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Todesstrafe

23.642 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

17.07.2026 um 20:58
@redsherlock
Ich danke Dir, wegen des Links zu Frau Cochran. Ich habe den Fall tatsächlich damals ( wann 2020/21?) mitverfolgt.
Aber ich wusste nicht, dass sie noch zusätzlich wegen Mord an ihrem Mann verurteilt wurde. Das ist mir komplett entgangen. Hast Du den Mordprozess mitverfolgt? Passt ja evtl nicht hier ins Thema, sie hat life without Parole bekommen dafür? Zusätzlich zum Strafmaß aus der Sache mit ihrer Betrugsmasche?

Welchen Aspekt aus dem Mordprozess würdest Du bemängeln?


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Todesstrafe

17.07.2026 um 20:59
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ja, vereinzelnte Täter solcher Art sind rechtmäßig hingerichtet worden und verweilen nicht mehr unter uns.
Das empfinde ich als Erfolg denn die Welt und Gesellschaft hat keinen Mehrwert durch solche Menschen.
ein Mensch muss keinen Mehrwert erbringen, um das Recht zu leben zu haben.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wer Menschenrechte will muss auch die Menschenrechte anderer wahren. Da gibt es eigentlich kein Spielraum für Interpretation.
Du stellst Gesellschaft und das Individuum auf eine Stufe, so funktioniert das aber nicht.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ist Interpretationssache .. Wenn der Staat sagt "Tötest du einen Menschen brutal und hinterhältig, kannst du dafür hingerichtet werden" ist dies zunächst theoretisch.
Praktisch wird es erst durch die Tatbegehung und die iniitiert der Täter. Nicht der Staat. Aber ist halt einfach dem Staat dies anzulasten. Wo kämen wir auch hin wenn wir von erwachsenen Menschen eigenverantwortlichkeit für die eigenen Taten erwarten würden?
wo kämen wir denn hin, wenn wir uns auf die gleiche Stufe mit dem Täter stellen, den Du ja so verachtest, dass er kein Recht auf Leben hat.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Nur weil manche Menschen trotz der todesstrafe Dumm genug sind die Tat zu begehen heißt es nicht, dass grundsätzlich Niemand von dem Verbrechen abgehalten wurde.
es ist nachgewiesen, dass die Todesstrafe keinen abschreckenden Effekt hat. Hier im thread alles schon belegt, SuFu
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Das hat nichts mit Rache zu tun.
pff, bei Auge um Auge - und das ist das, was Du beschreibst - ist die Welt irgendwann blind. Sagte Mahatma Ghandi mal so ungefähr.

Du kannst Menschen keinen Wert zu- oder absprechen. Auch Mörder sind und bleiben Menschen und für jeden Menschen gelten die gleichen Rechte. Sollten zumindest. Du argumentierst so: also der hat dem Mordopfer nicht das Recht zu leben eingeräumt, deswegen nehmen wir dem Täter auch sein Leben. Was macht dann Deine Handlung besser? Was? Weil es die Reaktion ist, die Konsequenz? DAS soll es besser machen?
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Wie könnte deren Hinrichtung einen Gewaltkreislauf auslösen oder fortführen oder what ever ?
der Gewaltkreislauf wird z.B. dadurch fortgesetzt, dass a) ein weiterer Mensch getötet wird, b) eine weitere Familie Opfer ist.


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17.07.2026 um 21:04
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:der Gewaltkreislauf wird z.B. dadurch fortgesetzt, dass a) ein weiterer Mensch getötet wird, b) eine weitere Familie Opfer ist.
Die Familie des Mörders ist Opfer des Mörders, wenn sie denn dem Mörder die Stange hält.
Ich bezweifle aber das in Fällen wie der rassistisch motivierten Morde an Juden und Schwarzen die Bereitschaft zu weiteren Morden an Juden und Schwarzen die Ausführung einer Todesstrafe irgendeinen Prozess in Gang bringt.
Weder verringert die Ausführung der Todesstrafe irgendetwas als auch eine Umwandlung in Lebenslanger Haft irgendetwas bewirken würde.


