Mystery
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Das Buch der toten Namen

936 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tod, Buch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 15:57
Meinste jetzt mich? Hm, ja, ich darf ja nich einfach wat abschreiben wg. Copyrightund
so, gelle.
Aber am Anfang steht halt immer so Zeuchs wie:
A reader invokedthe
name of ... and was blessed with extraordinary riches.
Lauter so Zeugs halt -Leute
hätten im Casino ne Menge Geld gewonnen oder eine wichtige Prüfung spielendgeschafft
oder eben ihre große Liebe zurückgewonnen... wer dran glaubt ;-)


melden

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 15:58
Schwachsinn...


melden

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 15:58
=P Klingt geil... *zauber zauber*


melden
2wd ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 17:55
ein echt altes altes altes telefonbuch... klasse


melden

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 18:11
Red nicht alles nach.
Nur weil du vlt nicht an sowas glaubst.
Ich bin festentschlossen das dieses Buch existiert.
Fraglich ist nur das sich die Sprüche dortwas bringen..


melden
Doors ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Das Buch der toten Namen

08.09.2006 um 22:56
@creative:
"Fraglich ist nur das sich die Sprüche dort was bringen"
Dem VerlegerProfit, dem Autoren Honorar, dem Drucker Arbeit - partiell klappt's also schon mit demvon Cax erwähnten "and was blessed with extraordinary riches"!


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 00:00
Die Beschwörungen sind unglaublich aufwendig.
Teilweise muß man selber was Schmieden,Steine meisseln, Alchemistische Gebräue herstellen und den Sternenlauf berechnen.


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 00:02
Ach so, und wenn man etwas ruft, dann bedeutet das meist auch den Tod des Beschwörers.
Die beschworenen Wesen denken nur ans Fressen und können nur selten denken oderkommunizieren.


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 01:41
Das Necrotelinomicon. oder so


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 03:44
Das Necronomicon ...

Alles Erfindung.

Im Mythos tauchen immer wiederalte, arkane Schriften auf, wie der urzeitliche "R’lyeh Text", das "De Vermis Mysteriis"oder die "Unaussprechlichen Kulten". Von ihnen existieren nur wenige Exemplare, die vonden Anhängern verbotener Kulte im Verborgenen gehalten werden. Sie berichten von denGroßen Alten und den Anderen Göttern und enthalten längst vergessenes Wissen und mächtigeZauberformeln, die den menschlichen Geist meistens in den Wahnsinn stürzen.

Dasberühmteste und bedeutendste dieser Bücher wurde selbstverständlich von Lovecrafterfunden: Das "Al Azif", welches besser unter dem Namen der griechischen Übersetzungbekannt ist - Das Necronomicon.

Der Verfasser des Necronomicons ist AbdulAlhazred, ein Dichter und Poet aus Sanaa, Jemen, der auch als "der verrückte Araber"bekannt ist, und Anfang des 8. Jahrhunderts lebte. Alhazred reiste zehn Jahre durch dieWüste von Arabien und suchte die Ruinen von Babylon und Memphis auf. Er behauptete vonsich, im sagenumwobenen Irem, der Stadt der Säulen, gewesen zu sein und in den Überresteneiner namenlosen Stadt in der Wüste die Geheimnisse und Aufzeichnungen über eine Rassemächtiger Wesen gefunden zu haben, die älter sind als die Menschheit. Daraufhin schrieber in den letzten Jahren seines Lebens (um ca. 730) in Damaskus das Al Azif, wobei dasWort "azif" im Arabischen benutzt wird, um die nächtlichen Laute der Insekten zubeschreiben, von denen man glaubte, es sei das Heulen von Dämonen.

Ansonsten istnicht viel mehr über Alhazred bekannt. Er verehrte die Wesen, die er im Al Azifbeschrieben hatte, mit den Namen Yog-Sothoth und Cthulhu. Er verschwand auf mysteriöseWeise im Jahr 738, es heißt, daß er durch die Hand eines unsichtbaren Monsters aufgrausame Weise getötet wurde.

Theodorus Philetas übersetzte 950 das Al Azif, daßzu dieser Zeit unter den Philosophen recht bekannt war, ins Griechische und gab ihm denNamen Necronomicon.

Im nachfolgenden Mittelalter wurde das Necronomicon zunächstins Lateinische und dann in andere europäischen Sprachen übersetzt. Doch vieleAbschriften gingen verloren, denn das Buch wurde immer wieder geächtet und verboten, zumBeispiel vom Patriarchen von Konstantinopel oder Papst Gregor IX. Alle gefundenenExemplare wurden verbrannt, denn nicht nur die im Necronomicon beschriebenenZauberformeln bargen ungeahnte Gefahren, schon alleine das Lesen des Buches zog oftschreckliche Konsequenzen nach sich.

