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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

7.830 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Drogen, Sucht, Stadt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

20.03.2026 um 23:13
Worüber reden wir hier eitgl? Auf Stoff ist man nich zufällig.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.06.2026 um 21:33
Zitat von MayorQuimbyMayorQuimby schrieb am 19.03.2026:Stress und Spiegeltrinken sind aber zwei völlig verschiedene Sachen.
Ja da hast du Recht. Bewältigungstrinken oder Coping-Trinken meinte ich, Das war das falsche Wort.

Aber generell finde ich es nicht gut, wenn man Drogen nimmt für Selbstmedikation. Da gibt so viele unterschiedliche Formen und Begriffe.
Zitat von x-ray-2x-ray-2 schrieb am 20.03.2026:Da wären wir aber wieder bei der Illegalität, denn zB im Falle einer geregelten ärztlichen Versorgung, müsste man es ja gar nicht erst zu den Entzugserscheinungen kommen lasse
Das habe ich beim Recherchieren gefunden. Das scheint also eine gute Idee zu sein:
Die Zahl der Rauchenden in Deutschland sinkt laut der Liga seit Jahren: Von 22 Millionen im Jahr 2000 auf voraussichtlich 16 Millionen im Jahr 2025. „Allerdings ist die Zahl der jährlichen Aufhörversuche rückläufig: Zuletzt versuchten nur noch rund 15 Prozent der Rauchenden mindestens einmal jährlich aufzuhören“, hieß es aus der Atemwegsliga.

Der Verband weist außerdem daraufhin, dass in Deutschland nur rund 13 Prozent der Rauchenden evidenzbasierte Methoden wie Medikamente oder professionelle, verhaltensorientierte Unterstützung zum Rauchstopp nutzten. Weltweit liege der Schnitt bei circa 31 Prozent.

„Beim Rauchstopp mithilfe medizinischer Unterstützung haben wir in Deutschland Aufholbedarf, dabei ist der mögliche Erfolg der Methoden längst belegt“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Atemwegsliga Carl-Peter Criée. Der Weltnichtrauchertag wurde 1987 von der WHO ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 31. Mai statt.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/news/spd-und-grune-wollen-auch-in-deutschland-rauchverbot-im-freien-8346756b-80e1-436b-bd1b-c1e3caedefaf


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

08.06.2026 um 22:03
Es gibt positive Nachrichten zu vermelden.

Baden Württemberg macht etwas für den Schutz von sehr verletzlichen Gruppen, die am meisten unter der Rücksichtlosigkeit vieler Drogenabhängigen leiden:
Ab 1. Juni 2026 gilt in Baden-Württemberg ein neues Nichtraucherschutzgesetz. Die neuen Regelungen betreffen insbesondere öffentliche Einrichtungen, Schulen, den öffentlichen Personennahverkehr sowie bestimmte Außenbereiche.
Zum 1. Juni 2026 tritt das novellierte Landesnichtraucherschutzgesetz Baden-Württemberg in Kraft. Ziel der Neuregelung ist es, den Gesundheitsschutz weiter zu stärken, insbesondere Kinder, Jugendliche und vulnerable Personen besser vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen und das bestehende Nichtraucherschutzrecht an gesellschaftliche und technische Entwicklungen anzupassen.

Die neuen Regelungen betreffen insbesondere öffentliche Einrichtungen, Schulen, den öffentlichen Personennahverkehr sowie bestimmte Außenbereiche mit besonderem Schutzbedürfnis.
Quelle:https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-regeln-fuer-raucherinnen-und-raucher-vom-1-juni-an-1

Es gibt sehr viele positive durch Studien bestätigte Effekte durch Rauchverbote:
Die bisher publizierten Studien aus Italien [6–8], Großbritannien [9, 10], Irland [11, 12], Schweiz [13], Spanien [14], Island [15], USA [16–21] und Kanada [22, 23] ergaben eine zeitlich plausible, konsistente Assoziation zwischen der Rauchverbotseinführung in öffentlichen Räumen und der Verringerung der Herzinfarktraten in der Bevölkerung auf Basis von Krankenhausdaten in der Größenordnung von meist 10–20 % [24–27]
Metananalysen auf der Basis von 8, 11 bzw. 12 Studien/Publikationen ergaben einen gepoolten Schätzer einer Reduktion der Krankenhauseinweisungsraten für Herzinfarkt von 19 % (95 % KI 14–24 %) [30], 17 % (95 % KI 8–25 %) [31] bzw. 17 % (95 % KI 13–20%) [32]. Modellrechnungen bestätigen, dass Rauchverbote in öffentlichen Einrichtungen einen schnellen Rückgang der Herzinfarktrate um 5–15 % auslösen können, entsprechend der beobachteten Größenordnung in den meisten Studien [33].
Die einzige bisher publizierte Studie zu Krankenhauseinweisungen aufgrund von Asthma bei Kindern ergab ebenfalls einen zeitlichen Zusammenhang mit der Rauchverbotseinführung [34].
Quelle: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltbezogener_gesundheitsschutz/projekte_a_z/tab_evaluation_nichtraucherschutz.htm


