Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 01:16
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:urteilen-bewerten - unterscheidungsvermögen aufbringen.....
Wenn es Sachverhalte (in diesem Falle biblische) betrifft, dann sollte man ruhig urteilen.
Jedoch bin ich nach wie vor der Meinung und so geht es für mich auch aus der Bibel hervor, dass man über MENSCHEN nicht urteilen und diese bewerten sollte, weil dies Gott vorbehalten ist (oder den menschlichen Gerichten).
wir sollen ,denke ich untereinaander als christen uns auch beurteilen ( nicht verurteilen...).
okay, BEurteilen ist vielleicht der richtige Ausdruck.
pere_ubu schrieb:,wir sollen nicht urteilen über das was ausserhalb ( der gemeindeversammlung) stattfindet , aber sehr wohl über das was innerhalb ihrer stattfindet
Ja vielleicht tatsächlich richtig.
Aber was ich weiter oben meinte bezog sich eben auf das "außerhalb".


melden
Anzeige
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 01:16
@Optimist


dieses so oft gehörte "ihr sollt euch nicht beurteilen" hört sich irgendwie in meinen ohren nach einem vereinbarten waffenstillstand an ,indem eine krähe der anderen kein auge aushacken will.

wie gesagt ,ich meine damit kein "unkraut ausreissen" , aber sehr wohl bemüht sein ,das unkraut zu erkennen ,und deren früchte auch mal beim namen zu nennen ,ohne das es in bashing ausartet.


melden
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 01:18
@pere_ubu
wir hatten uns gerade überschnitten. Hast das über Dir schon gesehen?


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 01:30
@Optimist


ja,hab ich gelesen.

ich hatte auch noch was hinzugefügt ,was du vll. nicht wahrgenommen hast:
pere_ubu schrieb:wie gesagt ,ich meine damit kein "unkraut ausreissen" , aber sehr wohl bemüht sein ,das unkraut zu erkennen ,und deren früchte auch mal beim namen zu nennen ,ohne das es in bashing ausartet.
denn das geht im grunde eh niemals gegen den einzelnen menschen ,sondern gegen die "geistermächte " ,die diese beherrschen.
die sind sehr wohl zu be-und verurteilen ,ja sogar zu bekämpfen ( die geistermächte ,die menschen etwas tun oder glauben/denken lassen ) , siehe im epheser über die "waffenrüstung" eines christen.

ich denke die kennst.


melden

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 02:47
@Optimist
Sideshow-Bob schrieb:
Das Evangelisierungswerk und insbesondere die göttliche Souveränität, die in der Streitfrage angefochten und Gottes Ruf, der in Misskredit gebracht wurde, stehen hier sicher im Mittelpunkt.

Optimist schrieb:
Die Evangelisierung ja, jedoch denke ich, dass Gott die Streitfrage selbst klären wird und auch dafür sorgen wird, dass seine Souveränität anerkannt wird (beim Endgericht... wo es dann heißt, dass er allen offenbar wird und alle sehen werden, dass er der wahre Gott ist... ;) )
Ja, Gott wird die Rechtsprechung seiner Souveränität umsetzen – doch vorher gibt es in der Sache eine Richtigstellung bzw. ein Warnungswerk – deshalb findet man auch eine Abfolge bezüglich der Richtigstellung:
(Micha 4:2-3) . . .. 3 Und er wird gewiß Recht sprechen unter vielen Völkern und die Dinge richtigstellen hinsichtlich mächtiger Nationen in der Ferne...
Aber vorher gilt schon bezüglich dieser Richtigstellung:
(2. Timotheus 3:15-16) . . .. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, . . .


Tatsächlich erwartet Gott sogar von einem Jeden von uns, eine Stellungnahme in dieser Streitfrage:
Sprüche 27:11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, so kann ich antworten dem, der mich schmäht
Das es nicht nur um ein persönliches Richtigstellen geht, sondern um ein Warnungswerk, wird am Verhalten Jesus deutlich, der die Verschobenheit der religiösen Struktur seiner Zeit richtig stellte, und auch am Anspruch anderer Texte.

Daher kann man das nicht auf ein reines Rettungs-Evangelisieren reduzieren, aus dem einfachen Grund, weil die Bibel neben den offenkundigen Standards – den Anspruch zwischen genauer Wahrheit und religiöser Verblendung erhebt – und dies insbesondere in der christlichen Schublade!

Daher gehört zu der Rettungsbotschaft auch eine Gerichtsbotschaft, was eine genaue Trennlinie im Verständnis voraussetzt, die auch ausgesprochen werden sollte.



In der Rettungsbotschaft besteht auch ein enger Zusammenhang, Gott so anzuerkennen, wie es die biblische Souveränität vorsieht – und müsste auch entsprechend gepredigt werden. Die Reue und Selbstverleugnung in Anerkennung der göttlichen Souveränität ist doch ein funktionelles Verständnis ( und nicht ein bloßer “Rettungs-Kuhhandel“).