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17.07.2026 um 21:22
Zitat von LothricLothric schrieb:Wenn Experten aber zu dem Schluss kommen, dass ein Mensch nicht resozialisierbar ist, dann gehört er in Sicherungsverwahrung, wo er keinem mehr was schlimmes antun kann. Aber töten gehört für mich zu keiner Lösung.
Ich bin bis heute zwiegespalten bezüglich der Todesstrafe, aber nicht unbedingt aus Mitleid für die Täter. Aber einfach nur komfortabel im Knast sitzen lassen ist definitiv keine Option. der Täter darf nicht seine Ruhe im Knast haben. Zwangsarbeit zum Wohle der Gesellschaft muss sein in meinen Augen und es gibt etwas was vermutlich noch schlimmer ist als eine Todesstrafe und die Amerikaner machen es vor mit
ADX Florence - dort herrscht extreme Isolation und totale Kontrolle. Für die vier jungen Männer die hier in Österreich vor kurzem zb mit Freude eine Katze zu Tode gefoltert haben (um nur ein Beispiel zu nennen, es gibt viele andere) würde ich gerne dort schicken und mal gucken wie lustig es für sie dort wäre.
Bis zu 23 Stunden Isolationshaft, alles ist aus Beton, kein Blick nach draußen, gegessen wird im Dunkeln, jeder Schritt wird total überwacht mit Sensoren und Kameras, keine Gruppentherapien und Gespräche.


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17.07.2026 um 21:25
Zitat von LothricLothric schrieb:Da sind wir wohl einfach grundverschieden in unseren Standpunkten. Ich verstehe deinen Punkt, nur für mich hat ein Leben immer einen Wert und keiner darf diesen Wert endgültig nehmen.
Denke das trifft es ganz gut.
Ich denke auch wir haben einfach grundverschiedene Standpunkte und das ist auch in Ordnung so.

Ich bin mir bewusst, dass ich in meiner Einstellung auch sehr Radikal und strikt bin. Versuche auch Niemanden der anders denkt zu "überzeugen".
Aber finde wichtig, seine Standpunkte in solch einer Diskussion auszutauschen.

Ich versuche auch nicht zu suggerieren "jeder der für den Tot eines Menschen verantwortlich ist muss hingerichtet werden".
Wenn ein Mensch einen anderen Menschen im Affekt getötet hat dann sehe ich es auch nicht, dass dort die Todesstrafe angewendet werden sollte.

Mir geht es dabei primär um die Menschen die grausam und hinterhältig gemordet haben. Insbesondere, wenn die Opfer Kinder waren.
Zitat von LothricLothric schrieb:Wenn Experten aber zu dem Schluss kommen, dass ein Mensch nicht resozialisierbar ist
Ich finde das kritisch.
Als Beispiel (Wir reden hier aber nicht von Mord):
Ich hab mal in einem 3 Parteien Haus gewohnt. Ich hatte einen Nachbar der unter mir gewohnt hat.
Ich wusste als er einzog, dass er im Gefängnis saß aber nicht warum. Er hatte mir das mal erzählt, als ich ihn irgendwohin gefahren habe.

Eines Tages kam ich nach Hause und eine Frau stand vor dem Gebäude, guckte mich an und schüttelte mit dem Kopf und war voller Wut.
Ich sah es und drehte mich um und sie sagte "Weisst du, was dein Nachbar für ein Schwein ist?" Unwissend sagte ich "Ne, was ist denn los?"

Sie erzählte mir, dass der Nachbar auf ihren Sohn aufgepasst hat und in seiner Wohnung war.
Dort wurde er von ihm angetatscht und beim letzten Treffen hat er ihn sexuell missbraucht. Ich habe davon nichts mitbekommen, habe aber an einem Tag mal ein Kinderfahrrad im Treppenhaus bemerkt. Deswegen wusste ich, dass er Kontakt zu einem Kleinkind hatte.

Ich hatte mich schon gewundert warum der Nachbar dann nicht mehr zu sehen war, durch die Mutter erfuhr ich dann, dass er verhaftet wurde und in U-haft ist. Mein Vermieter hatte mir dann erzählt, dass der Nachbar bereits wegen solche Taten im Gefängnis saß.

Es hat mir das Herz gebrochen dass die Mutter vor mir stand, darüber berichtet und geweint hat.
Und deswegen finde ich diese Aussage "Wenn Experten zu dem Schluss kommen .." kritisch.

Wären Experten nicht zu den Schluss gekommen, dass von diesen besagten Mann keine Gefahr mehr ausgeht wäre dem kleinen Jungen wohl einiges erspart geblieben.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ein Mensch muss keinen Mehrwert erbringen, um das Recht zu leben zu haben.
Das ist deine Ansicht und unterschreibe ich für all jene die keine andere Menschen brutal und heimtückisch ermordet haben.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Du stellst Gesellschaft und das Individuum auf eine Stufe, so funktioniert das aber nicht.
Das funktioniert für dich nicht. Das ist auch legitim, ich sehe es aber anders.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wo kämen wir denn hin, wenn wir uns auf die gleiche Stufe mit dem Täter stellen, den Du ja so verachtest, dass er kein Recht auf Leben hat.
Tun wir ja nicht denn der Täter weiß im Vorfeld dass eine solche Tat zu einem Todesurteil führen kann.
Seine Mordopfer haben nichts getan, was zu ihrem Todesurteil führte.

