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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

7.674 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Stadt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

24.01.2026 um 20:02
@Peter0167
Weiß nicht was du hast!?
Verleiht dem MDMA gerade genau dadurch das richtige etwas 😁


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

24.01.2026 um 20:49
@Peter0167
Ach, Peter...🤣


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

24.01.2026 um 21:05
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb:Ach, Peter..
Darum heißt es S PEE D


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

26.01.2026 um 19:59
Ich bin als Kind von Drogenabhängigen grossgeworden und habe eigentlich schon mein ganzes leben in der einen oder Anderen Art damit zu tun.

Ich selbst weiss von mir, dass ich zur Sucht neige, habe daher nie gross "härtere" sachen ausprobiert und grundsätzlich einen riesen Bogen um dinge wie Heroin und dergleichen gemacht.

Trotzdem hab ich 8-9 Jahre lang gekifft und kann sagen, dass ich Psychisch massivst abhängig war. Ich hatte auch viele leute in meinem Umfeld, die, durch bereits bestehende psychische schwierigkeiten ebenfalls abhängig sind/waren. Ich kannte damals eigentlich keine Kiffer, die Täglich konsumierten, die nicht durchdrehten wenn sie mal nix hatten. Letzten endes denke ich, dass jeder damit individuell umgeht und bei bestehenden Suchtproblemen kann es halt auch bei so etwas harmlosen wie Cannabis sehr negative Auswirkungen aufs Leben haben. Mir tat es irgendwann überhaupt nicht mehr gut und ich hab Körperlich extrem Negativ reagiert was mich zum aufhören gezwungen hat. Früher war ich extrem pro Cannabis und habe es mir und allen anderen schön geredet. Seit ich clean bin hab ich gemerkt dass ich insgesammt viel ausgeglichener bin ohne und es mir tatsächlich auch mit meiner Chronischen schmerzkrankheit, bei der Cannabis bekanntlich helfen soll (Fibromyalgie) , besser geht ohne.


Wie bei jeder Substanz macht die menge das gift, viele Drogen haben in kleinen dosen nachweislich positive eigenschaften in der Medizin. Es gibt jetzt wie ich gehört habe sogar eine sehr erfolgreiche Ketamin Therapie für Depressionen.

Meine Meinung ist also, dass es extrem auf das Individuum und die Umstände an kommt ob das Leben mit oder ohne Drogen sinnvoller ist.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 08:43
Zitat von VampirellaVampirella schrieb:Ich selbst weiss von mir, dass ich zur Sucht neige
Aus mir unbekannten Gründen (vielleicht Veranlagung?) bin ich anscheinend nicht suchtgefährdet. Das einzige Suchtmittel, das ich bisher genommen habe, ist Alkohol. Und selbst der wirkt nicht selbstverstärkend oder chronifizierend. Während einer schweren Krise vor einigen Jahren habe ich zwar beispielsweise viel Wein getrunken (eine halbe Flasche pro Tag), aber nachdem sich die Situation normalisiert hatte, habe ich auch meinen Alkoholkonsum stark zurückgefahren, ohne dass ich irgendeinen Suchtdruck erlebt hätte.

Andere Drogen haben mich sowieso nie gereizt. Rauchen mochte ich nie, und andere Substanzen sind mir sowieso egal. Ich kenne mich da gar nicht so genau aus, was es alles gibt.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 13:14
@martenot

Mich interessieren das freiwillig zu nehmen würde es auch nicht. (Alkohol, nur in kleinen Mengen und schon lange her, fand ich schon unangenehm schmeckend und auch bzgl. der Wirkung unangenehm. "Kleine Menge" = bei einem Fest ein halbes Glas Sekt-O-Saft im Alter "fast bis knapp erwachsen".) Auch Rauchen, egal ob Tabak oder anderes: finde dass es stinkt, und mir kommen da auch sofort die gesundheitlichen und finanziellen Folgen in den Sinn. In meiner Jugend rauchten fast alle, mich hat es nicht interessiert, da wirkte kein Gruppendruck auf mich.

