Todesstrafe
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USA, Deutschland, Menschenrechte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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13.10.2026 um 08:53Kangaroo schrieb:Da gibt es keine Gangstrukturen, keine Organisiertheit der Kriminellen, keine solch exzessive Gewalt.
Es ist nur nicht so extensiv. Besser unter Kontrolle. Aber auch in D hat es zu wenig Personal, zu wenig Kapazitäten, zu überalterte AnstaltenKangaroo schrieb:
Halte ich für Unsinn.Cachalot schrieb:Kriminelle sind überall komplex.
Seh dir mal das Deutsche Haftsystem im Vergleich zu den USA an.
Da gibt es keine Gangstrukturen, keine Organisiertheit der Kriminellen, keine solch exzessive Gewalt.
Hier mal ein Auszug aus einem Bericht über Gefangenen Subkulturen in JVAs. Schon von 2010. Etwas länger daher im Spoiler. Der Link unten führt auf den ganzen Bericht.
Spoiler
Die Inhaftierten finden in der JVA hierarchische Statusdifferenzen unter den Mitgefangenen vor. Neuankömmlinge erfahren auf der zwischenmenschlichen Ebene, dass sie sich behaupten müssen. Sie sind gezwungen, in ihrem eigenen Interesse einen Platz in der Rangordnung zu finden. Neuinsassen sind zunächst besonders gefährdet, Opfer von Unterdrückung und Misshandlung zu werden. Sie stehen vor der Aufgabe, sich beweisen zu müssen. Sie erfahren, dass ein ganz wesentlicher Aspekt zur Statuserlangung physische Stärke darstellt. Wer Durchsetzungsvermögen besitzt, wer in der Lage ist, sich Respekt zu verschaffen, wer sich nichts gefallen lässt, der läuft weniger als andere Gefahr, Opfer zu werden oder zu bleiben. Männliche Inhaftierte testen aus, wie die eigene Männlichkeit unter den Augen der anderen Männer abschneidet. Zur Auflösung der Fußnote[6] Statusfunktion kommt neben der physischen Stärke noch anderen Gesichtspunkten zu. Macht und Ansehen in der Gefangenengemeinschaft bedingen etwa die Deliktsebene (wie Mord), die Haftdauer sowie Hafterfahrung. Statusfunktion kommt sozialer und intellektueller Kompetenz zu. Von Bedeutung sind ferner Zugangsmöglichkeiten zu illegalen Gütern (vor allem zu Betäubungsmitteln), Kontakte zu einflussreichen Mitinhaftierten oder gute Rechtskenntnisse.
In der vollzuglichen "Hackordnung" besitzen jedoch nicht nur Neuankömmlinge zunächst ein höheres Opferrisiko. Dies betrifft auch diejenigen, die durch körperliche Schwäche auffallen, denen es an Durchsetzungsvermögen fehlt oder die aus anderen Gründen nicht bereit sind, Gewalt anzudrohen oder auszuüben. Eine Ausgrenzung erfahren solche Tätergruppen, die aufgrund der Art ihrer Straftat von vornherein von einem Aufstieg ausgeschlossen bleiben. Das gilt für Sexualstraftäter im Männerstrafvollzug - vor allem solche des sexuellen Kindesmissbrauchs - sowie für wegen Kindestötung inhaftierte Mütter in den Fraueneinrichtungen; Gleiches betrifft auch transsexuelle Gefangene. Sie alle rangieren in der Gefangenenhierarchie auf niedrigster Stufe. Gewalt gegen sie dient nicht der Bestimmung eines Platzes in der "Hackordnung", sondern ist Ausgrenzungsgewalt. Zudem kommt es zu erniedrigenden Vorgehensweisen u.a. aus sadistischer Veranlagung heraus.
