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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

21.10.2014 um 02:25
@Sideshow-Bob
Diese Antwort kann mich jetzt aber noch nicht befriedigen. :)
Es ist von einem veränderten GEISTkörper die Rede, also von einem veränderten DURCHSICHTIGEN Legostein.
Wenn der durchsichtige Legostein verändert wird, besagt das, dass der DURCHSICHTIGE Legostein auch vorher schon vorhanden war. Jetzt ist er eben z.B. nicht mehr 4-Eckig, sondern 3-eckig.

Analog dazu muss ich leider dabei bleiben, dass der Geistkörper also auch vorher schon vorhanden war und dann verändert wird.

-->
Solange Du in den Weiten der Online-Bibel, nicht diesen Aspekt gefunden hast, muss' Dich das wohl befriedigen ( Mar 13:33 ;) ) -...
großes Pech für mich und Glück für Dich, dass Tommy des Weges kam und mich nach der Bibelstelle gefragt hatte. ;)
Sideshow-Bob schrieb:Selbst eine Veränderung von 4-Eckig auf 3-Eckig setzt nicht die Original LEGO-Steine des ursprünglichen Bauwerks voraus, sondern beschreibt eine Abweichung vom ursprünglichen Kunstwerk.
Na gut, wenn Du das so siehst, muss ich das so hinnehmen, zumal ja eben nicht mal bewiesen ist, ob es nun den veränderten Geistkörper gibt oder nicht. ;)
Grundsätzlich gilt für die Texte um den Prozess der neuen Körperbelegung, sicher die gleiche Logik, wie beim “Aufwecken“ und “Schlafen“ - es liegt keine wissenschaftliche “Astralraum-Körper-Bauanleitung“ vor (allerdings ist die Luft für eine wesenhafte Schöpfung zwischen all diesen Stadien, hier schon sehr dünn geworden).
...
Die Substanz, die immer eine Grundlage bilden wird, ist a) die Tatsache, das Jemand da war und b) das sich Gott alle Daten um sein Wesen gemerkt hat.

Wir können uns darüber “streiten“, ob Gott bei der Auferstehung des Lazarus, den bereits im Prozess der Verwesung befindlichen Körper, “repariert“ oder “ausgetauscht“ hat – Aber für die Auferstehung von den unzähligen Menschen, zeichnet die Bibel nicht das Bild, von einem göttlichen Baukastensystem, wo die alte Persönlichkeit, unabhängig von der göttlichen Erinnerung, eingelagert ist und mit einem anderen Körper zusammen gesteckt wird.

( wenn dem so wäre, hatte Gott unabhängig von seiner Macht und Fähigkeit, einen bedeutungsvollen Grund dafür gehabt, den die Bibel, dann sicher klar zum Ausdruck gebracht hätte...)
Klingt schon auch irgendwie logisch - muss ich zugeben. ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

21.10.2014 um 02:50
@Optimist
Optimist schrieb: großes Pech für mich und Glück für Dich, dass Tommy des Weges kam und mich nach der Bibelstelle gefragt hatte. ;)
...es wäre fast "schlimmer" gekommen, und ich hätte nochmal die gleiche Frage gepostet, als ich jedoch im Verlauf den Bibeltext suchen wollte, wurde mir klar, das es die Stelle seit 59 Seiten nicht hier gibt ;)
Sideshow-Bob schrieb:

Selbst eine Veränderung von 4-Eckig auf 3-Eckig setzt nicht die Original LEGO-Steine des ursprünglichen Bauwerks voraus, sondern beschreibt eine Abweichung vom ursprünglichen Kunstwerk.

Optimist schrieb:
Na gut, wenn Du das so siehst, muss ich das so hinnehmen, zumal ja eben nicht mal bewiesen ist, ob es nun den veränderten Geistkörper gibt oder nicht. ;)
Die Bibel hätte bei einem tatsächlichen außerkörperlichen "Vorhanden sein" - was eine explizite Schöpfung bedeuten würde, die Dinge viel klarer getrennt ( z.B. welche Schöpfung antwortet bei einem Medium?! ) - so konzentiert sich die Bibel lediglich auf rechtliche Symbolbilder und Gottes Erinnerung in der Sache.

Wenn die Bibel den Prozess auch mal direkt anspricht, findet sich da auch keine Substanz:
Psalm 146:4
4Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: am selben Tag gehen seine Pläne verloren.
Pläne sind Ausdruck unseres Geistes, Gegenstand unser Gedanken und Persönlichkeit
"Pläne gehen verloren" hört sich nun mal anders an, als Pläne werden in einem "Koma-Wesen" eingelagert (u.ä) - es hört sich danach an, das die Persönlichkeit, mit dem Körper zerfallen ist.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

21.10.2014 um 03:59
Aber gehen wir mal davon aus, nennen wir dieses “Koma-Wesen“ gewohnt “SSEEEELLEE“ - und jetzt wende "Dein Verständnis" darum, mal auf diese Fragen an:

Wo ist die Seele von Adam und Eva?

Wo sind die Seelen von all den Menschen, die Gott willentlich nicht gedient haben?

Wo befinden sich die millionen abgetriebenen Kinder, deren geistige Ausrichtung völlig unklar ist?

Wo waren die Seelen treuer Menschen vor Jesu Opfer - sprich in der Phase des gestörten Näheverhältnis zu Gott ( in der kein Mensch zu Gott gelangen konnte)?

Warum ist solch ein unstoffliches Wesen ohne den stoffliches Körper automatsich ohne Bewusstsein?

Welchen Grund hätte Gott, trotz seiner Macht und Erinnerung an alle Dinge – für solch einen separaten "Seelen-USB-Stick"?

Was passiert mit den Seelen nach dem absoluten Gericht?

Warum gibt es in der Bibel keinen wirklichen Begriff für diese spezielle Schöpfung?
(obwohl es doch der wichtigste Baustein unseres Wesens wäre)

Ist der Hardes ein wirklicher Ort, wo all diese Seelen sind?

Was würde mit Menschenseelen passieren, die während ihres ewigen Lebens, genau wie Satan rebellieren?

In welchen Texten, wird konkret nur dieses Seelenwesen benannt?

Warum werden die sündhaften Fraktionen unserer Persönlichkeit eingelagert?



