@TePe Ich glaube, dass ist nicht gänzlich korrekt. Nur die ersten Minuten der Exekution, sind hinter einem Vorhang verborgen. Aber selbst für die ersten Aktionen hinterm Vorhang, gibt es Zeugen, als öffentliche Zeugen. Der geistige Beistand zb u eine ihrer Anwältinnen. Anschließend wird der Vorhang gelüftet und auf den Plätzen sitzen Zeugen, uA mehrere Pressevertreter, die Eltern vom Opfer, und andere. Also genug Öffentlichkeit, wie ich finde.
Die können im äußersten Fall bezeugen, was vor sich ging. Wenn also irgendwas schief laufen sollte, ( wie bereits im Mai 26, in anderem Fall), dann wird der Vorhang schnell wieder geschlossen. Für so was hat man besser nicht so gerne Zeugen.
@gagitsch Ganz sicher hat Frau Pike, nicht über irgendwelche Folgen ihres Handelns nachgedacht, bei der Planung nicht, während der Tat erst recht nicht und im Nachtatverhalten schon gar nicht. Siehe Trophäe ( Schädelknochen Fragment) behalten und mit der Tat geprahlt.
Während Frau Slemmer (das Opfer), um ihr Leben bettelte, hat sie ihr lapidar gesagt „ shut up“. Auf gut deutsch, halt deine Fr..se.
Soviel dazu.Im Gerichtsaal dürfte ihr das erste mal gedämmert haben, dass jegliches Handeln immer auch Konsequenzen haben kann.
Man bedenke zusätzlich, die Mutter des Opfers hat erst im Gerichtssaal erfahren, dass sie ihre Tochter nicht vollständig begraben hat, weil erst im Gerichtssaal das Knochenfragment präsentiert wurde, was der Mutter bis dahin nicht mal mitgeteilt wurde. Auf diese Fragmente ihrer Tochter musste Frau Martínez 16 Jahre warten, um sie würdevoll zur Tochter ins Grab zu legen. Bis heute hat sie nicht alles zurück, weil die Behörden es vermasselt haben und das einziges verloren ging an Aservaten.
Zusätzlich sollte auch mal folgendes herausgestellt werden. Die Eltern des Opfers ( beinahe mittellos, tausende Meilen entfernt von Tennessee sind nun seit 31!!! Jahren gezwungen, immer wieder nach Tennessee zu fliegen, fahren usw. 10h hin und nochmal 10h zurück. Plus Hotelkosten Minimum immer drei Tage. Es gibt keine staatlichen Beihilfen für diese enorme finanzielle Belastung. Lediglich private Hilfsorganisationen oÄ springen mal ein, damit auch ärmeren Opferangehörigen ermöglicht wird, jedem juristischen Prozedere der Frau Pike selbst beiwohnen zu können.
Solche Belastungen, fallen bzw geraten, bei der Betrachtung solcher Fälle, oftmals komplett aus dem Focus.
Der öffentliche Focus dreht sich gewöhnlich nur noch um die Täterin, ihre Befindlichkeiten, ihre nächsten juristischen Schritte. Alles finanziert auch durch Steuergelder.
Ich bin eine wirkliche Verfechterin für die oftmals traumatischen Folgen und die Sichtweisen der Opferangehörigen.
Und gerne nochmal, hier in diesem Fall hat Frau Martínez ( Mutter des Opfers) gerade nochmal betont, es gab keinerlei Entschuldigung der Täterin ihr gegenüber, es gab nicht einmal einen Versuch. Weder von Frau Pike noch von deren Familie.
Die Tatsache, dass dem weder von ihrer Verteidigung und Frau Pike widersprochen wurde, bedeutet, dass sie es nicht mal versucht hat. Lediglich in ihren schriftlichen Anträgen surpreme Court und Gouverneur hat sie zum Ausdruck gebracht, dass ihr die Familie leid täte.
Ich stimme Dir zu, diese ( in ca 6 Stunden) Exekution, ist komplett überflüssig.zumindest aus heutiger Sicht. Zumindest unter den Aspekten , die bzgl der besonderen Härte speziell für den Fall Pike vorliegen. Momentan gehts ja nur noch um die Frage, wird der surpreme Court heute noch auf die Argumente der Frau Pike eingehen?
Momentan ist sie ja schon bereits verlegt worden zum Ort des Geschehens. Sie hatte ihr letztes Mahl. Sie bekommt jetzt keinen Besuch mehr, lediglich Kontakt mit ihren Anwälten ist möglich. Sie ist unter ständiger Beobachtung. Und natürlich wartet sie sicher, dass evtl das Telefon noch klingelt und man ihr die Entscheidung des surpreme courts noch mitteilt.