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Ein Leben ohne Glauben

204 Beiträge, Schlüsselwörter: Glauben
Micha007
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 20:50
@nicknack
nicknack schrieb:Ist es deiner Meinung nach möglich, dass wir uns irren?
Du solltest den Teil schon zitieren, auf den sich Deine Frage bezieht. Denn so verstehe ich nur Bahnhof :)


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nicknack
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 20:54
@Micha007
Tut mir Leid man, ich bin nicht der beste Kommunikator falls du das noch nicht bemerkt hast.

Ja, ich weiß was du meinst wenn du sagt das Gras ist grün usw. Ich wollte einfach nur nachhaken in der Hinsicht ob du glaubst, dass wir uns irren könnten. Wir hatten das ja vorher auf Wahrheit bezogen und ob diese tatsächlich quantifizierbar ist.


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Micha007
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 21:12
@nicknack
nicknack schrieb:Ich wollte einfach nur nachhaken in der Hinsicht ob du glaubst, dass wir uns irren könnten.
Glauben hat in der Physik (resp. den Naturwissenschaften) nichts zu suchen.
nicknack schrieb:dass wir uns irren könnten.
Weltweit weiß Jeder, was mit einer Wiese gemeint ist. Da wird Niemand auf ein gelbes Auto oder einen Turnschuh zeigen.


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nicknack
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 21:13
@Micha007
Ich gebe auf, du hast gewonnen.


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Micha007
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 21:30
@nicknack
Es geht hier doch nicht ums gewinnen oder verlieren, sondern ums verstehen. Und Du hast mit Deinen angenomenen Konzepten offensichtlich noch nicht verstanden, das die entdeckten Konstanten keine ausgedachten Konzepte von "Was-auch-immer" sind.


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nicknack
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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 21:54
@Micha007
Ich habe nicht behauptet, dass die Naturkonstanten "Was-auch-immer" wären. Meine nur, dass wir letztendlich alle mehr oder weniger nur glauben und nichts zu 100% sicher ist.

Wenn ein falsches Messergebnis möglich ist, dann sind theoretisch auch zwei möglich und so weiter, blöd gesagt.


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Ein Leben ohne Glauben

11.09.2016 um 22:46
Zur Eingangsfrage:

Kommt auf die Definition von "Glauben" an.

Im Sinne von ich denke, ich vermute usw: Nein. Ohne dies geht es nicht. Irgend etwas "glaubt" man immer.

Im Sinne vom spirituellen Glauben: Ja, das geht auch ohne.


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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 10:32
@Labor-Ratte
Labor-Ratte schrieb:Kommt auf die Definition von "Glauben" an.

Im Sinne von ich denke, ich vermute usw: Nein. Ohne dies geht es nicht. Irgend etwas "glaubt" man immer.
Es ist bemerkenswert, dass der Mensch so tut, als würde das, wovon er ausgeht, auch stimmen.

Man kann einwenden, was er sonst tun könne. Um handlungsfähig zu sein, müsse man ja zumindest irgendwelche Hypothesen aufstellen.
Ja. Aber er macht aus den Hypothesen stillschweigend handfeste Behauptungen, worum sich dann manche Menschen, ja ganze Völker, in die Haare geraten.
Die hier mal angesprochene Arbeitshypothese gibt es nur ziemlich wenig oder selten. Meistens handelt es sich um "Überzeugungen".

Die Frage scheint mir nicht uninteressant, was denn passieren würde (mit dem einzelnen Menschen einerseits und in der Folge in der Gesellschaft andererseits), wenn es dem Menschen für eine Weile gelingen könnte, aufzuhören, zu glauben.
Was ist Philosophie?


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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 11:28
@nicknack
nicknack schrieb: Unter Konzept verstehe ich ein gedankliches Konstrukt. Halt eine Karte, nicht das Territorium selber. Sowas wie ein Modell.
Betrachte es lieber so:
Das was du Konzept nennst ist Beispielsweise eine wissenschaftliche Hypothese oder Theorie, es sind Ausschnitte aus der Realität die diese beschreiben und erklären.

Beispielsweise die Theorie über den Elektromagnetismus welche deskriptiv ist und Vorhersagen über diese trifft. Sie kann an einigen Stellen jedoch widerlegt und revidiert werden, was aber nichts an der Existenz von Elektromagnetismus an sich ändert da diese zur objektiven Realität gehört, nur die Modelle die sich auf sie beziehen können sich ändern sobald neue Erkenntnisse darüber gewonnen werden, was aber wie gesagt den Elektromagnetismus an sich in keinster Weise tangiert.


