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Postmortem Fotografie

7.562 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Trauer, Memento Mori, Bilder Von Toten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Postmortem Fotografie

19.02.2026 um 09:19
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie schon geschrieben - ich habe häufiger auf Trauerfeier von Verwandten fotografiert .....
Hast Du und das find ich gut....hör nicht auf damit, da es offenbar positiv aufgenommen wird. Es würde mich persönlich auf jeden Fall motivieren, damit weiter zu machen.


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Postmortem Fotografie

19.02.2026 um 12:30
Zitat von PlaytecciPlaytecci schrieb:Warum in einen Leichensack? Meine Oma kam in einen normalen Sarg.
das weis ich leider auch nicht. Dieser Leichensack wurde dann mit so einer fahrbaren Trage in den Bestattungswagen verbracht. In einen Sarg kam er dann vor Ort beim Bestattungsinstitut, meine Mutter hat dann auch schnell noch Kleidung mitgenommen - einen Anzug - weil er als er verstorben und abgeholt wurde noch seinen Schlafanzug anhatte.
Ich selbst konnte das aber nicht mehr (ich weis nicht warum) - ich wollte das Bild (ihn) so in Erinnerung behalten wie er friedlich in seinem Bett gelegen hat -
das haben dann meine Mutter und meine Schwester übernommen.

Ich hoffe es ist nicht off-topic , wenn man so etwas vorher noch nicht erlebt hat war vieles für mich unerwartet und unfassbar (alles was mit der geplanten Beisetzung zu tun hatte )- mit diesem Bestattungsunternehmen und die sind sehr gut - trotzdem.
Da sitzt man mit Mutter und Schwester, der Vater ist gerade mal einen Tag verstorben , es soll eine Feuerbestattung geben. Dann wird man gefragt ob die Urne biologisch abbaubar sein soll (ich habe schon fast an einen Scherz gedacht) und was mit dem Metall geschehen soll.
Also die Urne ist dann wie ein Verkaufsgespräch und was meinte die mit Metall ?
ach so, seinen Goldzahn und die Titan-Implantate nach einem Sturz und Ellenbogen-OP.

Auf solche Fragen war ich nicht vorbereitet.

Jedenfalls war es uns möglich ihm eine sehr würdevolle und schöne Trauerfeier zu ermöglichen , mit seinen Lieblingsliedern , anschl. Urnenbeisetzung.
Da wäre er sehr stolz auf uns als Familie gewesen.


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Postmortem Fotografie

19.02.2026 um 16:16
ein Beitrag zur Postmortemfotografie des 19. Jahrhunderts.
Ein schönes Bilddokument der damaligen Herangehensweise, die Liebe und Sorgfalt in der Erstellung
des letzten Portraits.

Das Sofa als Totenbett, das arrangieren von Decke und Kissen, die entspannt, ruhende Körperhaltung der Verstorbenen, das offene Buch,
erzeugen eine Atmosphäre der Ruhe und Alltäglichkeit. Als wäre sie während ihrer Lektüre eingenickt.

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Postmortem Fotografie

19.02.2026 um 17:44
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:ich wollte das Bild (ihn) so in Erinnerung behalten wie er friedlich in seinem Bett gelegen hat -
Das kann ich gut nachvollziehen.
Zitat von PlaytecciPlaytecci schrieb am 14.02.2026:So schön sehen Verstorbene nicht aus. Innerhalb von wenigen Stunden werden sie meist wächsern Gelb,
Das kann ich jetzt nicht bestätigen.
Vielleicht hat der Bestatter aber auch geschickt geschminkt, wer weiss.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Jedenfalls war es uns möglich ihm eine sehr würdevolle und schöne Trauerfeier zu ermöglichen , mit seinen Lieblingsliedern , anschl. Urnenbeisetzung.
Das ist doch schoen!
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:hör nicht auf damit, da es offenbar positiv aufgenommen wird.
Als enger Angehöriger ist die Beerdigung und das ganze Drumherum so überwältigend, man erfasst so vieles gar nicht, was um einen herum passiert.
Da finde ich auch die Kondolenzbuecher sehr schoen - das kann man zur Erinnerung immer nochmal in die Hand nehmen.
Ebenso bei den Bildern.
Der Bestatter hatte alles sehr geschmackvoll gestaltet, auch persönliche Dinge des Verstorbenen standen am Sarg, die Kerzen, die Blumenbestecke - es ist wirklich schoen, wenn man darauf zurückblicken kann.