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28.07.2026 um 15:24
Zum 1. Juni 2026 tritt das novellierte Landesnichtraucherschutzgesetz Baden-Württemberg in Kraft. Ziel der Neuregelung ist es, den Gesundheitsschutz weiter zu stärken, insbesondere Kinder, Jugendliche und vulnerable Personen besser vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen und das bestehende Nichtraucherschutzrecht an gesellschaftliche und technische Entwicklungen anzupassen.
Quelle: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-regeln-fuer-raucherinnen-und-raucher-vom-1-juni-an-1

Traurig, dass es die meisten Raucher nicht hin bekommen mal auf andere zu achten so dass Gesetze (wenn sie denn eingehalten werden, was ich stark bezweifle) nötig sind.

Hab ja selber darunter gelitten dass die Wohnung ständig vernebelt war und habe selber nie drinnen geraucht als ich noch geraucht habe.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2026 um 12:27
Zitat von 3.143.14 schrieb:Traurig, dass es die meisten Raucher nicht hin bekommen mal auf andere zu achten so dass Gesetze (wenn sie denn eingehalten werden, was ich stark bezweifle) nötig sind.

Hab ja selber darunter gelitten dass die Wohnung ständig vernebelt war und habe selber nie drinnen geraucht als ich noch geraucht habe.
Rauchen - Rücksichtnahme oder nicht?

Ich denke dass die meisten es verstehen zumindest auf allmy. ich habe den Thread aber nur überflogen.

Es sind dann immer einige wie auch hier, die meinen die schlechten Menschen in ihrer Gruppe, also die Gruppe Drogenkonsumenten, verteidigen zu müssen.

Und ich schreibe ja auch hier über die gefahren, da viele Allmyuser, gerade Esoteriker, meinten es ist irgendwie "spirituell" Drogen zu nehmen.

Das ist so der Effekt den wohl jeder Drogennutzer hat, dass er meint es hat einen positiven Effekt durch die Sucht, wie Rauchen entspannt. langfristig schadet es aber, selbst wenn man nicht süchtig ist, gerade auch der Rauch usw.

Die Esoteriker gehen aber oft noch darüber hinaus.


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30.07.2026 um 13:01
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb am 13.03.2026:Ganz genau, und damit wären wir wieder bei den Konsequenzen, die nach meinem Empfinden immer im Fokus stehen sollten.

Kinder sind zwar doof, aber auch nicht so verblödet, dass sie ihre Rechte nicht kennen. Man darf sie nicht verprügeln, sie nicht einsperren, und alles andere auch nicht. Bleibt nur noch gut zureden, und auch das ist verschwendete Lebenszeit, das war schon zu allen Zeiten so.

In meinen Beitrag von gestern erzählte ich ja von dem Vorfall mit meiner Nichte, die einfach mal alle provoziert hat, als sie bei einer Familienfeier ihre Shisha auspackte und drauf los qualmte. Mein Vater (also ihr Opa) hat sie sich am nächsten Tag gegriffen, und ihr unmissverständlich erklärt, dass sie sich bei ihm nie wieder blicken lassen braucht, wenn sie nicht sofort mit dem Rauchen aufhört.

Tja, Großeltern dürfen Dinge, die Eltern nicht dürfen. Und weil meine Nichte sehr an ihrem Opa hing, hatte sie quasi keine Wahl und tat das einzig Richtige. Diese Art von Schocktherapie war kurz und schmerzhaft ... und absolut wirkungsvoll.

Vielleicht sollte man bei geeigneten Fällen einfach mal die Großeltern anstelle der Eltern kontaktieren :D
Sehr gut gemacht.

Die autoritative Erziehung ist auch eine der besten. Also streng, aber liebevoll und gütig zur gleichen Zeit.

Ich denke das ist so das Problem auch mit einigen Leuten, denke so die antiautoritäre hier permissive genannt, ist so die beste und dann bekommen die Kinder eher schlechte soziale Fähigkeiten laute Studien, wenn man alles durchgehen lässt.

