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Der Sinn des Lebens

875 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Philosophie

Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 11:44
benihispeed schrieb:Zu denken wir wären die einzigen bewussten Lebewesen im ganzen Universum, ist eine grosse Anmassung. Auf uns kommt es nicht an Bewusstsein entsteht auch so.
Ich finde es ehrlich gesagt eher anmaßend, daß man alle als "anmaßend" diskreditiert die nicht so denken wie Du. Denn ob es im Universum irgendwo noch anderen Formen von Leben mit einem Bewusstsein gibt wissen wir gar nicht, geschweige denn, ob Leben und Bewusstsein überhaupt aus sowas wie einer kosmischen Notwendigkeit heraus entsteht. Man kann es glauben oder auch nicht glauben, aber Andersdenkende herabzuwürdigen, nur weil sie anders darüber denken zeugt nicht gerade von einer besonders geistigen Reife.


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Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 14:05
Libertin schrieb:Denn ob es im Universum irgendwo noch anderen Formen von Leben mit einem Bewusstsein gibt wissen wir gar nicht,
Ganz recht wir wissen es nicht, darum ist die Vorstellung wir seien die Einzigen überhaupt, genauso extrem, wie dass sich das ganze Universum um die Erde drehe.
Zu glauben dass es Sinn und Zweck des Universums ist Bewusstsein hervorzubringen ist dem gegenüber natürlich nur meine Hypothese und nichts liegt mir ferner als andere Meinungen zu diskreditieren.


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Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 14:46
benihispeed schrieb:Ganz recht wir wissen es nicht, darum ist die Vorstellung wir seien die Einzigen überhaupt, genauso extrem, wie dass sich das ganze Universum um die Erde drehe.
Inwiefern ist ein "ich glaube, wir sind allein im Universum" genauso extrem wie das geozentrische Weltbild? Denn während Ersteres sich empirisch weder bestätigen noch widerlegen lässt (das gleiche gilt natürlich auch für die Annahme "wir sind nicht allein"), so sprechen auf der anderen Seite doch sämtliche unserer (astronomischen) Beobachtungen gegen die Geozentrik. Du versuchst hier lediglich die angebliche "Anmaßung" des Glaubens "wir sind allein" mit Deinem eigenen Glauben "wir sind nicht allein" zu begründen, siehst aber gar nicht wie anmaßend Du mit diesem Vorgehen dabei selbst eigentlich bist.


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Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 15:21
Libertin schrieb:Inwiefern ist ein "ich glaube, wir sind allein im Universum" genauso extrem wie das geozentrische Weltbild?
Natürlich hinkt der Vergleich technisch gesehen,
was die Menschen natürlich zu der Zeit als sie die Erde noch für den Mittelpunkt hielten auch noch nicht wissen konnten.
Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte ist die Menschenzentrierte Einstellung die solchen Vorstellungen anhaften können
Bei der Gleichwertigkeit der beiden Glauben,
„allein oder nicht allein“,neigt sich die Waagschale der Wahrscheinlichkeit, bei einem unendlichen Universum, wohl eher sehr stark auf die Seite
„nicht allein“.


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Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 16:27
benihispeed schrieb:Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte ist die Menschenzentrierte Einstellung die solchen Vorstellungen anhaften können
Und woher willst Du wissen, daß die Annahme "wir sind allein" aus einer rein menschenzentrierten Einstellung herrührt? Sie kann auch genauso gut darauf basieren, daß ein "wir sind allein" nicht minder wahrscheinlich ist wie ein "wir sind nicht allein", denn
benihispeed schrieb:Bei der Gleichwertigkeit der beiden Glauben,
„allein oder nicht allein“,neigt sich die Waagschale der Wahrscheinlichkeit, bei einem unendlichen Universum, wohl eher sehr stark auf die Seite „nicht allein“.
genau das wissen wir eben nicht, da jede Wahrscheinlichkeitsrechnung über die Auftretenswahrscheinlichkeit von Leben im Universum einer Milchmädchenrechnung gleicht solange wir nicht alle dafür notwendigen Kriterien kennen welche die Entstehung von Leben herbeiführen, geschweige denn, inwiefern diese dafür hinreichend vorhanden sein müssen. Will heissen, daß Leben im Universum möglich ist, wissen wir schon mal, denn wir sind der beste Beweis dafür. Allein daraus lässt sich aber nicht schließen, wie oft Leben im Universum vorkommen müsste. Und nein, allein aus der Größe des Alls lässt sich noch lange nicht auf seinen Inhalt schließen.