Dass aber Sucht doch einsetzen kann habe ich schonmal erlebt: Ich musste aus gesundheitlichen Gründen Opioide nehmen (schwere OP). Das kam intravenös ein paar Mal am Tag. Nach ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass ich die Medikamentengabe nicht nur schmerzstillend (die Schmerzen waren absolut weg!) sondern auch anderweitig angenehm fand. Glücklicherweise konnte ich das Medikament schnell absetzen (eine Woche, bin eher schmerzunempfindlich; typischer wäre es gewesen, das Medikament mindestens einen Monat lang zu nehmen), hatte dann aber noch ein paar Tage das Empfinden "ach, noch mal 'ne Runde wäre schön". Obwohl es nicht mehr so schmerzhaft war dass ich überhaupt irgendein (anderes) Schmerzmittel nehmen wollte. Es war nicht heftig, aber doch plötzlich so eine Option was man, ich, machen könne.
Das hat mir dann doch zu denken gegeben. Obwohl ich Medikamente echt nicht gerne nehme, nie geraucht habe, nie außer geringen Mengen Alkohol in seltenen Fällen welchen getrunken habe, und ich definitiv nicht auf die Idee käme "mir was zu besorgen". Wäre auch nicht auf die Idee gekommen, stärkere Schmerzen bzw. den Bedarf nach Medikamenten vorzutäuschen um wieder an die Opioide zu kommen. Aber das Empfinden war schon anfangs da, mit einem "Moment mal!"-Gedanken folgend.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 13:30
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:fand ich schon unangenehm schmeckend und auch bzgl. der Wirkung unangenehm
Was den Geschmack betrifft, mag ich auch fast ausschließlich manche Weine, und die können schon ganz gut schmecken (Weißwein schmeckt oft schön frisch, etwas fruchtig und doch herb). Alle anderen Alkoholika schmecken mir nicht: Schnäpse brennen und haben keinen aromatischen Eigengeschmack. Bier schmeckt meiner Wahrnehmung nach feuchtem Gewölbekeller. Allenfalls manche Fruchtliköre können ebenfalls schmecken, aber die kippt man sich ja nicht in größeren Mengen rein.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 13:33
Ach ja, am WE wieder ein bisschen gekifft. Sehr schön. :-)
Jetzt ist wieder Arbeitswoche, da nehme ich natürlich nix.

Grüße
Omega Minus


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 13:36
Zitat von martenotmartenot schrieb:Bier schmeckt meiner Wahrnehmung nach feuchtem Gewölbekeller.
Für mich geht der Geruch von Bier und Wein stark in die Richtung dass etwas vergärt weil es verdirbt. Das finde ich bereits unappetitlich.
(Sauer, herb etc. mag ich schon, bin überhaupt nicht der "beim Essengehen eine Cola"-Typ. Nur sauer, herb etc. bitte ohne den gärigen Geruch und Geschmack. Z.B. eine frische Zitronen-Minz-Ingwer-Schorle ohne Zucker (oder sonstige Süßung), ein Tee... Mag auch fermentierte Speisen wie Kimchi.)
Von der Wirkung her dann, dass es (mich) schon in kleinen Mengen so "stumpf" macht, Interaktion wird anstrengender, wie nicht gut geschlafen letzte Nacht oder wie kränklich... Auch das peppt kein Treffen, keine Feier etc. auf.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

27.01.2026 um 13:41
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Von der Wirkung her dann, dass es (mich) schon in kleinen Mengen so "stumpf" macht, Interaktion wird anstrengender,
Mich macht Alkohol hauptsächlich müde. Deswegen kann ich Wein auch nur Abends trinken. Würde ich tagsüber welchen trinken, müsste ich mich nachmittags erst einmal schlafen legen.

Aber als ich damals die krisenhafte Zeit durchlebt habe, hat es mir tatsächlich geholfen, mich zu "betäuben". Nach dem Weintrinken fand ich es temporär weniger unerträglich. Die Wirkung war also ein bisschen wie bei einer (mentalen) Narkose.


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27.01.2026 um 13:56
Zitat von martenotmartenot schrieb:Mich macht Alkohol hauptsächlich müde. Deswegen kann ich Wein auch nur Abends trinken. Würde ich tagsüber welchen trinken, müsste ich mich nachmittags erst einmal schlafen legen.
Nach Schlafen war mir von der (kleinen) Menge nicht, aber so erschöpft, kränkliches Gefühl. Definitiv nicht nach "ui, toller Abend" sondern nach "ich geh' heute früher, wird mir alles zu viel".
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber als ich damals die krisenhafte Zeit durchlebt habe, hat es mir tatsächlich geholfen, mich zu "betäuben". Nach dem Weintrinken fand ich es temporär weniger unerträglich. Die Wirkung war also ein bisschen wie bei einer (mentalen) Narkose.
Und ich kann mir leider vorstellen, dass es oft so läuft: Merken, dass Stoff X (dessen Konsum man zuvor schon mindestens "okay", nicht ganz grässlich fand) etwas erträglicher macht.
Mir ist ganz bewusst dass Sucht auch auftreten kann obwohl einem etwas z.B. gar nicht schmeckt, oder man einen Teil der Wirkung nicht mag, sofern es nur irgendeinen Grund gibt, es überhaupt mal probiert zu haben. Selbst wenn man ggf. schon vieles nicht probieren würde weil es grundsätzlich nicht in Frage kommt (für mich wären z.B. schon Dinge die stark riechen eine immense Hürde, könnte mir gar nicht vorstellen mir etwas Brennendes, Glimmendes das Rauch absondert in den Bereich um meine Nase zu halten).

Siehe: Das Opioid. Muss man nicht riechen oder schmecken, muss man sich auch nicht erst anfangen und besorgen.


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27.01.2026 um 14:05
Habe ein Löffelchen Bubatz-Öl ins Essen gerührt und bin total fett. :-D

Nutze die Gelegenheit, um Pladdn für mein Psychedelic/Spacerock-Set am Weiberfasching zu sichten (hörchten?).