Daneben sollte das christliche Zeugnis, mit Sicherheit nicht, mit biblischen Fehldiagnosen, die ursachlich von Gottes Feinden begründet wurden, die Heiligkeit Gottes belasten bzw. verdrehen – ( z.B. das Gott, wenn er einen Engel benötigt, Eltern ein Kind wegnimmt ( Unfall) ist schlicht eine gebräuchliche christliche Lüge, die einen liebevollen Gott entstellt).


melden

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 03:12
Optimist schrieb:
Die Frage ist nur immer wieder: WER kann und darf entscheiden bzw. behaupten, SEINE Gemeinde sei die Richtige?
Ich denke, wenn wir Menschen das entscheiden wollen, dann ist das vermessen. Ich überlasse dies lieber Gott. :)

-->Sideshow-Bob schrieb:
Es wäre taktisch sicher nicht ganz klug, eine göttliche Entscheidung im Endgericht, quasi als nachträgliche Orientierung, abzuwarten


Optimist schrieb:
Glaube Du hast mich hier missverstanden. :)
Tatsächlich? - da steht doch im Zitat – "welche Gemeinde sei die Richtige, wäre vermessen menschlich zu beurteilen / entscheiden" – und daher überlässt Du es Gott.

Daher:
"Es wäre taktisch sicher nicht ganz klug, eine göttliche Entscheidung im Endgericht, quasi als nachträgliche Orientierung, bezüglich der richtigen Gemeinde, abzuwarten"
Opimist schrieb:

Wie ich es wirklich meinte:

Wenn man von SEINEN gewonnenen Erkenntnissen der Bibel ÜBERZEUGT ist, wird man DIESE als die biblische Wahrheit ansehen - jedoch für SICH persönlich (und natürlich solange bis man sich möglicherweise überzeugen lässt, dass man etwas fehlinterpretiert hatte, aber dies jetzt nur nebenbei erwähnt).
Ok – aber es ging hier doch um die Ansprüche und Wahl einer jeweiligen Christenversammlung?!
Opimist schrieb:
Wenn ich nun zu jemanden - welcher eine solche eigene Überzeugung hat (die er ja für SICH als RICHTIG ansieht) - sagen würde:
Deine Überzeugung ist Nonsens, nur MEINE ist richtig, weil ich davon überzeugt bin dass NUR ich den Durchblick habe...
... dann würde ich solch eine Einstellung anmaßend finden und wenig demütig. Und DESHALB finde ich: Ich möchte anderer Leute Überzeugnung nicht beurteilen und bewerten, sondern überlasse dies Gott.
Wenn Du gemäß Deiner aufrichtigen Überzeugen Nichts sagst, wirst Du und Er im unglücklichsten Fall, genau deshalb eher die Rettung gefährden ( Hes. 3:18-19)

Ja – natürlich nicht bei Fragen, die einem Interpretationsspielraum unterliegen – NUR, es ist in der christlichen Vielfalt bereits eine hohe Kunst, irgendwie alles in den “Interpretationsspielraum“ zu bewegen!!
Opimist schrieb:
Dazu mal 2 Beispiele:
Maria muss man genauso als Mittler wie Jesus sehen und man muss deren Statue anbeten und verehren, dann ist das EINDEUTIG unbiblisch, weil davon GAR NICHTS in der Bibel steht. DAS kann man als Fakt feststellen.

Wenn jedoch jemand sagt, die Taufe sei NICHT heilsentscheidend, oder ein Anderer sagt, sie IST heilsentscheidend, so bieten beide Aussagen Interpretatiosspielraum. Wer es nun richtig auslgegt möchte ich nicht entscheiden.

Ich denke, meine Auslegung ist richtig und der Andere denkt selbstverständlich seine ist richtig.
...und BEIDE wären im Grunde in der Pflicht, den anderen nach besten Wissen und Gewissen zu unterrichten..nicht mehr und nicht weniger - der Rest erledigt der Geist bzw. das spätere Urteil Gottes - nur man muss doch verstehen, das wir diesbezüglich auf subtile Weise in seinem Rettungs- und Aufklärungswerk eingebunden sind - und sich dies nicht völlig in einem Spielraum-Interpretations-Nirwana aufgelöst hat.
Sideshow-Bob schrieb:
Das Problem ist dabei nur, das Gott zu keinem Zeitpunkt 100% korrekte Erkenntnis aus den Schriften zur Verfügung gestellt hat – sondern das freigibt, was für Verhalten und Auftrag elementar jeweils wichtig ist.

Optimist schrieb:
Das ist es was ich meine - es gibt den Interpretationsspielraum. Dennoch ist in meinen Augen das "was für Verhalten und Auftrag elementar jeweils wichtig ist" KLAR ersichtlich.
Genau – und das sollte auch genauso KLAR gepredigt werden – und nicht das Licht der Wahrheit aus falscher Demut versteckt werden:
2 Kor. 4: 1Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.
2Wir haben uns von aller schimpflichen Arglist losgesagt; wir handeln nicht hinterhältig und verfälschen das Wort Gottes nicht, sondern lehren offen die Wahrheit. So empfehlen wir uns vor dem Angesicht Gottes jedem menschlichen Gewissen.
Sideshow-Bob schrieb:

Statt einem Erkenntnis-Wettkampf, wäre z.B. der Faktor, von dem Internet-Auftritt der benannten christlichen Gemeinde tatsächlich ein wichtiger Punkt :

die Gottes Wort - die Bibel - allein als Richtschnur für Glauben und Leben anerkennt
2.Timotheus 3,16-17.

