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Anima und Animus

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Gefühle, Logik, Gender, Geschlechtsidentität, Androgyn, Anima, Animus

Anima und Animus

13.08.2013 um 19:05
cRAwler23 schrieb:Ja das kenn auch ich aber ich versuche das einfach "abprallen" zu lassen, just be yourself. Übrigens hier noch zwei sehr interessante Videos mit interessanten Lebensgeschichten in der Frage Geschlechtsidentität, was natürlich schon weit über Anima und Animus hinausgeht:
Inzwischen sehe ich das für meine Person nicht mehr so dramatisch, dennoch kommt mir manchmal so eine Art Fassungslosigkeit in den Sinn, wenn ich mitbekomme, wie andere Menschen sich in ihrer scheinbaren sicheren Normalowelt so derart abgrenzen, dass sie ihre damit verbundenen Ängste nur noch schlimmer machen, indem sie diskriminierend sind.

Ich habe mir beide Videos angesehen oder besser an-teilnehmend gehört . Wirklich sehr ergreifend und für Jede und Jeden als Weckruf zu verstehen.

Was mich generell , auch z.B an der Sexismus Debatte stört ist dieses ständige in dogmatische Ismen-Fallen zu stolpern.
Ismen als Dogmata
Die hiervon abgeleiteten Ismen sind im Gegensatz zu einer wissenschaftlichen Theorie starr und nicht wandlungsfähig, sie verharren auf dem einmal angenommenen Erkenntnisstand. Die Meinungen werden auch auf Lebensbereiche ausgedehnt, die mit der ursprünglichen Wissenschaft nichts mehr zu tun haben. In bestimmten Fällen kommt es zu einem missionarischen Eifer der Vertreter dieser Meinungen, die allen Menschen die eigene Geisteshaltung darlegen und zum Teil auch aufzwingen wollen und in manchen Fällen zur Durchsetzung dieses Zieles auch vor Repressalien und Gewalt nicht zurückschrecken. (Faschismus, Islamismus)
Insofern stellen diese Ismen einen falschen Gebrauch der zu Grunde liegenden wissenschaftlichen Theorien und Hypothesen dar.
Wikipedia: -ismus

Dort habe ich eine hübsche Liste mit allen möglichen -ismussen gefunden :D


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Anima und Animus

13.08.2013 um 20:12
locagrandezza schrieb:Inzwischen sehe ich das für meine Person nicht mehr so dramatisch, dennoch kommt mir manchmal so eine Art Fassungslosigkeit in den Sinn, wenn ich mitbekomme, wie andere Menschen sich in ihrer scheinbaren sicheren Normalowelt so derart abgrenzen, dass sie ihre damit verbundenen Ängste nur noch schlimmer machen, indem sie diskriminierend sind.
Eben, die Ängste und deren einschränkende Eigenschaften in und zwischen Menschen schafft nur mehr Isolation. Wäre einfach schön wenn man das Leben mehr als Spektrum betrachten würde, sei es sexuell oder identitär, die Natur ist vielfältig, so auch der Mensch :)
Ich habe mir beide Videos angesehen oder besser an-teilnehmend gehört . Wirklich sehr ergreifend und für Jede und Jeden als Weckruf zu verstehen.
Das kann ich nur unterstreichen!
locagrandezza schrieb:Was mich generell , auch z.B an der Sexismus Debatte stört ist dieses ständige in dogmatische Ismen-Fallen zu stolpern.
Ja ich betrachte die meisten "Ismen" auch als Sackgasse für die Freiheit der Gedanken und Ideen. Wenn aus schönen Ideen Dogmen werden, läuft eindeutig etwas falsch.

Doch es gibt wie ich finde Ausnahmen, ich mag diese "Ismen":

Anarchismus
Agnostizismus
Abolitionismus
Anarchosyndikalismus
Antifaschismus
Antiimperialismus
Ästhetizismus
Buddhismus
Dekonstruktivismus
Diskordianismus
Egalitarismus
Feminismus
Genderismus
Hinduismus
Humanismus
Illuminatismus
Liberalismus
Marxismus
Objektivismus
Okkultismus
Rationalismus
Satanismus
Sozialismus
Spiritualismus
Sufismus
Surrealismus
Transhumanismus
Universalismus
Vegetarismus


Die erscheinen mir alle recht sympathisch wenn man sie nicht dogmatisiert ;)


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Anima und Animus

13.08.2013 um 20:58
cRAwler23 schrieb:Die erscheinen mir alle recht sympathisch wenn man sie nicht dogmatisiert ;)
Das hat auch niemand angezweifelt, jeder darf auch Lieblings-Ismen haben. :)

Beim Genderismus bin ich mir noch nicht schlüssig, ob das der Sache guttut, wenn dieses allein schon als Begriff existiert führt das meistens schon in eine Schublade.


