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Todesstrafe

24.477 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesstrafe

31.08.2026 um 18:58
Zitat von TePeTePe schrieb:Hatten Soldaten bei stand rechtlichen Erschließung ihrer Kameraden auch kein Problem
erstens ist das Mord, zweitens woher willst Du wissen, dass die kein Problem hatten, drittens was hat das mit der Todesstrafe zu tun?


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31.08.2026 um 22:53
Mord ? Eine standrechtliche Erschießung ist Todesstrafe mit Vollstreckung vor Ort durch die Kameraden.


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01.09.2026 um 03:37
Eine standrechtliche Erschießung ist zunächst die Vollstreckung einer Todesstrafe. Ob sie rechtlich oder moralisch als Mord bzw. unrechtmäßige Tötung zu bewerten ist, hängt von den konkreten Umständen und dem zugrunde liegenden Rechtssystem ab.

Aber mit Definitionen hat man es hier eh nicht so...^^^
Da benutzt jeder seine eigene.


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01.09.2026 um 09:36
Zitat von TePeTePe schrieb:Eine standrechtliche Erschießung ist Todesstrafe mit Vollstreckung vor Ort durch die Kameraden.
die es hier aber nicht mehr gibt, da das Standrecht abgeschafft ist, außerdem gilt die Pflicht der Kameradschaft, somit wäre es dann Mord
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Aber mit Definitionen hat man es hier eh nicht so...^^^
dafür aber mit unnötigen Provokationen, gellle?


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01.09.2026 um 09:45
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:dafür aber mit unnötigen Provokationen, gellle?
Wieso unnötig? Würde doch helfen, wenn man sich öfters mal an Definitionen halten würde, oder man zumindest mal Definitionen, die man verwendet, nennen würde, sonst redet man oft im Kreis, so wie es dir offensichtlich öfters passiert, selbst nur in diesem Faden mehrmals.
Von daher ist mein Einwand eigentlich recht konstruktiv, wenn du von jetzt an Besserung gelobst.
Wäre das möglich?


1. Dass das Standrecht abgeschafft wurde, macht frühere standrechtliche Erschießungen nicht rückwirkend zu Mord.

2. Die Kameradschaftspflicht entscheidet nicht darüber, ob etwas Mord ist.


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01.09.2026 um 09:52
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Dass das Standrecht abgeschafft wurde, macht frühere standrechtliche Erschießungen nicht rückwirkend zu Mord.
das schrieb ich auch nicht
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Die Kameradschaftspflicht entscheidet nicht darüber, ob etwas Mord ist.
da wäre ich mir an Deiner Stelle nicht so sicher :)
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wieso unnötig? Würde doch helfen, wenn man sich öfters mal an Definitionen halten würde, oder man zumindest mal Definitionen, die man verwendet, nennen würde, sonst redet man oft im Kreis, so wie es dir offensichtlich öfters passiert, selbst nur in diesem Faden mehrmals.
Von daher ist mein Einwand eigentlich recht konstruktiv, wenn du von jetzt an Besserung gelobst.
Wäre das möglich?
lass es einfach, lass die persönlichen Spitzen, den userbezug


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01.09.2026 um 12:18
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Eine standrechtliche Erschießung ist zunächst die Vollstreckung einer Todesstrafe.
Jup. Korrekt.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ob sie rechtlich oder moralisch als Mord bzw. unrechtmäßige Tötung zu bewerten ist, hängt von den konkreten Umständen und dem zugrunde liegenden Rechtssystem ab.
Ein Standrecht hat auch rechtliche Vorgaben.
Z.B.
Ein konkretes, individuelles Vergehen (z. B. Plünderung, Sabotage im Kriegsgebiet).
Es braucht eine Mindestform an Beweisaufnahme und Verteidigungsmöglichkeit.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:hängt von den konkreten Umständen und dem zugrunde liegenden Rechtssystem ab.
Und das ist so halt nicht richtig. S.o. Ansonsten ist es halt Willkürlich und Mord.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Aber mit Definitionen hat man es hier eh nicht so...^^^
Da benutzt jeder seine eigene.
Jaja.


