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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie
pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.11.2014 um 23:54
Optimist schrieb:Und außerdem geht es eben auch um das andere was ich weiter oben beschrieb, um die mehr oder weniger aufgesetzte Art bei vielen Zeugen die ich kennengelernt hatte. Sie sind zwar alle freundlich, aber diese Freundlichkeit wirkt nur bei sehr wenigen richtig echt.
freundlichkeit ist ein bewusstes bemühen , ein gewollter vorsatz ,genauso wie liebe in der bibel kein ringelrein und eine gefühlssache sein kann. oder kannst du jeden immer aufrichtig symphatisch finden?

das "aufgesetze" ist demnach eine willenskundgebung.
sei mal ehrlich dir gegenüber ,ob du das wirklich anders handhabst oder handhaben kannst !

der eindruck einer "elite" beruht vll. ganz einfach darauf ,dass man das wort gottes eben doch gründlicher studiert hat und man in vielem konträr zur mehrheitlich vertretenen ansicht steht.

auch vll. dadurch ,dass man sich der ökumene verweigert!


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 00:03
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:freundlichkeit ist ein bewusstes bemühen , ein gewollter vorsatz ,genauso wie liebe in der bibel kein ringelrein und eine gefühlssache sein kann. oder kannst du jeden immer aufrichtig symphatisch finden?

das "aufgesetze" ist demnach eine willenskundgebung.
sei mal ehrlich dir gegenüber ,ob du das wirklich anders handhabst oder handhaben kannst !
Ich bin der Meinung, man kann sich um seinen Nächsten bemühen, ihm helfen wo er Hilfe braucht (soweit es einem möglich ist) ... kurz, man kann Nächstenliebe praktizieren, ohne ständig ein Lächeln im Gesicht zu haben, wenn einem gerade nicht danach zumute ist.

WENN man lächelt, finde ich, dann sollte es auch aus dem Herzen kommen. Mir zumindest ist es lieber, ich schaue in ein Gesicht, was die Emotionen ehrlich widerspiegelt. Und wenn ich dann in ein ernstes Gesicht sehe, wo ich aber dennoch weiß, der Mensch ist mir wohlgesonnen, dann stört mich das fehlende Lächeln in keiner Weise.

Natürlich gibt es auch in meiner Gemeinde welche, zu denen ich z.B. nicht so einen ausgeprägten Draht habe wie zu Anderen. Denen gegenüber setze ich dann entprechend eben auch kein Dauergrinsen auf.
Dennoch respektiere und achte ich diese gleichermaßen und wenn sie meine Hilfe brauchen, helfe ich ihnen. DAS verstehe ich unter Nächstenliebe - aufgesetzte Freundlichkeit gehört für mich nicht dazu. Aber das ist eben meine ganz persönliche Sichtweise dazu. Andere sehen es vielleicht anders.


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pere_ubu
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05.11.2014 um 00:11
@Optimist


du kommst hier mit recht komischen sachen ,die sich biblisch wohl kaum besprechen lassen können ,oder steht irgendwo welch ein gesicht man zu machen hat.

also ehrlich gesagt ,damit können wir in einen psychologie-thread gehen ,wenn überhaupt.
im übrigen hantierst dabei mit reichlich unterstellungen.
das ist irgendwie nicht zu diskutieren hier im thema.
wenn das dein "eindruck" ist ,dann solls so sein.
dafür dass dich ZJs zum glauben geführt haben haust du hier jedenfalls reichlich viel undankbarkeit heraus wie ich meine!

zum thema ,dass du dir wie ein schüler vorkamst ,solltest dir vll. mal vergegenwärtigen ,dass man mit "milch" anfängt ,bevor man zur "festen speise" übergeht.

hebräer 5
12 Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer+ sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge+ der heiligen Aussprüche Gottes+ lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise.*+ 13 Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger.+ 14 Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen*+ durch Gebrauch geübt haben* zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.+


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05.11.2014 um 00:19
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:du kommst hier mit recht komischen sachen ,die sich biblisch wohl kaum besprechen lassen können ,oder steht irgendwo welch ein gesicht man zu machen hat.

also ehrlich gesagt ,damit können wir in einen psychologie-thread gehen
Warum stört es Dich, dass ich hier schildere, wie ich das alles sehe? Entsinnst Du Dich denn nicht daran, dass Tommy mich danach gefragt hatte?
pere_ubu schrieb:im übrigen hantierst dabei mit reichlich unterstellungen.
nein, das sind meine ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke.
pere_ubu schrieb:dafür dass dich ZJs zum glauben geführt haben haust du hier jedenfalls reichlich viel undankbarkeit heraus wie ich meine!
Das ist nun wiederum DEIN Eindruck, wo ich Dir auch Unterstellung unterjubeln könnte.
pere_ubu schrieb:das ist irgendwie nicht zu diskutieren hier im thema.
Darum geht es auch gar nicht, dies zu diskutieren. Wie gesagt, Tommy wollte wissen, warum mir die Zeugen weniger zusagten als meine Gemeinde und ich hatte das beantwortet. Nun hattest Du Deinerseits darauf reagiert und die Dinge nahmen ihren Lauf. :)
zum thema ,dass du dich wie ein schüler vorkamst ,solltest dir vll. mal vergegenwärtigen ,dass man mit "milch" anfängt ,bevor man zur "festen speise" übergeht.
Ja natürlich. Nur ging es bei meiner Schiilderung eben darum, WIE man die Milch zu sich nimmt - aus der Babyflasche oder aus einer Tasse?

Und wenn ich beschrieb, dass mir das mit der Babyflasche nicht gefiel, habe ich nicht die Zeugen diffamiert oder sonstwas, ich bin deswegen auch nicht undankbar, sondern ich habe nur ganz ehrlich meine Empfindungen geschildert (weil ich ja auch danach gefragt worden bin...).