Da liegt der Unterschied.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ist nachgewiesen, dass die Todesstrafe keinen abschreckenden Effekt hat. Hier im thread alles schon belegt, SuFu
Wie willst du nachweisen, dass die Todesstrafe keinen abschreckenden Effekt hat?
Wenn ich Person XY umbringen will, mich dann aber in letzter Minute dagegen entscheide weil ich merke ich könnte dafür hingerichtet werden erfährt davon Niemand außer mir.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Auch Mörder sind und bleiben Menschen und für jeden Menschen gelten die gleichen Rechte.
Wir drehen uns im Kreis .. Ja für jeden Menschen gelten die gleichen Reichte bis ein Mensch, dem anderen die Rechte durch Mord abspricht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Was macht dann Deine Handlung besser?
Das es für meine Ansicht einen trifftigen Grund gibt .. Nämlich, dass er das Leben eines anderen auf brutale und hinterhältige weise genommen hat.
Ein Vergewaltiger und Mörder eines Kind hat keinen legitimen Grund dem Opfer das leben zu nehmen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:DAS soll es besser machen?
Ja, definitiv. Auch wenn du es nicht akzeptieren kannst ..

Ich für meinen Teil kann die Todesstrafe für solche Täter mit ruhigen Gewissen rechtfertigen.
Was ich für mich nicht rechtfertigen kann ist, dass solch ein Mörder der bspw. ein Kind vergewaltigt und getötet hat im Knast sitzt mit:
- 3 Mahlzeiten am Tag
- Gesundheitsversorgung (während draußen Leute die sich abrackern und unbescholten sind diese nicht haben)
- Recht auf Unterhaltung (Fernsehen, Besuche, Briefkontakte, Artikel aus dem Knast)

Mit dem Wissen, dass er dieses "sorgenfreie Leben" möglicherweise hat bis er mit 93 Jahre abnippelt.


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Todesstrafe

17.07.2026 um 21:38
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Tun wir ja nicht denn der Täter weiß im Vorfeld dass eine solche Tat zu einem Todesurteil führen kann.
doch, tun wir, wenn wir es staatlich rechtlich möglich machen, Menschen zu töten. Du hältst es als Strafe für einen legitimen Grund, einen Menschen zu töten, ich finde, es gibt keinen legitimen Grund, einen Menschen zu töten.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich für meinen Teil kann die Todesstrafe für solche Täter mit ruhigen Gewissen rechtfertigen.
dann solltest Du sie auch ausführen. Es gibt genügend Berichte darüber, wie belastend es für die ist, die die Hinrichtung vollziehen müssen. Dann solltest Du dies auch der Täterfamilie erklären. Die kann nämlich auch nix dafür und trotzdem verliert sie einen Menschen, indem der umgebracht wird, vom Staat ausdrücklich erlaubt. Was ein bullshit. Entweder ist Mord etwas, was zu verurteilen ist, weil ein Mensch getötet wird oder eben nicht. Es kann nicht mal so und mal so sein.
Was sagst Du dazu, dass die Todesstrafe diskriminierend ist?
Dass sie zu viel kostet?
Ein Instrument der Unterdrückung ist?
Politisch ausgenutzt wird?
Folter ist?
Nicht nur den Verurteilten, sondern auch seine Angehörigen bestraft und zwar unwiderruflich.
Die Todesstrafe zu psychologischen Problemen führt, zu Leid, bei Gefängnispersonal usw?
Alles scheissegal, Hauptsache, der ist tot?


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17.07.2026 um 21:44
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Alles scheissegal, Hauptsache, der ist tot?
Alles scheissegal für die Hinterbliebenen der Opfer ?
Es gibt nun mal Taten die das gesamte Leben der Hinterbliebenen nachhaltig abfucken.
Du kannst ja gerne dem Mörder deiner 8 Jährigen Tochter Absolution erteilen, aber andere Eltern möchten das nun mal nicht.
Und du verurteilst das ? Wer bist du überhaupt über andere Menschen ein derartiges Urteil zu fällen ?


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Todesstrafe

17.07.2026 um 21:59
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Alles scheissegal für die Hinterbliebenen der Opfer ?
für die Hinterbliebenen bringt es genau was, wenn der Täter hingerichtet wird? Im Gegensatz zu einer lebenslangen Strafe? Und was ist mit den Hinterbliebenen des Täters?
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Und du verurteilst das ? Wer bist du überhaupt über andere Menschen ein derartiges Urteil zu fällen ?
excuse me? Aber DU willst Menschen zum Tode verurteilen und fragst mich, wer ich denn überhaupt bin? Und welches Urteil habe ich über Hinterbliebene gefällt bitte? Zitat?


