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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 14:07
@Kotzi

Welche Indizien? Würdest du mir eh nicht glauben, weil erzählt dir keiner in offiziellen Medien. Also, warum soll ich mir die Mühe machen? google.de / youtube.de - Geldsystem eingeben und anfangen nachzudenken, wird nicht gut enden. Bin vielleicht nicht der klügste Redner, habe Argumentationslücken und mache Fehler. Ja - dazu stehe ich. Aber leider habe ich es geschafft anzufangen zu denken.
Kotzi schrieb:Immer noch nicht das Prinzip verstanden. Jetzt wirds gruselig.
Geld ist so einfach, dass versteht jedes Kind. Was kaum jemand versteht ist, dass es die Ursache aller unserer Probleme ist, neben der Religion. Das kannst du unmöglich leugnen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 14:10
@b00nsai

Das Problem ist mit nichten das Geld, das System könnte reibungslos funktionieren wenn alle ihren Teil beitragen würden (und nicht wie du nur nehmen und nicht geben). Der Mensch hinter dem Geld ist das Problem, viele können nicht verantwortungsvoll mit Geld umgehen. Unser Sozialsystem könnte auch gut funktionieren, wenn es nicht schmarotzer geben würde die es gnadenlos ausnutzen und so das System und die finanzierung zerstören...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 14:12
@Kybernetis

Und für genau diese Schmarotzer und deren Interessen (mich eingeschloßen) arbeitest du. Und nun?


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der-Ferengi
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 15:22
@Kybernetis
Wenn ich sowas lese: Und für genau diese Schmarotzer
und deren Interessen (mich eingeschloßen) arbeitest du.
Und nun? schäme ich mich, Deutscher zu sein.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 15:23
@der-Ferengi

Nana, jetzt mal keine falsche Bescheidenheit. :)


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der-Ferengi
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 15:30
@b00nsai
Ich darf mich noch mal zitieren:
ein User schrieb:
"... wer der überzeugung ist, mit 374€ minus stromkosten,kann man in saus und braus leben ..."

darauf antwortete ich:
"Tja, man SOLL damit auch nicht in Saus und Braus leben.

Es ist absichtlich so niedrig gehalten, damit man sein Geld
wieder selbst verdient und so mit dem eigenen Geld in Saus
und Braus zu leben. Warum sollte auch das arbeitende Volk
den Arbeitslosen die Party's finanzieren?

Und das schreibt ein HartzIV-Empfänger, der liebend gerne
wieder arbeiten möchte, doch leider zu alt (ü50 mit Rücken-
leiden) für den Arbeitsmarkt zu sein scheint."


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11.10.2012 um 15:34
@der-Ferengi

Achso, bist auch ein Erwerbsloser. Und?
Mit 50 zu alt? Ist daran jetzt die Gesellschaft schuld oder ist es eine faule Ausrede deinerseits, oder nicht genug qualifiziert? Rückenleiden. Tut mir mir Leid zu hören. Andere sind querschnittsgelähmt und gehen einer Erwerbsarbeit nach. Und? Faule Ausrede oder nicht genug qualifiziert?

Oder einfach nur nicht mehr gebraucht?


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der-Ferengi
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 15:59
@b00nsai
b00nsai schrieb:... Faule Ausrede oder nicht genug qualifiziert? ...
Tja, Du wirst es nicht glauben, aber ich bin überqualifiziert.
Jede handwerkliche Tätigkeit, die mir mit meinem Handycap
noch angeboten werden würde, wäre ich unterbezahlt. Da
ich dagagen arbeitsrechtlich vorgehen könnte, läßt sich die
ARGE darauf nicht ein und bietet mir von daher keine Ver-
mittlungen an.

Und wenn ich dann die Schulabgänger sehe, die von vornherein
eigentlich gar keinen Bock haben sich ihr eigenes Geld zu ver-
dienen, bekomme ich einen Kackreiz. Das sind aber genau die-
jenigen, die sich über die zu geringen Sozialleistungen beschwe-
ren und das arbeitende Volk als Spießer abstempeln.