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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 18:18
@nicknack
nicknack schrieb:dass wir letztendlich alle mehr oder weniger nur glauben und nichts zu 100% sicher ist.
Nein.
Weder tun das alle,
noch ist alles, auch nicht mehr oder minder, glauben,
und es durchaus einiges sogar 10% sicher.

Man muss nur zwischen diesen Dingen unterscheiden können. Und auch wollen.


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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 18:24
@ruku
ruku schrieb:Es ist bemerkenswert, dass der Mensch so tut, als würde das, wovon er ausgeht, auch stimmen.
Diese Deine Antwort hat mit dem, was @Labor-Ratte vorher schrieb, eigentlich nichts zu tun.

Die Frage lautete: Ob man ohne Glauben leben kann, und @Labor-Ratte differenzierte, wie übrigens andere, u.a. auch ich, bereits vorher, zu Recht zwischen den verschiedenen Bedeutungen des Wortes "Glauben" und teilt die Meinung, dass masehr wohl ohne spirituellen Glauben leben kann.

Ich denke doch, dass wir davon ausgehen dürfen, dass @Labor-Ratte weiß, was er glaubt und was nicht. Dass er das weiß, ist eigentlich nicht bemerkenswert.


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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 18:49
Wenn ich Einstein zitiere, heisst das nicht notwendigerweise, dass meine weitere Ausführungen sich auf ihn beziehen müssen.
Ich kann Einstein zitieren, um einen Satz, eine Bemerkung von ihm, für meine weiteren Ausführungen als Einleitung zu benutzen.

Die Lesart eines Beitrages hängt - nicht zuletzt - auch von der Person ab, die ihn liest.

Man kann auch fragen, warum eine Lesart entsteht.

In Foren, auch das Unterthema Philosophie bleibt davon nicht verschont, werden Diskussionen sehr oft nicht nur sachlich geführt.
Das mag manch einer Lesart Vorschub leisten.


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nicknack
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Ein Leben ohne Glauben

12.09.2016 um 21:14
@off-peak
Kannst du beweisen, dass ich nicht nur eine Stimme in deinem Kopf bin?


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Ein Leben ohne Glauben

13.09.2016 um 21:52
@nicknack
nicknack schrieb:Kannst du beweisen, dass ich nicht nur eine Stimme in deinem Kopf bin?
Klar. Du bist zB ja noch nicht einmal hier, geschweige denn, dass ich Dich überhaupt hören würde.


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nicknack
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Ein Leben ohne Glauben

13.09.2016 um 22:06
@off-peak
Jetzt bin ich ja hier.

Wollte damit nur nochmal untersstreichen, dass es keine 100% Sicherheit gibt meiner Meinung nach. Dein Weltbild ist sicherlich konistent, da schließe ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit ein, aber man kann halt nicht beweisen ob das Weltbild als solches trotzdem keine Einbildung ist.

Ich weiß das ist eine sinnlose Frage, nein ich glaube es nicht, aber wie gesagt ich habe den Eindruck dass man technisch nur glauben kann. Nicht nur weil es innerhalb des Weltbildes Unsicherheiten gibt, sondern von wegen Metaphysik und so weiter. Aber vielleicht rede ich Scheiße.


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Ein Leben ohne Glauben

16.09.2016 um 12:06
Ich glaube nicht an diesen religiösen Kram der Pinkbemützten Greise in Rom und Allahuakbarpreisenden jallernden Burkabefehlenden Frauenfeindlich gesinnten mittelalterlichen Kopflakentragenden Ideologen.
Aber ich denke christlich,glaube an den einen Cott und an Jesus.
Jedoch,dazu muß man wissen....
Wie oft wurden Bibeltexte im Mittelalter verändert und wer sich mit der Bibel beschäftigt,findet bald heraus,dass die katholische Kirche in vielen Texten etwas hineingelegt hat,was dort garnicht steht.
Naja,"WENN DAS GELD IM KASTEN KLINGT;DIE SEELE AUS DEM FEGEFEUER SPRINGT"
Ein gutes Beispiel die Menschen zu verdummen und mit der Angst der Menschheit vor der Hölle und dem ewigen Fegefeuer,die und das es auch nicht gibt und von dem niemand in der Bibel spricht.noch bis heute zu agieren,um ihre naiven Dogmen und Heiligenverehrungen durchzudrücken.
Auch im Islam ist es so,da wird ein kriegerischer Mendchenverachtender schlachtender Prophet verherrlicht,der verlangt zu lügen und die Menschen zu betrügen.Die Frauen,noch heute steinigen können und diesen "heiligen Krieg" führen,gegen andere Überzeugungen.
Kemal Atatürksagte dazu....„Der Islam ist ein verwesender Kadaver“ usw.

