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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:19
Dennis75 schrieb:
du meinst, Gott hat sich ein bisschen mit dem Marketing befasst und will es den Leuten nicht zu leicht machen damit sie bei der Stange bleiben?
ja, so ungefähr :)

->>b:
Das sehe ich etwas anders.Ich bin der Meinung , dass Gott die Heiligen Schriften extra so schwer zu verstehen gemacht hat , damit er die Frevler in die Irre führen kann.Ich glaube , das steht sogar so in den Heiligen Schriften , ich weiss aber grad nicht , an welcher Stelle :)


->C:
das ist ja auch ein sehr guter Gedanke, da könntest du sogar recht haben.
2. Thes 2,11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben,


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:36
Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum. (Matthäus 12.33)

Weiss jemand von euch , was diese aussage bedeutet ?


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04.08.2016 um 23:42
@Balasi
Bei mir steht es SO:
33 Entweder macht den Baum gut und seine Frucht gut, oder macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn aus der Frucht wird der Baum erkannt.
verständlicher?

Denke das soll ausdrücken, dass ein fauler Baum keine guten Früchte tragen kann und umgekehrt.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:45
Optimist schrieb:Denke das soll ausdrücken, dass ein fauler Baum keine guten Früchte tragen kann und umgekehrt.
Schon , aber du hast jetzt nur die aussage wörtlich wiederholt :) . Ich fragte aber , was die richtige Deutung von diesem Gleichnis ist :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:46
@Balasi
das Gleichnis bezieht sich auf die Menschen und ihre Verhaltensweisen ("an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ...")


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04.08.2016 um 23:51
Optimist schrieb:das Gleichnis bezieht sich auf die Menschen und ihre Verhaltensweisen ("an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ...")
damit meinst du , dass ein gutes geschöpf nicht böse , und ein böses geschöpf nicht gut handeln kann , oder ?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:55
@Balasi
so ungefähr. Sind aber beides nur die Extreme um das Prinzip zu verdeutlichen. In der Regel hat ja jeder Mensch gute und schlechte Anlagen. Fragt sich halt, welche Seite überwiegt.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.08.2016 um 23:59
@Optimist

auch das sehe ich anders.Ich bin der Meinung , dass das gute und das böse sich auf jedenfall gegenseitig ausschließen.Und ich würde das "gute" nicht mit "gute anlagen" und das "böse" nicht mit "schlechten anlagen" gleichsetzen :)


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05.08.2016 um 00:03
@Balasi
Balasi schrieb:Und ich würde das "gute" nicht mit "gute anlagen" und das "böse" nicht mit "schlechten anlagen" gleichsetzen :)
das ist mMn eine Definitionsfrage, wir könnten uns ja auf etwas einigen :)
Balasi schrieb:.Ich bin der Meinung , dass das gute und das böse sich auf jedenfall gegenseitig ausschließen
du glaubst demnach es gibt nur gute oder nur böse Menschen oder anders gesagt, dass ein Mensch entweder nur völlig gut oder völlig böse ist?


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05.08.2016 um 00:07
Balasi schrieb:
Und ich würde das "gute" nicht mit "gute anlagen" und das "böse" nicht mit "schlechten anlagen" gleichsetzen :)

das ist mMn eine Definitionsfrage, wir könnten uns ja auf etwas einigen :)
das ist richtig , das können wir machen :)
Balasi schrieb:
.Ich bin der Meinung , dass das gute und das böse sich auf jedenfall gegenseitig ausschließen
du glaubst demnach es gibt nur gute oder nur böse Menschen oder anders gesagt, dass ein Mensch entweder nur völlig gut oder völlig böse ist?
Nein , so meinte ich es nicht.Ich habe mich nicht präzise genug ausgedrückt , tut mir leid :).Ich meinte damit , dass ein mensch nicht gut und böse gleichzeitig sein kann.Und ich denke , es gibt "gut" , "böse" und "neutral" , wobei es bei "gut" und "böse" mehrere Ausprägungen gibt.So habe ich es gemeint :)


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05.08.2016 um 00:15
@Balasi
.Ich bin der Meinung , dass das gute und das böse sich auf jedenfall gegenseitig ausschließen

->
du glaubst demnach es gibt nur gute oder nur böse Menschen oder anders gesagt, dass ein Mensch entweder nur völlig gut oder völlig böse ist?

