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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.08.2015 um 10:53
Entschuldige bitte @Tommy57 aber die Begründung warum Himmel und Erde in 2.Petrus als symbolisch zu verstehen sei kann ich überhaupt nicht teilen.

Natürlich ist in 1.Mose 11,1 nicht die Erde im wörtlichen Sinn gemeint, so das die Erde selbst eine Sprache gehabt hätte aber dort ist die Menschheit auf der ganzen Erde gemeint. Der Sinn ist klar:"Die ganze Menschheit auf der Erde" aber nun diese Symbolik zu übertragen auf 2.Petrus ist wackelig. Denn wir lesen in 2.Petrus 3,10 das "die Erde und die Werke auf ihr" aufgedeckt (TR liest: verbrannt) werden, damit kann nicht die Menschheit gemeint sein sondern die Erde im wörtlichen Sinn. In Vers 11 ist es mit der Bezeichnung "Elemente" sogar nochmal präziser formuliert, in meinen Augen ausgeschlossen das dort nur die Menschheit gemeint ist.

Mit Jesaja 65 kann auch irgendwas nicht stimmen, denn wir lesen in Vers 19

"Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klagelaut und kein Wehgeschrei mehr darin vernommen werden."

Es wurde aber mit der Zerstörung Jerusalems um 70 nach Christus das größte Wehgeschrei der Geschichte in dieser Stadt vernommen, es kann sich also nur um ein Ereignis handeln welches noch aussteht, denn ihr sagt ja selbst das sich das Wort Gottes selbst nicht widerspricht und das sage ich auch, es widerspricht sich niemals!

Ich sage wo ich das Problem sehe: In dem Verständis der Schriften, bei mir genauso wie bei euch! Weder Ihr, noch ich und auch kein anderer Ausleger der jemals auf dieser Erde gewandelt ist, außer der HERR Jesus Christus selbst, ist in der Lage die ganze Bibel fehlerfrei auszulegen. Selbst der Apostel Paulus sagte im Hinblick der Erkenntnisse im Glaube:

"Wir alle haben Erkenntnis. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn aber jemand meint, etwas zu wissen, der hat noch nichts so erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt." 1.Korinther 8,1-3

Oder im Querverweis Sprüche 26,12

"Siehst du einen Mann, der sich selbst für weise hält, so kannst du für einen Toren mehr Hoffnung haben als für ihn!"

Und bitte vergebt mir meine Offenheit, bitte faßt es nicht als eine Lieblosigkeit meinerseits auf aber ihr beide @Tommy57 und @pere_ubu wirkt auf mich schon sehr aufgebläht im Hinblick eurer persönlichen Erkenntnisse. Jüngst nannte @pere_ubu sich selbst einen "Bibelkenner" und es vergeht kaum ein Post in welchem @Tommy57 nicht von "DER Gesamtaussage der Heiligen Schrift" spricht, womit er seinen Mitdiskutanten unterschwellig unterstellt, sie hätten im Gegensatz zu ihm die Gesamtaussage der Bibel nicht erfasst.

Ich hätte noch ausführlicheres geschrieben aber meine Zeit erlaubt es nicht, denke aber es ist besser für das Verhältnis zwischen uns wenn wir uns eine Weile anschweigen. :)

Die Gnade des Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei und bleibe mit euch in Ewigkeit!


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

15.08.2015 um 12:22
@BibleIsTruth
BibleIsTruth schrieb: Jüngst nannte @pere_ubu sich selbst einen "Bibelkenner"
bitte zitier das mal ,werd ich so sicherlich gesagt haben.
aber , ein weiteres zeichen deines textverständnisses .
BibleIsTruth schrieb: wirkt auf mich schon sehr aufgebläht
deine einbildung in ehren , aber sowas kommt dann von sowas.

in bezug aufs thema hölle und ewige qual muss es dich nicht wundern ,wenn man dir da überzeugt entgegentritt gegen deine gottesqualtheorie , das was du daals aufgebläht empfindest kommt vll. auch daher ,dass man da zu dir und deinen (übernommenen) ideen im grunde völlig konträr gegenübersteht .
und bei den vorgebrachten argumenten gegen eine "göttliche-ewige-qual-theorie muss man eigentlich von ausgehen , im sinne der biblischen wahrheit ( die keiner verkünden darf? :D ) , dass da irgendwie mal einsichten kommen und ein zurückrudern von irrtümlichen ansichten irgendwie kommt , aber nein ,stock-steif-dogmatisch ("es muss ne hölle geben .." ) .

kann sein ,dass bei mir dann auch mal ein gewisser unterton mitschwingt. denn uneinsichtigkeit und sturen dogmatismus ,etwas zu glauben ,nur weil der irrtum schon tradition hat , das möcht ich weiter gar nicht bezeichnen , aber schlägt sich wohl auch mal im ton nieder ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.08.2015 um 07:41
@BibleIsTruth


Hallo lieber BibleIsTruth!
Mit Jesaja 65 kann auch irgendwas nicht stimmen, denn wir lesen in Vers 19

"Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klagelaut und kein Wehgeschrei mehr darin vernommen werden."

Es wurde aber mit der Zerstörung Jerusalems um 70 nach Christus das größte Wehgeschrei der Geschichte in dieser Stadt vernommen, es kann sich also nur um ein Ereignis handeln welches noch aussteht, denn ihr sagt ja selbst das sich das Wort Gottes selbst nicht widerspricht und das sage ich auch, es widerspricht sich niemals!
Ja, da hast du absolut Recht, dass eine buchstäbliche Anwendung auf Jerusalem und das Volk Israel die Prophezeiung Jesajas in Frage ziehen würde!

Allerdings machte Jesus Christus und der Apostel Petrus deutlich, dass ab Pfingsten zu Gottes auserwähltem Volk ein gravierender Wechsel stattgefunden hatte:

Matthäus 21: 42,43 ( Elberfelder 1905 )

"Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"? 43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird."

Da die jüdische Nation den Messias verworfen hatte, wurde die Nation als Ganzes ebenfalls verworfen und war ab Pfingsten 33 nicht mehr Gottes auserwählte Nation.

Allerdings konnten Einzelpersonen aus den Juden, die bereuten und Jesus als den Messias annahmen, zu Gottes NEUER AUSERWÄHLTER NATION gezählt werden.
Dazu mußten sie den christlichen Glauben annehmen.

Der Apostel Petrus schrieb an die Christenversammlungen seiner Tage zum "Wechsel der auserwählten Nation Gottes" folgendes:

1. Petrus 2: 7 - 10 ( Elberfelder 1905 )

"Euch nun, die ihr glaubet, ist die Kostbarkeit; den Ungehorsamen aber: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden", 8 und "ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses", die sich, da sie nicht gehorsam sind, an dem Worte stoßen, wozu sie auch gesetzt worden sind. 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; 10 die ihr einst "nicht ein Volk" waret, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt."

