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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene

Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 15:34
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr
1849 trat die neu gegründete "Truro Company" mit Anthony Vaughan als Berater an. Von den ursprünglichen Entdeckern lebte damals nur noch er. Modernstes Gerät wurde herangeschafft. Der Hauptstollen war zunächst noch frei von Wasser. Aber als die Arbeiter den Schutt bis in 26 Meter Tiefe weggeräumt hatten, stieg es wieder an. Auch diesmal konnte der Schacht nicht leer gepumpt werden.

Ein neu entwickelter Löffelbohrer brachte neben Kokosfasern ein paar Metall- und Holzsplitter herauf. Er drang durch eine weitere Lage von Stämmen. Dann stieß er nach 31 Metern noch einmal in Holz. Es war genau das Holz, was 40 Jahre zuvor schon von der damaligen Expedition angebohrt worden war. Auch jetzt glaubten die Männer, das seien die Schatztruhen und von ihrem Glück trenne sie nur noch ein wenig Erde und viel Wasser. Dann stürzte einer der Arbeiter in die Grube. Erst da merkte man, dass das Wasser salzig war und sich mit den Gezeiten des Meeres hob und senkte. Daraufhin erkundeten sie die Ostspitze der Insel. Überall sickerte Wasser hervor - direkt über der Ebbemarke. Unter Sand und Steinen legte man eine fünf Zentimeter dicke Matte aus Kokosfasern frei. Darunter fand sich eine zweite feste Steinschicht. Vielleicht hatten Stürme im Lauf der Jahre all das angeschwemmt.

An der Küste machten die Forscher eine unglaubliche Entdeckung: Der ganze Küstenabschnitt war von Menschenhand künstlich angelegt worden. Unter der Steinschicht im flachen Wasser führten fünf kastenförmige Kanäle mit leichtem Gefälle zum Ufer. Das fächerförmige System mündete in einen Hauptkanal. Bei Flut schoss das Meerwasser hindurch und vermutlich weiter in einen unterirdischen Stollen unter der gut 150 Meter entfernten Schatzgrube. Diese kunstvolle Anlage war sicher nicht das Werk von Piraten, sondern ein aufwendiges, bergbautechnisches Projekt. Wer aber hatte die nötige Erfahrung, um so etwas zu bauen?


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 15:37
Im nahen Halifax gab es ein Fort der Briten. 1778, im Unabhängigkeitskrieg, wollte ihr Oberbefehlshaber für Nordamerika mit der millionenschweren Kriegskasse dorthin fliehen. Denn es bestand die Gefahr, dass Rebellen seinen Stützpunkt New York eroberten. Pioniere hatten in Halifax mit einer Truppe erfahrener Bergleute bereits einen unterirdischen Tunnel gebaut. Ließ der Kommandant mit deren Know-how auch die komplizierte Anlage von Oak Island vorsorglich als Versteck anlegen? Wenn die Engländer den Schacht wirklich konstruiert hatten, benutzt haben sie ihn nie. Die Kasse blieb in New York. Und nach den Unterlagen der Armee fehlten auch nirgendwo Millionen, die etwa heimlich beiseite geschafft wurden. Für die Pioniere hätte es also keinen Sinn gemacht, eine leere Grube zu versiegeln.

Die Anlage ist eine kunstvolle Falle. Der geniale Erfinder ließ einen aufwendigen Fangdamm errichten und dann auf dem trockenen Grund die Flutkanäle bauen. In einer tiefen Grube, etwa im Zentrum der Insel, wurde der Schatz sicher verstaut und der Schacht wieder aufgefüllt. Die massiven und mit kittartigem Lehm abgedichteten Holzlagen wirkten wie ein Vakuumverschluss. Der Druck des Luftpolsters verhinderte das Eindringen von Wasser. Eine raffinierte Konstruktion. Die Falle war gestellt und wartete auf Ahnungslose, die versuchen würden, an die Reichtümer heranzukommen. Anschließend trug man den Damm wieder ab, und nichts war mehr zu sehen. Die "Truro Company" errichtete an der gleichen Stelle nun auch einen Fangdamm. Kaum war er fertig, spülte ihn der Atlantik fort. Für einen neuen Damm fehlte das Geld. So entschloss man sich zu einem radikalen Schritt. Die Arbeiter sollten den Schacht untertunneln, um so den Schatz zu heben. Eines Tages erschütterte eine Explosion die Grube. Danach waren die beiden vermeintlichen Kisten abgesackt und noch tiefer unter Schlamm und Wasser begraben. Da musste auch die "Truro Company" aufgeben.
Quelle: http://terra-x.zdf.de


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 15:48
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr

Anfang der sechziger Jahre glaubte eine Familie mit moderner Technik und Durchhaltevermögen, dem Geheimnis näher zu kommen, mit tödlichen Folgen. Der Mann, der nach dem Ersten Weltkrieg den 21. Schacht in den Inselboden trieb, brachte eine neue Theorie auf: Mel Chappell.