->
.Ich meinte damit , dass ein mensch nicht gut und böse gleichzeitig sein kann.
Aber das ist doch genau das was ich hiermit ausdrücken wollte?
Optimist schrieb:dass ein Mensch entweder nur völlig gut oder völlig böse ist
Aber egal jetzt mal, vielleicht verstehen wir uns immer noch falsch.

Ich sehe es so: Ein Mensch hat BEIDE Potentiale in sich - in unterschiedlicher Ausprägung.

In einer bestimmten Situation handelt er gut, in einer anderen böse und in einer weiteren neutral.
Dann gibts mMn aber auch Situationen, wo das was er macht gleichzeitig gut und schlecht sein kann: Zum Beispiel wenn er wie Robin Hood einen Reichen bestiehlt um es einem Armen zu geben.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 00:34
Ich glaube , es gibt zwischen uns eine kommunikationsstörung , weil wir beide mit "gut" und "böse" wahrscheinlich unterschiedliche dinge meinen.Ich sehe es auf jedenfall so , wie ich es vorhin geschrieben habe.

Wie wäre es , wenn wir zuerst zusammen "gut" und "böse" definieren ?


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05.08.2016 um 00:38
@Balasi
okay, ich geb dir den Vortritt, wie definierst du es?


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05.08.2016 um 00:47
ich bin der Meinung , für "gut" und "böse" gibt es jeweils mindestens 2 aussagen :

1 . wem oder was man dient
2. was für eine Einstellung man gegenüber dem leid anderer geschöpfe hat

bei "gut" :

1 . man dient dem , was größer ist als man selbst , das ist Gott , das göttliche Gesetz , das Gemeinwohl usw.
2. die eigene Einstellung gegenüber dem leid anderer geschöpfe ist mitfühlend , das heisst , man fühlt das , was der andere fühlt

bei "böse" :

1. man dient dem eigenen ego und missachtet alles , was größer ist , als man selbst , also Gott , das göttliche Gesetz , das Gemeinwohl

2. die eigene Einstellung gegenüber dem leid anderer geschöpfe ist sadistisch , man freut sich , wenn der andere leidet

ich hoffe , ich konnte meine Sichtweise verständlich darstellen :)


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05.08.2016 um 01:04
@Balasi
finde ich sehr gut Deine Definition.

Einen kleinen Einspruch habe ich hierzu:
bei "gut" :
....
2. die eigene Einstellung gegenüber dem leid anderer geschöpfe ist mitfühlend , das heisst , man fühlt das , was der andere fühlt


bei "böse" :
...
2. die eigene Einstellung gegenüber dem leid anderer geschöpfe ist sadistisch , man freut sich , wenn der andere leidet
Diese Aussagen sind mir zu extrem, es gibt mMn das Mitgefühl oder den Sadismus auch in sehr abgeschwächter Form und ich denke, bei manchen Menschen verschwimmen die Grenzen - je nach bestimmten Situationen.

Manche Menschen können zB. nur manchen Menschen gegenüber mitfühlend sein.
Jemand der normalerweise mitfühlend ist könnte in manchen Situationen auch mal sehr hartherzig seïn.
Jemand der eher eine gefühllose Einstellung hat, kann trotzdem auch mal für jemanden Mitgefühl zeigen.