Ja, weil die jüdische Nation den Messias verworfen hat, wurde die Nation als Ganzes verworfen und die neue Nation Gottes, das "ISRAEL GOTTES" war nun die gesalbte Christenversammmlung, bestehend aus Juden ( die bereuen ) und Nichtjuden, die Christen wurden.
BibleIsTruth schrieb am 15.08.2015:Es wurde aber mit der Zerstörung Jerusalems um 70 nach Christus das größte Wehgeschrei der Geschichte in dieser Stadt vernommen
Ja, richtig, der wahre Gott hatte diesen Klageschrei um Jerusalem im Jahre 70 u. Z. bereits schon Jahrhunderte zuvor durch den Propheten Daniel vorhergesagt, genauso wie auch den Tod des Messias.
Der wahre GOTT machte von seinem Vorherwissen Gebrauch und wußte somit, dass die jüdische Nation den Messias verwerfen würde und welche Folgen dies für die dann einst heilige Stadt haben würde.

Wir lesen in Daniel 9:24,26 ( Elberfelder 1905 )

"Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluß zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen, und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen, und Gesicht und Propheten zu versiegeln, und ein Allerheiligstes zu salben.

Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen."

Das irdische Jerusalem, einst die Stadt des grossen himmlischen Königs wurde durch das himmlische Jerusalem ersetzt!
Somit bezieht sich die Prophezeiung Jesajas auf das "himmlische Jerusalem" und auf das "Neue Jerusalem".

Paulus schrieb an die gesalbte Christenversammlung seiner Tage:

Hebräer 12: 22 ( Elberfelder 1905 )

"sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln,..."

Offenbarung 21: 2 - 4 ( Elberfelder 1905 )

"Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."
BibleIsTruth schrieb am 15.08.2015:es kann sich also nur um ein Ereignis handeln welches noch aussteht, denn ihr sagt ja selbst das sich das Wort Gottes selbst nicht widerspricht und das sage ich auch, es widerspricht sich niemals!
Genau! Das siehst du völlig richtig!

Der Text aus Jesaja 65 findet seine entgültige Erfüllung durch das nun "Neue Jerusalem", der Braut Christi, welche mit Christus die Herrschaft des Königreiches Gottes bilden!

Durch dieses Königreich wird im Universum die Rebellion Satans beendet und der Frieden für alle ewigkeit wiederhergestellt!
BibleIsTruth schrieb am 15.08.2015:Ich hätte noch ausführlicheres geschrieben aber meine Zeit erlaubt es nicht, denke aber es ist besser für das Verhältnis zwischen uns wenn wir uns eine Weile anschweigen.
WARUM? Ich schreibe mich mit dir gerne!

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

23.08.2015 um 23:01
@Tommy57
WARUM? Ich schreibe mich mit dir gerne!

Gruß, Tommyt
Das finde ich sehr lieb von dir ausgedrückt.
Ob es eine Hölle gibt oder nicht werden wir später alle erfahren.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

02.10.2015 um 22:31
@Etta

Hallo etta!
Etta schrieb am 23.08.2015:Das finde ich sehr lieb von dir ausgedrückt.
Vielen Dank und es war auch von Herzen so gemeint!

Das trifft übrigens auf euch alle zu.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 03:13
@Tommy57
@Etta
@pere_ubu
@BibleIsTruth
@Optimist

Auch wenn sich die Gemüter an dem Höllenthema leicht entzünden – die Haltung:
etta schrieb:
Ob es eine Hölle gibt oder nicht werden wir später alle erfahren...
klingt zwar gut – steht jedoch in einem völlig anderen Anspruch, als die vielen christlichen Dinge, die man getrost auf sich zu kommen lassen kann – wie z.B. ob der künftige Segen im Himmel, auf Erden oder anders abläuft – in jedem Fall wäre man ja ggf. Dankbar – Glücklich – und mit einem jetzigen eingeschrägten Bild dennoch ermuntert, christlich zu leben.


Doch bei der Hölle, gibt es jedoch einen kleinen Unterschied – es handelt sich entweder um ein maßgebliches Rechtsinstrument Gottes, das zu berücksichtigen wäre - oder um eine Unterstellung an die Person und Rechtsgewalt Gottes, die auch nicht ohne Bedeutung und Folge wäre.

Die Gerechtigkeit und Rechtsverfolgung Gottes ist ein wesentliches Thema der Bibel, und offenbar wichtiger, als die Prozesse der jeweiligen menschlichen Rettung.



Es ist kein Geheimnis, das wesentliche Vorstellungen und Begriffsvermögen der heutigen christlichen Höllen-Kultur, oftmals weder aus der Bibel stammt, noch aus dem urchristlichen Wesen – das fängt schon mit dem Wort Hölle selbst an, und so manchen Ausschmuck, was sich dort abspielt oder dort gilt.

Es wäre jedoch mehr als seltsam, wenn ein Christ hier auf die Informationen und die Architektur babylonischer und heidnischer Religionen, in der die Hölle nur zu oft eine zentrale Rolle spielt, angewiesen sein müsste.

( es ist dabei nicht zu Übersehen, das zur Zeit der Bibelübsetzung, und christlichen Entwicklung bzw. Christianisierung immer wieder Bestandteile aus vorherschenden Religionen übernommen wurden, und zudem gerade die Vorstellungen rund um die Hölle, ein wesentlichen Geschäftsfaktor ausmachte, der das christliche Bild und Leben, wie kein anderer beherrschte )



Fakt ist, das es ein absoluten Unterschied darstellt, ob jemand eine Todesstrafe erhält oder "gefoltert" wird ( und das ist eine konzeptionelle Höllenqual nun mal ) - für die göttliche Gerechtigkeit, ist im biblischen Verlauf immer wieder festzustellen, das Gott seine Geschöpfe in das klare Bewusstsein, von den Konsequenzen seiner Rechtspolitik setzt – warum wurden Adam und Eva nicht darüber aufgeklärt? Warum wurde Ihnen nur der Zustand vor ihrer Erschaffung, vor Augen geführt?

An welcher Stelle in der Bibel, wird Noah, Abraham, Moses, die Israeliten, ja die Menschheit, konkret darüber aufgeklärt, so das andere berüchtigte Bibelstellen darauf basieren könnten?

(und wieder ist es so, das ausgerechnet, das "Volk Gottes" am wenigsten für das Verständnis einer Hölle geprägt war, und andere Kulturen und Religonen hier eine starke Sensibilisierung aufweisen - welches Interesse sollte Satan bei seinen alternativen Modellen verfolgen, Gottes Rechtswesen so zu berücksichtigen? )




Es gab mal für das menschliche Rechtswesen, die furchtbare Idee, eine "Hölle" zu konstruieren, in dem man Menschen im Koma dauerhaft mit Phantom-Schmerzen stimuliert/bestraft, um verschiedentliche Vergehen, besser zu differenzieren – das wurde als perfide und menschenverachtend gewertet – sollte Gottes Rechtsverständnis nicht auf der Ebene von ewigen Qualen funktionieren, könnte man seiner Persönlichkeit damit ggf. Unrecht tun?!

