Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?
gestern um 20:30
MMn zumindest vegetarisch, also "irgendwas dazwischen"?
Aber selbstverständlich muss das jeder mit seinem Gewissen aushandeln.

Du vergleichst hier Gegenstände mit Tieren. Tiere sind empfindungsfähige Lebewesen mit eigenen Interessen.emanon schrieb:Hier geht es doch darum, ob sich nach Ansicht einiger Veganer nur ein Veganer Tierfreund nennen darf.
Damit habe ich kein Problem.
Ist etwa so bedeutend, als ob mich ein Rechtsextremer aus seiner Sicht für links hält.
Soll er machen, jederzeit.
Natürlich mache ich Unterschiede bei Tieren. Meinen Hund würde ich nicht essen, es sei denn, es ließe sich nicht umgehen.
Man kann Kunstliebhaber sein und trotzdem Bildern etc. verschiedene Wertigkeiten zuordnen. Nicht jedes würde man mit nach Hause nehmen.
Ein Opernfreund wird seltenst jegliche Oper lieben.
Kann man beliebig lange fortsetzen: Autos, Pflanzen, Kristalle, Fossilien … etc.
Was ich damit sagen will: Es ist nur natürlich, auch innerhalb eines Genres, eines Spektrums Dingen/Lebewesen unterschiedliche Wertigkeiten beizumessen und unterschiedlich damit zu verfahren.
Wenn also hier ein Veganer für sich eine Deutungshoheit herbeifantasieren möchte, gerne.
Fühlt euch frei.
Soll jeder für sich so labeln können, wie sie/er/div. das möchte.
Also grundsätzlich sollte man, wenn man sagt man liebt (alle) Tiere, versuchen so viel Leid an Tieren zu vermeiden wie es irgendwie möglich und sinnvoll ist.M1ndCon7rol schrieb am 11.05.2021:Zumindest ich sehe das so. Deswegen finde ich es auch nur bei Veganern authentisch, wenn sie davon reden, dass sie Tiere lieben.
Ich vergleiche Vorgehensweisen.AnimaLiberate schrieb:Du vergleichst hier Gegenstände mit Tieren.
Weil ich akzeptiere, dass für mein Leben andere Tiere sterben. Machen Veganer übrigens auch, zumindest die, die noch Kontakt zur Realität haben.AnimaLiberate schrieb:Und genau darum geht es. Du musst ein Schwein nicht genauso lieben wie deinen Hund. Die Frage ist, warum der Hund ein Freund sein soll, während das Schwein für dich eine Ressource sein darf, die man töten und essen kann.
Der Vergleich hinkt ja wohl ziemlich.emanon schrieb:Hier geht es doch darum, ob sich nach Ansicht einiger Veganer nur ein Veganer Tierfreund nennen darf.
Damit habe ich kein Problem.
Ist etwa so bedeutend, als ob mich ein Rechtsextremer aus seiner Sicht für links hält.
Auch hier hinken die Vergleiche etwas.emanon schrieb:Natürlich mache ich Unterschiede bei Tieren. Meinen Hund würde ich nicht essen, es sei denn, es ließe sich nicht umgehen.
Man kann Kunstliebhaber sein und trotzdem Bildern etc. verschiedene Wertigkeiten zuordnen. Nicht jedes würde man mit nach Hause nehmen.
Ein Opernfreund wird seltenst jegliche Oper lieben.
Kann man beliebig lange fortsetzen: Autos, Pflanzen, Kristalle, Fossilien … etc.
Was ich damit sagen will: Es ist nur natürlich, auch innerhalb eines Genres, eines Spektrums Dingen/Lebewesen unterschiedliche Wertigkeiten beizumessen und unterschiedlich damit zu verfahren.
Das liegt anscheinend auch daran, dass du es falsch verstanden hast.naas schrieb:Der Vergleich hinkt ja wohl ziemlich.
Was für einen nachvollziehbaren Grund hätte den der Rechtsextreme dafür sich links zu nennen?
