Philosophie
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Sinn des Lebens

1.416 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Psyche, Philosophie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Sinn des Lebens

20.05.2024 um 09:57
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 09.05.2024:Wer in seinem Leben keinen Sinn findet, sollte sich mal
Gott zuwenden. "Gott zu dienen" ist immer ein guter Sinn
des Lebens. Vor allem wenn man in seinem Leben keinen anderen
Sinn finden kann.
Das mag ja für Christen so sein, wenn man aber etwas zu Agnostisch oder Atheistisch ist dann kann man an dem Sinn zweifeln. Ich würde mich als Gläubigen Agnostiker bezeichnen und hab mit Sätzen wie Gott ist die einzige Rettung große Probleme.
Zitat von -VOLLSTRECKER--VOLLSTRECKER- schrieb am 09.05.2024:Wenn letzteres, dann kann es mur schwerlich der Sinn des Lebens sein.,
Ich habe das so verstanden dass man hier auf Erde eine Art Sklave sein muss um den Eintritt in Gottes Reich zu verdienen. Nach dieser Ansicht ist Gott ein ganz Sympathischer Typ und definitiv nicht schäbig. :troll:

Wenn ich manchen Christen so zuhöre Frage ich mich ob Gott wirklich der Good Guy ist.
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 09.05.2024:Der Lohn ist das ewige Leben (im Paradies).
Ewigkeit klingt irgendwie ganz komisch. Es klingt nach nie mehr endend und auch nach Langeweile.

Ich weiß nicht ob das wirklich glücklich macht wenn man sich bedenkt dass auch Menschen die alles haben zum Teil unglücklich sind. Und nur weil man eine tolle Lebenssituation hat muss es nicht heißen das man zufrieden sein muss.

Da das Jenseits ja nach dem Tod ist muss man sich fragen was man dann ist. Wie würde man zu dem was man ist und kann man sich dann noch ändern?
Zitat von HandGottesHandGottes schrieb am 09.05.2024:Einem Gott zu dienen, der so viel Leid zulässt und verursacht hat, kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Für wirklich überzeugte Christen ist dass das allergrößte. So absurd das für nicht so harte Christen auch klingt aber es ist so, das Gott für manche Menschen etwas umfassbar Tolles und über alles stehende ist. Gott ist ein König, zugleich ein Vater und zugleich steht er so über allem das er sich alles Erlauben darf während wir froh sein dürfen das er uns erschaffen hat.

Für mich klingt jener Gott mehr nach einem Arroganten Diktator der eine ,, Unterentwickelte" Gattung braucht die sein Ego streicheln soll.
Für jene Gläubigen ist es das Allergrößte. Gott zu dienen ist für so Leute wertvoller als jeder Irdische besitz und alles Gold etc. Wenn man Gott hoch genug stellt kreiert man so gesehen denn Sinn dessen selbst da man sagen kann das man dem krassesten Individuum ever gedient hat.
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 09.05.2024:Im Paradies gibt es kein Leid.
Und wie ist das Leben dort sonst?
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb am 10.05.2024:Wie kann das ohne Leid sein?
Ich denke eher das da Körperliches Leid und nicht Seelisches Leid gemeint sein könnte. Wenn man sich bedenkt dass zum Beispiel Selbstmord nach Meinung mancher ausreicht um in die Hölle zu kommen dann muss man sich fragen wie viel Seelisches Wohlbefinden zählt.
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 10.05.2024:Enttäuscht" ist vielleicht nicht das richtige Wort. Sie werden schockiert sein, weil Gott real
ist, und sie nun bestraft werden.
Vielleicht ist die Hölle ja schlimmer als der Himmel, aber in einem Reich zu sein das von jemandem Geleitet wird der so Egozentrisch ist ist jetzt auch nicht so geil.
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 11.05.2024:Ich weiß nicht wen der liebe Gott bestraft oder nicht.
Der Gott der da beschrieben wird ist nicht lieb. Er ist unter Umständen lieber als Satan aber lieb ist doch gar nichts an ihm.