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17.07.2026 um 22:04
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:doch, tun wir, wenn wir es staatlich rechtlich möglich machen, Menschen zu töten.
Wie erwähnt, der Staat macht es theoretisch möglich.

Würde der Täter die Tat nicht begehen, würde es nicht zu einer praktischen Hinrichtung kommen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ich finde, es gibt keinen legitimen Grund, einen Menschen zu töten.
Viele andere Menschen sehen dies anders. Deine Meinung muss man trotzdem akzeptieren, auch wenn ich sie nicht nachvollziehen kann.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es gibt genügend Berichte darüber, wie belastend es für die ist, die die Hinrichtung vollziehen müssen.
Dann sind diese Leute im falschen Job tätig, wenn es für sie zu belastend ist.

Ein Soldat oder Polizist geht auch in den Dienst mit dem Wissen, er könnte Jemanden töten müssen.
Wenn dies zu belastend ist sagt man ja auch nicht "dann müssen wir sehen dass im Krieg keiner mehr sterben muss" sondern es wird angeraten den Beruf zu wechseln.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Dann solltest Du dies auch der Täterfamilie erklären.
Muss ich nicht.
Der Täter muss seiner Familie erklären warum er sich in diese Lage gebracht hat.

Die Familie des Täters kriegt die Begründung für die Todesstrafe durch das Urteil. Ja die Täterfamilie verliert einen Menschen aber angesichts der brutalen und hinterhältigen Tat, sollte dies in vielen Fällen auch kein großer Verlust sein.
Oder denkst du alle Angehörigen eines Mörders haben noch intensiven Kontakt mit ihm, wenn bewiesen ist dass er ein Kind vergewaltigt und brutal umgebracht hat?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Entweder ist Mord etwas, was zu verurteilen ist, weil ein Mensch getötet wird oder eben nicht. Es kann nicht mal so und mal so sein.
Für mich schon.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Was sagst Du dazu, dass die Todesstrafe diskriminierend ist?
Diese Diskriminierung gibt es auch bei normale bis Lebenslange Haftstrafen.
Deswegen käme aber auch Niemand auf die Idee Haftstrafen abschaffen zu wollen.

Da kannst du auch nicht mit "Ja aber die Sterben dadurch nicht" argumentieren denn nach deiner Logik ist Unrecht ja Unrecht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Dass sie zu viel kostet?
Lange Haftstrafen kosten auch sehr viel Geld. Deswegen werden diese trotzdem nicht abgeschafft.
Mir ist egal, dass Deathrow Insassen teuerer sind als Supermax Häftlinge.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ein Instrument der Unterdrückung ist?
Führ das gerne mal aus.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Folter ist?
Wie bereits erwähnt: Die Täter wissen vor der Tatbegehung dass sie die Todesstrafe für ihre Tat erhalten können.
Du kannst dir vielleicht vorstellen, was die Mordopfer zwischen Tatbegehung und Tot durchmachen mussten.

Deswegen ist das Argument "Todesstrafe ist Unmenschlich und könnte eine Qual für den Täter sein" nicht gültig.
In der Öffentlichkeit wird breit berichtet, dass Hinrichtungen nicht immer optimal laufen. Das bekommen auch diejenigen mit, die in Zukunft zu Tätern werden.

Sowohl die Todesstrafe als solche als auch die mögliche Komplikationen werden ignoriert.
Und du sagst, der Staat muss darauf Rücksicht nehmen und ist der Buhmann? Merkwürdige Ansicht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Nicht nur den Verurteilten, sondern auch seine Angehörigen bestraft und zwar unwiderruflich.
Wie bereits erwähnt: Der Täter hat seine Angehörige schon mit seiner Tat bestraft und auch hier ist er der Verantwortliche, wenn die Angehörigen durch die Hinrichtung psychisches Leid erfahren.
Ohne die Tat des Täters gäbe es diese Nachwirkungen nicht ..

Finde es bezeichnend dass du das alles auf den Staat abwälzt statt auf den Täter.


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Todesstrafe

17.07.2026 um 22:08
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:pff, bei Auge um Auge - und das ist das, was Du beschreibst - ist die Welt irgendwann blind. Sagte Mahatma Ghandi mal so ungefähr.
Wir haben 2026, du kannst gerne eine Gore Seite deiner Wahl aufrufen und den Eltern einer 10 jährigen Mexikanerin erklären das die Todesstrafe für die Mörder ihrer Tochter, die ihr ein Messer in den Kopf rammen und sich vor laufender Kamera darüber lustig machen wie sich die Augen des Opfers den Messerdrehungen im Schädel anpassen, unangemessen und mittelalterlich ist. Schande über sie... auch die Täter geniessen einen Schutz. Klar!

