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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

14.456 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.05.2021 um 08:56
Ich habe es schon einmal geschrieben: Der Thread ist am Ende. Es geht nicht mehr weiter. Es hilft nur noch eine große, vorbereitete Zusammenkunft in einer Art Kongress, in der Dokumente, Fotos, Beweisführungen, Thesen, Unstimmigkeiten, Ideen und Lösungsvorschläge gesittet und nacheinander ohne Polemik behandelt werden.

In der Abendlichen Diskussionsrunde bei Bier und Wein endet der Kongress dann in wüsten Beschimpfungen bis hin zur Schlägerei, die dann durch die örtlichen Sicherheitskräfte beendet wird. Am Folgetag finden sich alle in den Ausnüchterungszellen wider, bei Tron42 in der Zelle entdecken die Polizisten dann Schmierereien, während Nemon in die Klapse muss.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.05.2021 um 08:57
Zitat von skagerakskagerak schrieb:Es gibt halt nur wab, der sich damit dem entsprechend "beschäftigt" hat
Du fällst auf die Scheinargumente eines Users rein, der sich nicht gut auskennt und zudem zahlreichen Missverständnissen unterliegt. Und plauderst dann einfach mal so in die Diskussion hinein, ohne dich wirklich mit dem zu beschäftigen, was ich ausgesagt habe.
Warum sollte ich auch nur mit einem weiteren Wort auf dich eingehen? Fang gerne mal damit an, das verstehend zu lesen, was ich zum Thema Autopsiereport zusammengestellt habe sowie den kurzen Ablauf von WAB.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.05.2021 um 09:14
@deim0s
Das kannst du dir schenken. So lange Sachargumente lächerlich gemacht und einfach übergangen werden und mit irrelevanten oder unreflektierten Äußerungen, hat eine echte Diskussion nicht mal angefangen mit diversen Usern. Wenn offensichtliche Fakten wie die, dass im Autopsiebericht Sturzverletzungen stehen, ignoriert bis manipuliert werden, sitze ich hier einer Horde von Taubenschach-Athleten gegenüber.

Es ist kein „0:0“ oder „auf Augenhöhe“ oder „irgendwie spinne hier ja alle“. Das anzunehmen wäre eine Beleidigung.
Ich bin auch nicht festgefahren. Nur hat bisher keiner überhaupt mal etwas angenommen oder verstehen wollen. Es kommen überhaupt keine validen, durchdachten und fundierten Gegenargumente. Es läuft auf reines Bashing hinaus, weil man meint, mich hier als Mob einkreisen zu können. Es ist einfach nur so, dass einige vernünftige User es aufgegeben haben und ich nicht.

Ich bin jederzeit gerne bereit, und deswegen stehe ich noch hier mit breiter Brust, mich Argumenten zu stellen. Aber wir sind in einer Scheindiskussion. Der eine kotzt mich nur mal schnell an und verschwindet wieder, der andere bringt nur zusammenhanglose Fragmente, ohne mal richtig Punkte durchzudiskutieren. Der Thread ist daher nicht am Ende. Es sind nur ein paar Leute am Ende ihrer Möglichkeiten oder ihrer Motivation für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Fall.

Das ist jetzt nicht arrogant gemeint. Es ist einfach nur der Stand der Dinge.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.05.2021 um 09:19
Wir sind uns doch im Grunde einig bis auf den Grund für das Verlassen des Zelts und Kleinigkeiten "unten an der Zender". Es sei denn, wir holen den argumentativ bereits widerlegten Rakitin nochmal hervor.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.05.2021 um 09:24
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Wir sind uns doch im Grunde einig bis auf den Grund für das Verlassen des Zelts und Kleinigkeiten "unten an der Zender". Es sei denn, wir holen den argumentativ bereits widerlegten Rakitin nochmal hervor.
Wenn du das meinst, habe dich falsch verstanden, sorry.
Dennoch ist meine Wutrede berechtigt. Viele User hier haben sich immer schon gegen alles Mögliche gestellt, und wenn es nur persönliche Pöbelei war, aber sich nie konstruktiv um eine Lösung bemüht nach dem Motto: „Ich sage nicht, dass es Fireballs, Mörder und Raketen waren. Aber es waren keine Stürze.“
Aber es sind nicht Kleinigkeiten im Wald. Es gehört alles zusammen. Wenn die Abläufe bis zum Ende in einem Szenario stimmig sind, schließt das u. U. rückwärts betrachtet gewisse Auslöser im Zelt aus.


