Tita1992 schrieb:Das kenne ich auch sehr gut und @schwarzekatz bei mir ganz ähnlich, meine Mutter im Nov 24 ganz plötzlich und mein Vater dann 7 Wochen später im Jan 25. Er konnte nicht ohne sie.
Und sie fehlen mir ohne Ende, obwohl sie wirklich alt waren.
Ich schicke dir Licht und Liebe und positive Energie ✨💜
Tita1992 schrieb:Es war klar, irgendwann ist es soweit.
Ja, der Verstand weiß, dass das Leben endlich ist. Trotzdem ist es was anderes, wenn man dann jemanden tatsächlich verliert. Darauf kann man sich nicht wirklich emotional vorbereiten.
Man kann Angelegenheiten regeln, damit sie Abläufe nach einem Todesfall einfacher werden, aber das hilft nicht bei Trauer.
Tita1992 schrieb:Es gibt Tage, da denke ich gar nicht aktiv an sie, genau wie zu Lebzeiten. Und es gibt Tage, da zerreißt es mich beinahe.
So geht es mir auch. 💜
Hyperborea schrieb:RIP ist Fast-Food-Anteilnahme. Anstatt seiner Anteilnahme auszudrücken, wird ein RIP hingeschlonzt.
Das empfinde ich nicht so. Es gibt einfach auch Menschen, die nicht gut mit Worten sind. Und auch Menschen, die sich generell damit schwertun, Emotionen zuzulassen oder verbal auszudrücken.
Ich finde es im Gegenteil immer aufmerksam, wenn jemand sich überhaupt die Mühe macht, Anteilnahme auszudrücken. Man könnte auch einfach nichts schreiben und überhaupt nicht reagieren.
Man darf nicht vergessen, dass gerade der Tod in unserem Kulturkreis ein unangenehmes und tabuisiertes Thema ist, das man am liebsten verdrängt.
Shiiva schrieb:In Gedenken an die junge Mama, die am Samstag tödlich von einem Zug erfasst wurde und vorher grade noch den Kinderwagen mit ihrer 2 Jährigen Tocher wegstoßen konnte.
Wie schrecklich, wie konnte das passieren?