( und damit bleibt die praktische Frage, warum Gott, für seine Gerchtigkeit auf das Wesen von Qual angewiesen sein sollte? Warum ist die Abwesenheit von Segen und Existenz nicht genügend Rechtsmittel? - der Unterschied zwischen ständigen Leiden und Sterben ist so existenziell, das sich Menschen nur all zu oft, deshalb das Leben genommen haben – wie irreführend, wenn die Bibel den Tod als Konseuqzenz für die Sünde ausweist, statt dort maßgeblich ewiges Leiden zu benennen ( Römer 5:23 ). )




Im Hauskreis wurde angesichts der göttlichen Rechtshandhabe im AT, die Sorge diskutiert, das Menschen die einen christlichen Gott kennenlernen wollen, dadurch abgeschreckt werden könnten – die Sorge wäre für die Unsicherheit um das Bld von einem “Folter-Gott“ doch ungleich größer?!


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 03:39
@Sideshow-Bob
@Etta
@BibleIsTruth


für mich ist es längst klar ,es gibt keinen ort ewiger qual.

die idee ist eine beleidigung gottes und seines willens.

aus dem paradies-buch der zeugen jehovas seite 81-89


Gibt es wirklich eine „Hölle“? ***
Kapitel 9
Gibt es wirklich eine „Hölle“?
MILLIONEN Menschen sind gelehrt worden, daß es einen Ort der ewigen Qual, „Hölle“ genannt, gibt. Dorthin kommen die Bösen. Gemäß der Encyclopœdia Britannica „lehrt die römisch-katholische Kirche, daß die Hölle . . . ewig ist; ihre Leiden werden kein Ende haben“, Diese katholische Lehre wird, wie es in dem Nachschlagewerk weiter heißt, „noch von vielen konservativen protestantischen Gruppen vertreten“, Auch Hindus, Buddhisten und Mohammedaner lehren, daß die Hölle ein Ort der Qual ist. Kein Wunder, daß Personen, denen dies gelehrt worden ist, sich weigern, überhaupt über die Hölle zu reden.

2 Daher erhebt sich die Frage: Erschuf Gott, der Allmächtige, einen solchen Ort der Qual? Nun, welchen Standpunkt vertrat Gott, als die Israeliten anfingen, wie ihre Nachbarvölker Kinder im Feuer zu verbrennen? Er erklärte in seinem Wort: „Sie haben die Höhen des Topheth gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war“ (Jeremia 7:31).

3 Denke einmal darüber nach. Wenn der Gedanke, Menschen im Feuer zu verbrennen, nie im Herzen Gottes aufgekommen ist, erscheint es dann vernünftig zu glauben, daß er für Personen, die ihm nicht dienen, eine Feuerhölle erschuf? Die Bibel sagt, daß „Gott Liebe ist“ (1. Johannes 4:8). Würde ein liebevoller Gott Menschen wirklich für immer quälen? Würdest du so etwas tun? Da wir wissen, daß Gott Liebe ist, sollten wir uns seinem Wort zuwenden, um festzustellen, ob es wirklich eine „Hölle“ als Ort der ewigen Qual gibt.

SCHEOL UND HADES
4 Der Ort, an den die Menschen beim Tode kommen, wird in den Hebräischen Schriften mit „Scheol“ und in den Griechischen Schriften mit „Hades“ bezeichnet. Daß diese Wörter dasselbe bedeuten, zeigt ein Vergleich von Psalm 16:10 mit Apostelgeschichte 2:31. Beide Verse sind auf der nächsten Seite abgebildet. Beachte, daß in der Apostelgeschichte in dem Zitat aus Psalm 16:10, wo „Scheol“ vorkommt, das Wort „Hades“ steht. Einige behaupten, der Hades sei ein Ort der ewigen Qual, und übersetzen das Wort mit „Hölle“. Doch bedenke, daß Jesus Christus im Hades war. Sollen wir glauben, daß Gott Christus in einer Feuerhölle quälte? Natürlich nicht! Nachdem Jesus gestorben war, kam er einfach ins Grab.