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pere_ubu
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05.11.2014 um 00:26
@Optimist


naja ,ich kenn die schwierigkeit zeuge zu werden ,weil es verpflichtender ist ,als in anderen gemeinden die nicht predigen gehen. da ist es dann gemütlicher das vom sofa zu betreiben und das einem "pfarrer/priester/prediger " zu überlassen.
auch wird wohl mehr von einem "abverlangt" ,was das aufgeben von negativen eigenschaften betrifft , insbesondere das sexualverhalten ! :)
dazu muss man sich entweder schon die hörner "abgestossen" haben ,oder sehr viel einsicht und selbstdisziplin aufbringen.
daher wundert es mich ehrlich gesagt wenig ,warum sich im grunde äusserst wenige dazu entschliessen.
da ist es in anderen gemeinden dann halt kuscheliger und "lockerer".


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05.11.2014 um 00:32
@pere_ubu
naja ,ich kenn die schwierigkeit zeuge zu werden ,weil es verpflichtender ist ,als in anderen gemeinden die nicht predigen gehen. da ist es dann gemütlicher das vom sofa zu betreiben oder das einem "pfarrer/priester/prediger " zu überlassen.
auch wird wohl mehr von einem "abverlangt" ,was das aufgeben von negativen eigenschaften betrifft , insbesondere das sexualverhalten ! :)
dazu muss man sich entweder schon die hörner "abgestossen" haben ,oder sehr viel einsicht und selbstdisziplin aufbringen.
...
da ist es in anderen gemeinden dann halt kuscheliger und "lockerer".
Du wirst es evtl. nicht glauben, aber ich belüge dich nicht - bei uns wird genauso viel abverlangt (u.a. auch sexuell gesehen) und man wird bei Fehlverhalten ermahnt.
Ermahnt jedoch in dem Sinne, dass man erinnert wird, ob es gottgefällig ist, was man gerade tut.
In krassen Fällen kann es dann sogar - wie bei Euch - zu einem Ausschluss kommen (wenn kein Wille zur Umkehr und Reue gezeigt wird).
So kuschlig wie Du dir es vorstellst ist es also bei uns auch nicht.


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pere_ubu
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05.11.2014 um 00:33
auf das predigengehen möchtest lieber nicht eingehen ? ;)
oder warum hast das ausgeklammert? @Optimist
@Optimist


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05.11.2014 um 00:34
@Optimist
Sideshow-Bob schrieb:
Es wäre taktisch sicher nicht ganz klug, eine göttliche Entscheidung im Endgericht, quasi als nachträgliche Orientierung, abzuwarten?!

Optimist schrieb:
Also dann jetzt "Butter bei de Fische" :) wer sind die Richtigen?
Wie Du es teilweise schon angedeutet hast, finde ich es auch etwas platt bzw. unverschämt hier in diesem Rahmen eine christliche Gemeinde als absolute Wahrheit zu präsentieren.

(wir beide wurden mal von einem Lichtstrahl getroffen, der zumindest unser Leben verändert hat, und uns fortan in die Lage versetzt hat, über den christlichen Horizont zu schauen! - und das ist sicher beachtlich – fortan ist es für mich eine gewisse Null-Linie mit der man vieles bemessen kann bzw. in diesen eigentümlichen “Superlativen*“ einen Überblick über Machbarkeit und christlichen Möglichkeiten findet.)

Stattdessen ist aber hier in diesem Rahmen, der biblischen Anspruch an die Christenversammlung bestimmt zu diskutieren:
Optimist schrieb:
Und wenn Du eine Glaubensgemeinschaft als die Richtigen ansiehst, bedeutet dies, dass ausnahmslos alle Anderen "falsch" sein müssen...
Im Grunde bedingt logisch – andersrum wäre die christliche Gemeinde ( und damit das ganze Christentum ) eine Illusion – ein religiöser Kremerladen, wo jeder seine eigene Vorstellung bedient. ( "Richtig" würde bedeuten, das biblische Funktionalitäten erfüllt sind - das kann ja auch ggf. mehrere treffen - welche Merkmale das genau sein müssten, wäre doch mal interessant?!)


Auch wir, die wir hier DISKUTIEREN, könnten eine Christenversammlung gründen ( ich unterstelle allen hier Aufrichtigkeit – und christliche Wertschätzung – und doch wären wir ( zunächst ! ) nicht mehr als ein biblischer Lesezirkel, der seine eigenen Überlegungen anstellt?!


Worum geht es also – das heiße Eisen nennt sich Mitteilungskanal – Gott gebraucht die Gemeinde als Instrument – dies müsste sich trotz menschlicher Fehler – in dem Aktionismus und dem Erkenntniswesen irgendwie abzeichnen.

Nehmen wir mal Dein Beispiel:
Optimist schrieb:
Das Bibelstudium wirkt (auf mich) in meiner Gemeinde lebendiger (weniger starr). Das heißt, eine Lehrmeinung steht - trotz vorhandener Hefte - nicht von vornherein fest, sondern sie wird regelrecht anhand der Bibel erarbeitet - das Vorgegebene wird also nicht um jeden Preis übernommen.
In meiner Gemeinde heißt es in solchen Fällen dann: Wir können das im Moment noch nicht ausreichend erklären, aber wir versuchen das mal anhand der Bibel - evtl. auch mit anderen Christen (NICHT mit einer Leitung...) zu klären.


Gehe mit diesen Eindruck bitte mal in die Christenversammlung des ersten Jahrhunderts:
Haben die ihre Erkenntnis ohne Leitung ausdiskutiert bzw. erarbeitet?