Ja, du hast es erkennbar nicht verstanden.naas schrieb:Während der Veganer in deinem Beispiel eben der Meinung ist, dass man Wesen, denen man freundlich gesinnt ist kein Leid zufügen sollte bzw. möglichst nicht dazu beitragen sollte dass ihnen Leid zugefügt wird. Und dieser Gedanke soll genauso absurd sein, wie zwei entgegengesetzte Enden eines politischen Spektrums gleichzusetzen
So kann man sich täuschen.emanon schrieb:Und wenn dann ein Extremer hingeht und den Begriff "Tierfreund" für sich und seinesgleichen reklamiert, dann kann ich damit gut leben.
Beschenkst du jeden Menscvhen auf der Welt?naas schrieb:Es ist wohl durchaus menschlich verschiedene Wertungen zu haben, aber wenn man die allgemeine Aussage trifft Liebhaber o.ä. eines Spektrums zu sein, ist es inkonsequent einigen Teilen des Spektrums, aufgrund persönlicher Wertungen bestimmte Dinge vorzuehnthalten.
Das hatte ich tatsächlich falsch gelesen, womit mein Bezug darauf natürlich hinfällig ist.emanon schrieb:Das liegt anscheinend auch daran, dass du es falsch verstanden hast.
Es ging sich darum, ob der Rechtsextreme mich links nennt, nicht sich.
Du kannst dir nicht willkürlich aussuchen auf welchem Level die Zugeständnisse sind um die es geht, um das Ganze unnötig in die Sinnlosigkeit zu ziehen. Wie wäre es wenn man stattdessen wenigstens versucht einen sinnvollen Ansatz zu finden?emanon schrieb:Beschenkst du jeden Menscvhen auf der Welt?
Oder enthältst du dem Großteil der Menschheit die Geschenke vor?
Sorry, ich wollte es nicht in die Sinnlosigkeit ziehen.naas schrieb:Du kannst dir nicht willkürlich aussuchen auf welchem Level die Zugeständnisse sind um die es geht, um das Ganze unnötig in die Sinnlosigkeit zu ziehen.
Wofür?naas schrieb:Wie wäre es wenn man stattdessen wenigstens versucht einen sinnvollen Ansatz zu finden?
Einen sinvollen Ansatz dafür zu finden, wie weit man gehen muss, um sich noch glaubwürdig als Tierfreund bezeichnen zu können.emanon schrieb:
Wofür?naas schrieb:Wie wäre es wenn man stattdessen wenigstens versucht einen sinnvollen Ansatz zu finden?
Im Grunde genommen sollte jede Meinung, die auf einer für dich validen Argumentation basiert für dich relevant sein, egal von wem sie kommt.emanon schrieb:Im Weiteren ging es dann darum, welche Relevanz für mich die persönliche Meinung eines Extremisten hat. Du persönlich kannst da ja eine andere Meinung haben, aber was ändert das?
Ich kann durchaus tolerieren, dass du es anders siehst.
Warum insistierst du hier immer weiter?naas schrieb:Einen sinvollen Ansatz dafür zu finden, wie weit man gehen muss, um sich noch glaubwürdig als Tierfreund bezeichnen zu können.
Das ist deine Interpretation.naas schrieb:Laut deiner Argumentation würde es ja anscheinend reichen, wenn man einige nahestehende Tiere gut behandelt und der Rest wäre dann egal.
Nein. Ist aber auch völlig irrelevant, weil eine ganz subjektive Einschätzung.naas schrieb:Könnte man sich deiner Meinung nach dann auch Tierfreund nennen, wenn man regelmäßig Tiere umbringt einfach weil man Spaß am töten hat, solange man nur einige Tiere gut behandelt?
Die Validität wird subjektiv beurteilt. Da liegt der Hund begraben.naas schrieb:Im Grunde genommen sollte jede Meinung, die auf einer für dich validen Argumentation basiert für dich relevant sein, egal von wem sie kommt.
Dann ersetze glaubwürdig halt durch zutreffend. Das ist doch das Thema hier: Muss man vegan sein um sich als Tierfreund bezeichnen zu können, oder reicht auch weniger.emanon schrieb:
Warum insistierst du hier immer weiter?naas schrieb:Einen sinvollen Ansatz dafür zu finden, wie weit man gehen muss, um sich noch glaubwürdig als Tierfreund bezeichnen zu können.
Die Glaubwürdigkeit ist eine individuelle Einschätzung/Graduierung. Auch die wird differieren.