5 In 1. Mose 37:35 ist von Jakob die Rede, der um seinen geliebten Sohn Joseph trauerte, da er dachte, er sei getötet worden. Es heißt dort: „Er . . . weigerte sich immer wieder, sich trösten zu lassen, und sprach: ‚Denn ich werde trauernd zu meinem Sohn in den Scheol hinabfahren!‘ “ Nun denke einen Augenblick nach. War der Scheol ein Ort der Qual? Glaubte Jakob, daß sein Sohn Joseph an einen solchen Ort gekommen war, um dort ewig zu bleiben, und wollte er selbst dorthin kommen, um bei ihm zu sein? Oder dachte Jakob lediglich, sein geliebter Sohn sei tot und im Grab, und wollte deshalb auch sterben?
6 Ja, gute Menschen kommen in den Scheol. Als zum Beispiel Hiob, der für seine Treue und Lauterkeit gegenüber Gott bekannt ist, sehr leiden mußte, bat er Gott, ihm zu helfen. Sein Gebet ist in Hiob 14:13 aufgezeichnet: „O daß du mich im Scheol verbärgest . . ., daß du mir eine Zeitgrenze setztest und meiner gedächtest!“ Nun überlege einmal: Hätte Hiob, wenn der Scheol ein feuriger Ort der Qual wäre, den Wunsch gehabt, dorthin zu kommen und dort zu bleiben, bis Gott seiner gedächte? Offensichtlich hatte Hiob lediglich den Wunsch, zu sterben und ins Grab zu kommen, damit seine Leiden ein Ende hätten.
7 An keiner Stelle, in der das Wort Scheol in der Bibel vorkommt, wird es mit Leben, Tätigkeit oder Qual in Verbindung gebracht. Es wird aber oft zusammen mit Tod und Untätigkeit erwähnt. Denke zum Beispiel an Prediger 9:10, wo es heißt: „Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit all deiner Kraft, denn es gibt kein Wirken noch Planen, noch Erkenntnis noch Weisheit in dem Scheol, dem Ort, wohin du gehst.“ Die Antwort ist somit klar ersichtlich. Scheol und Hades bezeichnen keinen Ort der Qual, sondern das allgemeine Grab aller Menschen (Psalm 139:8). Gute wie schlechte Menschen kommen in den Scheol oder Hades.
WIE MAN WIEDER AUS DER „HÖLLE“ HERAUSKOMMT
8 Können Menschen aus der „Hölle“ (Scheol, Hades) wieder herauskommen? Beachte den Fall Jonas. Nachdem Gott Jona von einem großen Fisch hatte verschlingen lassen, um ihn vor dem Ertrinken zu retten, betete Jona im Bauche des Fisches: „Aus meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und er antwortete mir dann. Aus dem Bauche des Scheols [der Hölle, Allioli-Bibel] schrie ich um Hilfe. Du hörtest meine Stimme“ (Jona 2:2).
9 Was meinte Jona mit dem Ausdruck „aus dem Bauche des Scheols“? Gewiß war der Bauch des Fisches kein Ort feuriger Qual. Er hätte aber Jonas Grab werden können. Tatsächlich sagte Jesus Christus über sich selbst: „Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des mächtigen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein“ (Matthäus 12:40).
10 Jesus war drei Tage lang tot im Grab. Aber die Bibel berichtet, „daß er . . . [nicht] im Hades [in der Hölle, Luther-Bibel Originalausgabe] verlassen wurde . . . Diesen Jesus hat Gott zur Auferstehung gebracht“ (Apostelgeschichte 2:31, 32). Ähnlich kam Jona auf Gottes Veranlassung aus dem Scheol heraus, das heißt aus dem Bauch des Fisches, der sein Grab hätte werden können. Das geschah, als der Fisch ihn auf das trockene Land ausspie. Ja, man kann wieder aus dem Scheol herauskommen! Tatsächlich lesen wir in Offenbarung 20:13 die herzerquickende Verheißung: „Der Tod und der Hades gaben diejenigen Toten heraus, die darin waren.“ In welchem Gegensatz steht doch die Lehre der Bibel über den Zustand der Toten zu dem, was viele Religionen lehren!
GEHENNA UND DER FEUERSEE
11 Jemand mag hier einwenden: „Die Bibel spricht doch über ein Höllenfeuer und einen Feuersee. Beweist das nicht, daß es einen Ort der Qual gibt?“ Es stimmt; einige Bibelübersetzungen wie die Luther-Bibel sprechen von einem „höllischen Feuer“ und davon, daß Menschen „in die Hölle, in das ewige Feuer“, fahren (Matthäus 5:22; Markus 9:43). Insgesamt gibt es in den Christlichen Griechischen Schriften 12 Verse, in denen die Luther-Bibel das griechische Wort Gehenna mit „Hölle“ oder „höllisches Feuer“ übersetzt. Ist die Gehenna wirklich ein Ort feuriger Qual, während der Hades lediglich das Grab bezeichnet?
12 Das hebräische Wort „Scheol“ und das griechische Wort „Hades“ bezeichnen eindeutig das Grab. Was ist dann die Gehenna? In den Hebräischen Schriften ist die Gehenna das „Tal Hinnom“. Hinnom war der Name eines Tales vor den Mauern Jerusalems, wo die Israeliten ihre Kinder im Feuer opferten. Später ließ der gute König Josia das Tal für diesen schrecklichen Brauch ungeeignet machen (2. Könige 23:10). Es wurde zu einer gewaltigen Mülldeponie.
13 Als Jesus auf der Erde lebte, war die Gehenna somit der Müllabladeplatz Jerusalems. Durch die Hinzufügung von Schwefel unterhielt man dort Feuer, um den Abfall zu verbrennen. In dem Werk Smith’s Dictionary of the Bible, Band 1 lesen wir: „Es wurde der allgemeine Müllabladeplatz der Stadt, ein Ort, wohin man die Leichen von Verbrechern und Tieren sowie jederlei Unrat warf.“ Lebende Geschöpfe wurden dort jedoch nicht hineingeworfen.
14 Die Bewohner Jerusalems verstanden somit, was Jesus meinte, als er den bösartigen geistlichen Führern sagte: „Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“ (Matthäus 23:33). Jesus meinte bestimmt nicht, daß diese geistlichen Führer gequält würden. Denke daran, daß Gott, als die Israeliten ihre Kinder in jenem Tal lebendig im Feuer verbrannten, sagte, so etwas Schreckliches sei nie in seinem Herzen aufgekommen! Jesus benutzte die Gehenna somit als ein passendes Sinnbild für vollständige und ewige Vernichtung. Er meinte, daß jene bösartigen geistlichen Führer einer Auferstehung nicht würdig waren. Seine Zuhörer konnten verstehen, daß diejenigen, die in die Gehenna kämen, ähnlich wie Abfall für immer vernichtet würden.
15 Was ist denn der „Feuersee“, der in der Offenbarung erwähnt wird? Er hat eine ähnliche Bedeutung wie die Gehenna. Er bedeutet nicht Qual bei Bewußtsein, sondern ewigen Tod oder Vernichtung. Beachte, wie dies die Bibel selbst sagt gemäß Offenbarung 20:14: „Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee.“ Ja, der Feuersee bedeutet den „zweiten Tod“, den Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt. Offensichtlich ist dieser Feuersee symbolisch, denn Tod und Hölle (Hades) werden dort hineingeworfen. Tod und Hölle können nicht buchstäblich verbrannt werden. Sie können und werden jedoch beseitigt oder vernichtet werden.
16 Die Bibel sagt aber, der Teufel werde für immer im Feuersee gequält werden“, mag nun jemand einwenden (Offenbarung 20:10). Was bedeutet das? Als Jesus auf der Erde lebte, wurden Gefängniswärter manchmal „Peiniger“ genannt. Jesus sagte in einem seiner Gleichnisse über einen gewissen Mann: „Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlt hätte alles, was er ihm schuldig war“ (Matthäus 18:34, Luther). Da diejenigen, die in den „Feuersee“ geworfen werden, in den „zweiten Tod“ gehen, aus dem es keine Auferstehung gibt, werden sie sozusagen für immer im Tod gefangengehalten. Sie bleiben wie unter der Aufsicht von Gefängniswärtern für alle Ewigkeit im Tod. Die Bösen werden natürlich nicht buchstäblich gepeinigt, denn wie wir gesehen haben, ist jemand, der gestorben ist, völlig aus dem Dasein geschieden. Er hat kein Bewußtsein mehr.
DER REICHE UND LAZARUS
17 Was meinte Jesus aber, als er in einem seiner Gleichnisse sagte: „Der Bettler [starb], und er wurde von den Engeln an den Busenplatz Abrahams getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. Und im Hades erhob er seine Augen, da er in Qualen war, und er sah Abraham von ferne und Lazarus am Busenplatz bei ihm.“ (Lukas 16:19-31)? Da sich der Hades auf das Grab der Menschheit bezieht und nicht auf eine Ort der Qual, handelt es sich hier eindeutig um ein Gleichnis. Daß es wirklich ein Gleichnis ist und kein Tatsachenbericht, geht auch aus folgenden Überlegungen hervor: Ist die Hölle buchstäblich nur so weit vom Himmel entfernt, daß jemand, der in der Hölle ist, mit jemandem, der im Himmel ist, sprechen könnte? Und hätte sich der Reiche in einem buchstäblichen Feuersee befunden, wie hätte dann Abraham Lazarus hinsenden können, um mit nur einem Tropfen Wasser an seiner Fingerspitze die Zunge des Reichen zu kühlen? Was wollte denn Jesus damit veranschaulichen?
18 Der Reiche versinnbildete die überheblichen geistlichen Führer, die Jesus verwarfen und ihn später töteten. Lazarus veranschaulichte das einfache Volk, das den Sohn Gottes annahm. Der Tod des Reichen und des Lazarus versinnbildete eine Veränderung ihres Zustandes. Diese Veränderung trat ein, als Jesus die lazarusähnlichen vernachlässigten Menschen geistig ernährte, so daß sie in die Gunst des größeren Abraham, Jehovas Gottes, gelangten. Gleichzeitig „starben“ die Führer der falschen Religion im Hinblick auf Gottes Gunst. Da sie verstoßen waren, litten sie Pein, als die Nachfolger Christi ihre bösen Werke bloßstellten (Apostelgeschichte 7:51-57). Dieses Gleichnis lehrt somit nicht, daß es Tote gibt, die in einer buchstäblichen Feuerhölle gepeinigt werden.
VOM TEUFEL INSPIRIERTE LEHREN
19 Es war der Teufel, der zu Eva sagte: „Ihr werdet bestimmt nicht sterben“ (1. Mose 3:4; Offenbarung 12:9). Sie starb aber doch; nicht von ihr lebte weiter. Daß die Seele nach dem Tode weiterlebt, ist eine Lüge, die vom Teufel stammt. Auch daß die Seelen der Bösen in einer Hölle oder in einem Fegfeuer gequält werden, ist eine Lüge, die der Teufel verbreitet hat. Da die Bibel eindeutig zeigt, daß die Toten ohne Bewußtsein sind, können diese Lehren nicht wahr sein. Tatsächlich findet man in der Bibel weder das Wort „Fegfeuer“ noch irgendwelche hinweise auf ein Fegfeuer.
20 Wir haben gesehen, daß der Scheol oder Hades für die Toten ein Ort der Ruhe und der Hoffnung ist. Dorthin kommen gute und schlechte Menschen, bis sie auferstehen. Wir haben auch gelernt, daß die Gehenna kein Ort der Qual ist, sondern in der Bibel als ein Sinnbild ewiger Vernichtung gebraucht wird. Ebenso ist der „Feuersee“ kein buchstäblicher feuriger Ort, sondern er stellt den „zweiten Tod“ dar, aus dem es keine Auferstehung geben wird. Er könnte kein Ort der Qual sein, da eine solche Vorstellung im Sinn und im Herzen Gottes nie aufgekommen ist. Außerdem ist es ungerecht, jemanden, der einige wenige Jahre auf der Erde sündigte, ewig zu quälen. Wie gut ist es doch, die Wahrheit über die Toten zu wissen! Sie kann einen wirklich von Furcht und Aberglauben befreien (Johannes 8:32).