Das ist doch Richtig!


Optimist schrieb:
Genau. :)


Sideshow-Bob schrieb:
- und das ist der Grund, warum ich mich so an dem Baustein der unsterblichen Seele hochziehe ( und noch einiges nachlegen werde) – weil sich die meisten christlichen Gemeinden eben nicht an der biblischen Richtschnur orientieren.


Optimist schrieb:
Das ist Deine Meinung. Weil Du es SO interpretierst (aber Andere halt anders).
Jetzt musst Du aber mal die Kirche im Dorf lassen – das ist bei dieser Sachlage eigentlich keine Interpretations-Frage mehr – sondern gehört in die gleiche Schublade wie die Marien-Verehrung von Deinem Beispiel.

Die biblische Substanzlosigkeit der unsterblichen Seele, und deren Anhänge, bedeutet nur dann ein Interpretationsspielraum, wenn man großzügig weite Teile der Bibel ausblendet und die Entwicklungsgeschichte völlig verleugnet.

Das wäre so, als wenn man im Strassenverkehr, eine Diskussion um die Ampelfarbe zulassen würde, nur weil einer darauf besteht, mit einem Kaleidoskop drauf zu schauen ;)

250px-Kaleidoscope San Diego
Optimist schrieb:
Meine Ortsgemeinde interpretiert es übrigens etwas anders als ich, aber das sehe ich NICHT als heilsentscheidend an.

Ob dies heilsentscheidend ist oder nicht ist mMn auch schon wieder Auslegungssache (ich weiß schon, du denkst da etwas anders darüber ;) ).
Genau ;) hier zu den 10 Gründen warum wichtig/heilsentscheidend = Diskussion: Jenseits & Seele – biblische Grenzen und Ansprüche (Beitrag von Sideshow-Bob)

….doch was noch viel dramatischer ist – das Du Dich gerade kategorisch widersprichst:
Optimist schrieb:
"was für eine persönliche Rettung nötig ist "
--> SO hatte ich das nicht gemeint in meinen vorigen Postings.
Denn “heilsentscheidend“ bedeutet doch zentral, was für die Rettung nötig ist?! Oder nicht?
Sideshow-Bob schrieb:

Da die Verbreitung solcher "Wahrheiten" ( Hölle & Co), auch den Ruf Gottes betrifft, trifft es die Heiligkeit Gottes eigentlich bedingt voll ins Schwarze.

Optimist schrieb:
Weiß schon was Du meinst.
Aber dies wäre alles genauso gegeben, wenn die Menschen nicht in der Hölle landen (also nicht von Gott getrennt werden), sondern einfach "nur" vernichtet werden..

Welcher Ruf wäre nun Gott zuträglicher?
Ganz einfach die Wahrheit – die er durch sein Wort vermittelt!!!

Jede andere Über- oder Untertreibung der Dinge, spielt Satan in die Hände – weil es sein Prinzip ist , Gottes Befähigung, Berechtigung oder Beweggründe mit kategorischer Falschdarstellung, hinters Licht zu führen – deshalb ist hier ein absolut genauer Wahrheitsanspruch angebracht – und den bietet die Bibel eigentlich auch.
Optimist schrieb:
Ich sage jetzt mal überspitzt: Jemand dessen Konsequenzen gar keine richtig Einschneidende sind, weil sie es nicht "weh tut", kann man meiner Meinung nach gar nicht so richtig ernst genommen werden.

Das wäre doch so ähnlich, als sanktioniert man ein Kind, indem man ihm Stubenarrest gibt, aber andererseits eine Hintertür offenlässt, zu dem es sich rausschleichen kann.

Eine Vernichtung kann in meinen Augen jedenfalls für Manche eine Erlösung sein. Denke doch an die Selbstmörder welche auch in dieser Art Flucht ihr Heil suchen.
Ja – so sind unsere menschlichen Rechts-Überlegungen – die menschliche Rechtsprechung hätte aber auch sicher David mit Bathsẹba, mit seine ganzen Frauen als unverbesserlichen Hurer und hinterhältigen Mörder an ihren Ehemann gerichtet – UND dagegen Ananịas und Sapphịra ( Ap. 5:1-11) als große Spender an die Apostel wohl nicht gleich zu Tode gebracht??!!

Gottes Rechtswesen ist ein anderes, als es vielleicht unserem Empfinden entspringt – deshalb haben wir aber sicher nicht das Recht seine Rechtsprinzipien an unsere Logik anzupassen – das war nämlich eine Spezialität der Pharisäer, die das Gesetz mit ihren Überlieferungen “nachgebessert“ haben – und dafür von Jesus hart verurteilt wurden.





