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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.655 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 20:01
ShaktiSophia schrieb: ich hatte selbst schon Stanzen des Dzyan in den Händen
Aha. Erzähl mir mehr.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 20:46
Theosophie wird auch im fast unüberschaubaren Markt der Verschwörungstheorien „verarbeitet“. Laut vieler Anhänger dieser Subkultur arbeitet die Theosophie aktiv an einer Weltverschwörung mit, deren Ziel die Weltherrschaft verschiedener Dunkel-Mächte ist, die sich bspw. durch Besterbungen einer „Neuen Weltordnung“ (NWO) äußern.

Vermischt sind diese Art von Theorien zumeist mit dem Satanismus- und mitunter auch Rassismus-Vorwurf. Diese wurden ja bereits abgehandelt. Und es mag in diesen Kreisen auch ein großes Missverständnis bezüglich der Bestrebungen der Theosophie geben. Diese möchte eine Brüderschaft unter allen Menschen, gleich welcher Religion und ethnischen Zugehörigkeit. Madame Blavatsky setzte sich in diesem Zusammenhang vor allem für eine Versöhnung zwischen den Religionen und Völkern ein und gegen einen solchen brüderlichen Frieden kann sicher niemand begründet ein Gegenargument vorbringen.

Und eine Versöhnung ist eben nicht gleichbedeutend mit einer Vereinigung und auch die Ziele der Theosophischen Gesellschaften weisen ja darauf hin, das unter dem Dach der theosophischen Bruderschaft verschiedene Religionen und Völker platz finden, die sich zudem ursprünglich niemals als eine politische Vereinung betrachtet hat. Wohingegen doch aber die Ziele der „NWO“ dem allgemeinen Übereinkommen der Szene nach vermeintlich darauf hinauslaufen, alles unter einer Religion, wenn überhaupt Religion zulässig ist, zumindest alles zu vereinheitlichen in einem „Eine-Welt-Staat“ oder zumindest übergeordneten Machtapparat, deren erste sichtbare Anzeichen in diesen Kreisen bspw. in der UNO gesehen werden und deren Endziel letztlich die vollkommene und unwiderrufliche Versklavung der gesamten Menschheit sein soll, nach einigen VT-Ansichten erst, nachdem gute zwei Drittel davon ausgerottet wurden.

Aber:

In diesen Verschwörungstheorien werden die Menschen doch vor allen mit Macht, Geld und sinnlichen Freuden oder Angst von der "dunklen Seite" gelockt und manipuliert und mit Unterhaltungsprogrammen verblödet, um an dieser Weltverschwörung mitzuarbeiten oder sich ihr bewusst oder unbewusst unterzuordnen.

Und ein wahrer Theosoph, der die Vernunft und mithin den gesunden Menschenverstand an erste Stelle stellt und der an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubt und deshalb vor allem ein tugendhaftes Leben führt, also weder etwas auf materiellen Besitz gibt, noch auf sinnliche Freuden, noch auch vor irgendetwas und auch nicht vor dem irdischen Tod Angst hat, der wäre nun genau die Art von Mensch, der in keinster Weise von irgendetwas weder zu verführen, zu manipulieren noch zu unterwerfen wäre!

Vlt. denken darüber mal ein paar VT'ler nach, die der Theosophie eine Mitarbeit an der "Weltverschwörung" andichten.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 20:53
@ErhardVobel
Hallo, Sie hatten sich ja über den Wikipedia-Eintrag zu H.P. Blavatsky geäußerst. Ich bitte Sie zu diesem Thema auf f. zur Kenntnis zu nehmen:
Beitrag von Theosoph, Seite 56 Danke.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 21:00
Schleierbauer schrieb:Aha. Erzähl mir mehr
danke für die Ermunterung..... mich zum erzählen aufzufordern könnte eine Sintflut auslösen..... :)

aber weshalb ich das erwähnt habe ist um ein wenig zu erklären wie das so ist mit einer Stanze und was sie ist.
Die alten Weisen haben ihr Wissen fast wie unser Gedächtnis holografisch angelegt, sie haben verschiedene Drucke des Originals an verschiedene Orte verteilt, weshalb auch immer nur einzelne Fragmente des Ganzen zugänglich sind.
ich hatte auch deshalb an ganz verschiedenen Orten verschiedene Strophen in den Händen, fast alle waren Textilrollen ..... und dort sind in einer alten Sprache Strophen - Absätze einer ganzen Geschichte, die einen speziellen Teil der MenschenEvolution beschrieben sind.
Senzar ist keine Begrifflichkeits-Lesesprache.... es sind Klänge und Klangfragmente die je nachdem eine Bedeutung haben.
Dies nun zu übersetzen kann eben anfänglich schon eine Art Stammel Werk ergeben - wie die anfänglichen Übersetzungen Helenas ......

