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Postmortem Fotografie

7.558 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Trauer, Memento Mori, Bilder Von Toten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Postmortem Fotografie

02.02.2026 um 19:34
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Netzfund einer Frau aus dem vermutlich asiatischen Raum. Sie wird gerade für die Beerdigung hergerichtet


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Postmortem Fotografie

02.02.2026 um 20:23
Ich verstehe nicht, was daran so erstaunlich sein soll - das einzige, was ich erstaunlich finde, ist, dass recht aktuelle Bilder von aufgebahrten Toten ins Netz gestellt werden.
Aber an sich - dass Tote 'zurechtgemacht' werden, dass man sie vor der Bestattung nochmal sehen kann, sofern gewuenscht, und dass jemand dann zur Erinnerung ein Foto macht - ich sehe darin nichts Ungewoehnliches (oder was eines Posts wert waere).
Aber ich wuerde ein derartiges Foto nie veroeffentlichen, es waere mir viel zu privat.

Interessant finde ich da noch die alten Bilder (weil sie von den damaligen Gebraeuchen erzaeheln).
Mir war auch neu, dass frueher mal Familienfotos mit den Verstorbenen gemacht wurden.
Aber ich finde dies nachvollziehbar.


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02.02.2026 um 20:33
Eigentlich dürfte man überhaupt keine solchen Bilder veröffentlichen ohne zu Lebzeiten gemachte vorherige Erlaubnis des Fotografierten. Eine ziemliche entehrung von den Fotografierten und von denen die es weiter posten.


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02.02.2026 um 20:41
Vielleicht sollte ich darueber nachdenken (und festlegen), in welcher Kleidung ich bestattet werden moechte. Fuer die, die sich zu gegebener Zeit um die ganze Angelegenheit kuemmern muessen.
Das ist noch eine Assoziation, die mir beim Anschauen einiger der aktuelleren Bilder gekommen ist.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Eigentlich dürfte man überhaupt keine solchen Bilder veröffentlichen ohne zu Lebzeiten gemachte vorherige Erlaubnis des Fotografierten
Das sehe ich auch so.


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02.02.2026 um 20:51
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Eigentlich dürfte man überhaupt keine solchen Bilder veröffentlichen ohne zu Lebzeiten gemachte vorherige Erlaubnis des Fotografierten. Eine ziemliche entehrung von den Fotografierten und von denen die es weiter posten.
Es gibt Kulturkreise, da werden Verstorbene anders geehrt als bei uns. Das geht durchaus soweit, dass sie offen aufgebahrt werden, während drumrum Party gefeiert wird, oder so drapiert werden, dass es bspw. aussieht als würden sie dasitzen und Gitarre spielen.


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02.02.2026 um 20:53
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Es gibt Kulturkreise, da werden Verstorbene anders geehrt als bei uns. Das geht durchaus soweit, dass sie offen aufgebahrt werden,
In Bayern wurden die Toten vor einigen Jahren (ok, ich war Kind, also Jahrzehnten) auch noch oeffentlich ausgestellt. Keine Ahnung, wann (ob) sich dies geaendert hat.

Aber es ist ja nochmal etwas anderes, Bilder von aufgebahrten Toten ins Netz zu stellen.


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02.02.2026 um 21:01
@Justsaying

Es geht schon allein ums Fotografieren. Als mein Dad vor Jahren im KH gestorben ist und wir alle nochmal zum Verabschieden zu ihm konnten, wäre niemand auf die Idee gekommen, das Handy zu zücken.


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02.02.2026 um 21:04
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:das Handy zu zücken.
Das Handy nicht, aber eine vernuenftige Camera... doch, ich habe da Bilder.
Wie auch von den Beerdigungen und dem anschliessenden Zusammenkommen mit Kaffee und Kuchen & Wein und belegten Broten.

Wir sind da eine entspannte Familie und die bisherigen Todesfaelle haben auch niemanden aus einem noch jungen Leben gerissen. Insofern war es ein Zusammensein mit vielen schoenen Erinnerungen. Mit Traenen und mit Lachen.


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02.02.2026 um 21:12
@Justsaying

War auch schon bei Trauerfeiern/Beerdigungen in der Familie. Beeindruckt war ich immer wieder von der gelösten Stimmung dann bei der Zusammenkunft danach. 2 Stunden vorher hätte sich noch fast jeder gleich neben den Verstorbenen legen können und dann ist alles anders. Man spürt quasi "Jetzt beginnt die Zeit nach ihm/ihr."


