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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 12:37
@Kotzi
"Es ist das absolut gleiche Prinzip. Es wird von der Allgemeinheit die "etwas" hat genommen/gegeben um es denen zu geben die nicht soviel/gar nichts haben. Schwurbel nicht rum."

Auch hier muss ich, bei aller Zuneigung zu dir, dabei bleiben: zweckgebundene Spenden und nicht zweckgebundene Steuern sind zwei grundverschiedene Dinge. Ich kann ja nichts dafür, wenn dich die bürgerliche Gesellschaftsform so nervt, oder die Bedeutung von Begriffen, das musst du mit dir philosophisch aushandeln,


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 12:50
b00nsai schrieb:Angebracht, wenn man zwischen dürfen und können (in diesem System) nicht unterscheiden kann.
Welches Gesetz besagt denn in unserem totalitären Staat, dass man kein Nationalspieler sein kann obwohl man die Talente und Veranlagung dafür hat? Wenn du mit einer Kippe im Maul 90 Minuten das Feld hoch und runter rennst und ein Tor nach dem Anderen schießt kannst du Mario Basler mäßig Nationalspieler werden.
b00nsai schrieb:Im Moment zahlen wir ca. 30 Cent für ein Brötchen. Früher waren es nicht mal ca. 7 Pfennig.
Und diese Spanne gestehst du dem der die Brötchen macht nicht mal zu. Soll er die Teuerung alleine zahlen und gefälligst dein Brötchen für 7 Pfennig verkaufen. Ach was besser noch schenken oder Geld draufzahlen.
b00nsai schrieb:Falsch. Dir gehört nur eine Schuld, die jemand anderes vor dir aufgebaut und weitergereicht hat. Ob auf dem Schuldschein nun EURO, DM, $ oder sonst was steht ist egal. Du kannst diese Schuld überall auf der Welt einlösen. Und du schuldest jemandem in Asien vielleicht viel mehr als du dir vorstellen kannst...
Nein es ist Guthaben und keine Schuld, wenn überhaupt. Aber es bleibt immer noch ein Stellvertreter.
b00nsai schrieb:Gerade weil ich den Kontext verstehe.
Aha, also ist das System schuld, dass Menschen über ihren Verhältnissen leben obwohl sie es besser wissen sollten. Immer sind die Anderen schuld. So kann man sich einiges zurechtbiegen.
Hypnosekröte schrieb:Du kannst ja weiter aufstampfen mit dem wütenden Kleinbürgerfüßchen, um "Erwerbsunfähigkeit" geht es hier trotzdem nicht. Aber ok, wenn du meinst, mit dem Verust deiner Arbeit seist du "erwerbsunfähig", möchte ich dir diese Illusion nicht nehmen.
Entschuldige, dass ich die Begrifflichkeiten verwechselt habe. Wenn man aber die vorherigen Beiträge gelesen hätte wäre es im Kontext nie aufgefallen. Aber schön dran festhalten, kommt noch was zum Thema?
Hypnosekröte schrieb:Auch hier muss ich, bei aller Zuneigung zu dir, dabei bleiben: zweckgebundene Spenden und nicht zweckgebundene Steuern sind zwei grundverschiedene Dinge. Ich kann ja nichts dafür, wenn dich die bürgerliche Gesellschaftsform so nervt, oder die Bedeutung von Begriffen, das musst du mit dir philosophisch aushandeln,
So genug geritten? Die Aussage steht immer noch. Kommen noch Argumente?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 12:54
@Kotzi
Kotzi schrieb:Nein es ist Guthaben und keine Schuld, wenn überhaupt. Aber es bleibt immer noch ein Stellvertreter.
Ok. Jetzt fängst du an absolut unglaubwürdig zu werden. Einigen wir uns auf "Guthaben auf die Berechtigung zur Einlösung einer Schuld", können wir gerne weiter diskutieren.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:05
b00nsai schrieb:Ok. Jetzt fängst du an absolut unglaubwürdig zu werden. Einigen wir uns auf "Guthaben auf die Berechtigung zur Einlösung einer Schuld", können wir gerne weiter diskutieren.
Muahahaha, das von jemandem der zuerst strikt nicht arbeitet weil er nicht will wegen irgendwelchen höheren Zielen, dann weil er von der bösen Gesellschaft gechasst wurde zum schluss aber eventuell ein Fake ist.