Beide Annahmen bezüglich extraterrestrischer Lebensformen stehen sich daher völlig gleichberechtigt gegenüber. Mal abgesehen davon, daß beide Annahmen allein auch erstmal nichts über evtl. teleologische Gründe für unser Dasein aussagen.


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Der Sinn des Lebens

17.11.2018 um 17:32
Libertin schrieb:Allein daraus lässt sich aber nicht schließen, wie oft Leben im Universum vorkommen müsste. Und nein, allein aus der Größe des Alls lässt sich noch lange nicht auf seinen Inhalt schließen.
Mir genügt zu wissen, dass es zumindest einmal sicher passiert ist und das Singularitäten viel seltener sind als mehrfache, ähnliche Ereignisse, um
mir meine Meinung zu bilden.
Aber du hast natürlich recht, ich kann es dir sicher nicht abschliessend beweisen.
Darum entschuldige ich mich auch für das „anmassend“ das mir herausgerutscht ist. 🌈🙏🏼


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Der Sinn des Lebens

02.12.2018 um 22:42
@all
Weshalb fragen eigentlich so viele, was der Sinn des Lebens (oder des Seins) ist?
Wozu macht man sich über so etwas überhaupt Gedanken, anstatt einfach zu leben und aus seinem Dasein das Beste zu machen?

Oder anders gesagt, wofür ist die Frage gut, wozu man auf dieser Welt ist bzw existiert?


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Der Sinn des Lebens

03.12.2018 um 08:35
Optimist schrieb:wofür ist die Frage gut, wozu man auf dieser Welt ist bzw existiert?
Wahrscheinlich zum Zeitvertreib, wenn man gerade mal Langeweile hat und meint, man müsste mal etwas "tiefer" darüber nachdenken, was das Ganze eigentlich zu bedeuten hat. Darüber hinaus kann das Aufwerfen der Sinnfrage ein Indiz für eine aufkeimende Depression sein, denn wer psychisch gesund ist, der lebt eben und kommt gar nicht darauf, dass sich dahinter noch ein Sinn verbergen müsse, der das Leben lebenswert mache.


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Der Sinn des Lebens

03.12.2018 um 08:40
@JacobMonod
das sehe ich ganz genauso.
Vor allem das mit der Depressionen, da muss was dran sein, weil ich die Sinnfragensteller bis jetzt immer nur bei Leuten mit schwermütigen Stimmungen erlebte.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 00:17
einfach seine träume leben ? versuchen das zu tun was man immer so kind machen wollte evtl. in gewandelter form ?


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 01:06
Ich denke, ein Mensch kann den Sinn nicht verstehen - er kann ihn nur erleben. :D
Das ist wie mit dem Wetter, :D man wird es auch in 1000 Jahren nicht 1 Jahr im voraus exakt vorhersagen können.
Man muss letztlich halt warten bis es regnet um zu wissen, dass es regnet.
So hat alles was da ist einen Sinn weil es da ist.

Mal eine Variante die nicht auf sich selbst oder das Leben zentriert ist, sondern wo auch der Stein seinen Platz hat.
Optimist schrieb am 02.12.2018:Weshalb fragen eigentlich so viele, was der Sinn des Lebens (oder des Seins) ist?
Wozu macht man sich über so etwas überhaupt Gedanken, anstatt einfach zu leben und aus seinem Dasein das Beste zu machen?