Und Sadismus, totaler Egoismus oder Narzismus usw. ist das Extremste was es gibt.
Auch totaler Altruismus, totale Selbstaufopferung und Ähliches ist sehr extrem.
Dazwischen gibt es jedoch sehr viele Nuancen.
Ich behaupte mal, die meisten Menschen sind eher mehr in der Mitte dieser Extreme, bzw Mischtypen (ca. 60 zu 40 %).
Also zb. "gesunder Egoismus" geparrt mit Selbstlosigkeit, welche NICHT zur Selbstaufgabe führt.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 01:20
Optimist schrieb:finde ich sehr gut Deine Definition.
freut mich , dass dir meine Definitionen von gut und böse gefallen :)
Optimist schrieb:Diese Aussagen sind mir zu extrem, es gibt mMn das Mitgefühl oder den Sadismus auch in sehr abgeschwächter Form
das stimmt , ich habe hier gut und böse in ihrer stark ausgeprägten form genannt , weil ich der Meinung bin , dass die schwach ausgeprägten formen von gut und böse es nicht wirklich wert sind , gut und böse genannt zu werden
Optimist schrieb:bei manchen Menschen verschwimmen die Grenzen - je nach bestimmten Situationen.
wie meinst du das ?
Optimist schrieb:Manche Menschen können zB. nur manchen Menschen gegenüber mitfühlend sein.
dann frage ich mich ob das "wahres mitgefühl" oder vielleicht etwas anderes ist.Das wirklich Gute schliesst nämlich niemanden aus.
Optimist schrieb:Jemand der normalerweise mitfühlend ist könnte in manchen Situationen auch mal sehr hartherzig seïn.
ist diese Person dann normalerweise WIRKLICH mitfühlend ? Wirkliches , stark ausgeprägtes mitgefühl ist mitgefühl für ALLE geschöpfe , auch für die geschöpfe , die man gar nicht kennt , weil beim wirklich guten niemand ausgeschlossen wird.
Dazwischen gibt es jedoch ehr viele Nuancen.
Das stimmt.
Optimist schrieb:Ich behaupte mal, die meisten Menschen sind eher mehr in der Mitte dieser Extreme
das meine ich mit "neutral"


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 01:26
@Balasi
Ich behaupte mal, die meisten Menschen sind eher mehr in der Mitte dieser Extreme

-->
das meine ich mit "neutral"
darauf können wir und enigen. :)
... obwohl ich denke, richtig neutral wäre 50:50 % das ist aber sicher ganz selten - die Meisten werden wirklich 60:40 sein.
Balasi schrieb:weil beim wirklich guten niemand ausgeschlossen wird.
Das ist der Idealzustand. Aber wer, außer Jesus schafft das schon? Sicher nur sehr Wenige Menschen, oder?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 01:28
Balasi schrieb:
weil beim wirklich guten niemand ausgeschlossen wird.
Das ist der Idealzustand. Aber wer, außer Jesus schafft das schon? Sicher nur sehr Wenige Menschen, oder?
ja , wahrscheinlich schaffen das im Moment nur wenige menschen.Im Moment.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 08:28
Balasi schrieb:ich bin der Meinung , für "gut" und "böse" gibt es jeweils mindestens 2 aussagen :
wer bestimmt denn was/wer gut oder böse ist ? ....... - die menschen selbst die über was/wen auch immer urteile fällen !
also jeder einzelne von uns der sich für die eine oder andere seite (gut/böse) meint entscheiden zu müssen.

-------------------> nichts und niemand ist wirklich "gut oder böse" es ist immer ein URTEIL/eine beurteilung die getroffen wird !

aber es ist gar nicht notwendig zu urteilen denn wer akzeptieren/respektieren und eine neutrale haltung einnehmen kann also sich nicht herausnimmt zu be - und verurteilen der führt mit sicherheit an bewussteres, zufriedeneres und friedlicheres leben als andere denn worüber es kein "urteil" gibt kann es auch zu keiner negativen gesinnung/einstellung zu einen selbst oder anderen kommen.

------> ich bin obendrein auch der meinung, dass es uns gar nicht zusteht nach gut und böse zu urteilen (in bezug auf andere) da jeder einzelne auch unterschiedliche Vorstellungen davon hat was gut/böse ist wie man schon anhand der vorausgegangenen diskussion sehen konnte.