Schau Dir mal zunächst einen Text an, den man mit bedacht dosieren muss, aber eine entscheidene Spur enthält:
1Kor 13:2....wenn ich einen so starken Glauben habe, dass ich Berge versetzen kann,
aber ich habe keine Liebe – dann bin ich nichts.
4Die Liebe ist geduldig und gütig.
Die Liebe eifert nicht für den eigenen Standpunkt....
Die eigene Wahrnehmung könnte sich also in der Christenversamlung relativ verhalten ( ! )

Jetzt zurück ins erste Jahrhundert: die Christenversammlung befand sich bezüglich der Bescheidung und der internationalen Ausrichtung in einer Desorientierung – haben sie unendlich diskutiert und jede von den mehreren Versammlungen, einen eigenen Standpunkt erarbeitet?

Das Gegenteil war der Fall:
Ap 15:22Darauf beschlossen die Apostel und die Gemeindeältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken.
Dort befand sich die LEITUNG aller Gemeinden ( ! ) und von Dort kam folgende ANLEITUNG:
Ap15:28 Vom Heiligen Geist geleitet, haben wir nämlich beschlossen, euch keine weitere Last aufzuladen außer den folgenden Einschränkungen, die unbedingt von euch zu beachten sind:
29Esst kein Fleisch von Tieren, die als Opfer für die Götzen geschlachtet wurden; genießt kein Blut; esst kein Fleisch von Tieren, deren Blut nicht vollständig ausgeflossen ist; und hütet euch vor Blutschande. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, tut ihr recht. Lebt wohl!«
Wenn man sich mal genau mit der Bedeutung von der Reduzierung auf diese Gebote beschäftigt, dann wird klar das diese neue ANWEISUNG, neben der Beschneidung viele andere Gebote, um nicht zu sagen, mal eben 1500 Jahre jüdische Geschichte beiseite geschoben hat. Einfach so Peng!

Haben die verschiedenen Gemeinden und Christen, diese revolutionäre Anweisung, als etwas empfunden was starr vorgegeben, und nicht um jeden Preis übernommen wird???!!!

Die Reaktion:
Ap 15:30. Die beiden Abgesandten gingen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia. Vor der versammelten Gemeinde übergaben sie den Brief.
31Als er vorgelesen wurde, freuten sich alle über den ermutigenden Bescheid.

Ap 16:4In allen Städten, durch die sie kamen, übergaben sie den Gemeinden die Vorschriften, die die Apostel und Gemeindeältesten in Jerusalem erlassen hatten, und sie ermahnten sie, danach zu leben.
5So wurden die Gemeinden in ihrem Glauben gefestigt, und täglich schlossen sich ihnen weitere Menschen an.
Obwohl jede Gemeinde damals mit Personen gesegnet waren, die nach dem HG befähigt waren ( z.B. zu Prophezeien) , wurde hier eindeutig in einer zentralen Leitung etwas vorgegeben - Sollte das nicht das Prinzip sein, wie die Christenversammlung grundsätzlich funktioniert?!

Es geht also weniger um die Frage, um eine Leitung oder Vorgabe - das scheint ein christlicher Anspruch zu sein - sondern ob man sich in einer Christenversammlung befindet, die dafür befähigt ist - und damit den Zweck einer Christenversammlung erfüllt.


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05.11.2014 um 00:36
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:auf das predigengehen möchtest lieber nicht eingehen ? ;)
Dazu hatte ich gestern schon was geschrieben (könnte evtl. auch vorgestern gewesen sein) - hast es vergessen oder nicht alles mitgelesen?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 00:49
@Optimist
Sideshow-Bob schrieb:
Das wäre so, als wenn man im Strassenverkehr, eine Diskussion um die Ampelfarbe zulassen würde, nur weil einer darauf besteht, mit einem Kaleidoskop drauf zu schauen ;)

t39b2fe 250px Kaleidoscope San Diego

Optimist schrieb:
lustiger und guter Vergleich :D
jo - hab' mich bei dem Bild schon schlapp gelacht ;)
Optimist schrieb:
Was ich gemeint hatte:
Wenn meine Gemeinde ein Detail (ob dieses heilsentscheidend ist, jetzt mal außen vor) anders sieht als ich, dann sehe ich - für MICH persönlich - diese abweichende Bewertung nicht als heilsentscheidend für MICH an.

Denn ich bin der Auffassung, dass zuallererst jeder für SICH den Inhalt der Bibel richtig erkennen soll/darf/muss....
Ok – ich glaube es gibt eine Reihenfolge:
- den richtigen Gott anerkennen
– das richtige Buch anerkennen
– die richtige Gemeinde anerkennen

Die Gemeinde ist offenbar kein “Gleichgesinnten-Treff“ sondern ein Rettungsinstrument, das von Menschen unterhalten wird – aber von Gott gebraucht wird – so wie die Arche von Menschen gebaut wurde – und in dem Moment, wo ich damals erkannt hätte, das Noah von Gott gebraucht wird, brauch' ich mit ihm nicht mehr groß über die Holzsorten im Bootsbau diskutieren!
Optimist schrieb:
Deiner Auffassung nach würde es doch bedeuten: Wenn ich mit meiner Gemeinde in einem Punkt keine Einigung hinbekomme, dann müsste ich mir eine andere Gemeinde suchen, mit der ich Übereinstimmung haben könnte, oder?
Geht eben nicht um die Einigung – sondern ob es Anzeichen dafür gibt, das sie vom heiligen Geist gebraucht wird?!


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05.11.2014 um 00:54
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:Worum geht es also – das heiße Eisen nennt sich Mitteilungskanal – Gott gebraucht die Gemeinde als Instrument – dies müsste sich trotz menschlicher Fehler – in dem Aktionismus und dem Erkenntniswesen irgendwie abzeichnen.
Ja, kann man sicher so sehen.... ich denke da an "seid das Salz und Licht dieser Erde".
Die Zeugen sehen ja nun in der LK oder WTG den Mitteilungskanal.
Da jedoch diese Beiden nicht den GESAMTEN Leib Jesu ausmachen, können diese also in meinen Augen gar nicht der MTK sein, zumal das "Salz und Licht..." sich ja an ALLE Glieder des Leibes richtet und eben nicht nur an die LK und WTG.
Optimist schrieb:
Das Bibelstudium wirkt (auf mich) in meiner Gemeinde lebendiger (weniger starr). Das heißt, eine Lehrmeinung steht - trotz vorhandener Hefte - nicht von vornherein fest, sondern sie wird regelrecht anhand der Bibel erarbeitet - das Vorgegebene wird also nicht um jeden Preis übernommen.
In meiner Gemeinde heißt es in solchen Fällen dann: Wir können das im Moment noch nicht ausreichend erklären, aber wir versuchen das mal anhand der Bibel - evtl. auch mit anderen Christen (NICHT mit einer Leitung...) zu klären.