Bonus-Frage: was ist mit den Seelen der Nephilim, die offenbar von den Dämonen Geist-gezeugt wurden – und mit Grund für die Sintflut waren?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

21.10.2014 um 09:27
@Sideshow-Bob

Sehr gute Fragen von Dir: :)
Aber gehen wir mal davon aus, nennen wir dieses “Koma-Wesen“ gewohnt “SSEEEELLEE“ - und jetzt wende "Dein Verständnis" darum, mal auf diese Fragen an:

Wo ist die Seele von Adam und Eva?
Wo sind die Seelen von all den Menschen, die Gott willentlich nicht gedient haben?
Wo befinden sich die millionen abgetriebenen Kinder, deren geistige Ausrichtung völlig unklar ist?

Wo waren die Seelen treuer Menschen vor Jesu Opfer - sprich in der Phase des gestörten Näheverhältnis zu Gott ( in der kein Mensch zu Gott gelangen konnte)?
Bis jetzt dachte ich immer diese Seelen sind im Hades.
Nun hattest Du mir ja klar gemacht, dass "Hades" genauso zu sehen ist wie unser umgangssprachliches "im Eimer" oder "in trockenen Tüchern". Hades bezeichnet also mehr einen Zustand oder "Rechtsstatus".

Denn im Gleichnis von Lazarus und dem Reichen kann man eigentlich sehen, dass der Hades 2 "Abteile" hat (@Etta, wir waren uns argumentativ schon einig geworden, dass es ein Gleichnis sein muss :) ) - entweder ist jemand "im Eimer" oder "in trockenen Tüchern".
Aber im Eimer zu sein, bedeutet ja nicht, dass da wirklich irgendwer oder etwas buchstäblich im Eimer DRIN ist.

Deshalb wird wohl auch niemand und nichts IM Hades wirklich drin sein, sondern der Hades beschreibt nur was jemanden nach der Auferstehung blüht. Nämlich lt. Bibel, dass beim Gericht im Zuge der Auferstehung ALLE Toten die im Hades (in diesem Rechtsstatus) waren, noch mal "antanzen" (in irgendeiner Form, Art und Weise) und sich ihr Urteil abholen müssen (die Böcke zur rechten und die Schafe zur Linken). So sehe ich das jetzt nach der Disskussion mit Dir, @Sideshow-Bob :)

Weiter mit Deinen Fragen (einiges hatte ich eben schon halb beantwortet):
Sideshow-Bob schrieb:Warum ist solch ein unstoffliches Wesen ohne den stoffliches Körper automatsich ohne Bewusstsein?

Welchen Grund hätte Gott, trotz seiner Macht und Erinnerung an alle Dinge – für solch einen separaten "Seelen-USB-Stick"?

Was passiert mit den Seelen nach dem absoluten Gericht?

Warum gibt es in der Bibel keinen wirklichen Begriff für diese spezielle Schöpfung?
(obwohl es doch der wichtigste Baustein unseres Wesens wäre)

Ist der Hardes ein wirklicher Ort, wo all diese Seelen sind?

Was würde mit Menschenseelen passieren, die während ihres ewigen Lebens, genau wie Satan rebellieren?

In welchen Texten, wird konkret nur dieses Seelenwesen benannt?

Warum werden die sündhaften Fraktionen unserer Persönlichkeit eingelagert?

Bonus-Frage: was ist mit den Seelen der Nephilim, die offenbar von den Dämonen Geist-gezeugt wurden – und mit Grund für die Sintflut waren?
Wirklich sehr gute Fragen. :)
@Etta @BibleIsTruth @Dennis75 @Salachrist habt Ihr darauf Antworten im Sinne von Seelenabspaltung (oder Persönlichkeits-Abspaltung) nach dem Tod?

Ich für meinen Teil kann bei Beantwortung dieser Fragen dies nicht mehr so sehen.

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Die Bibel hätte bei einem tatsächlichen außerkörperlichen "Vorhanden sein" - was eine explizite Schöpfung bedeuten würde, die Dinge viel klarer getrennt ( z.B. welche Schöpfung antwortet bei einem Medium?! ) - so konzentiert sich die Bibel lediglich auf rechtliche Symbolbilder und Gottes Erinnerung in der Sache.

Wenn die Bibel den Prozess auch mal direkt anspricht, findet sich da auch keine Substanz:

Psalm 146:4
4Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: am selben Tag gehen seine Pläne verloren.

Pläne sind Ausdruck unseres Geistes, Gegenstand unser Gedanken und Persönlichkeit
"Pläne gehen verloren" hört sich nun mal anders an, als Pläne werden in einem "Koma-Wesen" eingelagert (u.ä) - es hört sich danach an, das die Persönlichkeit, mit dem Körper zerfallen ist.
Ja, muss Dir zustimmen. :)

Nach allem was wir bis jetzt "herausgefunden" hatten, sieht es wirklich so aus, als wird außer der Lebensenergie (Ruach, was Adam eingehaucht bekam) nichts abgespaltet beim Tod, zumindest nicht sowas in der Art wie Persönlichkeit, Seele oder geistige Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen (also kein GEIST im Sinne vom Wesen/Charakter/Bewusstsein des Menschen).

Trotzdem muss ich mal sicherheitshalber fragen, wie Du diese Stelle auffasst? (besonders das Fette):
Lukas 8
52 Alle aber weinten und beklagten sie. Er aber sprach: Weinet nicht, . 53 Und sie verlachten ihn, da sie wußten, daß siedenn sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft gestorben war. 54 Als er aber alle hinausgetrieben hatte, ergriff er sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf! 55 Und ihr Geist kehrte zurück, und alsbald stand sie auf
Frage:
- war sie gar nicht physisch tot, sondern nur ohnmächtig?
- falls sie doch tot war, dieses "ihr Geist kehrte zurück" fasse ich als die Lebensernergie auf (Ruach)
Lk 9,42 Während er aber noch herzukam, riß ihn der Dämon und zog ihn zerrend zusammen. Jesus aber bedrohte den unreinen Geist und heilte den Knaben und gab ihn seinem Vater zurück.