.......... Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus! (1. Korinther 5,11-13)

was für den einen "böse" ist muss es nicht für den anderen auch sein..... grundsätzlich ist eben nichts und niemand gut oder böse - es wird höchstens durch uns selbst, also durch unser DENKEN, PERSÖNLICHKEIT und EINSTELLUNG dazu gemacht !

denkt nur zb. an wasser ohne dem leben gar nicht möglich wäre und dem wasser das zerstörerische ausmaße annehmen kann wenn es ganze landstriche überschwemmt und menschen ertrinken. ....... ist wasser nun gut oder böse ?

-----------> keins von beiden denn es ist dass was es ist WASSER ! - erst der mensch urteilt in gut und böse je nach dem wie er es gerade empfindet !

--------> wer neutral bleiben kann (be-,ver-)urteilt nicht und somit sind auch die begriffe "gut du böse" unnötig/irrelevant !


etwas zum nachdenken für dich:

Ein Bauer lebte am Rande eines Dorfes und hatte einen Acker, der gerade gross genug war, dass er alles darauf anbauen konnte, was er zum Leben brauchte. Seine Frau war früh gestorben und seinen einzigen Sohn hatte er seitdem alleine groß gezogen.
Im Laufe der Jahre hatte der Bauer gelernt, die Dinge des Lebens so anzunehmen, wie sie auf ihn zukamen, und er durchwanderte klaglos die tiefen Täler seines Lebens. Auf diesem Weg wuchsen in ihm Gelassenheit und ein tiefer innerer Friede.

Die Dorfbewohner schätzten den Bauern sehr und sie suchten oft seinen Rat, wenn die Sorgen des Lebens und die Mühsal der Arbeit sie zu erdrücken drohten. Und niemals ging einer fort von ihm, ohne neue Hoffnung und Zuversicht gefunden zu haben.

Doch trotz seiner Armut wurde der Bauer von Reichen beneidet, denn er besaß einen grossen Schatz, nämlich ein schneeweißes Pferd von erlesener Schönheit. Könige hatten bereits fabelhafte Summen für dieses Pferd geboten, doch der alte Mann kannte immer nur eine Antwort: "Dieses Pferd ist kein Pferd für mich, sondern ein Freund. Soll ich etwa einen Freund verkaufen? Das würde wohl keiner tun!"

Jeden Morgen, bevor er die Arbeit auf seinem Felde begann, ging er hinaus zu diesem Pferd. Er streichelte es, flüsterte ihm Koseworte ins Ohr und sprach auch sonst mit ihm. Er liebte sein Pferd sehr und so begann jeder Tag für ihn voller Freude.
Eines Morgens aber, als der Bauer erwachte, spürte er eine seltsame Leere. Als er vor die Tür trat, bemerkte er, dass sein weißes Pferd verschwunden war. Als dies im Dorf bekannt wurde, liefen die Dorfbewohner zu dem Bauern, um ihn zu trösten, so wie auch er sie immer getröstet hatte.

„Armer Bauer, welches Unglück hat dich getroffen! Du hättest astronomische Preise für das Pferd verlangen können. Ist denn ein größeres Unglück möglich, als alles zu verlieren, was du besessen hast?“

Doch der Bauer stand still vor seiner Hütte, hob die Hand, gebot Schweigen und sprach: „Redet nicht von Unglück. Das einzige, was wir wissen ist, dass mein Pferd verschwunden ist. Ob dies nun aber ein Unglück oder ein Glück ist, das wissen wir nicht“.
Im Stillen dachten die Leute: "Er kann uns nichts vormachen: Natürlich ist es ein großes Unglück für ihn!
Der alte Mann erkannte das und wiederholte: "Ich bleibe dabei: Die einzige Tatsache ist, dass der Stall leer und das Pferd fort ist. Ob Glück oder Unglück - wer kann das entscheiden?“

Und tatsächlich kehrte das weiße Pferd nach kurzer Zeit zurück und mit ihm eine Herde von 20 wilden Pferden. Nach den Gesetzen seines Landes gehörten diese Pferde nun dem alten Bauern und so wurde er ein reicher Mann.

