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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

613 Beiträge, Schlüsselwörter: Krebs, Chemo

Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 13:01
@ruku
Es gibt viele Menschen, die wollen nicht nur nicht großartig informiert werden, sie wollen sogar sich um nichts kümmern, sich gar keine Gedanken machen.
Nur kann man das nur wissen, wenn man den Patienten tatsächlich fragt. Oder ihn schon sehr lange sehr gut kennt.


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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 13:23
kleinundgrün schrieb:Wenn ein Laie - egal auf welchem Gebiet - sich selbst bildet, geht das meist schief.
Das weiß ich nicht.
Jedenfalls ist es kein Muss.
Es liegt in der eigenen Verantwortung, sich zu vergewissern, ob man das Richtige tut.
Das ist nicht anders wie auch auf anderen Gebieten im Leben.

Sehr viele Leute begnügen sich mit dem, was sie irgendwo lesen oder hören.
Andere gehen davon aus, dass das, was die meisten Menchen glauben, was also gemeinhin für richtig gehalten wird, auch richtig sein wird.

Beides kann in die Irre führen und oft tut es das auch.
Das gilt übrigens sogar oft für Experten, da es auch in der Wissenschaft nicht selten konträre Meinungen gibt und selbst bei den Fächern, die eher den Naturwissenschaften oder jedenfalls nicht den Geisteswiss. zugerechnet werden, so manches ideologisch ausgetragen wird - auch in der Medizin, also unter Ärzten.

Ein Beispiel wäre die Borreliose bzw. die Therapie derselben oder die fehlerhafte Studie zur Klärung der Bedeutung der Bestimmung des PSA-Wertes (Stichwort Prostatakrebs) in den USA.
Oder der Einfluss der Psyche auf diverse Krankheiten, sei es in der Entstehung, sei es ihr Einfluss auf den weiteren Verlauf einer Erkrankung.
Hier ist sehr, sehr viel Glaube unterwegs, d.h. wenn man mal etwas darüber liest, ist die Wahrscheinlichkeit enorm groß, dass man wieder einen Artikel einer der beiden Glaubensgruppen vor sich hat und man muss sehr vorsichtig sein, um sich nicht "ködern" bzw. beeinflussen zu lassen.
Richtig fundierte Untersuchungen zu diesem Gegenstand findet nur, wer vielleicht zufällig Glück hat und schnell darauf stößt oder - meistens - der, der viel Zeit in die Suche inverstiert und keine Sekunde in seiner kritischen Wachsamkeit nachlässt.

Jeder trägt selber die Verantwortung dafür, wie viel Glauben er in "Wissen" umformuliert und wie viel Mühe, Zeit usw. er investiert, um zumindest den heutigen Stand der Wissenschaft zu erkunden, was gegenteilige, konträre Sichtweisen mit einschließt.
Das ist sowohl bei Therapien so als auch in vielen anderen Lebensbereichen.


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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 14:50
Was mich stört ist, dass man auch in einem hoffnungslosen Fall keinen Möglichkeiten hat mit Substanzen oder Verfahren behandelt zu werden, die sich noch in der Entwicklung befinden (abgesehen von Teilnahme an klinischen Studien). Und selbst wenn man sich theoretisch ein noch nicht zugelassenes Medikament besorgen könnte, wird einem kein Arzt einen Hinweis darauf gegen. Zusätzlich ist es unter Umständen noch illegal sich so eine Substanz zu beschaffen.
Beispielweise hat Radius gerade eine Medikament gegen Brustkrebs in der Phase 1 Studie. Ob das ein Erfolg wird sei mal dahingestellt. Das Besondere ist aber, dass das Medikament schon seit Jahren in chinesischen Labors hergestellt wird und wahrscheinlich schon von tausenden Hobbysportlern genutzt wurde.


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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 15:06
dagr schrieb:Was mich stört ist, dass man auch in einem hoffnungslosen Fall keinen Möglichkeiten hat mit Substanzen oder Verfahren behandelt zu werden, die sich noch in der Entwicklung befinden (abgesehen von Teilnahme an klinischen Studien). Und selbst wenn man sich theoretisch ein noch nicht zugelassenes Medikament besorgen könnte, wird einem kein Arzt einen Hinweis darauf gegen.
Ja.
Ob das in der Summe aber schlecht ist?
Eher nicht.
Aber als Betroffener möchte man vielleicht doch unbedingt. Das kann man verstehen.

Nicht aus den Augen verlieren sollte man aber, dass manche der Substanzen, auch der neueren gegen Krebs, sehr starke Nebenwirkungen haben können.