Oder den Eltern eines 6 Jährigen Jungen den sie die Eier und Schwanz abschneiden weil er die nicht mehr für die Pubertät braucht weil die dann auf ihn gehetzten Hunde ihn zerfleischen.

Du kannst gerne diese Eltern fragen wie sie zu der Todesstrafe stehen.
Ich kann auch bei Bedarf die Links hier einstellen.


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Todesstrafe

17.07.2026 um 22:15
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wie erwähnt, der Staat macht es theoretisch möglich.
der Staat erlaubt das Töten eines Menschen. Da kannste jetzt rumeiern, wie Du willst.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Dann sind diese Leute im falschen Job tätig, wenn es für sie zu belastend ist.
Empathie gehört nicht zu Deinen ausgeprägtesten Eigenschaften, kann das sein?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ein Soldat oder Polizist geht auch in den Dienst mit dem Wissen, er könnte Jemanden töten müssen.
und wenn es dazu kommt ist es extrem belastend. Meinst Du nicht?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Der Täter muss seiner Familie erklären warum er sich in diese Lage gebracht hat.
und die Todesstrafenanhänger, warum es für sie ok ist, einen Menschen zu töten.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Diese Diskriminierung gibt es auch bei normale bis Lebenslange Haftstrafen.
Deswegen käme aber auch Niemand auf die Idee Haftstrafen abschaffen zu wollen.
eine Haftstrafe ist nicht unwiderruflich, das vergißt Du gerne
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Da kannst du auch nicht mit "Ja aber die Sterben dadurch nicht" argumentieren denn nach deiner Logik ist Unrecht ja Unrecht.
doch, kann ich, siehe oben
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Lange Haftstrafen kosten auch sehr viel Geld. Deswegen werden diese trotzdem nicht abgeschafft.
sehr viel weniger.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Führ das gerne mal aus.
Stichwort autoritäre Regime. Um Menschen einzuschüchtern.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Deswegen ist das Argument "Todesstrafe ist Unmenschlich und könnte eine Qual für den Täter sein" nicht gültig.
doch, weil ich nicht Gleiches mit Gleichem vergelte, denn ich bin kein Täter und unterscheide mich von ihm
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Und du sagst, der Staat muss darauf Rücksicht nehmen und ist der Buhmann?
ja, ansonsten unterscheidet er sich nicht vom Täter
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Finde es bezeichnend dass du das alles auf den Staat abwälzt statt auf den Täter.
weil der Staat das Töten legitimiert.


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Todesstrafe

17.07.2026 um 22:29
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:der Staat erlaubt das Töten eines Menschen. Da kannste jetzt rumeiern, wie Du willst.
Es ist kein rumeiern .. Es ist so lange Theoretisch bis einer sich für die Todesstrafe qualifiziert.
Wenn solche Taten nicht ausgeübt werden, bleibt die Tötung des Menschen theoretisch.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Empathie gehört nicht zu Deinen ausgeprägtesten Eigenschaften, kann das sein?
Doch, ich habe gegenüber Opfern von Gewalttaten insbesondere Kinder sehr viel Empathie.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und wenn es dazu kommt ist es extrem belastend. Meinst Du nicht?
Man kann sich im Vorfeld schützen, wenn man sich einen anderen Job sucht.

Ich war selbst mal Soldat und schon im Einstellungsverfahren hat ein Psychologe bei der entsprechenden Psychologischen Untersuchung darauf hingewiesen, dass es im schlechtestenfall zu einem realen Einsatz kommen könnte, bei welchen man auch Gebrauch der Waffe machen muss.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und die Todesstrafenanhänger, warum es für sie ok ist, einen Menschen zu töten.
Einen Menschen zu töten, der solch eine Tat begangen hat. Ja
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:eine Haftstrafe ist nicht unwiderruflich, das vergißt Du gerne
Doch unter Umständen. Es gibt in Amerika auch Lebenslange Haftstrafen ohne Chance auf Bewährung.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:sehr viel weniger.
Na und?
Wie schon erwähnt ist es ein Unterschied ob man solch einen Täter durchfüttert bis er auf natürliche weise stirbt oder man zahlt um ihn dann rechtmäßig hinzurichten.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:weil der Staat das Töten legitimiert.
Ich krieg echt ein Larry bei der Aussage.

Würde es keine Täter geben, welche diese brutale und hinterhältige Taten begehen dann könnte der Staat so viele Tötungen legitimieren wie er wollte es bleibt THEORETISCH!
Um Jemanden zum Tode zu verurteilen brauchst du Beschuldigte, welche sich dafür "qualifizieren".