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im ganzen Dorf. „Schnell! Lasst uns zu ihm gehen, dem glücklichen Bauern!“ riefen die Dorfbewohner. Sie lachten und freuten sich für ihn, während sie fröhlich lärmend die staubige Straße zu ihm liefen, und er hörte schon von weitem ihre freudigen Rufe: „Glück hatte er, unser Bauer, Glück! Er hat Recht behalten! Ach, wie klug ist unser Bauer! Nun ist er reich, so reich!“ Sie freuten sich wirklich für ihn.

Doch seltsamerweise stand er wieder nur ganz still vor seiner Hütte. Dann hob er wieder seine Hand und als die Dorfbewohner verstummten, sagte er: „Wie könnt ihr von Glück reden? Alles was wir wissen ist, dass mein Pferd zurück gekommen ist und mit ihm 20 wilde Pferde, die nun mir gehören. Ob dies nun aber ein Glück oder ein Unglück ist, das wissen wir nicht“.

Da wunderten sich die Dorfbewohner über diesen sonderlichen Menschen und konnten ihn nicht begreifen. Viele lachten heimlich über ihn.
Der Sohn des Bauern (sein einziger, wenn Ihr Euch erinnert) ritt nun die Pferde ein, eines nach dem anderen. Eines Tages aber fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine.

Wieder kamen die Leute zusammen:
„Der Bauer hat wieder Recht behalten. Es war kein Glück, das ihn traf, es war ein Unglück“. Ach, wie weise ist doch unser Bauer“ flüsterten sich die Leute im Dorf zu.

Sie gingen hin, um ihm dies zu sagen, doch er erwiderte nur: „Habt ihr denn nichts verstanden von dem, was ich euch gesagt habe? Alles was wir wissen ist doch nur, dass mein Sohn vom Pferd gefallen ist und sich beide Beine gebrochen hat.


"Ihr geht schon wieder zu weit. Es ist nur ein Bruchstück, und wenn man den ganzen Zusammenhang nicht kennt, wie kann man dann urteilen? Wie könnt ihr über ein Buch urteilen, wenn ihr nur eine Seite gelesen habt? Wie könnt ihr über eine ganze Seite urteilen, wenn ihr nur einen Satz gelesen habt? Wie könnt ihr über einen Satz urteilen, wenn ihr nur ein Wort davon gelesen habt? Und was ihr in der Hand haltet, ist weniger als ein Wort - das Leben ist so unendlich! Ihr habt nur das Bruchstück eines Wortes in der Hand und habt über die ganze Welt geurteilt. Sagt also nicht, dass dies ein Unglück ist, denn wer weiß.... Und ich bin völlig damit zufrieden, dass ich es nicht weiß. Lasst mich also bitte in Ruhe.


Kurze Zeit später brach ein Krieg aus und alle wehrfähigen Männer wurden zu den Waffen gerufen. Nur der Sohn des Bauern blieb zuhause.
Optimist schrieb:
Jemand der normalerweise mitfühlend ist könnte in manchen Situationen auch mal sehr hartherzig seïn.
es ist immer die person selbst, (die es betrifft/sich betroffen, angegriffen fühlt) die anhand ihrer EIGENEN empfindungen sämtliche erlebnisse/situationen urteilt/beurteilt ..... denn was der eine als gut/böse empfindet muss der andere nicht genauso sehen ......

wenn mich zb. jemand beschimpfen, hintergehen, belügen ectr. würde dann urteile ich nicht über den menschen und sage nicht gleich "das ist ein schlechter/böser mensch" weil ich nie wissen kann was dahinter steckt, WARUM diese person so gehandelt hat ...... oft kommt man durch hinterfragen dahinter das diese person gar nicht anders konnte weil sie vielleicht geprägt wurde durch ihre vergangenheit und in wirklichkeit gar nicht so "böse" ist wie man das anfänglich dachte wo man dieses urteil gefällt hatte.