Somit gibt es heute kaum noch Exemplare desNecronomicons, der arabische Text selbst ist verloren. Bekannt ist, daß es nochlateinische Abschriften im British Museum in London, in der Bibliotheque Nationale inParis und den Bibliotheken der Universitäten von Buenos Aires, der Miskatonic Universityin Arkham und Harvard gibt, die jedoch alle unter Verschluß gehalten werden. Weiterhinvermutet man noch mehrere, geheimgehaltene Ausgaben in Privatbesitz, zum Beispiel befandsich eine griechische Übersetzung aus dem 16. Jahrhundert in den Händen der FamiliePickman aus Salem, die allerdings im Jahr 1926 zusammen mit dem Künstler R. U. Pickmanverschwand.

Die wichtigste Informationsquelle über das Necronomicon ist einkurzes Essay von Lovecraft aus dem Jahr 1927, das unter seinen Freunden und anderenAutoren sehr verbreitet war, "History of the Necronomicon" (dt. Titel: Geschichte undChronologie des Necronomicons). Hier beschrieb er knapp alle wichtigen geschichtlichenFakten, von Abdul Alhazred beginnend bis zu den Übersetzungen, die bis zur heutigen Zeitnoch existieren.

In Lovecrafts Geschichten taucht das Necronomicon das erste Malkurz in der Geschichte "The Hound" (dt. Titel: Der Hund) aus dem Jahr 1922 auf. Dort wirdauch Abdul Alhazred als Verfasser genannt, aber es wird nicht näher auf Inhalt oderGeschichte des Buches eingegangen, noch wird es mit dem Cthulhu-Mythos in Zusammenhanggebracht. Daß das Necronomicon später so bekannt wurde, ist wohl dem Umstand zuverdanken, daß Lovecraft immer wieder bereits vorhanden Elemente aus früheren Geschichtenaufgriff und wiederverwendete.

Doch was soll dieses Wort überhaupt bedeuten? Ineinem Brief aus dem Jahr 1937 an Harry O. Fischer schrieb Lovecraft: „...der NameNecronomicon (von necros: tot; nomos: Gesetz; eikon: Bild = Ein Bild vom Gesetz derToten) erschien mir im Verlauf eines Traumes, obwohl die Etymologie perfekt klingt...“

Seit langem wird, insbesondere natürlich im WWW, darüber debattiert, was dasWort genau bedeuten soll. Es gibt teils recht bizarre Interpretationen, zumindest istsicher, daß Lovecrafts Übersetzung nicht hundertprozentig korrekt ist. Diegebräuchlichste Bezeichnung ist "Das Buch der toten Namen". Allerdings ist das WortLovecrafts Erfindung und von daher sollte er wohl am besten wissen, was es heißen soll.

Trotz seines Namens handelt das Necronomicon nicht, wie viele annehmen, von derNekromantie (= Zweig der Magie, der sich mit den Toten und dem Beleben toter Dingebeschäftigt). Das Buch taucht nämlich auch an Stellen auf, die nichts mit dem Mythos zutun haben, und dient dann als Leitfaden zur Beschwörung von Zombiearmeen, als Beispielwäre der bekannte Horrorfilm "Army of Darkness" zu nennen. Lovecraft bezog sich mit derVorsilbe necro wohl eher auf die Großen Alten, die tot und zugleich träumend warten.Allerdings behandelt das Necronomicon nicht nur ihre Herkunft und ihre Geschichte,sondern auch zahlreiche Zauberformeln und Rituale zur Anrufung der Großen Alten.

Trotz aller sich hartnäckig haltenden Gerüchte und wilden Theorien, muß in allerDeutlichkeit gesagt werden, daß es kein real existierendes Necronomicon oder einehistorische Vorlage gibt. Auch basiert das Necronomicon nicht auf der sumerischenMythologie. Es gibt zwar zahlreiche Ausgaben in Buchform und noch mal so viele meistenglische Publikationen im WWW, von denen sich aber keine weiter als bis 1922zurückdatieren läßt. Dies sind teilweise von Fans geschriebene Texte, die natürlich fürRollenspieler und angehende Mythos-Autoren interessant sind, teils auch wirklichernstgemeinte magische Werke, aber keines stammt von Abdul Alhazred, der ebenfalls reineFiktion ist, oder einem der von Lovecraft genannten Übersetzer wie Dr. John Dee, welcherallerdings wirklich gelebt hat. Das Necronomicon ist einzig und allein eine ErfindungLovecrafts, auch wenn man viele Quellen finden kann, die Gegenteiliges behaupten.