Wer viel Geld hat, richtig viel, wird auch Wege finden, sich in Studien aufnehmen zu lassen (im Ausland, z. B. in den USA, wo auch die meisten neueren Medikamente gegen Krebs herkommen).

Es ist einiges an Hype bei den neueren Medikamenten gegen Krebs.
Es gibt darunter welche, die wirklich sehr viel bringen, ein wahrer Segen für manche Betroffene (Stichwort Melanom), aber es gibt auch recht viele darunter, die das Leben bestenfalls um einige Monate verlängern können und das mit zum Teil sehr gravierenden Nebenwirkungen.

Berücksichtigen muss man auch, dass die neueren Medikamente nicht bei allen Betroffenen die Wirkung entfalten, die man sich erhofft (das ist auch beim Melanom so).
Tests, die die individuelle Wirkung im Vorfeld zu überprüfen versuchen, sind meistens noch unausgereift bzw. oft gibt es sie noch gar nicht.


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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 15:21
dagr schrieb:Was mich stört ist, dass man auch in einem hoffnungslosen Fall keinen Möglichkeiten hat mit Substanzen oder Verfahren behandelt zu werden, die sich noch in der Entwicklung befinden (abgesehen von Teilnahme an klinischen Studien). Und selbst wenn man sich theoretisch ein noch nicht zugelassenes Medikament besorgen könnte, wird einem kein Arzt einen Hinweis darauf gegen.
Nein, wieso sollte er auch. Klassischer Fall von Körperverletzung, so wie du es beschreibst. Zumal du halt auch nicht einfach so irgendwo an Zytostatika rankommst und WENN will ich nicht wissen was da noch so alles drin ist.

Zu der Teilnahme an Studien kann ich dir aus eigener, beruflicher Erfahrung sagen: Passen die Ein- und Ausschlusskriterien einer klinischen Studie auf das Krankheitsbild eines Patienten, glaub mir, werden diese darauf angesprochen und gefragt, ob sie teilnehmen möchten. Ist alles eine freie Entscheidung und es wird auch nicht als Allheilmittel angepriesen. Ganz im Gegenteil, relativ viele Patienten möchten an Studien teilnehmen, weil sie mit ihren "Daten" der Nachwelt helfen können.


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Balthasar70
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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 15:32
Frau Dr. Friesen, die Chemikerin die diesen Methadonhype angestossen hat ist Live auf einem "Bio-Krebs-Kongress" zu bewundern, den ich hier nicht verlinken mag, interessant in welch illustrer Runde sie dort ihre "Forschungen" vorstellt.

Beatrice Anderegg, Spirituelles Heilen
Traudel Beickler, systemische Familientherapeutin
Susanne Betzold,  Atempädagogin
Dr. med. Susanne Bihlmaier, TCM-Ärztin, antikrebsaktive Ernährung
Birgit Bonk-Hollerbach , Ayurveda-Therapeutin, Klangschalen-Massage (nach Peter Hess)
Christa Bray , Handauflegen
David Crean, Body Resonance Therapeut und Ausbilder, Schauspieler, Regisseur
Dr. rer. nat. Claudia Friesen, Methadon-Forschung bei Tumorerkrankungen
Elisabeth Dietmair, Jin-Shin-Jyutsu
Justine Felix, Spirituelle Heilerin
Viktor Glaser, Heilpraktiker
Astrid Hanke-Distelrath, Heilpraktikerin und Fußreflexzonentherapeutin
Günter und Bärbel Heede, Quantenheilung, Matrix Inform Seminare und Bücher


https://forum.psiram.com/index.php?topic=15744.msg215009#msg215009

Mal gespannt ob die PLUSMINUS Redaktion dort auch nochmal, dem investigativen Journalismus frönen wird.


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Chemotherapie - Abzocke der Pharmaindustrie

13.07.2017 um 15:46
Damit dürfte klar sein, was der eigentliche Grund für den Hype ist. Die Abzocker von der Alternativmedizin möchten sich ein weiteres Mal ins Gespräch bringen und billig an Kundschaft kommen.


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Balthasar70
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13.07.2017 um 16:00
Bin mir nicht so ganz sicher, schaut mir eher so aus, als dass sich da ein vermeindlich verkantes Genie jetzt Unterstützung bei den Schwurblern und der Sensationpresse verspricht. So nach dem Motto, wenn ihr mich nicht lieb habt such ich mir wen anders.... Die Veröffentlichungen von Frau Dr. Friesen zu Methadon und Krebs reichen ja bis ins Jahr 2005 zurück. *edit*


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DieSache
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13.07.2017 um 16:01
@Balthasar70

also wenn ich die Berichte zum Thema Chemo und Methadon richtig verstanden hab als Laie, dann soll Methadon nur eine Art Wirkungsverstärker und als Kombi Medikation gesehen werden!