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 04:30
@pere_ubu

Jede liebevolle Mutter, bei der die erwachsenen Kinder, die anderen Kinder terrorisieren, würde sich in der Tragik wieder finden, diese ggf. rauszuwerfen, aber doch nicht im Keller zu halten, um sie Qualen auszusetzen?!

Das ist jenseits jeglichen natürlichen Empfinden, das Gott jeden Menschen vererbt hat – er stellt sich selbst als Vater dar, dem es grundsätzlich schmerzt, das Menschen unter ihrem Handeln LEIDEN ( 1 Mose 6:5-8 ) - und als Lösung lässt er sie ewig leiden??! – genau DAS will er doch durch die Rolle Jesus und biblischen Prozess ändern, und nicht in einer ewigen Zeitschleife bewahren, so das das Erbe von Satan bis in alle Ewigkeit mehr Menschen leiden lässt, als das Gottes Zuwendung wieder eine Harmonie ( nach Off.) für das GANZE Universum bedeuteten könnte?!

Welch abstruse Logik – die Hölle ist mit Pro und Kontra, eher Leistungskatalog der Konfessionen – und daher unweigerlich Zankapfel – und wird weniger aus einen klaren christlichen Empfinden gehandelt.

(...ansonsten müsste die relative bzw. zeitweilige Rechtshandhabe der Menschen, auch ein christliches Verständnis von Folter und Qualen mit einschließen - doch genau das wiederspricht doch einer christlichen Moral?! )


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 04:38
@Sideshow-Bob


es ist schier unglaublich ,dass sich diese vorstellung hartnäckig hält in der christenheit.

und das obwohl heutzutage jedem klar werden kann , dass allein das wort hölle eine undifferenzierte übersetzung der wörter hades ,scheol und gehenna ist .

obendrein noch mit bedeutungen vollgepropft ,dessen ursprung von den babyloniern bis zu dante und dem auf dem konzil von florenz ( 1439) kreiertem fegefeuer aufweist.

nur die biblischen begründungen fallen immer spärlich aus , meist mit dem missverständnis über das lazurusgleichnis.

ich weiss nicht was die alle studieren ^^


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 04:57
Dante Alighieri (1265–1321).

schuf in seiner göttlichen komödie
Wikipedia: Göttliche_Komödie

die vorstellung eines mehrfach unterteiltem "jenseitsreiches" mit hölle und fegefeuer.

Die drei Jenseitsreiche

Anknüpfend an das Genre mittelalterlicher Visionen vom Jenseits schildert die Commedia in der Ich-Form eine Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt.[1] Sie führt zunächst durch die Hölle (Inferno), die als ein gewaltiger unterirdischer Trichter bis zum Mittelpunkt der kugelförmig vorgestellten, nur auf der nördlichen Halbkugel bewohnten Erde reicht und in neun Höllenkreise unterteilt ist, die Strafbezirke derer, die für ihre Sünden zur ewigen Verdammnis verurteilt sind. Als Nächstes geht es durch den Läuterungsbereich (Purgatorio, im Deutschen ‚Fegefeuer‘), vorgestellt als auf der südlichen Halbkugel am Südpol aus dem Ozean aufragender Berg, auf dem die Seelen derer, die für ihre Sünden noch Vergebung erlangen konnten, auf einem spiralförmigen Weg durch sieben Bußbezirke zum irdischen Paradies, dem Garten Eden auf dem Gipfel des Berges, pilgern. Aus dem irdischen steigt der Reisende schließlich auf in das himmlische Paradies (Paradiso) mit seinen neun Himmelssphären, über denen im Empyreum die Seelen der Geretteten im Angesicht Gottes die Freuden der ewigen Seligkeit genießen.


und da muss man doch mal nachhaken.

dieses szenario ,dass nirgends in der bibel seinen ursprung hat , wird auf einem konzil der katholischen kirche als dogma erhoben :


Fegefeuer
lateinisch Purgatorium
nach katholischer Lehre der reinigende Prozess der Vollendung jener Verstorbenen, die vor Erlangung der Anschauung Gottes noch für lässliche Sündenstrafen genugtun müssen; in der katholischen Kirche Dogma seit 1439 (Konzil von Florenz). Die Reformatoren lehnten die Vorstellung vom Fegefeuer als unbiblisch ab.


http://www.wissen.de/lexikon/fegefeuer

weit gekommen die reformatoren , das fegefeuer ablehnend ,aber die lüge einer hölle als ewiger qual immer noch nicht erkannt.

da stellt sich mir nochmals die frage: was studieren die eigentlich :ask:


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 05:04
....das studiert man sich nicht an, das gib's als Beilage im Kleingedruckten - wer würde denn sagen, die Hölle hat mich maßgeblich für meinen christlichen Glauben überzeugt?