Würden die Täter diese Taten nicht begehn, würde der Staat auch keine Hinrichtungen in der Praxis umsetzen.

Dieses "Der Staat ist Täter" gerede ist so unfassbar in anbetracht dessen, dass man den Täter als Ursache völlig außer betracht lässt. Insbesondere wenn wir von einer total unnötigen Tat reden.

Aber bleib bei deiner Meinung, sie wird dadurch nicht legitimer. Ich bin froh, dass die USA einen anderen Ansatz verfolgt.


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Todesstrafe

17.07.2026 um 23:12
Auf so manche, recht simple Meinung hier will ich gar nicht eingehen. Ich dachte, dass wir das im Europa des 21. Jahrhunderts längst überwunden hätten. Und die US stehen ja in der westliche Welt allein da, neben Japan noch. So wie im Iran, China, ..
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Hast Du den Mordprozess mitverfolgt? Passt ja evtl nicht hier ins Thema, sie hat life without Parole bekommen dafür? Zusätzlich zum Strafmaß aus der Sache mit ihrer Betrugsmasche?

Welchen Aspekt aus dem Mordprozess würdest Du bemängeln?
Ich habe nur ein paar wenige (zwei oder drei) Videos auf Youtube angeschaut, weil die mir angeboten wurden. Ansonsten kannte ich den Fall nicht. Ja, sie wurde von der Jury schuldig gesprochen, und die Jury musste dann später noch über 'mercy' ('15 to life', wie ich bei Wikipedia lese) oder 'no mercy' (LWOP) befinden. Das war im Prinzip, was mir am meisten von dem Prozess ängen geblieben ist. Mit der Forderung der Opfer, keine Gnade zu zeiegn. Ich frage mich auch, warum entscheidet sowas nicht der Richter. Anhand der juristischen Gegebenheit? Nicht, dass ich mit der Täterin großes Mitleid empfinde. Sie gehört für mich zum Tätertyp I. Sie hat den Mord wohlüberlegt, um ein white collor Delikt zu verbergen, mt ihrem pharmazeutischen Wissen. Als reife Frau. Da gibt es für mich wenig Anlass für Milderungen. Obwohl ich LWOP vom Prinzip her ablehenen, 15 Jahre wären auch für mich zu kurz gewesen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass '15 to life' ja keineswegs bedeutet, dass sie nach 15 Jahre entlassen worden wäre. Sie hätte dann zuerst Parole beantragen können, die wahrscheinlich auch abgelehnt worden wäre. Aber ein Urteil wie '15 to life' oder meintwegen '25 to life' ist doch deutlich flexibler als LWOP. Offenbar besteht grioßes Misstrauen gegenüber dem Board of Parole, was wiederum nicht ganz unverständlich ist, wenn man bedenkt, dass diese Zusammensetzungen immer politisch bedingt sind. Systemfehler!

Zu Karla Fye Tucker. Ich fand die Dokumentation, die sie wenige Tage vor ihrer Hinrichtung zeigt, sehr berührend. Sie verkörperte eine enorme Sanftheit. Wohl auch durch ihren Glauben bedingt. Und das ganze war sicherlich nicht per Kalkül aufgesetzt. Denn ihr Widerstand gegen die Todesstrafe war gering, bis zuletzt auf dem Hinrichtungstisch. Das kann man nicht spielen. Für mich unvorstellbar, dass so ein Mensch vom Staat getötet wird. Soweit ich gelesen habe, hat das auch Mitarbeiter des Gefängnisse bzw. des Hinrichtungsteams so bewegt, dass sie ihren Dienst quittiert hatten.

Wenn ich hier LWOP häufig erwähne, dann, weil ich meine, dass man das nicht getrennt von der Todesstrafe sehen kann. Denn genau genommen ist auch LWOP eine Todesstrafe. Und bitte, ich kann diese Aussagen, dass diese Personen es sich dann mit drei Mahlzeiten am Tag gemütlich machen. In US-Prisons ist nichts gemütlich. Und die meisten scheinen sich nicht reindenken zu können, was es bedeuet, über 40 oder 50 Jahre keine Chance zu bekommen, auch wenn man im Gefängnis sehr geschätzt ist als Certified Peer Specialist und Varianten davon. Ich denke hier insbesondere an den Typ II von Tätern. Die als junge Menschen, evtl. unter Drogen, eine schlimme Ersttat begangen haben, die sie nur zu gerne rückgängig machen würden, aber für die es systembedingt (Definition von LWOP) von vornherein keine 2. Chance gibt. Das ist aus meiner Sicht nicht minder schlimm als die eigentliche Todesstrafe. Obwohl man in der Debatte immer wieder hört 'death is different' (oder so), nach dem Motto, alles andere ist nicht so schlimm. Weil nicht unkorrigierbar, so nach dem Motto 'wir töten den Täter nicht, wir sind ja gute Menschen, wird schon richtig so sein, und wenn, können wir im Zweifel immer nochmal drüber schauen' (was natürlich so gut wie nie passiert). Das macht die LWOP in weiten Kreisen so populär. Vielleicht wird sie auch in den USA die Todesstrafe mal ganz ablösen. Aber letztlich ist das kaum eine Verbesserung. Wie ich schon schrieb, LWOP wird nahezu inflationär vergeben, auch bei Nichtgewaltverbrechen ('three strikes', 'Drogenverbrechen', 'Schmiere stehen oder im Auto sitzen'...)