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12.05.2021 um 13:37
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Ich habe es schon einmal geschrieben: Der Thread ist am Ende. Es geht nicht mehr weiter.
Schätze, Du hast Recht. Im Grunde genommen ist den meisten hier, also, jenen, die keinem Mordbubenszenario& Co anhängen, im Großen und Ganzen der Hergang des Unglücks klar.

Uneinigkeit herrscht lediglich über den allein seligmachenden Moment der Auslösung. Seligmachend für die jeweiligen Behaupter, natürlich.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 00:09
Uneinigkeit bzgl. Erfahrung der Gruppe sollte es nun auch nicht mehr geben denn
Zitat von Tron42Tron42 schrieb am 01.05.2021:Streusel schrieb:
Geschockt vom Einschlag ins Zelt und Angst habend vor neuen Schneebrettern machten sie sich erst mal Gedanken, wie sie die Verletzten nach unten bringen könnten.

Das hatten wir schon alles besprochen.
DMn waren sie ja unerfahren um dieses Szenario plausibel zumachen. Wenn Sie erfahren waren kommt ja das auch für dich nicht in Frage.

Konntest du dir bereits ein Bild machen wie erfahren Sie tatsächlich waren ?
...endlich gibt es auch mal eine Wertung ihrer Fähigkeiten und Erfahrung auf dyatlovpass com von jemanden der es nicht nur selbst ableiten konnte aufgrund der vorliegenden Dokumente sondern auch von jemanden der die Reputation hat: Teddy...
Zitat von NemonNemon schrieb am 27.04.2021:Streusel schrieb:
3. Die Gruppe war wohl relativ unerfahren in Sachen Berge.

Nicht wirklich. Woran machst du das fest?
Die Wertung seit kurzem nachzulesen in
They were among the élite of Soviet youth and all highly experienced winter campers and cross-country skiers....
[Anmerkung von bergfreund: Im folgenden die Wertung durch "Teddy" T.Hadjiyska:]
They didn't even have official sports grades because their papers were not in order. They were no elite, just ordinary hikers. Check their hiking experience.
Quelle: https://dyatlovpass.com/nym?rbid=18461


Teddy schätzt sie ( als Gruppe) als normale Wanderer ein.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 11:36
@bergfreund
Interessant - mal ein anderer Aspekt. SpoilerAber wieso nur komme ich sofort auf den Gedanken, dass es deinem Schneebrett sehr entgegenkommt, je unerfahrener die Gruppe ist, sodass sie sich ahnungslos auf einem Lawinenhang bettet? ;)

Seit wann hat Teddy eine Reputation in der Bewertung russischer Wanderer im Jahre 1959?
Was macht sie in dem verlinkten Beitrag? Einen eingeschnappten Fakten-Check eines Artikels des Thriller-Autors Douglas Preston. Sie wurde von ihm nicht hinreichend gewürdigt, sagt sie:
I, Teodora Hadjiyska, and Igor Pavlov consulted the author with information on the case since Dec 22, 2020. Unfortunately our theory was not included and we were not given credit in the article for the assistance we provided. However, as consolation Douglas Preston left me the following endorsement:

"The Dyatlov Pass Incident is one of the most confounding mysteries of the 20th century. Since it occurred in the Soviet Union sixty two years ago, it has gained world-wide fame and an international following, resulting in dozens of books, articles, and documentary films. Teodora Hadjiyska is one of the world’s foremost authorities on the Dyatlov enigma and also the creator of Dyatlovpass.com, the most comprehensive website on the subject. I highly recommend her work!"
— Douglas Preston, International bestselling author and journalist

To be worthy of the praise we were compelled to take one final look over the article for fact check
Quelle: https://dyatlovpass.com/nym?rbid=18461

Wie auch immer.
Er behauptet:
They were among the élite of Soviet youth and all highly experienced winter campers and cross-country skiers.
Sie hält dagegen:
They didn't even have official sports grades because their papers were not in order. They were no elite, just ordinary hikers. Check their hiking experience.
Die hiking experience ist verlinkt, so wie ich sie hier verlinke. Ob das nun viel oder wenig ist, ob Anfänger, ob Elite-Niveau sei dahingestellt. Wir brauchen Teddy Einschätzung nicht. Und was heißt schon "normal hikers"? Wer damals diese Touren machte, war so normal nicht. Das war halt kein entspannter Ausflug.

