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Wenn es Tiere regnet

229 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Himmel, Regen, Frösche, Tierregen

Wenn es Tiere regnet

11.10.2008 um 20:35
Ah ok, weis keiner mehr was darüber ?


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Wenn es Tiere regnet

19.04.2009 um 15:22
Habe einen Artikel aus der P.M. Perspektive gelesen.
"Nach vierzig Jahren, die ich das Phänomen nun schon untersuche, gebe ich nicht mehr allzu viel auf die offizielle Erklärung, dass allgemein Wirbelstürme und Wasserhosen die Ursache sind. Zu oft regnet es z.B. Meerestiere weit im Binnland. Auch erscheint mir fragwürdig, wie ein so turbulentes System wie ein Tornado die Objekte so genau selektieren und über große Distanzen transportieren soll und sie dabei derart nahe beisammen hält, dass die am einem kleinen Fleck herabregnen.", sagte Rickard.

Es gab sogar schon "Regenfälle", wo selbst die Wetterexperten nichts mehr einfiel.

Auf ein Haus in Truro in Cornwall regnete es tagelang Steine. Es wurde von Soldaten untersucht, doch keiner hatte eine Erklärung. Der Himmel war klar, doch man wusste trotzdem nicht, wo der "Regen" herkam.

Außerdem regnete es auch schon riesige Hagelkörner, biszu 400 kg schwer !

In einem Ort feiert man jährlich ein Fest zum Tierregen, denn dort soll es angeblich jedes Jahr zu einer bestimmten Jahreszeit Tiere Regnen.

MfG
Niggela


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Wenn es Tiere regnet

19.04.2009 um 16:58
Niggela schrieb:"Nach vierzig Jahren, die ich das Phänomen nun schon untersuche, gebe ich nicht mehr allzu viel auf die offizielle Erklärung, dass allgemein Wirbelstürme und Wasserhosen die Ursache sind. Zu oft regnet es z.B. Meerestiere weit im Binnland. Auch erscheint mir fragwürdig, wie ein so turbulentes System wie ein Tornado die Objekte so genau selektieren und über große Distanzen transportieren soll und sie dabei derart nahe beisammen hält, dass die am einem kleinen Fleck herabregnen.", sagte Rickard.
Eigene Vermutungen stellt er aber nicht vor. Das wäre viel interessanter als nochmal zu betonen, dass Wirbelstürme nicht für alle Fälle verantwortlich sein können.


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Wenn es Tiere regnet

20.04.2009 um 10:17
..was mich an der Sache stuzig macht, ist die Tatsache, dass es sehr oft immer eine bestimmte Tierart ist...also wie im Text geschrieben die Selektion....


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Wenn es Tiere regnet

20.04.2009 um 22:24
@M11
Zu der einen Tierart steht auch noch was drin. Ich will jetzt aber nicht nochmal suchen und zitieren, ich fass einfach zusammen.
Es ist so, das die verschiedene Tierarten ein verschiedenes Gewicht und eine verschiedene Form haben, deswegen sollen sie auch gleichweit fliegen und ziemlich genau an einer Stelle landen.
Was ich aber wiederum nicht versteh ist, das man bei den Wirbelstürmen, bei denen teilweise Tiere gefunden wurden, nur eine Tierart gefunden wird, die es geregnet hat. Kann aber auch sein das ich falsch Informiert bin :)
Aber trotzdem gab es auch Tierregen, wo keine Wirbelstürme in Frage kommen und Wetterexperten keine Erklärung haben.

@dS
1.Es war nur ein Zitat das abgedruckt wurde
2.Wenn du keine Erklörung weisst, ich keine weiss und man nur davon ausgehen kann, das es von Wirbelstürmen kommen könnte, wovon er aber überzeugt ist, dass nicht alle Tierregen von Wirbelstürmen kommen, wovon soll es sonst kommen? Vielleicht hat er eine Erklärung, die aber nicht abgedruckt wurde. Vielleicht weiss er aber selbst nicht, wovon es kommen könnte. Stellt man eine Vermutung auf, gibt es sowieso wieder Kritiker, denn sowas kann man nicht so leicht belegen.

Was denkt ihr denn, wie solche mysteriösen Regen entstehen könnte?
Mir fällt spontan nichts ein.