Nein, das Geld ist ein Stellvertreter. Ich hätte genausogut meine Löhnung in 3 Paar Schuhen, 12 Äpfeln etc. pp. bekommen können. Ist aber unpraktisch und so nehme ich lieber das Geld um es später in etwas anderes umzutauschen. Genauso ist es gelaufen als mein Chef das Geld für meinen Lohn erwirtschaftete. Klingelts? Wahrscheinlich nicht.

Edit: Es ist schon alles abgegolten. Ich bin erst ma in der Pause, ist ja anstrengender als Arbeit.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:20
@b00nsai
Du hast die Kohle verdient, da du Mitglied dieser Gesellschaft bist
Ein duftes Prinzip

@Kotzi
Du musst nicht 'Danke' sagen für die Lehrstunde in Semantik, ich gebe gern, siehe Threadverlauf


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:21
@Kotzi

im Idealfall erwirtschaftest Du selber, durch deine Arbeit das Geld für deinen Lohn, dein Chef bietet dir den Rahmen dafür :)
Gesellschaften handelten früher durch schenken indirekt oder durch Tausch direkt. Den Leuten war es bewusst, dass jeder etwas anderes zum leben braucht und nicht alles für sich selbst herstellen kann. Und durch das schenken entstand eine Schuld dieses Geschenk auf gleicher Weise zurück zu geben.
Das funktioniert aber nur in kleineren Gruppen - deswegen wurde Gold/Muscheln als "Anspruchsgegenstand" eingeführt und akzeptiert, daraus ist dann das Geld in unserer jetzigen Form entstanden. Es wird wieder etwas neues entstehen, das als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Die Akzeptanz der breiten Masse ist der Knackpunkt.

@b00nsai

wirklich, such dir etwas mit dem du freudiger in deine zukunft gucken kannst. versuche nicht die welt als ganzes so zu verändern, dass du drin leben kannst. lebe jetzt in ihr und sorge weiter dafür, dass du zurecht kommst. das große ganze ändert sich - man kann aber kein starres Ziel bestimmen und dann dort in einem Immerstabilen, gleichbleibenden Zustand bleiben. So funktioniert unsere Welt nicht. Richtungen sind beeinflussbar. Wenn du pessimistisch in die Zukunft siehst entsteht die Zukunft... wenn du positiv in die Zukunft siehst entsteht sie auch - mach das Beste aus dem, was du jetzt hast und denke nicht in Ideologien - benutze sie lieber als Geländer an dem du dich Festhalten kannst wenns mal nebelig ist :)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:35
Notwendiges Übel. :/


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:50
EchtzeitDis schrieb:wirklich, such dir etwas mit dem du freudiger in deine zukunft gucken kannst. versuche nicht die welt als ganzes so zu verändern, dass du drin leben kannst. lebe jetzt in ihr und sorge weiter dafür, dass du zurecht kommst. das große ganze ändert sich - man kann aber kein starres Ziel bestimmen und dann dort in einem Immerstabilen, gleichbleibenden Zustand bleiben. So funktioniert unsere Welt nicht. Richtungen sind beeinflussbar. Wenn du pessimistisch in die Zukunft siehst entsteht die Zukunft... wenn du positiv in die Zukunft siehst entsteht sie auch - mach das Beste aus dem, was du jetzt hast und denke nicht in Ideologien - benutze sie lieber als Geländer an dem du dich Festhalten kannst wenns mal nebelig ist :)
Ich finde deine tollerante Einstellung ja gut. Wenn du damit wunderproppig durch die rosa-blümchen Welt kommst, auch super. Ich will ja auch nicht das sich die Welt nur einmal ändert und es sturr so bleibt. Jeder sollte seine Gedanken, Meinungen und Ansichten einfließen lassen um die Welt zu verbessern. Damit jeder gleich würdevoll und frei in ihr leben kann. Wenn das keine erstrebenswerte Zukunft ist, dann wäre es vielleicht besser der 3. Weltkrieg würde ausbrechen. Tut mir leid das ich Misanthrop und Pessimist bin, aber glücklich und freudestrahlend auf dem Gipfel des Optimissmus zu hocken bringt auch nix. :(


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yo-yo
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 13:59
Leider muss auch ich sagen, dass Arbeit für mich nur ein notwendiges Übel ist. Schlicht, weil ich meinen Beruf nicht (mehr) leiden kann und zu alt zum Umsatteln bin. Manche glückliche Menschen werden für ihr Hobby bezahlt, z. B. Ronaldo, der sich damit dumm und dämlich verdient. Aber die meisten Leute haben Jobs, die sie nicht mögen, daher die vielen Menschen, die innerlich schon gekündigt haben.