Den Sinn des Lebens darin zu sehen einem Individuum zu dienen an das man glauben muss kann zwar die leere füllen und das tut es auch. Diesen Sinn aber dann zu einer Regel für ein schönes Nachleben zu machen ist komplett gaga.

@Lepus
Ich verstehe zwar grundsätzlich schon warum du den roten Beitrag gesetzt hast. Für die meisten wenig religiösen Menschen ist die Nachleben Debatte eine Debatte die mit dem Sinn des Lebens nicht zu viel zu tun hat.

In den Religionen besteht der Sinn des Lebens aber darin Gott zufrieden zu stellen um das beste Nachleben zu haben. Ich würde selber sagen das ein gutes Nachleben für diese Leute der größte Sinn des Lebens sein kann da sie an eine endlose Glückseligkeit hoffen.


1x zitiertmelden

Der Sinn des Lebens

20.05.2024 um 17:14
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ich würde mich als Gläubigen Agnostiker bezeichnen und hab mit Sätzen wie Gott ist die einzige Rettung große Probleme.
Was ist ein gläubiger Agnostiker? Schließt nicht das eine das andere aus? Und inwiefern ist der Satz "Gott ist die einzige Rettung" ein Problem? Mir erschließt sich daraus kein Problem. Vielleicht liegt ja es am Gottesbild. Ich zumindest glaube an einen Gott, der Liebe ist.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ich habe das so verstanden dass man hier auf Erde eine Art Sklave sein muss um den Eintritt in Gottes Reich zu verdienen. Nach dieser Ansicht ist Gott ein ganz Sympathischer Typ und definitiv nicht schäbig. :troll:
Ich habe das anders verstanden. Von "Sklave sein" habe ich zumindest im Christentum noch nie was gehört. Gott zu dienen bedeutet ja nichts anderes, als Handlungen der Liebe zu vollbringen. Das kann manchmal hart und schwierig sein, ist aber letztendlich immer für dich selbst ein Gewinn. Fühlt es sich nicht gut an, wenn man jemanden etwas Gutes getan hat?
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Wenn ich manchen Christen so zuhöre Frage ich mich ob Gott wirklich der Good Guy ist.
Wenn man einem Christen zuhört, der seinen Glauben streng wortwörtlich nach der Bibel auslegt. Nur so funktioniert Christentum, so wie ich es verstehe, nicht. Ein zentraler Glaubenssatz ist für mich immer noch, "darum prüfet alles, das Gute aber behaltet", so wie es in der Bibel steht.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ewigkeit klingt irgendwie ganz komisch. Es klingt nach nie mehr endend und auch nach Langeweile.
Vollkommen meine Meinung. Ich gehe eher davon aus, dass wir uns auf langen Reise zurück zu unserem Ursprung (=Gott) befinden, der sich über viele Leben und auch Existenzen in anderen Sphären zieht. Der Weg ist das Ziel.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Für mich klingt jener Gott mehr nach einem Arroganten Diktator der eine ,, Unterentwickelte" Gattung braucht die sein Ego streicheln soll.
So arrogant, dass er sich foltern und ans Kreuz nageln ließ? Es scheint doch vielmehr so, dass er unserem Leid nicht nur passiv und teilnahmslos zusieht, sondern dass er auch selbst dazu bereit ist, es auch für sich auf sich zu nehmen.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Der Gott der da beschrieben wird ist nicht lieb. Er ist unter Umständen lieber als Satan aber lieb ist doch gar nichts an ihm.
Ist er definitiv nicht. Die Frage ist nur, ob diese Beschreibungen alle zutreffend sind. Denn laut Jesus ist Gott Liebe, demnach kann es sich bei allen Beschreibungen und Geschichten, in denen er nicht danach handelt, nicht um Gott handeln.