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17.07.2026 um 23:30
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Die USA hat die Regeln und Abläufe geschärft
Die USA als solches regeln Strafrecht im Bund, nicht eines Bundesstaates. Die USA können Verräter, Terroristen oder Militärangehörige auf ihre Art hinrichten, aber nicht den Mörder eines Bankangestellten bei nem Überfall in Los Angeles. In Utah gibt es übrigens noch das Erschießungskommando.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:deswegen werden Todeskandidaten meistens auch erst nach vielen Jahrzehnten hingerichtet.
Die werden erst nach vielen Jahrzehnten hingerichtet, weil es nach dem Urteil noch etliche Möglichkeiten der Einsprüche gibt. Und die ziehen sich. Nimmst im Hauptprozess das Urteil an ohne Rechtsmittel einlegen zu wollen, liegst zwei, drei Jahre nach Urteilsverkündung auf dem Gefängnisfriedhof.


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Todesstrafe

18.07.2026 um 07:15
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich für meinen Teil kann die Todesstrafe für solche Täter mit ruhigen Gewissen rechtfertigen.
Was ich für mich nicht rechtfertigen kann ist, dass solch ein Mörder der bspw. ein Kind vergewaltigt und getötet hat im Knast sitzt mit:
- 3 Mahlzeiten am Tag
- Gesundheitsversorgung (während draußen Leute die sich abrackern und unbescholten sind diese nicht haben)
- Recht auf Unterhaltung (Fernsehen, Besuche, Briefkontakte, Artikel aus dem Knast)

Mit dem Wissen, dass er dieses "sorgenfreie Leben" möglicherweise hat bis er mit 93 Jahre abnippelt.
Da hast du schon den falschen Eindruck von Gefängnis. Das ist kein sorgenfreies Leben und auch kein zuckerschlecken... das liegt schon in der Natur der Sache.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Einen Menschen zu töten, der solch eine Tat begangen hat. Ja
Könntest du die Strafe auch selbst durchführen?


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Todesstrafe

18.07.2026 um 07:46
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Es ist so lange Theoretisch bis einer sich für die Todesstrafe qualifiziert.
Wenn solche Taten nicht ausgeübt werden, bleibt die Tötung des Menschen theoretisch.
und das ist bullshit, denn es gibt ja Fehlurteile......und die wird ja da, wo es sie gibt praktiziert und nicht nur bei so grausamen Morden, wie Du behauptest
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Man kann sich im Vorfeld schützen, wenn man sich einen anderen Job sucht.
also würden alle Menschen, die den Job machen kein Problem haben, andere zu töten....interessant.....
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Einen Menschen zu töten, der solch eine Tat begangen hat. Ja
es ist trotzdem das Töten eines Menschen, was ja eigentlich verwerflich ist
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Doch unter Umständen. Es gibt in Amerika auch Lebenslange Haftstrafen ohne Chance auf Bewährung.
die kann man widerrufen, sollte es ein Fehlurteil sein
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Na und?
Wie schon erwähnt ist es ein Unterschied ob man solch einen Täter durchfüttert bis er auf natürliche weise stirbt oder man zahlt um ihn dann rechtmäßig hinzurichten.
in beiden Fällen wäre er keine Gefahr mehr für die Gesellschaft, im Falle der Todesstrafe wird ein Mensch getötet und es kostet ein vielfaches mehr
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Um Jemanden zum Tode zu verurteilen brauchst du Beschuldigte, welche sich dafür "qualifizieren".
aha, das sind auch Unschuldige aber das nimmst Du ja gerne hin.


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Todesstrafe

18.07.2026 um 08:22
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:also würden alle Menschen, die den Job machen kein Problem haben, andere zu töten....interessant.....
wer seinen job richtig und ordentlich ausübt, sollte absolut keine bedenken entwickeln!

das sollte für alle berufsgruppen gelten.


