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Todesstrafe

24.298 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

08.08.2026 um 09:41
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Was hat das mit Rache zu tun? Immer diese Rache Argument...

Ein Mensch mordet und verwirkt somit das Leben eines anderen dann sollte er selber auch sein Recht auf Leben verwirkt haben.

Das ist eine nüchterne betrachtung. Erklär mir gerne, warum diese Betrachtung mit Rache einhergehen muss, wenn ich keinen persönlichen Bezug dazu habe?
Was ist Rache? Laut Wörterbuch:
(leidenschaftliche) persönliche Vergeltung eines erlittenen oder vermeintlich erlittenen Unrechts, einer erlittenen oder vermeintlich erlittenen Beleidigung, Demütigung, Niederlage
Quelle: https://www.dwds.de/wb/Rache

Wie Du das von Deiner angeblich "nüchternen" Vorstellung von der Todesstrafe als Vergeltung für eine "besonders bestialische Tat" ("bestialisch" = "Bestie" = "unmenschlich") abgrenzt, deren Maßstäbe sich allein nach Deinen eigenen persönlichen Wertvorstellungen bestimmen, bleibt Dein Rätsel.

Denn Deinen echten grundlegenden moralischen Imperativ hast Du ja schon einen Schritt vorher ganz "nüchtern" formuliert:
Ein Mensch mordet und verwirkt somit das Leben eines anderen dann sollte er selber auch sein Recht auf Leben verwirkt haben.
Das ist das Vergeltungsprinzip, das ist "Aug um Aug und Zahn um Zahn". Dadurch, dass Du es als "Äquivalenzprinzip" bezeichnest oder wegen des Adjektivs "persönlich" von Rache abgrenzen willst, wird es nicht besser, sondern nur zynischer. Du verlangst für eine Rechtsgutsverletzung ein Äquivalent. Was äquivalent ist, bestimmst Du. Und zwar nicht als Ergebnis eines rationalen Prozesses, sondern als Ergebnis Deiner Willkür. Und damit - natürlich - Deiner persönlichen Emotionen.

Die Todesstrafe ist objektiv nicht zu rechtfertigen. Empirie und Geistesgeschichte stehen dagegen. Nur "persönlich" kann man sie fordern. Auch für mordende Kinderschänder.


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Todesstrafe

08.08.2026 um 22:24
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wusste nicht, dass die USA ein Regime ist
Jeder Vorstand eines Konzern ist ein Regime. Nur ist dieser Begriff durch Diktatoren und Verbrecher an der Spitze eines Staates "versaut" worden.


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08.08.2026 um 22:35
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Was ist Rache? Laut Wörterbuch:
(leidenschaftliche) persönliche Vergeltung eines erlittenen oder vermeintlich erlittenen Unrechts, einer erlittenen oder vermeintlich erlittenen Beleidigung, Demütigung, Niederlage
Quelle: https://www.dwds.de/wb/Rache

Ja und wo habe ich eine persönliche Vergeltung? Ich kenne die Straftäter nicht und habe wie ich schon sagte keine Beziehung zu denen.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das ist das Vergeltungsprinzip, das ist "Aug um Aug und Zahn um Zahn".
Nein das ist die Ansicht von Liberalen die darin eine Vergeltung sehen und denken, alles muss immer Emotional sein oder ein Ausdruck von Rache sein.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Du verlangst für eine Rechtsgutsverletzung ein Äquivalent. Was äquivalent ist, bestimmst Du. Und zwar nicht als Ergebnis eines rationalen Prozesses, sondern als Ergebnis Deiner Willkür. Und damit - natürlich - Deiner persönlichen Emotionen.
Verlange ich nicht. Sonst beleg mir gerne mal diese Aussage.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Todesstrafe ist objektiv nicht zu rechtfertigen.
Für dich als Liberaler Mensch nicht.
Da kannst und deines gleichen noch 100 mal schreiben, dass die Todesstrafe nicht zu rechtfertigen ist.