Vor langer Zeit haben unsere Vorfahren noch den halben Tag lang gejagt und gesammelt. Das war deren Arbeit sozusagen, damals ging es noch ums Überleben, man hat also den Lohn für die Mühe direkt erfahren. Heute geht es nur noch um das Niveau des Lebens. Einige Übereifrige und Overachievers peitschen die Gesellschaft voran und hetzen alle gegen alle auf, damit wir uns aus Angst vor der Zukunft und einkommensabhängigen Rente wie die Nager im Hamsterrad benehmen.

Schade, dass nach der Enteignung der Kirchen das Land nicht den Menschen zurückgegeben wurde, sondern an den Staat ging. Somit hat man den Leuten die Möglichkeit genommen, agrarische Selbstversorger zu sein - sozusagen die moderne Alternative zum Jäger und Sammler.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 14:28
@Kotzi

Du machst mir einfach zu viel Spaß als das ich aufhören würde.. :)
Muahahaha, das von jemandem der zuerst strikt nicht arbeitet weil er nicht will wegen irgendwelchen höheren Zielen, dann weil er von der bösen Gesellschaft gechasst wurde zum schluss aber eventuell ein Fake ist.

Das eine führt zum anderen.

Nein, das Geld ist ein Stellvertreter. Ich hätte genausogut meine Löhnung in 3 Paar Schuhen, 12 Äpfeln etc. pp. bekommen können. Ist aber unpraktisch und so nehme ich lieber das Geld um es später in etwas anderes umzutauschen. Genauso ist es gelaufen als mein Chef das Geld für meinen Lohn erwirtschaftete. Klingelts? Wahrscheinlich nicht.

Wenn dein Chef doch deinen Lohn erwirtschaftet (was im übrigen Quatsch ist, da er ohne dich und die anderen Angestellten wahrscheinlich nichtmal sich selbst durchbringen könnte), bist du doch auch nichts anderes als ein Schmarotzer mit einer Scheintätigkeit.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 14:39
b00nsai schrieb:Das eine führt zum anderen.
Logischer Fehler. Aber du weißt wahrscheinlich selbst nicht mehr was wo war bei so viel "Phantasie".
b00nsai schrieb:Wenn dein Chef doch deinen Lohn erwirtschaftet (was im übrigen Quatsch ist, da er ohne dich und die anderen Angestellten wahrscheinlich nichtmal sich selbst durchbringen könnte), bist du doch auch nichts anderes als ein Schmarotzer mit einer Scheintätigkeit.
Klar das man in deiner Phantasiewelt wo ja alles im Überfluss durch anderer Arbeit da ist und man sich bedienen kann wie man lustig ist, nicht weiß wie so ein Unternehmen läuft. Und du hast tatsächlich Kaufmann gelernt?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 14:51
@Kotzi

Das die Aussage von dir Quatsch, ich glaub das weißt du selbst.

In einem zwei Mann-Betrieb, wo einer der Chef ist und einer ein Angestellter, muss der Chef schaun das du soviel an Arbeitsleistung reinsteckst, dass durch deine geleistete Arbeit soviel Gut oder Dienst entsteht das er dich und die laufenden Kosten der Firma bezahlen kann. Sind diese Kosten gedeckt, kann er noch etwas für sich abzwacken. Ohne dich, würd ihm in der Konstellation wahrscheinlich gar nix bleiben. Somit hast du dich quasi selbst finanziert, den Chef gleich mit und kriegst als Aufwandsentschädigung noch ein paar Nullen und Einsen auf dein Bankkonto überwiesen.


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:08
@Kotzi
Kotzi schrieb:... Und du hast tatsächlich Kaufmann gelernt?
Ich interstelle jetzt mal, das es nur beim abgebrochenem
bwl-Studium geblieben ist. Ansonsten kann ich mir nicht erklä-
ren, daß er nun so gar nichts vom Finanz-/Wirtschaftswesen
versteht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:09
@b00nsai
@Kotzi

Interessante Diskussion die Ihr beiden da habt - ich musste oft lachen und mir meinen Teil denken, daher lasse ich Euch gerne daran teil haben.

Gleich zu Anfang - ich arbeite und ich arbeite gerne. Ich bin auch Anhänger eines BGE.

Mit diesen Faktoren kann ich mich aber nun doch eher auf @b00nsai s Seite stellen. Obwohl ich mein Leben lang schon gearbeitet habe und wohl auch weiterhin tun werde, macht mir das gar nichts aus wenn ich den "Schmarotzer" mitfinanzieren muss. Im Gegenteil, wenn er vielleicht in meinem Job tätig wäre, hätte ich selber keinen und wäre nicht glücklich mit H IV - so kann er mir meinen Arbeitsplatz nicht wegnehmen und alle sind zufrieden.