( hat der eigene christliche Favorit keine Hölle im Programm, hat man sicher leichtes Reden - ob man selber in der Lage ist missliche Bausteine al la Gernerationen zu hinterfragen, ist dann die gleiche Frage )


Die Todesstrafe ist im menschlichen Rechtswesen wohl streitbar - aber Folterjustiz ist ungeachtet der Vergehen geächtet - die Hölle ist ein Anschlag auf Gottes Gemüt - und der wackelige Einzug in die christliche Landschaft ist doch recht gut dokumentiert : http://www.uni-stuttgart.de/esg/zettelkasten/Geschichte_der_Hoelle.pdf


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10.10.2015 um 09:42
@Sideshow-Bob

ich kann all Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Würde es sogar genauso sehen, wenn nicht bestimmte Bibelstellen dem entgegen stehen würden.
Dabei meine ich nicht die Begriffe Hölle, Schoel, Gehnna , Hades usw. und deren Verwechslungen.
Um DIESE Begriffe geht es mir ganz und gar nicht, sondern um bestimmte Formulierungen in der Bibel. Zum Beisp, dass es eine ewige Qual geben wird.

Es wird in der Bibel nicht näher beschrieben, wie genau diese Qual aussehen wird. Interpreationen gehen davon aus, dass die Gottes-Ferne alleine schon eine Qual sein könnte (ähnlich wie z.B. Heimweh).
Sideshow-Bob schrieb:Fakt ist, das es ein absoluten Unterschied darstellt, ob jemand eine Todesstrafe erhält oder "gefoltert" wird ( und das ist eine konzeptionelle Höllenqual nun mal )
Es ist in meinen Augen ein großer unterschied, ob jemand gefoltert WIRD (von einem Anderen - in diesem Falle von Gott), oder ob er sich selbst weh tut ... weil er sich von der Quelle der Glückseeligkeit SELBST abgeschnitten hatte....
... analog Heimweh, wenn man sonstwohin auswandert und es an diesem Ort alles andere als schön ist. (mit Ort meine ich natürlich keinen physischen sondern einen geistigen Ort und Zustand).

Wenn man von einer blosen Vernichtung ausgehen würde (also der Geist/Seele oder sonstwas lebt nicht weiter und kann demzufolge auch keine Qualen nach dem Tod erleiden), dann muss sich doch jeder Atheist folgendes fragen:
Wieso sollte ich an einen Gott glauben oder gar mich so verhalten wie er es wünscht, wenn ich mit einer so HARMLOSEN Konsequenz rechnen muss wenn ich es NICHT tue?
Sterben muss ja schließlich jeder Mensch. Ob ich nun nach meinem Tod wieder aufwache oder nicht kann mir doch ganz egal sein. Wenn mir nur eine Vernichtung droht, was solls, dann pfeife ich doch gerne auf Gott.

Was habt ihr Befürworter der "blosen Vernichtung" hierfür für Gegenargumente bzw. WAS sollte einen Atheisten dazu bewegen, Gott und sein Rechtssystem ernst zu nehmen?
Sideshow-Bob schrieb:und damit bleibt die praktische Frage, warum Gott, für seine Gerchtigkeit auf das Wesen von Qual angewiesen sein sollte? Warum ist die Abwesenheit von Segen und Existenz nicht genügend Rechtsmittel?
Genau diese Abwesenheit von SEGEN (und Glückseeligkeit) ist diese Qual in meinen Augen, WEIL ich ja davon ausgehe, dass Jeder IRGENDWIE weiter existiert, auch nach dem physischen Tod. SO geht es halt für mich aus der Bibel hervor.

Der Kanckpunkt ist also immer wieder die unterschiedliche Auffassung, ob aus der Bibel hervorgeht, dass man nach dem physischen Tod in irgendeiner Form ewig weiter existiert oder nicht (darüber hatte ich mit Tommy z.B. schon ausführlich diskutiert und wir sind nie zu einem Konsens gekommen.
DARAN hängt sich aber eben mMn alles auf und NICHT ob es eine Hölle gibt oder nicht. :)
Sideshow-Bob schrieb:Im Hauskreis wurde angesichts der göttlichen Rechtshandhabe im AT, die Sorge diskutiert, das Menschen die einen christlichen Gott kennenlernen wollen, dadurch abgeschreckt werden könnten – die Sorge wäre für die Unsicherheit um das Bld von einem “Folter-Gott“ doch ungleich größer?!
Einerseits richtig.
Aber andererseits könnte das auch dazu führen, dass sich ein Ungläubiger denkt (sh weiter oben): warum sollte ich an einen "zahnlosen Tiger" glauben? Da mache ich mir doch jetzt das Leben in Saus und Braus bis zum Komasaufen schön, hab mitgenommen was ging und dann trete ich halt ab, mehr kann mir ja nicht passieren.... ;)

WAS sollte also jemanden bewegen, an Gott zu glauben?
Die Angst vor der Hölle natürlich auch nicht, das ist klar. Aber einen Kriminelen schreckt doch evtl. auch eine Strafverfolgung ab, oder nicht?


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10.10.2015 um 10:04
Nachtrag dazu:
WAS sollte also jemanden bewegen, an Gott zu glauben?
Die Angst vor der Hölle natürlich auch nicht, das ist klar. Aber einen Kriminellen schreckt doch evtl. auch eine Strafverfolgung ab, oder nicht?
Ich meine das so:
Ein potentieller Krimineller glaubt doch auch, dass wir in einer Rechtsordnung leben, wo all sein Handeln irgendwelche Konsequenzen hat.
Würde er dies NICHT glauben, dann würde Anarchie und Chaos ausbrechen ---> also Qual.

Wenn es für Straftäter keine EMPFINDLICHEN Konsequenzen gäbe, dann würde jeder machen was er will und auf das Gesetz pfeifen. Ist ja z.T. sogar der Fall (seitens derjenigen, welche gar kein Gewissen mehr haben), weil unser Rechtssystem z.T. zu lasch ist.
Wenn es für Straftäter keine EMPFINDLICHEN Konsequenzen gäbe, dann würde jeder machen was er will
Man kann sich sicher darüber streiten, WAS empfindliche Konsequenzen sind. Die Todesstrafe ist es in meinen Augen zumindest nicht, für einen, der in unserem Land lebenslangen Knast bekommen würde.

Wenn ich als Straftäter die Wahl hätte: lebenslang im Gefängnis oder Todesstrafe, würde ich das Zweitere wählen und hätte dies gerne so schnell wie möglich. Ein Selbstmordattentäter z.B. pfeift doch total auf sein Leben.
Wenn so einer erwischt und ins Gefängnis käme (hierzulande), dann wäre das Gefängnis für den wirklich eine sehr schmerzvolle Konsequenz, die Todesstrafe hingegen NICHT.