Für mich, wird sie für schwerwiegende Taten immer zu rechtfertigen sein und ich bin froh, dass die USA nicht auf Kuschelkurs mit den Kriminellen Menschen geht.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Empirie und Geistesgeschichte stehen dagegen.
Für Jemanden mit liberale Ansichten, ja.
Ansonsten? Nein ..
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nur "persönlich" kann man sie fordern.
Nein. Gott sei dank kann sie in einem Rechtsstaat mit Todesstrafe von Seitens der Staatsanwaltschaft gefordert werden. Und das ist auch gut so.


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09.08.2026 um 08:09
@Kangaroo
Warum bekommt man eigentlich den Eindruck, dass "Liberaler" bei Dir ein "Schimpfwort", etwas negatives ist?


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09.08.2026 um 09:47
@Tussinelda
Ist ja dein Problem wenn du es als Schimpfwort interpretierst.
Für mich sind die Liberalen ein Rückschritt und ein großes Problem im Hinblick des Strafvollzugs.

Ist aber mein subjektives Empfinden.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:09
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ist ja dein Problem wenn du es als Schimpfwort interpretierst.
Für mich sind die Liberalen ein Rückschritt und ein großes Problem im Hinblick des Strafvollzugs.
ich habe einen Eindruck geschildert, ok?
Was macht uns denn alle zu "Liberalen" und wie kann ein Liberaler ein Rückschritt sein? Du meinst wohl eher die Ansichten wären rückschrittlich. In wie weit ist es rückschrittlich, gegen die Todesstrafe zu sein, das hätte ich gerne genauestens erklärt. Danke.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:15
@Tussinelda
Das Wort liberal (vom lateinischen liber = frei) bedeutet freiheitlich, aufgeschlossen und tolerant. Es beschreibt eine Haltung oder Politik, die die Freiheit, die Selbstbestimmung und die Rechte des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt und staatliche Eingriffe oder Vorschriften so gering wie möglich halten möchte.
Quelle: Google / Schlagwort Liberal
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und wie kann ein Liberaler ein Rückschritt sein?
Weil die liberale Ansicht dazu führt, dass schwerwiegende Verbrechen milde bestraft werden weil die liberalen jedem das Recht auf Resozialisierung zugestehen und in jedem Täter ein Menschen sehen.

Ein Lehrer, der eine 16 jährige Schülerin missbraucht hat und dann noch sein 11 monate altes Baby hat nach meinem persönlichen Empfinden kein Recht auf Resozialisierung verdient und 5 Jahre und 3 Monate sind ein Witz für solch eine Tat.

Nicht mal Sicherungsverwahrung hat der Typ bekommen.

Da willst du mit mir diskutieren was an den Liberalen rückschrittlich ist?

Oder was daran Rückschrittlich ist, einen mehrfach Mörder hinzurichten, welcher 4 Leute auf dem Gewissen hat, das Bett mitsamt Leiche anzuzünden nachdem er das Opfer vergewaltigt und ihr den Kopf mit dem Hammer eingeschlagen hat?


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09.08.2026 um 10:18
@Kangaroo
kannst Du vielleicht bitte einfach mal normal antworten und diskutieren? Du hast meine Fragen nicht beantwortet, sondern verfällst wieder in Deinen üblichen "rant", ich hätte es gerne einfach sachlicher, ist das möglich?
Ein weiterer Versuch:
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:In wie weit ist es rückschrittlich, gegen die Todesstrafe zu sein, das hätte ich gerne genauestens erklärt.