Wenn jeder ein BGE bekommen würde, oder auch wenn ich 10 Mio gewinnen/finden/sonstwas würde, würde ich trotzdem weiterhin in meine Arbeit gehen, weil sie mir Spass macht und mich mit Freude erfüllt.

Aus meiner Sicht kommen so negative Aussagen wie von @Kotzi nur zu Stande weil er nicht gerne in die Arbeit geht und es ihn ärgert wenn @b00nsai nicht arbeiten muss, trotzdem aber die Grundsicherung erhält. Wie gesagt, MIR macht meine Arbeit wahnsinnigen Spass und daher juckt es mich null komma gar nicht, dass @b00nsai bei meinen Steuern "schmarotzt". Ich kenne ihn nicht und er interessiert mich auch nicht weiter, er kann gerne so leben wie ihm das gefällt, weil meine Arbeit und mein Leben davon nicht tangiert werden. Würde er bei mir einbrechen um sich was zu klauen, wäre das etwas anderes, aber wenn er vom Überschuss der Anderen lebt, ja warum nicht. Ich kann auch einem Bettler etwas in den Hut werfen ohne ihn dabei als Schmarotzer zu beschimpfen.

Wenn jeder Mensch - sagen wir 1500.- - BGE bekommen würde, könnte man einen riesigen Bürokratieapparat abschaffen, jeder hätte genug, es wäre locker finanzierbar weil damit keinerlei Subventionen uva mehr ausgezalht werden müssten - und ich würde weiterhin arbeiten .........

Man kann nur so verbissen gegen einen Schmarotzer sein, wenn man eigentlich selber gerne einer wäre, sich aber die Konsequenzen nicht zu ertragen traut. Soll doch jeder wie er mag. Würdest Du @Kotzi wenn Du vor der Wahl stehen würdest, @b00nsai verhungern lassen, nur weil er keinen Bock auf Arbeit hat?

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:09
@b00nsai
Wir haben doch erst vor einigen Post über den Selbstkostenpreis und die Kalkulation gesprochen. Ist denn nichts hängengeblieben. Wie hast du denn die Ausbildung ageschlossen? Natürlich muss er soviel verlangen, dass es für ihn und mich reicht. Ich bekomme einen großen Anteil und er nur den Gewinn. Der variiert von Produkt zu Produkt. Der Absatz ist dann entscheidend. Du kannst doch nicht für einen Zahnstocher 100 Euro verlangen. Du wirst aber auch bei den Kosten für den Zahnstocher unter 1 Cent liegen. Darum verkauft man auch Zahnstocher nicht einzeln, sondern in rauhen Mengen. Muss er mich nun nicht bezahlen da ich nicht für ihn arbeite muss er selber mehr arbeiten bekommt aber auch mehr für sein Produkt. Langsam glaube ich wirklich, dass du überhaupt keine Ahnung hast von der ach so bösen Wirtschaft. Wie kommt man denn auf die Idee, dass er, wenn er meine Lohnkosten einspart, weniger Gewinn macht? Das ist doch absolut unlogisch.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:22
@der-Ferengi
Bei so elementaren Lücken würde ich auch hin tendieren.

@WangZeDong
Tut mir leid. Kein gestresster, unglücklicher Arbeiter an diesem Ende. Falsch geraten. Würde er nicht in diesem Land leben würde er verhungern. Anstatt aber zu honorieren, dass er das Glück hat so umsorgt zu werden erzählt er hier von Arbeit tötet den Menschen blabla. Aber erst diese Arbeit macht es möglich das er hier rumkrakelt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:22
@der-Ferengi
Ich interstelle jetzt mal, das es nur beim abgebrochenem
bwl-Studium geblieben ist. Ansonsten kann ich mir nicht erklä-
ren, daß er nun so gar nichts vom Finanz-/Wirtschaftswesen
versteht.
Wenn ichs nicht verstehen würde, wäre ich glücklich damit. Unwissenheit ist oft ein Segen...