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Anima und Animus

14.08.2013 um 15:02
locagrandezza schrieb:Beim Genderismus bin ich mir noch nicht schlüssig, ob das der Sache guttut, wenn dieses allein schon als Begriff existiert führt das meistens schon in eine Schublade.
Das ist wie mit dem Begriff Feminismus, die die das als unangenehm empfinden sind meist die Menschen mit dem Problem. Ich selbst bin Feminist, wenn es um Chancengleichheit und Gleichstellung geht, weiß aber das es neben den sozialen Unterschieden natürlich auch natürliche gibt, aber zum Glück ändert das nichts daran das einige doch den Weg gegen und auch schaffen. Egal ob Frau oder Mann. Der "Genderismus" geht einfach noch einen Schritt weiter und lässt den Menschen die entsprechend fühlen völlig offen welche "Rollen" und geschlechtlichen Eigenschaften verkörpert werden können, es gibt für die Menschen die das betrifft eh schon meist keine klaren Grenzen mehr, sie schwimmen wie Gendernauten dazwischen, manche wollen sich irgendwann festlegen, manche fühlen sich dazwischen wohl.

Festgelegte Rollen in der Gesellschaft sollten aufgelöst werden, es sollte nach Fähigkeiten, Bedürfnissen und dem Willen gehen was wer gerne macht, es bedeutet nicht das man die Geschlechter vertauscht oder auflöst, nein man setzt ihnen einfach keine klaren sozialen Grenzen mehr. Wie einst der Feminismus wichtig für die Emanzipation der Frau war, ist der Genderismus wichtig für Menschen die nicht in eindeutigen Rollen leben wollen, das betrifft Androgynität, Transgender, Genderfuck ( :D ) und Genderqueere Menschen, so aber auch Männer in klassischen Frauenberufen oder Frauen in klassischen Männerberufen.

Übrigens mal eine ziemlich interessante neue Serie die auch so nen bissel mit dem Thema Anima und Animus spielt:

Orange is the New Black

Die amerikanische Dramaserie „Orange is the New Black“ beruht auf dem Buch „Orange Is the New Black: My Year in a Women's Prison“ von Piper Kerman. Sie beschreibt darin ihre einjährige Haftstrafe in einem Minimum-Sicherheitsgefängnis in Connecticut.

Im Gefängnisleben finden sich Frauen aus allen sozialen Schichten wieder und die unbedarfte Piper muss erst lernen, ihren Platz in dieser völlig neuen Welt zu finden.


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Anima und Animus

14.08.2013 um 15:48
cRAwler23 schrieb:Festgelegte Rollen in der Gesellschaft sollten aufgelöst werden, es sollte nach Fähigkeiten, Bedürfnissen und dem Willen gehen was wer gerne macht, es bedeutet nicht das man die Geschlechter vertauscht oder auflöst, nein man setzt ihnen einfach keine klaren sozialen Grenzen mehr. Wie einst der Feminismus wichtig für die Emanzipation der Frau war, ist der Genderismus wichtig für Menschen die nicht in eindeutigen Rollen leben wollen, das betrifft Androgynität, Transgender, Genderfuck ( :D ) und Genderqueere Menschen, so aber auch Männer in klassischen Frauenberufen oder Frauen in klassischen Männerberufen.
Ok, lets go 'genderism' :D

Was ist mit der Meritokratie, die du durch deinen Egalitarismus ersetzt hast?
Eine völlig meritokratisch organisierte Gesellschaft ist bislang nirgends realisiert worden. Viele moderne Regierungsformen betonen allerdings den Vorrang formaler Ausbildung und fachlicher Kompetenz bei der Verleihung von Ämtern gegenüber der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe.
Wenn im politischen Entscheidungsprozess auf eine Bewertung durch Fachleute zurückgegriffen wird, oder wenn militärische Organisationen das Leistungsprinzip heranziehen, um die Befehlshierarchie festzulegen, werden ebenfalls meritokratische Prinzipien eingesetzt.
Meinst du, das dieser Prozess schon im Gange ist, oder braucht es deiner Meinung nach noch länger, um dieses Konstrukt auch auf Frauen zu übertragen?