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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:26
@Kangaroo
Immer wieder liest man von Fehlurteilen.
Eine vollstreckte Todesstrafe lässt sich im Nachhinein nicht mehr abändern/rückgängig machen/ausgleichen.
Geht dir das am Pöppes vorbei?
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Für mich, wird sie für schwerwiegende Taten immer zu rechtfertigen sein und ich bin froh, dass die USA nicht auf Kuschelkurs mit den Kriminellen Menschen geht.
In den USA wurden seit 1973 190 Todeskandidaten im Nachhinein freigesprochen. Nicht immer rechtzeitig.
Kollateralschäden?
Gründe für ein Festhalten an der Todesstrafe gibt es nicht. Das beste rationale Argument gegen die Todesstrafe ist, so hat es der Strafrechtslehrer Bockelmann einmal formuliert, dass es keine rationalen Argumente für die Todesstrafe gibt.
Fehlurteile sind niemals zu verhindern. Durch spätere DNA-Tests hat man in Amerika zahlreiche Todeskandidaten entlassen müssen. In Illinois ist jedes zweite Todesurteil wegen erwiesener Unschuld aufgehoben worden. Die teilweise behauptete Abschreckungswirkung der Todesstrafe ist widerlegt. Statistisch lässt sich eine Verknüpfung der Verbrechensraten mit den Strafhöhen nicht nachweisen. Nach Abschaffung der Todesstrafe ist die Zahl der Kapitalverbrechen nirgends in die Höhe geschnellt. Mit der Todesstrafe entsteht die Gefahr des Missbrauchs, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt.
Auch hat die Todesstrafe nichts mit Gerechtigkeit zu tun, sondern mit Rache. Ein Unrecht, beispielsweise einen Mord, mit einem weiteren Unrecht – der Rache – auszugleichen, kann aber nicht gerecht sein. Auch die ökonomische Analyse der Todesstrafe spricht nicht für sie. Die Kosten für die aufwendigen Verfahren sowie für die Vollstreckung sind wesentlich höher als die Kosten für eine lebenslängliche Inhaftierung eines Täters. Das Verbot der Todesstrafe ist ein Grundbestandteil europäischen Menschenrechtsverständnisses und dieses Verständnis sollte sich auch weltweit durchsetzen.
https://fis.uni-osnabrueck.de/vivouos/display/wf6v4

Noch was aus den USA, deren Vorgehen dich nach eigener Auskunft ja froh macht.
Schon seit vielen Jahren hatten die Gegner der Todesstrafe den Vorwurf geäußert, dass die Haaranalysen des FBI fehlerhaft waren. Doch erst vor drei Jahren erklärten sich das US-Justizministerium und das FBI bereit, knapp 270 Gerichtsurteile aus der Zeit zwischen 1985 und 2000 zu überprüfen. In all diesen Fällen kam es zu Verurteilungen auf der Grundlage von Haar-Analysen mit dem Mikroskop.
Die nachträgliche Überprüfung erfolgte dagegen mit Hilfe des seit der Jahrtausendwende üblichen DNA-Gentests. Die nun von der „Washington Post“ veröffentlichten Ergebnisse fielen für das FBI vernichtend aus: In 95 Prozent der erneut überprüften Fälle erwies sich die Haaranalyse als falsch!
26 der 28 Forensiker beim FBI hatten fehlerhafte Gutachten verfasst. In 32 Fällen wurden die Angeklagten zur Todesstrafe verurteilt. 14 von ihnen wurden hingerichtet oder starben im Gefängnis.
Mehr unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/justizskandal-fehlurteile-wegen-falscher-haar-analysen-100.html
Shit happens?


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:27
@Tussinelda
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:kannst Du vielleicht bitte einfach mal normal antworten und diskutieren?
- Missachtung der Menschenrechte .. Der Täter hat die Menschenrechte der Opfer beschnitten und beendet, man kann einem Täter nicht die Menschenrechte zugestehen wenn dieser die Menschenrechte mit Füßen getreten hat und sich danach hinter diese verstecken will.
Die Liberalen sehen das anders weil das Opfer durch den Tot sekundär wird, das Leben des Täters geht weiter und die Liberalen fokussieren sich auf dieses Leben

- Schutz der Gesellschaft .. Wenn ein DeathRow Inmate Lebenslänglich hinter Gittern sitzt, kann er auch Lebenslang schaden anrichten. Es ist unerheblich ob gegen Wärter, Häftlinge oder Zivilisten. Auch andere Häftlinge haben ein Recht auf Schutz .. Dass es in Gefängnisse zu Gewalt kommt, habe ich in der Vergangenheit (auch aus Deutschen Fällen) Dargelegt.