Und dann nehmen Kinder Drogen und machen alles Mögliche, was ihnen langfristig schadet.

https://www.researchgate.net/publication/369670311_Parenting_Styles_and_Their_Effect_on_Child_Development_and_Outcome

Ich denke das ist das Problem mit eher säkularen Gesellschaft, da diese eher religiöse Erziehung, also autoritativ (mit Regeln aber auch liebevoll und gütig) auch verloren geht, da manche die Irrlehre haben die antiautoritäre Erziehung wäre liebevoll, aber damit schadet man dem Kind langfristig laut Studien.

Autoritär ist Regeln ohne Liebe und Güte ist natürlich auch schlecht, was oft auch mit Religion in Verbindung gebracht wird aber falsch ist.

Also man braucht dafür nicht religiös sein. Man sollte aber die richtige Erziehungsmethode verwenden.


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30.07.2026 um 13:07
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb am 13.03.2026:Die Konsequenzen zu verdeutlichen zähle ich bereits zu den präventiven Maßnahmen. Jedem muss mit aller Deutlichkeit bewusst werden was ihn erwartet, und zwar noch bevor die Ursachen überhaupt eintreten. Jeder der nicht komplett verblödet ist, kann sich heute in kürzester Zeit zum Thema informieren.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb am 13.03.2026:Da bräuchte man womöglich gar kein zusätzliches Personal, man könnte auch das vorhandene dahingehend schulen, damit sie zumindest befähigt wären, Problemfälle zu erkennen, um sie dann dem Jugendamt zu melden, die dann weitere Maßnahmen einleiten können.

In jedem Fall müssen auch die Eltern von Beginn an einbezogen werden, da sie es auch häufig sind, die das eigentliche Problem darstellen.

Wenn bestehende Strukturen funktionieren würden, bräuchte man auch keine teuren Sonderlösungen.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb am 13.03.2026:Der Gedanke, Lehrkräfte besser zu schulen, um problematische Entwicklungen früh zu erkennen, ist auf jeden Fall sinnvoll. Lehrer haben täglich Kontakt zu den Kindern und können Veränderungen im Verhalten oft früh bemerken.

Allerdings ersetzt das meiner Meinung nach keine schulpsychologische Unterstützung. Lehrer können Hinweise auf Probleme erkennen, aber sie sind weder dafür ausgebildet, psychische Probleme zu diagnostizieren, noch Kinder oder Familien fachlich zu begleiten. Dafür braucht es speziell ausgebildete Fachkräfte.
Also meiner Meinung nach muss man den Leuten einfach Studien zeigen die beweisen, dass Drogensucht oder anderes schlecht ist auch Social Media kann süchtig machen und auch Videospiele und sie verstehen dass man das lassen soll.

Da denke ich auch nicht das man groß Fachkräfte braucht. Da bin ich Peters Meinung.

Man muss ihnen einfach die Effekte zeigen und die Studien und dann verstehen sie es von alleine.

Ich denke auch das viele Eltern, wie schon gesagt, auch eine schlechte Erziehungsmethode wählen. Und dass das sehr viele Probleme verhindern würde.

Vielleicht sollte man das Eltern und Kindern in der Schule lehren.


Und etwas allgemeiner zum Thema Drogen, was viele Drogenkonsumenten nicht verstehen, was aber in der Diskussion auch sehr wichtig ist:

Es ist auch immer so, dass Drogensucht, solange es eine gesetzliche Krankenversicherung gibt, auch immer andere etwas angeht.

Manche hier im Thread meinten sie wären solidarisch, wenn sie für gesetzliche Krankenversicherung sind, aber selbst Drogen zu nehmen. Man schadet damit der Allgemeinheit, da man ihr zusätzliche Kosten aufbürdet.

Bei nur privaten Krankenversicherungen und keine sonstigen Kosten usw. wäre es etwas anderes, dann könnte wirklich jeder machen, was er will, solange er nicht anderen schadet, wie mit dem Rauch.

Das ist so die Krux mit Liberalismus. Es hört dort auf, wo es anderen schadet. Und das ist in der Gesellschaft mit anderen, wie bei einem Staat, oft so.

Das sollte man vielleicht auch noch in der Schule lehren.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2026 um 13:20
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Also meiner Meinung nach muss man den Leuten einfach Studien zeigen die beweisen, dass Drogensucht oder anderes schlecht ist auch Social Media kann süchtig machen und auch Videospiele und sie verstehen dass man das lassen soll.