1x zitiertmelden

Der Sinn des Lebens

20.05.2024 um 21:21
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Was ist ein gläubiger Agnostiker?
Ein richtiger Agnostiker ist der Ansicht das Gott nicht beweisbar ist. Ich selbst glaube zwar irgendwie schon an einen Gott oder an etwas höheres hab aber auch meine erheblichen Zweifel daran.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Und inwiefern ist der Satz "Gott ist die einzige Rettung" ein Problem?
Weil der Satz nichts anderes aussagt als das Gott dich bei allen Problemen rettet. Egal ob bei schwerer Depression oder einem richtig miesen Leben, man muss demnach nur genug glauben und dann wird das schon.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Ich zumindest glaube an einen Gott, der Liebe ist.
Ist ein Gott auch liebe wenn er von seinen Untertanen verlangt das sie ihn genug verehren und dienen müssen nur um in sein Reich zu kommen. Und wenn sie nicht in sein Reich kommen erwartet sie ewige verdammnis?
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Gott zu dienen bedeutet ja nichts anderes, als Handlungen der Liebe zu vollbringen. Das kann manchmal hart und schwierig sein, ist aber letztendlich immer für dich selbst ein Gewinn. Fühlt es sich nicht gut an, wenn man jemanden etwas Gutes getan hat?
Diese Deutung gibt es natürlich auch, leider sehen radikalere Christen es aber auch gern so das man Gott auch gefallen muss. Ich kenn im Privaten Umfeld Leute die Homophob sind und das mit Religiösen Argumenten verteidigen, Gott soll demnach Homosexualität nicht so mögen da es dann weniger neue Christen gibt.

Natürlich fühlt es sich gut an gutes zu tun aber dafür brauch ich keine Religion.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Ich gehe eher davon aus, dass wir uns auf langen Reise zurück zu unserem Ursprung (=Gott) befinden, der sich über viele Leben und auch Existenzen in anderen Sphären zieht. Der Weg ist das Ziel.
Warum gingen wir auf Reise? Warum verließen wir jenen Ursprung?

Ich finde diese Sichtweise klingt extrem Gotteszentriert. Geradezu so als wäre Gott der einzig wahre. Ich frage mich warum der Mensch nach so etwas ein Bedürfnis hat. Reicht es nicht anzuerkennen das man einfach so existiert?
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:So arrogant, dass er sich foltern und ans Kreuz nageln ließ? Es scheint doch vielmehr so, dass er unserem Leid nicht nur passiv und teilnahmslos zusieht, sondern dass er auch selbst dazu bereit ist, es auch für sich auf sich zu nehmen.
Das war Jesus, sein Sohn.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Denn laut Jesus ist Gott Liebe, demnach kann es sich bei allen Beschreibungen und Geschichten, in denen er nicht danach handelt, nicht um Gott handeln.
Aha. Um wen handelt es sich dann da?


1x zitiertmelden

Der Sinn des Lebens

21.05.2024 um 21:18
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Weil der Satz nichts anderes aussagt als das Gott dich bei allen Problemen rettet. Egal ob bei schwerer Depression oder einem richtig miesen Leben, man muss demnach nur genug glauben und dann wird das schon.
Und wenn es nun tatsächlich so ist? Youtube ist voll von Erfahrungsberichten von Leuten, die eben durch ihren (neu gewonnenen) Glauben aus eben solchen Situationen herausgefunden haben.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ist ein Gott auch liebe wenn er von seinen Untertanen verlangt das sie ihn genug verehren und dienen müssen nur um in sein Reich zu kommen.
Gott verlangt das nicht. Aber du kannst nur dann zurück zu göttlichen Quelle zurückkehren, wenn du das bist, was Gott auch ist: Liebe.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Und wenn sie nicht in sein Reich kommen erwartet sie ewige verdammnis?
Die Frage ist, ob solche Stellen in den Evangelien, die das behaupten, vielleicht doch nur die persönliche Meinung des jeweiligen Verfassers sind. Ein Gott, der so etwas macht, kann nicht Liebe sein.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ich kenn im Privaten Umfeld Leute die Homophob sind und das mit Religiösen Argumenten verteidigen, Gott soll demnach Homosexualität nicht so mögen da es dann weniger neue Christen gibt.
Nicht jeder, der glaubt, ein Christ zu sein, ist es auch. Wer solche Weisheiten von sich gibt, hat die Lehre Jesu Christi nicht wirklich verstanden.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Natürlich fühlt es sich gut an gutes zu tun aber dafür brauch ich keine Religion.
Dann musst du aber auch damit leben, zu glauben, ein Zufallsprodukt aus organischem Material zu sein, dessen Existenz bei seinem Tod endet. Es steht jedem frei, mit dieser Bürde zu leben, ich will es zumindest nicht.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Ich finde diese Sichtweise klingt extrem Gotteszentriert. Geradezu so als wäre Gott der einzig wahre. Ich frage mich warum der Mensch nach so etwas ein Bedürfnis hat. Reicht es nicht anzuerkennen das man einfach so existiert?
Wenn es dir genügt, einfach nur anzuerkennen, dass du existierst, reicht es. Ich will mehr, ich will den Sinn meiner und der gesamten Existenz verstehen, worum es in diese Thread ja geht.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Das war Jesus, sein Sohn.
Der gesagt hat: "ich und der Vater sind eins". Christen glauben, dass Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, man nennt das Dreifaltigkeit.
Zitat von PStanisLovePStanisLove schrieb:Aha. Um wen handelt es sich dann da?
Um irgend etwas Böses. Dämonen, bösartige Aliens oder vielleicht sogar Satan selbst.