- Psychologische Dauerbelastung der Angehörigen des Opfers .. Die müssen mit dem Umstand "leben" dass der Mörder ihres Angehörigen weiterlebt während sie am Friedhof ihren geliebten Menschen besuchen .. Die Liberalen Argumentieren mit "Ja sie werden ja auch zu trauernde Angehörige wenn der Täter ermordet wird" .. Das liegt in der Verantwortung des Täters .. Das wollen die Liberalen nicht akzeptieren. Deshalb Rückschrittlich ..

- Fehlannahme der "geläuterten Straftäter" .. Nicht jeder Mensch ist resozialisierbar bzw. bessert sich zu einem besseren Menschen .. Es gibt einige DeathRow Häftlinge welche zu Gott finden und plötzlich lammfromm werden .. Das ist normal wenn man auf eine Begnadigung spekuliert oder weiß, dass das Leben vorzeitig enden wird und man sich im Jenseits für seine Taten verantworten muss.
Bedeutet nicht, dass die Häftlinge ohne Todesstrafe auch so eine Kehrtwende gemacht hat.
Die Liberalen sehen es als Beweis der Resozialisierung wenn ein DeathRow Inmate plötzlich lammfromm wird .. Die Möglichkeit dass sie dies außerhalb des DeathRow nicht getan hätten, lassen viele nicht einfließen


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:31
@Kangaroo
ok, die Frage lautet, warum es RÜCKSCHRITTLICH sein soll, gegen die Todesstrafe zu sein. Du führst Punkte an, warum DU für die Todesstrafe bist, haben wir schon zigfach gelesen, ich hätte gerne meine Frage beantwortet, das hast Du immer noch nicht.
Zitat von emanonemanon schrieb:Shit happens?
ja, wird akzeptiert, ist wichtiger, dass es auch die "Richtigen" trifft.......was soll man sagen...ich als "Liberaler" bin da wohl zu rückschrittlich, um das hinnehmen zu können


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:33
Zitat von emanonemanon schrieb:Eine vollstreckte Todesstrafe lässt sich im Nachhinein nicht mehr abändern/rückgängig machen/ausgleichen?
Geht dir das am Pöppes vorbei?
Das Thema hatten wir schon ..
Auch bei LWOP gibt es Fehlurteile und unschuldige Häftlinge sterben hinter gittern..
Deswegen setzt man Haftstrafen auch nicht aus ..
Zitat von emanonemanon schrieb:In den USA wurden seit 1973 190 Todeskandidaten im Nachhinein freigesprochen. Nicht immer rechtzeitig.
Kollateralschäden?
Wie viele Häftlingen saßen wohl seit 1973 unschuldig in Haft?
Wie viele Häftlinge sind wohl seit 1973 unschuldig hinter Gittern verstorben?

Wie viele Häftlinge wurden wohl seit 1973 hinter Gittern vergewaltigt?

Sind das Kolateralschäden?

Das Argument "Ja aber ein Häftling kann freikommen" ist eine Milchmädchen Rechnung.
Wenn ein unschuldiger 30 Jahre hinter Gittern saß und freikommt, sein ganzes Leben beraubt dann ist das nicht gnädiger oder Gesellschaftlich unkritischer als die Todesstrafe ..

Was der Strafrechtslehrer Bockelmann sagt, interessiert mich kein Stück.
Zitat von emanonemanon schrieb:Noch was aus den USA, deren Vorgehen dich nach eigener Auskunft ja froh macht.
Ich habe schon mehrfach gesagt dass ich die Todesstrafe für Unschuldige nicht forciere und das bedauere.
Das macht die sinnhaftigkeit für die schuldigen Täter aber nicht geringer.