mir gelingt es ehrlich sehr schwer diesen Texten deutsche Worte zuzuordnen, wie H.P.B. damals wohl auch gelingt es im englischen eher - aus solchen Texten für uns Westeners verständliche Begriffe zu bringen auch ein KunstAkt -

ich bin mich immer noch am durchlesen und war gerade beim "entartet", welches einen ziemlichen Tumult ausgelöst hat und viele Texte dadurch völlig entartet hat, so möchte ich hier deutlich anmerken, dass dieser Begriff von einem der deutschen Übersetzer gekommen ist - leider habe ich gerade keine englischen Originale zur Hand um ihren Begriff dafür zu nennen, ich persönlich würde dem wohl heute "rezessiv" zuordnen......

ich beziehe mich derzeit immer noch auf die anfänglichen Ausgänge über die Geheimlehre, ob das noch Thema ist oder mittlerweile allgemein Theosophie, kann ich gerade unklar erkennen.....

Schritt für Schritt..... :)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 21:03
Nichts für ungut, aber Ich halte das ^^ auf jeden Fall für ein Märchen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 21:27
@AgathaChristo
ggf. für Dich interessant zum Thema Theosophie: Beitrag von Theosoph, Seite 59


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Theosophie nach Madame Blavatsky

27.01.2014 um 21:37
Theosoph schrieb:Nichts für ungut, aber Ich halte das ^^ auf jeden Fall für ein Märchen.
Nichts für ungut, aber ich halte die angeblichen Schriften von Blavatsky auch für ein Märchen.
Ich sehe keinen Unterschied zwischen den beiden Geschichten^^.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 00:19
@Theosoph
du interpretierst die Thesen und Schriften von HBP als ausschließlich menschenfreundlich hier.
Das wird wohl nicht nur mir aufgefallen sein? Und da kann eigentlich keiner gegen dich persönlich sein! Als doch mehr die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Usern hier zu dem Thema der Theosophie..


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 09:01
@Schleierbauer
Das erzählst Du uns jetzt zum wievielten Male ungeachtet der Fakten, die gegen Deine Ansicht sprechen? Das ist eine rhetorische Frage. Wenn das für Dich alles ein Märchen ist, dann verbringe Deine Zeit in anderen Threads sinnvoller und mache Dich nicht über meinen Glauben lustig.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 09:04
@AgathaChristo
Darum ging es bei meinem Posting aber überhaupt nicht. Die unterschiedliche Wahrnehmung kommt vor allem von solchen Usern, die die Geheimlehre nie gelesen haben. Damit disqualifizieren sie sich in meinen Augen ohnehin hinsichtlich ihrer Meinungsbildung, die sie nur vom Höhrensagen haben und das da einiges im Argen liegt, sollte ja nun hier klar geworden sein.


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:26
@Theosoph
Theosoph schrieb:. Die unterschiedliche Wahrnehmung kommt vor allem von solchen Usern, die die Geheimlehre nie gelesen haben.
Eher, die sich damit auseinandergesetzt haben. Denn...........

Blavatsky: Isis Entschleiert

http://www.blavatsky.de/cms/werke/isis-entschleiert.php


Sie hat einen Mythos nach ihrem Verständnis gedeutet, mit entschleiern hat das wenig zu tun.