MfG
Niggela


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 00:05
@Niggela
..habe hier auch ein Artikel darüber..aber gleich vorne weg..es ist nicht erklärbar..die Sache mit dem Gewicht ist nicht abwegig..und es ist wirklich komisch, dass es nie davon Filmaufnahmen gab..hier mal ein Auszug :
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"Eine weitere Erklärung ist, dass eine Wasser- oder Windhose zwar viele verschiedene kleine Tiere und Gegenstände in die Höhe saugt, diese aber dann je nach Größe und Gewicht früher oder später zur Erde fallen. Gleich große Objekte wie Tiere einer Art würden dann mehr oder weniger gleichzeitig auf dem Boden ankommen, schwerere Gegenstände oder Lebewesen jedoch früher, leichtere später herunterfallen.

Dass die Tiere die Flugreise und den Sturz überleben sollten, ist allerdings kaum vorstellbar. Auch dass sie manchmal "aus heiterem Himmel" fallen sollen, ist seltsam. Rätselhaft bleibt auch, wieso noch niemand beobachtet hat, wie Fische oder Frösche oder andere Tiere in die Luft gelangt sind. Und unsere Suche nach Fotos oder Filmen, die einen der tierischen Niederschläge belegen, über die in den vergangenen Jahren in den Medien berichtet wurde, war vergeblich. (Wer solche Aufnahmen kennt: Bitte melden.)

Es sind übrigens nicht nur Tiere, die als ganz besonderer Regen für Aufsehen sorgen. Wie Beverly Billings Fenn 1997 im Newsletter der St. Louis Herpetological Society berichtete, hatte 1995 ein Tornado die Stadt Moberly in Missouri heimgesucht. Danach fielen im Norden der Stadt Keokuk im Nachbarstaat Iowa, 200 Kilometer entfernt, Getränkedosen vom Himmel, die der Sturm über einer Abfüllanlage bei Moberly in die Höhe gerissen hatte. "
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Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wissen/267/461888/text/21/


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 10:37
1997 erschien (zur Zeit als Akte-X grad sehr populär war) das Buch "Die wahren X-Akten (Band 2)" von Jane Goldman. Da gibt es ein ausführliches Kapitel mit vielen Abbildungen zum Thema Tierregenfälle. Obwohl ich's besitze, hab ich's grad nicht zur Hand, sonst würde ich irgendwas daraus zitieren. Ich erinnere mich, daß da z.B. auch ein Fall beschrieben wurde, wo es Geld geregnet hat. Muß das Buch wohl mal wieder raussuchen. Interessant ist das Thema auf jeden Fall!


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 10:51
schon etwas älter, aber auch ein-zwei ganz nette beiträge:


Diskussion: Ein Phänomen

und hier auch:

Diskussion: Metallkugeln in Australien

Diskussion: Blutregen in Indien?


wikipedia weiss dann schliesslich noch über die erdkröten zu berichten:


.... Nach etwa zweieinhalb bis drei Monaten Wasseraufenthalt erreichen die Kaulquappen die Metamorphose zum lungenatmenden,
vierbeinigen Landtier und gehen oft in großen Mengen gleichzeitig ans Ufer.
Der Volksmund spricht wegen der scheinbar aus heiterem Himmel plötzlich überall herumwimmelnden Krötchen von „Froschregen“.


mehr hab ich auf die schnelle nich gefunden. is aber n interessantes thema ;)

so long


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 11:22
...ja finde das Thema auch interessant..schon alleine, wegen den ganzen Sichtungen weltweit..und nicht immer, gab es ein Sturm oder ähnliches...habe auch ein Buch drüber..aber ohne Bilder..nur mit Zeitangaben und wo das Phänomen, überall aufgetreten ist.....

@X-RAY-2
..die Bilder aus deinem Buch würden mich interessieren..von Geldregen, sagt mein Buch nichts...aber die Chronologie geht auch nur bis 1973.....