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Todesstrafe

18.07.2026 um 09:08
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:wer seinen job richtig und ordentlich ausübt, sollte absolut keine bedenken entwickeln!
tja, es ist aber nun einmal nachweislich so, dass diese Menschen oftmals psychisch leiden. Aber es kann sich ja jeder Befürworter freiwillig, quasi ehrenamtlich melden, mal sehen, wie die dann damit umgehen.....


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Todesstrafe

18.07.2026 um 10:08
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und das ist bullshit, denn es gibt ja Fehlurteile
Das ist aus meiner Sicht bedauerlich und es muss darauf hingearbeitet werden, dass solche Fälle nicht mehr vorkommen.
Aus meiner Sicht rechtfertigt es aber nicht die Aufhebung der Todesstrafe im Allgemeinen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:also würden alle Menschen, die den Job machen kein Problem haben, andere zu töten....interessant.....
???
Ich sagte nicht, dass sie damit kein Problem haben. Ich sagte, dass diese Menschen sich bewusst sind, dass es dazu kommen könnte.
Insbesondere wenn man Soldat ist oder ist es etwa ein Geheimnis, dass Soldaten im Krieg andere Menschen töten müssen?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ist trotzdem das Töten eines Menschen, was ja eigentlich verwerflich ist
In deinen Augen, ja.
In meinen Augen, wenn Jemand einen anderen Menschen auf bestialische und hinterhältige weise umgebracht hat nicht, nein.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:die kann man widerrufen, sollte es ein Fehlurteil sein
Du immer mit deinen Fehlurteilen .. Fehlurteile stellen nicht die Regel dar.
Es gibt auch sicher genug Fälle wo es Fehlurteile gab und die Urteile wurden eben nicht widerrufen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:in beiden Fällen wäre er keine Gefahr mehr für die Gesellschaft
Und? Wir sprechen gerade von der Finanzierung und es ist mir egal ob der Täter in beiden Fällen keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstellt.
Ich hätte Bauchschmerzen damit, einen solchen Täter bis zum Lebensende durchzufüttern.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:aha, das sind auch Unschuldige aber das nimmst Du ja gerne hin.
Ich finde es amüsant wie du immer den Fakt, dass unschuldige Menschen hinter Gitter sitzen und wir deswegen die Haftstrafen auch nicht abschaffen beiseite legst.
Da nützt auch das Strohmann Argument "Es könnte ja widerrufen werden" nicht denn es gibt sicher auch genügend Fälle wo eben das nicht passiert.

Aber das nimmst du gerne hin, hm?
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Da hast du schon den falschen Eindruck von Gefängnis. Das ist kein sorgenfreies Leben und auch kein zuckerschlecken... das liegt schon in der Natur der Sache.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier .. Niemand sagt, dass es Zuckerschlecken ist aber es ist ein Leben, mit denen sich die meisten Häftlinge irgendwann arrangieren.
Und egal ob es ein Zuckerschlecken ist oder nicht, es ist ein Leben.

Etwas, was den Opfern verwehrt wurde.
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Könntest du die Strafe auch selbst durchführen?
Ein einzelner Mensch führt die Strafe nicht aus.
Ich habe gegenüber solchen Tätern die bspw. ein Kind vergewaltigt und ermordet hat, keine Empathie weil diese Täter auch keine gegenüber den Opfern zeigten.
Ich finde hier wird auch merkwürdig geframed .. In den USA wird man nicht einfach für den Job im Exekutionsteam ausgewählt, es ist keine verpflichtende Sache sondern die Mitwirkung ist eine aktive Entscheidung.
Ausnahme hier ist in manchen Bundesstaaten der Gefängnisdirektor, welcher von Amtswegen automatisch Teil des Teams ist.

Ich gehe mit dem Thema Tot nicht leichtfertig um. Ich ernähre mich z.b auch Fleischlos weil ich nicht möchte, das Tiere für meine Ernährung sterben müssen.
Mein Pro für die Todesstrafe ist keinesfalls leichtfertig.


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Todesstrafe

18.07.2026 um 10:17
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:wer seinen job richtig und ordentlich ausübt, sollte absolut keine bedenken entwickeln!

das sollte für alle berufsgruppen gelten.
In der Regel sollen Ärzte hinrichten, verstoßen damit aber gegen den hippokratischen Eid. Also machen das die wortwörtlichen Henker, mit dem Ergebnis, dass der Todeskandidat bis zu 2 Stunden im Todeskampf liegen kann, weil die Injektion falsch gelegt oder die Dosis falsch berechnet wurde. Dumm nur, dass der auf der Pritsche liegende, sich vor sich hin quält, da er sich durch die Nervenlähmung durch Mimik oder Gestik nicht "äußern" kann.


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