Anstatt diese aber erstmal eine Ausbildung machen und anschlie-
ßend ihr eigenes Geld verdienen, das wesentlich höher ausfällt
als diese 374 €uronen, das verstehen sie nicht, da sie ja nicht zu
diesen Spießern gehören wollen.

Ein Teufelskreis, in dem sie sich selbst manövrieren:

wenig Geld - nicht arbeiten wollen - immer noch wenig Geld ...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 16:59
Arbeit ist natürlich kein erstrebenswertes Ziel. Das ist sogar ziemlich Dumm. Arbeit muss erledigt werden und gut ist. Ein erstrebenswertes Ziel ist Aufgaben zu lösen. Aufgaben kann man sich selber stellen oder von anderen Empfangen. Das Lösen der Aufgaben ist mit Arbeit verbunden. Diese ist dann Notwendig. Eine Gesellschaft in der es nur darum geht Arbeit zu tun ist eine dumme Gesellschaft. Wenn der Arbeit wegen gearbeitet wird stellt sich viel öfter die Sinnfrage, als wenn man Aufgaben löst.
"Wir bauen auf und reißen nieder, so ham wir Arbeit immer wieder" so hieß es gelegentlich scherzhaft in der DDR.
Aufgaben, deren Lösung eine Verbesserung zum Jetzt versprechen machen Sinn. Bei der Arbeit der Arbeit wegen kann es sein, dass Schund für die Halde produziert wird, die dann per Medialer Beeinflussung "hype erzeugen" falsche Darstellung, Bedürfniserzeugung an den Menschen gebracht werden müssen um weiter Profite zu machen.
Für den Dübel z.b. musste kaum Werbung gemacht werden... Bedürfnis erkannt, Wagnis eingegangen (Produktion umgestellt), bekannt gemacht - Selbstläufer, weiterentwickelt und verfeinert (neue Aufgaben).

Die Erwerbsarbeit, an dessen Produktivität ein Gehalt festgemacht werden kann wird aufgrund der zunehmenden Ansprochslosigkeit der Kunden zurück gehen. Die Anspruchslosigkeit wird es Maschinen einfacher machen, die sonst komplizierten Aufgaben zu lösen. Die Anspruchslosigkeit ist jedoch nicht vom Endkunden gewollt sondern entsteht durch Kompromisse zwischen finanziellen Möglichkeiten und Ansprüchen. Einfache Serienmöbel reichen den Meisten - Individuelle Handwerksmöbel sind zu teuer, der Tischlerberuf wird aussterben. Wurst und Brot aus dem Supermarkt reicht den Meisten - Bäcker und Fleischer (mit seiner Geschmacksfielfalt) wird seltener besucht.
Maschinenbediener werden mit geringem Lohn abgespeist werden. Menschen die Erfindungen machen können gut bezahlt werden. Am besten ist es immer, wenn man sich Aufgaben stellt, die Maschinen nicht so gut, oder mir so schönem Ergebnis erledigen können. Idealerweise wäre es gut, wenn es für das Ergebnis einen Markt gibt.
Beraterjobs werden in Zukunft ebenfalls weniger werden, zumindest berater, die ihr wissen ausm Netz hätten haben können. Der Gebildete 8klässler kann sich jetzt schon ein Großteil von Fakten ausm Netz suchen und könnte sich ne Reise selber zusammenstellen... Reisebüros werden aussterben...
Da kommt dann das Ideal ins Spiel, ob man sich dem Markt unterwerfen möchte oder sagt... ich mach was ich will und kann und wers nicht kaufen/nutzen will brauchs nicht.

Aufgaben, deren Lösung den Menschen etwas nützen. Und durch dessen Lösung mitprofitieren. Diese suchen und lösen. Ich denke das wird die Zukunft werden.