Chappell glaubte, dass hier ein Volk die Anlage geschaffen haben könnte, das über umfassende technische Kenntnisse verfügte, wie zum Beispiel die Inka oder die Azteken Mexikos. Eine Geschichte erzählt von der Inka-Stadt Tumbes, wo es Gold und Silber im Überfluss gab. 1527 kam der Spanier Pizzaro dorthin, aber er konnte die Stadt mit seiner kleinen Truppe nicht einnehmen. Nach ein paar Jahren kehrte er mit einem Heer zurück und eroberte Tumbes. Doch das Gold war verschwunden. Aus Furcht vor den spanischen Plünderern sollen die Inka ihre ungeheuren Schätze auf Schiffen im Golf von Mexiko gebracht und weggeschafft haben. Damals wüteten ständig heftige Wirbelstürme in dieser Region. Sie könnten die Flotte weit nach Norden verschlagen haben - bis zur Ostküste Kanadas.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 15:58
Während des Zweiten Weltkriegs forschte ein Ingenieur aus New York sechs Jahre lang auf der Insel: Edwin Hamilton: "Die Tatsache, dass sie Flutkanäle anlegten und hydraulische Verfahren dabei einsetzten, lässt mich vermuten, dass die Anlage französischen und britischen Ursprungs ist. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um den Schatz von Louisburg, der dort versteckt wurde. Und zwar von den Männern, die die Stadt mit den drei Schiffen verließen. Sie waren zu einer solchen Leistung fähig." Die Franzosen hatten die Festung Louisburg im Norden Neuschottlands gegründet, um sich Anfang des 18. Jahrhunderts gegen die wachsende britische Kolonialmacht zu behaupten. Schon bald entwickelte sich die Stadt zum drittgrößten Seehafen Nordamerikas - nach Boston und Philadelphia. 5.000 Bürger und Soldaten lebten hinter den Mauern. Oak Island war von Louisburg in zwei Tagen mit dem Segelschiff zu erreichen. Brachten die Franzosen ihre Schätze dorthin in Sicherheit? 1758 belagerten die Engländer die Stadt. Ehe Louisburg kapitulierte, entkamen drei Fregatten der britischen Seeblockade. Es sind die drei, die Edwin Hamilton meint.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 16:01
Nach und nach rankten sich immer mehr Legenden um die einst so stille Insel. Man hörte auch Geschichten von Gespenstern und von nächtlichen Geräuschen. Doch keiner, der hier zu graben anfing, achtete auf solche Dinge. Moderne Technik, richtiges Werkzeug und Durchhaltevermögen öffneten den Weg zum Geheimnis. Daran glaubte auch Robert Restall: "Wir sind gekommen, um die beiden Schatzkisten zu bergen. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen können und auch schaffen werden." Robert und seine Frau Mildred waren lange als waghalsige Steilwandfahrer auf Jahrmärkten aufgetreten. Als sie 1960 mit ihren beiden Söhnen auf die Insel zogen, wohnten sie neben dem Schacht in einer Hütte ohne Wasser und Toilette. Und die Suche war schwierig. "Die Arbeit, die wir bisher geleistet haben, zeigt, dass das Ganze ein echtes Problem ist. Da gibt es keine Täuschung, das hat gewaltigere Ausmaße, als man sich je vorgestellt hat. Aber ich habe das sichere Gefühl, dass der Schatz da unten liegt. Und wir werden so lange hier bleiben, bis wir ihn haben." Am 17. August 1965 war sein Traum zu Ende. Robert Restall, sein Sohn und zwei Arbeiter verloren in einem der Schächte durch ausströmendes Gas das Bewusstsein. Alle vier ertranken.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 19:10
@CosmicQueen
@KlausBärbel

da gab es auch mal eine Sendung beim ZDF ...