-->
...
haben sie unendlich diskutiert und jede von den mehreren Versammlungen, einen eigenen Standpunkt erarbeitet?

Das Gegenteil war der Fall:

Ap 15:22Darauf beschlossen die Apostel und die Gemeindeältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken.

Dort befand sich die LEITUNG aller Gemeinden ( ! ) und von Dort kam folgende ANLEITUNG:

Ap15:28 Vom Heiligen Geist geleitet, haben wir nämlich beschlossen ...
Hier muss man doch aber auch bedenken, dass die Apostel damals vom HG geleitet waren. Das ist doch ein großer Unterschied zu heute.
Haben die verschiedenen Gemeinden und Christen, diese revolutionäre Anweisung, als etwas empfunden was starr vorgegeben, und nicht um jeden Preis übernommen wird???!!!
Sie hatten es guten Gewissens übernehmen können, weil sie wussten, dass es direkt von Gott (bzw. vom HG) eingegeben war, was wie gesagt, heutzutage nicht mehr der Fall ist.
Dass es keine Inspiration mehr gibt, hattet ihr mir in anderen Postings bestätigt.
Sideshow-Bob schrieb:Obwohl jede Gemeinde damals mit Personen gesegnet waren, die nach dem HG befähigt waren ( z.B. zu Prophezeien) , wurde hier eindeutig in einer zentralen Leitung etwas vorgegeben - Sollte das nicht das Prinzip sein, wie die Christenversammlung grundsätzlich funktioniert?!
Leitungen kann es sicher auch heutzutage noch geben, dagegen gibt es sicher nichts einzuwenden. Jedoch finde ich, dürfte sich diese - da sie eben nicht mehr inspiriert sein kann - sich auch nicht als Mitteilungskanal sehen.


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pere_ubu
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 01:05
Sideshow-Bob schrieb:Obwohl jede Gemeinde damals mit Personen gesegnet waren, die nach dem HG befähigt waren ( z.B. zu Prophezeien)
die fähigkeit zum prophezeien ist soweit ich das überblicke mit dem letzten apostel ( johannes) "hinweggenommen " worden.

danach begann im grunde bereits der angekündigte "abfall vom glauben".
Sideshow-Bob schrieb:Jetzt zurück ins erste Jahrhundert
dazu muss man sich ja nur mal die ersten seiten der offenbarung anschauen ,mit dem eindringlichen zurechtweisungen der neuen gemeinden. ( aber auch belobigungen ).

nur habe ich in der bibel wahrgenommen ,dass in den "letzten tagen" diese gemeinde neu formiert wird , wenn es wie in daniel heisst , die erkenntnis überströmend wird.

wer ist nun aber der angekündigte "treue und verständige sklave" aus matthäus ?

@Optimist
Da jedoch diese Beiden nicht den GESAMTEN Leib Jesu ausmachen, können diese also in meinen Augen gar nicht der MTK sein, zumal das "Salz und Licht..." sich ja an ALLE Glieder des Leibes richtiget und eben nicht nur an die LK und WTG.
ich denke da siehst etwas verkehrt ,bzw. erweiterst es unerlaubt.
die einzelnen glieder können in meinen augen nicht verschiedene gemeinden und christliche kongretationen sein ,sondern sind mit"glieder" der wahren versammlung gottes ,seines erwählten volkes .

das erwählte volk , bzw. diese erwählte versammlung wird sicherlich nicht diskutieren müssen und unsicher sein was auslegungen und interpretationen betrifft ,sondern wird halt geführt vom treuen und verständigen sklaven , der soviel "einsicht" und einheit sicherstellt ,dass es eben nicht zu dem stand kommt wie wir das heute erleben ,dass sich selbst so bezeichnende christen in hunderten verschiedener sekten aufspalten.

da seh ich das ähnlich wie im highlander ;)
es kann nur eine ( wahre versammlung) geben.

das bis zum "ende" natürlich neben dem weizen auch " unkraut" ( gut ,dass das hier keiner als beleidigung auffasst , in den öffentlichen threads würde sicher wieder ein aufstand ausbrechen -- daher dank an allmy für die gruppenfunktion ) mitwächst scheint nur ein nötiges ,erstmal hinzunehmendes übel zu sein ....


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pere_ubu
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05.11.2014 um 01:11
@Sideshow-Bob
@Optimist


2. Tim. 2:16-18: „Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. Gerade diese Männer sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“

die auferstehung sei bereits geschehen.................
predigen und glauben das im grunde nicht alle ,die an eine unsterbliche seele glauben ? ( die ist dann ja ,wie auch immer , und wohin auch immer , nach dem tode schon "auferstanden ")


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05.11.2014 um 01:23
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:Ok – ich glaube es gibt eine Reihenfolge:
- den richtigen Gott anerkennen
– das richtige Buch anerkennen
– die richtige Gemeinde anerkennen
Sehe ich etwas anders - auf meinen speziellen Fall bezogen :)

Und zwar so:

- "den richtigen Gott anerkennen" -> überhaupt erst mal anerkennen DASS es Gott gibt, denn welcher Gott richtig ist, kann man in diesem Stadium noch gar nicht wissen ;)

– "das richtige Buch anerkennen" -> ja (bis zu diesem Stadium hatten mir die Zeugen sehr geholfen)