http://www.wissen.de/thema/aegyptische-mythologie-isis-und-osiris

Zugegeben man kann in jeden Mythos wenn man will eine Menge hinein interpretieren- und philosophieren, nur das nicht Jeder dem folgen muss. Das du Alle, welche deine oder Blavatskys Anschauung teilen für dumm und zu unqualifiziert hältst, um sich selbst ein Bild von ihren Interpretationen zu machen ist schon ein starkes Stück. :)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:42
Schleierbauer schrieb:Nichts für ungut, aber ich halte die angeblichen Schriften von Blavatsky auch für ein Märchen.
Ich sehe keinen Unterschied zwischen den beiden Geschichten^^.
nun, das ist für mich ein wichtiger Punkt, was sind Märchen und Geschichten? so wie das hier steht ist es begleitet von einem negativen Beigeschmack, wie sich so viele negative Konditionierungen offenbaren durch den ganzen Faden.
Alles was uns geblieben ist aus unserer Geschichte oder Historik sind nunmal Geschichten und auch Märchen in denen Mysterien enthalten sind.
Sind wir also bereit, das Mysterium zu entschleiern oder halten wir an unseren Indoktrinierungen fest?
Oder halten wir einzelne Interpretationen als die absolute Wahrheit?

es ist nunmal in der Rassenforschung Fakt dass es verschiedene Rassen gibt, in Deutschland zum Beispiel ist das Hunde-Rassen-Züchten oder PflanzenSorten-Züchten ein beliebtes Terrain, wir können ja auch nicht jeden der Rassenforschungen betreibt als Rassisten hinstellen.....
In der heutigen Zeit wird deshalb auch weniger von Rassen als von Genotypen gesprochen -

bisher wurden ja hauptsächlich sich über alte Begriffe gestritten - die moderne Theosophie nach H.P.B. bedient sich mittlerweile vielen anderen Begriffen und das sieht dann so aus:

Theosophie ist "göttliche Weisheit". Sie erklärt uns die allem zugrunde liegende Einheit allen Seins. Theosophie bietet eine Lebensphilosophie an, die uns Menschen befähigt, materielle, emotionale, mentale, soziale, moralische und spirituelle Aspekte des Lebens zu integrieren.

Denken ist eine wirkliche und gewaltige Kraft. Jeder Gedanke verursacht eine Wirkung, eine Reaktion, die zum Positiven oder Negativen, zum Segen oder Schaden verwendet werden kann. Wir können nichts daran ändern, dass wir ständig auf andere Menschen einwirken und andere auf uns. Aber unsere Entscheidungsfreiheit erlaubt uns, unsere Gedanken positiv für uns selbst und unsere Mitwelt einzusetzen. Der Mensch bestimmt durch seine Gedanken, Gefühle und Handlungen sein Los, sein Glück oder Elend. Er bestimmt selbst durch die Art seiner Lebensführung sein Schicksal. Da er sich selbst seine Umgebung schafft, kann er sich auch nur selbst daraus befreien.


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:43
Kayla schrieb:Das du Alle, welche deine oder Blavatskys Anschauung teilen
Sollte selbstverständlich nicht teilen heißen. :)


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:50
@ShaktiSophia
ShaktiSophia schrieb:
Theosophie ist "göttliche Weisheit". Sie erklärt uns die allem zugrunde liegende Einheit allen Seins. Theosophie bietet eine Lebensphilosophie an, die uns Menschen befähigt, materielle, emotionale, mentale, soziale, moralische und spirituelle Aspekte des Lebens zu integrieren.
Wobei wie so oft in religösen oder spirituellen Darstellungen die Materie negiert wird, deren Bedürfnissen und Notwendigkeiten, was zeigt das vor allem dieses nicht integriert wird.

Was hier über deutlich zu Tage tritt.


Und ein wahrer Theosoph, der die Vernunft und mithin den gesunden Menschenverstand an erste Stelle stellt und der an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubt und deshalb vor allem ein tugendhaftes Leben führt, also weder etwas auf materiellen Besitz gibt, noch auf sinnliche Freuden, noch auch vor irgendetwas und auch nicht vor dem irdischen Tod Angst hat, der wäre nun genau die Art von Mensch, der in keinster Weise von irgendetwas weder zu verführen, zu manipulieren noch zu unterwerfen wäre!