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Postmortem Fotografie

02.02.2026 um 21:13
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Beeindruckt war ich immer wieder von der gelösten Stimmung dann bei der Zusammenkunft danach.
Ja, beides sollte seinen Platz finden. Die Trauer und die Erinnerungen an die schoenen Momente.

Schoen finde ich auch den Brauch, der sich hier so in den letzten Jahren etabliert hat, bei dem Teil der Bestattung, der in der Kappelle stattfindet, ein grosses Portait des Verstorbene am Sarg zu haben.
So eines, dass den Verstorben so zeigt, wie 'er wirklich war', wie man ihn eben so erinnert.


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03.02.2026 um 08:53
Zitat von Disaster13Disaster13 schrieb:Netzfund einer Frau aus dem vermutlich asiatischen Raum
es handelt wohl tatsächlich um ein Foto aus dieser Region und es gibt sehr viele solcher Fotos, wie dieses im Netz, da die offene Aufbahrung des Verstorbenen vor (im Rahmen der Totenwache) und während der Trauerfeier fester Bestandteil des Bestattungsrituals ist. Das Waschen und Herrichten der verstorbenen Person wird durch die Familie und (oder) auch Freunde und Nachbarn vorgenommen.

Das Filmen dieser Zeremonien oder Fotografieren ist dort auch vollkommen selbstverständlich. Als eine Zeremonie, die ebenso ausgiebig dokumentiert wird wie z.b. eine Hochzeit.
Wie es mit der Veröffentlichung dieser Bilder und Videos aussieht steht natürlich auf einem anderen Blatt !

@Justsaying - genau, die Zahl derer, die rechtzeitig eigene Bestattung vorsorgen, um später die Angehörigen zu entlasten und sicherzustellen, das eigene Wünsche berücksichtigt, ist in den letzten Jahren gestiegen, hört man oft aus Bestatterkreisen.
Natürlich kann man in so einem Vorsorgegespräch auch festlegen, ob und in welchem Rahmen eine offene Aufbahrung stattfinden soll.


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Postmortem Fotografie

03.02.2026 um 19:40
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:Das Filmen dieser Zeremonien oder Fotografieren ist dort auch vollkommen selbstverständlich. Als eine Zeremonie, die ebenso ausgiebig dokumentiert wird wie z.b. eine Hochzeit.
Wie es mit der Veröffentlichung dieser Bilder und Videos aussieht steht natürlich auf einem anderen Blatt !
Ja es gibt viele Bilder im Netz, auch auf Youtube jede Menge Videos wo von dem herrichten der Leiche bis zur Beerdigung alles gezeigt wird. Teilweise auch professionell aufgenommen.

Wie jeder dazu steht ist jedem selbst überlassen, wobei wenn ein Forum "Postmortem Fotografie" heisst sollte man wissen oder erahnen was einen da erwartet, und ich gehe davon aus dass die meisten hier genau wegen den Bildern hier sind.


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04.02.2026 um 04:37
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Eine ziemliche entehrung von den Fotografierten und von denen die es weiter posten.
Nein. Wir blenden den Tod und alles, was dazu gehört, in unserem Kulturkreis nur (inzwischen) stark aus. Deshalb vielleicht solche Empfindungen.


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04.02.2026 um 06:39
Ich bin nebenberuflicher Fotograf und ich muss ganz ehrlich sagen, dass zu einer Dokumentation des Lebens (Geburt, Lebensereignisse, etc.) nunmal auch das sterben gehört. Es wird in unserer Gesellschaft tabuisiert. Der Tod ist ein Teil des Lebens und warum sollte man eine Trauerfeier oder auch einen Leichnam nicht auch fotografieren. Es gibt so schöne Möglichkeiten, das letzte Bild pietätvoll in Szene zu setzen. Das würde dann das Leben bis zum Finale lückenlos dokumentieren.
Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Trauerfotografie in mein Angebot aufnehme, aber ich habe Sorge, dass dies stark kritisiert wird.


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 07:23
Zitat von nataSnataS schrieb:Der Tod ist ein Teil des Lebens und warum sollte man eine Trauerfeier oder auch einen Leichnam nicht auch fotografieren.
Zitat von nataSnataS schrieb:Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Trauerfotografie in mein Angebot aufnehme, aber ich habe Sorge, dass dies stark kritisiert wird.
Ich hatte bislang nie darüber nachgedacht, dass jemand an solchen Fotos Anstoss nehmen könne. Wie gesagt, ich fotografiere auch bei den Beerdigungen von Angehörigen.
Ich meine jetzt nicht, das Handy draufzuhalten und die Bilder im Netz kursieren lassen - aber wenn eine Person, die ein bisschen ein Händchen fuers Fotografieren hat, dieses tut, ist das doch ok.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es fuer manche eine schoene Erinnerung ist, ein paar gute Bilder zu haben. Und diese in einer schoenen Form (als Buch, oder in einem Pappumschlag mit Passepartout (wie die Bilder vom Fotografen fruehrer) oder ähnlichem).