...... und daher will ich auch gar nicht darüber urteilen ob menschen/situationen nun böse sind oder nicht - wir sind einfach nur menschen die allesamt unsere ganz persönlichen "baustellen" haben an denen wir alle arbeiten müssen/sollten - dafür sind wir meiner meinung nach auch hier in diese welt hineingeboren worden ..... um an uns zu arbeiten, sich weiterzuentwickeln ...... das ist das ziel und so geht es für mich auch aus der bibel hervor.

-----> es lebt sich viel leichter/unbeschwerter die dinge erstmal einfach anzunehmen/ zu akzeptieren so wie sie sind und sich darüber gedanken zu machen, zu hinterfragen WARUM etwas so ist wie es ist. ------------> man findet IMMER die richtig antwort darauf ....

---------> neutral zu sein, nach antworten zu suchen ist immer vernünftiger als urteile zu fällen !


Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr. Oder wie wirst du deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, der Balken ist in deinem Auge. Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. (Matthäus 7,1-5)

.......... Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus! (1. Korinther 5,11-13)

------> jeder mensch hat das recht für sich selbst zu entscheiden welchen weg er einschlagen möchte und daher steht es auch niemanden zu darüber ein urteil zu fällen !




ich habe dazu mal etwas gelesen und mir aufgehoben von jemanden wo ich nicht mehr weiss wer es geschrieben hat aber ich möchte es euch nicht vorenthalten denn dieser vergleich ist wirklich einleuchtend und wirklich eine supertolle erklärung :



Gutes Salz/ schlechtes Salz

Jede Seite hat ihre eigene Wahrheit, aber die eigentliche Wahrheit, ist nur "das Salz"
Erst der Splitter im Auge "teilt/unter-scheidet" die Sicht.
Erst das be-messen/be-werten teilt. Man befindet sich auf einer Seite.
Würde man aber einen Außenstehenden fragen, der denen zusieht und noch nie Salz gekostet hat:
Gibt es Salz? Ja
Und wie Schmeckt es dir? Keine Ahnung, habe es noch nie gekostet.
Würden also die zwei Seiten nicht sein, mit ihrer Wertung über Salz, wäre das salz trotzdem noch Salz.
Das kann ich ganz alleine bezeugen, ohne von irgend jemanden, die Meinung zu hören.
Das Gute und schlechte liegt immer im Auge des Betrachters.

Aber wenn man die Wertung weg lässt, sieht man, was davon überbleibt.
Wirkliches ist so, wie es ist.



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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.08.2016 um 10:47
@-Therion-
auch wenn ich auf @Balasi' Definition einging und dieser was abgewinnen konnte, sehe ich das dennoch alles genauso wie du.
Auch ich stand schon seit langem auf dem Standpunkt, dass die Bewertungen/ Urteile (Verurteilungen, Vorurteile) durch Menschen das größte Hindernis für die Menschheit ist (das ist nun auch schon wieder eine Bewertung :) )
-Therion- schrieb:-----> es lebt sich viel leichter/unbeschwerter die dinge erstmal einfach anzunehmen/ zu akzeptieren so wie sie sind und sich darüber gedanken zu machen, zu hinterfragen WARUM etwas so ist wie es ist. ------------> man findet IMMER die richtig antwort darauf ....

---------> neutral zu sein, nach antworten zu suchen ist immer vernünftiger als urteile zu fällen !
sehe ich ganz genauso.
-Therion- schrieb: ich bin obendrein auch der meinung, dass es uns gar nicht zusteht nach gut und böse zu urteilen (in bezug auf andere) da jeder einzelne auch unterschiedliche Vorstellungen davon hat was gut/böse ist wie man schon anhand der vorausgegangenen diskussion sehen konnte.
sehr richtig. Deshalb vermutlich heißt es in der Bibel, Adam und Eva wurde verboten vom Baum der Erkenntnis über gut und böse zu essen.


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