Da denke ich auch nicht das man groß Fachkräfte braucht. Da bin ich Peters Meinung.

Man muss ihnen einfach die Effekte zeigen und die Studien und dann verstehen sie es von alleine.

Ich denke auch das viele Eltern, wie schon gesagt, auch eine schlechte Erziehungsmethode wählen. Und dass das sehr viele Probleme verhindern würde.
Ich halte das für eine zu starke Vereinfachung. Wenn es ausreichen würde, Menschen Studien über die Gefahren von Sucht zu zeigen, gäbe es vermutlich kaum noch Raucher, Alkoholabhängige oder Menschen mit Adipositas. Die meisten wissen, dass Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum oder eine dauerhaft ungesunde Ernährung gesundheitsschädlich sind. Trotzdem ändern viele ihr Verhalten nicht allein aufgrund dieses Wissens.

Suchterkrankungen und auch Übergewicht sind vielschichtige Phänomene. Sie entstehen durch ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Erziehung kann dabei eine Rolle spielen, sie ist aber weder die einzige noch zwangsläufig die entscheidende Ursache.

Genau deshalb braucht es neben Aufklärung auch Fachkräfte wie Psychologen, Suchtberater oder Ernährungsfachkräfte. Information ist wichtig – sie allein reicht aber häufig nicht aus, um Verhalten dauerhaft zu verändern. Wäre das so einfach, gäbe es viele dieser Probleme heute kaum noch.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Und etwas allgemeiner zum Thema Drogen, was viele Drogenkonsumenten nicht verstehen, was aber in der Diskussion auch sehr wichtig ist:

Es ist auch immer so, dass Drogensucht, solange es eine gesetzliche Krankenversicherung gibt, auch immer andere etwas angeht.

Manche hier im Thread meinten sie wären solidarisch, wenn sie für gesetzliche Krankenversicherung sind, aber selbst Drogen zu nehmen. Man schadet damit der Allgemeinheit, da man ihr zusätzliche Kosten aufbürdet.

Bei nur privaten Krankenversicherungen und keine sonstigen Kosten usw. wäre es etwas anderes, dann könnte wirklich jeder machen, was er will, solange er nicht anderen schadet, wie mit dem Rauch.

Das ist so die Krux mit Liberalismus. Es hört dort auf, wo es anderen schadet. Und das ist in der Gesellschaft mit anderen, wie bei einem Staat, oft so.
Das Kostenargument überzeugt mich nur bedingt. Wo zieht man dann die Grenze? Auch Rauchen, Alkohol, Adipositas, ungesunde Ernährung, Extremsport oder gar kein Sport verursachen erhebliche Kosten für die Solidargemeinschaft. Müsste man all das dann ebenfalls verbieten oder moralisch verurteilen? Das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet gerade, dass wir füreinander einstehen – auch bei Erkrankungen, die teilweise durch eigenes Verhalten begünstigt werden. Andernfalls würde man schnell anfangen, individuelles Verhalten danach zu bewerten, wie teuer es für das Gesundheitssystem ist. Das halte ich für einen problematischen Maßstab.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Es sind dann immer einige wie auch hier, die meinen die schlechten Menschen in ihrer Gruppe, also die Gruppe Drogenkonsumenten, verteidigen zu müssen.
Den Satz verstehe ich nicht ganz. Meinst du wirklich, Drogenkonsumenten seien 'schlechte Menschen'? Das würde ich für eine problematische Verallgemeinerung halten. Man kann den Konsum kritisieren, ohne den Konsumenten moralisch abzuwerten.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2026 um 13:32
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Die meisten wissen, dass Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum oder eine dauerhaft ungesunde Ernährung gesundheitsschädlich sind. Trotzdem ändern viele ihr Verhalten nicht allein aufgrund dieses Wissens.
Ich kenne das aus unmittelbarer Anschauung in meiner Famile:
- Lungenkrebs ... das passiert nur anderen!
- Nee, wenn ich früher sterbe, dann entlastet das die Rentenkasse!
- Sport? Der Erfinder des Joggens ist beim Joggen gestorben.
- meine Mutter: Mein Arzt hat gesagt, ich darf keinen Sport machen! (Das stimmte sogar, aber die Medizin war sich schon lange einig, dass man maßvoll trainieren sollte, das wäre besser bei ihrem Herzfehler. Nee, das hat mein Arzt vor 30 Jahren gesagt, genau daran halte ich mich.
- mein Vater: Ich gebe wenigstens zu, dass ich vom Essen dick bin.