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 11:34
@nyarlathotep
...mit Blut regnen hab ich auch was gefunden....
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Am 15. Mai 1890 regnete literweise rote Flüssigkeit auf Messignadi in Kalabrien nieder. Später stellte der italienische Wetterdienst fest, dass es sich dabei um Vogelblut handelte. Meteorologen äußerten die Vermutung, dass ein Vogelschwarm im Flug zerfetzt worden war. Peinlicherweise behaupteten dieselben Meteorologen, dass an diesem Tag völlige Windstille herrschte. Und wo die Vogelleichen abgeblieben waren, wusste auch keiner so genau.
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noch was interessantes : hier steht was von Geld...ist es das...? @X-RAY-2

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Ein Zimmermann aus Düsseldorf hatte am 10. Januar 1951 ziemlich viel Pech. Er wurde auf dem Dach seines Hauses von einem Eisspeer durchbohrt, der ca. 15 Zentimeter dick, und fast zwei Meter lang war. Erklärungen gibt es keine. Es werden für die Tierregen Wirbelwinde verantwortlich gemacht, die solche Kleintiere in die Luft wirbelten, und sie dann andernorts wieder freigaben. Über ihr offensichtlich selektives Vorgehen (Schlamm, Wasser, Steine, Pflanzen und andere Lebewesen wurden nicht mittransportiert) breitete man ebenso den Mantel des Schweigens, wie über das Faktum, dass auch bei völliger Windstille, Tiere vom Himmel prasselten. So einfach kann man es sich wirklich nicht machen.

Am 26. Oktober fiel ein toter Javaneraffe vom Himmel. Er landete im kalifornischen San Mateo, im Garten einer Mrs. Faye Swanson. Die Lage des toten Affen, ließ auf einen Sturz aus großer Höhe schließen. Zuerst wurde vermutet, dass der Affe aus einem Flugzeug gefallen war. Doch an diesem Tag war kein Flugzeug über San Mateo unterwegs gewesen.

Doch es gibt noch viel mehr, was von dort oben kommt. Es regnete schon Glassplitter, Nägel, Schrauben, Muttern, Salpetersäure (aus einer Zeit, in der es gar keine Umweltverschmutzung gab), und schließlich auch Geld, wie im April 1957 in Borges (Frankreich) geschehen.
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Quelle : http://nagerfreund.beepworld.de/seite5.htm


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Wenn es Tiere regnet

21.04.2009 um 14:53
@M11

Dieser Fall von 1959 könnte in dem Buch erwähnt sein, bin mir aber nicht sicher. Ich werd das heute abend noch mal raussuchen.

Was die Bilder angeht, so sieht man einige Fotos von Fischen, die vom Himmel gefallen sein sollen, 'n Titelbild von irgend'ner Zeitschrift, wo auf dem Titelbild jemand abgebildet ist, der sich in einem Froschregen befindet; ach ja, und eine (ich weiß nicht mehr, genau was für eine) künstlerische Darstellung eines Blutregens von fünfzehnhundertirgendwas ...

Wie auch immer, werd's mal raussuchen

Gruß X-RAY-2


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Wenn es Tiere regnet

22.04.2009 um 17:08
X-RAY-2 schrieb:Ich werd das heute abend noch mal raussuchen.
-----
und nicht gefunden..? @X-RAY-2


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Wenn es Tiere regnet

22.04.2009 um 23:54
@M11
Oh! Doch, doch ... Bin nur noch nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen.
Morgen (vor)mittag! Ganz bestimmt!


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markus-a-a-
ehemaliges Mitglied

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Wenn es Tiere regnet

23.04.2009 um 13:04
Wenn Tiere von Himmel regnet dann war wo anders das Unwetter zumbeispiel
ein Wirbelsturm könnte die Tiere aufgesaugt haben und in eine Wolke waren dann
die Tiere an einem anderen Ort wieder herrunter gefallen.


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Wenn es Tiere regnet

23.04.2009 um 16:47
früher hat es bei uns gogos geregnet

und senf

einmal hat es auch katezn geregnet
als es vom balkon gefallen ist


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Wenn es Tiere regnet

23.04.2009 um 21:24
markus-a-a- schrieb:Wenn Tiere von Himmel regnet dann war wo anders das Unwetter zumbeispiel
ein Wirbelsturm könnte die Tiere aufgesaugt haben und in eine Wolke waren dann
die Tiere an einem anderen Ort wieder herrunter gefallen.
------------------
..wenn du ein bißchen gelesen hättest, weißt du ..das solche Sachen auch ohne Stürme vorgekommen sind...
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@cyprien
cyprien schrieb:einmal hat es auch katezn geregnet
als es vom balkon gefallen ist
---------------------
der war gut..und mit "es" meinst du die Katzen...?


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Wenn es Tiere regnet

24.04.2009 um 14:08
ja
aber sie haben überlebt ....


