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Ein Leben ohne Glauben

204 Beiträge, Schlüsselwörter: Glauben

Ein Leben ohne Glauben

13.11.2016 um 15:58
Ich kenn nur den alten Spruch: Glauben heißt nichts wissen.
Und einen neueren, der es mMn genauer trifft: Glauben heißt, vorgeben, etwas zu wissen, dass man nicht wissen kann.

Der alte Spruch ist zwar inhaltlich korrekt, was das tatsächliche, echte Faktenwissen anbelangt. Allerdings "wissen" Gläubige, was die Dogmen, Aussagen, Behauptungen, Ansichten ihres Glaubens anbelangt sehr wohl einiges. Was sie nicht tun, ist dieses "Wissen" mit der Realität abklären, es hinterfragen (obwohl sie es ständig behaupten, tun sie es aber faktisch nicht), es logisch prüfen oder Widersprüche zu Fakten bzw sogar innerhalb des eigenen Glaubens bemerken. Sie halten einfach Glaubensbehauptungen für faktisch wahr.
Dabei sammelt sich aber jede Menge Wissen, wenn auch irrtümlich, falsch, unsinnig, absurd, widersprüchlich, in ihren Köpfen an. Einige können ganze Bibelpassagen auswendig, oder wissen wenigstens, wo sie sie für Beiträge kopieren können.

Auch nicht-religiös Gläubige (Esos, Para-, PSI- und Geistergläubige) vermögen das und füllen ihre armen Köpfen mit allerlei krausen Ideen an. In allen Glaubensfällen finde ich gerade diese Fähigkeit, unsinniges Wissen zu akkumulieren, bemerkenswert, denn da es ja weder belegt, noch logisch, noch im Einklang mit gesichertem und überprüfbaren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, den Naturgesetzen bzw der Realität ist, kann man nicht in logischen Zusammenhängen lernen. Es handelt es sich daher um reines Auswendiglernen. Das ist wesentlich schwerer als sich logischer Kausalitäten zu erinnern oder zu bedienen.
In dem Sinne "wissen" sie tatsächlich, auch wenn ihre Mühen komplett umsonst investiert waren/sind, so ferne sie nicht irgendwann einmal darauf lernen, dass man sie gelinkt hat. Diese Erkenntnis ist nämlich in der Tat jede Mühe wert.


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Ein Leben ohne Glauben

13.11.2016 um 16:44
@off-peak

Das ist gut, wollte auch nicht behaupten das Gläubige nichts wissen.
Nichts wissen ist nicht möglich.

Ich meinte es nur, wegen der Interpretation, es muss so sein (bei Gläubigen).

Gruß
Tanne


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Ein Leben ohne Glauben

13.11.2016 um 18:55
@Tanne

Diese Definition (vorgeben, zu wissen, was man nicht wissen kann) stammt, soweit ich mich erinnere, von einem Amerikaner - entweder Psychologe, Soziologe oder Neurologe (habe leider seinen Namen vergessen). Ist aber eine Definition, die das Phänomen "Glauben" sehr treffend erklärt.


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Ein Leben ohne Glauben

14.11.2016 um 23:14
hallo
ich ha be nie an Gott oder an andere Bestimmungen geglaubt. aber im sommer bin ich nachwarnemünde ans Meer mit einer gruppe gefahren.ich wollte eigentlich gar nicht schwimmen gehen und habe gar keine Badehose mittgenommen.aus einem mir ersichtlichen grund bin ich doch ins wasser gegangen,um ein bischen zu schwimmen.ich habe dann gemerkt,das einer aus meiner gruppe in Schwierigkeiten war und habe ihm gehofen und seid dem bescheftege ich mit der frage,ob es eine hörege insstanz oder doch einen Gott gibt.
gruß Bernd weber


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