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Balthasar70
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13.07.2017 um 16:05
DieSache schrieb:also wenn ich die Berichte zum Thema Chemo und Methadon richtig verstanden hab als Laie, dann soll Methadon nur eine Art Wirkungsverstärker und als Kombi Medikation gesehen werden!
Wäre mir neu, dass das gemacht werden soll, es gibt ja keinen Wirkungsnachweis.

Wenn ich die "Berichte" lese die seit dem PLUSMINUS - Beitrag die entsprechenden Internetseiten fluten, ist da inzwischen jeder nur denkbare Wirkmechanismus zusammengeschwurbelt worden, wir haben hier ja auch so einen Kanidaten...


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DieSache
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13.07.2017 um 16:09
@Balthasar70

weiß nimmer welcher Sender das war auf dem ich das damals verfolgt hatte, aber da wurde dahingehend die Aussage gemacht, dass Methadon irgendwie in Kombination mit Chemotherapie scheinbar das Tumorwachstum beeinflussen sollte...wie gesagt um da wirklich argumentativ eine pro oder contra Stellung zu vertreten habe ich mich nicht ausreichend genug damit befasst. Klang für mich als ich zum ersten Mal davon hörte auch komisch.

Hoffe jedenfalls für Alle die ein entsprechendes Leiden haben bei dem Chemotherapien zum Einsatz kommen, dass die Forschung Wege findet die Nebenwirkungen geringer und verträglicher hin zu bekommen!


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13.07.2017 um 16:10
Fracturner schrieb:Nein, wieso sollte er auch. Klassischer Fall von Körperverletzung, so wie du es beschreibst.
Er soll tun was er für richtig hält. Ich wollte im Prinzip sagen, dass ich persönlich im Falle einer tödlichen Erkrankung gerne auch experimentelle Möglichkeiten offen hätte. Das soll nicht bedeuten es wäre im allgemeinen eine gute Idee.
Fracturner schrieb:Zumal du halt auch nicht einfach so irgendwo an Zytostatika rankommst und WENN will ich nicht wissen was da noch so alles drin ist.
Habe ich auch nicht behauptet.


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DieSache
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13.07.2017 um 16:26
Chemotherapeutika werden ja nicht nur bei Krebs eingesetzt, eine Bekannte von mir leidet an einer Autoimunerkrankuung (Rheuma-Erkrankung) und bekommt einmal die Woche eine Dosis oral, allerdings ist für sie dann dieser Tag gelaufen, weil es sich auf ihre Befindlichkeit auswirkt. Aber sie ist ihrem internistischen Rheumatologen dankbar um diese Behandlung, weil es tatsächlich dann doch positiv anspricht!


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Balthasar70
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13.07.2017 um 16:35
Hier noch mal eine gute Zusammenfassung zum Methadonhype auf Mimikama.

http://www.mimikama.at/allgemein/krebstherapie-methadon/

Im Moment machen auf Facebook diverse Statusbeiträge die Runde, zu welchen wir diverse Anfragen erhielten!

Facebook-Nutzer wollen wissen, ob Ärzte und die Pharmaindustrie eine neue Krebstherapie verhindern wollen, da diese keinen Profit verspricht. Unser Autor und ehrenamtlicher Mitarbeiter Wulf Rohwedder hat sich dem Thema angenommen und dazu recherchiert. Sein Fazit zu den Statusbeiträgen und Videos auf Facebook lautet: Es handelt sich dabei um keinen Fake im klassischen Stil, aber auch nicht um eine komplett ausgewogene Darstellung.


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Balthasar70
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13.07.2017 um 16:46
Und nochmal ein ähnlich ausgewogener beitrag der GWUP.

http://blog.gwup.net/2017/06/20/methadon-unterdruckt-die-pharmaindustrie-ein-gunstiges-wirksames-krebsmedikament/

Das Ärzteblatt berichtet von “ersten klinischen Daten” der Berliner Charité (eine retrospek­tive, nicht kontrollierte Studie mit 27 Patienten) und zitiert die Neuroonkologische Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsge­sellschaft:

Aus Sicht NOA entwickelt sich das Thema, vor allem durch die unkritische Popularisierung der Daten, zu einer Herausforderung für die leitliniengerechte Therapie der Patienten“, sagt der Sprecher der NOA, Wolfgang Wick, Direktor der Neurologischen Klinik in Heidelberg.

Aus diesem Grund hält er die Durchführung einer klinischen Studie trotz der dünnen Faktenbasis für gerechtfertigt. „Um endlich belastbare Daten zur Verfügung zu stellen, berät der Vorstand der NOA derzeit darüber, eine solche Studie unabhängig von Pharmaun­ternehmen durchzuführen.”