Wie bereits erwähnt: Auch bei LWOP oder begrenzte Haftzeiten gibt es einen haufen Fehlurteile.
Und deswegen fordern wir ja auch nicht die generelle Abschaffung von Haft.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ok, die Frage lautet, warum es RÜCKSCHRITTLICH sein soll
Sind alles Gründe warum die Liberale Sichtweise dazu Rückschrittlich sind.
Früher fand die Todesstrafe auch mehr Verwendung als heutzutage weil die Liberalen in den letzten Jahrzehnten auch jede Möglichkeit nutzen ihre "täterfreundliche" (persönliche Interpretation / nicht beleidigend gemeint) Meinung kundzutun.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:49
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Sind alles Gründe warum die Liberale Sichtweise dazu Rückschrittlich sind.
äh, nein, das sind nur Gründe, warum Du die Todesstrafe befürwortest, ich möchte gerne wissen was daran rückschrittlich ist, gegen die Todesstrafe zu sein. Verstehst Du die Frage nicht? Dann kannst Du allerdings auch nicht behaupten es sei rückschrittlich, wenn Du nicht erklären kannst, was daran überhaupt rückschrittlich sein soll.
den Fortschritt blockierend/verhindernd, fortschrittsfeindlich, konservativ, reaktionär
Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/rueckschrittlich#google_vignette


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09.08.2026 um 10:53
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Ich habe schon mehrfach gesagt dass ich die Todesstrafe für Unschuldige nicht forciere und das bedauere.
Du forcierst SpoilerDas Verb forcieren bedeutet „etwas mit Nachdruck vorantreiben“, „etwas erzwingen“ oder „etwas beschleunigen, obwohl es noch nicht reif dafür ist“.

Forcieren wird verwendet, wenn jemand etwas stärker und schneller durchsetzen will, als es vielleicht von selbst geschehen würde.
die Todesstrafe für Unschuldige nicht?
Alter Falter.
Vielen Dank für den kurzen Einblick in deine Denkstruktur.


Die Todesstrafe war, geht man weit genug in der Geschichte zurück, ja nahezu überall mal Gang und Gäbe. Gerne auch zur Abschreckung vergesellschaftet mit übelster Folter.
Etwa ab dem 18. Jahrhundert begann man nach und nach damit, die Todesstrafe abzuschaffen. In Westdeutschland wurde 1949 der Letzte hingerichtet Spoilernachdem kurz zuvor ja noch exzessiver Gebrauch davon gemacht wurde, in der DDR 1981.
Weltweit schaffen immer mehr Staaten die Todesstrafe, zumindest in Friedenszeiten, ab, aber "liberale" Sichtweisen sind rückschrittlich?

Muss man wissen!


:merle:




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Todesstrafe

09.08.2026 um 10:57
@Tussinelda
Die Missachtung der Menschenrechte ist rückschrittliches Verhalten.
Hör doch auf mich zu therapieren .. Du hast eine liberale Ansicht und akzeptierst keine Gründe die dir nicht belieben.

@emanon
Reiß meine Aussage nicht aus dem Kontext.
Du weißt eben so wie ich, dass ich damit meine, dass ich keine unschuldige hinrichten lassen möchte und die Todesfälle bedauere.