Hier schließt sich der Kreis:

– der angesprochene Fall ( unsterbliche Seele ) ist keine Auslegungssache, sonderen eine Frage, wie ernst es die Gemeinde mit der biblischen Richtschnur meint.

- und damit eine Frage, wie diese verzerrte göttliche "Wahrheit" auf die göttliche Souveränität zurückfällt,

- sowie eine Frage, inwiefern man die Bedeutung der Selbstverleugnung in der Taufe, über die persönliche Heilsentscheidung hinaus verstehen kann

– und inwiefern man den Auftrag des Evangelisieren mit dem tatsächlichen Rechtswesen der göttlichen Souveränität verbindet!


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 03:13
@Optimist


wo werden wir uns wohl wiederfinden ,wenn wir in der möglichen zeit leben um harmagedon zu "schmecken" ?

und wenn man sich objektiv mal umschaut in der welt fällt es schwer zu leugnen ,das komplett alles kulminiert! , zusammenbricht und "aus dem ruder läuft.
ich weiss ,dass das viele als "panikmache" bezeichnen , aber wir haben ja womöglich augen und ohren zur wahrnehmung!

die uns umgebenden tatsachen einer zuspitzung auf komlett allen gebieten ( erkaltete liebe , hungersnöte ,KRIEGSBERICHTE , "erd"beben , seuchen usw) lassen sich nur noch schwerlich leugnen.

ist denk ich dringend an der zeit zum aufwachen.

und nein ,ein "interpretationsspielraum" was harmagedon betrifft scheint es mir nicht zu geben ,auch wenn viele christen dieses begriff aus ihrem wortschatz gestrichen haben und meinen die dinge würden ewig so weiterlaufen .


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 03:23
zu diesen ganzen "interpretationsgeplänkeln" könnte irgendwann ( jetzt? ) gar keine zeit mehr sein.
oder soll harmagedon nur ein biblischer mythos sein?

wenns tatsächlich kurz vor knapp ist ,dann ist auch keine zeit mehr zu interpretationsspielchen , in denen eh halsstarrig so vieles geleugnet und überstrapaziert wird, ob hölle ,unsterbliche seele oder die frage wer denn das volk gottes sein könnte.

selbst ein weltlicher spruch lautet:
lebe jeden tag als ob es dein letzter wäre.

was aber tatsächlich wenn diese "welt" den tag demnächst erreicht?
dürfen wir uns da wirklich sicher fühlen und als errettet betrachten?


melden
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 04:28
@Sideshow-Bob
Wenn man von SEINEN gewonnenen Erkenntnissen der Bibel ÜBERZEUGT ist, wird man DIESE als die biblische Wahrheit ansehen - jedoch für SICH persönlich (und natürlich solange bis man sich möglicherweise überzeugen lässt, dass man etwas fehlinterpretiert hatte, aber dies jetzt nur nebenbei erwähnt).

--> ...
Ok – aber es ging hier doch um die Ansprüche und Wahl einer jeweiligen Christenversammlung?!
----------------------------------------------------
Optimist schrieb:
Wenn ich nun zu jemanden - welcher eine solche eigene Überzeugung hat (die er ja für SICH als RICHTIG ansieht) - sagen würde:
Deine Überzeugung ist Nonsens, nur MEINE ist richtig, weil ich davon überzeugt bin dass NUR ich den Durchblick habe...
... dann würde ich solch eine Einstellung anmaßend finden und wenig demütig. Und DESHALB finde ich: Ich möchte anderer Leute Überzeugnung nicht beurteilen und bewerten, sondern überlasse dies Gott.
-------------------------------
O:
Die Frage ist nur immer wieder: WER kann und darf entscheiden bzw. behaupten, SEINE Gemeinde sei die Richtige?
Ich denke, wenn wir Menschen das entscheiden wollen, dann ist das vermessen. Ich überlasse dies lieber Gott. :)

--> Sideshow-Bob schrieb:
Es wäre taktisch sicher nicht ganz klug, eine göttliche Entscheidung im Endgericht, quasi als nachträgliche Orientierung, abzuwarten
Also dann jetzt "Butter bei de Fische" :) wer sind die Richtigen? Und wenn Du eine Glaubensgemeinschaft als die Richtigen ansiehst, bedeutet dies, dass ausnahmslos alle Anderen "falsch" sein müssen...
Ich denke, meine Auslegung ist richtig und der Andere denkt selbstverständlich seine ist richtig.

-->
...und BEIDE wären im Grunde in der Pflicht, den anderen nach besten Wissen und Gewissen zu unterrichten..nicht mehr und nicht weniger - der Rest erledigt der Geist bzw. das spätere Urteil Gottes
Genau SO hatte ich das alles gemeint. :)
Sideshow-Bob schrieb:Das wäre so, als wenn man im Strassenverkehr, eine Diskussion um die Ampelfarbe zulassen würde, nur weil einer darauf besteht, mit einem Kaleidoskop drauf zu schauen ;)
lustiger und guter Vergleich :D


Meine Ortsgemeinde interpretiert es übrigens etwas anders als ich, aber das sehe ich NICHT als heilsentscheidend an.