Wer ihre Qualifikation besser einschätzen kann, und sie haben es ja lang vor Teddy getan, sind u. a. Maslennikov, der die Tour mit diesen Teilnehmern freigegeben hat und die Qualifikation der Teilnehmer als ausreichend erachtete:
In the second half of December of 1958 UPI student Igor Dyatlov and someone else of the students came to me in the Sports Club and told me that they have a proposal to organize a trek category III (the highest) for the Northern Urals. The route was not discussed in detail at this time, only the general idea - to go from Ivdel to the ridge, started discussing who can join the group. Dyatlov then mentioned Kolmogorova and some other names.


I knew the area and knew the members of the group and therefore in principle didn't oppose to such a expedition.
after the conversation with me Dyatlov and other members of the group met with the chairman of the sports municipal section Bogomolov, with members of the Route commission Novikova, Korolyov, as well as Karelin and other activists.

My next meeting with the participants in the expedition took place on 08.01.59 All group members came to me at the club and showed me a plan of the expedition. The project presented the route, a brief description of the expedition, the inventory of public and personal equipment, performance overview of the members of the group, and the budget for the expedition.

I made three suggestions:
1) to assign ranks to the participants in the expedition
2) include the reimbursements in the plan and
3) move ahead the control return dates

The In the plan of the expedition each participant had the number of hikes listed by category of difficulty. However, not all of the credits have been accounted for. When I discussed this with the participants in the expedition, I found out that some of them were already eligible

for a higher rank, but they haven't done it. It was in their interest to assign the correct ranks right away. I don't remember now the ranks of the participants and the corresponding sports category, but then, in the conversation, we clarified this.

The fact is that to obtain, for example, 2nd category one must have five expeditions, of which 3 expeditions must be of category 1 and 2 expeditions of category 2. Zina Kolmogorova, for example, had 6 expeditions, including a 4 expeditions of category 2 and 1 expedition of category 3. She already had the right to get a category 2. This was my first suggestions to their plan.
Quelle: https://dyatlovpass.com/case-files-62-75?rbid=17743

Sogrin gab Folgendes zu Protokoll:
I enrolled in the institute in 1955 and started working in the hiking section. In the first days I met with Dyatlov and other hikers. In the section there is a certain grouping of its members. These groups are usually named after the most initiative comrade - the usual leader of the group. Dyatlov was the kind. Almost from year to year he was the leader of the campaigns, beginning from the category I and ending with the most difficult category III. Two years Dyatlov worked in the bureau section. Less experienced hikers always turned to him for advice on technology and tactics. In the winter of 1958-1959, Dyatlov began to prepare new expedition of which the whole section knew. Initially, the expedition was supposed to be carried out in the Subpolar Ural, but since this area required a lot of time, it was abandoned and the Northern Ural was chosen - the region is easier and more accessible. I myself was also in midst of a preparation of a category III trip to the Subpolar Ural, and Dyatlov and I often talked about our routes, shared our experience, jointly decided on some or other issues of preparation, tactics on the route.
Quelle: Quelle: https://dyatlovpass.com/case-files-330-339?rbid=17743

In seinem Buch schreibt Sogrin (Rohübersetzung):
In jenen Jahren war der Sporttourismus bei UPI-Studenten sehr beliebt. Sie reisten sowohl im Winter als auch im Sommer in schwer erreichbare und wenig erforschte Gebiete des Altai. Sayan, Tien Shan, Transbaikalia, Ural ... Auch Aufstiege auf Berggipfel waren beliebt ...
Sporttourismus und Bergsteigen wurden mit der Zuordnung von Rängen und Titeln bis zum
"Master of Sports" in die Sportklassifikation aufgenommen. Diese beiden Arten wurden in die
Gruppe aufgenommen angewandte und Verteidigungssportarten und daher vom Staat unterstützt und finanziert.
In vielen Instituten und Unternehmen in Swerdlowsk arbeiteten Bereiche des Tourismus und des
Bergsteigens aktiv. Die Kontrolle über die Vorbereitung von Kampagnen und Aufstiegen war in
diesem gebauten System positiv. Ein Anfänger musste einige Erfahrungen in einfachen
Wanderungen und Anstiegen sammeln und sich erst dann für die Teilnahme an komplexeren
Veranstaltungen qualifizieren.
Im Tourismus gab es also drei Schwierigkeitsstufen. Touristen mit langjähriger Erfahrung in
einfacheren Wanderungen hatten das Recht, an der dritten - der höchsten - teilzunehmen. Es gab
höhere und strengere Anforderungen an die Führer.
Es gab fünf Kategorien von Schwierigkeiten beim Bergsteigen.
Unerlaubtes Reisen ohne Inspektion und Erlaubnis war verboten. Jede Gruppe musste in der
Streckenkommission Zutritt zum Ausgang erhalten und ein "Streckenbuch" haben.
(...)
Es gab zwei Stärkste mit langjähriger Erfahrung und Führungspersönlichkeiten in der Sektion:

Sergei Sogrin und einen Studenten der Fakultät für Funktechnik im fünften Jahr - Igor Dyatlov.
Sie waren diejenigen, die im Januar 1959 die höchste Kategorie beanspruchten. Andere gingen auf
weniger schwierigen Strecken (1. und 2. Kategorie).
(...)
Der zweite Führer in der Sektion war Igor Dyatlov.
Nach seinem Eintritt in das Institut erwies er sich von den ersten Tagen an als nachdenklicher und ernsthafter Teilnehmer nicht nur an Kampagnen, sondern auch als Führungskraft mit
organisatorischen Fähigkeiten. Und eine Gruppe bildete sich um ihn herum.
Ein Jahr zuvor nahm Igor als Teil der Nationalmannschaft an einer Winterwanderung im subpolaren
Ural teil. So kam es, dass sich auf dieser Reise drei Personen: P. Bartolomey, I. Dyatlov und N.
Khan - in einer äußerst kritischen Situation ohne Zelt und andere notwendige Ausrüstung
befanden. Igor übernahm die Führung und konnte sich innerhalb weniger Tage ohne Verluste und
Erfrierungen mit der Hauptgruppe verbinden. So hatte er wie Sergei Sogrin genügend Erfahrung,
um die Route durch den Nordural der 3. Kategorie als führend zu deklarieren.
Seine Dauer und Komplexität passen zu den damals bestehenden Anforderungen für die Strecke der
3. Kategorie: Mindestens 16 Tage, eine Länge von 300 km und andere Bedingungen entsprachen
vollständig den Vorschriften.
Nach sorgfältiger Vorbereitung, die lange dauerte, trafen wir uns am 23. Januar am Bahnhof. Fast
zeitgleich verließen unsere Züge den Bahnhof Swerdlowsk
Quelle: S. N. Sogrin: DYATLOV PASS - WAS DIE SPUREN ERZÄHLEN

Was machen wir daraus: Ich jedenfalls mache daraus, dass sie keine "normalen Wanderer" waren - außer man meint es so, dass es normal war, in diesen Gebieten zu wandern. Aber die Art und Weise dieser Touren unterscheidet sie doch grundlegend von Wochenendausflügen, wie sie Normalbürger unternehmen.

Es waren ambitionierte Sportler, die eine beachtliche Leistung an den Tag gelegt haben, wie auch Michael Holmgren feststellte, als er die Route nachverfolgte. Ob es nun Elite ist? Man kann es sicher auch so sehen. Es ist von keinen Studentengruppen die Rede, die das deutlich überboten hätten.

Sie berichten im Tagebuch selbst, wie sie Strategien entwickeln, um gleichzeitig eine Spur zu ziehen und das Gepäck effizient zu bewegen,. Das waren schon noch Pionier-Jahre auch wenn der Tourismus schon ein paar Jahre alt war. Dass sie mehr als die Basics über das Gebiet und seine Eigenheiten wussten, darf man wohl auch voraussetzen. Absolute Basics sind sicher Kenntnisse über Lawinengefahr.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 12:51
@Nemon, zum einen habe ich ja nicht umsonst bemerkt "als Gruppe" und zum anderen sind mir die von Dir aufgeführten Zitate natürlich wohlbekannt.

Natürlich war Dyatlov der Erfahrenste der Gruppe, unbestritten. Strittig ist für mich nur noch, ob er auch schon mal an einer Winterwanderung oberhalb der Baumgrenze teilgenommen hatte- da hatte ich vor langer Zeit mal einen Disput mit YperserX (oder Y) die explizit mir dann nicht mehr antworten wollte denn mir fehlte der Nachweis (Quelle) dafür. denn es ist natürlich ein Unterschied ob ich z.B. Im Tien Schan Im Sommer oder Im Winter unterwegs bin, schon allein die Mittagstemperaturen können Im Sommer Im Hochgebirge in die zweistelligen Plusgrade gehen und die Schneebedingungen sind total anders. Nicht umsonst sind Winterbesteigungen von Berggipfeln Im Vergleich zu Sommerbesteigungen (dort wo es diese Jahreszeiten gibt) weitaus seltener.