Lk 11,24 Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Örter, Ruhe suchend; und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, von wo ich ausgegangen bin;
Hier ist von einem Geist die Rede im Sinne von Persönlichkeit, denn er ist ja UNREIN (nur etwas Persönliches kann ja Eigenschaften haben).

Wie siehst Du das, IST dieser Geist eine wirkliche Person? Müsste ja eigentlich, denn im ausgefahrenen Zustand irrt er umher?

Wenn ja, sieht man hier wieder sehr schön, wie unterschiedlich der Begriff "Geist" in der Bibel zu sehen ist (Sideshow-Bob hatte herausgearbeitet - sehr schlüssig - dass es mindestens 5 verschiedene Arten von Geist gibt).

Es sieht so aus, als sind die unreinen Geister die Dämonen:
Mt 12,28 Wenn ich aber durch1 den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch hingekommen
Nun wäre die Frage: Wenn ein Mensch einen unreinen Geist (als Person) in sich haben konnte, konnte er dann ebensogut auch einen reinen persönlichen Geist in sich haben?
Pred 12,7 und der Staub zur Erde zurückkehrt, so wie er gewesen, und der Geist zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.
Hier könnte man nun auch denken, die geistliche Persönlichkeit des Menschen kehrt zu Gott zurück, dabei ist vermutlich auch einfach wieder nur die Lebenskraft (Ruach wie sie Adam eingehaucht worden war) gemeint.

@Etta @BibleIsTruth @Dennis75 @Salachrist, wenn IHR auch noch solche Stellen findet, welche scheinbar auf die Abspaltung der Persönlichkeit deuten, immer her damit. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.10.2014 um 22:54
@Optimist
Optimist schrieb: Deshalb wird wohl auch niemand und nichts IM Hades wirklich drin sein, sondern der Hades beschreibt nur was jemanden nach der Auferstehung blüht. Nämlich lt. Bibel, dass beim Gericht im Zuge der Auferstehung ALLE Toten die im Hades (in diesem Rechtsstatus) waren, noch mal "antanzen" (in irgendeiner Form, Art und Weise) und sich ihr Urteil abholen müssen (die Böcke zur rechten und die Schafe zur Linken). So sehe ich das jetzt nach der Disskussion mit Dir, @Sideshow-Bob :)
Hallo lieber Optimist!

Ich bin auch begeistert, wie gut unser "BOB" tiefgründige biblische Wahrheiten erklären kann.

Aus deinem obigen Post kann man erkennen, dass du jetzt wichtige Wahrheiten des inspirierten Wortes Gottes in Verbindung mit Tod und Zustand der Toten immer besser verstehst und das ist ein großer Segen.

Eine wichtige Frage:

Wie verhält es sich eigentlich, wenn jemand gestorben ist und sich dann aus Gottes Sichtweise im "Rechtsstatus" des Hades befindet.
Dann hat er doch die Aussicht auf eine Auferstehung, nicht wahr?

Im obigen zitierten Text von dir befindet sich nun ein weiterer wichtiger Punkt, der einer Klärung bedarf!

In der Bibel, in den christlichen Schriften nennt ja Jesus Christus noch einen weiteren Rechtstatus im Todesszustand eines Menschen ------die GEHENNA! ( Aus der Gesamtheit der Anwendung des biblischen Begriffs GEHENNA wird ersichtlich, dass dieser Begriff für eine ewige Vernichtung steht, also ein rechtlicher Todeszustand ohne Hoffnung auf eine Auferstehung! )

Jesus sagte z. B. zu den unverbesserlichen Schriftgelehrten und Pharisäern:

Matthäus 23: 33:
"Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen?"


Was lehrt uns das?

Das bei bösen Menschen, die sterben, schon beim Tod festgelegt wird, in welchem Rechtsstatus sie sich in Gottes Augen im Todeszustand befinden!


FAZIT:

Wenn das der Fall ist, dann würde es z. B. keine Auferstehung für solche geben, die bereits verurteilt sind und sich daher bereits in der Gehenna ( dem Rechtszustand ewiger Vernichtung! ) befinden.

Übrigens:

Deine obige Erwähnung, die Trennung von Menschen in "Schafe und Böcke", aus dem Gleichnis Jesu aufgezeichnet in Matthäus K. 25, ist KEIN GERICHT an den TOTEN sondern an den Lebenden.

Die vorausgesagte Wiederkunft Christi in Matthäus K. 24 gipfelt in einem Gericht an allen Nationen, dass Jesus dann in Matthäus K. 25 in einem Gleichnis beschreibt!

Matthäus 25: 31 - 33:
"Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken."


Was bedeutet diese Erkenntnis dann eigentlich für Verstorbene, die sich im Hades befinden?

NIEMAND, der sich im Hades befindet und auferweckt wird, wird für Fehler und Sünden gerichtet, die er VOR SEINEM TOD begangen hat!

Denn sonst wäre er ja nicht im Hades sondern bereits in der Gehenna!


Des weiteren:

Alle, die sich im Hades befinden, werden während der Herrschaft Christi, während seiner Herrschaft als König des Königreiches Gottes, auferweckt.

Seine Mitkönige ( geistgesalbte Christen ) erhalten auf jeden Fall eine himmlische Auferstehung mit einem Geistkörper!

Doch was ist mit all denen die vor Jesus gelebt haben wo keine Geistsalbung möglich war?

Oder diejenigen nach Jesu Auftreten auf Erden, die mit der christlichen Botschaft nicht in dem Maße in Berührung gekommen sind, dass sie Jesus annehmen und sich taufen lassen konnten?

Die Bibel sagt nicht, dass solche Menschen in der Gehenna sind!

Also werden sie auferstehen!

Wird Gott ihnen dann nach ihrer Auferstehung eine Gelegenheit geben, die Wahrheiten der christlichen Botschaft zu erkennen und diese anzunehmen?