Die Shakespeare-Theorie
Terra X - Der Fluch von Oak Island


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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchten sich drei weitere Expeditionen - umsonst. 20 Schächte und noch mehr Tunnel umgaben die nun inzwischen "Geldloch" genannte Grube.

Zwei Männer hatten bereits ihr Leben gelassen. Der eine kam um, als ein Dampfkessel in die Luft flog, der andere stürzte in den Schacht. Von da an sprach man vom Fluch von Oak Island. Insgesamt sieben Menschen müssen sterben, ehe die Insel den Schatz preis gibt, behaupten abergläubische Einwohner.

Plattform in 30 Meter Tiefe
Nicht zu stoppen

Fast einhundert Jahre nach Daniel Mac Ginnis betrat ein neuer Schatzsucher das geschundene Eiland und blieb 60 Jahre. Frederic Blair hoffte, dass neue Bergbautechniken endlich den Weg zu dem sagenhaften Versteck freimachten. Dynamit sollte den Meerwasserstrom umlenken. Zahlreiche Explosionen wühlten jetzt die Insel auf und ließen das Wasser in der Grube aufschäumen und sprudeln. Aber der Zufluss war nicht zu stoppen. Immerhin hatte sich der Wasserdruck soweit verringert, dass man den Schacht bis zu 30 Meter leer pumpen konnte. Dort errichteten die Männer eine Plattform, von der aus sie weiterbohrten. Bei 36 Meter stießen sie auf Holz, dann auf Eisen. Die Truhen waren viel weiter abgesackt als befürchtet. Aus 47 Meter Tiefe förderte der Bohrer Spuren einer zementartigen Substanz zutage. Chemiker haben die Proben untersucht. Ihr Befund: Der Zement wurde von Menschen hergestellt. Bei 52 Meter traf das Gerät dann wieder auf Eisen und kam nicht mehr weiter.

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Verschollenes Fragment


Eigenwillige Theorie

Der aufregendste Fund war ein winziges Kügelchen aus Pergament, das an dem Bohrer klebte. Behutsam wurde es geglättet. Erst unter der Lupe ließen sich die Buchstaben "V" oder "V-I" erkennen, geschrieben mit chinesischer Tusche und einem Federkiel. Das bestätigten später Experten in Boston. Das Fragment ist längst verschollen. Es führte aber zu einer eigenwilligen Theorie über den Schatz von Oak Island: Kostbare historische Dokumente könnten in der Grube liegen. Vielleicht sogar die Originalfassung der Werke von William Shakespeare. In der Pfarrkirche seiner Heimatstadt Stratford-on-Avon in England wurde der Dichter 1616 beigesetzt. Nur zwei Worte blieben handschriftlich von ihm erhalten. Wenn die verschollenen Manuskripte gefunden würden, könnte ein Schriftvergleich Klarheit schaffen. Denn es gibt Zweifel, ob er wirklich der Autor der berühmten Theaterstücke ist. Soweit bekannt ist, besuchte er nie eine Universität, hielt sich nie am Königshof auf und hat England zu keinem Zeitpunkt verlassen. Wie konnte er dann solche Stücke schreiben? Sie zeugen von enormem Wissen, reicher Lebenserfahrung und einer genauen Kenntnis fremder Länder.

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Ort der "Schurken und Vagabunden"

Das neu aufgebaute "Globe-Theatre" von Stratford sonnt sich in Shakespeares Glanz. Zu seinen Lebzeiten stand die Bühne in Verruf: als Ort der "Schurken und Vagabunden". Schrieb ein anderer die berühmten Werke? Einer, der anonym hinter den Kulissen bleiben und öffentlich nichts mit Schauspielern zu tun haben wollte? Vieles spricht für den Lordkanzler von England, Sir Francis Bacon, Gelehrter und Advokat, ein weit gereister Mann und Verfasser meisterhafter Prosa. Das "V" auf dem Pergamentfetzen könnte für "Verulanium" stehen. So heißt St. Albans bei London auf lateinisch. Und König James I. verlieh Sir Francis den Titel eines "Barons von Verulam". Hat Shakespeare dessen Werken nur den Namen geliehen? Gibt Bacon verschlüsselte Hinweise auf das Versteck der Manuskripte im Schauspiel "Der Sturm"?