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11.10.2012 um 17:06
EchtzeitDis schrieb:Die Erwerbsarbeit, an dessen Produktivität ein Gehalt festgemacht werden kann wird aufgrund der zunehmenden Ansprochslosigkeit der Kunden zurück gehen.
ich denke, das genaue Gegenteil ist der fall. Kunden werden eher anspruchsvoller. Immer mehr Menschen geben mehr Geld für qualitativ bessere Nahrung aus. Oder für geschreinerte Möbel.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 20:04
@kleinundgrün
"ich denke, das genaue Gegenteil ist der fall. Kunden werden eher anspruchsvoller. Immer mehr Menschen geben mehr Geld für qualitativ bessere Nahrung aus. Oder für geschreinerte Möbel."

leider ist das nicht der fall, die meisten wünschen dass sie sich das leisten können. der großteil geht aus bequemlichkeit zum penny, kaufland etc und nicht zum wochenmarkt - viele sind auch auf arbeit, wenn aufm wochenmarkt die waren feilgeboten werden. und ikea, pocco domäne etc. höffner und wie sie heißen sind von der breiten masse immer noch gut besucht


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der-Ferengi
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 20:18
@EchtzeitDis
EchtzeitDis schrieb:... der großteil geht aus bequemlichkeit zum penny, kaufland etc und nicht zum wochenmarkt ...
bequemlichkeit spielt da wohl eher keine Rolle. Ottonormalo kann sich
keine Markenlebensmittel von Kaufland oder EDEKA leisten und nicht
weil er zu bequem ist, in die City zu fahren.
EchtzeitDis schrieb:... und ikea, pocco domäne etc. höffner und wie sie heißen sind von der breiten masse immer noch gut besucht.
Weil sie in einer Preisspanne liegen, die sich Ottonormalo mit seinem
knappen Lohn noch leisten können.

Ich glaube einige, die hier schreiben, können sich gar nicht vorstellen,
wie schlecht es vielen Familien geht, die heute nicht wissen, was sie
morgen zu essen bekommen.


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Dr.Venkman
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 20:56
Einfach nur ein Übel.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 21:04
@der-Ferengi
wie ich einen beitrag weiter oben schon ausführte: " Die Anspruchslosigkeit ist jedoch nicht vom Endkunden gewollt sondern entsteht durch Kompromisse zwischen finanziellen Möglichkeiten und Ansprüchen."
mir ging es bei dem beispiel nicht unbedingt um das warum. mir ist klar, dass viele es sich nicht leisten können, aber es gibt auch noch viele, die es sich leisten könnten, aber lieber "bedenkenlos konsumieren". mir gings darum, was jetzt ist und wohin das führt.

z.b. die akzeptanz das geld vom geldautomaten zu bekommen, oder das paket beim "hermes shop" an der tankstelle beim 400€ jobber abzugeben. das sind alles jobs, die flöten gehen, weil weniger bankangestellte benötigt werden... entweder wird es hingenommen, dass die jobs flöten gehen und durch maschinen ersetzt werden oder das wissen fehlt schlichtweg. in nürnberg fährt RUBIN automatisch die U-Bahn durch den tunnel. es wird sich durchsetzen und es wird akzeptiert werden. die leute, die jetzt noch im unteren einkommen sind, werden dann auf staatliche hilfe angewiesen sein, das wird sich durchziehen. alles was durch maschinenarbeit ersetzt werden kann wird durch maschinen arbeit, oder standardisierte ansprochslose menschenarbeit ersetzt... einfach weil die breite masse nicht bereit ist dafür ihr geld auszugeben.
mit "bereit" meine ich, wenn ein TV kauf ansteht, dann wird eher ein TV für 150€ gekauft als 2 Jahre zu sparen und einen für 600 zu kaufen. mir ging es nicht um markenartikel im EDEKA sondern um fertiggerichte/fertig pizza, die viele kaufen, weil der anspruch an gutes essen gesunken ist. vergleich mal die preise der zutaten mit ner fertigpizza - und wenn man für ne kleine familie 1 blech pizza macht kommt immernoch günstiger als mit 4 gekauften...