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

22.10.2014 um 23:29
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Wie verhält es sich eigentlich, wenn jemand gestorben ist und sich dann aus Gottes Sichtweise im "Rechtsstatus" des Hades befindet.
Dann hat er doch die Aussicht auf eine Auferstehung, nicht wahr?
Ja. Auferstehung zum ewigen Leben oder zum Gegenteil (Schafe und Böcke werden getrennt).
Tommy57 schrieb:Das bei bösen Menschen, die sterben, schon beim Tod festgelegt wird, in welchem Rechtsstatus sie sich in Gottes Augen im Todeszustand befinden!
Ja. Das sieht man im Grunde auch an der Geschichte von Lazarus und dem Reichen.
Tommy57 schrieb:FAZIT:
Wenn das der Fall ist, dann würde es z. B. keine Auferstehung für solche geben, die bereits verurteilt sind und sich daher bereits in der Gehenna ( dem Rechtszustand ewiger Vernichtung! ) befinden.
Dieses Fazit finde ich falsch. :)
Ich sehe es so: die "Bösen" kommen in den Hades, aber in das Abteil in dem der Reiche war dem Lazarus den Mund befeuchten sollte...
... und dort sind sie wie in einer Untersuchungshaft.
Im Grunde steht schon fest, wo sie anschließend hinkommen (die Beweise sind zu erdrückend), aber sie müssen trotzdem noch dem Richter vorgeführt werden (dazu müssen sie noch mal auferstehen) und sich ihr Urteil ganz offiziell abholen).

Dass im Hades schon im Grunde feststeht, wo jeder hinkommt, sieht man ja wie gesagt auch wieder bei Lazarus und dem Reichen. Aber sie sind eben noch nicht rechtskräftig verurteilt. DAZU müssen sie eben noch mal beim Richter "antanzen".
Tommy57 schrieb:Deine obige Erwähnung, die Trennung von Menschen in "Schafe und Böcke", aus dem Gleichnis Jesu aufgezeichnet in Matthäus K. 25, ist KEIN GERICHT an den TOTEN sondern an den Lebenden.
Ja richtig. Es ist auch kein Gereicht, sondern lediglich eine Urteilsverkündung. Denn wie gesagt, es stand schon vorher - im Hades - fest, wo sie landen werden.
Also wie beim Gericht: der Richter berät sich mit den Schöffen, während dieser Zeit ist der Häftling in Untersuchungshaft (Hades). Und dann wird der Häfttling noch mal zur offiziellen Urteilsverkündung vorgeführt.
Tommy57 schrieb:In der Bibel, in den christlichen Schriften nennt ja Jesus Christus noch einen weiteren Rechtstatus im Todesszustand eines Menschen ------die GEHENNA! ( Aus der Gesamtheit der Anwendung des biblischen Begriffs GEHENNA wird ersichtlich, dass dieser Begriff für eine ewige Vernichtung steht, also ein rechtlicher Todeszustand ohne Hoffnung auf eine Auferstehung! )

Jesus sagte z. B. zu den unverbesserlichen Schriftgelehrten und Pharisäern:

Matthäus 23: 33:
"Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen?"
Ich verstehe nicht, woraus du aus diesem Vers das hier schließt? :
Tommy57 schrieb:NIEMAND, der sich im Hades befindet und auferweckt wird, wird für Fehler und Sünden gerichtet, die er VOR SEINEM TOD begangen hat!

Denn sonst wäre er ja nicht im Hades sondern bereits in der Gehenna!
-------------------------------------------------------------------
Des weiteren:

Alle, die sich im Hades befinden, werden während der Herrschaft Christi, während seiner Herrschaft als König des Königreiches Gottes, auferweckt.
....
Doch was ist mit all denen die vor Jesus gelebt haben wo keine Geistsalbung möglich war?
Das würde ich gerne auf später verschieben, sonst werden irgendwann unsere Postings zu lang. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

23.10.2014 um 02:51
@Optimist
Tommy:Wie verhält es sich eigentlich, wenn jemand gestorben ist und sich dann aus Gottes Sichtweise im "Rechtsstatus" des Hades befindet.
Dann hat er doch die Aussicht auf eine Auferstehung, nicht wahr?

Optimist: Ja. Auferstehung zum ewigen Leben oder zum Gegenteil (Schafe und Böcke werden getrennt).
Hallo lieber Optimist!

Ein freundlicher Tipp: Ich stelle immer wieder fest, dass du zur Beantwortung meiner Posts immer Etappenweise vorgehst. Bei dieser Vorgehensweise stelle ich jedoch immer wieder ein Problem fest:
Es bereitet dir dann Schwierigkeiten, meinen "KONTEXT" eines Postings zu erfassen!

Deshalb möchte ich dir eine Empfehlung geben:
Lese doch bitte zuerst einmal meinen gesamten Post durch und versuche dir so einen Gesamtüberblick meiner Aussage zu verschaffen und gehe dann erst auf die Gedanken ein, die dir wichtig erscheinen oder wozu Fragen entstehen.

Zu deiner obigen Aussage:

In meinem letzten Post wollte ich dir gerade vermitteln, dass die Trennung in Schafe und Böcke NICHTS mit dem Hades zu tun hat, weil die Szene in Matthäus 25 NICHTS mit der Auferstehung zu tun hat.

Jesus wurde auch von Gott dazu ermächtigt, Richter über Lebende und über Tote zu sein!
Wir lesen:

Apg. 10: 40 - 42:

"Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn offenbar werden lassen, 41 nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor bestimmten Zeugen, uns, die wir mit ihm aßen und tranken, nachdem er von den Toten auferstanden war. 

42 Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein."

Jesus ist also RICHTER der Lebenden und der Toten!

Die Szene im Matthäus K. 25 ( Schafe und Böcke ) zählt, wie es der Kontext zeigt, als ein GERICHT an den LEBENDEN!

Die Szene mit den Schafen und Böcken hat NICHTS mit den Toten zu tun und ist auch NICHT das Endgericht!
Diejenigen, die in der beschriebenen Szene gerichtet werden, sind KEINE Auferstandenen!

Das beschriebene Gericht in Matthäus K. 25 findet statt ( gemäß Kontext ), BEVOR es zur allgemeinen Auferstehung kommt!

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

23.10.2014 um 14:46
@Tommy57


Lieber @Tommy57
Tommy57 schrieb:Ein freundlicher Tipp: Ich stelle immer wieder fest, dass du zur Beantwortung meiner Posts immer Etappenweise vorgehst. Bei dieser Vorgehensweise stelle ich jedoch immer wieder ein Problem fest:
Es bereitet dir dann Schwierigkeiten, meinen "KONTEXT" eines Postings zu erfassen!