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Anima und Animus

25.09.2013 um 23:48
Durch Zufall auf diesen Thread gestoßen :-)

@cRAwler23
Wo hast Du immer diese coolen Grafiken her?

Beitrag von cRAwler23, Seite 1

Ebenso dieses "Spektrum" in dem Thread über Androgynität, den ich grad nicht finde.

Wenn ich sowas sehe fühle ich mich für kurze Zeit normal bzw. als gäbe es, zumindest was "Gender" / Geschlechter betrifft, auch für mich noch einen Platz in der Gesellschaft.

Doch die alltägliche Gesellschaft ist nicht so offen. Vielleicht wird sie es irgendwann einmal sein.


Bzgl. Animus / Anima: Ich glaube in mir beide Seiten zu vereinen, sie halten sich die Waage oder bekämpfen einander, je nachdem oder wie auch immer. Mein Verhalten wirkt auf viele widersprüchlich oder schwammig (sich nicht festlegen können), und das wird gerne negativ ausgelegt. Wenn etwas oder jemand nicht zu fassen und in eine Schublade zu stopfen ist, sondern sich glitschig wie ein Aal da immer wieder rauswindet, bereitet das Schwierigkeiten. Und umgedreht habe ich mich diesem ganzen gesellschaftlichen Ordnungssystem auch so meine Schwierigkeiten. Zumindest habe ich noch keine Umgebung mit Meinesgleichen oder Akzeptanz von meinesgleichen gefunden, auch nicht dort wo ich dachte dass dies der Fall wäre.


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Anima und Animus

29.09.2013 um 01:28
deja-vu. schrieb:Durch Zufall auf diesen Thread gestoßen :-)
Wenn's nach dem Karma und der Kausalität geht gibt's keine Zufälle ;)
deja-vu. schrieb:Wo hast Du immer diese coolen Grafiken her?
Tumblr ist meine Fundgrube für derlei Bilder und Grafiken, Suchworte sind "Genderqueer", "Transgender" oder "Gender identity". Tumblr ist ein Sammelbecken für kreative, liberale Freigeister :)
deja-vu. schrieb:Ebenso dieses "Spektrum" in dem Thread über Androgynität, den ich grad nicht finde.
Sicherlich meinst du diese Themen:

http://www.allmystery.de/themen/mg100789
Diskussion: Pansexualität und Geschlechtsidentität als Spektrum
deja-vu. schrieb:Wenn ich sowas sehe fühle ich mich für kurze Zeit normal bzw. als gäbe es, zumindest was "Gender" / Geschlechter betrifft, auch für mich noch einen Platz in der Gesellschaft.
Wie auch ich und ich empfinde es auch als eine Bereicherung, die Welt ist weit vielfältiger als manche Menschen das gern haben wollen, Konformismus schafft nur Monokulturen.
deja-vu. schrieb:Doch die alltägliche Gesellschaft ist nicht so offen. Vielleicht wird sie es irgendwann einmal sein.
Die Gesellschaft ist das was wir daraus machen, leider gibt es gewisse Teile dieser Gesellschaft die konservativ im Denken und Handeln sind, aber insgeheim auch ihre Vorlieben haben, diese jedoch verstecken oder gar unterdrücken. Ich glaube sogar das dies auf so ziemlich jeden Menschen zutrifft der so denkt. Individualismus bedeutet auch sich mit sich selbst zu beschäftigen, sich selbst zu erkennen und lieben zu lernen, alles andere wäre ein gesellschaftlicher Selbstläufer, doch das muss jeder einzelne in einem Lernprozess erkennen der durchaus ein ganzes Leben in Anspruch nehmen kann, die einen früher die anderen später :)
deja-vu. schrieb:Bzgl. Animus / Anima: Ich glaube in mir beide Seiten zu vereinen, sie halten sich die Waage oder bekämpfen einander, je nachdem oder wie auch immer. Mein Verhalten wirkt auf viele widersprüchlich oder schwammig (sich nicht festlegen können), und das wird gerne negativ ausgelegt. Wenn etwas oder jemand nicht zu fassen und in eine Schublade zu stopfen ist, sondern sich glitschig wie ein Aal da immer wieder rauswindet, bereitet das Schwierigkeiten. Und umgedreht habe ich mich diesem ganzen gesellschaftlichen Ordnungssystem auch so meine Schwierigkeiten. Zumindest habe ich noch keine Umgebung mit Meinesgleichen oder Akzeptanz von meinesgleichen gefunden, auch nicht dort wo ich dachte dass dies der Fall wäre.
So ist es. Bei mir haben beide Seiten einander akzeptieren und lieben gelernt, es herrscht kein Kampf mehr, es bildet mehr eine Balance, darum bezeichne ich mich inzwischen auch als "Gender Queer", "Pansexuell" und generell einfach nur noch als ein Individuum das Teil einer vielfältigen Gesellschaft ist.

Wieder ein schönes Beispiel das Anima und Animus vereint:

Genderless Model Plastic Martyr



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Anima und Animus

30.09.2013 um 22:34
@cRAwler23

Wie auch immer. Ich mag Deine Threads. :-)


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Anima und Animus

27.10.2013 um 13:43
@deja-vu.
Ein verspätetes Dankeschön :)

Letztens ist mir bei bestimmter Musik und bestimmten Genres etwas aufgefallen das mich irgendwie nicht mehr loslässt, irgendwie eine "musikalische Erkenntnis", ich habe mal darauf geachtet was bei Musik weiblich und was männlich "klingt" und dabei bewusst auf verschiedene Genres und Interpreten zurückgegriffen, dabei mussten Bands, Sänger und Komponisten weder männlich noch weiblich sein, es ist im Prinzip gänzlich egal. Dabei hab ich gemerkt, dass rhythmische Musik (mit kräftigen Beats oder gar purer Rhythmik) meist markant "männlich" und drückend klingt und melodische Musik (mit ästhetischen oder verspielten Klangvariationen) meist sehr feminin und leichtfüßig klingt. Sprich auch in der Musik kristallisieren sich Anima und Animus raus und zeigen sich meist als erfolgreiche Kombination wenn beide zusammen harmonieren in der Musik, also möglichst rhythmische UND melodische Musik. Man könnte dann meinen diese Musik ist "androgyn" und sehr angenehm für die Ohren.

Ich würde sagen die 80er waren sehr stark durch diese androgynen Klänge geprägt, heute ist es meist Musik im Gothicbereich, der Indimusik, elektronischen Musik wo eben beide Komponenten verschmelzen. Manche Genres und Subkulturen befinden sich mehr im Animus, manche mehr in der Anima, bis hin zur kitschigen oder klischeemäßigen Übersteuerung der Geschlechterklischees in musikalischer Form, mir ist da die ausgewogene Balance beider Seiten viel angenehmer und auch vielfältiger, verspielter und meist auch kreativer.

Hier mal zwei Beispiele für androgyne Musik aus der jetzigen Zeit, bei der sich Anima und Animus die Waage halten und harmonieren:

IAMX & Imogen Heap - My Secret Friend




Ashbury Heights - Spiders




PICTURE PLANE - Post Physical



Sonst wären da noch Bands wie Placebo, HIM und noch einige andere.

Empfindet ihr es ähnlich bei Musik, dass man Anima und Animus spürt? (Wenn man sich dessen bewusst)


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Anima und Animus

27.10.2013 um 14:08
@cRAwler23
Im Nachhinein macht das, was du über Musik sagst, viel Sinn für mich.


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Anima und Animus

27.10.2013 um 14:29
@dedux
Ja es war für mich irgendwie wie ne "Erleuchtung" und ich habe auch beobachtet wer welche Musik hört, mit welcher Grundstimmung und irgendwie liegt es meist auch auf der Hand, Männer hören seltener rein melodische und emotionale Musik und Frauen selten rein rhythmische, weniger emotional betonte, jedoch können beide Geschlechter dann und wann auch über ihren musikalischen Tellerrand schauen und verkörpern auch mal Anteile der anderen musikalischen Seite in Form der Anima und des Animus, symbolisch gesehen. Aus diesem Grund gefällt mir da diese recht "androgyne" Musik bei der beide Aspekte zur Geltung kommen und miteinander spielen, aus Jazz wurde Blues und aus Blues wurde Soul, das war im Prinzip ein Wandel der Musik von reiner Rhythmik zur Melodie, von reiner Tanzmusik zur Musik fürs Herz, vom männlichen zum weiblichen. Ähnlich wie bei rhythmischen Hip Hop aus dem dann melodisches RnB hervorging. Bei Metal gab es später Melodic Metal und Gothic Metal, bei Punk gabs später Wave und melodischen Post Punk, bei rhythmischen Techno gab’s später melodischen Trance usw.

