Peter0167
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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?
gestern um 12:23Ich kann da natürlich nur über mich sprechen, wie Kaffee auf andere wirkt, weiß ich nicht.Photographer73 schrieb:Warum in diesem Zusammenhang Kaffee? Welcher "Scheiß" ist damit verbunden?
Als Jugendlicher habe ich nie Kaffee getrunken, war mir einfach zu ekelig. Dann kam ich zur Army, und dort war es mit Kaffee einfach leichter, die 24h Wachdienste durchzuhalten. Geschmeckt hat mir die DDR-Plörre damals auch nicht.
Nach der Army war erst einmal wieder Schluss damit, bis wir nach der Wende plötzlich freien Zugang zu leckerem Westkaffee hatten. Anfangs waren es nur 1 bis 2 Tassen pro Woche, später auf Arbeit wurden dann 3 bis 4 am Tag draus.
Der Grund warum ich mir das antat war zum einen der scheinbare Mangel an Alternativen (heute weiß ich es besser :D), zum anderen die ständige Verfügbarkeit, da ich für gute Kunden immer eine fertige Kanne zu stehen hatte.
Naja, die guten Kunden starben im Laufe der Jahre einer nach dem anderen weg, und ich hatte längst den Tee für mich entdeckt, also schlief die Sache mit dem Kaffee so nach und nach ein.
Seit einigen Jahren trinke ich fast ausschließlich Leitungswasser mit einem winzigen Schuß Limettensaft und einem Tröpfchen flüssigen Süssstoff.
Und seit dem ich das mache, fühle ich mich körperlich bedeutend besser. Als ich noch Kaffee trank, war ich tagsüber oft müde, appetitlos und erschöpft. Nachts hingegen konnte ich nur schlecht einschlafen.
Das ist jetzt alles vorbei, ich schlafe besser, ich habe morgens einen gesunden Appetit, fühle mich kaum noch erschöpft, und wenn ich mal irgendwo zu Besuch bin, schmeckt mir auch der Kaffee nicht mehr.
Mich davon loszusagen, war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe, jetzt fühle ich mich rundum wohl damit, und billiger ist es zudem auch noch. :D