-->
Deshalb möchte ich dir eine Empfehlung geben:
Lese doch bitte zuerst einmal meinen gesamten Post durch ...
Gut, werde ich machen. :)
Tommy:
Wie verhält es sich eigentlich, wenn jemand gestorben ist und sich dann aus Gottes Sichtweise im "Rechtsstatus" des Hades befindet.
Dann hat er doch die Aussicht auf eine Auferstehung, nicht wahr?

-->O:
Ja. Auferstehung zum ewigen Leben oder zum Gegenteil (Schafe und Böcke werden getrennt).

-->T:
In meinem letzten Post wollte ich dir gerade vermitteln, dass die Trennung in Schafe und Böcke NICHTS mit dem Hades zu tun hat, weil die Szene in Matthäus 25 NICHTS mit der Auferstehung zu tun hat.
Weshalb sollte Mtt.25 nichts mit der Auferstehunng zu tun haben?
Für mich geht es z.B. aus diesem Vers klar hervor, dass es um die Auferstehung geht:
31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Throne der Herrlichkeit4 sitzen; 32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, gleichwie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
In Off- 20 wird glaube ich eine ähnliche Szene beschrieben, dass die Nationen vor dem Thron versammelt sein werden (und da geht es doch auch um das Endgericht).
Tommy57 schrieb:Jesus wurde auch von Gott dazu ermächtigt, Richter über Lebende und über Tote zu sein!
Ja, das wird er, jedoch sind meiner Meinung nach die geistig Lebenden und geistig Toten gemeint.
Deshalb wird in Matt.25 auch von den törichten Jungfrauen geschrieben, welche sozusagen als geistig tot beschrieben werden, weil sie sich eben nicht bereit machten.
Und später im Kapitel wird von denjenigen gesprochen, welche zwar glaubten, sie hätten alles für Jesus getan, dies jedoch nicht getan hatten...
Da ist aber von keinem Gerichtsprozess die Rede in meinen Augen, sondern nur das Aufzeigen von Handlungsweisen, welche zum geistigen Tod führen bzw. umgedreht NICHT zum geistigem Lebendigsein beitragen können.

Für mich stellt es sich nach wie vor so dar, dass die Böcke erst beim Endgericht von den Schafen getrennt werden.

Irgendwo gibts doch auch einen Vers, welcher besagt, dass das Unkraut und die gute Saat gleichermaßen - NEBENeinander wachsen wird -> also da sehe ich auch keine Trennung schon VOR dem Gericht. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 01:30
@Optimist
Optimist schrieb:
Deshalb wird wohl auch niemand und nichts IM Hades wirklich drin sein, sondern der Hades beschreibt nur was jemanden nach der Auferstehung blüht. Nämlich lt. Bibel, dass beim Gericht im Zuge der Auferstehung ALLE Toten die im Hades (in diesem Rechtsstatus) waren, noch mal "antanzen" (in irgendeiner Form, Art und Weise) und sich ihr Urteil abholen müssen (die Böcke zur rechten und die Schafe zur Linken). So sehe ich das jetzt...

Nach allem was wir bis jetzt "herausgefunden" hatten, sieht es wirklich so aus, als wird außer der Lebensenergie (Ruach, was Adam eingehaucht bekam) nichts abgespaltet beim Tod, zumindest nicht sowas in der Art wie Persönlichkeit, Seele oder geistige Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen (also kein GEIST im Sinne vom Wesen/Charakter/Bewusstsein des Menschen).
Wenn diese Bausteine so zunächst mal fix sind – hat das für viele Bibelstellen eine dramatische Bedeutung – es geht nicht mehr um die Frage, Seele oder Jenseits? – sondern was stattdessen vermittelt werden soll?! Das Gesamtbild in der Sache führt an vielen Stellen, die den Punkt nicht für sich allein klären, nun zu einen völlig anderen Einblick - deshalb bewerte ich das, als einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 04:02
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:Wenn diese Bausteine so zunächst mal fix sind – hat das für viele Bibelstellen eine dramatische Bedeutung – es geht nicht mehr um die Frage, Seele oder Jenseits? – sondern was stattdessen vermittelt werden soll?! Das Gesamtbild in der Sache führt an vielen Stellen, die den Punkt nicht für sich allein klären, nun zu einen völlig anderen Einblick - deshalb bewerte ich das, als einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt ;)
Ich weiß nicht ob es an der Uhrzeit liegt, aber ich steh etwas auf der Leitung.
Könntest Du bitte noch mal mit anderen Worten erklären, was Du damit sagen wolltest?



@Tommy57

aus dem anderen Faden:
6 So kam er dann zu Sịmon Petrus. Er sagte zu ihm: „Herr, wäschst du mir die Füße?“ 7 Jesus gab ihm zur Antwort: „Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, doch wirst du es nach diesen Dingen verstehen.“ 

8 Petrus sagte zu ihm: „Du wirst mir bestimmt niemals die Füße waschen!“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Teil mit mir.“ 

9 Sịmon Petrus sagte zu ihm: „Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und den Kopf.“ 

10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“ 11 Er kannte ja den Menschen, der ihn verriet. Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein.“

12 Als er ihnen nun die Füße gewaschen und seine äußeren Kleider angelegt und sich wieder am Tisch niedergelegt hatte, sprach er zu ihnen: „Wißt ihr, was ich euch getan habe? 

13 Ihr redet mich mit ‚Lehrer‘ und ‚Herr‘ an, und ihr sagt es mit Recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr VERPFLICHTET, einander die Füße zu waschen. 

15 Denn ich habe euch ein BEISPIEL gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt. 
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter größer als der, der ihn gesandt hat. 

