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Todesstrafe

21.647 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

17.11.2020 um 14:16
@sacredheart Ich kenne Wendy Camina nicht, aber ich versuche halt nachzuvollziehen, warum mein Opa so eine Einstellung hatte. Egal wie alt man wird, geht einem sowas halt immer durch den Kopf.


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17.11.2020 um 14:24
@MiMorena

Ok. Die EInstellung Deines Opas ist mir von Vielen nicht so unbekannt.

Wenn mal in den Nachrichten von widerlichen Verbrechen, besonders gegen Kinder, hört, äußern sich viele Menschen so. Und vielleicht ist das auch noch nicht so schlimm, wenn Menschen auf diese Weise ihre Empörung zeigen.

Ob die gleichen Menschen, aber auch als Politiker in der Realität und mit kühlem Kopf eine Todesstrafe beschließen, als Richter verhängen oder als Henker durchführen würden, steht sicher auf einem ganz anderen Blatt.

Es sagen auch viele: Wenn jemand meinem Kind so etwas antun würde, der bräuchte kein Gericht mehr, den erledige ich selbst. Auch das erscheint mir nicht völlig uinnachvollziehbar. Es steht aber im krassen Gegensatz dazu, dass solche Rachetaten in der Realität höchst selten sind.

Zwischen 'man müsste eingentlich' und 'ich mache das in einer Stunde' liegen oft Welten.


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17.11.2020 um 14:28
Zitat von Ben1990Ben1990 schrieb:und das halte ich für fragwürdig, denn warum sollte denn in dem Fall das Recht darauf, nicht unerlaubt gefilmt zu werden, über dem Punkt stehen, somit eine schwerwiegendere Straftat aufzudecken?
Das verstehe ich auch nicht. Es geht ja nur verdeckt. Oder soll man einen bewaffneten Bankräuber fragen, ob man filmen darf?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Rechtssystem den Tätern hilft.


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17.11.2020 um 16:09
Zitat von allmotlEYallmotlEY schrieb:Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Rechtssystem den Tätern hilft.
Das ist aber nur ein Gefühl. Und Gefühle helfen leider nicht. Auch wenn ich es teilweise verstehen kann.

Vor allem, es gibt in DE keine Todesstrafe, also kann man sich ja hier nur über die Länder unterhalten, in denen es diese gibt. Oder möchte man in Deutschland die Todesstrafe wieder einführen? Ich hoffe doch nicht!


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17.11.2020 um 17:57
Zitat von allmotlEYallmotlEY schrieb:Vieles wird vor Gericht gar nicht als Beweismittel zugelassen, so z.B. heimliche Filmaufnahmen. Es ist wirklich schwer, als Kläger zu gewinnen.
das stimmt so nicht
Weniger streng ist der Gesetz­geber demgegenüber bei visuellem Material wie Fotos oder Videos. „Heimlich aufge­nommene Fotos oder Videos sind vor Gericht in Grenzen zugelassen und als Beweise verwertbar“, sagt Rechts­anwalt Jörn Linnertz. Wer also etwa einen Detektiv engagiert, damit dieser womöglich kompro­mit­tie­rende Fotos des Ex-Partners schießt, könnte diese Bilder im Falle des Falles in einem Schei­dungs­ver­fahren als Beweise gegen den anderen vor Gericht nutzen. Meist macht das nur nach dem geltenden Famili­en­recht wenig Sinn. Im Arbeits­recht ist eine dauernde Videoüberwa­chung verboten. Auch darf die Videoüberwa­chung durch eine Tonauf­zeichnung nicht zum Abhören werden.

Doch auch heimlich aufgenommene Fotos oder Videos sind rechtlich problematisch. Denn sie können die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzen, wenn sie ohne Zustimmung des Abgebildeten veröffentlicht werden. Eine unerlaubte Veröffentlichung kann je nach Kontext auch Tatbestände der Ehrdelikte erfüllen. Schmerzensgeld droht ebenso.
Quelle: https://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/strafrecht-polizei/haben-heimlich-aufgenommene-mitschnitte-fotos-videos-beweiskraft


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17.11.2020 um 19:25
@Tussinelda


Interessante Begrünung, warum Tonaufnahmen (oft) nicht zugelassen werden. "Flüchtigkeit des Wortes".

Ich hatte irgendwie immer angenommen, das würde daran liegen weil der Kontext nicht eindeutig einzuordnen sei. So nach dem Motto "Komm, wir üben ein Theaterstück ein! Du bist der Mörder!"


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18.11.2020 um 12:12
Zitat von allmotlEYallmotlEY schrieb:Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Rechtssystem den Tätern hilft.
Das sehe ich ähnlich. Besonders dann, wenn aufgrund von z.B. Verfahrensfehlern, abgeleaufener Fristen oder sonstigem Unsinn Triebtäter, Mörder, Kinderschänder, Terriristen, etc. frei gelassen werden "müssen".
Ich frage mich dann immer, ob die jeweilige Straftat durch einen Verfahrensfehler ungeschehen gemacht wird?