Dann erläutere doch mal wo meine Interpretation abweicht.emanon schrieb:
Das ist deine Interpretation.naas schrieb:Laut deiner Argumentation würde es ja anscheinend reichen, wenn man einige nahestehende Tiere gut behandelt und der Rest wäre dann egal.
Dann erkläre doch mal warum nicht.emanon schrieb:
Nein. Ist aber auch völlig irrelevant, weil eine ganz subjektive Einschätzung.naas schrieb:Könnte man sich deiner Meinung nach dann auch Tierfreund nennen, wenn man regelmäßig Tiere umbringt einfach weil man Spaß am töten hat, solange man nur einige Tiere gut behandelt?
Ob Extremismus oder nicht wird doch genauso subjektiv beurteilt oder nicht? Wo ist dann das Problem dabei die Validität einer Argumentation bei dem Thema subjektiv zu beurteilen? Zudem bezweifle ich das jede Argumentation vollständig subjektiv ist.emanon schrieb:Die Validität wird subjektiv beurteilt. Da liegt der Hund begraben.
Dafür gibt es aber keinen allgemeinverbindlichen Punkt.naas schrieb:Offenbar muss diesbezüglich also ein Punkt identifiziert werden bis zu dem man sein Verhalten im Sinne des Tierwohls anpassen muss um sich so nennen zu können.
Natürlich.naas schrieb:Ob Extremismus oder nicht wird doch genauso subjektiv beurteilt oder nicht?
Die Akzeptanz.naas schrieb:Wo ist dann das Problem dabei die Validität einer Argumentation bei dem Thema subjektiv zu beurteilen?
Ich will gar nichts erreichen. Dargestellt habe ich lediglich meinen Standpunkt. Ob den irgendwer mitgeht, ist mir völlig wumpe.naas schrieb:Und wenn das mit der Subjektivität der Argumentation im Allgemeinen so ein großes Problem ist, was versuchst du dann hier überhaupt zu erreichen?
undemanon schrieb:Ich kann durchaus tolerieren, dass du es anders siehst.
undemanon schrieb:Alles gut, ich muss hier niemanden überzeugen.
emanon schrieb:Ich gesteh ja jederzeit graduelle Unterschiede zu und hab auch nichts dagegen, wenn Extremisten mich anders labeln, als weniger Extreme es tun würden.
Da es für die Beantwortung der Fragestellung aber offenbar hilfreich wäre zumindest darzustellen wo verschiedene Leute diesen Punkt ansetzen würden könntest du ja mal erklären, wo du diesen Punkt siehst.emanon schrieb:
Dafür gibt es aber keinen allgemeinverbindlichen Punkt.naas schrieb:Offenbar muss diesbezüglich also ein Punkt identifiziert werden bis zu dem man sein Verhalten im Sinne des Tierwohls anpassen muss um sich so nennen zu können.
Wessen Akzeptanz? Deine persönliche oder allgemein? Wenn jeder Persönlich überlegt, ob er eine Argumentation valide findet ist doch relativ irrelevant wie die Allgemeinheit das sieht. Ich verstehe da immer noch nicht wo das Problem liegt. Aber das scheint mir auch langsam vom eigentlichen Thema abzuschweifen.emanon schrieb:
Die Akzeptanz.naas schrieb:Wo ist dann das Problem dabei die Validität einer Argumentation bei dem Thema subjektiv zu beurteilen?
naas schrieb:
Dann erläutere doch mal wo meine Interpretation abweicht.emanon schrieb:
Das ist deine Interpretation.naas schrieb:Laut deiner Argumentation würde es ja anscheinend reichen, wenn man einige nahestehende Tiere gut behandelt und der Rest wäre dann egal.
Da keine Allgemeinverbindlichkeit zu erreichen ist, bewerte ich es als Zeitverschwendung. Warum kann man sich nicht darauf einigen, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt?naas schrieb:Da es für die Beantwortung der Fragestellung aber offenbar hilfreich wäre zumindest darzustellen wo verschiedene Leute diesen Punkt ansetzen würden könntest du ja mal erklären, wo du diesen Punkt siehst.
Natürlich, mein Reden.naas schrieb:Wenn jeder Persönlich überlegt, ob er eine Argumentation valide findet ist doch relativ irrelevant wie die Allgemeinheit das sieht.
Ist mir einfach zu unterkomplex.naas schrieb:Dann erläutere doch mal wo meine Interpretation abweicht.