Man sollte sich wirklich ernsthaft mit der Bibel befassen und da gehen einem wirklich mit der Zeit die Augen auf.
Was ich glaube ist:
"Er,Jesus kommt wie ein Dieb in der Nacht."
Übrigens... Jesus war nicht Katholisch noch Evangelisch oder sonstiges.
Und er hat Liebe und Frieden gelehrt.
Die Welt steht heute an einem Abgrund und das begreift langsam jeder..und Satan dreht gerade seine letzten Runden hier auf Erden.

Offenbarung 16
…14denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen. 15Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. 16Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf hebräisch Harmagedon.
Schönen sonnigen Tag für alle. :)


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Ein Leben ohne Glauben

16.09.2016 um 12:37
bluish schrieb:Jesus war nicht Katholisch noch Evangelisch oder sonstiges.
Nein. Nicht mal Christ. Er war Jude. Katholisch und Evangelisch gab es noch nicht. Und Jesus hätte sicher nicht einmal im Traum daran gedacht, dass sich aus seinen Reformbestrebungen einmal eine eigenständige Religion entwickeln könnte, die seine jüdischen Glaubensbrüder verfolgt.
bluish schrieb:er hat Liebe und Frieden gelehrt.
Ja. Leider fiel ihm dazu kein besseres Argument ein, als mit der Hölle und ewiger Folter zu drohen. Er sprach, anders als du schreibst, sogar sehr viel davon.
Das liegt sicher auch an dem eingeschränkten psychologischen Verständnis seiner Zeit, hat aber mit dafür gesorgt, dass sich das Christentum gerade NICHT besonders durch Nächstenliebe auszeichnete. Oder dass es Zwangsmissionierung, Kindesmisshandlung und Inquisition als Taten der Liebe ausgab. Galt es doch angeblich, die Betroffenen vor der Hölle zu retten.
bluish schrieb:Die Welt steht heute an einem Abgrund und das begreift langsam jeder..und Satan dreht gerade seine letzten Runden hier auf Erden.
Das haben die Menschen schon oft gedacht, auch schon vor 500 Jahren, und auch Jesus selbst vor 2000 Jahren. Aber bisher hat sich die Welt trotzdem noch weiter gedreht. Also keine Panik!
bluish schrieb:Offenbarung 16
In der "Offenbarung" ist nicht viel Raum für Liebe und Frieden. Im Gegenteil. Das Buch steckt jeden weltlichen Horrorroman locker in die Tasche. Es ist auch viel brutaler als die Endzeitszenarien, von denen schon Jesus in den Evangelien redet.


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Ein Leben ohne Glauben

16.09.2016 um 14:30
Ein Leben ohne Glauben ist nicht möglich, als Mensch stellt man permanent Vermutungen auf, da sein Wissen begrenzt ist. Eine Vermutung ist aber ein Glaube, nichts anderes ist der Glaube an Götter oder ähnliches.


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Ein Leben ohne Glauben

16.09.2016 um 14:42
@taren
taren schrieb: Eine Vermutung ist aber ein Glaube, nichts anderes ist der Glaube an Götter oder ähnliches.
Es gibt mehrere Anwendungs- bzw Auslegungsmöglichkeiten des Wortes "Glauben". Vermuten / Meinen / Denken / Vertrauen auf / Hoffen ... sind die eine (1),
Glauben im spirituellen Sinne ... die andere (2).

Beide sind nicht dasselbe. Im Englischen wird hier bereits mittels eines anderen Wortes genauer unterschieden. "To have belief" ist (1) und "to have FAITH" meint (2).

Und ohne FAITH in einen Gott kann man sehr wohl leben.


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Erasmus
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Ein Leben ohne Glauben

16.09.2016 um 23:36
@off-peak
off-peak schrieb:Und ohne FAITH in einen Gott kann man sehr wohl leben.
Das wissen wir sowieso. Tiere glauben bestimmt nicht an einen Gott. Und natürlich können sie trotzdem leben - warum soll der Mensch es dann nicht auch können? Aber das war hier nicht die Frage! Es ging um den Glauben an sich, nicht nur in Bezug auf einen Gott, sondern allgemein.

Ein Tier hinterfragt seine Sinneseindrücke nicht, wahrscheinlich weil es das gar nicht kann. Es fragt sich nicht: Ist das wahr, was ich da wahr-nehme? Es nimmt die Dinge wie sie ihm erscheinen.

Der Mensch kann das aber sehr wohl. Der kann sich fragen: Ist es auch so, wie ich es wahrnehme, oder nicht? - Und da fängt für mich bereits der Glaube an...


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