Manipuliert und unterworfen wird eine solche Haltung vor allem nur einem geistigen Konzept, welches wiederum keinen Anspruch auf alleinige Wahrheit hat und genau da liegt das Problem dieser Konzepte und Konstruktionen, in der Realitätsferne.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:54
@ShaktiSophia
ShaktiSophia schrieb:nun, das ist für mich ein wichtiger Punkt, was sind Märchen und Geschichten? so wie das hier steht ist es begleitet von einem negativen Beigeschmack, wie sich so viele negative Konditionierungen offenbaren durch den ganzen Faden.
Alles was uns geblieben ist aus unserer Geschichte oder Historik sind nunmal Geschichten und auch Märchen in denen Mysterien enthalten sind.
Das nenn ich mal frischen Wind hier und sehe es genauso. Letztlich ist es irrelevant wer nun die Stanzen geschrieben hat, wobei ich dennoch finde, das David Reigle auf einer interessanten Spur ist.

Was sind Märchen nun?

Sie sind Metaphern, Analogien, Archetypen usw. und spannend sind sie meist auch noch!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 10:57
Kayla schrieb:Sie hat einen Mythos nach ihrem Verständnis gedeutet, mit entschleiern hat das wenig zu tun.
Eine blumige Sprache ist Geschmacksache, dennoch ist der Blick auch heute noch auf viele Mysterien verschleiert.
Was nun Blavatsky angeht, sie hat ja auch prominente Befürworter.

Dazu nochmal wiki:
....

Hier bezeichnete der bedeutende Zen-Gelehrte Dr. Daisetz Teitaro Suzuki das Buch als echten Mahayana (The Middle Way, August 1965, S. 90.) und schrieb darüber: "Ohne Zweifel wurde Helena Blavatsky in die tieferen Seiten der Mahayana-Lehren eingeweiht und veröffentlichte dann das, was sie für weise hielt..." (Eastern Buddhist, old series, 5:377). Der Dalai Lama, traditionell den Lehren der Theosophie gegenüber freundlich eingestellt, versah die Übersetzung Satteldorf 1997 mit einem Vorwort, als Ausdruck seiner Übereinstimmung.

....

Das muss nun niemandem zum Buddhisten machen und ja, man muss dem natürlich nicht folgen, aber rumtrampeln und deutlich über das Ziel hinaus schiessen, -wie es hier bisweilen geschieht-, muss man darauf im Grunde ja auch nicht.


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 11:08
@jimmybondy
jimmybondy schrieb:Das muss nun niemandem zum Buddhisten machen und ja, man muss dem natürlich nicht folgen, aber rumtrampeln und deutlich über das Ziel hinaus schiessen, -wie es hier bisweilen geschieht-, muss man darauf im Grunde ja auch nicht.
Ich halte viel vom ZEN, aber dennoch versteige ich mich nicht dabei in nebulöse Gehirnakrobatik. ein Zenmeister sagte mal, das man vor der Meditation und nach der Meditation Wasser holen müsse, wenn man Durst hat. Wie recht er doch hat. Spirituelle und philosophische Verstiegenheiten machen die Konzepte unglaubwürdig und nicht der spirituelle oder philosophische Anspruch selbst. Wer dabei auf dem Boden der Tatsachen bleibt, schafft Verständnis, wer allerdings meint universale oder geheime Wahrheiten zu verbreiten, macht sich eher dadurch unbeliebt.:)

Und rumgetrampelt wird dabei vor allem auf dem gesunden Menschenverstand der Mitdiskutanten hier welchen (den gesunden Menschenverstand) doch M.Blavatsky angeblich konsequent einfordert. Doch da findet man zu viele Widersprüche in ihren Darstellungen, welche genau das widerlegen, da liegt das Problem.

Denn, geistige Verstiegenheit läßt sich nun mal naturgemäß mit gesundem Menschenverstand äußerst schwer in Einklang bringen.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 11:12
ShaktiSophia schrieb:es ist nunmal in der Rassenforschung Fakt dass es verschiedene Rassen gibt, in Deutschland zum Beispiel ist das Hunde-Rassen-Züchten oder PflanzenSorten-Züchten ein beliebtes Terrain, wir können ja auch nicht jeden der Rassenforschungen betreibt als Rassisten hinstellen.....
Hier sollte offensichtlich sein das wir grade hierzulande damit ein sehr sensibeles Thema berühren.
Was mich betrifft, bin ich ein entschiedener Antirassist.

Darum muss ich aber nicht übersehen das der Rassebegriff damals noch nicht belastet war und dieses Wort auch für Menschenzweig, Volk, Ethnie usw. stehen konnte und zudem das Wort "race" im englischen Original von vorneherein umfangreicher ist, es also von vornerein nicht nur mit "Rasse" übersetzt werden kann.