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Wenn es Tiere regnet

25.04.2009 um 17:25
@X-RAY-2
X-RAY-2 schrieb:Oh! Doch, doch ... Bin nur noch nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen.
Morgen (vor)mittag! Ganz bestimmt!
--
...hast du nicht gelernt, man soll nichts versprechen,was man nicht halten kann..? :D


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Wenn es Tiere regnet

26.04.2009 um 00:03
Habe auch schon von diesen seltsamen Phänomenen gehört, allerdings noch nie eine pausible Erklärung für Tierregen gehört.

Zum Beispiel: In Mexiko fällt Eisdecke in der Grösse eines Tennisfeldes vom Himmel!

Okay, das kann allenfalls noch durch gestörte Wetterverhältnisse erklärbar sein.

Auch der Blutregen in Indien ist kein unerklärbarer Spuk. Dabei handelte es sich übrigens um Dns lose Zellen, ähnlich wie unsere Blutkörperchen, und die sind ja im Vergleich zu Tieren noch sehr leicht also könnten durchaus vom Wind aufgewirbelt worden sein.

Das seltsamste was ich in dieser Hinsicht schon gehört habe, ist das es an einem Ort schon Katzen geregnet haben, soll. Die sind ja erstens zu schwer um vom Wind weggeweht zu werden und zweitens haben die doch einen siebten Sinn die sie vor Unwetter warnt, würden also im Falle eines Tornados rechtzeitig weglaufen.


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Wenn es Tiere regnet

26.04.2009 um 03:48
@M11

Ja ... scheisse, ich bin unzuverlässig ... sorry! Aber nun wollen wir mal schau'n, was da in dem Buch steht. Ich versuch mal es zusammenzufassen:

SCULLY: "Mulder! Es sind gerade Kröten vom Himmel gefallen!"

MULDER: "Ich schätze, ihre Fallschirme sind nicht aufgegangen."

Aus der Episode "Die Hand Die Verletzt" (deutscher Titel: Satan)


Tausende solcher Beispiele finden sich überall auf der Welt dokumentiert. Krötenregen gehört zu den verbreitetsten Variationen von anomalem Niederschlag. Im September 1922 hielt ein Krötenregen im französischen Chalon-sur-Saone zwei Tage lang an, und am 29. Juni 1979 regnete es in Griechenland in einem Ort namens Comotini so heftig Frösche, daß die Strassen von Tausenden dieser Tiere vollständig bedeckt waren und der Verkehr zum Erliegen kam. Ein Forscher namens Charles Fort fand fast dreihundert weitere Berichte darüber in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, Tageszeitungen und anderen Publikationen. E.W. Gudger, ein Naturforscher am American Museum of Natural History, sammelte Augenzeugenberichte, wobei er sich besonders auf Fälle von Fischregen konzentrierte. In einer Ausgabe des Science-Magazins von 1946 schrieb er: "Die Masse an dokumentierten Fällen dieser Art ist ebenso erstaunlich wie die Tatsache, daß sie sich zu jeder erdenklichen Zeit und überall auf der Welt ereignen." Tierregenfälle wurden zum ersten Mal im Jahr 77 in Plinius' Naturgeschichte verzeichnet.

SCULLY: "Der Wetterdienst sagt, im Norden von Massachusetts hat es Tornados gegeben. Vermutlich hat der Sturm die Tiere mit sich fortgerissen."

Aus der Episode "Die Hand Die Verletzt" (deutscher Titel: Satan)

Im Februar 1988 untersuchte der Trust for Nature Conservation in Gloucester einen Regenfall im englischen Cirencester, der Hunderte winziger, rosafarbener Frösche mit sich gebracht hatte. Man kam zu dem Schluß, daß sie aus der Sahara stammten und von einem atypischen Wind über die Kontinente geweht worden waren. Der rote Sand, der zur gleichen Zeit alle Autos in der Gegend bedeckte, unterstützte diese Annahme. Fischregenfälle können durch Wasserhosen erklärt werden. Eine grosse Wasserhose ist in der Lage, einen kleineren Teich völlig zu leeren. Die Hypothese der "atypischen Winde" krankt aber daran, daß sie nur einen Teil der Fälle erklären kann. Die meisten Niederschläge bestehen aus lebenden Tieren einer einzigen Art, während ein Sturm sich kaum so wählerisch zeigen dürfte. Allerdings gibt es auch "gemischte" Tierregenfälle, die sich aus mehreren Arten zusammensetzen, die sich in Größe, Gewicht und Flugfähigkeit unterscheiden und nicht einmal dasselbe Habitat bewohnen - wie bei einem Regen aus dem Jahr 1890, der nur aus Fröschen und Sonnenfischen bestand.