Oder anders gesagt, wofür ist die Frage gut, wozu man auf dieser Welt ist bzw existiert?
Also ich mach es weil ich einfach auch oft nicht zufrieden bin mit dem was da ist, mit dem was möglich ist.
Dann kann man die Frage halt auch schon mal auf sich selbst beziehen.

Was mach ich hier?
Warum mach ich es?
Was kann ich machen?
Was will ich machen?

Um da überhaupt weiter zu kommen muss ich irgendwie dann erstmal etwas finden, dass ich als sinnvoll erachte.
Wenn man nichts als sinnvoll erachtet, hat man auch keinen Antrieb.
Ohne etwas dass ich sinnvoll finde, schaff ich es ehrlich gesagt nichtmal aus dem Bett zu kommen oder etwas zu essen, geschweige denn auch noch zu arbeiten oder - Gott bewahre :D- sogar Wissen aufzunehmen.
JacobMonod schrieb am 03.12.2018:Darüber hinaus kann das Aufwerfen der Sinnfrage ein Indiz für eine aufkeimende Depression sein, denn wer psychisch gesund ist, der lebt eben und kommt gar nicht darauf, dass sich dahinter noch ein Sinn verbergen müsse, der das Leben lebenswert mache.
Aufkeimend ist da nichts, das geht schon ca 30 Jahre so - ist bei mir normal :D
Damit hab ich schon als Kleinkind angefangen.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 09:27
Optimist schrieb am 02.12.2018:wofür ist die Frage gut, wozu man auf dieser Welt ist bzw existiert?
Yooo schrieb:Also ich mach es weil ich einfach auch oft nicht zufrieden bin mit dem was da ist, mit dem was möglich ist.Dann kann man die Frage halt auch schon mal auf sich selbst beziehen.

Was mach ich hier?Warum mach ich es?Was kann ich machen?Was will ich machen?
Wie du selbst eingeräumt hast, liegen bei dir diese Fragen an einer Unzufriedenheit und/oder Depression.

Das finde ich sehr schade für dich. Und ich denke, mit diesen Fragen machst du es dir am Ende noch schwerer als es eh schon ist, wirst noch unzufriedener und antriebsloer als du so schon bist - weil - du nämlich auf deine Fragen keine Antworten finden wirst.

Warum kannst du den Sinn des Lebens und wozu du da bist nicht einfach darin sehen, dass dich evtl irgendein Mensch oder Lebewesen brauchen könnte (deine Hilfe)...

... zB dass du irgendwo eine Oma siehst, welche sich nicht über die Straße traut und du ihr hilfst. Oder ein Blinder mit seinem Stock die Orientierung verloren hat (sind jetzt nur mal 2 Beispiele, die sogar schon vorgekommen sind - also nicht konstruiert)


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 14:38
Optimist schrieb:Warum kannst du den Sinn des Lebens und wozu du da bist nicht einfach darin sehen, dass dich evtl irgendein Mensch oder Lebewesen brauchen könnte (deine Hilfe)...

... zB dass du irgendwo eine Oma siehst, welche sich nicht über die Straße traut und du ihr hilfst. Oder ein Blinder mit seinem Stock die Orientierung verloren hat (sind jetzt nur mal 2 Beispiele, die sogar schon vorgekommen sind - also nicht konstruiert)
Weil das einfach nicht geht.
Ich denke jeder Mensch ist einfach anders programmiert
Daher mache ich es mir nicht schwerer sondern eher leichter.
Denn ohne immer irgendein neues Ziel einen neuen Sinn, würde es einfach nicht gehen.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 14:53
@Optimist
Außerdem, ist das ja schon ein Sinn den du da vorgibst.
Praktisch: Hier ist der Sinn.
Reicht er dir nicht?
Ist jetzt keine Kritik, nur eine Feststellung.
Ist jetzt halt die Frage ob man das so als ausreichend annimmt oder nicht.