@Kotzi
Kotzi schrieb:Wie kommt man denn auf die Idee, dass er, wenn er meine Lohnkosten einspart, weniger Gewinn macht? Das ist doch absolut unlogisch.
Du solltest auch wissen, das Löhne und Gehälter als Aufwendungen und nicht als Erträge gelten. Sie werden diesen gegenübergestellt. Ja, sicher ist es unlogisch das er weniger Gewinn macht. Rein mathematisch. Aber rein praktisch nicht.
Kotzi schrieb:Muss er mich nun nicht bezahlen da ich nicht für ihn arbeite muss er selber mehr arbeiten bekommt aber auch mehr für sein Produkt.
Ja, nur wahrscheinlich wird er es ohne deine Hilfe nicht schaffen. Oder er betreibt soviele Maschinen das er niemanden mehr für die Produktion braucht und die Beschaffung, den Vertrieb, die Verwaltung, die Lagerhaltung und das QM managen tut. Respekt!
Kotzi schrieb:Ich bekomme einen großen Anteil und er nur den Gewinn.
Und damit Gewinn bei rumkommt muss er auch sparen wo es geht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:29
@Kotzi
Kotzi schrieb:Würde er nicht in diesem Land leben würde er verhungern. Anstatt aber zu honorieren, dass er das Glück hat so umsorgt zu werden erzählt er hier von Arbeit tötet den Menschen blabla. Aber erst diese Arbeit macht es möglich das er hier rumkrakelt.
Ja, genau da geht doch das Problem los. Warum sollte er honorieren müssen, dass er eine menschenwürdige Umgebung erhält während er woanders verhungern muss. Ist das so eine tolle, dankenswerte Eigenschaft, dass man andere MENSCHEN nicht einfach verrecken lässt?

Arbeit tötet übrigens wirklich nicht wenige Menschen - solche die sich totschuften weil sie vor lauter Gier den Hals nie voll genug bekommen und solche die sich totschuften müssen um die Gier der Anderen zu befriedigen....

Nein, diese Arbeit macht es nicht möglich, dass er hier rumkrakreelt - die Menschlichkeit macht das möglich. In jedem Land dieser Welt arbeiten Leute - da müsste er ja nicht erst zu uns kommen. Wir sind halt humaner und ermöglichen "solchen Leuten" ein Leben zu führen, wie sie es gerne hätten - ich finde es eher schade, dass wir keine NWO haben und JEDER so leben kann wie er mag, mit BGE und Arbeit für alle die wollen.

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:35
b00nsai schrieb:Du solltest auch wissen, das Löhne und Gehälter als Aufwendungen und nicht als Erträge gelten. Sie werden diesen gegenübergestellt. Ja, sicher ist es unlogisch das er weniger Gewinn macht. Rein mathematisch. Aber rein praktisch nicht.
Das macht absolut keinen Sinn. Wenn er mir keinen Lohn bezahlt sinken doch die Aufwendungen und das macht die Differenz zu den Erträgen höher. Wenn ich dir von 100 Euro 50 abgeben muss habe ich doch weniger als 100 sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.
b00nsai schrieb:Ja, nur wahrscheinlich wird er es ohne deine Hilfe nicht schaffen. Oder er betreibt soviele Maschinen das er niemanden mehr für die Produktion braucht und die Beschaffung, den Vertrieb, die Verwaltung, die Lagerhaltung und das QM managen tut. Respekt!
Können wir bitte aufhören immer hin und her zu springen? Beende doch erst mal einen Fall bevor du schon wieder mit dem nächsten anfängst.
b00nsai schrieb:Und damit Gewinn bei rumkommt muss er auch sparen wo es geht.
Oder er findet Idioten die soviel dafür bezahlen weil es cool ist.

@WangZeDong
Da musst du die liebe Mutter Natur anpissen. Die hat sich ausgedacht, dass man stirbt wenn man sich nichts zu essen besorgt. Und menschlichkeit geht ihr auch relativ am Allerwertesten vorbei.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

12.10.2012 um 15:45
@Kotzi
Kotzi schrieb:Da musst du die liebe Mutter Natur anpissen. Die hat sich ausgedacht, dass man stirbt wenn man sich nichts zu essen besorgt. Und menschlichkeit geht ihr auch relativ am Allerwertesten vorbei.
Ich pisse gar niemand an ;)

Wenn man in einem Rudel/Stamm/sonstwas lebt, werden auch schwache und kranke Individuen durchgefüttert - zumindest bei höheren Lebewesen. Und gerade die Menschlichkeit ist doch eine "Erfindung" der Mutter Natur. Wie kann die ihr dann irgendwo vorbei gehen?

Ich muss auch nicht mit Dir weiter diskutieren wenn Du nicht magst, aber Argumente warum @b00nsai jetzt besonders zu verachten wäre hast Du keine vorgebracht. Ich habe argumentiert warum ich so denke und warum mir das nichts ausmacht wenn er schmarotzt - schreib doch mal warum ich mich da irre und was ihn zu einem schlechten Menschen macht?

Liebe Grüße


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