ an. Mehr als lahmes Phrasengedresche ohne eigene Gedanken im Hinblick auf die Wirklichkeit.
Was ihr nicht versteht ist, das mir bewusst ist was ich tue.
Mir ist auch bewusst das alles irgendwo herkommt. Sei es durch den Aufwand eines einzelnen oder durch die Gesellschaft. Trotzdem priviligiert Schöpfertun nicht. Ich weiß nicht was du in deiner schöpferischen Leistung für einen Mehrwert bringst Kotzi. Ist mir auch egal, es wird sicher dazu beitragen das jemand wie ich auch morgen noch ein Dach über dem Kopf hat, Nahrung etc.
Stimmt doch, oder?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:42
Ich bitte dich. Meinst du dein Pseudo "Ich geh nicht arbeiten weil arbeit mich versklavt und ich kein Rockstar werden kann obwohl ich sicherlich viel Talent habe" ist ein überzeugendes Argument?

Mein Mehrwert? Oder das der Menschen die arbeiten? Das lebst du, das erleben wir, tagtäglich. Was hast du dazugetragen? Was hast du zu dem beigetragen von dem du jetzt nimmst?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:52
@Kotzi

Mein Beitrag liegt im Sein. Ich bin da, interagiere. Ich denke, beschäftige mich mit Dingen die mir Spaß machen. Warum auch nicht - wer hat das Recht mir zu unterstellen ich sei deshalb faul? Ich mache den Haushalt, gehe Einkaufen (und refinanziere damit vielleicht sogar deinen Job).
Das ist alles Arbeit. Sie schafft nur keinen in Geld oder Zahlen zu beziffernden Wert.

Was ist denn jetzt dein Mehrwert den du beisteuerst? Weißt du überhaupt für was du arbeitest? Jetzt komm nicht wieder mit "Ich arbeite damit so faule Schmarotzer wie du durchgefüttert werden können". Das meine ich nicht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 13:56
@b00nsai

Du steuerst also im endeffekt nichts bei und gibst nur das Geld aus wofür andere hart arbeiten müssen, hälst du das für fair oder Gerecht? Ist das in Ordnung das andere Menschen einen Teil ihre Freizeit aufgeben um dich zu finanzieren? Beantworte meine Frage und weiche nicht wie die ganze Zeit mit Sinnlosen Gegenfragen aus!

Man arbeitet doch nicht nur des arbeitens wegen! Denke mal darüber nach was es heißt in einem Sozialstaat zu leben, du benimmst dich nämlich Asozial, weil du Leute für dich schuften lässt und auf deren Tasche lebst und dir ist das anscheinend völlig egal...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 14:01
Wie sage ich immer so schön:

Erst durch den Erschöpfungszustand, der mit ehrlicher Arbeit einhergeht, lernt man die Freuden der Entspannung kennen.

Was unter'm Strich heißt: Wer nicht schuftet, darf auch keine Pause machen !


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 14:01
@Kybernetis

Ich weiche doch gar nicht aus. Ihr antwortet nicht auf die entscheidenden Fragen, die alles in sich zusammenfallen lassen würden.

Ich finde es in Ordnung von Menschen zu nehmen. Ich steuere nichts bei, ist klar.
Allein dadurch das ich euer Geld ausgebe, steure ich bei.
Ich finde das weder fair noch gerecht, ich finde das einfach normal. Es ist in Ordnung das andere einen großen Teil ihrer Freizeit dafür opfern mich zu finanzieren. Sollen sie doch zuhause bleiben, wo ist das Problem? Es entsteht in der Angst vor Sanktionen vom Amt oder vor Isolation durch Freunde und Familie.



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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

10.10.2012 um 14:04
@b00nsai

Ich habe nicht die gesamte Diskussion verfolgt, deshalb meine Frage:

Bist du vorsätzlich nicht erwerbstätig ?


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