Gewaltandrohung und -ausübung stellen unter den Insassen von Vollzugseinrichtungen anerkannte Mittel dar, die Position der einzelnen Inhaftierten in der Gefangenenhierarchie zu bestimmen. Der Zwang, sich durchsetzen zu müssen, beherrscht aber nicht nur das Verhalten der Neuinhaftierten. Über die gesamte Haftzeit hinweg ist der Alltag von fortwährenden Anerkennungsritualen und Positionskämpfen in einer dynamischen Rangordnung geprägt. Präsentiert wird Aggressivität. Es kommt zu physischer Gewalt, wobei es nicht nur bei Körperverletzungen bleibt. Die Gewalttätigkeit unter Inhaftierten erfolgt nicht selten auch sexualbezogen. Ein spezifisches Problem in den Vollzugs-einrichtungen stellt der sexuelle Missbrauch von Mitgefangenen dar
quelle: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/32977/gefangenensubkulturen/
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13.10.2026 um 08:59@Cachalot
Sorry bei allem respekt aber ich lasse mich nicht auf diese Diskussion ein.
Nicht mal ein Stück weit können Deutsche Häftlinge und dessen Subkulturen mit dem verglichen werden, was in den USA abgeht.
Fasse es nicht als despektierlich auf aber das entbehrt aus meiner subjektiven Sicht jeglicher Grundlage.
Das ist so als würdest du sagen "Die Stubenkatze ist genauso gefährlich wie ein ausgeachsener Löwe in der Wildnis".
Sorry bei allem respekt aber ich lasse mich nicht auf diese Diskussion ein.
Nicht mal ein Stück weit können Deutsche Häftlinge und dessen Subkulturen mit dem verglichen werden, was in den USA abgeht.
Fasse es nicht als despektierlich auf aber das entbehrt aus meiner subjektiven Sicht jeglicher Grundlage.
Das ist so als würdest du sagen "Die Stubenkatze ist genauso gefährlich wie ein ausgeachsener Löwe in der Wildnis".
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13.10.2026 um 09:11Das ist richtig. Liegt halt am „besseren“ System. Wobei ich dem deutschen System heute ne 3 geben würde, dem in der USA ne 5.Kangaroo schrieb:Nicht mal ein Stück weit können Deutsche Häftlinge und dessen Subkulturen mit dem verglichen werden, was in den USA abgeht.
Der Bericht bezog sich auf deine Aussage das es keine Gangstrukturen und keine Organisiertheit gibt. Keine ist Null.
Und das ist falsch.
Wir haben wesentlich weniger Themen damit. Aber nicht weil die Amis doof und die Deutschen gut sind.Kangaroo schrieb:Da gibt es keine Gangstrukturen, keine Organisiertheit der Kriminellen, keine solch exzessive Gewalt.
Die gesellschaftlichen Systeme fördern das was in den USA passiert. Das ist die Gesellschaft. Die einzelnen Personen sind die Ergebnisse.
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13.10.2026 um 09:23Wir haben nicht das bessere System in Deutschland.Cachalot schrieb:Das ist richtig. Liegt halt am „besseren“ System. Wobei ich dem deutschen System heute ne 3 geben würde, dem in der USA ne 5.
Du kansnt doch diese beiden Länder und dessen System gar nicht miteinander vergleichen. Deutschland ist mit vielen Komponenten womit sich die Amis rumschlagen müssen gar nicht konfrontiert.
Wie groß ist bitte Deutschland und wie groß ist die USA?
Du kannst auch keine Supermall mit einem Kiosk um der Ecke vergleichen und sagen "Da läufts viel besser".
Verstehst du einfach nicht dass ein Land mit solch einer Fläche kein System bieten kann, in welchen es absolut gerecht zu geht? In denen keine einzelnen Personen durchs Raster fallen?Cachalot schrieb:Die gesellschaftlichen Systeme fördern das was in den USA passiert. Das ist die Gesellschaft. Die einzelnen Personen sind die Ergebnisse.
Ist das schön? Nein, aber es gibt im realen Leben keine Cheatcodes womit man die Armut abschaffen kann oder rassistische Benachteiligung.
Das sind Prozesse welche viele Jahrzehnte benötigen.
Damals durften schwarze in den USA im Bus nicht sitzen wo sie wollten, wurden auf offener Straße angespuckt oder behandelt als wären sie Tiere.
Ist das heute noch so? Ich denke nicht.
Und in nochmal 40-50 Jahre wird die USA auch noch weiter sein.