Die werde ich in die Umlaufbahn schießen, die guten Leute! :-D
Wird auch mein erstes Vinyl-Set für die Öffentlichkeit.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

28.01.2026 um 21:43
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb:Nutze die Gelegenheit, um Pladdn für mein Psychedelic/Spacerock-Set am Weiberfasching zu sichten (hörchten?).
Bezweifel, ob das Faschingstauglich ist, so zum mitsingen und schunkeln und so. Das wird nicht so das Zielpublikum sein.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

28.01.2026 um 22:31
Hmm, mach ich so 3 mal im Jahr, auch nur wenn ich Urlaub habe und niemand besuche. Bin dann auch nicht hier bei Allmystery. Ich trinke keinen Alkohol und ich rauch das bewusst um mal paar Tage dumm zu sein. Bezieht sich nur auf mich. Will keinen beleidigen. Es fördert in keiner Weise die Kreativität auf einem guten Niveau und die Objektivität geht ganz verloren. Gedichte werden psychotisch und sehr schlecht.

Wahrscheinlich mach ichs nur aus Langeweile oder weil ich zu geizig bin in der Urlaub zu fahren.
Am Ende höre ich ein Lied von Björk, bekomme
Angst und höre dann wieder für paar Monate auf.

Es wäre mir lieber ich hätte was besseres zu tun aber das liegt hier halt noch rum und wegschmeißen will ich es auch nicht.
Es gibt wirklich nichts "bei mir" dass das im Kopf verbessert.

Ich habe offenbar amorphe Schizophrenie und das wirft mich dann ein paar Tage in Wahnvorstellungen wo ich denke das stimmt alles, und mich dann danach daraus wieder in die Realität zurück zu manövern ist eine interessante Herausforderung weil es eben insgesamt die Langeweile verjagt. Leider ist das alles die Wahrheit. Das ist gefährlich und sollte keiner nachmachen.

Ein Künstler der denkt er wäre besser mit Drogen hat keine Begabung. Dann sollte er es nicht auf diese schräge Art versuchen, denn dabei kommt nichts gutes bei heraus, im Gegensatz dazu wenn er es ohne versuchen würde.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

28.01.2026 um 22:45
@Siegelschild
Das ist eine gute und große Erkenntnisse, die du gemacht hast. Das schlimme ist, dass viele bzw die Meisten Drogen dem Konsumenten ein gefühl von überlegenheit geben, jedes kleine Quäntchen wird als der heilige Gral gesehen, wo nüchterne Menschen nur Schwachsinn erkennen, was es meist auch ist . Dieses gefühl von überlegenheit gegenüber allem ist eine große Gefahr. Schnell wird man sonst Psychotisch und das kann auch ausarten.

PS: es ist mehr als selten, dass Drogen dir tiefe Einsichten in verborgene Wahrheiten geben.
Höchstens die eigene leidenskapazität auszutesten


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29.01.2026 um 05:51
@rainlove
Ja ich weis glaube ich wiex du das meinst. Naja, es gibt halt Schicksale wo Leute sich in Drogen flüchten oder Betäuben weil sie schlimme Erfahrungen gemacht haben und sie darin dann einen Weg sehen es irgendwie einfacher zu haben. Wie gesagt, hab nur über mich geredet. Eigentlich bräuchte ich es garnicht.

Irgendwie erinnert es mich an früher wo das irgendwie mit Freunden ganz lustig vorkam. Naja, aber eigentlich war uns auch nur langweilig. Ja, ich mach es auch wegen Erinnerungen an Zeiten die garnicht so toll waren wie ich gerne denken möchte. Im Gegenteil. Manche von denen leben leider nicht mehr. Das würde ich aber eher dem Alkohol zuschreiben. Mfg


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29.01.2026 um 07:17
Zitat von hiddenhidden schrieb:Bezweifel, ob das Faschingstauglich ist, so zum mitsingen und schunkeln und so. Das wird nicht so das Zielpublikum sein.
Bei uns im Laden schon. Wir legen nur an Weiberfasching auf. Das lief letztes Jahr prima.

Wir sind musikalisch total anti-Fasching.

Das gehört so! :-D


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29.01.2026 um 07:40
Das Ganze läuft als "Meister Stirns Synapsen-Fasching".
;-D


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29.01.2026 um 08:12
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ein Künstler der denkt er wäre besser mit Drogen hat keine Begabung. Dann sollte er es nicht auf diese schräge Art versuchen, denn dabei kommt nichts gutes bei heraus, im Gegensatz dazu wenn er es ohne versuchen würde.
Naja, Van Gogh, die Beatles, Jimi Hendrix, Miles Davis... um mal ein paar zu nennen, die unter Drogeneinfluss große Kunst kreiert haben. Ob die Stücke ohne Drogeneinfluss noch besser geworden wären, lässt sich natürlich nicht beurteilen.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.01.2026 um 08:19
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Ob die Stücke ohne Drogeneinfluss noch besser geworden wären, lässt sich natürlich nicht beurteilen.
Viele davon gäbe es ohne Drogeeinfluss schlicht nicht, behaupte ich mal.

Viele davon werde ich spielen.
:-D

Abgesehen von van Gogh.


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