Fazit und was ich eigentlich damit sagen wollte:
Die "ewige Vernichtung" sehe ich (aus oben gen. Gründen) genauso an, als gäbe es KEINE empfindliche Konsequenz für Ungläubige oder welche die auf Gott Pfeifen...
... "ewige Vernichtung" wäre also ein zahnloser Tiger und Gott würde in keinster Weise ernst genommen werden müssen.
Wie gesagt, wozu an jemanden glauben, wenn der Nichtglaube KEINE negative Konsequuenz für einen mitbringt?

Nun könnt Ihr einwenden, der GLAUBE würde eine positive Konsequenz mit sich bringen. Schon richtig, aber DARAN müsste der Ungläubige ja erst mal GLAUBEN.
Tut er aber nicht. Somit ist es für ihn ganz egal ob er an Gott glaubt oder nicht, für ihn ändert sich dadurch nichts.
Und hier schließt sich wieder der Kreis:
Wenn für Nichtglauben keinerlei Konsequenz zu erwarten ist, wozu dann GLAUBEN und aufgrund seines Glaubens dann ein beschwerlicheres Leben (z.B. mit Entbehrungen ) in Kauf nehmen?
Wo soll also die Motivation her kommen, an Gott zu glauben und seinen Willen zu tun?

Analog zum menschlichen Rechtssystem:
Wo soll die Motivation herkommen, in der Kaufhalle z.B. NICHT zu klauen (den Willen des Gesetzgebers zu tun) wenn das Klauen keine Konsequenzen hätte? (vorrausgesetzt, man fühlt sich seinem Gewissen oder sonstwem nicht verpflichtet)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.10.2015 um 23:59
Natürlich gibt es eine Hölle und das ist auch eindeutig, wenn man das Wort Gottes auch mal beim Wort nehmen und nicht 80% der Aussagen zu diesem Thema als symbolisch betrachten würde. Aber ich diskutiere da nicht schon wieder drüber, es bringt überhaupt nichts über ein Thema seitenweise zu diskutieren unter Gläubigen und aus der Schrift entnehme ich das auch.

"Die törichten Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig." Titus 3,9

Ich mein, vielleicht würde ich ja sogar nochmal eine ausführliche Diskussion führen aber nur von Angesicht zu Angesicht, nicht in einem Forum, das ist verschwendete Zeit weil es erstens zumeist gefühlt endlos ist, keine Erbauung im Glaube bringt und auch dem Frieden untereinander nicht dienlich ist. Ist zwar etwas was ich selbst erst hier lernen mußte aber ich hab es gelernt.

Die Liebe, die Gnade und der Friede des HERRN Jesus Christus sei mit euch in Ewigkeit!


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11.10.2015 um 01:50
@ BibleIsTruth
BibleIsTruth schrieb:Natürlich gibt es eine Hölle und das ist auch eindeutig, wenn man das Wort Gottes auch mal beim Wort nehmen und nicht 80% der Aussagen zu diesem Thema als symbolisch betrachten würde.
natürlich gibt es keine hölle ,schon gar nicht eindeutig "vom wort" her ,denn soviel sollte doch bereits mal klargeworden sein ,dass "hölle" undifferenziert für scheol ,hades oder gehenna steht. das erstmal dazu.

wie siehts denn dann weiter aus mit deinem wörtlichen verständnis?
wie erklärst du dir dann diese worte:

(Jeremia 7:31) Und sie haben die Höhen des Tọphet gebaut, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.‘


---> drückt doch deutlich die unmöglichkeit aus ,dass gott nicht nur nicht ewig im "höllenfeuer" quält ,sondern vielmehr überhaupt nicht ,weil im der gedanke völlig fremd ist.
"Die törichten Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig." Titus 3,9
das ist doch völlig daneben ,wahrheitssuche und wahrheitsfindung muss doch nicht im streit enden.
obendrein gehts dabei weder um geschlechtsregister oder um befolgen des "gesetzes" , sondern um nichts geringeres als gottes gerechtigkeit.
BibleIsTruth schrieb:Ich mein, vielleicht würde ich ja sogar nochmal eine ausführliche Diskussion führen aber nur von Angesicht zu Angesicht, nicht in einem Forum, das ist verschwendete Zeit
kann ich nicht nachvollziehen warum du dich dann überhaupt angemeldet hast in einem diskussionsforum.

"dispute" live ,oder hier im forum haben überdies auch völlig andere qualitäten . hier hat man zeit für seine argumente und kann sie unvergesslich schriftlich fixieren ,wären gesprochene worte in einem live-gespräch auch schnell untergehen können und vergessen ,oder aber gar nicht nachvollzogen werden.


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11.10.2015 um 08:47
"ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und nicht die Worte der Aufgeblähten kennenlernen, sondern die Kraft." 1.Korinther 4,19


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11.10.2015 um 21:27
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:(Jeremia 7:31) Und sie haben die Höhen des Tọphet gebaut, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.‘
hast du völlig aus dem Zusammenhang gerissen und deshalb stimmt das hier so nicht:
---> drückt doch deutlich die unmöglichkeit aus ,dass gott nicht nur nicht ewig im "höllenfeuer" quält ,sondern vielmehr überhaupt nicht ,weil im der gedanke völlig fremd ist.
In dem Vers geht es nicht darum, ob die Söhne und Töchter im FEUER verbrennen (oder ob sie überhaupt verbrennen) oder einfach nur begraben werden, sondern um etwas anderes.
Aber lies einfach mal selbst die 2-3 vorhergehenden Verse.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.10.2015 um 23:52
BibleIsTruth schrieb:
"ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und nicht die Worte der Aufgeblähten kennenlernen, sondern die Kraft." 1.Korinther 4,19
Hallo BibleIsTruth
- der Anspruch christliche Bestandteile zu argumentieren und zu belegen und daher zu diskutieren, hat nicht unweigerlich etwas mit "aufgeblähten Worten" zu tun - sondern ist darüber hinaus, eine unaufrichtige Haltung, die natürlich zu differenzieren wäre - allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, das in dem Text auch die Kraft gemeint ist, die Dinge um Gott zu klären und Richtigzustellen.
BibleIsTruth schrieb:
Natürlich gibt es eine Hölle und das ist auch eindeutig, wenn man das Wort Gottes auch mal beim Wort nehmen und nicht 80% der Aussagen zu diesem Thema als symbolisch betrachten würde.
An der Vorstellung und Logik einer Hölle ist überhaupt Nichts “natürlich“ – sie widerspricht weiten Teilen der biblischen bzw. christlichen Logik – sie kollidiert selbst mit den härtesten temporären jüdischen Gesetz wie "Auge um Auge – Zahn um Zahn"* - wie kann Jemand für 70 Jahre Leben, mit ewiger Qual bestraft werden?! ( *das selbst in und wegen seiner “Härte“ zeitlich war ).

Wesentliche Teile in der Bibel sind nun mal symbolisch angelegt und zu verstehen, INSBESONDERE Dinge aus dem Geistbereich, in dem eben nicht selbstredend Dinge 1:1 aus dem physischen Bereich übernommen werden – oder willst Du mir erzählen, das das Umfeld, aus dem Deine “Höllentexte“ stammen, auch weitgehend wörtlich zu nehmen ist?
BibleIsTruth schrieb:
...und nicht 80% der Aussagen zu diesem Thema als symbolisch betrachten würde.
99% der Bibel trifft, besonders an entscheidenen Stellen (wie das Gericht an Adam und Eva ) gar keine Aussage über eine konzeptionelle wörtlich zu nehmende Hölle – allerdings liefert die Bibel in weit größerem Prozentsatz Aussagen, die im Konflikt mit einem wörtlichen Verständnis liegen!

Direkte Schmerzen sind ein Attribut aus der physischen Welt, die im wesentlichen als Signal für eine Verletzung, Defekt bzw. Kollisionsabfrage aus der physischen Welt funktionieren – dies OHNE WEITERES 1:1 in eine geistige Dimension zu übertragen, ist einfach nur einer menschlichen Kurzsichtigkeit geschuldet - genauso wenig werden Geistwesen Stühle ( DER Inbegriff für die Umstände um müde Materie und Erdanziehung ) benötigen, und doch berichtet die Bibel von Sitzgelegenheiten in himmlischen Dimensionen.





Nun ist festzustellen, das wesentliche Illustrationen zur Hölle, aus der Feder des Teufels ( Babylon etc.) stammen – und damit unmöglich eine Grundlage für das Verständnis bilden können, was die Qual aus der Bibel bedeutet.

Es ja ist nicht gerade so, das die vielfältigen Vorstellungen bzw. die Höllenlehre an sich, durch Gebet und Bibelstudium Einzug in die christliche Kultur gefunden haben ( Bitte ein Blick auf die Entwicklungsgeschichte der Hölle - woher kam das Verständnis und die Einflüsse ??!! - es wäre einfach Schauderhaft, das Gott Satan gebraucht hat, um die korrekte Belichtung der christlichen Gemeinde in der Sache zu erwirken... )
BibleIsTruth schrieb:
Aber ich diskutiere da nicht schon wieder drüber, es bringt überhaupt nichts über ein Thema seitenweise zu diskutieren unter Gläubigen und aus der Schrift entnehme ich das auch.

"Die törichten Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig." Titus 3,9
Ja BibleIsTruth, damit ziehst Du Dich ja nun ständig aus der Affäre – Du hast mir bei anderen Glaubensfragen ähnliche Aussage extra ins Gästebuch geschrieben:
BibleIsTruth schrieb:
"Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, daß euch jemand lehrt; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben." 1.Johannes 2,27

"Weniger reden, mehr beten"
( das Gästebuch sollte doch weniger der Ort für Rechtfertigung oder Zurechtweisung sein, dafür gibt es ja nun die offene Diskussion, die Du dann wieder so ausschleichst....aber ok )

Lieber BibleIsTruth, Aufrichtigkeit und den Wunsch Gott zu gefallen, unterstellen wir uns doch hier – und deshalb ist auch Deine Argumentation wichtig – und nicht eine Findigkeit über automatische Unantastbarkeit von Glaubensdarstellungen, besonders wenn man sie dann doch öffentlich proklamiert, und damit unweigerlich eine Verantwortung trägt.
BibleIsTruth schrieb:
Ich mein, vielleicht würde ich ja sogar nochmal eine ausführliche Diskussion führen aber nur von Angesicht zu Angesicht, nicht in einem Forum, das ist verschwendete Zeit weil es erstens zumeist gefühlt endlos ist, keine Erbauung im Glaube bringt und auch dem Frieden untereinander nicht dienlich ist. Ist zwar etwas was ich selbst erst hier lernen mußte aber ich hab es gelernt.
Natürlich hat das persönliche Gespräch in der wirklichen Welt eine andere Qualität, aber auf der anderen Seite gibst Du hier eine Garantie für die Hölle ab, und willst im Prozeß um eine biblische Belegbarkeit scheinbar nicht mehr dafür gerade stehen?

Sicher hat keine von den hier geführten Streitfragen, die Dimension von der Streitfrage um die Beschneidung aus dem 1 Jahrhundert angenommen, und das war ein wichtiger und legitimer Prozess aus dem die damalige Christengemeinde erwachsenen ist.

Die Frage um eine Hölle ist ganz sicher nicht eine nach Titus 3:9 törichte Streitfrage ( und damit der und der andere Bibletext nicht als willkürliches “Klippo“- wenn die Argumente ausgehen, zu verwenden )



Natürlich kann eine solche wichtige Frage nicht durch “Schweigen“, “Abwarten“ und vor all Dingen nicht durch “eingebautes Rechthaben“ geklärt werden – und natürlich macht es Sinn, bzw. würde doch auch eine christliche Pflicht darstellen, solch eine rechtliche Konsequenz zu klären, erklären und zu belegen, von der die meisten Menschen ewig betroffen sein sollen.

Sollte sich jedoch herausstellen, das Gott nicht das Quälen seiner Geschöpfe so betreibt, dann handelt es sich bei der Höllenlehre ggf. um ein Verbrechen an Gott! - und damit ist es nicht nur eine “Rechthaberei“ oder die Sorge um das Programm des persönlichen christlichen Favoriten, sondern es geht in der Sache vornehmlich um die Person Gottes, die für jeden Christen eine absolute Bedeutung hat.

( und deshalb schreibe ich auch in "deutlichen" Worten, und nicht wegen dem Kräftemessen zwischen den Persönlichkeiten - daher bitte NICHT persönlich nehmen !!! )




...und was die Person Gottes betrifft, setzt Gott an seine Diener auch die Erwartung, die Dinge im gesunden Menschenverstand, zu durchdenken und zu verantworten und öffentlich zu handhaben ( Beispiel Maleachi 1:8 )

Behaupte daher bitte über unsere Kanzlerin, das sie Menschen, die gegen unser Rechtssystem verstoßen, foltern bzw. quälen lässt, und siehe, ob diese Behauptung nicht berechtigte rechtliche Konsequenzen haben wird.

( Nun kann selbst der gepflegte Aufenthalt in einem Gefängnis, als eine “Qual“ bezeichnet werden UND AUCH ALLEIN die feststehende ERWARTUNG einer solchen rechtlichen Handhabe.
Eine Unterscheidung von Qual, ist daher selbst für den physischen Bereich nicht an den Haaren herbei gezogen. )


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12.10.2015 um 01:39
@Sideshow-Bob

darf ich hierzu noch auf ein Feedback hoffen? Beitrag von Optimist, Seite 115


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.10.2015 um 01:43
hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ;)


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