- danach muss man den Inhalt kennenlernen. Auch da hatten sie mir noch geholfen.
Ab einem gewissen Punkt befasste ich mich jedoch selbstständig mit der Bibel (u.a. in Foren usw.) und irgendwann stellte ich fest, dass sich das eine oder andere nicht mit dem deckt was die Zeugen mir lehrten.
Ich diskutierte mit Anderen darüber bis ich für mich eine schlüssige Erkärung gefunden hatte (nach dem Motto "prüfet und behaltet das Gute...").
Jetzt erst konnte für mich der nächste Schritt folgen:

– "die richtige Gemeinde anerkennen"
--> würde ich aber eher so ausdrücken:
Eine Gemeinde suchen, deren Überzeugungen mit dem was man aus der Bibel gelernt hat so gut wie möglich übereinstimmt. In der Gemeinde kann es dann passieren, dass man seine eigene Interpretation da und dort noch mal etwas revidieren muss.
Falls man merkt, es gibt zu viele Diskrepanzen, kann man davon ausgehen, dass man selbst irgendwie doch noch was falsch interpretiert, oder dass die Gemeinde für einen nicht die Richtige ist.
Sideshow-Bob schrieb:Die Gemeinde ist offenbar kein “Gleichgesinnten-Treff“ sondern ein Rettungsinstrument, das von Menschen unterhalten wird – aber von Gott gebraucht wird – so wie die Arche von Menschen gebaut wurde – und in dem Moment, wo ich damals erkannt hätte, das Noah von Gott gebraucht wird, brauch' ich mit ihm nicht mehr groß über die Holzsorten im Bootsbau diskutieren!
Ja, in diesem Stadium bin ich jetzt auch angekommen. Wie ich schon mal schrieb, ich fühle mich in meiner Gemeinde angekommen.
Entweder man sieht ein, dass die Arche (Gemeinde) einen rettet, oder man bleibt draußen. Aber bis man einsieht dass man in die Arche muss, muss man erst mal prüfen, ob sie stabil genug ist, erst dann kann man ihr vertrauen.

So sehe ich das alles. :)
Optimist schrieb:
Deiner Auffassung nach würde es doch bedeuten: Wenn ich mit meiner Gemeinde in einem Punkt keine Einigung hinbekomme, dann müsste ich mir eine andere Gemeinde suchen, mit der ich Übereinstimmung haben könnte, oder?

-->
Geht eben nicht um die Einigung – sondern ob es Anzeichen dafür gibt, das sie vom heiligen Geist gebraucht wird?!
Ja, dieses Gefühl habe ich bei meiner Gemeinde (anhand verschiedener kriterien natürlich). Und Ihr glaubt es von Eurer Gemeinde.
Wessen Gefühl oder wessen Glaube ist nun diesbezüglich falsch? Wer will das entscheiden?
pere_ubu schrieb:wer ist nun aber der angekündigte "treue und verständige sklave" aus matthäus ?
Genau. Deine, meine oder vielleicht eine ganz andere, die wir noch gar nicht kennen? ;)

Da jedoch diese Beiden nicht den GESAMTEN Leib Jesu ausmachen, können diese also in meinen Augen gar nicht der MTK sein, zumal das "Salz und Licht..." sich ja an ALLE Glieder des Leibes richtiget und eben nicht nur an die LK und WTG.

-->
ich denke da siehst etwas verkehrt ,bzw. erweiterst es unerlaubt.
die einzelnen glieder können in meinen augen nicht verschiedene gemeinden und christliche kongretationen sein ,sondern sind mit"glieder" der wahren versammlung gottes ,seines erwählten volkes .
Du hast mich da offensichtlich etwas missverstanden. Aber ich bin jetzt zu müde, das auseinander zu diffidieren. Belassen wir es einfach dabei.

Für heute verabschiede ich mich erst mal, mein Bett ruft.
Wünsche Euch eine gute Nacht. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 01:32
@Optimist
Sideshow-Bob schrieb:
Worum geht es also – das heiße Eisen nennt sich Mitteilungskanal – Gott gebraucht die Gemeinde als Instrument – dies müsste sich trotz menschlicher Fehler – in dem Aktionismus und dem Erkenntniswesen irgendwie abzeichnen.

Optimist schrieb:
Ja, kann man sicher so sehen.... ich denke da an "seid das Salz und Licht dieser Erde".
Die Zeugen sehen ja nun in der LK oder WTG den Mitteilungskanal.
Da jedoch diese Beiden nicht den GESAMTEN Leib Jesu ausmachen, können diese also in meinen Augen gar nicht der MTK sein, zumal das "Salz und Licht..." sich ja an ALLE Glieder des Leibes richtiget und eben nicht nur an die LK und WTG.
Das wäre wenn – nur ein Teil der Mitteilungskanals – wenn Gott die Gemeinde als Rettungsinstrument gebraucht, wird er unabhängig von den Einzelpersonen, die Funktionalität der Gemeinde mit seinem Geist ausrichten.

Licht und Salz von allen Gemeindemitgliedern, ist dann die Folge der korrekten Funktionalität der Gemeinde, und sicher nicht das Licht und Salz einer willkürlichen Erkenntnis zwischen Hölle und Jenseits...
Ap15:28 Vom Heiligen Geist geleitet, haben wir nämlich beschlossen ...

Optimist schrieb:
Hier muss man doch aber auch bedenken, dass die Apostel damals vom HG geleitet waren. Das ist doch ein großer Unterschied zu heute.
Der heilige Geist ist heute nicht grundsätzlich abgeschaltet!
Sideshow-Bob schrieb:

Haben die verschiedenen Gemeinden und Christen, diese revolutionäre Anweisung, als etwas empfunden was starr vorgegeben, und nicht um jeden Preis übernommen wird???!!!