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 11:11
Zitat von nataSnataS schrieb:Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Trauerfotografie in mein Angebot aufnehme, aber ich habe Sorge, dass dies stark kritisiert wird.
Wenn das anständige, würdevolle Bilder werden, ist bestimmt ein Markt dafür da. Mach es doch, Versuch macht kluch!


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 13:18
Zitat von nataSnataS schrieb:Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Trauerfotografie in mein Angebot aufnehme, aber ich habe Sorge, dass dies stark kritisiert wird.
Wer sollte das kritisieren?
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass es fuer manche eine schoene Erinnerung ist, ein paar gute Bilder zu haben.
Das denke ich auch. Das sind sehr wertvolle und unwiederbringliche Erinnerungen.
Ich hatte einen Bruder, der wenige Tage nach der Geburt verstorben ist. Von ihm gibt es - nichts.
Damals (1969) war es noch nicht üblich, dass man z.B. Abdrücke von den kleinen Füßchen und Händchen nahm. Heute weiß man, dass solche Andenken sehr wichtig für die Hinterbliebenen sind.

Heute ist vieles gefragt, auch z.B. freie Trauerredner usw. Warum nicht auch -fotografen? Man sollte natürlich das Wesentliche im Vorfeld besprechen.


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 14:44
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Keine Ahnung, wann (ob) sich dies geaendert hat
Würde es auf ca. 20-25 Jahre schätzen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt eine offene Aufbahrung schon außergewöhnlich; gerade im städtischen Bereich ist das mittlerweile ein absolutes Tabu geworden.

Meinen letzten aufgebahrten Toten habe ich im Ostfriedhof München gesehen. Kein sehr schöner Anblick, da seine Haut kiezgelb war…wohl ein Leberleiden. Aber sehr friedlicher Ausdruck.
Aber das ist eben gute 20 Jahre her.

Selbst im Krankenhaus ist es zunehmend unüblich, den Toten für die Angehörigen herzurichten und wird meist nur gemacht, wenn die Zugehörigen eben nochmal kommen, um Abschied zu nehmen. Wenn nicht…geht der Verstorbene halt mit Grundausstattung (Körperöffnungen abgedeckt, sonst nix) in die Kühlung.
Finde ich sehr schade; gerade weil sehr viele Verstorbene unheimlich friedlich aussehen, ganz im Gegenteil zu bspw. massiven Schmerzen zu Lebzeiten.

Und wenn ich da an eine Verstorbene denke, die so ein Strahlen im Gesicht hatte, als hätte sie etwas Wunderschönes im Sterben gesehen. Das Strahlen blieb ihr. Das war so aussergewöhnlich für mich. Die bleibt mir auf ewig im Gedächtnis. Die kannte ich allerdings zu Lebzeiten nicht (andere Station, habe sie auf Bitte einer Kollegin dort mit selbiger in die Kühlung gebracht).

Nur meine Oma…die sah leider als Verstorbene auch noch biestig und unzufrieden aus; wie halt ihr ganzes Leben. Das war sehr schade und ich hoffe, sie hat jetzt die Erfüllung, die ihr zu Lebzeiten niemand geben konnte, weil wir alle in ihren Augen unfähige Versager waren (außer ihrer Mutter).

—-

Ich persönlich mag post-mortem-Fotografie sehr.
Gerade sehr alte Aufnahmen zeugen von einem anderen Blick auf den Toten, als dem, der heute auf Tod und Verstorbenem liegt. Es war definitiv eine Art “Kunst” und man hat den Tod nicht so abgelehnt, wie es heute der Fall ist. Er hat dazugehört, vielleicht auch, weil eben sehr viele damals gestorben sind, auch sehr jung.
Ich sammle solche Fotos. Veröffentlichen jedoch sicher nicht. Totenmasken finde ich genauso spannend, habe dafür jedoch keinen Platz, daher bleibt es bei Fotos. Hätte letzteres gerne bei meinem Großvater gemacht…aber man ließ mich nicht. Das Bestattungsinstitut wollte die Maske selbst abnehmen und dafür fast 3000€. Nope. Dann nur Fotos.