17 Wenn ihr diese Dinge wißt, glücklich seid ihr, wenn ihr sie tut."
Als ich das las, fiel mir auf, dass in diesem Kapitel vermutlich ein doppelter oder sogar vielleicht 3-facher Sinn steckt. Außer dem was Du schon geschrieben hattest ist das hier in meinen Augen ein Hinweis auf die Taufe:
10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“
--> "Wer gebadet ist" ... wer im Wasser untergetaucht worden ist, dem wurden die Sünden vergeben, er ist also rein (Ganzkörperwäsche... weißes Kleid usw.).
Er macht sich lediglich immer wieder die Füße schmutzig und diese müssen immer wieder gewaschen werden.
Das "Füße waschen" steht in meinen Augen symbolisch für Sündenvergebung, also dass man nach der Taufe trotzdem immer wieder darum bitten soll, dass einem die täglichen Sünden vergeben werden.
Wie gesagt, die Grundreinigung war erfolgt (man ist "gebadet" worden), aber die Füße müssen immer wieder abgewaschen werden.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 04:13
@Optimist
@Sideshow-Bob

Wenn diese Bausteine so zunächst mal fix sind – hat das für viele Bibelstellen eine dramatische Bedeutung – es geht nicht mehr um die Frage, Seele oder Jenseits? – sondern was stattdessen vermittelt werden soll?! Das Gesamtbild in der Sache führt an vielen Stellen, die den Punkt nicht für sich allein klären, nun zu einen völlig anderen Einblick - deshalb bewerte ich das, als einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt ;)

Optimist schrieb:
Ich weiß nicht ob es an der Uhrzeit liegt, aber ich steh etwas auf der Leitung.
Könntest Du bitte noch mal mit anderen Worten erklären, was Du damit sagen wolltest?
...d.h. das Diskutieren um diese Dinge, ist ja keine Sportart - sondern, festgestellte Prozesse ( und so habe ich Deine Zitate verstanden) haben in ihrer weiteren Anwendung, eine Bedeutung für die künftige Lesart der Bibel!


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 04:24
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:...d.h. das Diskutieren um diese Dinge, ist ja keine Sportart - sondern, festgestellte Prozesse ( und so habe ich Deine Zitate verstanden) haben in ihrer weiteren Anwendung, eine Bedeutung für die künftige Lesart der Bibel!
Alles klar jetzt. :)

Also eins ist für mich biblisch gesehen ein Fakt: Ganz egal wie man die entsprechenden Verse auffasst (ob als abspaltbare Persönlichkeit oder nicht), wenn man getauft wurde, hat man das Anrecht auf ewiges Leben bekommen, bzw. lt. Bibel lebt man dann ewig, WENN man nicht wieder vom Glauben abfällt. :)

Ich denke, DARAUF können wir uns sicher ALLE einigen (auch etta, oder)?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 04:34
@Optimist
Optimist: Als ich das las, fiel mir auf, dass in diesem Kapitel vermutlich ein doppelter oder sogar vielleicht 3-facher Sinn steckt. Außer dem was Du schon geschrieben hattest ist das hier in meinen Augen ein Hinweis auf die Taufe:
10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“

--> "Wer gebadet ist" ... wer im Wasser untergetaucht worden ist, dem wurden die Sünden vergeben, er ist also rein (Ganzkörperwäsche... weißes Kleid usw.).
Er macht sich lediglich immer wieder die Füße schmutzig und diese müssen immer wieder gewaschen werden.
Das "Füße waschen" steht in meinen Augen symbolisch für Sündenvergebung,
Hallo lieber Optimist!

Zum Zeitpunkt der obigen Aussage Jesu war die Taufe in Christus Jesus noch nicht eingeführt!
Diese wurde erst nach Jesu Tod und Auferstehung, als das Lösegeld dargebracht war, also ab Pfingsten 33 rechtswirksam.

Man könnte natürlich diese Worte Jesu auch auf die Taufe "interpretieren", doch ich denke Jesus nahm eher auf die Worte des Simon Petrus bezug, der sich zuerst nicht die Füsse von Jesus waschen lassen wollte, doch als Jesus ihm sagte, wenn er sich nicht die Füsse waschen lassen würde, dann hätte er keinen Teil mit ihm, da wollte Petrus sogar eine Ganzkörperwäsche von Jesus, denn es wäre ihm arg gewesen, keinen Anteil mit Jesus zu haben, so sehr liebte er ihn als seinen Herrn und Lehrer, ja als den Messias.

Jesus zeigte daher in diesem Zusammenhang schon, dass eine Reinigung ( von Sünden ) nur in Verbindung mit seiner Person möglich sein wird.
Noch am gleichen Tag sollte er ja durch seinen Opfertod das Lösegeld für die Menschheit erbringen. Nach seiner Auferstehung brachte er den Wert seines Blutes ( ein sündenloses vollkommenes Menschenleben! ) im Himmel, in der WIRKLICHKEIT der Gegenwart Gottes dar, was der TEMPEL in Jerusalem mit der Sühnetagsvorkehrung und dem darbringen von geopfertem Tierblut durch den Hohepriester im Allerheiligsten nur vorgeschattet hatte!
Die Annahme des Lösegeldes hatte Gott an Pfingsten 33 durch die Ausgießung des heiligen Geistes bezeugt und der NEUE BUND wurde ab da RECHTSWIRKSAM!

Das Blut Jesu reinigt natürlich nur von Sünde, wenn ein Mensch bereut, umkehrt, Glauben an das Loskaufsopfer Jesu ausübt und sich im Namen Jesu Christi taufen lässt!


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

24.10.2014 um 04:43
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Das Blut Jesu reinigt natürlich nur von Sünde, wenn ein Mensch bereut, umkehrt, Glauben an das Loskaufsopfer Jesu ausübt und sich im Namen Jesu Christi taufen lässt!
Richtig.

Und deshalb glaube ich, dass der folgende Satz eine Ankündigung auf Jesu Opfer und somit auch die Ankündigung der Taufe ist (wie du ja auch geschrieben hast, dass die Taufe wichtig ist, WENN man an Jesus glaubt):
Optimist schrieb:7 Jesus gab ihm zur Antwort: „Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, doch wirst du es nach diesen Dingen verstehen.“ 
Und paar Verse danach kommt dann der Satz, welchen ich doppeldeutig auffasse (einmal so wie du es auffasst, aber auch in Anspielung auf die Taufe):
Optimist schrieb:10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“ 11 Er kannte ja den Menschen, der ihn verriet. Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein.“
Also erst sagte Jesus, dass er noch nicht verstanden werden kann (weil er noch nicht auferstanden war) und danach spricht er von einem vollständigem Baden, was die Jünger angeblich schon hinter sich haben (verstehe ich wie gesagt als Prophezeihung für die Zeit NACH seiner Auferstehung, WENN also die Jünger sich taufen lassen werden... DANN sind sie gebadet).
Nur einer ist nicht rein, weil er - der Judas - seine Sünden nicht bereut hatte, sich das Leben nahm... somit konnte er natürlich auch keine Sündenvergebung bekommen und schon gar nicht getauft werden.