Es ist aber ein Utopie zu denken, man könnte Rassismus oder Armut von jetzt auf gleich abschaffen oder dass es innerhalb kürzester Zeit signifikante Unterschiede gibt.
Schick mal ein Trupp deutscher Gefängniswärter oder Gefangene in die USA und schau mal wie die dort klar kommen würden.
Meine subjektive Meinung ist, das Ergebnis würde eindeutig ausfallen.
Nach meinem empfinden (korrigier mich wenn ich mich irre bitte) siehst du durch eine liberale Einstellung die Realität dort nicht so wirklich.
Da kommen Ideen wie Masseninhaftierung abschaffen, mehr Therapeuten einsetzen.
Wie man dann aber geringfügige Delikte ahnden will davon ist keine rede.
Wandelt man das in Strafzahlungen um heißt es wieder die Ärmsten werden noch weiter gemolken.
Heißt es Strafarbeit als Ausgleich, würde es heißen "zwangsarbeit".
Wo will man so viele Therapeuten herbekommen wenn Fachkräfte fehlen und die Finanzen dafür fehlen?
Mir fehlen da konkrete Antworten.
Mir wird vorgeworfen ich würde keine Fakten beisteuern.
Die Antworten auf meine o.g Fragen umfassen aber auch wenig greifbares sondern eher Vorstellungen für eine perfekte Welt ..
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13.10.2026 um 09:57Dann vergleiche mal die Einwohner pro Fläche.Kangaroo schrieb:Wie groß ist bitte Deutschland und wie groß ist die USA?
D ist wesentlich dichter besiedelt. Was normalerweise zu einem größeren Konfliktpotenzial führt.
Ist übrigens genauso inhaltslos wie dein reiner Vergleich der Fläche.
Schau dir Australien an. Fast so groß wie die U
SA. Wesentlich weniger Probleme mit der Kriminalität. Allerdings auch wesentlich dünner besiedelt.
Das einzelne Delikt passiert an einem Ort.
Aha. Dann gib mal ein Beispiel warum die Größe einen Unterschied macht. In der heutigen Zeit.Kangaroo schrieb:Verstehst du einfach nicht dass ein Land mit solch einer Fläche kein System bieten kann, in welchen es absolut gerecht zu geht?
Ich bin beruflich und privat doch recht viel rumgekommen. Demokratien (Inder sagen immer sie haben die Größte), Theokratisch geführte Länder (Iran, Saudi …), Diktaturen (Russland …), ein paar „Exoten“ (Kasachstan, Trinidad und Tobago …)Kangaroo schrieb:Nach meinem empfinden (korrigier mich wenn ich mich irre bitte) siehst du durch eine liberale Einstellung die Realität dort nicht so wirklich
War da überall länger als ein oder zwei Wochen. In Kontakt, beruflich und über die Zeit auch privat, mit Menschen die dort geboren sind und dort leben.
Politik kommt früher oder später immer auf den Tisch. Deutschland wird oft durch eine rosarote Brille gesehen.
Kurz, nein. Ich hab mir eine Meinung gebildet aus diesen Erfahrungen. Aber klar, es ist meine Sicht, meine Meinung. Nicht „Die Wahrheit“
Tussinelda
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13.10.2026 um 09:57und sicherlich sehr schlecht vorankommen, wenn der Präsident ein Rassist ist.Kangaroo schrieb:Das sind Prozesse welche viele Jahrzehnte benötigen.
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13.10.2026 um 10:10Trump wird nicht ewig an der Macht sein und man mag es kaum glauben: Die USA ist keine Diktatur und Trump kann nicht alles machen was er will.
Und ohne Trump verteidigen zu wollen: Nur weil die eigene liberale Einstellung tangiert wird ist es nicht automatisch Rassismus.
Und falls es doch Rassismus ist sollte man sich mal Gedanken machen warum das Land in dem man lebt so am Rockzipfel der USA hängt ..
Die Bevölkerungsdichte hat in Bezug zur Kriminalität doch gar keine Aussagekraft.
Die Fläche hingegen schon weil eine große Fläche, gerade wenn die Bevölkerungsdichte nicht so hoch ist, trotzdem abgedeckt sein muss und die Ressourcen nicht ausgewogen sind.
- Teilweise dünne Polizeipräsenz / Ressourcen (Mehr Raum = Mehr Abzudecken)
- Institutionelle Leerräume (Es ist schwieriger über eine große Fläche soziale Dienste, Therapien und Programme umzusetzen als in kleine dichtbesiedelte Flächen)
- Waffenverbreitung über breite Räume
Und und und ..
Und ohne Trump verteidigen zu wollen: Nur weil die eigene liberale Einstellung tangiert wird ist es nicht automatisch Rassismus.
Und falls es doch Rassismus ist sollte man sich mal Gedanken machen warum das Land in dem man lebt so am Rockzipfel der USA hängt ..
Was hat das für eine relevanz?Cachalot schrieb:Dann vergleiche mal die Einwohner pro Fläche.
D ist wesentlich dichter besiedelt.
Die Bevölkerungsdichte hat in Bezug zur Kriminalität doch gar keine Aussagekraft.
Die Fläche hingegen schon weil eine große Fläche, gerade wenn die Bevölkerungsdichte nicht so hoch ist, trotzdem abgedeckt sein muss und die Ressourcen nicht ausgewogen sind.
- Zersplitterte Strafverfolgung (Ist auf dünner Fläche gebündelter zu organisieren)Cachalot schrieb:Aha. Dann gib mal ein Beispiel warum die Größe einen Unterschied macht. In der heutigen Zeit.
- Teilweise dünne Polizeipräsenz / Ressourcen (Mehr Raum = Mehr Abzudecken)
- Institutionelle Leerräume (Es ist schwieriger über eine große Fläche soziale Dienste, Therapien und Programme umzusetzen als in kleine dichtbesiedelte Flächen)
- Waffenverbreitung über breite Räume
Und und und ..
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13.10.2026 um 10:21was ein bullshit. Trump ist rassistisch und frauenfeindlich. Das sind Fakten, basierend auf seinen eigenen Aussagen und haben nix mit irgendeiner liberalen Einstellung zu tun.Kangaroo schrieb:Nur weil die eigene liberale Einstellung tangiert wird ist es nicht automatisch Rassismus.
weiterer bs. Es geht doch gerade um die USA. Gedanken muss man sich in diesem Land sowieso machen, ganz ohne Trump.Kangaroo schrieb:Und falls es doch Rassismus ist sollte man sich mal Gedanken machen warum das Land in dem man lebt so am Rockzipfel der USA hängt ..
Aber bleiben wir doch einfach beim Thema Todesstrafe.
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13.10.2026 um 10:23Das alles ist eine Frage der Bevölkerungsdichte und nicht der Größe. Schau nach Australien. Warum herrschen da nicht noch chaotischere Zustände?Kangaroo schrieb:- Zersplitterte Strafverfolgung (Ist auf dünner Fläche gebündelter zu organisieren)
- Teilweise dünne Polizeipräsenz / Ressourcen (Mehr Raum = Mehr Abzudecken)
- Institutionelle Leerräume (Es ist schwieriger über eine große Fläche soziale Dienste, Therapien und Programme umzusetzen als in kleine dichtbesiedelte Flächen)
Es ist eine Frage der Gesellschaft.
Kommt drauf an. Hast du Ballungsräume mit einhergehender Ghettobildung hast du oft ein Thema was Kriminalität betrifft. Schau nur mal nach Kreuzberg.Kangaroo schrieb:Die Bevölkerungsdichte hat in Bezug zur Kriminalität doch gar keine Aussagekraft.
Edit: wir sollten das Auslagern. Ist dann doch sehr OT
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13.10.2026 um 10:31Neuigkeiten zum Hinrichtungsversuch von Christa Pike
bin mal gespannt, was sonst noch so rauskommt.
Notruf nach Hinrichtungsversuch von Christa Pike wurde als Fehlalarm gewertetQuelle: https://www.spiegel.de/ausland/christa-pike-notruf-nach-hinrichtungsversuch-wurde-als-fehlalarm-gewertet-a-4eaa5d4f-cd9a-48e4-934d-838dfb4400b3
Die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike sorgt in den USA für Entsetzen, trotz zweier Giftspritzen lebte die Verurteilte weiter. Notrufprotokolle sollen nun ein weiteres Behördenversagen belegen.
bin mal gespannt, was sonst noch so rauskommt.
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13.10.2026 um 10:35Bin mal gespannt ob die Entscheidung zur wiederholung der Vollstreckung bis zum Ende der Ermittlungen / Ahndung des Behördenversagen auf den Tisch kommt oder ob das rein juristisch auch parallel laufen könnte.
Mir fehlt auch etwas die Fantasie welche Prozesse Medizinisch nun laufen müssen um festzustellen ob die Verurteilte kognitiv in der Lage ist, das eventuelle Vollstrecken zu erfassen.
Und spielt nur die Mentale Verfassung eine Rolle oder auch die physische?
Mir fehlt auch etwas die Fantasie welche Prozesse Medizinisch nun laufen müssen um festzustellen ob die Verurteilte kognitiv in der Lage ist, das eventuelle Vollstrecken zu erfassen.
Und spielt nur die Mentale Verfassung eine Rolle oder auch die physische?
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13.10.2026 um 18:14Körperlich (physische) Einschränkungen (Krankheiten) scheinen keine große Rolle zu spielen. Der Mann, der demnächst im Live-Stream hingerichtet werden soll, sitzt im Rollstuhl? (Wenn ich das nicht verwechsele.) Aber ehrlich gesagt, sind mir solche Fragestellungen zuwider.Kangaroo schrieb:Und spielt nur die Mentale Verfassung eine Rolle oder auch die physische?
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13.10.2026 um 19:26@redsherlock
Warum sollte eine physische Einschränkung wie z.b die von Nidal Malik Hasan eine Rolle spielen?
Nur zur Info, er hat 13 Menschen getötet und 32 weitere Verletzt ...
Warum sollte eine physische Einschränkung wie z.b die von Nidal Malik Hasan eine Rolle spielen?
Nur zur Info, er hat 13 Menschen getötet und 32 weitere Verletzt ...
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13.10.2026 um 19:31@Kangaroo
Die Sachlage im Moment ist so. Ihre Anwälte sind bereits mit starken Argumenten gewappnet, zu verhindern, Frau Pike nochmals dem Prozedere auszusetzen. Parallel dazu läuft ja nun erst mal die Ermittlung, zu der verpfuschten execution.
Eine Umwandlung der Strafe life without parole, läge in der Hand eines Gouverneurs, oder eben bei einem Richter, dem die Anwälte ihre Argumente vortragen. Der jetzige hat ja erst mal alles ausgesetzt und er scheidet im Januar 27‘ aus dem Amt.
Angesichts der wirklich einzigartigen Situation, ( es gibt mit Sicherheit keinen vergleichbaren Fall), der ganz neuen Ausgangslage für die Verteidigung, wird das wohl eine langwierige Sache werden. Die Anwälte haben wirklich gute Argumente. Zb die Verletzung ihrer verfassungsmäßigen Rechte. Die Verfassung schützt jeden vor einer soggn Double jeopardy. Also nicht zwei mal für das gleiche angeklagt bzw. bestraft zu werden.
Außerdem das Argument, eine erneute execution stellt eine besonders grausame ungewöhnliche Form der Bestrafung dar.
Bisher gehen ihre Anwälte davon aus, dass der Stast Tennessee irgendwann mit Sicherheit noch mal einen Termin festsetzen wird.
Es sei denn, die neue Gouverneurin erbarmt sich, oder ein Richter spricht ein Machtwort.
Man darf nicht vergessen, so langsam sickert ja durch, was sich da wirklich abgespielt hat. Gerade wurden die Notrufe veröffentlich. Da ist so einiges schief gelaufen. Bevor der Notarzt und Krankenwagen überhaupt erst mal aufs Gelände gelangen konnten.
Und ihr Zustand momentan? Da ist noch gar nichts so richtig klar. Ob da was zurückbleibt? Sie hat ja noch große Probleme, die Folgeschäden zeigen sich sicher erst viel später.
Also ich persönlich sehe es nicht, weder kurzfristig noch später, dass Frau Pike nochmal ein Termin verkündet wird.
https://edition.cnn.com/2026/10/12/us/christa-pike-execution-tennessee
Die Sachlage im Moment ist so. Ihre Anwälte sind bereits mit starken Argumenten gewappnet, zu verhindern, Frau Pike nochmals dem Prozedere auszusetzen. Parallel dazu läuft ja nun erst mal die Ermittlung, zu der verpfuschten execution.
Eine Umwandlung der Strafe life without parole, läge in der Hand eines Gouverneurs, oder eben bei einem Richter, dem die Anwälte ihre Argumente vortragen. Der jetzige hat ja erst mal alles ausgesetzt und er scheidet im Januar 27‘ aus dem Amt.
Angesichts der wirklich einzigartigen Situation, ( es gibt mit Sicherheit keinen vergleichbaren Fall), der ganz neuen Ausgangslage für die Verteidigung, wird das wohl eine langwierige Sache werden. Die Anwälte haben wirklich gute Argumente. Zb die Verletzung ihrer verfassungsmäßigen Rechte. Die Verfassung schützt jeden vor einer soggn Double jeopardy. Also nicht zwei mal für das gleiche angeklagt bzw. bestraft zu werden.
Außerdem das Argument, eine erneute execution stellt eine besonders grausame ungewöhnliche Form der Bestrafung dar.
Bisher gehen ihre Anwälte davon aus, dass der Stast Tennessee irgendwann mit Sicherheit noch mal einen Termin festsetzen wird.
Es sei denn, die neue Gouverneurin erbarmt sich, oder ein Richter spricht ein Machtwort.
Man darf nicht vergessen, so langsam sickert ja durch, was sich da wirklich abgespielt hat. Gerade wurden die Notrufe veröffentlich. Da ist so einiges schief gelaufen. Bevor der Notarzt und Krankenwagen überhaupt erst mal aufs Gelände gelangen konnten.
Und ihr Zustand momentan? Da ist noch gar nichts so richtig klar. Ob da was zurückbleibt? Sie hat ja noch große Probleme, die Folgeschäden zeigen sich sicher erst viel später.
Also ich persönlich sehe es nicht, weder kurzfristig noch später, dass Frau Pike nochmal ein Termin verkündet wird.
https://edition.cnn.com/2026/10/12/us/christa-pike-execution-tennessee
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13.10.2026 um 19:32Darunter 3 Frauen, zwei davon noch sehr jung, eine davon war schwanger ...Kangaroo schrieb:Nur zur Info, er hat 13 Menschen getötet
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13.10.2026 um 19:36@Yoshimitzu
Finde es despektierlich dass dann noch geschrieben wird:
Danke für deine Ergänzung dass darunter 3 Frauen und eine davon schwanger war.
Er sitzt im Rollstuhl weil seine Wirbelsäule verletzt wurde als man ihn außer Gefecht gesetzt hat.
Frage mich echt was der Rollstuhl Kommentar von @redsherlock für eine relevanz haben soll.
@calligraphie
Danke für die Zusammenfassung
Finde es despektierlich dass dann noch geschrieben wird:
Der Mann sitzt im Rollstuhl weil er 13 Menschen getötet und 42 Menschen verletzt hat.redsherlock schrieb:Der Mann, der demnächst im Live-Stream hingerichtet werden soll, sitzt im Rollstuhl?
Danke für deine Ergänzung dass darunter 3 Frauen und eine davon schwanger war.
Er sitzt im Rollstuhl weil seine Wirbelsäule verletzt wurde als man ihn außer Gefecht gesetzt hat.
Gegen 13:30 Uhr am 5. November 2009 erschoss Hasan im medizinischen Bereich des Militärstützpunktes Fort Hood insgesamt 13 Personen und verletzte 42.[3] Er selbst wurde daraufhin von anwesenden Militärpolizisten beschossen, überlebte jedoch schwerverletzt, unter anderem von der Hüfte ab querschnittsgelähmt, und erwachte nach einigen Tagen aus dem Koma.[Quelle: Wikipedia: Nidal Malik Hasan
Frage mich echt was der Rollstuhl Kommentar von @redsherlock für eine relevanz haben soll.
@calligraphie
Danke für die Zusammenfassung
redsherlock
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13.10.2026 um 19:54Sag mal, bist du noch gnaz klar? Du hast doch danach gefragt, ob physische Verfassung eine Rolle spielt. Schon wieder vergessen?Kangaroo schrieb:@Yoshimitzu
Finde es despektierlich dass dann noch geschrieben wird:Der Mann sitzt im Rollstuhl weil er 13 Menschen getötet und 42 Menschen verletzt hat.redsherlock schrieb:Der Mann, der demnächst im Live-Stream hingerichtet werden soll, sitzt im Rollstuhl?
Danke für deine Ergänzung dass darunter 3 Frauen und eine davon schwanger war.
Er sitzt im Rollstuhl weil seine Wirbelsäule verletzt wurde als man ihn außer Gefecht gesetzt hat.Gegen 13:30 Uhr am 5. November 2009 erschoss Hasan im medizinischen Bereich des Militärstützpunktes Fort Hood insgesamt 13 Personen und verletzte 42.[3] Er selbst wurde daraufhin von anwesenden Militärpolizisten beschossen, überlebte jedoch schwerverletzt, unter anderem von der Hüfte ab querschnittsgelähmt, und erwachte nach einigen Tagen aus dem Koma.[Quelle: Wikipedia: Nidal Malik Hasan
Frage mich echt was der Rollstuhl Kommentar von @redsherlock für eine relevanz haben soll.
Ich befürchte nach deinen Äußerungen der letzten Tage, dass du in so eine Art Hinrichtungsmanie gerätst.Kangaroo schrieb:Mir fehlt auch etwas die Fantasie welche Prozesse Medizinisch nun laufen müssen um festzustellen ob die Verurteilte kognitiv in der Lage ist, das eventuelle Vollstrecken zu erfassen.
Und spielt nur die Mentale Verfassung eine Rolle oder auch die physische?
Todesstrafe
13.10.2026 um 20:00Ja, das muss wohl hier passiert sein:Kangaroo schrieb:Er sitzt im Rollstuhl weil seine Wirbelsäule verletzt wurde als man ihn außer Gefecht gesetzt hat.
Department of the Army police officer Kimberly D. Munley encountered Hasan, who was leaving the building. Munley and Hasan exchanged shots before Munley was shot in the leg twice. Department of the Army police officer Mark Todd shot Hasan several times.[88][89] Todd kicked the pistol out of Hasan's hand, then cuffed him.Denn kurz darauf:
On November 13, Hasan's attorney, John Galligan, announced Hasan was paralyzed from the waist down from the bullet wounds to his spine and would likely never walk again. He has used a wheelchair ever sinceQuelle: Wikipedia: Nidal Hasan
Aus meiner Sicht gehört der Mann hingerichtet. Bei 13 Toten kann man sich denken, wieviele Angehörige da dran hängen. 32 Verletzte, wer weiss schon wieviele davon bleibende Schäden haben und den Rest ihres Lebens mit Einschränkungen und Schmerzen leben müssen, mal ganz von der Psyche abgesehen.
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13.10.2026 um 20:01Eben. Die Hinrichtung wurde durchgeführt. Das Protokoll wurde "korrekt" abgearbeitet. Dass Christa Pike trotzdem nicht gestorben ist, dafür kann sie nichts. Der Staat hat seine Chance der Hinrichtung vertan. Warum soll er eine zweite haben? (Tätern werden ja auch keine zweite Chancen gewehrt.)calligraphie schrieb:Außerdem das Argument, eine erneute execution stellt eine besonders grausame ungewöhnliche Form der Bestrafung dar.
Das glaube ich auch. Vielleicht wird eine Begnadigung schon bald erfolgen, in der Hoffnung des Gouverneurs, dass dann die ganzen Details des Desasters nicht weiter aufgedeckt werden und an die Öffentlichkeit geraten. Würde mich nicht wundern. Vielleicht werden noch die Wahlen abgewartet.calligraphie schrieb:Also ich persönlich sehe es nicht, weder kurzfristig noch später, dass Frau Pike nochmal ein Termin verkündet wird.
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