Ob dies heilsentscheidend ist oder nicht ist mMn auch schon wieder Auslegungssache (ich weiß schon, du denkst da etwas anders darüber ;) ).

...
…. was noch viel dramatischer ist – das Du Dich gerade kategorisch widersprichst:

Optimist schrieb:
"was für eine persönliche Rettung nötig ist "
--> SO hatte ich das nicht gemeint in meinen vorigen Postings.

Denn “heilsentscheidend“ bedeutet doch zentral, was für die Rettung nötig ist?! Oder nicht?
Was ich gemeint hatte:
Wenn meine Gemeinde ein Detail (ob dieses heilsentscheidend ist, jetzt mal außen vor) anders sieht als ich, dann sehe ich - für MICH persönlich - diese abweichende Bewertung nicht als heilsentscheidend für MICH an.
Denn ich bin der Auffassung, dass zuallererst jeder für SICH den Inhalt der Bibel richtig erkennen soll/darf/muss....
Natürlich sollte sich die Gemeinde einig sein. Wenn jedoch in einem Punkt keine Einigung zu erziehlen ist (trotzd Diskussion darüber), sollte man nicht unnötig darüber streiten (diesen Vers hatten wir letztens irgenwo zitiert ;) ).

Deiner Auffassung nach würde es doch bedeuten: Wenn ich mit meiner Gemeinde in einem Punkt keine Einigung hinbekomme, dann müsste ich mir eine andere Gemeinde suchen, mit der ich Übereinstimmung haben könnte, oder?

Nun ist es jedoch so, dass es für mich weit und breit keine Gemeinde gibt (außer meiner), mit der ich in den - für mich wesentlichen Punkten - übereinstimmen kann.
Wenn dann mal dieser oder jener Punkt - selbst wenn dieser in Deinen Augen heilsentscheidend ist - nicht passt, dann muss ich den Kompromiss eingehen, dies hinzunehmen.

Denn ehe ich gar keine Gemeinde habe, nehme ich lieber eine, wo für mich 95 % passen, als eine andere, wo zwar der Punkt bezüglich des Nicht-Lebens nach dem Tod passt, jedoch viele andere Punkte (für mich auch sehr wichtige) nicht passen, wo es also nur zu 70 oder 80 % passt.
Weiß schon was Du meinst.
Aber dies wäre alles genauso gegeben, wenn die Menschen nicht in der Hölle landen (also nicht von Gott getrennt werden), sondern einfach "nur" vernichtet werden..

Welcher Ruf wäre nun Gott zuträglicher?


-->
Ganz einfach die Wahrheit – die er durch sein Wort vermittelt!!!

Jede andere Über- oder Untertreibung der Dinge, spielt Satan in die Hände – weil es sein Prinzip ist , Gottes Befähigung, Berechtigung oder Beweggründe mit kategorischer Falschdarstellung, hinters Licht zu führen – deshalb ist hier ein absolut genauer Wahrheitsanspruch angebracht – und den bietet die Bibel eigentlich auch.
Da gehe ich absolut mit. Nur da fängt eben in meinen Augen auch schon wieder die Interpretation an, ob man die Bibelverse als "ewige Vernichtung" interpretiert, oder als "Trennung von Gott und dass dies quälend ist".

Wer siehts nun richtig? Du sagst, Du (weil Du die Verse mit DEINER Brille betrachtest und ich sage ich, weil mir meine "Brille" etwas anderes zeigt. ;)

@pere_ubu
die uns umgebenden tatsachen einer zuspitzung auf komlett allen gebieten ( erkaltete liebe , hungersnöte ,KRIEGSBERICHTE , "erd"beben , seuchen usw) lassen sich nur noch schwerlich leugnen.

ist denk ich dringend an der zeit zum aufwachen.

und nein ,ein "interpretationsspielraum" was harmagedon betrifft scheint es mir nicht zu geben ,auch wenn viele christen dieses begriff aus ihrem wortschatz gestrichen haben und meinen die dinge würden ewig so weiterlaufen .
...
was aber tatsächlich wenn diese "welt" den tag demnächst erreicht?
dürfen wir uns da wirklich sicher fühlen und als errettet betrachten?
richtig.
pere_ubu schrieb:zu diesen ganzen "interpretationsgeplänkeln" könnte irgendwann ( jetzt? ) gar keine zeit mehr sein.
Möglich. Aber den Interpretations-Spielraum gibt die Bibel nun mal her.
Wenn es nicht so wäre, würde sie sich ganz einfach und eindeutig lesen lassen, dies ist aber nicht der Fall.
Die Bibel soll offensichtlich zum Nachdenken und Nachforschen anregen.
Nur - wie auch bei normalen Forschungen - da "streiten" sich eben auch über Manches die "Gelehrten" - das bleibt beim Forschen anscheinend nicht aus.