Ich kann nur dazu ermutigen, jemand zu nominieren, der ein paar Bilder macht.


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Postmortem Fotografie

20.02.2026 um 10:53
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:Ein schönes Bilddokument der damaligen Herangehensweise, die Liebe und Sorgfalt in der Erstellung
des letzten Portraits.
Ja, das ist wirklich liebevoll gemacht und für die Hinterbliebenen eine schöne Erinnerung. Ich denke, der Fotograf/ die Fotografin muss ein "Händchen" dafür haben.


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Postmortem Fotografie

20.02.2026 um 12:02
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Ich denke, der Fotograf/ die Fotografin muss ein "Händchen" dafür haben.
Das liegt sicher vor allem daran, das die Totenfotografie damals fester Bestandteil im Programm professioneller Fotografen war.
Die waren erfahren darin, Portraits, nicht nur Postmortem, in Zusammenarbeit mit den Angehörigen, akribisch vorzbereiten.


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Postmortem Fotografie

20.02.2026 um 12:32
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Ich denke, der Fotograf/ die Fotografin muss ein "Händchen" dafür haben.
Das liegt sicher vor allem daran, das die Totenfotografie damals fester Bestandteil im Programm professioneller Fotografen war.
Ich denke, dass auch der Bestatter da massgeblich daran beteiligt war.

Die Verstorbene ist ja neu eingekleidet und zurechtgemacht - und das gehört doch auch zu den typischen Aufgaben des Bestatters.

Fotograf ist dann doch Beleuchtung und evtl. ein bisschen umdekorieren und 'draufdrücken'.
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:Das Sofa als Totenbett, das arrangieren von Decke und Kissen,
Meint ihr, das Bild ist zuhause aufgenommen worden?
Ich würde vermuten, ja.


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Postmortem Fotografie

20.02.2026 um 12:42
@Justsaying
Ich bezog diese Aussage auch mehr auf das Arrangieren für das Bild an sich. D.h. den Verstorbenen quasi in das richtige Licht und den passenden Hintergrund platzieren. Natürlich in Zusammenarbeit mit den Angehörigen.

Waschen, Einkleiden, herrichten war damals noch Angelegenheit der Familie.
Bestatter sorgten für die Organisation der Beerdigung an sich, notwendige Überführungen und natürlich den Sarg.


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Postmortem Fotografie

20.02.2026 um 14:19
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich denke, dass auch der Bestatter da massgeblich daran beteiligt war.
Ob des damals schon so war, mir scheint es, dass die Bestatter, was die Ästhetik der Verstorbenen angeht, erst in den letzten Jahrzehnten, dafür sorgen, dass die Verstorbenen von den Bestattern zurechtgemacht werden für die Aufbahrung.
Habe noch vor 35 Jahren die Beobachtung gemacht, dass zumindest in meinen Europäischen Heimatland auf dem Dorf, dass die Familienmitglieder ihren Verstorbenen Angehörigen zurechtgemacht haben zb waschen, Anziehen und der Bestatter erst den Sarg abholte am Beerdigungstag.
Deswegen tendiere ich dazu, dass es die Familienmitglieder waren die die junge Frau so würdevoll zurecht gemacht haben für die Postmoten Photographie und ihre letzte Reise.