Dein versuch, mich zu framen ist offensichtlich.
Zitat von emanonemanon schrieb:Weltweit schaffen immer mehr Staaten die Todesstrafe, zumindest in Friedenszeiten, ab, aber "liberale" Sichtweisen sind rückschrittlich?
Ja Richtig.
Wenn du es für erstrebenswert findest, Täter am Leben zu lassen, welche bestialisch gemordet haben und die Menschenrechte anderer mit Füßen getreten haben dann ist das doch deine Sache.
Sagt aber mehr über dich als über mich aus.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 11:02
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Dein versuch, mich zu framen ist offensichtlich.
Kein Ding.
Ich verwende ja auch ständig Fremdwörter, die ich nicht verstehe, um nicht inkontinent zu wirken. :D


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Todesstrafe

09.08.2026 um 11:04
@emanon
Jetzt hast du es mir aber gezeigt du schlawiner.
*Kopftätschel* hast du fein gemacht.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 11:05
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Die Missachtung der Menschenrechte ist rückschrittliches Verhalten.
Hör doch auf mich zu therapieren .. Du hast eine liberale Ansicht und akzeptierst keine Gründe die dir nicht belieben.
häh? Ich möchte eine Antwort, das ist alles, nur bist Du dazu regelmäßig nicht in der Lage. Ich habe aufgezeigt, was rückschrittlich überhaupt bedeutet. Mit "liberal" hat das nix zu tun. Und das mit den Menschenrechten verdrehst Du immer noch, obwohl ich Dir schon aufzeigte, warum Du es verdrehst. Und nein, das war nicht meine Meinung, das mit den Menschenrechten, ich hatte es belegt. Obwohl es ja eigentlich für jeden ersichtlich sein sollte.
Es ist nicht fortschrittlich, Vergeltung zu wollen, es ist auch nicht fortschrittlich, einen Mord mit einem weiteren zu ahnden, es ist auch nicht fortschrittlich, sich mit dem Täter auf die gleiche Stufe zu stellen und es ist erst recht nicht fortschrittlich, einen Verstoß gegen das Menschenrecht durch einen Menschen dann staatlich mit dem Verstoß gegen die Menschenrechte zu ahnden. Weder bei der Todesstrafe noch bei Haftbedingungen. Es ist auch nicht fortschrittlich, fortwährend anhand der USA zuu diskutieren, anstatt die eigene persönliche Meinung darzulegen.


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Todesstrafe

09.08.2026 um 11:07
@Tussinelda
Du hast es nach deiner Meinung nach belegt aus Sicht einer liberalen.

Ich, der nicht liberal ist, sehe es anders.
Und ich antworte dir sehr wohl, dir passt die Antwort meistens nur nicht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Thread.
Trotzdem suchst du immer den Dialog zu mir ..

Wenn du sowieso keine Antwort akzeptierst, warum forderst du immer weitere Antworten ein? Meine Punkte sind valide ..


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Todesstrafe

09.08.2026 um 11:07
Zitat von emanonemanon schrieb:Weltweit schaffen immer mehr Staaten die Todesstrafe, zumindest in Friedenszeiten, ab, aber "liberale" Sichtweisen sind rückschrittlich?
Ja. Todesstrafe ist ein Rückschritt. Gerade im Bezug auf Menschenrechte. Von Fehlurteilen mal ganz abgesehen.

Schaut man sich die Rechtssysteme der Länder an die die Todesstrafe noch hochhalten (z.B. USA, China, Saudi, Iran) muss ich ehrlich sagen, da möchte ich eh nicht irgendeinen Rechtsstreit haben.
Weil wir hier ja oft die USA als Beispiel haben. Auf dem Papier sieht ja alles toll aus. Aber

Geld gewinnt: Teure, private Anwälte erzielen oft deutlich bessere Ergebnisse als überlastete Pflichtverteidiger.

Diskriminierung:
Statistiken zeigen oft härtere Strafen für Minderheiten und sozial schwache Gruppen.

Plea Bargaining:
Ein Großteil der Fälle wird durch Absprachen (Plea Deals) gelöst, bei denen Angeklagte oft aus Angst vor extrem hohen Strafen Schuldbekenntnisse ablegen, auch bei schwacher Beweislage.

Politisierung:
Die Ernennung von Richtern bis hin zum Supreme Court führt zu wahrnehmbarer parteipolitischer Einflussnahme.


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