Bzgl. Maslenikow der die Tour genehmigte darf man natürlich fragen ob er sich im Nachhinein die Bewertung der Fägigkeiten nicht schönredete um selbst Keine Nachteile zu erfahren.

Und in
https://dyatlovpass.com/sergey-shkryabach-conclusion

wird ja auch eine Analyse abgegeben die dazu noch (hier nicht zitiert) mit den Indizien bzgl. ungenügender Erfahrung und Vorbereitung (Ausrüstung) belegt ist.
According to the available materials on the preparation of the Dyatlov hikers group and data on the course of the hike itself, one can assess the degree of readiness of its participants for the negative development of an extreme situation. Based on the available information, the level of preparation of the group was considerably overestimated by its assessment by the commission.
Quelle: s.o

Deine Vermutung dass sie die Basics über Lawinengefahr wussten - eine Vermutung, bei Igor Dyatlov sicher aber bestimmt wahrscheinlich. Dass sie sich in Vorbereitung der Tour und deren Eigenheiten damit beschäftigten halte ich für ausgeschlossen - es gibt hier Im Forum nämlich auch so einige die ea genau wissen dass dort Lawinen nicht auftraten bzw. auftreten.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 13:26
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Strittig ist für mich nur noch, ob er auch schon mal an einer Winterwanderung oberhalb der Baumgrenze teilgenommen hatte
Ist doch sogar Teil meines Zitats oben. Und die Fotos von dem Zelt, das auf freiem Gelände im Schnee steht, stammt von dieser Tour, wenn ich das jetzt aus dem Kopf richtig zuordne. Und dieser Zeltaufbau wird wohl auch von Allen, die etwas davon verstehen, als state-of-the-art für diese Gegebenheiten angesehen.
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Dass sie sich in Vorbereitung der Tour und deren Eigenheiten damit beschäftigten halte ich für ausgeschlossen - es gibt hier Im Forum nämlich auch so einige die ea genau wissen dass dort Lawinen nicht auftraten bzw. auftreten.
Das halte ich für einen Fakt angesichts der eindeutigen Aussagen zu diesem Thema.
Haben sie drüber gesprochen? Ich nehme mal an, dass es zur Sprache kam, wenn Dyatlov mit Sogrin über die Routen-Taktiken gesprochen hat. Die Warnung von Rempel, dass der Waldrand lebensgefährlich sein kann, könnte sich auch herumgesprochen haben. Das Gelände dort ist ja auch kaum begehbar, was wir anhand aller Bilder und Berichte sehen. Daher dann auch: Entweder Flussbett, bestehende Schneise als "Autobahn" oder direkt hoch auf den Bergrücken mit seinen guten Bedingungen für ein schnelles Vorankommen.