Spuren von Quecksilber

"Der Sturm" spielt auf einer Insel. Außerdem hat Bacon über die Konservierung von Manuskripten mit Quecksilber geschrieben. Ließ er seine Texte heimlich über den Atlantik schaffen, um sie so für die Nachwelt zu bewahren? Im Schacht von Oak Island fand man Spuren des flüssigen Metalls. Aber es war kein natürliches Vorkommen. Wenn nicht zur Konservierung, wie sonst kam das Quecksilber in die Grube? Fachleute haben dafür eine Erklärung: Als man anfing, auf Oak Island zu graben, wurde in Neuschottland noch nach Gold geschürft. In den Bergwerken brauchte man Quecksilber zur Trennung des Goldes vom Erzgestein. Es könnte also sein, dass auf der Insel Werkzeug verwendet wurde, das man zuvor in den Goldminen benutzt hatte und das daher mit Quecksilber in Berührung gekommen war.

Durchlöchertes Eiland

Bevor auch Frederic Blair das Geld ausging, kämpfte er tapfer gegen die ständige Überflutung des Schachtes. Er glaubte an eine weitere Wasserquelle. Um diese Theorie zu überprüfen, gossen seine Helfer rote Farbe in die Grube und warteten, dass sie mit den Gezeiten ins Meer gespült würde. Wieder einmal hielt Oak Island eine Überraschung bereit. Der Farbstoff trat zwar an die Oberfläche, allerdings nicht dort, wo Blair es vermutete. Statt dessen tauchte er auf der anderen Seite der Insel wieder auf. Das heißt, es musste unterhalb des ersten noch ein weiterer Flutkanal in den Schacht führen. Mittlerweile war das ganze Erdreich von zahlreichen Schächten und Tunneln durchlöchert. Die ganze Insel sah aus wie ein Schweizer Käse. Und doch trotzte das kunstvolle System schon mehr als ein Jahrhundert den ständigen Angriffen der Schatzsucher.

http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,2016079,00.html


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 19:15
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr
1967 gründete der Bauunternehmer Dan Blankenship aus Florida mit einem Geschäftsmann aus Montreal und weiteren Geldgebern ein neues Schatzsucher-Konsortium: die "Triton-Allianz".

In der Zeitschrift "Readers Digest" hatte Blankenship sieben Jahre zuvor einen Artikel über Oak Island gelesen und war begeistert. Blankenship hatte seinen gesamten Besitz verkauft und war auf die Insel gezogen. Zunächst führte er Probebohrungen durch. Die ursprüngliche Grube war durch die vielen Parallel-Schächte längst nicht mehr auffindbar. Alle früheren Forscher hatten oberhalb des Grundgesteins in den Schichten aus Geschiebe-Lehm gesucht, wo die Wasserfallen und sämtliche Stollen lagen. Blankenship und seine Leute waren davon überzeugt, das Geheimnis müsse tiefer in der Erde liegen. Sie ließen bis zur 60 Meter Marke bohren, weiter als jemals zuvor. Das Ergebnis war überraschend: im Gesteinssockel der Insel entdeckten sie eine Höhle. Zement- und Holzreste kamen zutage. Das Holz wurde grob auf 1575 datiert, der Zement soll eine primitive Sorte aus dem 17. Jahrhundert gewesen sein.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 19:17
1971 ließen sie eine Fernsehkamera 70 Meter tief in ein neu angelegtes Bohrloch. Auch das füllte sich mit Wasser. Die Bilder wurden deshalb unscharf. Später entstanden Fotos aus dem Filmmaterial, von Dan Blankenship mit viel Phantasie kommentiert. Blankenship wollte der Sache auf den Grund gehen, ließ das Bohrloch erweitern und mit Metall auskleiden. In die Seitenwände hatten sie Löcher geschnitten, um zu prüfen, ob es außerhalb des Stahlrohrs von Menschen geschaffene Fundstücke gab. Einmal war er allein im Schacht, hatte aber Funkverbindung zu seinem Sohn, der den Flaschenzug mit der Rettungsleine bediente. Durch die Löcher drang sehr viel Lehm ein und auf einmal stürzte 13 Meter über ihm alles ein. Blankenship prasselten faustgroße Steinbrocken auf den Kopf, doch er rettete sich mit Hilfe seines Sohnes. Innerhalb von zwei Minuten war die Rohrverkleidung über eine Länge von fast sieben Meter eingedrückt worden.