Im September 1936 gab es einen Fall in Guam, bei dem es Schleien regnete, eine Fischart, die ausschließlich in Europa beheimatet ist. Auch unterscheidet sich der Zustand der fallenden Tiere so erheblich, daß durchaus mehr als eine Theorie zur Erklärung solcher Fälle notwendig sein könnte. Fische sind bei zahllosen Gelegenheiten lebendig und in gutem Gesundheitszustand vom Himmel gefallen: Eiskalt und tiefgefroren in Louisiana aus wolkenlosem Himmel im Oktober 1947; verstümmelt und verwesend 1830 in Indien; tot und vertrocknet Mitte Mai 1831 in Indien und auch am 24. August 1918 in England, als es vor Sunderland zehn Minuten lang tote, stockstarre Aale regnete. Auch eine in einen großen Hagelblock eingeschlossene Schildkröte stürzte bei einem Sturm in Virginia auf die Erde.

Nicht zu vergessen die Regenfälle aus toter Materie: Im Sommer 1990 brachen über England und der Schweiz Schauer aus Stroh und Heu herein. Zudem gibt es zahllose Berichte über herabregnende Saat, Nüsse, Beeren und Körner. Noch schwerer zu erklären sind jene Fälle, bei denen die jeweiligen Stoffe nicht einmal identifiziert werden konnten: Riesige aufgeblähte Fetzen, die Spinnenweben ähneln, oder große Fladen aus gelatineähnlichem Material (auch "Sternenfäule" genannt). Manche Forscher halten es für die Überreste aus Matsch bestehender Meteoriten. Als es am 9. August in der Nähe von Muttenz in der Schweiz erbsengroße Kügelchen einer erdartigen Substanz regnete, wurde diese analysiert und als "Tierschimmel" bezeichnet. Ein großer, grünlicher Eisblock, der widerlich gestunken haben soll, fiel im Juni 1990 auf ein Haus im englischen Hampshire und wurde dem entleeren einer Flugzeugtoilette zugeschrieben. Ein Schauer frischer menschlicher Exkremente, der im September 1995 vom Himmel fiel, überraschte die Zuschauer eines Edinburgher Tennisturniers auf unangenehme Weise. Die zuständige Fluggesellschaft wurde von jeder Schuld freigesprochen, ohne das eine Erklärungsalternative geboten wurde. Bereits erwähnter Charles Fort verzeichnete einen Regen aus frischem Blut im italienischen Messignadi. Eine Untersuchung ergab, daß es sich um das Blut von Zugvögeln handelte, die "in einem heftigen Sturm zerfetzt wurden". Ungeachtet der Tatsache, daß es windstill war, der Schauer weder Federn noch Fleisch enthielt und kein einziger Tierkadaver gefunden wurde. Fort veröffentlichte auch Einzelheiten über einen Fall vom Juli 1869, bei dem drei Minuten lang in der Nähe von Los Angeles Blut, Fleisch und Fetzen innerer Organe herabregneten. Ein zwei Morgen großes Stück Land wurde davon bedeckt, dessen Mittelpunkt in einer Farm lag, auf der gerade eine Beerdigung beginnen sollte.

Auch von "angenehmen" Fällen gibt es Berichte, wie den Schauer aus Zehn-Pfund-Noten, dem im Februar 1995 auf Kidlington in Oxfordshire niederging, oder jenen Wolkenbruch, der den Bewohnern des französischen Ortes Bourges im April 1957 Tausende von Tausend-Franc-Scheinen einbrachte. Ein ähnlicher Fall wurde auch in Boston (Massachusetts) berichtet, wobei Scheine im Wert von 7070 Dollar auf eine Strasse flatterten. Das Geld wurde in keinem Fall als verloren oder gestohlen gemeldet.
Auch aus dem Alten Testament sind Regenfälle von eßbarer Materie bekannt.

Quelle: Die wahren X-Akten (Band 2) von Jane Goldman

Zum Thema Tierregenfälle in fiktiven Geschichten, fällt mir, ausser der Akte-X-Folge "Die Hand Die Verletzt" (deutscher Titel: Satan), noch die Kurzgeschichte "Rainy Season" (deutscher Titel: Regenzeit) von Stephen King ein.


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