Wenn keine Zeit mehr zu Forschen und Nachdenken bleibt - dann sollte man sich - denke ich - vorrangig erst mal um das Wesentlichste (die Aussagen über die Nachfolge Jesu) kümmern. Und erst wenn man diese verstanden hat, kann man dann weiterhin forschen. Meine bescheidene Meinung. :)


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 04:39
Optimist schrieb:Wenn es nicht so wäre, würde sie sich ganz einfach und eindeutig lesen lassen, dies ist aber nicht der Fall.
ich bin im grunde überzeugt ,dass die bibel ,reines herzens gelesen ,äusserst wenig spielraum zur interpretation bietet ,sondern ihn aufgrund des reines herzens enorm einengt ,bzw. ihn sogar gar nicht mehr zulässt.

ob ich das auf mich anwenden kann ,ist die alles entscheidene frage ,da ich ,wie jeder andere auch , im grunde nur nach bestem wissen und gewissen vorgehen kann.

das "quält" mich ehrlich gesagt in gewisser weise ,ob ich dem "gerechtwerde".
Optimist schrieb:Die Bibel soll offensichtlich zum Nachdenken und Nachforschen anregen
aber sollte es nicht im bereich des möglichen liegen ,dort sein "möglichstes" zu ereichen?
ich denke: ja :)
Wenn keine Zeit mehr zu Forschen und Nachdenken bleibt - dann sollte man sich - denke ich - vorrangig erst mal um das Wesentlichste (die Aussagen über die Nachfolge Jesu) kümmern. Und erst wenn man diese verstanden hat, kann man dann weiterhin forschen. Meine bescheidene Meinung. :)

mel
das kommt der preisfrage ja im grunde gleich was denn nun zuerst da war: huhn oder ei !

ich für mich denke ,man kann nur jesus folgen ,wenn man die bibel ausrichtig und gründlich studiert hat.
aber manch einer mag denken ,dass er nur jesus folgen und ihn quasi buchstabieren muss um das studium und deren schlüsse anschliessend präsentiert zu bekommen.

scheint irgendwie die preisfrage zu sein .....


melden

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 05:33
(Viele gute Gedanken - bin leider weg in der Matrix - damit hat die Pause keine dramaturgische Bedeutung für den folgenden Text.... ;) )


melden

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 07:53
@Optimist
Optimist schrieb: Deiner Auffassung nach würde es doch bedeuten: Wenn ich mit meiner Gemeinde in einem Punkt keine Einigung hinbekomme, dann müsste ich mir eine andere Gemeinde suchen, mit der ich Übereinstimmung haben könnte, oder?

Nun ist es jedoch so, dass es für mich weit und breit keine Gemeinde gibt (außer meiner), mit der ich in den - für mich wesentlichen Punkten - übereinstimmen kann.
Wenn dann mal dieser oder jener Punkt - selbst wenn dieser in Deinen Augen heilsentscheidend ist - nicht passt, dann muss ich den Kompromiss eingehen, dies hinzunehmen.

Denn ehe ich gar keine Gemeinde habe, nehme ich lieber eine, wo für mich 95 % passen, als eine andere, wo zwar der Punkt bezüglich des Nicht-Lebens nach dem Tod passt, jedoch viele andere Punkte (für mich auch sehr wichtige) nicht passen, wo es also nur zu 70 oder 80 % passt.
Hallo lieber Optimist!

Nach all den Überlegungen scheinen ja nicht viele christliche Gemeinschaften übrig zu bleiben, die gemäß deinem gegenwärtigen Bibelverständnis der biblischen Wahrheit tatsächlich am Nächsten sind.

Wichtige Frage:

Was waren denn für dich persönlich konkret die ausschlaggebende Punkte, WARUM du dich für die Gemeinde entschieden hast, der du gegenwärtig angehörst?

Warum bist du z. B. nicht bei der Gemeinde der JZ geblieben, die dir nach deinen eigenen Worten erst zum Glauben an Gott verholfen haben?
Was haben die JZ denn da falsch gemacht??


Gruß, Tommy


melden
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 09:44
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Was haben die JZ denn da falsch gemacht??
Falsch "gemacht" ist nicht der richtige Ausdruck (wenn schon dann eher "falsch gehandhabt").

Außer dass wie weiter oben geschrieben, bei ihnen ETWAS weniger Übereistimmung besteht als in meiner Gemeinde gibt es für mich noch den folgenden Unterschied (dabei kann ich natürlich nur von DEN Zeugen ausgehen, welche ich kennengelernt hatte):

Das Bibelstudium wirkt (auf mich) in meiner Gemeinde lebendiger (weniger starr). Das heißt, eine Lehrmeinung steht - trotz vorhandener Hefte - nicht von vornherein fest, sondern sie wird regelrecht anhand der Bibel erarbeitet - das Vorgegebene wird also nicht um jeden Preis übernommen.