Das dramatische Ereignis beeindruckte die Männer kaum. Des Rätsels Lösung musste einfach am Grund dieses Bohrlochs liegen. 1978 erweiterten sie den Schacht auf zweieinhalb Meter Durchmesser. Um ihn zu verstärken, schweißten sie Eisenbahnkesselwagen zusammen und ließen sie 27 Meter tief hinab. Darunter kleideten sie die Wände bis aufs Grundgestein mit einer 25 Zentimeter dicken Stahlbetonschicht aus. So gesichert, wollte man endlich die Höhle erforschen. Dorthin war der Schatz vermutlich abgerutscht. Doch der Fluch schlug erneut zu: Ein Bohrer brach ab und verkeilte sich so unglücklich, dass ein weiteres Vordringen blockiert war.


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CosmicQueen
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26.10.2010 um 19:19
@KlausBärbel
1804 Gründung der Onslow Company. Erster "projektierter" Versuch, das Geheimnis des entdeckten Schachtes zu lüften. Vorstoß auf eine Tiefe von 27m. Finden mehrere Lagen Holzstämme, alle im Abstand von etwa 3m, einen "seltsamen Stein mit einer verschlüsselten Inschrift" (verschollen), eine Lage Holzkohle, Kokosmatten, und eine Schicht "bläulichen Kitt" auf jeweils verschiedenen Tiefen. Schacht füllt sich über Nacht mit Wasser, Auspumpen schlägt fehl, Arbeiten wg. Wintereinbruch eingestellt.


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CosmicQueen
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ehemaliges Mitglied

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26.10.2010 um 19:23
@KlausBärbel
1805 wurde dann ein Entwässerungsgraben parallel zum ursprünglichen Stollen bis auf 33m Tiefe angelegt. Er läuft ordnungsgemäß voll, entwässert aber den Hauptschacht nicht. Die Onslow Company ist bankrott und stellt die Arbeit ein.


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CosmicQueen
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ehemaliges Mitglied

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26.10.2010 um 20:07
@KlausBärbel
1970 war der Bau eines erneuten Damms in Smith´s Cove. Auch dieser durch das Meer zerstört. Durch ein Bohrloch ("Borhole 10X") wird eine Kamera bis auf 70m in eine unterirdische Höhle hinabgelassen. Die Bilder sollen - wenn auch unscharf - menschliche Überreste und Werkzeuge zeigen ((naja... ich habe die Bilder auch gesehen - meiner Meinung nach zeigen die gar nichts, ... aber...)). Taucher wurden in das Bohrloch hinabgelassen, fanden jedoch bei dem extrem gefährlichen und meist nur kurzen Ausflug im schlammigen Wasser nichts. Wegen zu hohem Risiko wurden diese Untersuchungen eingestellt.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 20:26
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr
Über der Erde bekam die "Triton-Allianz" plötzlich unerwartete Konkurrenz: und zwar einen anderen Schatzsucher, der in aller Stille ein Stück Land aufgekauft hatte: Fred Nolan.

Der Landvermesser hat sich eher dem archäologischen Ansatz verschrieben. Das so genannte "Geldloch" hält er für ein groß angelegtes Täuschungsmanöver, um vom wahren Versteck abzulenken.