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Postmortem Fotografie

gestern um 07:55
Das letzte Portrait eines älteren Herrn, verst. im Alter von 73 Jahren.

WalldorfJohann Sterbebett 27.Mrz .1935

Johann Walldorf , 27.03.1935 auf dem Totenbett, fotografiert von seinem 14-jährigen Enkel Klaus Tabarelli.

Wie es @LadyWhiteRose oben erwähnt hat.
Früher war es noch der Familie für den Verstorbenen zu sorgen, Ihn für den letzten Weg vorzubereiten.
Auch Kinder waren selbstverständlich eingebunden.
In diesem Fall war es der Enkel, welcher seinen verstorbenen Großvater für das Erinnerungsalbum fotografierte.


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Postmortem Fotografie

gestern um 11:29
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:Früher war es noch der Familie für den Verstorbenen zu sorgen, Ihn für den letzten Weg vorzubereiten.
Nicht ganz, im ländlichen Bereich starben die Leute zu Hause, aber, zumindest in unserer Gegend kamen die sogenannten Totenfrauen und bereiteten den Leichnam für die Beerdigung, es wurde der beste Anzug oder ein gutes Kleid angezogen, der Frisör hatte für die letzte Rasur extra Rasiermesser.
Aufbahrung bis in die 50er zu Hause, im Hochsommer mussten Beerdigungen manchmal sehr schnell gehen, weil es keine Kühlung gab.
Der Tischler hat den Sarg individuell angefertigt, auch heute sind Tischler traditionell bei uns auch noch Bestatter.


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Postmortem Fotografie

gestern um 13:36
@MayorQuimby

das ist regional sicher unterschiedlich. Die Totenfrau (Heimbürgin) gab es bei uns früher auch, was man so hört. Sie wurden aber meist bei der Ausübung ihre Tätigkeit in einem Trauerhaus von Familienmitgliedern unterstützt. So war es damals bei uns zumindest. So oder so, der damalige Brauch, den Verstorbenen zu hause herzurichten und aufzubahren, wurde davon nicht beeinflusst.


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Postmortem Fotografie

um 15:41
Zitat von MayorQuimbyMayorQuimby schrieb:Nicht ganz, im ländlichen Bereich starben die Leute zu Hause, aber, zumindest in unserer Gegend kamen die sogenannten Totenfrauen und bereiteten den Leichnam für die Beerdigung, es wurde der beste Anzug oder ein gutes Kleid angezogen, der Frisör hatte für die letzte Rasur extra Rasiermesser.
Aufbahrung bis in die 50er zu Hause, im Hochsommer mussten Beerdigungen manchmal sehr schnell gehen, weil es keine Kühlung gab.
Der Tischler hat den Sarg individuell angefertigt, auch heute sind Tischler traditionell bei uns auch noch Bestatter.
Zitat von cute_lenorecute_lenore schrieb:das ist regional sicher unterschiedlich. Die Totenfrau (Heimbürgin) gab es bei uns früher auch, was man so hört. Sie wurden aber meist bei der Ausübung ihre Tätigkeit in einem Trauerhaus von Familienmitgliedern unterstützt. So war es damals bei uns zumindest. So oder so, der damalige Brauch, den Verstorbenen zu hause herzurichten und aufzubahren, wurde davon nicht beeinflusst.
sehr interessant, so was hatte ich noch nie gehört.
als ich diesen Verstorbenen im offenen Sarg - im Haus der Familie - unerwartet gesehen hatte, das war dann Anfang der 70er Jahre, da dürfte das noch einen Ausnahme gewesen sein. Meines Wissens waren dann doch auch schon eher die Bestatter vor Ort.
Was ich sehr gut in Erinnerung habe ist, dass aber das ganze Dorf im Trauerzug den/die Verstorbene von zu Hause zur Trauerhalle begleitet hatte. Also schon eingesargt, und dort in der Trauerhalle bis zur Beisetzung verblieben ist.


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