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DieSache
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13.07.2017 um 16:53
@Balthasar70

wäre gut, denn nur wenns klinisch nachweisbar ist, dass diese Kombination von Chemotherapie und Methadon irgendwie wirkt, kann man darüber nachdenken es wirklich einzusetzen.

Soviel ich weiß ist Methadon ja auch in der Schmerztherapie schon zum Einsatz gekommen. Der Einsatz ist nicht ausschließlich als Substitutionstherapie bei Heroinsucht zu sehen, auch wenn uns dieser als Laien noch am gängisten bekannt ist!


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13.07.2017 um 17:08
Die Möglichkeit einer unkritischen Popularisierung der Daten sollte jedem präsent sein, der sich Informationen zu einem Thema sucht.

Hat man einen Artikel oder einen Bericht vor sich, auch von einer noch so rennomierten Institution, z. B. über eine Studie, sollte man sie zunächst mit "Gummihandschuhen und einer Zange ausgerüstet", ganz vorsichtig an einer Ecke anfassen, sie in einen hermetisch abgeriegelten Raum tragen, um sie dort auseinanderzupflücken.

Meistens wird das nicht gemacht, zum Teil weil der Mensch schnell (des)informiert werden will und wer doch nicht desinformiert werden will, muss dafür Zeit und Geduld investieren und das auch noch mit ungewissem Ausgang (ob man was findet).

Das Internet biete riesige Chancen.
Aber man muss es wollen, an die richtigen Quellen zu gelangen. Sonst landet man in einer Pfütze und glaubt, das sei der Atlantik.


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DieSache
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13.07.2017 um 17:12
@ruku

ist doch aber bei allen Erkrankungen und Behandlungen von Nöten, dass man sich informiert und kritisch dabei bleibt. Zudem würde ich mich im Falle einer entsprechenden Diagnose an eine entsprechende Uni-Klinik wenden und mir dort die nötigen Informationen zukommen lassen.

Denke im Netz findet man sehr schnell auch irgendwelche Dinge und Behandlungsempfehlungen die aus fachlich, medizinischer Sicht wirklich mehr Geschäftemacherie mit der Hoffnung betroffener Patienten sind (siehe die ganzen Eso-Doktoren vor denen mir persönlich am meisten graust!).


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Balthasar70
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13.07.2017 um 18:07
DieSache schrieb:ist doch aber bei allen Erkrankungen und Behandlungen von Nöten, dass man sich informiert und kritisch dabei bleibt. Zudem würde ich mich im Falle einer entsprechenden Diagnose an eine entsprechende Uni-Klinik wenden und mir dort die nötigen Informationen zukommen lassen
Das man sich zu seiner Krankheit informiert und auch aufgeklärt werden möchte ist ja ganz normal, man darf aber auch nicht erwarten, dass die Ärzte die Zeit haben bei jedem kranken, ein kleines Medizinstudium nachzuholen, was ich so höre geht viel Zeit damit verloren, den Patienten erstmal den Unsinn auszureden, den sie sich in autodidaktischer Weise im Internet angelesen haben.

Desshalb bin ich ja so sauer wenn wieder irgendein Schwachmat auftaucht und erzählt was er so alles bei Kopp gelesen und auf joutube gesehen hat.


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DieSache
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13.07.2017 um 19:00
@Balthasar70

da bin ich durch meine eigenen Erkrankungen schon etwas kritischer und schaue wenn dann was mir der Facharzt rät, diesbezüglich kann man sich dann ja auf speziellen Foren zwecks Erfahrungsaustausch weitere Meinungen einholen und abwägen was sich für einen selbst am besten anfühlt. Ist ja nicht so, dass es immer nur eine Behandlungsmethode gibt.

Bei meiner Akne inversa z.B. habe ich mich in Selbshilfeforen "weitergebildet" und bin bis Dato froh, den chirurgischen Weg gegangen zu sein, weil mir das mit dem hochdosierten Antibiotika doch zu riskant erschien (wegen der Möglichkeit der Resistenz, wenn mans Mal wo anders einsetzen muss!).

Wichtig ist mir, darauf hinzuweisen egal welche Erkrankung bei einem diagnostiziert wird, man sollte sich kundig machen was damit zusammenhängt und was möglich ist und das eben dann beim Facharzt, oder eben der Fachklinik. Spezielle Center (für diverse chronische Erkrankungen) gibt es ja, wo man sich auch Zeit nimmt den Patienten aufzuklären...ist halt schon Arbeit ein mündiger Patient zu sein!


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