Seiner Meinung nach liegt das nämlich auf seinem Grund und Boden.
Nach jahrelanger, sorgfältiger Untersuchung des Geländes kam Nolan zu dem Schluss, dass es da eine auffällige Formation gibt. An verschiedenen Punkten der Insel waren zehn Tonnen schwere Granitblöcke platziert - nach einem genauen Plan, wie er glaubt. In einer gedachten Verbindungslinie bildeten sie ein riesiges Kreuz: 108 Meter breit und 264 Meter lang. Im Kreuzmittelpunkt lag ein gewaltiger Sandstein. Nach Nolans Meinung von Menschenhand bearbeitet. Er fand noch andere merkwürdige Gebilde: Wie ein Pfeil zeigt ein Dreieck aus Steinen von der Südküste aus direkt zur Schatzgrube. Waren diese außergewöhnlichen Markierungen ein geheimer Code? Wer auch immer sie gesetzt hat, müsse - so der Forscher - mit Geometrie und Ingenieurwesen vertraut gewesen sein.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 20:34
Eine Zeitlang schrieb man die Steinblöcke, das heißt Kreuz und Dreieck, den Freimaurern zu. Die Steinmetzen, die einst die Kathedralen Europas bauten, sollen die Bruderschaft der Freimaurer gegründet haben. Noch heute praktizieren ihre Mitglieder Rituale nach uralter Tradition. Das Dreieck stand bei den meisten Völkern des Altertums als Symbol für die Gottheit. Aus diesem Grund benutzen es gleichfalls die Freimaurer. Die bekanntesten Zeichen in der Freimaurerei sind Viereck und Kompass mit dem "G", das auf Gott als Zentrum hinweist." An einem Strandabschnitt der Insel entdeckte man noch ein anderes bedeutendes Symbol. Eingeritzt in einen Steinblock: ein Punkt innerhalb eines Kreises. Der Punkt innerhalb des Kreises stellt für die Freimaurer den neu Eingeweihten dar, und der Kreis zeigt die Grenzen, das heißt die Einschränkungen, denen er sich als Freimaurer sein Leben lang unterwerfen muss. Viele Männer, die hier Expeditionen finanzierten, gehörten einer Loge an. Ritzten sie die Symbole ein? Es sind jedenfalls keine Hinweise auf das Versteck, wie man heute weiß.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

26.10.2010 um 20:44
1987 plante die "Triton-Allianz" die Radikallösung: eine gigantische Grube von 30 Meter Durchmesser, die alle früheren Schächte einschließen sollte. Bis zum Grundgestein wollte man graben, 28.000 Kubikmeter Erde ausheben. Doch den genialen Plan vereitelte der Zusammenbruch der Börse, wo das Kapital angelegt war. Das "Geldloch" trägt seinen Namen wahrhaftig zu Recht. Nicht ein einziger Penny hat sich für die Schatzsucher bisher ausgezahlt. Doch Fred Nolan und Dan Blankenship hoffen immer noch. Das größte Wunder geschähe allerdings, wenn sie ihren erbitterten Streit beilegten. Nolan darf nicht über den Damm zu seinem Haus fahren. Er und Blankenship verweigern jedes Interview. Oak Island ist für alle gesperrt.


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CosmicQueen
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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26.10.2010 um 20:46
@KlausBärbel
Neuschottland gibt 3 Schatzsucher-Lizenzen aus. Eine geht an MacPhie/Wonnacott, eine an Robert Young, und eine an Fred Nolan.
Les MacPhie und John Wonnacott wollen ein grosses Loch (30m Durchmesser) graben, und eine Art Musem am Geldloch errichten (und evtl. gefundene Gegenstände ausstellen). Um ein Fluten des Loches während der Grabung zu vermeiden, wollen sie den Boden "einfrieren" (wurde in Deutschland einmal beim Bau einer ICE-Strecke angewandt, glaube ich**). David Tobias will sich zurückziehen und seinen Inselanteil evtl. verkaufen, falls die Unternehmung von MacPhie/Wonnacott (die er unterstützt) nicht das nötige Geld aufbringen kann.


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26.10.2010 um 23:57
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr

Das Meer um das Eiland herum blieb bislang von Nachforschungen verschont. Wie man weiß, ist der Wasserspiegel allmählich angestiegen, und zwar alle hundert Jahre ungefähr 30 Zentimeter.

Es gibt Spekulationen, dass die alten Eingänge zu der unterirdischen Anlage jetzt überspült sind oder gar einer der Flutkanäle das Tor zum Versteck war. Oder dass noch ein ganz anderes, sorgfältig konstruiertes Tunnelsystem unter dem Meeresboden verläuft.

Auf einem Forschungsschiff des Bedford-Instituts für Ozeanographie, Kanadas bedeutendstem Zentrum für Meeresforschung, versucht man, eine Antwort auf diese Spekulationen zu finden. Die Wissenschaftler erarbeiten Unterwasser-Kartierungen. Aus 8.000 Meter Höhe geben Präzisions-Peilsatelliten die exakten Koordinaten für die Standortbestimmung. Das Schiff ist voll gepackt mit der weltweit modernsten Technik, die zum größten Teil im Bedford-Institut entwickelt wurde. Herzstück ist ein digitales Echolot, das Schallwellen fächerförmig aussendet. Es liefert eine einzigartig scharfe Darstellung des Meeresbodens. Vielleicht schlummert das jahrhundertealte Geheimnis der Insel tief unter Wasser.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