Ich finde das sehr interessant, man muss mal genau bei Musik auf diese Nuancen achten, man bekommt dadurch auch irgendwie ein gutes Gespür für die Musik und kann sie einordnen, bedient sie mehr den Animus, mehr die Anima oder beide zusammen. Man merkt das auch meist an den Zuhörern wie sich das äußert, ich glaube inzwischen sogar das Anima und Animus am meisten durch die Musik und die damit verbundenen Gefühle geäußert wird, man hört einfach was feminin oder maskulin klingt, ich mag mehr die feminine Musik, die eher sanfte und melodische Töne besitzt, dann und wann mag ich aber auch stampfend maskuline Musik die zur Bewegung anregt und etwas aggressiver "hämmert", am liebsten ist mir aber Musik die beide Aspekte besitzt, eben androgyn ist, ich glaube bei dieser Musik entstehen dann auch die meisten Ohrwürmer oder Lieder die noch lange durch die Zeiten hallen, eben zeitlose Musik ;)


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Anima und Animus

27.10.2013 um 15:13
Bei mir hat sich irgendwann die unterdrückte Anima zu Wort gemeldet und mein Musikgeschmack veraenderte sich. Früher hörte ich fast nur Hip Hop, mittlerweile Gothic Metal.


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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Anima und Animus

27.10.2013 um 19:53
@cRAwler23
musik passt nicht nur in die drei schubladen "männlich" "weiblich" und "androgyn", obgleich diese einteilung in vieler hinsicht sinn macht. aber beispielsweise bei DNB, Klassik oder DUBstep, ja sogar bei Country wird es echt schwierig, einen Link zu den Geschlechtern herzustellen. DUBstep hört sich ja eher an wie ein durchgedrehter roboter. ;D
Spoiler


ich glaube, anima und animus stehen für mehr als das männliche und das weibliche prinzip, aber das weiss ich natürlich nicht genau.
ich stelle mir oft vor, dass das, was wir unter diesen beiden unterschiedlichen, sich ergänzenden eigenarten verstehen, und das wir ja bei fast allem lebendigen und vielen anderem wiederzufinden glauben, dass das - evulotionär gesehen - so ziemlich am anfang (noch in den frühen stadien des lebens) von 2 urimpulsen ausgelöst wurde: mir kam der gedanke, als ich begriff, dass die erste zelle wohlmöglich nur eine fettblase war, die irgendwie zu "denken" gelernt hat. vielleicht waren dieses "ur-weibliche" und dieses "ur-männliche", wovon ich spreche, ja naturereignisse wie regen, dampf oder feuer. vielleicht waren diese urimpulse gerüche, erscheinungen, cluster an eindrücken: irgendwie muss sich ja das prinzip "schönheit" im lebendigen verankert haben. ein feuriger vulkan oder wolken/sonnenuntergang sind ja auch schön, ohne dass sie lebendig sind. vielleicht hat die natur von diesen dingen gelernt und sich bei ihrer idee von anima und animus von ihnen "inspirieren" lassen.


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Anima und Animus

27.10.2013 um 20:15
matraze106 schrieb:musik passt nicht nur in die drei schubladen "männlich" "weiblich" und "androgyn", obgleich diese einteilung in vieler hinsicht sinn macht. aber beispielsweise bei DNB, Klassik oder DUBstep, ja sogar bei Country wird es echt schwierig, einen Link zu den Geschlechtern herzustellen. DUBstep hört sich ja eher an wie ein durchgedrehter roboter. ;D
Musik spielt sich zwischen diesen einzelnen "Schubladen" ab, wobei ich DnB und DubStep oder auch Tekno, Techno, Minimal und House als die so genannte "synthetische" Schublade betrachte, eine die tatsächlich mehr die Musik der "Technologie" ist und unabhängig von organischen Geschlechtern und Mischformen dieser existiert. Was ich aber auch interessant finde, vielleicht steckt im Menschen ja ein evolutionärer Trieb die synthetische Evolution zu etablieren, wir sind die Geburtshelfer dieser und feiern sogar schon die rein synthetische Musik (die ich auch ganz gern mal höre). Es ist also geschlechtsneutral oder gar geschlechtslos, außerhalb dieses Spektrums eben.

Das andere seh ich ähnlich wie du auch und ich denke das könnte ruhig auch mehr unter die Lupe genommen werden, evolutionstechnisch ist das noch kaum erforscht. Jedenfalls würde mich das sehr interessieren welche Faktoren da in der Entwicklung der "Geschlechter" eine Rolle gespielt haben und wie sehr diese variiert sind. Die Natur lebt ja von gegensätzlichen Energien im Sinne der Kausalität, doch beim Menschen hab ich das Gefühl das er versucht einen Kompromiss, eine Art Synthese zu erschaffen.


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