1x zitiertmelden

Der Sinn des Lebens

24.05.2024 um 16:53
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Youtube ist voll von Erfahrungsberichten von Leuten, die eben durch ihren (neu gewonnenen) Glauben aus eben solchen Situationen herausgefunden haben.
Und wie oft ist das nicht so?
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Die Frage ist, ob solche Stellen in den Evangelien, die das behaupten, vielleicht doch nur die persönliche Meinung des jeweiligen Verfassers sind. Ein Gott, der so etwas macht, kann nicht Liebe sein.
Ich glaube es ergibt mehr Sinn wenn man sich bedenkt daß die Kirche die Leute schön klein und brav halten wollte. Das sie bloß nicht Aufbegehren.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Ich will mehr, ich will den Sinn meiner und der gesamten Existenz verstehen, worum es in diese Thread ja geht.
Vielleicht ist der Sinn der Existenz ja auch der das Geschehen auf der Erde voranzutreiben. Die Erde ist wie ein Film und wir sind die Filmpersonen.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Um irgend etwas Böses. Dämonen, bösartige Aliens oder vielleicht sogar Satan selbst.
Und warum wurde das dann Gott in die Schuhe geschoben? Um ihn cooler und krasser wirken zu lassen.
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Der gesagt hat: "ich und der Vater sind eins". Christen glauben, dass Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, man nennt das Dreifaltigkeit.
Ich habe Mal in Wikipedia nachgeschaut.

"Trinität – Wikipedia" Wikipedia: Trinität

Für mich klingt das eher wie drei Personen.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Philosophie: Arbeitet das Unterbewusstsein im Hintergrund?
Philosophie, 17 Beiträge, am 24.03.2023 von Gucky87
Sascha81 am 11.06.2022
17
am 24.03.2023 »
Philosophie: Urgrund aller Ablehnung - Schaden oder Sinn­lo­sig­keit?
Philosophie, 40 Beiträge, am 03.12.2021 von bleakhouse
Dr.Precht am 09.04.2012, Seite: 1 2
40
am 03.12.2021 »
Philosophie: Wünsche
Philosophie, 71 Beiträge, am 30.12.2013 von tic
habib am 01.07.2004, Seite: 1 2 3 4
71
am 30.12.2013 »
von tic
Philosophie: Der Mandela-Effekt
Philosophie, 809 Beiträge, am 03.07.2024 von JConstantine
SawCleaver am 19.05.2018, Seite: 1 2 3 4 ... 38 39 40 41
809
am 03.07.2024 »
Philosophie: Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?
Philosophie, 47 Beiträge, am 17.01.2024 von BlubberBlase03
kaktuss am 28.10.2023, Seite: 1 2 3
47
am 17.01.2024 »