27.10.2010 um 00:03
Das Forschungsschiff lädt streifenweise die Messdaten in den Speicher des Rechners. Aus dem gesammelten Material wird durch grafische Aufbereitung ein Computer-Modell des gesamten Meeresbodens um Oak Island entstehen. Meereskundler versuchen, die Bilder im Labor zu deuten. Der Geophysikerer Bob Courtney und der Geologe Gordon Fader sind überrascht. Sie erkennen eine ungewöhnliche Formation mit geraden Linien. Dieses Gebilde entstand offenbar nicht durch Erosion, sondern durch Menschenhand.

Jeder der farbigen Ringe zeigt eine unterschiedliche Wassertiefe an. Zur Insel hin steigt der Meeresboden steil an. Die lange, gerade Struktur im Osten, die von der Insel wegführt, sieht eher aus, als sei es von Menschenhand geschaffen. Die lange Linie auf dem Meeresboden erinnert an eine Schleifspur. Da könnte ein großer Anker geschleift worden sein. Aber dafür ist sie fast wieder zu groß. Es sieht so aus, als hätte jemand eine Steinmauer errichtet oder etwas ausgegraben. Jedenfalls ist es nicht natürlichen Ursprungs, das müsste näher untersucht werden.
Die Computerbilder könnten der Schlüssel zum Rätsel von Oak Island werden. Zu welchem Zweck wurde die Steinmauer gebaut? Ist sie der Rest einer alten Hafenanlage? War die Insel früher einmal bewohnt? Vielleicht sind die Forscher bald in der Lage, noch anderes aufzuklären, was ins Auge fällt. Das Unterwassergebilde endet nämlich genau an der Stelle, von der das steinerne Dreieck landeinwärts zeigt. Und die Richtung dieser so genannten Mauer läuft genau auf die Schatzgrube zu.
So ist es seit Jahrhunderten: Immer, wenn auf Oak Island eine Entdeckung gemacht wurde, zog sie viele andere Fragen nach sich. Doch nie hat es eine Antwort gegeben. Und wie tief auch immer gegraben wurde: Niemals ist jemand zum Grund der Geschichte vorgestoßen. Weder die größten Maschinen noch die neueste Computertechnik haben das Rätsel bislang lösen können.


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27.10.2010 um 19:54
@CosmicQueen
@FaIrIeFlOwEr

Der Tunnel unter dem Tempel der Gefiederten Schlange

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Mexiko-Stadt - "Gefiederte Schlange" ist Name und optische Beschreibung der Gottheit Quetzalcoatl, die in den Religionen verschiedener präkolumbischer Kulturen Mittelamerikas eine zentrale Rolle einnahm. Ein berühmter Quetzalcoatl geweihter Tempel befindet sich auf dem Gelände der Ciudadela, einer palastähnlichen Wohnanlage mit dem Tempel als Zentrum, gelegen auf dem Gebiet der einstigen Stadt Teotihuacán. Archäologen des mexikanischen Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) führen hier seit längerem Ausgrabungen durch und haben unter dem Tempel einen Tunnel entdeckt, an dessen Ende seit 1.800 Jahren verschlossene Grabkammern vermutet werden.
Quelle: derstandard


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27.10.2010 um 19:55
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Teotihuacán gibt nicht erst den Menschen von heute Rätsel auf: Schon die Azteken fanden die Stadt, die in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung mit 200.000 Einwohnern die größte auf dem ganzen amerikanischen Doppelkontinent gewesen sein dürfte, verlassen und großteils verfallen vor. Von den Azteken stammt auch der Name Teotihuacán. Die 46 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegene Ruinenstadt wurde 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und wurde auch schon als das "Rom Amerikas" bezeichnet.
Quelle: derstandard


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27.10.2010 um 19:56
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In zwölf Metern Tiefe legten die Archäologen inzwischen den Eingang zu dem rund 120 Meter langen Tunnel frei. Am Ende des Tunnels - 13 bis 15 Meter unter dem Quetzalcoatl-Tempel - machten die Forscher drei Kammern aus. Diese Kammern wurden nach ersten Erkenntnissen vor rund 1.800 Jahren mit tonnenschweren Steinen verschlossen.
Quelle: derstandard


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