Bei den Zeugen lief es so ab:
Es wurde über ein Thema gesprochen. Dazu wurden die Wachtturmhefte hergenommen und der Text vorgelesen. Dann wurden die darin enthaltenen Fragen vorgelesen und der Eine oder andere hatte diese dann beantwortet. Es sind ja meist Fragen, wo zuvor aus dem Heft die Antwort hervor ging. Ich kam mir zurückversetzt vor in meine Schulzeit - fühlte mich wieder wie ein Kind, wenn Du weißt wie ich das jetzt meine? ;)
Bibelverse wurden natürlich auch vorgelesen (das geschieht auch in meiner Gemeinnde), jedoch wurden diese sehr selten mit EIGENEN Worten besprochen. Sondern wenn jemand zur Auslegung eine Frage hatte, wurde wieder der Wachtturm hervorgeholt und die Antorten von DORT wiederholt.
Wenn es im Wachtturm dazu kein Antwort gab, wurde gesagt, man will sich bei der LK darüber informieren wie sie das sehen.

In meiner Gemeinde heißt es in solchen Fällen dann: Wir können das im Moment noch nicht ausreichend erklären, aber wir versuchen das mal anhand der Bibel - evtl. auch mit anderen Christen (NICHT mit einer Leitung...) zu klären.
Man muss notfalls aber auch mal etwas offen bzw. im Raum stehen lassen, weil man nicht alle Feinheiten bis ins kleinste Detail verstehen kann - zumindest NOCH nicht.

Der Redner sagt sinngemäß auch: ich kann Euch jetzt erst mal nur das anbieten, was MIR persönlich dazu schlüssig erscheint. Wenn jemand das anders sieht, immer raus damit, dann können wir darüber diskutieren.
Dann wird solange diskutiert, bis eine Mehrheit zu einer einheitlichen Meinung gekommen ist. Und wenn Vereinzelte dem nicht beipflichten können (was sehr selten vorkommt), dann lassen wir das eben zunächst erst mal so stehen.
Ein andermal stellt sich dann evtl. heraus, dass der Eine oder Andere für seine Auslegung durch irgendetwas eine Bestätigung fand (z.B. dass er einen Bibelvers - vielleicht mit Gottes Hilfe ? - gefunden hatte, der nähere Aufklärung bringt).

So wie ich den Ablauf eines Bibelstudiums beschrieben hatte, deckt es sich mit einigen Berichten im Zeugen-Thread.

Ja, wie gesagt, diese Lebendigkeit im Bibelstudium war es vor allem, was mir das Gefühl gab, richtig angekommen zu sein. Die Menschen selbst wirkten auch nicht so "verklemmt", sondern natürlicher. "verklemmt" trifft es bei den Zeugen auch nicht so richtig, ich finde jetzt keinen richtigen Ausdruck, was ich meine.

Der Unterschied ist für mich so in der Art wie der vergleich eines Volksliedsänger mit einem Schlagersänger. Die Volksliedsänger wirken auf mich meist irgenwie unnatürlicher, aufgesetzt, nicht richtig echt ... bis auf paar Ausnahmen, wie z.B. so jemand wie Andreas Gabalier.

Bzw. wirkten früher die Volksliedsänger so, heutzutage weniger. Oder vielleicht kann man es auch mit dem Vergleich zwischen Opernsänger und normalen Sänger vergleichen.
Oder noch besser: zwischen Theaterschauspielern und Filmschauspielern.

Vielleicht ist es ungefähr rausgekommen, was ich meine? Natürlich gibt es auch bei den Zeugen einige, welche die gleiche Natürlichkeit haben wie normale Menschen, ich sprach auch nur von der Mehrheit, wo ich das nicht so sehen kann (war ja auch schon zu einem Konkress mit dabei, wo ich viele Zeugen erleben konnte).


melden

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 22:14
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:und nein ,ein "interpretationsspielraum" was harmagedon betrifft scheint es mir nicht zu geben ,auch wenn viele christen dieses begriff aus ihrem wortschatz gestrichen haben und meinen die dinge würden ewig so weiterlaufen
Durch welches Ereignis wird Harmagedon kommen? Durch einen Kometensinschlag, seuchen oder durch einen Atomkrieg? Bei einem Atomkrieg wären ja die Regierungen im Spiel. Diese Frage ist auch für @Tommy57 gedacht.


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 22:34
@Optimist


also ein bibelstudium anhand von wachturmheften...davon hab ich noch nichts gehört.

was ich kenne ist ein buch anhand dessen in die bibel eingeführt wird:

http://www.jw.org/de/publikationen/buecher/was-lehrt-bibel-wirklich/

ich denke das wird immer noch benutzt. obendrein ist ein bibelstudium natürlich ein fortschreitender prozess , und wenn man dabeibleibt , in den versammlungen und die herausgegeben schriften dazu regelmässig liesst ,dann kommt man mit dem bibelverständnis auch immer weiter und tiefer.

und das mit den fragen hat schon seinen sinn am ende das kapitels. ( in dem buch).
denn wie oft lesen wir etwas und können es später gar nicht inhaltlich wiedergeben. die fragen dienen also dazu nicht nur flüchtig zu lesen und das gelesene auch zu "behalten".
wer die fragen also nicht beantworten kann muss das kapitel quasi nochmal lesen . das hat nichts mit rhetorik zu tun ,sondern dient der kontrolle ob man die texte und zusammenhänge auch wirklich verstanden hat.