Der Begriff der Rasse ist stets ein wilkürlicher Begriff. Es genügt wenn es dezente genetische Unterschiede gibt, um eine Rasse zu definieren. Das es nicht mehr gemacht wird liegt an den widerlichen auswüchsen, am Rassismus und nicht daran, das man es nicht mehr könnte.
Mit Ethnien ist es in der Regel auch so, kaum eine Ethnie ist so homogen wie sie angeblich sein solle.


Aber wie auch immer. Das besondere an Blavatsky ist ja eigentlich nicht das sie da im Geiste der damaligen Zeit und Wissenschaft in zwei Zitaten rassistisch entgleist ist (auch wenn später relativiert) und wir das nun gutheissen sollten, sondern das besondere ist ja vielmehr das sie über alle "Rassen", Hautfarben usw. hinweg verbinden möchte und eben nicht trennen will.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

28.01.2014 um 11:22
Kayla schrieb:Ich halte viel vom ZEN, aber dennoch versteige ich mich nicht dabei in nebulöse Gehirnakrobatik. ein Zenmeister sagte mal, das man vor der Meditation und nach der Meditation Wasser holen müsse, wenn man Durst hat. Wie recht er doch hat. Spirituelle und philosophische Verstiegenheiten machen die Konzepte unglaubwürdig und nicht der spirituelle oder philosophische Anspruch selbst. Wer dabei auf dem Boden der Tatsachen bleibt, schafft Verständnis, wer allerdings meint universale oder geheime Wahrheiten zu verbreiten, macht sich eher dadurch unbeliebt.:)

Und rumgetrampelt wird dabei vor allem auf dem gesunden Menschenverstand der Mitdiskutanten hier welchen (den gesunden Menschenverstand) doch M.Blavatsky angeblich konsequent einfordert. Doch da findet man zu viele Widersprüche in ihren Darstellungen, welche genau das widerlegen, da liegt das Problem.

Denn, geistige Verstiegenheit läßt sich nun mal naturgemäß mit gesundem Menschenverstand äußerst schwer in Einklang bringen.:)
Es gibt viele Weg, nicht alle müssen für alle gleich gut gangbar sein, das ist alles Geschmacksache.
Natürlich wird den ganzen Thread hinweg schon auf Blavatsky, der Theosophie und deren Anhänger rumgetrampelt und nebulöse Widersprüche und betrügerische Absichten und anderes mehr unterstellt.

"Ohne Zweifel wurde Helena Blavatsky in die tieferen Seiten der Mahayana-Lehren eingeweiht und veröffentlichte dann das, was sie für weise hielt..."

-WOW :troll: :D


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28.01.2014 um 11:24
Denn, geistige Verstiegenheit läßt sich nun mal naturgemäß mit gesundem Menschenverstand äußerst schwer verbinden.:)
lach..... soviel zu den Nebenwirkungen :)
jimmybondy schrieb:Hier sollte offensichtlich sein das wir grade hierzulande damit ein sehr sensibeles Thema berühren.
Was mich betrifft, bin ich ein entschiedener Antirassist.
das ist erschreckend offensichtlich - als Schweizerin bin ich da zum Glück karmisch unbelastet und kann es neutral angehen......
jimmybondy schrieb:Der Begriff der Rasse ist stets ein wilkürlicher Begriff. Es genügt wenn es dezente genetische Unterschiede gibt, um eine Rasse zu definieren. Das es nicht mehr gemacht wird liegt an den widerlichen auswüchsen, am Rassismus und nicht daran, das man es nicht mehr könnte.
seh ich auch so mit "race" - und es wird sehr wohl noch gemacht aber in einer anderen Wissenschaft nämlich der Genetik.... und da wird neutral von Genotypen gesprochen.....
jimmybondy schrieb:Aber wie auch immer. Das besondere an Blavatsky ist ja eigentlich nicht das sie da im Geiste der damaligen Zeit und Wissenschaft in zwei Zitaten rassistisch entgleist ist (auch wenn später relativiert) und wir das nun gutheissen sollten, sondern das besondere ist ja vielmehr das sie über alle "Rassen", Hautfarben usw. hinweg verbinden möchte und eben nicht trennen will.
ich sehe da auch eher die verbindenenden Aspekte


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