@redsherlock Tatsache ist doch aber auch, selbst wenn das Strafmaß Todestrafe für solche Fälle vom Ankläger gefordert wird, dann geht der eigentliche Kampf ja erst los. Der Kampf um ein Strafmaß, bevor der Angeklagte überhaupt erst mal seinen Prozess bekommt. Das ist es ja, warum es häufig so lange dauert, bis der Prozess beginnt. Es wird mit allem darum gekämpft, zuerst mal die Todesstrafe vom Tisch zu kriegen. Die Verteidigung wird sich auf auf das Urteil des Surpreme Court von ( ?) berufen und deshalb die Todesstrafe von vornherein raus haben wollen. Die Ankläger beharren auf ihrer Forderung und das ganze wandert zum surpreme Court.
Also wenn man keinen Präzedenzfall hat von XY, auf den man such beziehen kann, dann muss das vom high Court als Einzelfall bewertet werden.
Oder vorher, gehen Anklage und Verteidigung einen Kompromiss ein. Zb ein plea Deal, LWOP, der Angeklagte stimmt zu, keinen Appeal einzulegen oÄ.
Jeder Fall mit ermordeten Kindern, nach schwerem sexuellen
Missbrauch, bewegt die Gesellschaft noch mal mehr, als andere Verbrechen. Das ist höchstwarscheinlich unbestritten. Sobald Kinder Opfer sind, fällt es schwer da noch rational heranzugehen. Mir gehts da ähnlich. Solche Täter gehören sogar in der Hierarchie, innerhalb der Population der Haftanstalten, zu denen, die verachtet werden. Da kann jemand Serienkiller sein, sobald ein Sexualstraftäter im Zusammenhang mit Kindern, als Neuzugang kommt, dann hat er die Zielscheibe auf dem Rücken, für die anderen.