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:14
@Etta
Etta schrieb:Durch welches Ereignis wird Harmagedon kommen? Durch einen Kometensinschlag, seuchen oder durch einen Atomkrieg? Bei einem Atomkrieg wären ja die Regierungen im Spiel. Diese Frage ist auch für @Tommy57 gedacht.
harmagedon kann keinen kometeneinschlag bedeuten ,da ein komet keinen unterschied zwischen gerechten und ungerechten machen kann-- in harmagedon werden aber nur ungerechte getötet und der verbleibende überrest aufrechter gottesanbeter gerettet werden.

es kann auch kein atomschlag sein ---denn dann läge das ja in menschenhand.
ebenso mit seuchen ,die auch keinen unterschied machen können.

im wachturm vom 1. februar 2012 wird das thema besprochen:

-Harmagedon: Was viele darunter verstehen
-Die Wahrheit über Harmagedon
-Wann wird der Krieg von Harmagedon kommen?

http://wol.jw.org/de/wol/lv/r10/lp-x/0/12438

intressant zu dem thema auch im selben wachturm:
-Steht uns der Weltuntergang bevor?

http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2012090


melden
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:22
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:also ein bibelstudium anhand von wachturmheften...davon hab ich noch nichts gehört.
was ich kenne ist ein buch anhand dessen in die bibel eingeführt wird
Es könnte auch so ein Buch gewesen sein, da will ich mich jetzt nicht hundertprozentig festlegen.
Ich weiß aber, dass auch die Wachtturmhefte mit dabei waren.

Aber wie auch immer, mir ging es auch nur um die Art und Weise, wie das Bibelstudium durchgefühhrt wurde. Wie gesagt, kein bisschen lebendig und ich kam mir vor wie eine Achterniete (falls der Ausdruck bei Euch bekannt ist?)
pere_ubu schrieb:und das mit den fragen hat schon seinen sinn am ende das kapitels. ( in dem buch).
denn wie oft lesen wir etwas und können es später gar nicht inhaltlich wiedergeben. die fragen dienen also dazu nicht nur flüchtig zu lesen und das gelesene auch zu "behalten".
wer die fragen also nicht beantworten kann muss das kapitel quasi nochmal lesen . das hat nichts mit rhetorik zu tun ,sondern dient der kontrolle ob man die texte und zusammenhänge auch wirklich verstanden hat.
Mag ja alles sein, aber ich kam mir trotzdem wie ein Hilfsschüler vor.
Und in meiner Gemeinde reden wir auch über das was wir gelesen haben und zeigen somit, ob wir es verstanden haben oder nicht.


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:29
@Optimist


wir sollten vielleicht am anfang uns auch wirklich sehen wie schüler.

erinnere dich was jesus über kinder sagte.....
insofern steht da der stolz wohl öfter im wege mehr zu erlernen ,weil man obendrein auch noch meint man wüsste es bereits (besser).


melden
pere_ubu
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:36
@Optimist

matthäus 18
18 In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel?“+ 2 Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie+ 3 und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet,+ so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen.+

kinder sind da unbelasteter.... während "erwachsene " sich oft selbst im weg stehen durch ausprägung schlechter eigenschaften wie stolz etc. , obendrein haben sie im gegensatz zu kindern damit zu kämpfen ,dass sie sich eventuell korrigieren müssen und irrtümer über bord werfen müssen ,was auch meist sehr schwer fällt.


melden
Anzeige
Optimist
Diskussionsleiter
Profil von Optimist
beschäftigt
dabei seit 2012

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:48
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:wir sollten vielleicht am anfang uns auch wirklich sehen wie schüler.

erinnere dich was jesus über kinder sagte.....
insofern steht da der stolz wohl öfter im wege mehr zu erlernen ,weil man obendrein auch noch meint man wüsste es bereits (besser).
Darum geht es nicht bei dem was ich meinte.
Kinder sind Kinder und Erwachsene haben schon ihre Erfahrungen und Lernmethoden.
Erwachsene muss man also nicht wie Kinder behandeln. :)

Dennoch können Erwachsene genauso neugierig und wissbegierig WIE Kinder sein und sich auch dessen bewusst sein, noch nicht alles wissen zu können, sondern immer wieder etwas dazu lernen zu wollen....

Und außerdem geht es eben auch um das andere was ich weiter oben beschrieb, um die mehr oder weniger aufgesetzte Art bei vielen Zeugen die ich kennengelernt hatte. Sie sind zwar alle freundlich, aber diese Freundlichkeit wirkt nur bei sehr wenigen richtig echt.
Ist einfach so mein Eindruck und Gefühl. Weiß natürlich auch nicht, wie das in anderen Städten ist, aber wo ich wohne, da strahlen die Zeugen auch so eine Art Elitebewusstsein aus.

Sei jetzt mal dahingestellt, ob dieses wirklich vorhanden ist oder nicht und ob dieses zurecht besteht (falls es vorhanden ist) ... ich finde die Natürlichkeit und Einfachheit der Leute in meiner Gemeinde halt einfach angenehmer.


melden
287 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden