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Wie einem Alkoholiker die Augen öffnen?

387 Beiträge, Schlüsselwörter: Alkohol, Helfen, Alkoholiker, Einsicht

Wie einem Alkoholiker die Augen öffnen?

12.12.2014 um 14:34
@ramisha

Ich hab größten respekt vor dir. Vielleicht machts ja klick wenn er garnix mehr hat.

Für mich gehts Montag in den Entzug und dann Langzeittherapie hat bei mir auch ewig gedauert

bis ichs eingesehen habe..


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Wie einem Alkoholiker die Augen öffnen?

12.12.2014 um 14:38
@Schmandy
Wow, cool! Dir alles Gute. Sei gut zu dir :).


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12.12.2014 um 14:39
@so.what

Danke

Bin seit ein paar Monaten auf nem übelsten Tramadol Film und das hat mir die Augen geöffnet...


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12.12.2014 um 14:40
@ramisha

So wie ich das sehe, bist Du ja schon ein ganzes Stück des Weges gegangen. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig das für Dich mitunter gewesen sein muss.

Ich war vor einigen Jahren mit einer Frau liiert, die zuvor mit einem Alkoholiker verheiratet war. Sie hatten zwei Kinder. Es hat Jahre gedauert, bis sie den Absprung geschafft hat und sich und die Kinder aus dieser Psycho-Hölle befreien konnte.
Ich lernte sie ca. 3 Jahre nach der Trennung von ihrem Mann kennen. Sie war eine sehr starke Frau/Persönlichkeit (das muss man wohl sein, wenn man so lange mit einem Alkoholiker lebt) und sie dachte, dass sie diese Zeit überwunden habe.
Wie sich jedoch herausstellte war dem nicht so. Erst nach drei Jahren war es ihr möglich, das was damals alles vorgefallen ist und all die damit verbundenen Emotionen, Ängste und Nöte zu benennen und nach und nach "aufzuarbeiten". Leider hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt nie irgendwelche Hilfe in Anspruch genommen da sie dachte, sie sei stark genug, um das auszuhalten - und natürlich war da auch die Scham. Es fiel ihr sehr schwer, zu akzeptieren, dass sie nicht für den Alkoholismus ihres Ex-Mannes verantwortlich ist und auch nicht für das Leid, welches damit verbunden war. Die unterbewusste Selbstverurteilung und Selbstanklage hatte sie fest im Griff (das wurde natürlich durch die Existenz der Kinder noch zusätzlich forciert, für die sie ja ebenfalls die Verantwortung hatte).
Wir gehen zwar mittlerweile getrennte Wege, sind uns aber noch in Freundschaft verbunden. Es geht ihr heute wirklich gut und sie ist für viele andere Frauen, die diesen leidvollen Weg gehen müssen eine große Hilfe (Unterstützung) und Bereicherung.
Ich erzähle das, um nochmals darauf hinzuweisen, dass Du da nicht alleine durch musst - ja, es nach meiner Erfahrung sogar wichtig ist, das nicht alleine durchzustehen. Auch wenn's schwer fällt, sich anderen anzuvertrauen...aber den ersten Schritt hast Du ja bereits getan indem Du Dich hier gemeldet hast - den Rest schaffst Du auch...da bin ich ganz zuversichtlich.

@Schmandy

Klasse! Ab jetzt gilt für Dich: You never walk alone.
Ich freu mich für Dich!!


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ramisha
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12.12.2014 um 14:49
@Schmandy
Von mir auch alles Gute; wenn für die Langzeit-Therapie Fredeburg vorgesehen ist,
grüß mir die Gegend; ich brachte und holte ihn und war zwischendurch auch mal
da - auch zu Therapiegesprächen -, ist schon lange her, war zur Zeit unserer Ehe,
die ja 1999 geschieden wurde.

Übrigens Tramadol-Tropfen musste ich nehmen, als ich einen schweren Bandscheibenvorfall
hatte. War unübertroffen gut und ich nahm das Zeug über Monate. Und als ich den Eindruck hatte, ohne das Medikament auskommen zu können, machte mein mir Arzt den Vorschlag einer Entgiftung. 14 Tage in einer entsprechenden Klinik. Ich lehnte ab, setzte langsam aber sicher von Tag zu Tag ab und war innerhalb von 14 Tagen in der Lage, ohne die Tropfen oder ein Ersatzmedikament auszukommen.


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12.12.2014 um 14:55
@ramisha

Meine Tramaldosen liegen zwischen 600 und 800 Tropfen am Tag. Also zwischen 1-2 Gramm amn Tag. Dazu noch Benzos damit ich nicht durch die hohen Dosen Krampfe aber alles von meinem Suchtdoc der mir auch die Einweisung und alles fertig gemacht hat. Da wird das Abdosieren schon ein paar Wochen dauern. Ich rechne mit 6-8 Wochen alleine für die Entgiftung.

Langzeittherapie wird hier irgendwo in Niedersachsen sein.


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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12.12.2014 um 15:06
@Driftwood
Wie ich schon schrieb, bin ich von meinem Ex ja schon seit 1999 geschieden und unsere
Wege kreuzten sich erst im März dieses Jahres nach seinem Unfall wieder. Ich hatte also
seit `99 schon Zeit und Muße, das Erlebte aufzuarbeiten und in Vergessenheit geraten
zu lassen.

Dass es 2014 wieder auflebt, dadurch, dass er mich um Hilfe bat, war nicht abzusehen,
aber es ist auch nicht mehr besonders gravierend für mich. Mich enttäuscht nur diese Lernunfähigkeit, diese Hinnahme der Sucht und ihrer Folgen und diese Undankbarkeit mir gegenüber, die sich darin ausdrückt, dass man noch nicht mal den Arsch aus dem Bett kriegt,
sich wenigstens etwas um den Haushalt und den Hund kümmert und der Griff zum Telefon
schon zu schwer erscheint. DAS empfinde ich als undankbar, ich erwarte kein ausgesprochenes Danke!

Wenn ein Mann im besten Alter einen Eimer am Bett stehen hat, weil er zu faul ist,
auf die Toi zu gehen, dann ist das schon bezeichnend, wenn er den dann auch noch
ungeleert eine Woche nutzt, ist das schon eine Sauerei. Aber wenn er darauf wartet,
dass ICH ihn noch ausleere, ist das eine Frechheit!

Man möge mir verzeihen, wenn ich mich so drastisch im Detail äußere,
aber ich bin außer wütend auch noch anonym. Mein direkter Kreis hört
kaum ein Wort darüber von mir, weil es mir peinlich ist.

Übrigens fragte er mich Anfang der Woche, ob wir nicht auf den Weihnachtsmarkt gehen
könnten, was ich natürlich verneinte. Und als er fragte, warum, sagte ich ihm ganz
unverhohlen, dass ich mich mit ihm in der Öffentlichkeit schämen würde, weil man
ihm seine Sucht auf 10 m Entfernung ansieht und mir die Rückschlüsse derer, die
uns als Paar kannten, peinlich wären. So weit ist es schon und er schüttelt sich wie
sein Hund und alles perlt ab!


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ramisha
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12.12.2014 um 15:09
@Schmandy
Außer den Tropfen nahm ich noch Voltaren dispers, auch nicht die leichtesten.
Aber ich habe es alleine geschafft. War übrigens nach 1999 und ich musste
das alleine durchstehen.


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12.12.2014 um 15:35
@ramisha


Das ist super, ich bin seit 17 Jahren Polytox
und das wird mein erster Entzug unter Aufsicht.
Hab früher natürlich ein paar kalte Entzüge durchgemacht
meistens an den Orten wo es garnix gab. Also Knast besonders im
offenen weil man andauernd ne UK abgeben muss.

Ich habs dann aber nie lange durchgehalten ein paar Wochen dann ging es langsam
wieder los. Hier mal auf Party an nem Joint gezogen ein paar kurze getrunken, dann ab aufs
Klo erstmal ne Nase Brettern und das macht man dann erstmal jedes Wochenende und
denkt sich Wochenende ist in Ordnung. Bei manchen geht das gut die schaffen das.
Ich kenne da so ein paar die arbeiten ganz normal und am Wochenende holen die sich nen 5er Beutel Koks und machen den am Wochenende auch platt und gehen dann wieder ganz
normal arbeiten. So geht das fast jedes Wochenende seit dem ich die kenne. Und genau so gibts
Leute die machen das mit Pillen oder Pappen, so halt die Wochenendkonsumenten. Ich glaube
auch das die den größten Teil der Konsumenten in Deutschland ausmachen.

Und bei mir lief das halt 3-4 Wochenenden gut und dann ging auch der Konsum in der Woche wieder los. Spätestens nach 3-4 Monaten saß ich wieder am Anfang des Monats
bei meinem Kollegen und hab mir eine Pfeife nach der anderen reingezogen.


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12.12.2014 um 15:42
@ramisha

Erstmal Hut ab und Glückwunsch, dass Du von den Medis wieder runter gekommen bist. Bist die Medikamente restlos aus dem Körper sind, das dauert schon 'ne Weile...ich hab' da die größte Hochachtung, wenn das jemand schafft.
Der Gag ist ja, dass der Entzug beim Alkoholiker gar nicht so langwierig ist, wie der Medikamenten-Entzug - das schlimmste ist oft nach dem Kater schon überstanden (ich spreche jetzt nicht von den Delir-Typen...da ist das nochmal eine andere Hausnummer und die sollten auch auf keinen Fall alleine entziehen). In dem Moment, in welchem der Trinker aufhört zu trinken geht es aufwärts - der Alk wird abgebaut und ist nach Stunden raus aus dem Körper. Medikamente verbleiben bis zu 12 Monate im Körper und wirken nach - das ist ungleich schwieriger, da runter zu kommen (ich weiß nicht genau wie das bei Tramal ist)

Das Du bereits seit längerem getrennt von Deinem Ex-Mann lebtest, hatte ich mitbekommen - allerdings nicht, seit wann Du ihn wieder unterstützt und auch nicht, dass er bereits eine LZ-Therapie hinter sich hat. Somit hast Du natürlich schon einiges an Erfahrung hinsichtlich dem Suchtthema sammeln können und weißt, wie gefährlich die Problematik sein kann (auch für Angehörige).

Ganz ehrlich - mir wäre das auch peinlich, mich mit meiner fertigen Partnerin in der Öffentlichkeit blicken zu lassen...ich hoffe, ich komme nie in so eine Verlegenheit, jemandem das sagen zu müssen. Würde es aber auch tun, wenn's so wäre.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ihm ein Ultimatum stellst - im Bezug auf den Hund. Sag klipp und klar, was Du bis zu einem bestimmten Zeitpunkt von ihm erwartest (Trockenheit* oder Hund abgeben) und sollte er das bis dahin nicht erledigt haben, wirst Du letztmalig aktiv und nimmst ihm das aus der Hand (Hund abholen lassen, Sozialdienst informieren...what ever) - klare Ansage mit Termin und aus die Maus.

*Trockenheit muss nachgewiesen werden - keine Versprechungen. Eventuell bist Du auch mit einer erneuten Therapie einverstanden - das sollte aber alles von ihm aus gehen...

Ansonsten...schreib Dir den Frust ruhig von Seele - hast wirklich jeden Grund angepisst zu sein.

@Schmandy

Ich wünsch Dir wirklich von Herzen, dass Du dauerhaft runter kommst... und glaub' mir, die Partys auf denen nix konsumiert wird, sind oft der helle Wahnsinn - man muss sie nur finden. Ich hab' da schon Feste in MeckPomm an irgendwelchen Seen gefeiert, das war grandios - und das komplett nüchtern!


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ramisha
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12.12.2014 um 15:45
@Schmandy
Na, dann kann man dir bei deiner Langzeittherapie nur besten Erfolg wünschen.
Und als Gleicher unter Gleichen soll es auch garnicht so schwerfallen.
Habt ja alle dasselbe Ziel! :-)


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12.12.2014 um 15:54
@Schmandy
Hetz dich vor allem nicht. Find es gut, dass du dir da echt einige Wochen Zeit gibst. Einige denken, sie müssen so einen Entzug in 1-2 Wochen durchziehen und wundern sich dann, dass sie total abkacken. Als meine Mutter damals vom Alk und den Benzos entzogen hat, hat sie sich auch so viel Zeit genommen, wie sie brauchte und ist dann in Langzeittherapie gegangen. Und das war gut und richtig so.

Ach, du packst das :)! Am schwersten ist ja eh der Anfang, das sich Bewusstmachen, dass man es höchstwahrscheinlich eh nicht alleine geschissen kriegt. Das haste ja schon mal im Sack und für den Rest hast du ja dann im Entzug und auch in der Thera Fachleute an der Seite. Trama und Benzos sind nunmal auch kein Spaziergang.


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ramisha
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12.12.2014 um 16:01
@Driftwood
Ich hatte ihm vorgeschlagen, wenigstens 14 Tage Entgiftung und der Hund so lange im Tierheim
(da war der Hund ja schon einen Monat, als er nach dem Unfall im Krankenhaus lag).
Nö, er will nicht entgiften und den Hund im Tierheim schon mal garnicht.

Dem Hund ging es damals prima; er hatte seinen großen Zwinger, konnte mit anderen
Hunden spielen und wurde am häufigsten von den Ehrenamtlichen ausgeführt, weil er so
ein netter, freundlicher, verspielter, allerdings unerzogener Hund ist. "Sitz" und "Platz"
ist das einzige, was er mit seinen 2 Jahren kann. "Bei Fuß" geht er kaum und zieht
wie ein Stier bei seiner Größe, aber das hat man ihm ja auch nicht beigebracht.

Und das Schlimmste ist, dass er jede Gelegenheit nutzt, um auszureißen.
Da braucht sein Herrchen nur mal die Leine aus der Hand verlieren oder nicht
beachten, dass das Tor zur Straße offen gelassen wurde und der Hund ist weg
und läuft über einige vielbefahrene Straßen zu dem bewussten Türkenclub, in dem
sich der Hund inzwischen auch zuhause fühlt. Das passiert so 2 bis 3 mal pro Woche
und es ist nur eine Frage der Zeit, wann ihn mal ein Auto erwischt.

Ich bin nicht die einzige, die das schon dem Tierschutz melden wollte, aber bisher
hat es noch keiner getan. Die Türken sind in der Beziehung auch Gemütsmenschen.
Die rufen ihn an, wenn der Hund eingetrudelt ist, er ruft sich ein Taxi und ab geht's
in den Club zu Hund, Bier und Raki.

Wie gesagt, ich warte noch das Wochenende ab und werde sehen, was ich dann mache.
Nachbarn haben sich auch schon an mich gewandt wegen des Hundes, mal hören,
was sich in den letzten Tagen diesbezüglich ereignet hat.

Allerdings denke ich, wenn er den Hund los ist, geht es erstrecht rapide mit ihm bergab.
Aber besser so, als wenn alle beide auf der Strecke bleiben.


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12.12.2014 um 16:10
@Varisha

...also ich fand zu Anfang den Tipp mit den "Anonymen Alkoholikern", also die um Rat zu fragen, sehr gut.

...also mit denen als Angehöriger mal reden, also zu den Sitzungen kommen und sich beraten lassen.

Mehr Erfahrung als diese Leute mit dem Problem Alkohol haben, kann man einfach nicht haben... und wie man damit umgehen kann, die Sucht wieder los zu werden... oder wie man versuchen kann, es Schritt für Schritt zu reduzieren... welche weitere externe Hilfe in Frage kommt... usw.

Auf jeden Fall wird jede Konfrontation mit der Sucht als solche, wenn sie als Problem gesehen wird von Angehörigen, einen großen Widerstand hervorrufen in dem Betroffenen.

Und ganz sicher dann, wenn dieser sich nicht einsichtig zeigt.

Ich meine, ansonsten wäre das Ganze ja auch nicht so schwierig... wenn jemand erst einmal Einsicht zeigt und sich helfen lassen will, geht ja alles ganz schnell... mit der Hilfe, meine ich.

Die große Kunst dabei ist ja, wie man sich jemanden nähern soll, der keine Hilfe in der Richtung haben will.

Und da sehe ich nur die "Anonymen Alkoholiker" oder eine Suchtberatungsstelle für geeignet, um einen Angehörigen (wie in deinem Fall) mit guten und sachlichen Informationen zu versorgen.


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12.12.2014 um 16:22
@ramisha

Man-oh-man... heftig, heftig... was da alles passiert mit deinem Ex-Mann.

Wie finanziert er seine Sucht eigentlich? Geht er arbeiten?

Wenn man schon so weit ist, fällt einem doch ein geregelter Arbeitsablauf schwer, oder nicht?