Die Verdrängungsmechanismen sind vielfältig und der menschliche Geist findet immer wieder neue Tricks, damit man bloß nicht seine Meinung ändern muss.

Mein Vater war übergewichtig und hat geraucht. 62 ist er geworden. Komisches Gefühl, ich werde auch nächte Woche 62.

Grüße
Omega Minus


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30.07.2026 um 13:33
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Also meiner Meinung nach muss man den Leuten einfach Studien zeigen die beweisen, dass Drogensucht
Wozu das denn?

Ich habe noch niemanden gehört, der sagt, dass Drogensucht gut ist.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Ich denke auch das viele Eltern, wie schon gesagt, auch eine schlechte Erziehungsmethode wählen. Und dass das sehr viele Probleme verhindern würde.
Wenn ich es mal ganz vorsichtig formulieren darf: Du erzählst hier mächtig undifferenzierten Quark.

Das fängt damit an, dass ein autoritärer Erziehungstil eine große Bandbreite an Realisierungen hat.
und einige davon sind sehr schlecht für das Kindeswohl.

Genauso gibt es eine große Bandbreite an liberalem Erziehungstilen

Können wir uns darauf einigen, dass Pädagogik hier off topic ist?


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30.07.2026 um 14:28
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Es sind dann immer einige wie auch hier, die meinen die schlechten Menschen in ihrer Gruppe, also die Gruppe Drogenkonsumenten, verteidigen zu müssen.
Naja man sollte schon mal hinterfragen warum die Menschen konsumieren, egal bei welcher Substanz.
Was bekämpft man damit?

Ich habe Alkohol noch nie aus Spaß getrunken sondern um es als Bremse zu nutzen. Eine Bremse von meiner Impulsivität die durch meine Erkrankung entsteht.
Ich habe gesoffen weil es legal war, weil man mich für Cannabis, was mir bisher am besten geholfen hat, hätte verurteilen können.
Ich bekomme es heute von meiner Ärztin verschreiben, hole mir meine Medizin aus der Apotheke ab und nehme sie wie verordnet ein. Und es tut mir gut und hilft diese permanente Unruhe endlich mal etwas zu reduzieren.

Ich trinke dafür keinen Alkohol mehr außer einmal im Jahr wenn ich auf nem Festival bin, nehme keine anderen illegalen Drogen mehr weil ich sie nicht mehr brauche.


Alle Konsumenten haben andere Gründe warum sie es tun. Ich finde es nicht gut sie so negativ abzustempeln, denn man ist als Abhängiger nicht glücklich mit diesem Zustand. Kaum einer macht sich die Mühe mal zu hinterfragen was der Auslöser ist. Es kommen immer mehr Vorwürfe anstatt dass man gemeinsam schaut wie man da raus kommen kann.
Aber das kenne ich ja auch aus der Psychiatrischen Abteilung dass man sich für die Ursachen herzlich wenig interessiert.


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30.07.2026 um 14:31
Zitat von 3.143.14 schrieb:Alle Konsumenten haben andere Gründe warum sie es tun. Ich finde es nicht gut sie so negativ abzustempeln, denn man ist als Abhängiger
Zumal nicht jeder Konsument ein Abhängiger ist.


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30.07.2026 um 15:15
Zitat von 3.143.14 schrieb:Ich habe gesoffen weil es legal war, weil man mich für Cannabis, was mir bisher am besten geholfen hat, hätte verurteilen können.
in welchem Land lebst du denn? und wie viel Gramm hättest du für den regelmäßigen Konsum lagern müssen?

in Deutschland werden die meisten Anklagen mit geringer Menge noch dazu ohne Intention zu verkaufen fallengelassen - es gibt nicht mal einen Gerichtsprozess...
Zitat von 3.143.14 schrieb:Naja man sollte schon mal hinterfragen warum die Menschen konsumieren, egal bei welcher Substanz.
Was bekämpft man damit?
ich glaube die meisten denken über sowas nicht nach wenn sie die ersten paar male konsumieren. ich denke oft ist es die Gruppe und man macht dann mit weil die anderen Spaß dran haben und man sich nicht ausgeschlossen fühlen will. und dann hat man regelmäßig Spaß damit und es entwickelt sich zu einer Sucht..
dass es später manche nutzen um dem Alltag zu entfliehen, dem Stress oder Depression oder sowas das ist eher nicht so oft denke ich und auch sehr oft unterbewusst.


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