Optimist schrieb:
Sie hatten es guten Gewissens übernehmen können, weil sie wussten, dass es direkt von Gott (bzw. vom HG) eingegeben war, was wie gesagt, heutzutage nicht mehr der Fall ist.
Dass es keine Inspiration mehr gibt, hattet ihr mir in anderen Postings bestätigt.
Das war damals auch nicht unbedingt eine Inspiration, wie in den biblischen Schriften – dort hieß es, das sie unter der Leitung des heiligen Geistes, etwas beschlossen haben – der Prozess dieser Besprechnung liest sich auch etwas anders, als eine blosse Eingabe des HG - doch es gab eine Leitung. Die Christengemeinden und besonders die zentrale Leitung wurden vom HG gebraucht.


Die Christenversammlung ist damals wie heute , insbesondere zum Zwecke des Evangelisieren, eindeutig nicht der menschlichen Selbstorganisation überlassen ( Text-Nachweise auf Wunsch)
Diesbezüglich gibt es natürlich einen Ansatz von einem Mitteilungskanal, wo der Geist seine Einfluss umsetzt und anleitet ( und zeigt sich wohl kaum in dem Konvolut von den vielfältigen Überlegensansätzen der einzelnen Gemeindemitglieder).
Sideshow-Bob schrieb:
Obwohl jede Gemeinde damals mit Personen gesegnet waren, die nach dem HG befähigt waren ( z.B. zu Prophezeien) , wurde hier eindeutig in einer zentralen Leitung etwas vorgegeben - Sollte das nicht das Prinzip sein, wie die Christenversammlung grundsätzlich funktioniert?!

Optimist schrieb:
Leitungen kann es sicher auch heutzutage noch geben, dagegen gibt es sicher nichts einzuwenden. Jedoch finde ich, dürfte sich diese - da sie eben nicht mehr inspiriert sein kann - sich auch nicht als Mitteilungskanal sehen.
Ansonsten würde das christliche Vorbild aus dem ersten Jahrhundert – kein Sinn und Vorbild sein, weil der entscheidende Faktor fehlt – und die christliche Versammlung zur einer menschlichen Selbsthilfegruppe abgestuft wäre.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 02:33
@Sideshow-Bob
Bin aufgewacht und schau noch mal rein. :)
Sideshow-Bob schrieb:Die Christenversammlung ist damals wie heute , insbesondere zum Zwecke des Evangelisieren, eindeutig nicht der menschlichen Selbstorganisation überlassen
Sicherlich wacht Gott über den Leib Jesu (also die Gemeinde).
Und Jesus ist das Haupt der Gemeinde ("wo 2 oder 3 in meinen Namen... da bin ich unter Euch... ") .

Eine irdische Leitung aus fehlbaren Menschen bestehend kann ich jedoch nicht als HAUPT anerkennen und zudem kann ich bei einer menschlichen Leitung genauso wenig darauf vertrauen dass alle Interpretationen richtig sind wie ich das bei anderen Menschen kann.
Sideshow-Bob schrieb:Ansonsten würde das christliche Vorbild aus dem ersten Jahrhundert – kein Sinn und Vorbild sein, weil der entscheidende Faktor fehlt – und die christliche Versammlung zur einer menschlichen Selbsthilfegruppe abgestuft wäre.
Nein, wenn Jesus mitten unter seinem Leib ist, kann es keine Selbsthilfegruppe sein. :)
Und zu Deinem Argument "christliches Vorbild aus dem ersten Jahrhundert": Wenn es 1:1 alles übernommen werden müsste, dann müssten wir es der Nak gleichtun, dann bräuchten nämlich auch wir heutzutage noch Apostel ;)

Auf diese Frage hätte ich gerne mal noch eine Antwort?:
Geht eben nicht um die Einigung – sondern ob es Anzeichen dafür gibt, das sie vom heiligen Geist gebraucht wird?!

-->
Ja, dieses Gefühl habe ich bei meiner Gemeinde (anhand verschiedener Kriterien natürlich). Und Ihr glaubt es von Eurer Gemeinde.
Wessen Gefühl oder wessen Glaube ist nun diesbezüglich falsch/richtig? WER will das entscheiden


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 02:35
Optimist schrieb:@Sideshow-Bob
Bin aufgewacht und schau noch mal rein. :)
...das gildet nicht - Du hast Dich schon Koma gemeldet ;O zZ zZ ;)


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05.11.2014 um 02:37
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:...das gildet nicht - Du hast Dich schon Koma gemeldet
da siehst Du mal, mein Unterbewusstsein hatte im Koma dermaßen gearbeitet, dass es mich da noch mal rausgerissen hat.

Und nun bist Du wieder dran :D


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 03:03
@Optimist

Gong! - hier Dein GuteNacht-Paket:
Ok – ich glaube es gibt eine Reihenfolge:
- den richtigen Gott anerkennen
– das richtige Buch anerkennen
– die richtige Gemeinde anerkennen

Optimist schrieb:
Sehe ich etwas anders - auf meinen speziellen Fall bezogen :)

Und zwar so:

- "den richtigen Gott anerkennen" -> überhaupt erst mal anerkennen DASS es Gott gibt, denn welcher Gott richtig ist, kann man in diesem Stadium noch gar nicht wissen ;)
Ok, dieser Prozess sollte damit eingeschlossen sein, den RICHTIGEN Gott zu erkennen ( auch die Evolution ist ein Gott – man selbst ! )
Optimist schrieb:
– "das richtige Buch anerkennen" -> ja (bis zu diesem Stadium hatten mir die Zeugen sehr geholfen)
- danach muss man den Inhalt kennenlernen. Auch da hatten sie mir noch geholfen.
Ab einem gewissen Punkt befasste ich mich jedoch selbstständig mit der Bibel (u.a. in Foren usw.) und irgendwann stellte ich fest, dass sich das eine oder andere nicht mit dem deckt was die Zeugen mir lehrten.
Von der Kuriosität der Zeugen mal abgesehen – waren sie quasi an Ort und Stelle qualifiziert, die zwei Hauptfeiler ( Gott & Bibel ) erkennen zu lassen – und als Gemeinde ( die hauptsächlich genau das zur Aufgabe hat ) dann nicht mehr? – weil sich vielfältige andere Meinungen nicht decken, die das ( Gott & Bibel ) aber zunächst nicht vermitteln könnten?!