Er scheint dich da irgendwie mit reinziehen zu wollen... gut, dass du da einen Riegel vorschiebst.

Die Absage mit dem Weihnachtsmarkt-Treffen war gut... weil das alles ganz schnell wieder zu persönlich werden kann, wenn man sich wieder auf jemanden einlässt, der einem selber nicht sehr gut tun wird.

Viel machen kann man da auch wieder nicht... ohne Einsicht, dass er Hilfe braucht, sieht das für mich so wie ein Zug aus, der auf einen Abgrund zufährt.


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Meinctutw
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12.12.2014 um 16:25
Streichhölzer zwischen die Lieder klemmen oder das obere Augenlied mit Tesa befestigen schaffen zumindest kurzzeitig für Abhilfe.


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ramisha
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12.12.2014 um 16:28
@moric
Er ist zwar noch nicht im Rentenalter, aber er wurde vom Dienst auf Abruf mit 80 % der Bezüge freigestellt und wenn man ihn jetzt rufen würde, wäre er für den Dienst garnicht mehr tauglich. Aber sein Dienstherr weiß nichts von der Situation, weil er sich nicht kümmert!

Er hat laufende Einkünfte und wenn er die oben genannten nicht mehr gekommen sollte,
hat er eine recht ansehnliche Rente in etwa der gleichen Höhe. Davon kann man lange saufen!


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ramisha
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12.12.2014 um 16:32
@moric
Dass sich @Varisha noch mal meldet, bezweifel ich; 2012 war sie/er das letzte Mal hier.


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12.12.2014 um 16:33
@ramisha

Ok - also wenn der Hund erst 2 Jahre alt ist, dann ist er durchaus vermittelbar und hat noch eine echte Chance (auch erziehungstechnisch) in die Spur zu kommen. Der Umstand, dass er häufig in den Club stiften geht, könnte ein Hinweis sein, dass es ihm da besser geht als "Zuhause". Die Situation mit der Straße und dem frei laufenden Hund ist natürlich untragbar - sowohl für den Hund als auch für die Verkehrsteilnehmer...das kann mal richtig bös' ins Auge gehen.

Fakt ist, dass Dein Ex mit seiner Entscheidung für den Suff jede Verantwortung aus der Hand gegeben hat - auch wenn er das nicht so sehen mag oder wahrhaben will. Er hat schlicht kein Mitspracherecht mehr, was die Verantwortung über ein anderes Leben (und sei es das eines Hundes) betrifft. Das klingt hart - aber Alkohol ist nunmal (neben Tabak) auch die zerstörerischste Droge, die weltweit mehr Menschen umbringt, als HIV und TB zusammen.
Und ja - ich denke auch, dass er, ist der Hund erstmal weg, möglicherweise erst richtig abstürzt - mit der Hoffnung, dass er ja vielleicht doch irgendwann kapituliert. Im Moment geht's im offenbar noch viel zu gut (nein - das war nicht zynisch) ;)


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12.12.2014 um 16:39
@ramisha

...ach so... die TE meldet sich nicht mehr? Na ja, dann ist das eben so... die Diskussion lebt ja trotzdem weiter.

Also... wenn er mit den finanziellen Mitteln weiterhin so gut klar kommt, um sich seine Sucht zu "bezahlen", dann wird es eben auf andere Weise enden... so oder so... entweder er hat auch einmal ein "Aha"-Erlebnis und lässt sich dann helfen oder aber es muss erst knüppeldick kommen.

Ich hoffe, dass es da noch etwas dazwischen gibt... so wie eine Suchtberatung... vielleicht lässt du einfach mal solche Informationen auf seinem Tisch liegen, am besten mit leeren Flaschen als Briefbeschwerer... Informationsblätter von den "Anonymen Alkoholikern" oder Adressen von Suchtberatungsstellen.

Soll er sie wegschmeißen, wenn er sie nicht will... aber vielleicht wirft er irgendwann doch mal einen Blick hinein, wer weiß?

Und... irgendwann wirst du auch nicht mehr bei ihm auftauchen... wenn dir alles auf den Zeiger geht. Und dann erinnert er sich vielleicht daran, dass eine alkoholisierte Flüssigkeit kein Menschenersatz ist.


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