Im Falle, dass es Hinterblieben gibt, kann man m.M.n. diese gar nciht kräftiger in den Hintern treten, als mit soclchen Regelungen.

Gucky.


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18.11.2020 um 12:56
Zitat von gucky87gucky87 schrieb:wenn aufgrund von z.B. Verfahrensfehlern, abgeleaufener Fristen oder sonstigem Unsinn Triebtäter, Mörder, Kinderschänder, Terriristen, etc. frei gelassen werden "müssen".
Man sollte bürokratischen Hürden anders bewerten. Niemals dürfen sie zur Freilassung führen. Das finde ich unverhältnismäßig.


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19.11.2020 um 15:40
@gucky87
@allmotlEY

Nur würde ich daraus nicht ableiten, dass man die Rechtsstaatlichkeit von Verfahren aussetzen sollte, sondern die Stellenbesetzung von Staatsanwälten und Richtern auf ein level bringen, das bewältigbar ist.

Man darf auch nicht vergessen, dass Menschen auch unschuldig in Untersuchungshaft sitzen. Solange gelten die noch als unschuldig. Und wenn ihr zufällig nach einem Mord durch einen unglücklichen Zufall an einem Tatort vorbeilauft und vielleicht etwas Verdächtiges sagt, wollt ihr auch nicht unbegrenzte Zeit in UHaft sitzen. Viele Regeln haben auch Gründe.

Und so schlecht ich es auch finden würde, wenn ein Sexualstraftäter wegen Verfahrenskleinigkeiten frei kommt, haben Verfahrenskleinigkeiten meist auch ihren Sinn, zB dass nicht irgendeine arme Sau statt des echten Sexualstraftäters im Knast verschimmelt.

Lest Euch mal den Artikel in wikipedia über Fehlurteile in Deutschland durch. Das sind relativ gesehen Einzelfälle. Es sind aber fast alles Unschuldige, deren Leben zerstört wurde. Wenn man es mit Ermittlungen nicht mehr so genau nähme, würde die Liste unweigerlich länger.


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19.11.2020 um 15:49
@Tussinelda
@cesare

Erst mal danke für den Link. Ich finde die gesetzlichen Regeln hier grundsätzlich erst mal nachvollziehbar.

Wenn man zB telefonisch mit jemandem ein Gespräch führt, besonders bei Meinungsverschiedenheiten, muss man sich darauf verlassen können, auch mal ins Unreine sprechen zu können. Wenn solche Tonaufnahmen zugelassen würden, würden viele bereiche des Lebens von starkem Misstrauen geprägt.

Meist geht es ja nicht um heimliche Geständnisse von Kinderschändern, die dem gericht vorenthalten werden. Sehr viel häufiger wird es zB um Gespräche von Arbeitnehmer und Arbeitgeber gehen. Diese sind aber im Falle von Streitigkeiten völlig vermient, wenn jeder da heimlich Beweismittel gewinnen will. Dann kommt Kommunikation zum Erliegen. Das kann auch nicht zielführend sein.

Der letzte Absatz im link erscheint mir ein kleines bißchen weltfremd. Man könne belastende Unterlagen ja auch anfordern. Ja, aber da besteht natürlich schon die Möglichkeit zu sagen, dass sie nicht existieren. Ich halte es für vorstellbar, dass ein Beklagter dann seinen Plan für den Überfall auf den Geldtransporter gerade unauffindbar verlegt hat.

Was in dem link nicht zur Sprache kam, ob es Ausnahmen gibt, die durch Gefahr für Leib und Leben begründbar sind. Wäre zB eine direkte detailreiche Morddrohung am Telefon auch nicht verwendbar? Wobei ich die Wahrscheinlichkeit, dass man das gerade aufzeichnet, auch für relativ konstruiert halte.


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19.11.2020 um 15:56
@sacredheart

Nach der Lektüre des Links von @Tussinelda habe ich auch gedacht, dass es vielleicht auch darum geht, die Leute nicht zur Spitzelei und Denunziation zu motivieren. Auch nicht gegen vermeintliche Gesetzesbrecher. Was ich durch aus eine vernünftige Überlegung finde.


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26.11.2020 um 02:11
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb am 17.11.2020:Ich stelle mir immer vor: Wie wäre das selbst in einer Todeszelle zu sitzen und zu wissen, man ist unschuldig.
Genau darüber habe ich auch schon oft nachgedacht.
Wenn ich dann wüsste, ich werde bald hingerichtet, obwohl ich gar nichts verbrochen habe, dann kann ich wohl nichts mehr dagegen machen und muß es akzeptieren.