Hab' ich die Logik richtig verstanden ?

Ich gebe Dir trotzdem recht, wenn es sich um elementare Wiedersprüche zum Worte Gottes handelt ( wie z.B. die unsterbliche Seele ;D ) Allerdings, da wir schon festgestellt haben, das eine 100% Erkenntnis bei keiner Gemeinde vorliegen kann ( die Jünger haben auch Dinge vertreten, die sich im Detail mit Jesu Ansichten widersprachen / Matt 17:24-27 ) - stehen die Früchte und Funktionalität der Gemeinde dem allgemein übergeordnet.
Optimist schrieb:
Ich diskutierte mit Anderen darüber bis ich für mich eine schlüssige Erkärung gefunden hatte (nach dem Motto "prüfet und behaltet das Gute...").
Jetzt erst konnte für mich der nächste Schritt folgen:
Für viele Aspekte gibt es keine schlüssige Erklärung oder nur den Anschein menschlicher Logik, daher sind auch nicht wenige "Diskutier-Freunde" aus der ersten Christenversammlung, der griechischen Philosophie verfallen ( deren Abschiedsgeschenk noch heute da ist ).

Selbst um Jesus Zeit gab es eine Vielzahl an Gruppen, die in einer unendlichen Diskussion zwischen Auferstehung und Seele standen, und völlig am christlichen Aktionismus vorbei lebten...

Natürlich gibt es den biblischen Anspruch zu Prüfen – doch das ist jedoch kein Zustand – den man zu einer christlichen "Lebenskunst" erhebt.
Optimist schrieb:
"die richtige Gemeinde anerkennen"
--> würde ich aber eher so ausdrücken:
Eine Gemeinde suchen, deren Überzeugungen mit dem was man aus der Bibel gelernt hat so gut wie möglich übereinstimmt. In der Gemeinde kann es dann passieren, dass man seine eigene Interpretation da und dort noch mal etwas revidieren muss.
Ok – aber das setzt grundsätzlich voraus – das man in der Selbstbefähigung stand, die Dinge in der Bibel so zu erkennen?!

Im ersten Jahrhundert lief das meist nicht so ab – in dem berühmtesten Fall, findet man Jemanden, der sogar weiter, als Du, in Deiner einstigen Ausgangsposition war:

Er hatte die Schriften – und ein Bewusstsein für Gott – und das nützte offenbar Nichts, bis der Geist Gottes etwas gezielt unternommen hat:
Ap 8:26 Ein Engel des Herrn aber sprach zu Philippus: Mach dich auf und geh nach Süden auf die Strasse, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt; sie ist menschenleer.
27Und er machte sich auf und ging. Da kam ein äthiopischer Hofbeamter vorüber, ein Eunuch der Kandake, der Königin der Äthiopier; er war ihr Schatzmeister. Der war nach Jerusalem gereist, um dort zu beten.
28Nun befand er sich auf dem Heimweg; er sass auf seinem Wagen und las im Propheten Jesaja.
29Da sprach der Geist zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen.
30Philippus holte ihn ein und hörte, wie er im Propheten Jesaja las, und sagte: Verstehst du, was du da liest?
31Der sagte: Wie könnte ich, wenn niemand mich anleitet? Und er bat Philippus, auf den Wagen zu steigen und sich zu ihm zu setzen....
( die Offenbarung macht deutlich, das das heutige Evangeliserungswerk, weiterhin von den Engeln organisiert wird – und kein menschliches Zufallsding ist / Vergleiche Off 14:6 mit Matt 24:14)

Wen hatte der Geist noch zu Dir geschickt?
Optimist schrieb:
Falls man merkt, es gibt zu viele Diskrepanzen, kann man davon ausgehen, dass man selbst irgendwie doch noch was falsch interpretiert, oder dass die Gemeinde für einen nicht die Richtige ist.
Falls? denn da man Übereinstimmung mit dem eigenen Verständnis gesucht hat - stimmen auch Fehler überein...

Aber ok: falls man das merkt - dann steht man wieder am Anfang der Diskussion – bei der eben nicht die Erkenntnis in einer vermeintlichen “Selbsterleuchtung“ steht – sondern der Aktionismus/ die Früchte – die Indizien für die Leitung des Geistes - in Verbinung mit biblischer Erkenntnis.

Während im ersten Jahrhundert viele Gruppen existierten / diskutierten – gab es nur eine Gruppe, die in einer solchen Praxis stand:
Ap 8:25 Nachdem sie Zeugnis abgelegt und das Wort des Herrn verkündigt hatten, kehrten sie nach Jerusalem zurück; unterwegs verkündigten sie in vielen Dörfern Samarias das Evangelium.
Und nur einen Vers später hat Gott bzw. der Engel aus diesem Pool Personen gebraucht, weil sie in ihrer ständigen Gewohnheit schlicht zur Verfügung standen ( frei nach dem Credo aus Jes- 5:8 : „Hier bin ich! Sende mich).

Es würde eigentlich nicht dem biblischen Prinzip gerecht werden, wenn Gott hier schräge Vögel gebraucht?!
Sideshow-Bob schrieb:
Die Gemeinde ist offenbar kein “Gleichgesinnten-Treff“ sondern ein Rettungsinstrument, das von Menschen unterhalten wird – aber von Gott gebraucht wird – so wie die Arche von Menschen gebaut wurde – und in dem Moment, wo ich damals erkannt hätte, das Noah von Gott gebraucht wird, brauch' ich mit ihm nicht mehr groß über die Holzsorten im Bootsbau diskutieren!