Deshalb spricht Jesus folgendes über ihn: "Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein"


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24.10.2014 um 04:48
@Optimist

Hallo lieber Optimist!

Vielen Dank für deine interessanten Erklärungen, wie du die Worte Jesu in tieferem Sinn verstehst!

Ich habe hierzu auch noch was gefunden:

Jesus Christus erteilte seinen Jüngern eine Lektion in der Demut und im gegenseitigen Dienen, als er — ihr Herr und Meister — ihnen die Füße wusch (Joh 13:5-14; vgl. 1Ti 5:9, 10).

Bei dieser Gelegenheit sagte Jesus: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein.“

Sicher dachte er daran, daß, selbst wenn jemand gebadet war, seine Füße schon durch wenige Schritte wieder staubig wurden und häufig gewaschen werden mußten.

Die Priester und Leviten, die in den Tagen des irdischen Dienstes Jesu im Tempelbereich Wache hielten, brauchten, nachdem sie sich frühmorgens durch Untertauchen gereinigt hatten, am gleichen Tag nicht mehr zu baden; sie mußten sich nur die Hände und die Füße waschen. (Siehe auch 2Mo 30:19-21.)

Mit den Worten: „Ihr seid rein, aber [Judas betreffend] nicht alle“ verlieh Jesus offensichtlich dem, was er bei jener Gelegenheit tat, in geistiger Hinsicht einen zusätzlichen tieferen Sinn (Joh 13:10, 11).

In Epheser 5:25, 26 wird gezeigt, daß Jesus die Christenversammlung mit dem „Wasserbad durch das Wort“ der Wahrheit reinigt. Folglich sollten die treuen Nachfolger Jesu ebenfalls nicht allein für die physischen, sondern noch mehr für die geistigen Bedürfnisse ihrer Brüder demütig Sorge tragen. Auf diese Weise würden sie einander helfen, angesichts der täglichen Versuchungen und Verlockungen, durch die sich ein Christ in dieser Welt verunreinigen könnte, rein zu bleiben (Heb 10:22; Gal 6:1; Heb 12:13;

Jemandem die Füße waschen. Als Jesus seinen Jüngern die Füße wusch, benutzte er diese orientalische Sitte als Veranschaulichung, um ihnen einzuprägen, daß sie demütig sein und einander dienen sollten. Petrus bat ihn ungeniert, ihm außer den Füßen auch die Hände und den Kopf zu waschen. Doch Jesus erwiderte: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein“ (Joh 13:3-10). Jesus spielte hier darauf an, daß jemand, der (mit Sandalen beschuht) von einem Bad nach Hause zurückgekehrt war, sich nur den Straßenstaub von den Füßen zu waschen brauchte. Die Bezugnahme auf buchstäbliche Reinheit diente dabei als ein Sinnbild für geistige Reinheit.


Gruß, Tommy


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24.10.2014 um 05:03
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Die Bezugnahme auf buchstäbliche Reinheit diente dabei als ein Sinnbild für geistige Reinheit.
Ja so verstehe ich es auch. Es ist wie gesagt, in meinen Augen doppeldeutig.

Und ich sehe noch immer in den Versen auch einen Hinweis auf die Taufe. :) ... denn durch die Taufe wird man eben auch geistig gereinigt.

Durch die Bekehrung wird sozusagen erst mal die Grundlage geschaffen, dass man sich geistig verändern kann (man erkennt erst mal die Notwendigkeit, sich zu ändern)
Bei der Taufe welche man aus Glaubensgehorsam vollzieht, wird man dann geistig vollständig gereinigt (weißes Kleid) bzw. bekommt man eine andere geistige Haltung und Sicht auf die Dinge. Man wird durch den HG befähigt, ständig an sich zu arbeiten.

Weil man nun also geistig rein ist, kann man dem Leib Christi zugeführt werden (vorher ist dies nicht möglich, weil im Leib nur was Reines aufgenommen werden kann), was jedoch nicht bedeutet, dass man nun nicht mehr sündigen wird. Nein man wird ja dennoch weiterhin barfuß über Schmutz laufen... , aber man hat die Möglichkeit, sich diese kleine "Befleckung" immer wieder abwaschen zu lassen (Sündenvergebung durchs Gebet).

Aber die Grundreinigung ist durch die Taufe vollzogen und diese grundlegende Reinheit bleibt erhalten (wenn man nicht vom Glauben abfällt).

So sehe ich das alles. :)


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24.10.2014 um 05:12
@Optimist

Hallo lieber Optimist!

Gestern haben wir in der christlichen Zusammenkunft den tiefen Sinn der Lösegeldvorkehrung weiter besprochen!

Gerne möchte ich dich an dem behandelten Stoff einen Anteil haben lassen.
Wir brauchen jedoch die Gedanken nicht jetzt auszudiskutieren, es sei denn du hast zu einem Punkt eine spezielle Frage! :-)

Der Erlösungsauftrag zu Ende geführt

16 Jesus musste seinen Erlösungsauftrag allerdings noch zu Ende führen. Am dritten Tag nach seinem Tod wurde er von Jehova auferweckt (Apostelgeschichte 3:15; 10:40). Durch diesen bedeutsamen Akt belohnte Jehova seinen Sohn nicht nur für seinen treuen Dienst, sondern gab ihm auch die Gelegenheit, seinen Erlösungsauftrag als Gottes Hoher Priester zu vollenden (Römer 1:4; 1. Korinther 15:3-8). Der Apostel Paulus erklärt: „Als . . . Christus als Hoher Priester . . . kam, . . . begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung für uns. Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen“ (Hebräer 9:11, 12, 24).