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13.05.2021 um 19:17
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Wie wäre es, wenn du dich fortan einem sachlichen Stil befleißigen würdest?
Du findest meinen Stil unsachlich? Dafür entschuldige ich mich schon mal und gelobe fortan Besserung.
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Warum ein fester Untergrund, was immer genau auch "fest" ist, erforderlich ist, erklärst du nicht. Wie viel Puffer bietet denn welche Schneedecke?
Wie wir wissen, ist zu der Zeit im Tal von einer Schneehöhe von weit über einem Meter auszugehen. Derart verharscht scheint der Schnee nicht gewesen zu sein, sonst hätten sich die Fußspuren am Hang nicht bis Februar erhalten.
Bei einer tatsächlich verharschten/vereisten Schneeoberfläche würde es keine derart detailreichen Fußspuren geben.
Also gehe ich weiter davon aus, das es für eine derartige Komprimierung der Brustkörbe schon mehr benötigt als ein kollektives hinunterkugeln des Hanges mit versehentlichen "aufeinanderfallen" im tiefen (und sehr wahrscheinlich weichem) Schnee.
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Und, wie gesagt: Der Mann, der sich vor Ort auskennt und die Rechnung aufmacht, sagt, es kann sich so zugetragen haben. Du hast dem aber nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen:
Ich halte die Annahme schlicht für nicht zutreffend, siehe oben. Warum sollte ich dem etwas (gleichwertig unzutreffendes) entgegensetzen?
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Wenn du eine Hypothese, die mit einer physikalischen Berechnung untermauert ist, zu Gunsten überhaupt keiner Argumente durch den Dreck ziehst - hast du da vielleicht ein Eigentor geschossen?
Bekanntlich ist eine Hypothese per Definition eine unbewiesene Annahme oder eine Unterstellung.
Ich mag ihr nicht folgen, aber durch den Dreck ziehen? Der Argumentation kann ich nicht folgen.
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Kaum jemand hat diesen Fall und vor allem die Gegebenheiten vor Ort so intensiv und seriös erforscht. Mit wissenschaftlichem Background. Was hält denn dich davon ab, das mal zu lesen, zu verstehen und zu würdigen?
Nun, ich habe mich auch mit seinen Argumenten auseinandergesetzt. Sie entsprechen jedoch zum Teil nicht meiner Auffassung.
Das hat aber rein gar nichts mit verstehen und würdigen zu tun, oder?
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.05.2021:Wer hat denn seriösere, plausiblere Aussagen zum Thema? Angesichts dessen, was du bislang argumentativ geleistet hast, bist du in einer schlechten Position für Polemik. Kannst du auch nur eine einzige Aussage von WAB fundiert widerlegen?
Jetzt kommen wir doch eher zum Kern der Sache. Befinden wir uns hier in einem Battle?
Wer entscheidet hier, was "seriösere, plausiblere" Aussagen diesbezüglich sind?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 19:40
@MettMax
Ich blättere jetzt nicht zurück. Ich habe in Erinnerung, dass nicht sachlich diskutiert wurde. Wie sehr das auf dich zutrifft, kann ich nicht mehr sagen. Soll es vergessen sein, wenn es jetzt vernünftig weitergeht...
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Wie wir wissen, ist zu der Zeit im Tal von einer Schneehöhe von weit über einem Meter auszugehen. Derart verharscht scheint der Schnee nicht gewesen zu sein, sonst hätten sich die Fußspuren am Hang nicht bis Februar erhalten.
Bei einer tatsächlich verharschten/vereisten Schneeoberfläche würde es keine derart detailreichen Fußspuren geben.
Also gehe ich weiter davon aus, das es für eine derartige Komprimierung der Brustkörbe schon mehr benötigt als ein kollektives hinunterkugeln des Hanges mit versehentlichen "aufeinanderfallen" im tiefen (und sehr wahrscheinlich weichem) Schnee.
Das stimmt so nicht. Die Schneehöhe und - Beschaffenheit unterscheidet sich je nach Zone erheblich. Im Wald wurden auch keine Spuren gesehen. Die Spuren, die erhalten waren, waren ein paar Fragmente mit sich überlagernden Abdrücken. Das führt alles nicht zu einer realistischen Einschätzung des Schnees an der Stelle, um die es hier geht. Wie der Schnee dort ist, sieht man auch noch auf den aktuellen Fotos. Da hat sich innerhalb der ganzen Zeit nicht so sehr viel verändert. Außer dass heute im Schnitt mehr Schnee fällt. An diesem Hang und unten im Bach ist der Schnee nicht tief, ich schätze mal an die 30 - 40 cm. Aber WAB hat das ganz genau untersucht. Die Ergebnisse davon sind Teil der Berechnung, die er vorlegt. Dein "Ich gehe davon aus" ist nicht mal im Ansatz ein valides Gegenargument.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Ich halte die Annahme schlicht für nicht zutreffend, siehe oben
dto. Du hast keinen einzigen Anhaltspunkt, mit dem du die Annahme widerlegen würdest.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Bekanntlich ist eine Hypothese per Definition eine unbewiesene Annahme oder eine Unterstellung.
Ich mag ihr nicht folgen
"Unterstellung" kenne ich überhaupt nicht als Synonym für Hypothese. In diesem Punkt hier geht es aber um eine konkrete Berechnung der Kräfte, die beim angenommen Sturz gewirkt hätten. Dies ist ein gewichtiges faktisches Pro-Argument, solange es niemand auf demselben Weg widerlegt.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Nun, ich habe mich auch mit seinen Argumenten auseinandergesetzt. Sie entsprechen jedoch zum Teil nicht meiner Auffassung.
Das hat aber rein gar nichts mit verstehen und würdigen zu tun, oder?
Ich kann mir nur an Trotzreaktionen und Anfeindungen erinnern und nicht an eine argumentative Auseinandersetzung. Mit welchen Argumenten hast du dich in welcher Tiefe auseinandergesetzt? Es ist jedenfalls hier nicht viel davon in die Diskussion eingeflossen.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Wer entscheidet hier, was "seriösere, plausiblere" Aussagen diesbezüglich sind?
Na ja, etwas Substanz, Hintergrund und Tiefe sollte schon geboten sein. Es kam nichts dergleichen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 19:48
Zitat von NemonNemon schrieb:ich schätze mal an die 30 - 40 cm.
Das relativiere ich mal lieber. Diese Aussage bezieht sich auf ein paar Steine im Bach. Ein paar Meter weiter kann es aber schon wieder ganz anders sein.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 20:01
Zitat von NemonNemon schrieb:"Unterstellung" kenne ich überhaupt nicht als Synonym für Hypothese.
Nun, auch der Duden weist "Unterstellung" als Wortbedeutung dafür aus. https://www.duden.de/rechtschreibung/Hypothese
Zitat von NemonNemon schrieb:In diesem Punkt hier geht es aber um eine konkrete Berechnung der Kräfte, die beim angenommen Sturz gewirkt hätten. Dies ist ein gewichtiges faktisches Pro-Argument, solange es niemand auf demselben Weg widerlegt.
Wenn wir hier von Fakten reden wollen, wo ist der Fakt, das sie genau an dieser Stelle abgestürzt sind?
Mir fehlt schon der Beleg, das sie überhaupt abgestürzt sind.
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich kann mir nur an Trotzreaktionen und Anfeindungen erinnern und nicht an eine argumentative Auseinandersetzung.
Trotzreaktion? Meinetwegen, aber Anfeindungen? An welcher Stelle soll das passiert sein?