Ich finde es eigentlich recht schade, dass der Tod und Sterben an sich schon zunehmend tabuisiert werden. Das habe ich vor 30 Jahren schon gesagt, dass sage ich heute, nachdem ich oft damit konfrontiert werde, mit Nachdruck. Es scheint bei einigen (vielen?) große Angst davor zu herrschen. Habe das oft bei Zugehörigen erlebt, die sich vom sterbenden Angehörigen oder später Verstorbenen fast schon “bedroht” gefühlt haben, weil Tod in ihrem Lebensbild nicht vorkommt oder wenn nur als etwas außergewöhnlich beängstigendes.
Das ist sehr schade.
Allerdings rede ich mich, mit meinen vier Suizidversuchen und andauernder Lebensmüdigkeit, auch sehr einfach. Für mich ist der Tod, auch spirituell gesehen, die ultimative Erlösung. Freiheit. Echte Freiheit. Von allem.
Für mich ist es, ob meiner Erfahrungen, nicht das Ende. Dazu gehe aber hier nicht mehr ins Detail.

So, wie sich die Gesellschaft entwickelt, sehe ich aktuell auch wenig Bereitschaft, Sterben und Tod als natürliche Begleiter des Lebens wieder anzunehmen. Vielmehr wird alles daran gesetzt, den Tod zu vermeiden. Und daher wird die Kunst des Todes weiterhin ausgesperrt und ausgemerzt werden, wie diese Fotos.


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 14:46
@nataS
@Meriruka
@nairobi

mit der Ansicht bin ich bei euch.
Ich habe aber auch schon davon gelesen, das die Totenfotografie, das letzte Portrait, wieder mehr Stellenwert bekommt.
So bieten z.b. bereits viele Bestatter den Angehörigen an, solche Portraits zu erstellen, auch sich um einen professionellen Fotografen dafür zu kümmern, wenn solche Foto(s) gewünscht sind.

Sehr oft findet man bereits Abschiedsfotos, die lediglich die gefalteten Hände oder nur den Oberkörper und Hände zeigen, nie aber das Gesicht.
So bleiben Diskretion und Würde des Verstorbenen gewahrt.
Zitat von nataSnataS schrieb:Der Tod ist ein Teil des Lebens und warum sollte man eine Trauerfeier oder auch einen Leichnam nicht auch fotografieren
Genau, das sagt es, wir grenzen den Tod aus, empfinden den Tod, oder sich nur damit auseinanderzusetzen, als fremd und abstoßend.
Blenden dabei die Tatsache aus, das der Tod nun mal fester Bestandteil unseres Lebens ist, er kommt am Ende - immer, wie die Geburt zu Anfang.
Wir dokumentieren mittlerweile jedes, auch eher unbedeutende Ereignis in unserem Leben in Bild und manchmal auch als Video, den Tod lassen wir dabei außen vor. Selbst Bilder oder Videos von Trauerfeiern werden oft als "abstoßend" und "geschmacklos" empfunden.


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Postmortem Fotografie

04.02.2026 um 14:53
Zitat von CaiaLiaCaiaLia schrieb:Gerade sehr alte Aufnahmen zeugen von einem anderen Blick auf den Toten, als dem, der heute auf Tod und Verstorbenem liegt. Es war definitiv eine Art “Kunst” und man hat den Tod nicht so abgelehnt, wie es heute der Fall ist. Er hat dazugehört, vielleicht auch, weil eben sehr viele damals gestorben sind, auch sehr jung.
Nicht nur das. Früher waren Fotographien was besonders und teures. Nicht jeder konnte sich sowas leisten.
Dann hat man als Erinnerung ein einziges Familienfoto gemacht, mit dem Verstorbenen. In den Fotos sieht man oft viel Liebe, viel Mühe um eine schöne Erinnerung zu schaffen.
Ich meine damit die Fotos, wo ein Toter zwischen den lebenden Menschen sitzt oder steht. Eine Möglichkeit für die Menschen damals ein Erinnerungsstück zu haben. Das war sehr wertvoll und ich finde diese Bilder immer sehr respektvoll gestaltet.

Ich mag post mortem Fotos ebenfalls. Hinter jedem Foto gibt es eine eigene Geschichte. Ein Leben kurz oder lang, vollgepackt mit einer Lebensgeschichte. Ein kleiner Moment, eine kleine Erinnerung für die Hinterbliebenen.


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