der anspruch wird für die "breite masse" weiter sinken und die akzeptanz dafür von maschinen bedient zu werden wird steigen. das lohniveau wird weiter sinken, es sei denn die breite masse wird höher qualifiziert. das was jetzt noch für die breite masse taugt ein einkommen zu generieren wird in andere länder outgesourct (opel mokka kommt aus Bupyeong-gu) durch maschinenarbeit hier ersetzt oder durch tätigkeiten ersetzt, bei denen keine maschinen akzeptiert werden. bleibt nur ein weg... schlauer werden... btw 25% der intelligentesten Inder sind zahlenmäßiger mehr als die USA einwohner hat...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 21:08
Ich begrüße es das es immer mehr Automatismus gibt, denn so werden erst Konzepte wie ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich, bzw Konzepte wo man nur noch halbtags arbeiten muss usw...


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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11.10.2012 um 21:10
@EchtzeitDis
EchtzeitDis schrieb:vergleich mal die preise der zutaten mit ner fertigpizza - und wenn man für ne kleine familie 1 blech pizza macht kommt immernoch günstiger als mit 4 gekauften...
Du sagst es. Habe gerade gestern erst 'nen Blech selbst gebacken.
Wenn viele wüßten, wie einfach Pizzateig ist, würden vielleicht
viele auch selber backen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

11.10.2012 um 23:19
@Kybernetis
Kybernetis schrieb:Ich begrüße es das es immer mehr Automatismus gibt, denn so werden erst Konzepte wie ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich, bzw Konzepte wo man nur noch halbtags arbeiten muss usw...
Man kann doch sicher nicht leugnen, dass sich der Automatisierungsgrad in den letzten X Jahren erhöht hat oder? Wie kommt es dann, dass wir alle immer länger arbeiten müssen?

Sag nicht, dass es an den Arbeitslosen liegt, denn das stimmt nicht. Das beweisen allein schon die Zahlen.


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11.10.2012 um 23:24
@leberkashawaii

Ist das dein ernst mit dem mehr arbeiten? Hast in Geschichte wohl nicht gut aufgepasst, denn sonst wüsstest du das die Menschen früher viel viel mehr arbeiten mussten als wir heute. Noch vor 100 Jahren war es nicht ungewöhnlich in der Arbeiterklasse 16 und mehr Stunden am Tag zu arbeiten und man hatte nur den So frei mehr nicht, von Urlaub wollen wir erst gar nicht reden. Der Trend geht mit Schwankungen (je nach Branche und Wirtschaft in der Zeit) ganz klar richtung weniger Arbeit...


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11.10.2012 um 23:31
@Kybernetis

Ich würde es begrüßen, wenn du freundlich bleibst und deine unterschwelligen Bemerkungen und Unterstellungen sein lässt - vielen Dank!

Früher betrug das durchschnittliche Lebensalter nur 30 oder 40 Jahre - je nach dem, wie weit man zurück geht. Heute werden wir älter als damals - und müssen dafür umso länger arbeiten. Und heute gibt es Medikamente, die uns bei der Stange halten, damit wir nicht zu früh aus den Latschen kippen.

Wie ich ein paar Seiten zuvor schon erwähnt habe, liegt das eigentliche Problem in unserem Geld- und dem daraus resultierenden Zinssystem. Wenn du dir die Zeit nehmen würdest, dir das Video auf meinem Blog an zu sehen (Schleichwerbung), würdest du verstehen, was ich damit sagen will. Der Herr dort kann das nämlich viel besser erklären als ich.


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12.10.2012 um 01:20
http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA&feature=player_embedded


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