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26.11.2020 um 07:48
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 17.11.2020:Doch auch heimlich aufgenommene Fotos oder Videos sind rechtlich problematisch. Denn sie können die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzen, wenn sie ohne Zustimmung des Abgebildeten veröffentlicht werden. Eine unerlaubte Veröffentlichung kann je nach Kontext auch Tatbestände der Ehrdelikte erfüllen. Schmerzensgeld droht ebenso.
Quelle: https://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/strafrecht-polizei/haben-heimlich-aufgenommene-mitschnitte-fotos-videos-beweiskraft
Hier sollte ergänzend noch der Paragraph 201a StGB genannt werden. Da geht es um heimliche Bildaufnahmen. Der Link bezog sich ja auf Tonaufnahmen. Die technischen Ausspäh- und Abhörvorrichtungen können eingezogen werden.


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26.11.2020 um 08:32
@nairobi
erstens bitte richtig zitieren, zweitens ging es um Bildaufnahmen, guck halt mal, worauf ich mich bezog, ansonsten @E bitte die anderen. Danke


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26.11.2020 um 09:01
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:erstens bitte richtig zitieren, zweitens ging es um Bildaufnahmen, guck halt mal, worauf ich mich bezog, ansonsten @E bitte die anderen. Danke
Wie richtig zitieren ? Ist der nachstehende Text nicht von Dir ?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 17.11.2020:Weniger streng ist der Gesetz­geber demgegenüber bei visuellem Material wie Fotos oder Videos. „Heimlich aufge­nommene Fotos oder Videos sind vor Gericht in Grenzen zugelassen und als Beweise verwertbar“, sagt Rechts­anwalt Jörn Linnertz. Wer also etwa einen Detektiv engagiert, damit dieser womöglich kompro­mit­tie­rende Fotos des Ex-Partners schießt, könnte diese Bilder im Falle des Falles in einem Schei­dungs­ver­fahren als Beweise gegen den anderen vor Gericht nutzen. Meist macht das nur nach dem geltenden Famili­en­recht wenig Sinn. Im Arbeits­recht ist eine dauernde Videoüberwa­chung verboten. Auch darf die Videoüberwa­chung durch eine Tonauf­zeichnung nicht zum Abhören werden.

Doch auch heimlich aufgenommene Fotos oder Videos sind rechtlich problematisch. Denn sie können die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzen, wenn sie ohne Zustimmung des Abgebildeten veröffentlicht werden. Eine unerlaubte Veröffentlichung kann je nach Kontext auch Tatbestände der Ehrdelikte erfüllen. Schmerzensgeld droht ebenso.
Quelle: https://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/strafrecht-polizei/haben-heimlich-aufgenommene-mitschnitte-fotos-videos-beweiskraft
Ich bezog mich auf den Link. Da fehlt, wie ich meine, der von mir erwähnte Paragraph. Darin geht es nämlich um die Bildaufnahmen. Der im Link genannte Paragraph bezieht sich auf Tonaufnahmen. Das wollte ich erwähnen.


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26.11.2020 um 09:37
@nairobi
nee, den Text hab ich nicht geschrieben, sondern ich habe aus einem link zitiert, Du zitierst mich und somit ist nicht kenntlich, ob dies aus dem link oder von mir ist.


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26.11.2020 um 09:46
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:nee, den Text hab ich nicht geschrieben, sondern ich habe aus einem link zitiert, Du zitierst mich und somit ist nicht kenntlich, ob dies aus dem link oder von mir ist.
Okay...dann haben wir es ja jetzt. Ist aber auch ein wenig OT geworden, fürchte ich. Aber der Thread ist ja auch schon fast 16 Jahre alt.


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28.11.2020 um 12:04
Donald Trump hat bereits die Wiedereinführung von Hinrichtungen auf US-Bundesebene durchgesetzt. Nun setzt er ein weiteres Zeichen, das seinem Nachfolger nicht gefallen dürfte.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/todesstrafe-usa-hinrichtungsmethoden-100.html


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28.11.2020 um 12:59
Also wenn Todesstrafe dann find ich das mit dem erschießen garnicht verkehrt. Mal davon abgesehen dass ich gegen die Todesstrafe bin.
Man könnte den Delinquenten narkotisieren und dann von einer Vorrichtung erschießen lassen. Entweder per Kopf oder Genickschuss. So würde der Totgeweihte wenigstens nicht leiden.

Fände ich auf jeden Fall humaner als Gaskammer, elektrischer Stuhl oder mit Gift hinrichten.

Ich hoffe aber das wenn Biden an der Macht ist er viel von trumps Blödsinn wieder rückgängig macht und die Todesstrafe völlig abgeschafft wird. Abschrecken tut sie wie man weiss ja eh nicht.


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29.11.2020 um 15:24
Zitat von PharmiPharmi schrieb:Entweder per Kopf oder Genickschuss. So würde der Totgeweihte wenigstens nicht leiden.

Fände ich auf jeden Fall humaner als Gaskammer, elektrischer Stuhl oder mit Gift hinrichten.
Na, die Giftspritze ist da, wenn überhaupt, schon die humanere Form im Vergleich. Nach der ersten Injektion verliert der Betroffene rasch das Bewusstssein, nach weiteren Injektionen tritt der Tod durch Atemstillstand und Herzlähmung ein.

Was drin ist: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/17/was-enthalt-der-todliche-giftcocktail


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