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01.09.2026 um 12:47
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Ein Standrecht hat auch rechtliche Vorgaben.
Z.B.
Ein konkretes, individuelles Vergehen (z. B. Plünderung, Sabotage im Kriegsgebiet).
Es braucht eine Mindestform an Beweisaufnahme und Verteidigungsmöglichkeit.
Völlig korrekt. Leider gibt es genug Beispiele, nicht nur für die Verrohung von Soldaten, sondern auch von Missbräuchen des Militärrechts. Von daher ist positiv zu befürworten, dass die Todesstrafe in vielen Nationen mittlerweile auch im Militärrecht abgeschafft wurde.


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01.09.2026 um 12:59
@Cachalot

Hatte mir Deinen link von voriger Seite durchgelesen und bin da auf folgenden offensichtlichen Unsinn gestoßen:
Im Übrigen lässt sich mithilfe der Studie auch das Stammtisch-Argument „Wir brauchen härtere Strafen, um die Kriminalität einzudämmen“ widerlegen: Gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik zählt Baden-Württemberg, also das Land, dessen Gerichte laut Grundies besonders milde Strafen aussprechen, zu den Ländern mit der niedrigsten Häufigkeitszahl für Straftaten pro Einwohner. Dagegen werden in der Großstadt Berlin, wo eher höhere Strafen ausgesprochen werden, mit Abstand die meisten Straftaten pro Einwohner begangen.
Quelle: https://ht-strafrecht.de/blog/archiv/haerte-in-muenchen-milde-in-kiel-studie-beweist-regionale-unterschiede-bei-der-strafhaerte-in-deutschland/

Es ist ja nicht so, dass BW und Berlin von der Struktur auch nur in etwa vergleichbar wären. Die Bevölkerungszusammensetzung ist unterschiedlich, die Clan Strukturen sind absolut nicht vergleichbar, auch die Lage in Europa ist nicht vergleichbar, Wirtschaftskraft und Durchschnittseinkommen auf keinen Fall.

Dennoch wird das auf 'Milde gegen harte Strafen' runtergebrochen, obwohl klar ist, dass eine heruntergekommene Millionenstadt in jedem Fall mehr Kriminaliät aufweisen wird als eine wirtschaftsstarke eher ländliche Region.

Ansonst ein interessanter Link, danke.


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01.09.2026 um 13:00
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Und das ist so halt nicht richtig. S.o. Ansonsten ist es halt Willkürlich und Mord.
Du vermischst da Sachen.

Viele Regime und Armeen haben in der Geschichte „Standgerichte“ deklariert, die reine Farcen waren, diese aber in ihren eigenen Gesetzen als legal verankert. Nach deren Rechtssystem war es legal – nach moralischen Maßstäben oder internationalem Recht war es Mord.

Zu sagen, dass etwas ‚vom Rechtssystem abhängt‘, ist keine Rechtfertigung, sondern eine rein analytische Tatsache. Ein Unrechtsregime schafft sich eigene Gesetze, nach denen solche Erschießungen intern ‚legal‘ sind. Dass das Ganze nach internationalem Völkerrecht oder moralischen Maßstäben trotzdem Mord und Willkür ist, widerspricht meiner Aussage nicht.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Jaja.
Bedeutet übrigens "Leck mich am Arsch" und ist mindestens eine Spitze, wenn nicht sogar Userbezug^^

Da verstehen wir hier überhaupt keinen Spaß. ;)