Schon zu Lebzeiten Lovecrafts wurde das Necronomicon in seinem Freundes- undAutorenkreis bekannt, nicht zuletzt wegen des Essays. Und viele von ihnen griffen diesesKonzept auf und fügten ihrerseits ähnliche Werke in den Mythos ein, wie zum Beispiel dervon August Derleth erfundene R’lyeh Text. All diese Bücher des verbotenen Wissens, daseinen normalen Menschen um den Verstand bringen kann, sind ein elementarer Bestandteildes Mythos, und ihr Ursprung ist Lovecrafts Necronomicon.

So, das wars. ;)


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 04:09
@derkasi:

Alles Erfindung

Und dann so' nen Text??


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 04:29
@derkasi

Vielen Dank für die Mühe das wieder mal so schön ausführlich hierreinzuposten! Der Text müsste mindestens alle 2 Seiten auftauchen. Ich erlaube mir ihngegebenfalls wieder reinzucopieren! -gg*


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 04:30
Ldeute lest Lovecraft! Geiler Horror! -gg*


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 19:46
New_Darkness meld ich bitte mal (=
Oder ist da doch nix hinter dem Buch deinesFreundes?


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 20:20
@derkasi!!!

danke dir über die info des necronomicon!!!


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 21:22
"Trotz aller sich hartnäckig haltenden Gerüchte und wilden Theorien, muß in allerDeutlichkeit gesagt werden, daß es kein real existierendes Necronomicon oder einehistorische Vorlage gibt. Auch basiert das Necronomicon nicht auf der sumerischenMythologie."

Das ist nun eben nicht richtig. Im Necronomicon, das aus demSchirowski-Verlag in Berlin, sind sehr wohl Texte aus der sumerischen Mythologieenthalten. z.B. fängt dort die Magan-Schrift so an, wie das Enuma-Elisch aus Babylon, undauch einiges andere im Necronomicon kann man auch in offiziellen, seriösen,wissenschdtlichen Keilschriftübersetzungen finden. Wen Interesse besteht setze ich hierdie genauen Entsprechungen mit der entsprechenden Literatur her.

eaenki


melden

Das Buch der toten Namen

09.09.2006 um 22:29
Das Necronomicon

(von Abdul Alhazred, Schikowski-Verlag in Berlin, 1980)

Ich höre und lese immer wieder, daß das Necronomicon eine fantastische Erfindung vonLovecraft oder anderer sei.
Der eigentliche Inhalt, die verschiedenenBeschwörungstexte, sind mindestens teilweise Drucke und Übersetzungen
der originalensumerischen / babylonischen Keilschrifttexte - und darauf kommt es an. Die Geschichtedrumrum
von Abdul Alhazred mag ja sicher erfunden sein, nichts dagegen, aber der Kerndes Buches ist nicht erfunden.
Hier eine kleine Gegenüberstellung der Texte desNecronomicons mit den Texten von Meier = Meier, Gerhard, Die assyrischeBeschwörungssammlung Maqlu, 1937, Text in assyrisch und deutsch


Necronomicon Seite 86 = Meier 7, 1-16
Necronomicon Seite 87 = Meier 7, 1-16
Necronomicon Seite 88 = Meier 29/30, 27-35
Necronomicon Seite 89 = Meier 40,166-184
Necronomicon Seite 91 = Meier 40, 156-165

Der Anfang der"Magan-Schrift" (Necr. S.154) ist in etwa auch der Anfang des "Enuma Elisch"
(KarlHecker, Weisheitstexte, Mythen und Epen, II, 1994, Seite 569f)

Es mögen auchnoch weitere Texte aus dem Necronomicon wirklich aus babylonischen Quellen stammen, aberim
Moment kann ich dies nicht kontrollieren. Für Tips wo was gedruckt wurde, das auchim Necronomicon steht,
wäre ich sehr dankbar.


melden

Das Buch der toten Namen

10.09.2006 um 21:45
"Im Mythos tauchen immer wieder alte, arkane Schriften auf, wie der urzeitliche "R’lyehText", das "De Vermis Mysteriis" oder die "Unaussprechlichen Kulten""

Hey,moment, "De Vermis Mysteriis" gehört doch zu ner Stephen King Geschichte, wenn mich jetztnicht alles täuscht? *lach*


melden

Das Buch der toten Namen

10.09.2006 um 21:49
"als Beispiel wäre der bekannte Horrorfilm "Army of Darkness" zu nennen."

*argh*Ausserdem ist die Evil Dead Reihe nicht unter Horror einzuordnen - Leute, lernt esendlich: das ist SPLATTER! Und eigentlich auch noch ziemlich genialer Splatter :-) Ichfür meinen Teil mag Ash (hab ich glaubbich ein paar Posts vorher auch schonmal erwähnt).*g*


melden
2wd ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Das Buch der toten Namen

10.09.2006 um 22:00
der bekannte horrorfilm wäre "evil dead" (deutsche version : "tanz der teufel")
einlow budget film der irre erfolgreich wurde...

army of darkness ist eher eineparodie...


melden