17 Christus konnte sein buchstäbliches Blut nicht in den Himmel mitnehmen (1. Korinther 15:50). Stattdessen nahm er das mit, was sein Blut symbolisierte: den rechtlichen Wert seines geopferten vollkommenen menschlichen Lebens. Vor der Person Gottes brachte er dann den Wert dieses Lebens formell dar — als Lösegeld im Austausch gegen die sündige Menschheit. Nahm Jehova das Opfer an? Ja. Das wurde zu Pfingsten 33 u. Z. deutlich, als der heilige Geist auf etwa 120 Jünger in Jerusalem ausgegossen wurde (Apostelgeschichte 2:1-4). Doch so begeisternd das auch war, es war erst der Anfang der herrlichen Segnungen, die das Lösegeld mit sich bringt.

Segnungen des Lösegelds
18 In seinem Brief an die Kolosser erklärt Paulus, dass Gott es für gut befand, durch Christus alle anderen Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, das Jesus am Marterpfahl vergoss. Wie Paulus weiter ausführt, betrifft diese Versöhnung zwei verschiedene Gruppen — „die Dinge in den Himmeln“ und „die Dinge auf der Erde“ (Kolosser 1:19, 20; Epheser 1:10). Die erste Gruppe setzt sich aus 144 000 Christen zusammen, die die Hoffnung haben, als himmlische Priester zu dienen und mit Jesus Christus zusammen als Könige über die Erde zu regieren (Offenbarung 5:9, 10; 7:4; 14:1-3). Durch sie werden die Segnungen des Lösegelds über einen Zeitraum von tausend Jahren nach und nach gehorsamen Menschen zugute kommen (1. Korinther 15:24-26; Offenbarung 20:6; 21:3, 4).
19 „Die Dinge auf der Erde“ sind die Personen, die ein Leben in Vollkommenheit auf einer paradiesischen Erde erwartet. In Offenbarung 7:9-17 werden sie als „eine große Volksmenge“ beschrieben, die die bevorstehende „große Drangsal“ überleben wird. Sie müssen jedoch nicht bis dahin warten, um die Segnungen des Lösegelds genießen zu können. Sie haben bereits „ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht“. Da sie Glauben an das Lösegeld ausüben, bringt ihnen dieser Akt der Liebe schon jetzt geistige Segnungen. Sie sind als Freunde Gottes gerechtgesprochen worden (Jakobus 2:23). Durch Jesu Opfer können sie sich „mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten Güte“ nähern (Hebräer 4:14-16). Wenn sie einen Fehler machen, können sie auf echte Vergebung zählen (Epheser 1:7). Trotz ihrer Unvollkommenheit erfreuen sie sich eines reinen Gewissens (Hebräer 9:9; 10:22; 1. Petrus 3:21). Die Versöhnung mit Gott ist für sie somit weniger etwas Erhofftes als vielmehr etwas bereits Reales! (2. Korinther 5:19, 20). Während der tausend Jahre werden sie allmählich „von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht . . . zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ (Römer 8:21).
20 „Dank sei Gott durch Jesus Christus“ für das Lösegeld! (Römer 7:25). Diese Lösung ist vom Prinzip her einfach, geht aber so sehr in die Tiefe, dass uns große Ehrfurcht packt (Römer 11:33). Ganz bewusst über das Lösegeld nachzudenken berührt unser Herz und bringt uns dem Gott der Gerechtigkeit noch näher. Wie der Psalmist haben wir allen Grund, Jehova zu preisen, denn „er liebt Gerechtigkeit und Recht“ (Psalm 33:5).

Gruß, Tommy


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24.10.2014 um 05:16
Lieberr @Tommy57
Danke Dir.
Werde es morgen erst lesen, muss jetzt erst mal meine Augen entspannen.
Wünsche Dir eine gute Nacht :)


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24.10.2014 um 05:27
@Tommy57

ach so, ganz schnell noch ein Gedanke dazu:
Optimist schrieb: So kam er dann zu Sịmon Petrus. Er sagte zu ihm: „Herr, wäschst du mir die Füße?“ 7 Jesus gab ihm zur Antwort: „Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, doch wirst du es nach diesen Dingen verstehen.“ 

8 Petrus sagte zu ihm: „Du wirst mir bestimmt niemals die Füße waschen!“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Teil mit mir.“ 

9 Sịmon Petrus sagte zu ihm: „Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und den Kopf.“ 

10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“ 11 Er kannte ja den Menschen, der ihn verriet. Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein.“

12 Als er ihnen nun die Füße gewaschen und seine äußeren Kleider angelegt und sich wieder am Tisch niedergelegt hatte, sprach er zu ihnen: „Wißt ihr, was ich euch getan habe? 

13 Ihr redet mich mit ‚Lehrer‘ und ‚Herr‘ an, und ihr sagt es mit Recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr VERPFLICHTET, einander die Füße zu waschen. 

15 Denn ich habe euch ein BEISPIEL gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt. 
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter größer als der, der ihn gesandt hat. 
-> ganz speziell dazu fällt mir gerade was ein:
Optimist schrieb:14 Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr VERPFLICHTET, einander die Füße zu waschen. 
Das ist in meinen Augen eine Anspielung auf die Sündenvergebung (wie gesagt, Zusammenhang mit der Taufe). Aber nicht nur Sündenvergebung seitens Gottes, sondern auch Vergebung untereinander -> "Vater der Du bist im Himmel ... vergib mir meine Schuld so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"
-> Jesus wusch die Füße (Schuldvergebung) aber auch die Jünger sollen sich untereinander waschen (sich vergeben).

Also wie gesagt, das Kapitel wirkt auf mich durch und durch u.a. als Anspielung auf die Taufe bzw. Sündenvergebung.

Dein voriges Posting habe ich noch nicht gelesen, mache ich wie gesagt morgen. :)


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24.10.2014 um 05:37
@Tommy57
Habs nun doch gleich noch gelesen deinen vorigen Beitrag. :)
Tommy57 schrieb: Trotz ihrer Unvollkommenheit erfreuen sie sich eines reinen Gewissens (Hebräer 9:9; 10:22; 1. Petrus 3:21). Die Versöhnung mit Gott ist für sie somit weniger etwas Erhofftes als vielmehr etwas bereits Reales!
ja, und das reine Gewissen bekommt man in meinen Augen durch die Taufe, weil man weiß, dass einem ab da die bisherigen Sünden abgewaschen worden sind. Kraft des Blutes von Jesus.


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