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13.05.2021 um 20:06
laut dieser Zeichnung muß am Grunde der "Schlucht", in die sie gestürzt/gekugelt, was auch immer, eine gehörig tiefe Schneedecke gelegen haben

tdjgpofbzjuge f9f43169c2f3t
5 - snow level as of February 01, 1959. ,
6 - snow level as of February 28, 1959,
7 - snow level as of May 01, 1959[/quote]

Ach, muß ich nochmal verlinken, hat nicht geklappt


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13.05.2021 um 20:09
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:laut dieser Zeichnung muß am Grunde der "Schlucht", in die sie gestürzt/gekugelt, was auch immer, eine gehörig tiefe Schneedecke gelegen haben
Zudem haben sie das Tal/den Wald offenbar verlassen, da es wohl aufgrund des tiefen Schnees zu mühselig voran ging.
Siehe Tagebuchaufzeichnungen.


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13.05.2021 um 20:11
das hier wars: https://www.allmystery.de/bilder/mt49817-944


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

13.05.2021 um 20:14
Es hat also mindestens 1m Schnee, vermutlich mehr, dort gelegen, denn sie lagen ja sogar im Bachbett auf ner Schneeschicht von nicht bloß ein paar cm, wie man sieht
zur Absturzzeit gabe s genug Schnee, um Stürze ab zu federn

Diese sehr schematische Zeichnung ist m.M. nach auch nicht das echte Profil, sondern etwas zu steil, denn auf anderen, Fotos, der vermuteten Absturzstelle sieht der Hang immer flacher aus


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13.05.2021 um 20:19
Zitat von NemonNemon schrieb:Aber wieso nur komme ich sofort auf den Gedanken, dass es deinem Schneebrett sehr entgegenkommt, je unerfahrener die Gruppe ist, sodass sie sich ahnungslos auf einem Lawinenhang bettet?
Weil dieses Szenario durchaus wahrscheinlich ist.


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13.05.2021 um 20:20
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Zudem haben sie das Tal/den Wald offenbar verlassen, da es wohl aufgrund des tiefen Schnees zu mühselig voran ging.
Siehe Tagebuchaufzeichnungen.
Ja, eben. Es kann oben, vor der Kante, durchaus wenig Schnee gelegen haben, und wenn sie dort abgestürzt sind, dann fallen sie in immer tiefer werdenden Schnee, je weiter runter sie kugeln, und der Schnee bremst dann auch den Absturz (der keiner ist, sondern eben ein "kugeln").


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