Optimist schrieb:
Ja, in diesem Stadium bin ich jetzt auch angekommen. Wie ich schon mal schrieb, ich fühle mich in meiner Gemeinde angekommen.
Entweder man sieht ein, dass die Arche (Gemeinde) einen rettet, oder man bleibt draußen. Aber bis man einsieht dass man in die Arche muss, muss man erst mal prüfen, ob sie stabil genug ist, erst dann kann man ihr vertrauen.
Stimmt ( und sei auch vergönnt) - nur die vielen verschiedenen Archen irritieren etwas ;)
Optimist schrieb:
Deiner Auffassung nach würde es doch bedeuten: Wenn ich mit meiner Gemeinde in einem Punkt keine Einigung hinbekomme, dann müsste ich mir eine andere Gemeinde suchen, mit der ich Übereinstimmung haben könnte, oder?

Sideshow-Bob schrieb:
Geht eben nicht um die Einigung – sondern ob es Anzeichen dafür gibt, das sie vom heiligen Geist gebraucht wird?!

Optimist schrieb:
Ja, dieses Gefühl habe ich bei meiner Gemeinde (anhand verschiedener kriterien natürlich). Und Ihr glaubt es von Eurer Gemeinde.
Wessen Gefühl oder wessen Glaube ist nun diesbezüglich falsch? Wer will das entscheiden?
Keiner - das entscheiden die biblischen Kriterien und Früchte ( die wir hier, glaube ich, noch gar nicht fest gemacht haben ) und nicht der “Wohlfühlfaktor“, den viele andere Religionen auch haben...


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.11.2014 um 03:26
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:Von der Kuriosität der Zeugen mal abgesehen – waren sie quasi an Ort und Stelle qualifiziert, die zwei Hauptfeiler ( Gott & Bibel ) erkennen zu lassen – und als Gemeinde ( die hauptsächlich genau das zur Aufgabe hat ) dann nicht mehr? – weil sich vielfältige andere Meinungen nicht decken, die das ( Gott & Bibel ) aber zunächst nicht vermitteln könnten?!

Hab' ich die Logik richtig verstanden ?
Nein. ;) Oder doch? ... nämlich dass man manchmal auch über einen Umweg zum richtigen Weg gelangen kann? ... und dass dieser Umweg auch sehr nützliche und schöne Früchte am Wegesrand zu bieten hat? (aber EVTL auch Fallstricke?)
Optimist schrieb:
Ich diskutierte mit Anderen darüber bis ich für mich eine schlüssige Erkärung gefunden hatte (nach dem Motto "prüfet und behaltet das Gute...").
Jetzt erst konnte für mich der nächste Schritt folgen:

-->
Für viele Aspekte gibt es keine schlüssige Erklärung
Ja sicher. Aber ich schrieb auch nicht, dass ich für ALLES eine Erklärung fand oder finden wollte, sondern nur für das - in meinen Augen - Wichtigste, was die Bibel vermitteln will.
...
Eine Gemeinde suchen, deren Überzeugungen mit dem was man aus der Bibel gelernt hat so gut wie möglich übereinstimmt. In der Gemeinde kann es dann passieren, dass man seine eigene Interpretation da und dort noch mal etwas revidieren muss.

-->
Ok – aber das setzt grundsätzlich voraus – das man in der Selbstbefähigung stand, die Dinge in der Bibel so zu erkennen?!
Nicht in JEDER Hinsicht. Deshalb schrieb ich, ich musste meine Interpretationen auch mal revidieren - mithilfe meiner Gemeinde.
Ich hätte es jedoch nicht revidiert, wenn mir die Erklärungen nicht schlüssig gewesen wären (natürlich nur anhand der Bibel).
Ap 8:26 Ein Engel des Herrn aber sprach zu Philippus: Mach dich auf und geh nach Süden ...
...
( die Offenbarung macht deutlich, das das heutige Evangeliserungswerk, weiterhin von den Engeln organisiert wird – und kein menschliches Zufallsding ist / Vergleiche Off 14:6 mit Matt 24:14)
Ja bezweifle ich auch nicht.
Warum sollte dieser Engel (oder gleich mehrere) für mich nicht in Form meiner Gemeindemitglieder existieren?
Sideshow-Bob schrieb:wen hatte der Geist noch zu Dir geschickt?
Wenn Du wüsstest, wer mir zu meiner Gemeinde verholfen hatte... so wie das alles ablief (solch eine Aneinanderreihung von Zufällen) das kann in meinen Augen nur von Gott kommen.
Ein user hier kann das alles bestätigen, aber ich möchte jetzt nicht über seinen Kopf hinweg was erzählen.
Entweder man sieht ein, dass die Arche (Gemeinde) einen rettet, oder man bleibt draußen. Aber bis man einsieht dass man in die Arche muss, muss man erst mal prüfen, ob sie stabil genug ist, erst dann kann man ihr vertrauen.

-->
Stimmt ( und sei auch vergönnt) - nur die vielen verschiedenen Archen irritieren etwas ;)
Ja sicher. deshalb muss eben jeder für sich selbst herausfinden ob er in dem Original oder einer Fälschung sitzt. Das Herausfinden kann einem niemand abnehmen und da kann einem aber auch niemand reinreden denke ich.
Sideshow-Bob schrieb:Keiner - das entscheiden die biblischen Kriterien und Früchte ( die wir hier, glaube ich, noch gar nicht fest gemacht haben ) und nicht der “Wohlfühlfaktor“, den viele andere Religionen auch haben...
Sehe ich genauso.
Und mit angekommen meinte ich auch nicht den Wohlfühlfaktor, sondern eben das geistige Angekommensein und die Früchte usw.
Und genau DAS propagiert eben auch meine Gemeinde und deshalb fühle ich mich noch mal so sehr angekommen. :)


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