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01.09.2026 um 13:07
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Zu sagen, dass etwas ‚vom Rechtssystem abhängt‘, ist keine Rechtfertigung, sondern eine rein analytische Tatsache. Ein Unrechtsregime schafft sich eigene Gesetze, nach denen solche Erschießungen intern ‚legal‘ sind. Dass das Ganze nach internationalem Völkerrecht oder moralischen Maßstäben trotzdem Mord und Willkür ist, widerspricht meiner Aussage nicht.
Du schreibst es ja selbst. Unrechtsregime - legal.
Natürlich kann ein Staat sagen - Frauen mit roten Haaren sind Hexen und werden standrechtlich verbrannt.
Ist dann in dem Staat legal - es bleibt aber Mord. Und nur der eine Staat sieht hier eine Ausnahme.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Da verstehen wir hier überhaupt keinen Spaß. ;)
Majestätsplural - ich verneige mich in Ehrfurcht.


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01.09.2026 um 13:12
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:bin da auf folgenden offensichtlichen Unsinn gestoßen:
Ne du. Das ist kein Unsinn. Gleiche Art des Vergehen. Unterschiedliche Härte der Strafe.
Die reine Quantität wird sich unterscheiden. Das Prozentuale Strafmaß ist davon nicht betroffen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:BW und Berlin von der Struktur auch nur in etwa vergleichbar wären. Die Bevölkerungszusammensetzung ist unterschiedlich, die Clan Strukturen sind absolut nicht vergleichbar, auch die Lage in Europa ist nicht vergleichbar, Wirtschaftskraft und Durchschnittseinkommen auf keinen Fall.
Dann nimm Baden Württemberg und Bayern. Die sind von der Bevölkerung vergleichbar. Und auch hier. Unterschiedliches Strafmaß.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dennoch wird das auf 'Milde gegen harte Strafen' runtergebrochen, obwohl klar ist, dass eine heruntergekommene Millionenstadt in jedem Fall mehr Kriminaliät aufweisen wird als eine wirtschaftsstarke eher ländliche Region.
Du suchst extra zwei Gebiete die sich unterscheiden. Nimm zwei mit ähnlicher Struktur und es bleibt dabei.
Richter sind Menschen und Bewerten unterschiedlich. Darum ging es ja.


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01.09.2026 um 13:26
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Ne du. Das ist kein Unsinn. Gleiche Art des Vergehen. Unterschiedliche Härte der Strafe.
Die reine Quantität wird sich unterscheiden. Das Prozentuale Strafmaß ist davon nicht betroffen.
@Cachalot

Es bin ja nicht ich, der BW und Berlin da in Beziehung setzt und zu herausarbeiten glaubt, dass Berlin trotz harter Strafen eine hohe Kriminalität und BW trotz milder Strafen eine geringe Kriminalität hat. Allerdings dürfte die Strafhöhe nicht so viel Einfluss auf die Delinquenz haben wie der Unterschied 'abgerockte Millionenstadt' gegenüber 'ländlicher Raum mit guter Wirtschaftskraft'.

Der Rest des Beitrags erscheint mir auch sinnvoll, nur o.g. Scheinkausalität nicht.


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01.09.2026 um 13:39
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es bin ja nicht ich, der BW und Berlin da in Beziehung setzt und zu herausarbeiten glaubt, dass Berlin trotz harter Strafen eine hohe Kriminalität und BW trotz milder Strafen eine geringe Kriminalität hat
Wer tut das dann? Ich bin verwirrt.
Es ging um den Punk das gleiche Taten nicht gleiche Strafen bewirken. Das Richter Ermessensspielraum haben. Usw.

Aber nicht um das was du schrobst.


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01.09.2026 um 13:49
@Cachalot

Ja, das was Du zitiert hattest geht darum. Wenn man aber den link öffnet steht unten das, was ich zitiert hatte, nämlich:
Im Übrigen lässt sich mithilfe der Studie auch das Stammtisch-Argument „Wir brauchen härtere Strafen, um die Kriminalität einzudämmen“ widerlegen: Gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik zählt Baden-Württemberg, also das Land, dessen Gerichte laut Grundies besonders milde Strafen aussprechen, zu den Ländern mit der niedrigsten Häufigkeitszahl für Straftaten pro Einwohner. Dagegen werden in der Großstadt Berlin, wo eher höhere Strafen ausgesprochen werden, mit Abstand die meisten Straftaten pro Einwohner begangen.
Quelle: https://ht-strafrecht.de/blog/archiv/haerte-in-muenchen-milde-in-kiel-studie-beweist-regionale-unterschiede-bei-der-strafhaerte-in-deutschland/

Das ist unmittelbar Teil Deines Links. Und da stellt man wirklich eine Scheinlogik auf.


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01.09.2026 um 14:15
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das ist unmittelbar Teil Deines Links. Und da stellt man wirklich eine Scheinlogik auf.
Ok. Jetzt weiß ich was du meinst.
Hat halt nix mit dem eigentlichen Thema zu tun.


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01.09.2026 um 17:50
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es bin ja nicht ich, der BW und Berlin da in Beziehung setzt und zu herausarbeiten glaubt, dass Berlin trotz harter Strafen eine hohe Kriminalität und BW trotz milder Strafen eine geringe Kriminalität hat. Allerdings dürfte die Strafhöhe nicht so viel Einfluss auf die Delinquenz haben wie der Unterschied 'abgerockte Millionenstadt' gegenüber 'ländlicher Raum mit guter Wirtschaftskraft'.
Wahrscheinlich beziehst Du Dich auf diese Quelle:
Kein erkennbarer Zusammenhang zwischen höhe der Strafen und Anzahl begangener Straftaten

Im Übrigen lässt sich mithilfe der Studie auch das Stammtisch-Argument „Wir brauchen härtere Strafen, um die Kriminalität einzudämmen“ widerlegen: Gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik zählt Baden-Württemberg, also das Land, dessen Gerichte laut Grundies besonders milde Strafen aussprechen, zu den Ländern mit der niedrigsten Häufigkeitszahl für Straftaten pro Einwohner. Dagegen werden in der Großstadt Berlin, wo eher höhere Strafen ausgesprochen werden, mit Abstand die meisten Straftaten pro Einwohner begangen.
Quelle: https://ht-strafrecht.de/blog/archiv/haerte-in-muenchen-milde-in-kiel-studie-beweist-regionale-unterschiede-bei-der-strafhaerte-in-deutschland/

Dieser Vergleich "Berlin - Baden-Württemberg" hinkt jedoch. Mir wäre neu, dass Berlin besonders hart urteilt. Und Baden-Württemberg besonders milde (nicht umsonst hat man die RAF-Prozesse beim OLG Stuttgart angesiedelt). Üblicherweise haben wir ein Süd-Nord-Gefälle, was die Strafhöhe betrifft. D.h. gerade im Süden werden härtere Strafen ausgesprochen. Am härtesten in München. Und am mildesten in Kiel.

Siehe dazu: https://www.sueddeutsche.de/panorama/regionale-unterschiede-in-der-rechtsprechung-hartes-bayern-milder-norden-1.4142866

Härtere oder mildere Strafen sind nicht eine Reaktion auf die Kriminalitätsbelastung, sondern eine traditionelle Entwicklung, die z.B. im Fall Bayerns über 100 Jahre zurückreicht.


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01.09.2026 um 18:04
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Siehe dazu
das ist doch der quasi gleiche Inhalt, es geht um die gleiche Studie wie in dem link drüber und die Studie, die Du dann selbst heranziehst im link der Süddeutschen, die kommt zu diesem Schluss und das
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Härtere oder mildere Strafen sind nicht eine Reaktion auf die Kriminalitätsbelastung, sondern eine traditionelle Entwicklung, die z.B. im Fall Bayerns über 100 Jahre zurückreicht.
steht da auch im Grunde drin....ich verstehe das ganze Geposte nicht, denn es ging @Cachalot sowieso um was anderes, alle links beziehen sich auf die gleiche Studie, die Studie wurde nicht angezweifelt, sondern doch im Grunde nur bestätigt.


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01.09.2026 um 19:08
@Tussinelda

Ich hatte nicht gesehen, dass der Beitrag bzw. das Zitat schon genannt waren. Eigentlich war ich nur irritiert, dass Berlin härter strafen soll als Baden-Württemberg. Das findet sich auch nicht im SZ-Artikel. Und das widerspricht dem postulierten Süd-Nord-Gefälle.

Und auch das "Stammtisch-Argument" sehe ich nicht zwingend als widerlegt an. Das kann man nämlich auch umdrehen: Da wo die Kriminalität höher ist, wird mit harten Strafen gegengehalten.

Mag OT sein, trotzdem schräg. Und der Zusammenhang zur Todesstrafe ist offensichtlich: Die These, eine harte Strafe wie die Todesstrafe würde abschrecken, die ist nicht belegbar.


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02.09.2026 um 08:27
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Das ist ein Trugschluss. Da sitzt ein oder mehrere Menschen. Die haben mal gute, mal schlechte Tage. Sie bewerten die Informationen der Verteidiger und der Staatsanwaltschaft. Und sie irren ab und an.
Da sitzen keine Maschinen und es gibt so gut wie nie 100%ige Sicherheit.
Ich weiß nicht,.... Egal ob ja ein Mensch sitzt, er erfüllt ja eine Funktion, die nur die aktuellen Gesetze nutzt und sich nichts selbst ausdenkt. Dahingend ist es keine private Entscheidung. Das war eher gemeint.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Nein. Das nennt sich Ermessensspielraum. Der Richter hat immer eine Range für das Strafmaß. Denkt er z.B. der Täter ist einsichtig wird er eher im unteren Strafbereich bleiben. Geht er von dem Gegenteil aus geht’s eher in den oberen Strafbereich. Das ist auch so gewollt. Und. Das ist ein rein subjektives Gefühl des/der Richter.
Ein Ermessensspielraum richtet sich nicht nach Sympathie sondern nach den Tatumständen. Von daher gegen die Umstände und das geltende Recht, dann die Strafe vor und nicht die persönliche Meinung. Wir haben ja nicht nur Richter wie Herr Krieten, wenngleich seine Urteile sicher ab und an richtig aber auch ab und überzogen waren.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Da zeigt sich auch wieder, auch Richter sind Menschen und beurteilen unterschiedlich.
Das ist in meinen Augen keine Schwäche des Systems sondern eine Stärke. Jeder Fall wird einzeln bewertet. Auch wenn es dadurch zu so Unterschieden kommt wie in der Studie aufgezeigt.
Wie oben sehe ich das doch auch nicht als schwäche. Tatumstände sind eben unterschiedlich. Somit dann auch die Einschätzungen. Es ist dennoch nicht privat oder persönlich zu urteilen, sondern auf Fuße der Gesetze. Das "Jemand" ist daher für mich nicht passend.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:also ICH bin "assi provokant"? Was bist dann bitte Du, mit wiederholt solchen Sätzen? Unverschämt? Persönlich werdend?

Was ich hier schreibe, das schreiben zig andere, da benimmst Du Dich ganz anders.
Ich zeige Dir einfach die Dinge auf, die Du außer Acht zu lassen scheinst, bis ggf. jemand außer mir noch darauf hinweist und Du dann einlenkst.
Du beantwortest nie Fragen, egal in welche Richtung. Dein Aufzeigen ist einfach nur deine unveränderliche Meinung ohne Rücksicht auf andere Meinung. Ich werde deine Fragen daher nicht mehr beantworten solange du meine nicht beantwortest. Bei anderen User gibt es Antworten und Diskussion, bei dir ist es ein stoisches monologisieren. Viel Erfolg dir.
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Was wahrscheinlich weit häufiger in Hollywood ist wie in der Realität.
Das weiß ich nicht, ich habe ja bewusst manchmal geschrieben. Ob es da genaue Zahlen gibt, fand ich bisher nicht heraus.


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