Zum Beispiel:
Warum hungern denn immer noch Menschen?
Weil wir uns alle dazu entschieden haben schlechte Menschen zu sein oder weil wir so sind wie wir sind und das dann daraus hervor geht?


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 15:57
Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen.

~Lao-tse~

Quelle: https://natune.net/zitate/Lao-tse


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 16:55
sarevok schrieb:Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen.
sehe ich genauso.

Egal jetzt mal, ob das stimmt oder nicht, aber mit dieser Einstellung hätte man es doch viel einfacher @Yooo oder nicht?

Nun wäre dann noch die Frage, inwieweit man sich seiner erfreuen kann, wenn man unzufrieden und depressiv ist? Das wird dann sicher schwierig.

Vielleicht ist der Schlüssel ...
... für mehr Zufriedenheit und inneren Frieden: Akzeptanz dessen was man hat (oder nicht hat) und was man ist?


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 16:55
Zitat Konfuzius:

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als der Dunkelheit zu fluchen.

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits
hinter uns haben.

Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.

Der Weg ist das Ziel.

Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück; Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.

Vergiss Kränkungen, doch vergiss Freundlichkeiten nie.

Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.

An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

Erkenne das Ewige, und du bist weise.

Man muss sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.

Essen und Beischlaf sind die beiden grossen Begierden des Mannes.

Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und das Glück die Blüte.

Strebe nicht danach, ein Amt zu erlangen, sondern des Amtes würdig zu werden.

Laute Freunde sind oft leise Feinde.

Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.

Der Mensch, der schreit, wird zwar gehört, aber seine Worte werden vergessen - der ruhige Mensch
braucht gar nicht zu reden, seine Taten sprechen für sich selbst.

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.

Zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.

Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem grossen Herzen.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 16:59
sarevok schrieb:Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als der Dunkelheit zu fluchen.
genau das hatte ich im vorigen Post mit der Akzeptanz gemeint.
Akzeptieren was ist ... und dann das Beste daraus machen - je nach seinen Möglichkeiten.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 17:44
Optimist schrieb:Vielleicht ist der Schlüssel ...
... für mehr Zufriedenheit und inneren Frieden: Akzeptanz dessen was man hat (oder nicht hat) und was man ist?
Das stimmt, das ist überhaupt erstmal eine notwendige Basis.
Aber das heißt auch, wenn man dann auch noch zu sich selbst sagt:
Ach, warum bin ich denn nicht zufrieden, bin ich ja selbst schuld.
Dann ist es erst recht ganz vorbei.
Diesen Teil muss man eben auch akzeptieren, wenn es nunmal ein Teil ist.

Das ist aber alles schwierig, dadurch ist man noch nicht automatsch glücklich und hat einen Sinn oder ein Ziel.
Das heißt erstmal vor allem nur, dass man sich nicht selbst hasst für das was man ist.
Optimist schrieb:Egal jetzt mal, ob das stimmt oder nicht, aber mit dieser Einstellung hätte man es doch viel einfacher @Yooo oder nicht?

Nun wäre dann noch die Frage, inwieweit man sich seiner erfreuen kann, wenn man unzufrieden und depressiv ist? Das wird dann sicher schwierig.
Das ist der Kern der Sache.
Für mich heißt das halt immer versuchen etwas zu finden, etwas neues oder etwas altes.
Das muss ich immer wieder neu mit mir aus machen.
Ich dneke mittlerweile alles was da ist hat halt einen Sinn, weil es einfach da ist, keiner den der Mensch begreifen kann.
Trotzdem befreit es mich nicht davon, für mich selbst immer etwas zu erstreiten auch wenn ich im Prinzip längst Frieden geschlossen haben.


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Der Sinn des Lebens

07.12.2018 um 17:57
@Yooo
alles was du schreibst, erinnert mich stark an einen guten Freund - dem gehts halt ähnlich wie dir.

Dem würde ich gerne helfen und ihm Ratschläge geben wollen, aber ich fürchte, das werde ich nicht können, bzw. kann ein Außenstehender sicherlich gar nichts machen?


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